Allwetterzoo Münster
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Sonntag, 12. September, 15 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst im Allwetterzoo
Der erste ökumenische Gottesdienst im Allwetterzoo im vergangenen Jahr wurde von zahlreichen Christen begeistert angenommen. Deshalb findet am kommenden Sonntag eine Wiederholung statt. Zum gemeinsamen Gebet sind alle Zoobesucher eingeladen, egal welcher Konfession sie angehören.
Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr. Bei schönem Wetter findet er auf dem Landoisplatz statt, bei Regen unter der Überdachung oberhalb des Platzes. Der Landoisplatz eignet sich vor allem deshalb, weil er von einer bronzenen „Arche Noah“ dominiert wird. Noahs Arche ist auch das Motto des Gottesdienstes, auf das der katholische Theologe und Zoologe Dr. Rainer Hagencord in seiner Predigt näher eingehen wird. Die Liturgie gestaltet der evangelische Pfarrer Stephan M. Stötzel. Auch Zoodirektor Jörg Adler als praktizierender evangelischer Christ wird sich aktiv beteiligen. Das Rahmenprogramm und auch den Gottesdienst wird Winne Voget, ehem. Mitglied der „Sechszylinder“, gemeinsam mit seinem Gospelchor „epifunias“ mitgestalten.
Für Zoobesucher ist die Teilnahme am Gottesdienst natürlich kostenfrei. Wer allerdings nur deswegen in den Zoo kommen möchte, muss Eintritt bezahlen und sollte seinen Obolus als „Kollekte“ zugunsten der bedrohten Tierwelt verstehen. Der Allwetterzoo engagiert sich mit einem Teil seiner Einnahmen für die Rettung von der Ausrottung bedrohter Tierarten vor allem in Südostasien. (08.09.2010)
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Raubtierpflegertreffen des BdZ im Allwetterzoo Münster
Über 85 Tierpfleger aus ganz Deutschland und Österreich tauschen ihre Erfahrungen auf der Tagung im Allwetterzoo aus.
Der Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ) veranstaltet im Zweijahresrhythmus Tagungen für Raubtierpfleger. Denn gerade der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Zoos und deren Pflegern sind für die Gesundheit der Tiere besonders wichtig. Dieses Jahr findet das Seminar vom 2. bis 5. September erstmalig im Allwetterzoo Münster statt. Über 85 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Österreich haben hier die Möglichkeit ihre Erfahrungen in Fachvorträgen auszutauschen: Worauf muss man bei der schwierigen Geparden Zucht achten? Wie beschäftigt man Mähnenwölfe und wie können unterschiedliche Raubtiere in einer WG zusammenleben? Diese und weitere Themen werden hier vorgestellt und anschließend diskutiert.
Auch der Allwetterzoo ist mit zwei Fachvorträgen beteiligt. Reinhold Evels, Revierleiter im Tropenhaus, berichtet über die erfolgreiche Haltung und Zucht der seltenen Buntmarder, die deutschlandweit in nur vier Zoos zu finden sind. Über die Schwierigkeiten bei der Gepardenzucht informiert Raubtierpfleger Alexander Dietrich, der in seinem Vortrag die Zuchterfolge des Allwetterzoos darstellt.
„Besonders freut mich, dass gerade das Thema Artenschutz auf dieser Tagung eine wichtige Stellung einnimmt“, so Jörg Adler, Zoodirektor im Allwetterzoos. Denn eine Vielzahl vom aussterben bedrohter Tierarten leben in Zoos und werden erfolgreich im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) gezüchtet.
Natürlich lernen die Teilnehmer auch die Raubtiere im Allwetterzoo kennen. Zum Abschluss der Tagung am Sonntag finden mehreren Führungen zu Tiger, Löwe, Gepard, Buntmarder, Bär, Erdmännchen und Co. statt. (03.09.2010)
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Manuel Becker: |
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Sehr gutes Beispiel, wie man als Zoo auch seine eigene Überzeugung leben kann und diese für zoopädagogische Belange zu nutzen weiß. Würde mir solche Aktionen und "Stationen" auch in anderen (ehrlichen) Zoos wünschen, insofern sie die Naturbildung nicht nur missionarisch verbreiten, sondern auch vor der eigenen Tür kehren... (26.08.2010)
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Der neue „Energiepfad“ im Allwetterzoo Münster zeigt bügelnde Gorillas, lesende Kattas und duschende Elefanten…
Im Allwetterzoo leben rund 3.000 Tiere. Viele von ihnen stammen aus tropischen Ländern und mögen es das ganze Jahr über mollig warm, auch im Winter. Manche Zoobewohner benötigen selbst bei 30 Grad im Sommer zusätzliche Wärme, beispielsweise die Köhlerschildkröten. Das Becken der einheimischen Fische im Aquarium hingegen wird dann gekühlt. Heizen und Kühlen bedeuten Energieverbrauch. Energie kostet viel Geld. Deshalb ist das Thema Energiesparen seit nunmehr 20 Jahren ein wichtiges Thema im Allwetterzoo. Die Sparmaßnahmen sind vielfältig und berücksichtigen neben den Kosten auch die Aspekte Nachhaltigkeit, Umweltschutz und CO2-Reduzierung.
Erstmalig werden die Besucher im Allwetterzoo nun vor Ort über die Energiesparmaßnahmen aufgeklärt. Auffallende Schilder an vorerst vier Stellen geben Informationen über Photovoltaik, Solarthermie, Erdwärme und Wasserreinigung. Der „Energiepfad“ wird weiter ausgebaut, sowie weitere für die Bereiche Giraffen und Orang-Utans geplante Maßnahmen umgesetzt wurden. Bei der ersten Station des „Energiepfads“ geht es um Sonnenenergie. Hingucker ist ein bügelnder Gorilla, mit dessen Hilfe die Begriffe Photovoltaik und Kilowattstunde erklärt werden: Für 15 Hemden braucht der fleißige Bügler 1 kWh Energie. Auf einer zweiten Tafel macht ein Katta neugierig, der im Schein einer Glühlampe liest. Die elektronische Anzeige neben dem schlauen Tier zeigt stets die aktuelle Watt-Leistung an, die der Zoo mit seiner Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Betriebshofgebäudes gewinnt und ins allgemeine Stromnetz einspeist. Der Tagesertrag liegt bei maximaler Sonnenscheindauer bei etwa 200 kWh. Auch die CO2-Ersparnis durch die Nutzung der Sonnenenergie wird hier angezeigt.
Bei der zweiten Station geht es um Solarthermie. Der Zoo nutzt die Sonne, damit seine Elefanten warm duschen können. Eine elektronische Anzeige neben einer die Technik erklärenden Tafel zeigt die Temperatur an, die gerade mit Hilfe der Sonne erzeugt wird. Im sogen. Sonnenkollektor wird Wasser erhitzt, dem Wärmeenergie entzogen wird, um das Duschwasser für die Dickhäuter auf eine angenehme Temperatur zu bringen. Die dritte Station widmet sich der Erdwärme, die für die Geparde genutzt wird. Die Tafel vor ihrer Anlage zeigt anschaulich, wie gern die Katzen aus dem südlichen Afrika in ihren Hütten liegen. Hier ist es dank einer Bodenheizung stets mollig warm. Den umweltfreundlichen Luxus für die Geparde ermöglicht eine Pumpe, die Wärme aus dem Erdreich anzapft.
Die vierte Energie-Tafel befindet sich bei den Pinguinen. Hier wurde im letzten Winter eine Brauchwasser-Reinigungsanlage installiert. „Brauchwasser“ ist vom Zoo gewonnenes Grundwasser. Gefördert mit behördlicher Genehmigung im Bereich der Aa, wird es in riesigen Zisternen auf dem Zoogelände gebunkert. Vor der Installation der neuen Anlage wurde das „Badewasser“ für die Pinguine Woche für Woche komplett ausgetauscht, immerhin jeweils 45 Kubikmeter. Nun wird das Wasser nur noch alle 14 Tage gewechselt. Dadurch verbraucht der Zoo nicht nur 50 % weniger, er entsorgt auch entsprechend weniger verschmutztes Wasser. (26.08.2010)
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André Haubrich: |
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@Michael:
Ich würde das auch eher in den Bereich Soziologie oder Psychologie einorden.
Aber wie man so schön sagt: "Kunst ist alles und alles ist Kunst".
