Alle Beiträge von Klaus Schüling

ZST + Zoohistorica 2024

ZST Zoosammlertreffen 2024

Bergzoo Halle / Tierpark Bernburg
12. bis 14. April 2024

Die Anmeldung soll bis spätestens 1. März freigeschaltet werden.
Alle Teilnehmer müssen sich bis zum 31. März anmelden.
Alles weitere sobald wie möglich an dieser Stelle.


Zoohistorica 2024 Dublin
vom 6. bis 8. September

First circular / Erster Rundbrief

Dear fellow zoo collectors,
Liebe Zoosammler,

As agreed last September in Rheine, I would like to invite you all to sunny Dublin for Zoohistorica 2024. Dates are confirmed for the weekend of 6/7/8th September. The Saturday meeting will be taking place at Dublin Zoo, the world’s fourth-oldest zoo in the historic Phoenix Park, and we are envisaging a trip to our sister site, Fota Wildlife Park in County Cork, on the Sunday.

The event schedule will roughly follow the outline below. Please complete this short survey to register your interest in attending: https://www.surveymonkey.com/r/R68PD9Q. Details for registration will follow in the 2nd circular nearer the time.

Wie letzten September in Rheine vereinbart, möchte ich Euch alle herzlich zur Zoohistorica 2024 ins sonnige Dublin einladen. Das Treffen ist für das Wochenende vom 6./7./8. September angesetzt. Die Tauschbörse am Samstag findet im Zoo Dublin statt, dem viertältesten Zoo der Welt, gelegen im historischen Phoenix Park, und für den Sonntag planen wir einen Ausflug zu unserem Schwesterzoo, dem Fota Wildlife Park in der Grafschaft Cork.

Bitte füllt diese kurze Umfrage aus, um Euer Interesse an einer Teilnahme anzumelden: https://www.surveymonkey.com/r/R68PD9Q. Anmeldedetails folgen dann im 2. Rundbrief später im Jahr. Der Veranstaltungsplan wird in etwa wie folgt aussehen:

Friday, 6th September 2024
ca. 18:00 Informal get-together in a local pub

Freitag, 6. September 2024
ab ca. 18:00 Uhr Gemütliches Beisammensein in einem lokalen Pub

Saturday, 7th September 2024
8:00 Unloading stuff and setting up tables
9:00 Competitive swapping of zoo paraphernalia

11:00 Group photo
13:00 Lunch
14:00 Guided tours of Dublin Zoo
18:00 Dinner at Dublin Zoo, including zoo-related pub quiz and auction of yet more zoo paraphernalia

Samstag, 7. September 2024
8:00 Uhr Ausladen der Kisten und Verteilung der Tische
9:00 Uhr Kompetitive Tauschbörse für Zooparaphernalien
11:00 Uhr Gruppenbild
13:00 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Geführter Zoorundgang
18:00 Uhr Abendessen im Zoorestaurant, inklusive Pub-Quiz und Versteigerung weiterer Zooparaphernalien

 

Sunday, 8th September 2024
8:00 Leave Dublin (car, train or bus, TBC)

10:30 Fota Wildlife Park, guided tour

  1. 17:00 Arrive back in Dublin (car, train or bus, TBC)

Sonntag, 8. September 2024
8:00 Uhr Abfahrt von Dublin (Auto, Zug oder Bus)

10:30 Uhr Geführter Rundgang durch Fota Wildlife Park

  1. 17:00 Uhr Rückankunft in Dublin (Auto, Zug oder Bus)

Participation fee
The participation fee will be €50 per person, which will include entry to Dublin Zoo, as well as lunch and dinner at the Zoo. Fees will be collected in cash upon arrival on Saturday. Travel and entry to Fota Wildlife Park will have to be paid separately.

Teilnahmegebühren

Die Teilnahme kostet €50 pro Person. Darin enthalten sind der Eintrittspreis in den Zoo Dublin, sowie Mittag- und Abendessen im Zoorestaurant. Vorkasse ist nicht nötig, bezahlt wird in bar am Samstag. Reisekosten und Eintritt in den Fota Wildlife Park müssen separat bezahlt werden.

Accommodation / Übernachtung

Accommodation in Dublin is expensive, and even more so in the city centre in proximity to Dublin Zoo. However, particularly if you do not have your own transport, we would not recommend staying too far away from the centre, as public transport on weekends is infrequent, taxis are scarce, and traffic can be heavy.

