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    Forum unterwegs: Das nächste Treffen im Tierpark Bad Pyrmont Anfang Oktober

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    Foto: (gif/jpg/png)

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    Kleine Zoos/Parks in BaWü

    Liz Thieme:   Der Tierpark Pfullendorf (Jägerhof) hat ab dem 1.10.2010 einen neuen Pächter.. Welche Tiere noch dort sind kann ich nicht sagen. Im Mai wurden schon versucht Tiere abzugeben, da man damals noch keinen Nachfolger hatte.
    (31.07.2010)
    Michael Beckes:   In Freudenberg ( Zwischen Aschaffenburg und Wertheim) gibt es den sogenannten Rauch Zoo. Er wird von der Möbelfirma Rauch betrieben und kostet keinen Eintritt. Liegt schön am Waldrand mit großen Gehegen.
    Der EIntritt ist kostenlos.
    Es gibt dort:
    -Alpakas die auch regelmäßig Nachwuchs haben
    -Eine große Gruppe Pampashasen.
    - Eine Damhirschgruppe
    - Ein Gehege mit Emus und Bennett-Kängurus
    - 1,1 Kamele die zur Zeit mit Ihren 0,2 Jungtieren zusammen leben
    - Lamas
    - Hausesel
    - 1,3 Strauße
    - Eine Gruppe Shetland Ponys
    - 1,2 Böhmzebras
    - Eine Gruppe Berberaffen mit einem schönen großen Gehege
    (20.06.2010)
    IP66:   Eine halbe Million Euro für ein paar Otter und Waschbären ist eine Menge Geld - vor allem wenn man an andere Parks denke, die die Haltung und Zucht selten ausgestellter Arten mit erheblich geringeren Mitteln bewältigen müssen. Ich glaube nicht, daß es Tierhaltung und Artenschutz fördert, wenn derart aufwendige Pläne nun auch in kleineren Zoo geschmiedet werden.
    (26.10.2009)
    Liz Thieme:   tja nun hat es doch bis heute gedauert, dass ich wieder da war und auch noch ohne Kamera.
    Die neue Anlage sieht gut aus, sehr großflächig. Otter konnte ich nicht sehen und auch nur einen Waschbären.
    Das Wasser muss sich noch setzen, das eine ist extrem grün, das andere extrem graumilchig.

    (25.10.2009)
    Liz Thieme:   habe gerade einen Artikel in der Zeitung zu der Otteranlage gefunden.
    >Die Mitarbeiter des Grünflächen- und Tiefbauamtes der Stadt sowie die Ausbildungskolonne der Garten- und Landschaftsbauer haben viel zu tun. Schließlich soll das Gehege „eine neue Messlatte setzen, was die Haltung und Darstellung von Tieren angeht“, sagte Baubürgermeister Alexander Uhlig gestern vor Ort beim Pressegespräch.

    Die Holzplattform und die Glasscheiben für die Besucher sind bereits fertig, Teile des Zauns sind angebracht und der Uferbereich wächst und gedeiht jeden Tag ein Stückchen weiter. Baumstämme liegen quer über den großen Sandsteinen und sollen die neuen Bewohner zum Klettern animieren.

    Projekt mit drei Partnern
    Das 560 000 Euro teure Projekt ist eine Kooperation von Stadt, Wildpark und dessen Förderverein. Die Gelder dafür stammen unter anderem aus einem Nachlass, sowie Spenden, Einnahmen und Sponsoring. Bewohnt werden soll das neue Gehege von Waschbären – die werden aus ihrem alten Gehege umgesiedelt – und von drei Fischottern. Diese wollen Mitarbeiter des Wildparks demnächst aus einem darauf spezialisierten Zentrum in Hankensbüttel bei Wolfsburg abholen. Zunächst werden die drei weiblichen Wassermarder unter sich sein, um zu wachsen und sich auszutoben. Spaß und Spiel solle laut Wildparkleiter Carsten Schwarz im Vordergrund stehen. Deshalb sei Nachwuchs noch nicht vorgesehen. Aber in einigen Jahren werde man sich um ein Männchen bemühen und mit der Zucht beginnen, so Schwarz. Die possierlichen Fischotter und die Waschbären können Besucher von Samstag, 10. Oktober, in ihrem neuen Gehege beobachten.

    Namen für Fischotter einreichen
    Die Fütterungen sollen nach Angaben von Schwarz in die täglichen Führungen integriert werden. Samstags und sonntags sind Schaufütterungen für 14 Uhr vorgesehen, damit die Besucher anschließend um 15 Uhr selbiges auch bei den Luchsen noch anschauen können.