Außerdem gibt es auch massenweise eigesperrte Menschen, die das warscheinlich nicht als "Kunst" empfinden.
Wurde die Aktion in einem Gehegekäfig gemacht oder in einem transportablen? (20.08.2010)
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Michael Mettler: |
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Warum finden solche Kunstaktionen - zumindest so weit mir bekannt - eigentlich immer in Käfigen statt und beleben damit mit Unterstützung des gastgebenden Zoos den alten Vergleich mit dem Gefängnis? Ich bin zwar bekennender Kunstbanause, kann mich aber an keinen Medienbericht erinnern, der mal eine entsprechende Performance beschrieb, bei der sich ein Künstler statt der eigentlichen Bewohner auf einer Freianlage (z.B. einem Pavianfelsen) bestaunen ließ. Und zu einer "animalischen Lage" gehört m.E. weitaus mehr, als sich in einem Zookäfig zu zeigen. Z.B. verlassen Tiere wohl nur selten ihr Haltungssystem, um sich ihrer Stoffwechselprodukte zu entledigen... (20.08.2010)
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Performance im Allwetterzoo Münster:
Virginie Da Costa präsentierte sich als Mensch
In ihrer Abschlussarbeit schreibt die Luxemburgerin Virginie Da Costa, Studierende der Universität Paul-Verlaine in Metz/Frankreich, über Tiere in der Kunst und das Verhältnis von Menschen zu Tieren. Künstler nehmen die Tiere nach ihren Vorstellungen wahr, nehmen die Tiere aus ihrem Umfeld heraus und wandeln die gängigen Beziehungen zu Tieren in ein künstlerisches Werk um.
Die Fragestellung in der Arbeit von Virginie Da Costa lautet: Wieso nehmen Künstler auch Tiere als Vorbild für ihre Werke und nicht nur Menschen? Inspiriert von der Sozialplastik von Beuys gestaltete sie mit einem „Käfigbesuch“ im Zoo die Logik um: Es ist nicht mehr das Tier, das sein natürliches Umfeld verlässt, um ins Kunstwerk integriert zu werden. Es ist der Mensch, der sein zivilisiertes Umfeld verlässt, um sich ins animalische Umfeld zu integrieren.
Ihre Theorie setzte Virginie Da Costa am Freitag im Allwetterzoo praktisch um: Sie begab sich in einen Käfig, um die Reaktionen der Menschen zu erfahren. Sie wollte feststellen, welche Gefühle ein Mensch auf den Menschen ausüben kann, wenn dieser sich in einer animalischen Lage befindet. Letztlich ist es eine ihrer Thesen, dass Menschen sich in den Tieren wieder erkennen und diese quasi in der Kunst dargestellt werden, um eine Distanz zu schaffen. Eine Distanz zu sich selbst, da Menschen bloße Konfrontation schwer ertragen können. Die Performance auf einer Zoowiese zwischen Kamelen und Geiern wurde von Kommilitonen der luxemburgischen Studentin gefilmt und dient als Dokumentation für ihre Abschlussarbeit an der Universität. (20.08.2010)
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Thomas Schröder: |
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Hm. Da fände ich es jetzt aber recht pannend, Hintergründe zu erfahren, warum man die "Lange Nacht der Vier Am Aasee" aufgegeben und stattdessen das Straßenkünstlerfestival ins Leben gerufen hat. Erstere Veranstaltung lief bereits mehrere Jahre und kam meines Erachtens gut beim Publikum an. (19.08.2010)
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Internationales Straßenkünstlerfestival im Allwetterzoo: Es gibt 2011 eine Neuauflage!
Das erste Straßenkünstlerfestival im Allwetterzoo war ein großer Erfolg! Und es wird eine Neuauflage im Juli 2011 geben. Bei der gerade erfolgten Nachbesprechung der Veranstaltung stimmten Steffi Stephan von der Jovel GmbH und Jörg Adler vom Allwetterzoo darin überein, das Fest im nächsten Jahr erneut gemeinsam zu veranstalten.
Das Fazit ist positiv: Die Publikumsresonanz war sehr gut, die Besucherzahlen an diesem Wochenende überdurchschnittlich hoch. Allerdings hatte der Zoo für das Festival auch seine Eintrittspreise spürbar gesenkt. Im Zoo ist man ebenso erfreut darüber, dass die Besucher die Darbietungen der Straßenkünstler sichtlich genossen und dies auch zum Ausdruck gebracht hatten. Zudem hat das Festival augenscheinlich sogar Menschen angelockt, die lange nicht mehr im Zoo waren. Steffi Stephan erfuhr seinerseits viele anerkennende Worte. Die Mehrzahl der Künstler, die am Wochenende 17./18. Juli im Allwetterzoo aufgetreten waren, fand das Konzept toll! Kritik wurde zwar geäußert, fiel jedoch überwiegend konstruktiv aus. Bei einer „Pilotveranstaltung“ können Verbesserungsvorschläge nur sinnvoll sein. Doch nicht nur die Künstler hatten sich begeistert geäußert. Auch die rund zwanzig Gastfamilien, die an diesem Wochenende Künstler beherbergt hatten, fanden Freude an ihrer Rolle. Sie wollen auch künftig dabei sein.
Einen Gewinn hat zwar keine der beteiligten Organisationen aus der Veranstaltung gezogen – ganz im Gegenteil, aber dennoch ist man sich schnell darin einig geworden, das Festival im nächsten Juli wieder stattfinden zu lassen. Für 2011 sind organisatorische Verbesserungen geplant. Außerdem soll den anreisenden Straßenkünstlern ein Handgeld, also eine kleine „Gage“ gezahlt werden. Der Zoo wird im Gegenzug seine Eintrittspreise für das zweite Festival nicht reduzieren. Die Veranstalter hoffen, mit den positiven Erfahrungen aus diesem Jahr neue Sponsoren zu gewinnen. Helfen werden dabei sicher die vielen wunderbaren Fotos und Filmbeiträge, die in diesem Jahr von Sängern und Tänzern, Bauchrednern oder Schauspielern vor der herrlichen „Kulisse“ des Allwetterzoo entstanden sind. (18.08.2010)
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Jörg Adler bringt Hilfsgüter persönlich in den überfluteten Tierpark Zittau
Mit zwei Kleintransportern voller Sachspenden fahren Jörg Adler, Direktor des Allwetterzoos, und zwei freiwillige Helfer Heute Nachmittag in den Tierpark Zittau. Dieser, im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien gelegene Tierpark, wurde am letzten Wochenende vom Hochwasser komplett überschwemmt. Hierbei sind zahlreiche Tiere, aber auch mehrere Gebäude den Fluten zum Opfer gefallen.
Die Deutsche Tierpark Gesellschaft bat den Allwetterzoo um Hilfe für die betroffene sächsische Einrichtung. Um zu helfen, initiierte der gebürtige Sachse Jörg Adler einen Spendenaufruf, an dem sich zahlreiche Firmen und Privatpersonen aus Münster und Umgebung beteiligten. An dieser Stelle danken wir allen Spendern recht herzlich, die bereits zur Rettungsaktion beigetragen haben.
Doch Hilfe wird noch immer benötigt. Tiere sind mittlerweile in Notunterkünften einquartiert worden, doch die von der Überschwemmung aufgeweichte Erde überdeckt den Tierpark mit einer Schlammschicht. Während des Wiederaufbaus bleibt der Zoo geschlossen. Daher werden weitere Geld- und Sachspenden dringend für die Instandsetzung des Zoos und die Verpflegung der Tiere benötigt.
Der Allwetterzoo leitet diese Spenden an den vom verheerenden Hochwasser arg getroffenen sächsischen Tierpark weiter. Genaue Informationen für Spenden bekommen Sie beim Allwetterzoo: 0251-8904-0, von 8.30 bis 17 Uhr. (13.08.2010)
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Hochwasserdrama im Tierpark Zittau: Der Allwetterzoo bittet um Hilfe
Ertrunkene Tiere, das Tierparkgelände zu drei Vierteln überflutet – als Jörg Adler, Direktor des Allwetterzoos, heute morgen einen Anruf der Deutschen Tierpark-Gesellschaft erhielt, war er bestürzt. Man bat um Hilfe für eine vom Hochwasser überflutete sächsische Einrichtung. Adler, selbst aus Sachsen stammend, bot spontan Unterstützung an! Wenig später meldete sich auch Bernd Großer, Leiter des betroffenen Tierparks in Zittau bei Jörg Adler. Diesmal geht es nicht um die Unterbringung von Tieren wie kürzlich im Fall des vom Sturm heimgesuchten Tierparks Nordhorn, als der Allwetterzoo sieben „obdachlosen“ Gänsegeiern Asyl gewährte. Jetzt geht es um Hilfe, die Adler persönlich initiieren will, die der Allwetterzoo leisten kann, und Hilfe, die hoffentlich aus Münster kommen wird.