We suggest the following hotels, all within a reasonable distance to the Zoo:

Übernachtungen in Dublin sind teuer, vor allem im Stadtzentrum in der Nähe des Zoos. Trotzdem empfehlen wir, insbesondere wenn Ihr über kein eigenes Transportmittel verfügt, Euch nicht zu weit vom Zentrum entfernt einzuquartieren, da die öffentlichen Verkehrsmittel an Wochenenden seltener verkehren, Taxis rar sind und der Verkehr katastrophal sein kann.

Wir empfehlen die folgenden Hotels, die alle in angemessener Entfernung zum Zoo liegen:

Easy Hotel Benburb Street (budget hotel) – in the region of €190 per night.

https://www.easyhotel.com/hotels/republic-of-ireland/dublin/dublin-city-centre?utm_source=google&utm_medium=organic&utm_campaign=GMB-owned-dublin-city-centre

Hendrick Hotel Smithfield (3-star hotel) – in the region of €220 per night.

https://www.hendrickdublin.ie/?utm_source=GBP_listing&utm_medium=organic&utm_campaign=hotel-listing

Ashling Hotel Dublin (4-star hotel) – in the region of €270 per night.

https://www.ashlinghotel.ie/

On the plus side, Dublin should be easy and relatively cheap to get to for most of you, as our ‘national’ airlines, Ryanair and Air Lingus, fly to/from most larger and smaller airports in Europe.

Please don’t forget to complete our small survey (https://www.surveymonkey.com/r/R68PD9Q – note that this is NOT the registration!), and I very much look forward to seeing you all at Dublin Zoo in September!

Positiv zu vermerken ist, dass Dublin für die meisten von Euch leicht und relativ günstig zu erreichen sein sollte, da unsere „nationalen“ Fluggesellschaften, Ryanair und Air Lingus, von/zu den meisten größeren und kleineren Flughäfen in Europa fliegen.

Bitte vergesst nicht, die kurze Umfrage auszufüllen (https://www.surveymonkey.com/r/R68PD9Q – ACHTUNG: Dies ist NICHT die Anmeldung!). Ich freue mich sehr darauf, Euch alle im September im Zoo Dublin begrüßen zu können!

Christoph Schwitzer

Fragen, Probleme? – bitte anrufen:: +49 251 311523
If You any questions at all, please call me at: +49 172 5660160

Klaus Schüling

Zooarchiv

Initiative für den Erhalt des Erbes unserer Zoos und Tierparks

Zu viele Sammlungen und Archive, sowohl von Tierparks als auch von Privatleuten gehen unwiederbringlich verloren, weil es keine Institution gibt, die Altbestände und Nachlässe sammelt, aufbereitet und bewahrt.
Vorrangig ist dabei an Publikationen wie Zooführer, Jahresberichte, Zuchtbücher oder Plakate sowie Bilder (Dias, Digitalaufnahmen, Photographien, Postkarten) gedacht. Sehr lohnend wären aber auch originär betriebsinterne Unterlagen, Futterpläne, Planungsunterlagen, Korrenspondenz mit anderen Tiergärten und -händlern, etc.
Auf Nachhaltigkeit angelehnt und gemeinnützig motiviert erscheint langfristig die Rechtsform einer Stiftung passend zu sein. Ohne Kapitalstock ist es aber vernünftig, das Zooarchiv als gemeinnützigen Verein beginnen zu lassen.
Die Bestände des Zooarchivs sollen öffentlich zugänglich sein, Institutionen wie Privatleute können ihre Bilder und Dokumente in das bestehende Archiv einpflegen.
Eine detaillierte Katalogisierung erlaubt eine Sortierung und Nutzung beispielsweise von Bildern nach Ort, Datum, Photograph, Tierart, Person, etc..
Das Zooarchiv bietet Raum für ehrenamtliches Engagement, wird jedoch auch Kosten verursachen. Diese können aus dem Verkauf von Dubletten und direkten Spenden gedeckt werden.
So werden Nachlässe vor der Vernichtung bewahrt, verbleiben in der Hand von Zoosammlern und tragen dazu bei, langfristig das allgemein zugängliche Zooarchiv aufzubauen.

Die frohe Kunde kam am 23. Dezember 2022: Das Zoo-Archiv ist nun nach einigen hin und her beim Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt.

Das Zooarchiv hat bereits eine ganze Reihe von Schenkungen erhalten.
Gut 1.500 Zooführer, Jahresberichte, Zoozeitschriften und Bücher davon sind bereits inventarisiert.