    Was die Fischotter-Dame mit ihren beiden Töchtern jedoch noch nicht haben, sind Namen. Deshalb hat der Förderverein einen Wettbewerb zur Namensfindung gestartet. Einsendungen hierfür werden erbeten an den Förderverein Wildpark, Geschäftsstelle, Eutinger Straße 4, 75175 Pforzheim oder an info@foerderverein-wildpark.de. Einsendeschluss ist der 8. Oktober. Der Gewinner erhält eine Jahres-Parkkarte, mit der er sein Auto kostenlos beim Wildpark abstellen kann.<
    habe festgestellt, dass am Gehege ein Bauplan hängt, werde gucken, ob er die Tage noch da ist, so dass ihr einen besseren Eindruck bekommt.
    (22.09.2009)
    Anti-Erdmännchen:   Danke!
    (20.09.2009)
    Liz Thieme:   So war heute dann mal wieder da.
    Die ältere Luchskatze ist derzeit im Nebengehege abgesperrt, da sie krank ist. Mir scheints, dass sie auch blind ist sie hat die ganze zeit die Augen geschlossen, sieht sehr unnatürlich aus. Wenn ich nicht gewusst hätte was ich hier sehen sollte, hätte ich auch erstmal nicht gewusst, was ich das sehe.
    Die neuen Weibchen, noch recht jung, sind daher mit dem Kater "Kasimir" die ganze Zeit über im großen Gehege (rd 5000m²), auch bei neueren Arbeiten an den Bäumen, da das eine Weibchen über die bisherigen SchutzZacken rübergeklttert war und kurz vorm Ausbüchsen war.
    Mal kurzen Überblick über das restliche Jahr:
    Geburten:
    Januar
    10 Zwergziegen
    1 Schafbock (Bauernhof)
    Februar
    6 Zwergziegen,
    1 Schaf
    1 Mufflon
    März
    2 Walliser Ziege
    8 Zwergziegen
    1 Vierhornschaf
    10 Mufflon
    1 Hausschaf
    April
    2 Vierhornschafe
    2 Axishirsche
    2 Mufflon
    5 Ziegen
    1 Rentier
    Mai
    1 Storch (schon auf dem Weg nach Afrika)
    1 Wildschwein
    5 Sikahirsche
    2 Wildkatzen
    Juni
    1 Damwild
    9 Wildschweine
    1 Esel
    Juli
    5 Ziegen
    1 Elch

    Neuzugänge
    Januar
    1,0 Wildschwein
    0,1 Schneeeule
    Juni
    1 Waschbär (in Öschelbronn gefangen)
    1 Waschbär - Max von Göppingen
    August
    0,1 Luchs (Harz), [etwas helleres Tier B]
    0,1 Luchs (Tripsdrill), [rötliches Tier C]

    Angaben stammen vom Schild im Park, welches nicht sehr ausführlich ist...

    hier mal den Plan vom Park http://www.pforzheim.de/fileadmin/user_upload/umwelt/naherholung/wipaplan.pdf
    Also die Walliser Ziegen befinden sich beim Spielplatz in der Nähe, neben Nandu (haben die Gänse/Enten-Anlage noch dazu bekommen) und ggü der neuen Otteranlage.
    Bisher hatte ich die Luchse immer gesehen, im Nebengehege oder im Überlauf ins Hauptgehege. Heute war ich extra zur Fütterung hin, so dass man sie sehr gut beobachten konnte.
    Die Kulanstute lebt immer noch, vergesellschaftet mit einem Pony.
    Enten? öhm paar im Bauernhof, aber sonst hab ich keine gesehen.
    Habe heute auch nur einen adulten Elch-Mann gesehen, aber habe den zweiten auch nicht intensiv gesucht.
    Was ich schade finde ist, dass die Schilder zwar viel Text haben, aber nur die Art betiteln und nicht die Unterart. So ist es ein Nordluchs und ein Sikahirsch, aber man weiß nichts genaueres. Beim Luchs habe ich heute nachgefragt, aber der Pfleger konnte nur sagen als was sie verkauft wurden. Ich habe ihn dann so verunsichert, dass er jetzt neugierig ist und noch mal in die Papiere gucken will, sprich ich werde wohl nächstes WE noch mal hin :D

    aber trotzdem mal die Bilder von heute
    http://s572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/Pforzheim_September2009/
    Die Luchse werden übrigends Montags mit Straßenrehen gefüttert und am Wochenende kriegen sie dann bei der Live-Fütterung Kücken und Rinderherz. Selten sind auch mal unter der Woche Live-Fütterungen auf Grund von Führungen.