Der Tierpark Zittau, gelegen im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien, wurde am letzten Wochenende vom Hochwasser der Mandau, einem Zufluss der Neiße, durch eine Flutwelle komplett überschwemmt. Binnen 30 Minuten stand nahezu der komplette Tierpark unter Wasser. Während das Wasser in Flussnähe mittlerweile sinkt, steht es im Tierpark derzeit noch rund 1,50 Meter hoch. Dessen Gelände befindet sich einer Senke, so dass das Hochwasser vom THW abgepumpt werden muss. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich überzeugte sich bei seinem Besuch vom Ernst der Lage. Besucher und Freunde des Tierparks sind geschockt: Neben dem Gürteltier „Ilse“, dem Publikumsmagneten, sind zahlreiche weitere Tiere ertrunken, sogar ein Ara. Die bei Kindern beliebten Lamas versuchte der Tierparkdirektor persönlich aus den Fluten zu retten, leider vergebens. Zehn dieser Kleinkamele überlebten das Hochwasser nicht. Ein Trampeltier hingegen harrte 12 Stunden im Wasser stehend aus und konnte von den Pflegern an Land gezogen werden.
Jörg Adler will am kommenden Wochenende persönlich nach Zittau fahren, hoffentlich mit einem Kleintransporter voller Sachspenden. Welche Hilfsmittel im Einzelnen benötigt werden, ist beim Allwetterzoo zu erfahren: 0251-8904-0, von 8.30 bis 17 Uhr. Geldspenden nimmt der Allwetterzoo ebenso an und leitet sie an den vom verheerenden Hochwasser arg getroffenen sächsischen Tierpark weiter. (11.08.2010)
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Geschafft: Das Eselfohlen im Allwetterzoo trinkt bei der Mutter, ist putzmunter und heißt nun „Amélie“!
In den ersten Tagen war die Sorge um das am 4. August geborene Fohlen bei den Poitou-Rieseneseln im Allwetterzoo Münster groß. Die Kleine war zu leicht, zu klein und kam nicht an die Zitzen der Stute. „Pamina“, zum ersten Mal Mutter, mochte wiederum die ungewohnte Berührung an ihrem Gesäuge nicht und hatte anfangs auch zu wenig Milch. Eine „Rund-um-die-Uhr“-Betreuung durch Tierärzte und Tierpfleger zeigt nun Erfolg: Am Samstag trank das Fohlen erstmals bei der Mutter! Bis dahin wurde die Stute stündlich gemolken, auch in der Nacht. Das Berühren beim Melken brachte für „Pamina“ nicht nur einen Gewöhnungseffekt, auch die Milchproduktion der Stute wurde dadurch angeregt. Die Muttermilch, gemischt mit einer speziellen Fohlen-Aufzuchtmilch, trank das Fohlen dann per Flasche. Diese wurde bei jeder Fütterung genau dort platziert, wo Mutters Zitzen sitzen - die Kleine lernte, wo sie satt wird!
Am Samstag kam das Fohlen beim Trinken noch nicht voll auf seine Kosten, doch schon am Tag darauf hatte es gelernt, energisch genug zu sein, um satt zu werden. Die Kleine zeigte sich fit und unternehmungslustig und durfte schon für eine Stunde auf die große Freianlage. Da hat es ihr so gut gefallen, dass sie übermütig Bocksprünge vollführte. Am Sonntag wurde das Eselfohlen auch getauft! Es heißt nun „Amélie“. Der Name musste nach den Regeln der "Upra Races Mulassières du Poitou", der französischen Züchtervereinigung dieser Eselrasse, mit A beginnen. Zu diesem Verband hält der Allwetterzoo Kontakt über die GEH, die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.
Seit Montagmittag sind „Amélie“ und „Pamina“ nun ständig draußen und das Fohlen kann endlich von den Besuchern bewundert werden. Noch bleibt es stets an Mutters Seite, hat aber schon Bekanntschaft mit seinen Mitbewohnern im Kinder- und Pferdepark gemacht. „Amélie“ wird in der Gesellschaft von vier Poitou-Rieseneseln und derzeit sechs Pferden hoffentlich zu einer wunderschönen Eselin heranwachsen.
(Foto: Maren Kuiter/Allwetterzoo) (09.08.2010)
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Geburt bei den Poitou-Rieseneseln im Allwetterzoo Münster:
Freude und Sorge um ein knuddeliges Fohlen
Ausgerechnet zur besucherstärksten Zeit begann bei „Pamina“, der siebenjährigen Poitou-Riesenesel-Stute im Allwetterzoo, die Geburt ihres ersten Fohlens. Etwa gegen 14.30 Uhr am 4. August platzte die Fruchtblase. Bald sah man auch die Füße des Neugeborenen. Weil der Geburtsvorgang ins Stocken kam, entschloss sich Tierarzt Carsten Ludwig, „Pamina“ von der Außenanlage in den Stall führen zu lassen. Dort leistete er schließlich aktive Geburtshilfe und zog das Fohlen auf die Welt. Es wurde von Tierarzt und Tierpflegern trocken gerieben und dann von Mutter „Pamina“ zur Begrüßung abgeleckt. Leider machte das weibliche Fohlen anfangs keine Anstalten, auf seine vier Beine zu kommen. Es brauchte hierfür mehr als zwei Stunden! Kräftigere Neugeborene stehen oftmals schon nach 30 Minuten auf den Beinen.
„Pamina“ kümmert sich liebevoll um ihr Fohlen, doch Probleme bereitet derzeit noch die mütterliche „Milchbar“. Die Zitzen liegen bei „Pamina“ recht hoch, sie mussten der Kleinen regelrecht gezeigt werden. Zoomitarbeiter halfen nach und legten das Fohlen an, doch dabei wurde „Pamina“ bislang stets unruhig und wehrte ihren Nachwuchs ab. Offensichtlich hat die Stute auch wenig Milch. Nach einer sorgenvollen Nacht entschloss man sich im Allwetterzoo deshalb am Morgen nach der Geburt zu aktiver Hilfe für das Fohlen. Es wird nun von Zoomitarbeitern mit der Flasche versorgt. Stündlich erhält das Eselchen 200 Milliliter einer speziellen Fohlen-Aufzuchtmilch - auch in der Nacht, dann allerdings nur alle zwei Stunden. Das Fläschchen wird neben die mütterlichen Zitzen gehalten, damit das Fohlen sich an die Stelle gewöhnt, an der es hoffentlich bald auf natürliche Weise satt wird.
Die Zoomitarbeiter führen das Fohlen außerdem weiter an „Paminas“ Zitzen und versuchen es dort trinken zu lassen. Und sie melken die Mutter stündlich, damit „Pamina“ sich an das Berühren ihrer Zitzen gewöhnt. Zudem wird durch das regelmäßige Melken „Paminas“ Milchproduktion angeregt. Abgemolken werden jeweils ungefähr 100 Milliliter und mit der Fohlen-Aufzuchtmilch gemischt verfüttert. Für das Gedeihen des Fohlens ist die Muttermilch äußerst wichtig. Mit nur 22,4 Kilogramm liegt das Geburtsgewicht des Fohlens an der unteren Grenze, deshalb ist das Zufüttern unbedingt notwendig für sein Überleben. Kräftige Riesenesel bringen bei der Geburt etwa 30 Kg auf die Waage, Hengstfohlen gar um die 40 Kg.
„Pamina“, die frischgebackene Eselmutter, wurde am 10. Juni 2003 im Allwetterzoo geboren. Gedeckt wurde sie vor gut einem Jahr bei einem Privathalter an der Loreley, weil der Zoo keinen Hengst bei den Poitou-Rieseneseln hält. Die Tragezeit liegt in der Regel zwischen 365 bis 380 Tagen. „Pamina“ hat genau 374 Tage gebraucht. Vorerst wird man Mutter und Fohlen nicht sehen können. Beide sind in einem Stall im Kinder- und Pferdepark untergebracht. Sowie das Fohlen stabil ist und die Mutter es trinken lässt, dürfen die Beiden nach draußen.