Der nächste Schritt soll nun der Aufbau einer eigenen Website unter der Adresse www.zooarchiv.de sein.

Der Vereinsbeitrag beträgt 10,- Euro pro Jahr, Spenden an den als gemeinnützig anerkannten Verein sind willkommen und werden entsprechend bescheinigt.

Das Vereinskonto wird bei der Deutschen Skatbank, einer Zweigniederlassung der VR-Bank Altenburger Land eG in Schmölln, geführt. Es hat die Nummer:

IBAN: DE83 8306 5408 0005 2965 95
BIC: GENODEF1SLR

Klaus Schüling (Januar 2024)

Koalageburt

Zoo Duisburg:
Tierpfleger filmt Koalageburt

Das Jungtier in Gummibärchengröße krabbelte selbstständig in den Beutel von Mutter Eora. Entwickelt sich das Kleine normal, wird es in etwa fünf Monaten wieder zu sehen sein.
Zahlreiche Jungtiere der grauen Beuteltiere sind bereits im Zoo Duisburggroß geworden. Nun hat Revierleiter Mario Chindemi eine besondere Beobachtung gemacht: Er konnten die Geburt eines kleinen Koalas live verfolgen und filmen.
Rosa, völlig haarlos und nur ca. 2 cm groß wird das Koalajungtier nach 32 Tagen Schwangerschaft geboren. Mit dem flauschigen Aussehen seiner Artgenossen hat das Kleine noch nichts gemein. Wie ein rosa Wurm krabbelt es selbstständig durch das graue Fell seiner Mutter die rund 7 cm lange Strecke hinauf Richtung Beutelöffnung. Dabei kann die Mutter ihrem Jungtier nicht helfen. Bei der Geburt verharren die Weibchen in einer Art Trance. Sie bewegen sich nicht, damit das Kleine den Weg in den Beutel finden kann. Im schützenden Beutel angekommen, sucht sich das blinde und taube Jungtier eine der zwei Zitzen aus, krabbelt an diese heran und saugt sich fest. In genau diesem Moment schießt bei der Mutter Milch in die Zitze, die daraufhin im Mund des Jungtieres stark anschwillt. Das Prinzip funktioniert wie bei einem Druckknopf – so wird das Kleine fest an der Zitze gehalten.
Im Verborgenen wird das Koalakind in den nächsten Monaten hoffentlich stetig wachsen. Nur über die Gewichtskontrolle der Mutter lassen sich Rückschlüsse auf den Entwicklungszustand des Jungtieres ziehen. Läuft die Aufzucht unproblematisch, so wird das Pflegerteam rund vier bis sechs Wochen nach der Geburt auch äußerlich Bewegungen sehen. Erst nach fünf bis sechs Monaten wird dann der Kopf zu sehen sein.
Meistens gebären die Weibchen in der Nacht und das ist dann auch für die betreuenden Pfleger unsichtbar. Um so glücklicher, dass nicht nur die Beobachtung, sondern auch eine sehr eindrucksvolle Aufnahme der Geburt gelang.
Diese hat der Zoo Duisburg nun auf seinem YouTube Kanal veröffentlicht.
Den Link zu disem Video finden Sie hier.

Elefanten in Europa

Vor genau 250 Jahren, am 20. Juni 1771, kam der erste Elefant in einen europäischen Tiergarten. Anlässlich dieses runden Jubiläums ist jetzt die neueste Publikation der European Elephant Group über die Anfänge der Elefantenhaltung in Europa erschienen. Waren die ersten Elefanten in Europa anfangs noch wertvolle Prunkstücke an den Höfen ihrer adligen Herrscher, wurden die grauen Riesen in den aufkommenden Wandermenagerien und Zoologischen Gärten des 19. Jahrhunderts zur Belehrung der gemeinen Bevölkerung zur Schau gestellt. Ein Blick auf diese Epoche, in der die Kommerzialisierung der Tierhaltung stattfand, veranschaulicht die Entwicklung der Elefantenhaltung und deren Umstände in diesen längst vergangenen Zeiten. Nach jahrelangen Recherchen entstand diese umfassende Dokumentation,
deren Hauptaugenmerk neben der Elefantenhaltung in den Anfangstagen der Zoologischen Gärten vor allem auf der Darstellung der damaligen Lebensbedingungen der Tiere in den europäischen und speziell englischen Wandermenagerien sowie deren Reiserouten liegt. Zur Tier- und insbesondere Elefantenhaltung in der Menagerie George Wombwell und ihren Nachfolgemenagerien sind bis dato keine derart ausführlichen Beschreibungen erschienen. Dies betrifft ebenso die Menagerie Manders, welche für einen kurzen Zeitraum zur größten ihrer Art aufgestiegen war. Durch die Aufarbeitung historischer Quellen konnten viele neue Erkenntnisse zu den Elefanten gewonnen werden – aber auch zu weiteren Großsäugern wie Gorillas, Nashörnern, Flusspferden und Giraffen finden sich im Buch eine Vielzahl detaillierter Angaben. Neben zeitgenössischen Abbildungen beinhaltet die Veröffentlichung einen umfangreichen Statistikteil, der unter anderem eine Liste mit von Elefanten direkt und indirekt verursachten Unfällen und eine Aufstellung der Elefantenhalter mit den Lebensdaten nahezu aller einzelnen Individuen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts umfasst. In dem Nachschlagewerk finden Elefantenfreunde gründlich recherchiert und übersichtlich alle Daten zum Thema Elefanten in Europa zu jener Zeit und erhalten darüber hinaus Einsicht in ihre Haltung in einem nun weit zurück liegenden Zeitraum – welche die Umstände, Probleme und Herausforderungen im Umgang mit den intelligenten Riesentieren in menschlicher Obhut, wie sie uns bis in die Gegenwart begleiten, besser verstehen lassen.