    (19.09.2009)
    IP66:   Das Gehege scheint mir recht praktikabel. Große Absperrgehege scheinen, wie man derzeit in Gelsenkirchen erleben kann, bei der Elchhaltung sehr wichtig zu sein: Absperren muß man häufiger, und bei zu kleinen Gehegen verstärkt sich die Parasitengefahr, zumal ja in kritischen Zeiten, bei Geburt oder Brunft, separiert werden muß.
    Die Überlegen führt ein wenig aus dem Bundesland heraus, paßt aber zur Wildparkidee: Wenn ich mich recht erinnere, gab es in Biedermeiermenagerien durchaus erfolgreiche Elchhaltungen, also in Hirschgehegen, die ebenfalls recht geräumig waren, Naturboden und meist nur kleine Ställe besaßen. Dabei handelte es sich allerdings meist um Einzeltiere, wo daß sich das Absperrproblem nicht stellte.
    (17.09.2009)
    Liz Thieme:   mach ich gern, wollte die Tage hin.
    (17.09.2009)
    Anti-Erdmännchen:   Liz, bitte betätige Dich bei Deinem Besuch in Pforzheim mal als Korrespondent(-in?). Meine Fragen wären: Sind die Luchse in der großen Anlage gut zu beobachten? Lebt der Kulan noch, der in der Zootierliste eingetragen ist? In welchem Gehege sind die Walliser Ziegen untergebracht? Gibt es überhaupt noch Entenvögel? Danke schonmal.
    (17.09.2009)
    Liz Thieme:   und der zweite Stall, sprich der von Anlage 3
    (16.09.2009)
    Liz Thieme:   Anlage 3 von vor Kopf
    (16.09.2009)
    Liz Thieme:   die 2 im Überblick
    (16.09.2009)
    Liz Thieme:   immer noch Anlage 2, weiter längs (auf dem Plan hoch) mit dem Stall zwischen Anlage 1 & 2
    (16.09.2009)
    Liz Thieme:   so und hier paar Bilder
    dies Bild zeigt Anlage 2, von der rechten Ecke (Plan).
    (16.09.2009)
    Liz Thieme:   also um mal einen Überblick zu geben, hier die Elchanlage von "oben".

    Es gibt Stammbesucher, nur muss man das hier bisschen anders sehen. Nur die Autofahrer zahlen Eintritt=Parkgebühr, alle anderen kommen kostenlos rein. Zumal man nicht den Wildpark absperren kann, man kann jederzeit rein, also auch nachts, da er in den Wald übergeht.
    (16.09.2009)
    IP66:   Wegen der Haltungsprobleme, die es bei Elch in manchen - nicht in allen - Zoos gibt, scheint es mir vor allem interessant, ob die Elche, ähnlich wie in Gangelt, einfach auf Feuchtwiesen gehalten werden. Im Prinzip ist das ja die natürlichste Form, doch gibt es auch da Schwierigkeiten mit der Futterumstellung in Frühjahr und Herbst und wohl auch mit Parasiten im Verdauungstrakt, die wohl über den Gehegeboden bzw. die Gewächse darauf aufgenommen werden. Allerdings bekommt man, anders als in Zoos, in den Wildparks meist von den Schwierigkeiten weniger mit, vor allem wenn die Gehege unübersichtlich sind und es dort keine Stammbesucher oder Jahresberichte gibt.
    (16.09.2009)
    Liz Thieme:   kann ich schwer beurteilen, kenne diesen Bereich eher als Schandfleck des Wildparks. Ich habe ihn als Halde kennengelernt, für mich wäre es eine Situationsverbesserung.
    Insgesamt aber muss ich dem zustimmen, die Vögel stehen ziemlich hinten an.
    Kann man nur hoffen, dass ihr zweites Projekt, eine begehbare Waldrapp-Anlage, bald in Angriff genommen werden kann.
    (15.09.2009)
    Anti-Erdmännchen:   Manche Entwicklung in Pforzheim halte ich nicht für vorteilhaft, z.B. die immer mehr forcierte Säugerlastigkeit. Wenn aus einem Wasservogelteich eine Otter-/Waschbären-Anlage wird, schwindet doch sicherlich die Lebendigkeit.

    (15.09.2009)
    Liz Thieme:   also es waren soweit ich den Überblick habe bisher 2,1 Tiere da, wovon 1,0 auch schon eine Nachzucht war. Wie oft vorher schon gezüchtet wurde, weiß ich nicht.
    Die Anlagen sind recht groß. Insgesamt stehen drei Stück zur Verfügung, die man wohl auch verbinden kann.
    Ich weiß nicht ob da vlt Bilder helfen würden, da es bisschen schwer ist das zu verstehen, wenn man nicht selber mal vor Ort war.
    (14.09.2009)
    IP66:   Ich bin manchmal überrascht, wie kleine Parks manchmal ziemlich erfolgreich Elche halten - wobei ich nicht weiß, welche Erfolge die Pforzheimer in dieser Disziplin konkret erreicht haben.
    (14.09.2009)
    Liz Thieme:   aus dem Wildpark Tripsdrill und aus Wernigerode sind je ein Luchs-Weibchen in den Pforzheimer Wildpark gekommen.
    Weiß allerdings noch nicht, ob die bisherigen beiden Tiere noch da sind oder nicht.
    Außerdem gab es (angeblich unerwartet) Elchnachwuchs.
    Die Bauarbeiten der Fischotter-Anlage sollen angeblich im Herbst fertig sein. Also werde ich dem Park doch mal wieder einen Besuch abstatten.
    (14.09.2009)

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    Klaus Schüling, 10. Feb 2009



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