Außer „Pamina“ leben noch drei weitere Eselstuten im Kinder- und Pferdepark im Allwetterzoo sowie „Fridolin“, ein kastrierter, nicht reinrassiger Riesenesel. Die Poitou-Riesenesel sind mit einer Schulterhöhe bis zu 155 cm sehr groß und machen ihrem Namen damit alle Ehre. Auffällig ist ihr langes, oft zotteliges Fell, das meist kastanienbraun gefärbt ist. Auch die großen Ohren sind stark behaart, die Augen verschwinden fast vollständig unter den üppigen Stirnlocken. Durch dieses plüschtierartige Aussehen sorgen die Esel bei kleinen und großen Zoobesuchern immer wieder für Entzücken.
Im Allwetterzoo bewohnen die friedlichen „Riesen“ gemeinsam mit robusten Hauspferden eine große Anlage direkt neben dem Pferdemuseum. Sie lassen sich gern streicheln und werden oftmals am Halfter durch den Zoo geführt. Ursprünglich stammen Poitou-Riesenesel aus Südwestfrankreich. Wegen ihrer Größe verwendete man sie lange für die Zucht von Maultieren, indem man sie mit Pferden kreuzte. Nachdem in der Landwirtschaft Zug- und Arbeitstiere durch Maschinen ersetzt wurden, verlor man das Interesse an den Rieseneseln. Zum Glück erhalten einige Privatzüchter und Zoos sie bis heute.
Unser Foto zeigt das Fohlen am heutigen Tag. (06.08.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Geburt bei den Rieseneseln im Allwetterzoo:
Freude und Sorge um ein knuddeliges Fohlen
Gestern Nachmittag kam bei unseren Poitou-Rieseneseln ein weibliches Fohlen vor den Augen zahlreicher Besucher zur Welt. Es stand zwar nach zwei Stunden endlich auf seinen wackeligen Beinchen, hatte aber bis zum Abend noch nicht getrunken. Die erstgebärende „Pamina“ hat offensichtlich nicht genügend Milch. Zudem wurde die Mutter unruhig, sobald Zoomitarbeiter das Fohlen an eine ihrer Zitzen angelegt hatten.
Deshalb wird die kleine Eselin vorerst mit der Flasche versorgt. Das Fohlen erscheint recht klein und ein Zufüttern ist notwendig für sein Überleben. Obwohl das Eselchen nun alle zwei Stunden mit der Flasche gefüttert wird, versuchen die Zoomitarbeiter weiterhin, es bei „Pamina“ trinken zu lassen. Deshalb bleiben Mutter und Tochter vorläufig auch im Stall der Pferde- und Eselanlage. (05.08.2010)
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Hannes Lüke: |
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was ist denn aus den anderen Otetrn geworden? (28.07.2010)
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„Lovestory“ bei den Orang-Utans im Allwetterzoo:
Mandi, Neuzugang aus Frankreich, wird von gleich zwei Männern umschwärmt…
Seit dem 24. Juni lebt Mandi, ein ausnehmend hübsches Weibchen der Borneo-Orang-Utans, im Allwetterzoo. Die Elfjährige stammt aus dem französischen Zoo Beauval und soll in Münster möglichst bald für Nachwuchs sorgen. Dort ist man guter Dinge, denn der zwölfjährige Pongo war auf Anhieb von der neuen Frau in seinem Harem begeistert! Nach menschlichen Maßstäben war es „Liebe auf den ersten Blick“. Die Beiden durften sich deshalb auch ein paar Tage lang allein und hinter den Kulissen der ZoORANGerie miteinander beschäftigen, bevor Mandi den Rest der Orang-Utan-Gruppe nach und nach kennen lernte. Mit Temmy und ihrem dreijährigen Sohn Ito verlief die erste Begegnung problemlos. Der kleine Orang-Utan-Mann „verliebte“ sich anscheinend ebenso prompt in die Französin wie sein Vater. Ito fand in Mandi nicht nur eine Freundin für Schmusestunden, sondern auch eine Spielgefährtin, denn Itos Mutter ist eher träge. So kam Temmy nur aus der Reserve, um Mandi aus ihrer Lieblings-Hängematte zu verscheuchen. Die Fronten zwischen der Neuen und Temmy waren schnell geklärt, nur vor der 40 Jahre alten Sari hatte Mandi anfangs Angst. Beide akzeptieren sich nun, auch wenn man von Freundschaft zwischen den Weibchen noch nicht sprechen kann.
Mandi zog im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms EEP in den Allwetterzoo um. In Münster ist ausreichend Platz für den erhofften Nachwuchs, der sich bei den hoch bedrohten Orang-Utans nur etwa alle fünf Jahre einstellt. Die Jungtiere haben eine sehr lange und enge Bindung an ihre Mütter. Erst wenn der Nachwuchs selbständig wird, kann sich eine neue Trächtigkeit ergeben. Mandi hatte in Frankreich schon ein Jungtier auf die Welt gebracht, dass leider bei der Geburt starb.
Am gleichen Tag wie Mandi trafen im Allwetterzoo neun Asiatische Zwergotter ein. Als „Untermieter“ sollen sie den eher ruhigen Menschenaffen die Zeit vertreiben. Anfangs war es entsprechend spannend in der ZoORANGerie; denn die im Zoo Frankfurt geborenen Otter kannten keine Orang-Utans, das neue Weibchen Mandi keine Otter. Inzwischen klappt das Zusammenleben prima. Deshalb werden die neuen Zoobewohner auch in den nächsten Tagen die große Freianlage der ZoORANGerie kennen lernen – und sicher noch für manch aufregende Stunde bei Zoologen und Tierpflegern sorgen. Die Zoobesucher sollten sich unbedingt Zeit nehmen für einen Besuch der ungewöhnlichen WG: Es gibt viel zu sehen!
(28.07.2010)
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Konzert für ein Fohlen:
Gospelchor übernahm Patenschaft für ein Mongolenpony im Allwetterzoo
Ein kleines, sehr privates Ständchen gaben die Mitglieder des Gospelchors Ephata „ihrem“ Hengstfohlen im Allwetterzoo. Der Chor der münsterschen Kirchengemeinde St. Gottfried ist nun Pate des am 16. Mai geborenen Jungtiers bei den Mongolenponys im Kinder- und Pferdepark. Während der Kleine sich ängstlich zurückhielt, als Kurator Dr. Dirk Wewers die Patenurkunde überreichte, beschnupperte Mutter „Naidal“ neugierig die schwarz gewandeten Sänger. Als „Patengeschenk“ gab es ja auch leckere Möhren…
Die Idee zur Patenschaft gab Norbert Siebert, Tierpfleger bei den Huftieren im Allwetterzoo und früher selbst aktives Mitglied im Chor. Außerdem hat „Ephata“ schon mehrfach bei Veranstaltungen im Zoo gesungen. Mehr über den Chor unter www.ephata-gospelchor.de, mehr über Tier-Patenschaften unter www.allwetterzoo.de. (21.07.2010)
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Musiker, Stelzenläufer, Jongleure, Clowns und rund 3.000 Tiere:
Der Allwetterzoo Münster lädt am kommenden Wochenende zum 1. Internationalen Straßenkünstler-Festival ein – einer bunten Veranstaltung für Klein und Groß bei reduzierten Eintrittspreisen
Am 17. und 18. Juli findet im Allwetterzoo das 1. Internationale Straßenkünstler-Festival statt. Mehr als 40 Gruppen und Einzelkünstler, auch aus England, Spanien, Ungarn oder Holland, werden im Zoo erwartet. Die sonst auf Großstadtstraßen agierenden Künstler freuen sich darauf, sich und ihre Kunst vor ungewöhnlicher Kulisse präsentieren zu können. Und die Zoobesucher dürfen sich auf ein farbenprächtiges, musikalisches, witziges Festival freuen: Gewandet als glitzernder Schmetterling balanciert die Münsteranerin Anna Oestreich auf hohen Stelzen über die Wege im Zoo. Mitten im Publikum treiben die „Funny Bears“ aus Ungarn ihren Schabernack. Der Comedy-Jongleur „Krawalli“ hingegen hat am Bärenhaus einen festen Platz. Ebenso wie Lucy Lynn aus Österreich, die Kindern auf einer Zoowiese das Jonglieren beibringt. Insgesamt gibt es 16 Standorte, verteilt im ganzen Zoogelände. So geht es am Hexenhaus poetisch zu, im Pferdemuseum wird musiziert, auf dem Landoisplatz getanzt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und damit man nichts verpasst, erhält jeder Zoobesucher einen Zeitplan, der ihm verrät, was wann wo geboten wird. Auch ein Programmheft ist erhältlich, das alle Künstler vorstellt.