435 Seiten
21,4 x 30,3 cm
gebunden
Schüling Verlag 2021

49,80 Euro

Der Zoologische Garten Basel 1944 – 1966

von Louanne Burkhardt

Das Selbstverständnis eines Zoos deckt sich nicht immer mit den Erwartungen seines Publikums, das möchte Louanne Burkhardt mit diesem Buch verdeutlichen. Als Beispiel dient dabei der Zoologische Garten Basel,
der ­zwischen1944 und 1966 viele Veränderungen anstrebte. Das wesentlichste Vorhaben dabei war, die Tiere nicht als Ware, sondern als Leihgabe der Natur zu betrachten – ein damals neuer Ansatz in der Zoolandschaft.
Das Taschenbuch hält für den Leser ausfürliche Informationen zur Historie des Zoos bereit, illustriert mit einigen Fotografien und Lageplänen. Außerdem blickt die Autorin, inzwischen im Archiv und der Bibliothek des Basler Zoos tätig, auch auf das heutige Verhältnis von Mensch und Tier im Zoo.

188 Seiten
17,1 x 24,1 cm
Softcover
Schwabe Verlag 2020

 35,00 Euro

Illustrated Checklist of the Mammals of the World (2-Volume set

von Burgin, Wilson, Mittermeier, Rylands, Lacher, Sechrest

Alle Säuger der Welt mit mehr als 7.250 Illustrationen des Handbook of the Mammals of the Word (davon 700 neue), 6.442 Verbreitungskarten und
aktueller Systematik und Bedrohungsstatus.
Alle Artnamen sind auf deutsch, französisch und spanisch angegeben.

zwei Bände
24 x 31 cm
1.166 Seiten, gebunden
Lynx Edicions 2020

210,00 €

im Onlineshop bestellen

Felids and Hyenas of the World – Wildcats, Panthers, Lynx, Pumas, Ocelots, Caracals, and Relatives

von José R. Castelló

Ein kompaktes, übersichtliches und informatives Taschenbuch in englischer Sprache, das Wildkatzen und Hyänen umfassend illustriert. Von der kleinen afrikanischen Schwarzfußkatze bis hin zum Sibirischen Tiger. In diesem Band sind sie alle vertreten. Neben einer Vielzahl von Fotografien findet sich zu jeder Spezie Wissenswertes über Körpermaße, Vorkommen und Gefährdung.

664 Seiten
13,97 x 21,59 cm
Softcover
Princeton Field Guides 2016

32,00 Euro

im Online-Shop bestellen

Matscheis Seltene Säugetiere

Seltene Tiere im Zoo – Säugetiere

von Christian Matschei

Dr. Christian Matschei porträtiert in diesem Buch 111 seltene Säugetier­arten, die schon bald aus unseren europäischen Einrichtungen verschwinden könnten.
Mit ausdrucksstarken Bildern und prägnanten Texten wird dem Leser ein einzigartiger Eindruck vermittelt, der die Neugierde auf jede einzelne dieser zoologischen Kostbarkeiten weckt.

2017, 240 Seiten,
14,8 x 21 cm, 111 farbige Tierporträts,
gebunden, Schüling Verlag

22,80 Euro

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