Der Zoo öffnet an beiden Tagen um 9 Uhr. Das Festival beginnt jeweils um 11 Uhr. Am Samstag gibt es bis 21 Uhr Programm, am Sonntag bis 18 Uhr. Damit möglichst viele Menschen sich an der Straßenkunst erfreuen können, ermäßigt der Zoo sogar seine Eintrittspreise: 10 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder und Jugendliche bis 17 J. (statt 14 bzw. 7 Euro). Wer sich vor seinem Besuch orientieren möchte: Unter www.allwetterzoo.de und www.zookuenstler.de wird der Zeitplan Download angeboten.
Das „1. Internationale Straßenkünstler-Festival“ ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von Allwetterzoo, Jovel GmbH & Co. KG Münster und dem CulturContor Nicolas Leibel, unterstützt von Vision, dem Verein zur Förderung der populären Kultur Münster.
Unser Foto zeigt die Stelzenläuferin Anna Oestreich im Zoo. (16.07.2010)
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Glück im goldgelben Federkleid:
Erster Nachwuchs bei den seltenen Mandschurenkranichen im Allwetterzoo Münster
Im Allwetterzoo ist man stolz auf seltenen Nachwuchs: Erstmals schlüpften hier am 11. Juli zwei Küken bei den Mandschurenkranichen. Diese imposanten Vögel zählen zu den am stärksten bedrohten Kranichen der Welt. Nur etwa handgroß beim Schlupf, entwickeln sich die Küken recht schnell und erreichen ausgewachsen eine Größe von rund 150 cm.
Geschlüpft sind die kleinen Kraniche auf einer Anlage neben dem Tropenhaus. Hier hatten die Eltern an einer recht versteckten Stelle ein Bodennest angelegt. Als Tierpfleger Ralf Nacke am letzten Sonntag nach den Vögeln schaute, wurde er vom Zuwachs regelrecht überrascht. Zum einen war die übliche Brutzeit von 32 Tagen bereits um sieben Tage überschritten. Außerdem hatte niemand dem erst drei Jahre alten Kranichmann bereits einen Zuchterfolg zugetraut. Ungewöhnlich ist auch, dass beide Küken an einem Tag schlüpften, normalerweise liegt ein Abstand von ein bis zwei Tagen zwischen dem Schlupf des ersten und zweiten Jungen.
Als Nestflüchter waren die Küken schon am Tag des Schlupfes auf ihren riesig wirkenden Füßen unterwegs. Die Elternvögel kümmern sich rührend um ihren goldgelb-bräunlich gefiederten Nachwuchs und zeigen ihnen mit ihren langen Schnäbeln, was fressbar ist, Insekten oder Regenwürmer beispielsweise. Unterstützt werden die Alten bei der richtigen Ernährung ihrer Jungen durch die Tierpfleger. Sie stellen Tabletts mit zerkleinerter und abwechslungsreicher Nahrung in die Anlage. So gibt es neben Körnern und speziellen Getreideflocken auch Obst, Gemüse und tierische Kost, etwa kleine Fische.
Die Küken, die beim Schlupf schätzungsweise 200 Gramm wogen, verdoppeln ihr Geburtsgewicht binnen einer Woche! Immerhin wiegen diese Kraniche ausgewachsen rund zehn Kilogramm. Im Alter von etwa 95 Tagen werden die Küken flügge. Bis dahin haben sie ihre kuschelig-weichen Dunen gegen „richtige“ Federn getauscht. Erst im Alter von etwa zwei Jahren zeigen sie das für diese Art typische weiß-graue Federkleid mit dem roten „Krönchen“.
In europäischen Zoos leben rund 300 Mandschurenkraniche, deren Zucht über das EEP (Europäisches Erhaltungszucht-Programm) koordiniert wird. Das Kranichweibchen im Allwetterzoo schlüpfte 1986 im Rotterdamer Zoo. Es lebt seit 1991 in Münster. Ihr junger Partner stammt aus der Zucht des Tiergartens Schönbrunn in Wien. Im Mai 2007 dort geschlüpft, zog er ein Jahr später nach Münster um. Anfangs hatte er starke Konkurrenz durch einen in der benachbarten Anlage lebenden Jungfernkranich. Nachdem der in einen anderen Zoo umzog, klappte es prompt mit dem Nachwuchs!
In Japan gelten Mandschurenkraniche als Glücksbringer und Sinnbild für ein langes Leben. Sie sind jedoch stark von der Ausrottung bedroht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galten sie bereits als fast ausgerottet. Das Anlegen von Schutzgebieten, ein Jagdverbot und das winterliche Zufüttern haben die Bestände wieder wachsen lassen. Doch die Zerstörung ihres Lebensraumes konnte bis heute nicht gestoppt werden. Auf der japanischen Insel Hokkaido leben Mandschurenkraniche ganzjährig, während sie im nördlichen Asien wie alle Kraniche von ihren Brutplätzen in mildere Überwinterungsgebiete wechseln. Insgesamt wird ihr Bestand im Freiland auf 1.700 bis 2.000 Vögel geschätzt.
Unser Foto zeigt einen der Kraniche mit beiden Küken. (13.07.2010)
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Stellungnahme des Allwetterzoos zur öffentlichen Diskussion zum Thema „Elefantenpark“
Den erforderlichen Sparmaßnahmen bei den städtischen Ausgaben kann und will sich auch der Allwetterzoo nicht entziehen. Über Kürzungen der laufenden Haushalte ab 2011 für einzelne „städtische Töchter“ wie den Zoo wurde in den Medien bereits berichtet.
Um die Zukunft der Elefantenhaltung sorgt sich der Zoo jedoch schon länger. Bereits vor rund 15 Jahren war der „Elefantenpark“ einer von vier Kernbereichen bei der Neukonzeptionierung des Allwetterzoos. Seine Realisierung war bis 2010 geplant. Wegen fehlender Investitionszuschüsse musste das Projekt jedoch mehrmals verschoben werden. In der Zwischenzeit wurden Haltungsrichtlinien für die Zoos innerhalb der EU erlassen. Danach ist eine Umgestaltung der Elefantenhaltung im Allwetterzoo nicht mehr nur wünschenswert, sondern zwingend notwendig.
Leider ist eine früher in Aussicht gestellte Realisierung jetzt in den Zeitraum intensiver Sparmaßnahmen gefallen. Im Zoo haben wir volles Verständnis für die Sorgen der Bürger unserer Stadt, dass eine Finanzierung des „Elefantenparks“ zu zusätzlichen Kürzungen in anderen Bereichen führen könnte. Wir bedauern aber eine erkennbare Reduzierung der Diskussion auf den Tenor: „Elefantenbad oder Südbad“. Das wird weder unseren Kindern noch den Elefanten gerecht. Gerade die Kinder sind es, die auch wegen der Elefanten den Zoo besuchen.
Das Projekt „Elefantenpark“ beinhaltet nicht nur eine für die Asiatischen Elefanten essentielle und bisher nicht vorhandene Bademöglichkeit, sondern soll auch die Sicherheit der Pfleger optimieren. Und es wird die Attraktivität der Elefantenhaltung für den Zoo und damit für die Stadt und die Region deutlich steigern. Somit würde auch ein finanzieller Gegenwert für die städtischen Finanzen geschaffen, denn der Zoo ist nicht nur Empfänger städtischer Gelder, sondern unbestrittener touristischer „Leuchtturm“ und damit ein exponierter Wirtschaftsfaktor für Münster.
Der Zoo wird die öffentliche Meinung und den politischen Willen uneingeschränkt respektieren, das war schon immer unsere Maxime! Ich wünsche uns aber auch in der Öffentlichkeit eine zukunftsorientierte und inhaltliche Diskussion, wie wir sie seit Monaten mit der Verwaltung und verschiedenen Ratsfraktionen führen. Ich wünsche uns eine Diskussion, die dem Stellenwert des Allwetterzoos für die Stadt (und dem Engagement des Zooteams) gerecht wird!
Darauf gespannt ist (nicht nur)
Jörg Adler, Direktor des Allwetterzoos Münster (06.07.2010)
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Holger Wientjes: |
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Hier noch einige Eindrücke vom heutigen Besuch: Die Ausstellung im Pferdemuseum zur Zoohistorie fand ich sehr gelungen. War etwa eineinhalb Stunden dort. Mein Highlight: Das Quagga.
Die Neugestaltete Afrika-Anlage erstrahlt in frischem Grün und macht einen sehr guten Eindruck. Zahlreiche Jungtiere rundeten die Idylle dort ab.
Auch die umgestaltete und erweiterte Anlage der Löwenäffchen hat mir gefallen. Das Kugelgürteltier konnte ich leider nicht entdecken.
Kattas mit mehreren Jungtieren sehr zutraulich und aktiv. Trotz "Zooallerweltsart" für michimmer ein Highlight aufgrund der Nähe zu den Tieren.
Für mich neu waren die Türkei-Stachelmäuse im mittleren der drei Aussenterrarien am Tropenhaus, die nun ausschliesslich Nager beherbergen (weiterhin Gundis und die Münsterschen Meerschweinchen). (05.07.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Tag der Afrika-Tiere und Familientag im Allwetterzoo Münster:
Führungen, Fütterungen und ermäßigte Preise
Am kommenden Samstag (26.6.) können Zoobesucher nicht nur Geld sparen, sondern bei besonderen Aktionen auch noch etwas über afrikanische Tiere erfahren und hinter die Kulissen des Afrikapanoramas blicken. Der Allwetterzoo reduziert an seinem „Familientag“ den Eintrittspreis für alle Besucher: Kinder und Jugendliche (3-17 J.) zahlen nur 5 Euro und Erwachsene nur 10 Euro für einen ganzen Tag voller Erlebnisse. So füttern die Tierpfleger zu festen Zeiten ihre Pfleglinge und beantworten dabei gern Fragen. Außerdem gibt es mehrere Führungen rund um das Afrikapanorama, die einen Blick in die Stallungen von Zebra, Strauß & Co. erlauben.
Die erste von insgesamt 13 „afrikanischen“ Fütterungen ist um 11.45 Uhr bei den Brillenpinguinen. Diese stammen tatsächlich aus Afrika und leben sogar im Bereich von Kapstadt. Bei den Erdmännchen gibt es um 12 Uhr leckere Mehlwürmer. Den Gorillas wird um 13.30 Uhr frisches Gemüse serviert, während die Nashörner sich um 14.15 Uhr auf eine Extraportion Brötchen freuen dürfen. Ein ausführliches Programm erhalten die Besucher beim Einlass oder unter www.allwetterzoo.de (23.06.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Europäische Erstzucht einer seltenen Erdschildkröte im Allwetterzoo!
Im Allwetterzoo Münster herrscht Freude: Im dortigen Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz (IZS) gelang erstmals in einem europäischen Zoo die Zucht der burmesischen Flachen Erdschildkröte (Heosemys depressa). Die Art ist eine der seltensten Schildkröten der Welt.
Das Jungtier der Flachen Erdschildkröten schlüpfte Ende Mai nach einer Brutdauer von 98 Tagen erfolgreich aus dem Ei und entwickelt sich bislang hervorragend! Die kleine „Kröte“ frisst und wächst in einem erstaunlichen Tempo und macht Hoffnung auf weitere Nachzuchten in den nächsten Jahren. Zu verdanken ist dieser Erfolg der langjährigen Erfahrung und dem Fingerspitzengefühl von Elmar Meier, dem Leiter des IZS in Münster. Die Erhaltungszucht gestaltete sich lange als äußerst schwierig, da keinerlei Informationen über die Biologie und Ökologie der Art bekannt waren. So mussten geeignete Haltungs- und Zuchtbedingungen erst mühsam ausgetestet werden. Derzeit wird die Flache Erdschildkröte in nur sechs Zoos weltweit gepflegt; in Europa allein im Allwetterzoo.
Entdeckt wurde die Flache Erdschildkröte 1906 in den Arakanbergen Burmas – und gleich galt sie als ausgestorben. Tiere dieser Art sichtete man zum letzten Mal im Jahr ihrer Entdeckung und wissenschaftlichen Beschreibung. 1994, ein knappes Jahrhundert später, fand man erstmals wieder Exemplare der Flachen Erdschildkröte. Diese Tiere sollten auf chinesischen Märkten als Delikatesse verkauft werden. In der Natur sichtete man 2009 erstmals wieder fünf dieser Erdschildkröten. Doch leider wird ihr Verbreitungsgebiet von Wilderern hoch bedroht. Umso wertvoller ist die Erhaltung der Art durch Nachzuchten in Zoologischen Gärten. (17.06.2010)
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Liz Thieme: |
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Der Zoo berichtet die Europäische Erstzucht bei den Erdschildkröten erlangt zu haben. Die Jungtiere schlüpften Ende Mai. (17.06.2010)
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1. Internationales Straßenkünstlerfestival im Allwetterzoo Münster:
- eine völlig neue Veranstaltung für Stadt und Zoo!
In Innenstädten sind Straßenkünstler häufig zu Gast, in einem Zoo wohl noch nie! Dabei ist die Idee, die die Musiker Steffi Stephan (Jovel GmbH & Co. KG Münster) und Nicolas Leibel (CulturContor Münster) vor einem Jahr Zoodirektor Jörg Adler vortrugen, gar nicht so abwegig: Ebenso vielfältig und bunt wie die Tierwelt im Allwetterzoo zeigt sich die Kunst, die auf unseren Straßen stattfindet!
Nun ist es bald soweit: Am 17. und 18. Juli öffnet der Allwetterzoo der internationalen Straßenkunst die Tore - und reduziert zudem an beiden Tagen seine Eintrittspreise. Es werden mehr als 40 Gruppen und Einzelkünstler aus Deutschland, Europa und Übersee an 16 verschiedenen Standorten zu sehen und zu hören sein. Es gibt Musik, Theater, Jonglage, Clownerie, Tanz und vieles mehr in wahrhaft bunter kultureller Vielfalt. Ein solches Festival hat es in einem Zoologischen Garten bislang nicht gegeben!
Unterstützt wird das Festival von VISION, dem Verein zur Förderung der populären Kultur Münster. (11.06.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Leuchtendes Beispiel: Engagierte Entwicklungsarbeit für den Erhalt bedrohter Frösche
Trelock spendet dem Allwetterzoo Verkaufsanteil seiner Fahrradbeleuchtungs-Sonderedition „Sportline - Green Edition“ für die Aktion „Rettet die Frösche“
Entwicklungsarbeit aus Münster - Hand in Hand: Die weltweite, vom Allwetterzoo Münster besonders geförderte Rettungsaktion für den Erhalt der Frösche hat Unterstützung gefunden durch den ebenfalls in Münster ansässigen Fahrradzubehörentwickler und -hersteller Trelock. Handfestes Ergebnis dieser „nachbarschaftlichen“ Kooperation war jetzt eine Spende, die Anne Schiller von Trelock an Zoodirektor Jörg Adler überreichte.
Das Unternehmen, das Fahrradschlösser, -beleuchtung und -computer entwickelt und herstellt, hat dazu eine Sonderedition seines Fahrradbeleuchtungssets LS 330/LS 320 mit Frontscheinwerfer und Rückleuchte aufgelegt, aus dessen derzeit noch laufendem Verkauf im Fahrradfachhandel jeweils ein Euro der Aktion „Rettet die Frösche“ zukommt. Markant an dieser Fahrradbeleuchtungssonderauflage von Trelock, ganz im Sinne der Amphibien-Rettungskampagne: Das frisch grüne Farbdesign des Beleuchtungssets. Auf den Verpackungen weist Trelock zudem auffällig auf die Aktion hin, um so noch mehr Unterstützung zu erreichen.
Zoodirektor Jörg Adler erklärte bei der Übergabe der 2.000 Euro von Trelock, dass dieses Geld direkt der „Stiftung Artenschutz“ mit Sitz in Münster übergeben werde. Die Stiftung - ein Bündnis von rund 40 Zoologischen Gärten und Tierparks im deutschsprachigen Raum sowie global operierenden Naturschutzorganisationen - hat einen „Amphibien-Fonds“ eingerichtet. Aus dem werden ausgewählte Projekte für den Schutz, die Erforschung und die Erhaltungszucht von Fröschen und anderen Lurchen gefördert. Jörg Adler verdeutlichte bei der Spendenübergabe, wie notwendig derartiges Engagement ist. Schrumpfende Lebensräume, Umweltgifte, Gourmetküchen sowie die direkten und indirekten Folgen des Klimawandels bedrohen Amphibien massiv, so Adler. Zudem stelle der Chytridpilz eine akute tödliche Bedrohung für alle Amphibien dar. Auch in Deutschland komme dieser Erreger bereits vor. „Mit Ihrer Spende können wir der Bedrohung gegensteuern“, betonte Jörg Adler gegenüber Anne Schiller.
www.stiftung-artenschutz.de (11.06.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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„Jahrom“, der Party-Leopard aus dem Allwetterzoo…
Die Organisation Studenta.de aus Münster veranstaltet Partys für Studenten. Eine trägt den Titel „Cats Forward“ und findet an jedem zweiten Freitag im Monat in einem münsterschen Club statt. Die Veranstalter wünschten sich eine Katze als Patentier und Maskottchen, am liebsten eine wilde Katze! Man entschied sich für den Nordpersischen Leoparden „Jahrom“ aus dem Allwetterzoo und übernahm die Patenschaft. Der Kater ist nicht nur wild und schön, seine Art ist akut von der Ausrottung bedroht. Deshalb spendet Studenta.de von jeder Eintrittskarte der Partygänger 50 Cent und übergibt das Geld dem Zoo. Der wiederum ist Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Nordpersische Leoparden und engagiert sich für den Artenschutz. (09.06.2010)
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Update zur "Südamerika-WG"
Die auffälligsten Bewohner der neuen Anlage sind die Goldenen Löwenäffchen aus den küstennahen Wäldern Brasiliens. Sie zählen zu den am meisten von der Ausrottung bedrohten Affen. Laut Weltzooverband sind nur noch 2 bis 3 % ihres ursprünglichen Lebensraumes vorhanden, er wurde durch Holzeinschlag derart drastisch reduziert und zerstückelt. Weltweite Rettungsaktionen sowie ein Erhaltungszuchtprogramm zeigten Erfolg: Zahlreiche in Zoos geborene Goldene Löwenaffen wurden mittlerweile ausgewildert. Die Art hat somit eine Chance zum Überleben. Außer dem Ankauf von Gebieten für die Wiederansiedelung trug ein Bildungsprogramm dazu bei, dass das Goldene Löwenäffchen inzwischen in Brasilien stolz als „Nationales Symbol der Arterhaltung“ betrachtet wird.
Vergesellschaftet mit den Löwenaffen wurden Zwergseidenäffchen, „Südamerikaner“ aus dem oberen Amazonasgebiet und eine neue Art für den Allwetterzoo. Sie zählen mit nur rund 130 Gramm Gewicht zu den kleinsten Affen der Welt und können – obwohl sie so klein sind - unglaubliche fünf Meter weit springen! Ihre Ernährung ist außergewöhnlich, denn sie bevorzugen Baumsäfte. Hierfür zapfen sie Bäume und Schlingpflanzen an: Sie beißen kleine Löcher in die Rinde, aus denen der gummiartige Saft austritt. Im Allwetterzoo werden ihnen präparierte Äste angeboten, aus denen sie Gummiarabikum zapfen.
Gummiarabikum ist ein besonders exotisches Nahrungsmittel im Zoo. Südamerikanische Krallenaffen mögen diesen milchigen Saft von Akazienbäumen, der verschiedene Salze enthält, ausgesprochen gern. Es wird in getrockneter Form geliefert. Aufgelöst in warmem Wasser entsteht eine zähflüssige Masse, die die Tierpfleger beispielsweise in Bambusrohre oder Äste mit winzigen Löchern füllen. Der Saft tritt tröpfchenweise aus und die Affen lecken ihn ab. Die Pfleger fertigen daraus auch „Lutscher“ mit Stil oder mischen die Masse unter den täglichen Brei für die kleinen Affen.
„Untermieter“ der Löwen- und Seidenaffen ist ein Südliches Kugelgürteltier, für das noch eine Partnerin gesucht wird. Charakteristisch für Gürteltiere ist der harte Panzer, der ihre Körperoberseite bedeckt. Er ist aus Hautknochenplättchen und Keratin aufgebaut. Aus dem Material bestehen auch unsere Fingernägel. Das Südliche Kugelgürteltier, das vom Zentrum des südamerikanischen Kontinents bis zu seiner südlichen Spitze beheimatet ist, besitzt drei „Gürtel“. Das sind Hautfalten, die den Panzer beweglicher machen. Zum Schutz vor Feinden rollen sich die Tiere zu einer allseits von ihrem Panzer umschlossenen Kugel zusammen. Dank dieser Verteidigungsmethode haben Kugelgürteltiere zwar wenig natürliche Feinde, doch Menschen jagen sie wegen ihres als schmackhaft geltenden Fleisches.
Informationen zur Gemeinschaftsanlage
Fertigstellung im Mai 2010
Grundfläche der Anlage: 30 m²
Volumen: 237 m³, vorher 77 m³
¨ Beim Umbau wurde nicht nur an die Tiere gedacht. Auch die Arbeitsbedingungen für die Tierpfleger wurden verbessert. Zum Umsperren der Tiere wurde eine neue Doppelschiebertechnik eingebaut. Die ebenfalls neue, so genannte Laufgangpaddeltechnik erlaubt eine stressfreie Lenkung in den Laufgängen, über die Löwenaffen und Zwergseidenaffen in die Freianlage gelangen.
¨ Durch eine bessere Dämmung der Außenbauteile wird zudem Energie eingespart. Das Innenklima liegt konstant bei etwa 26°C und rund 70 % Luftfeuchtigkeit – im Sommer wie im Winter. Energie wird auch durch das neue Glasdach gespart, denn tagsüber kann nun auf eine künstliche Beleuchtung verzichtet werden.
¨ Vor dem Umbau bewohnten die Goldenen Löwenäffchen gemeinsam mit Köhlerschildkröten den linken Teil der Anlage, rechts lebten zuletzt Rothandtamarine. Diese Art wird nun nicht mehr im Allwetterzoo gehalten, während die Köhlerschildkröten in einem Terrarium in der Reptilienhalle des Tropenhauses beobachtet werden können.
Unser Foto zeigt das Gürteltier "Norman". (02.06.2010)
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Neue „Südamerika-WG“ im neuen Zuhause:
Löwenäffchen, Zwergseidenäffchen und ein Gürteltier
Im Laufe der letzten Monate haben wir fleißig gebaut, um den seltenen Goldenen Löwenäffchen ein schöneres Zuhause zu bescheren. Aus ehemals zwei Anlagen in unserem Haus für „Niedere Affen“ entstand ein geräumiger, von Licht durchfluteter Lebensraum für diese Affen und ihre neuen Mitbewohner.
Ein großflächiges Glasdach ersetzt die Lichtkuppeln über der Anlage und vergrößert den Raum in luftige Höhe. Die Rückwände und der Boden wurden komplett neu gestaltet, die gesamte Anlage mit tropischen Pflanzen und Kletterbäumen bestückt. In deren Ästen tummeln sich nun zwei Goldene Löwenäffchen und fünf Zwergseidenäffchen. Die „Zwerge“ sind neu im Allwetterzoo und zählen zu den kleinsten Affen der Welt. Untermieter im wahrsten Sinne des Wortes ist ein Südliches Kugelgürteltier: „Norman“ bewohnt nur den Boden der Anlage. Die Heimat dieses urtümlichen Zoobewohners, der noch auf eine passende Frau wartet, und der Krallenaffen ist Südamerika. Alle drei Arten sind von der Ausrottung bedroht. (02.06.2010)
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Zurück aus Vietnam trifft Jörg Adler Klimaschützer in Münster
Zoobesuch mit dem Direktor als Dankeschön
Das nennt man Timing: Gerade aus dem vietnamesischen Cat BA zurückgekehrt, konnte Zoodirektor Jörg Adler am Samstag (15. Mai) denen persönlich danken, die dem 10.000 Kilometer entfernten Projekt zur Aufforstung des vietnamesischen Regenwaldes zum Erfolg verhelfen wollen. Rund 20 Kunden des Stadtwerke-Erdgastarifs Münster:natürlich führte er „hinter die Kulissen“ des Allwetterzoos und berichtete dabei hautnah von seinen Erfahrungen auf der vietnamesischen Insel. „Die Zahl der dort lebenden Goldkopflanguren steigt wieder stetig. Im Jahr 2001 gab es nur noch wenige Exemplare dieser Art. Mittlerweile leben auf Cat Ba dank der konsequenten Sicherung dieses Schutzgebietes wieder ca. 50 Goldkopflanguren.“
Der Zoodirektor hatte ein Erlebnis der besonderen Art: er konnte aus geringer Entfernung eine der Langurenfamilien mit drei Babys beobachten. „Früher hätte dieser Nachwuchs wegen der Wilderei keine Chance gehabt“, so Adler.
Im Dezember 2009 starteten Allwetterzoo und Stadtwerke Münster mit dem neuen Erdgasprodukt Münster:natürlich ein Klima- und Artenschutzprojekt auf der Insel Cat Ba in Vietnam. Damit haben die Münsteraner die bundesweit einmalige Gelegenheit, mit Erdgas zu heizen und gleichzeitig etwas für das Klima und den Schutz der auf der Insel Cat Ba lebenden Goldkopflanguren zu tun. Denn mit jeder verbrauchten Kilowattstunde fließen 0,21 Cent (netto) in das Regenwaldschutzprojekt. In der globalen Klimabilanz wird der Erdgasverbrauch der Münster:natürlich Kunden damit neutralisiert.
Auf dem Foto ist eine Goldkopflanguren-Familie mit Babys zu sehen. (18.05.2010)
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Sacha: |
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Ah, jetzt ist alles klar. (03.05.2010)
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Andreas Knebel: |
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Weder noch!
Schau einfach auf den Link ;-) (03.05.2010)
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Sacha: |
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Von welchen Manteltieren reden wir: Seescheiden oder Salpen oder weder noch? Seescheiden zumindest sind in Aquarien ja keine Seltenheit. (03.05.2010)
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Liz Thieme: |
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ich war noch nie in Münster, aber hatte hier den Bericht reingesetzt (der leider aus unerfindlichen Gründen gelöscht wurde). Ich finde die Idee sehr gut, denn sie regt auf harmlosen Wege zum Nachdenken an. Und würde mir das Ganze gerne mal näher ansehen. (02.05.2010)
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Andreas Knebel: |
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Servus,
ich habe jetzt einmal eine Frage an die Allgemeinheit: Wer hat schon die Manteltiere im Allwetterzoo gesehen und kann darüber etwas berichten. Wie wirken sie und welche Reaktionen lösen sie aus? Und ich bin natürlich gespannt auf eure Meinung. Denn die Manteltiere sind ein richtig spannender Neuzugang in deutsche Zoos, bald ja auch in Magdeburg. Und - übrigens vollkommen ernsthaft, ohne Häme oder Hintergedanken - würde mich zu diesem Thema die Meinung von Frank Albrecht interessieren.
http://www.allwetterzoo.de/fotos/news2010/manteltiere-im-allwetterzoo.php (02.05.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Erstes Fohlen bei den Mongolischen Ponys im Allwetterzoo Münster
Am frühen Abend des letzten Sonntag (25. April) wurde bei den Mongolenponys im Allwetterzoo der erste Nachwuchs geboren. Inzwischen begleitet das Stutfohlen auf seinen staksigen Beinen Mutter „Gaslan“ auf Schritt und Tritt.
Die erfahrene Stute lebt seit 2005 im Kinder- und Pferdepark und hatte zuletzt 2008 Nachwuchs. Auch “Naidal“, die zweite Stute dieser selten gehaltenen Pferderasse, ist hoch tragend und wird in den nächsten Tagen ein Fohlen zur Welt bringen. Die Väter leben allerdings nicht im Allwetterzoo, sondern bei einem Züchter im schwäbischen Gammertingen. Dorthin hatten die beiden Stuten vor knapp zwölf Monaten ihre „Hochzeitsreise“ unternommen. In der großen Gemeinschaftsanlage der Hauspferde und Riesenesel ist eine Haltung von Hengsten nicht möglich.
Mongolenponys sind eine sehr ursprüngliche Rasse. Sie leben in der Grassteppe, überleben aber auch im Hochgebirge und in der Wüste, also in unzugänglichen Gegenden mit wenig Wasser und viel Schnee. Die recht kleinen, sehr muskulösen Pferde sind widerstandsfähig und zäh. Sie bewältigen mühelos weite Strecken und schlechte Wege und können schwere Lasten tragen. Die Trächtigkeit dauert bei den Mongolenponys 335 bis 345 Tage. Ein Fohlen wiegt bei der Geburt etwa 35 kg und ist durchschnittlich 80 cm hoch. Mongolenponys können eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren erreichen.
Foto: Das Mongolen-Fohlen mit seiner Mutter (27.04.2010)
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Internationaler Kongress für Schildkrötenschutz im Allwetterzoo Münster
Der Allwetterzoo rief und die weltweit herausragenden Experten in Sachen Schildkröten kamen vom 15. bis 18. April in die Kongressstadt Münster. Der Zoo und sein "Internationales Zentrum für Schildkrötenschutz" (IZS) sind selbst im fernen China bekannt. Allein aus dem Land der Mitte reisten ein Dutzend Teilnehmer an, aber auch Gäste aus den USA und nahezu jedem Land Europas waren vertreten. "Schildkröten haben den Aufstieg und Untergang der Dinosaurier erlebt und sind seit 250 Millionen Jahren erfolgreich auf der Erde vertreten. Der moderne Mensch hat es aber in den letzten 30 Jahren geschafft, nahezu die Hälfte aller Arten an den Rande der Ausrottung zu bringen" erklärte der New Yorker Tierarzt Dr. William McCord. "Das IZS in Münster ist, was die Erhaltungszucht bedrohter asiatischer Arten angeht, das Paradebeispiel für ein erfolgreiches Zuchtprojekt in einem Zoologischen Garten. Nur im IZS kann man ein Drittel der bekannten Weltpopulation von zwei hoch bedrohten Scharnierschildkröten-Arten sehen."
Von der erfolgreichen Arbeit des IZS konnten sich die am Kongress teilnehmenden Wissenschaftler und Fachleute aus allen Bereichen der Schildkrötenhaltung überzeugen. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit, Fachvorträge anzuhören und sich über die neuesten Erkenntnisse auszutauschen. "Neben dem reinen Wissenstransfer ist auch das persönliche Kennenlernen und Diskutieren ein wichtiger Aspekt dieser Tagung" sagte Hans-Dieter Philippen, Vorstandsmitglied der international agierenden "Turtle Survival Alliance" und des "Turtle Conservations Funds". Zwar würden sich viele der Teilnehmer via E-Mail-Korrespondenz kennen, aber der persönliche Austausch sei durch nichts zu ersetzen. Hierzu bot der Kongress im Allwetterzoo das ideale Umfeld.
Zu dem Foto:
Drei Teilnehmer des Kongresses präsentieren Schildkröten, die nach ihnen bzw. ihrem Vater benannt wurden: der New Yorker Tierarzt Dr. William McCord mit einer McCords Scharnierschildkröte, die Chinesin Ting Zhou mit einer Zhous Scharnierschildkröte und Elmar Meier, der Leiter des IZS im Allwetterzoo, mit einer Meiers Dreistreifen-Scharnierschildkröte (von links).
(19.04.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Zwillinge bei den Kattas im Allwetterzoo Münster
„Mobi“ ist eine stolze und sehr fürsorgliche Mutter: Das Kattaweibchen im Allwetterzoo trägt seine am 30. März geborenen Jungen oft vor der Brust und präsentiert sie dabei regelrecht den Besuchern. Kleine Kattas sind sehr früh agil und turnen schon bald auf dem Rücken ihrer Mutter herum. Doch mit den Beiden wird „Mobi“ nicht ganz so viel Mühe haben wie vor einem Jahr, als sie gleich drei Jungtiere auf die Welt gebracht hatte. Die jetzt ein Jahr alten Drillinge leben ebenso noch im Familienverband wie „Violas“ letztjähriger Nachwuchs. „Viola“ ist die Mutter von „Mobi“ und derzeit hoch tragend. Mit ihrem Nachwuchs wird in den nächsten Tagen gerechnet.
Kattas sind stark von der Ausrottung bedroht, weil ihre Lebensräume vernichtet werden. Sie zählen zu den Feuchtnasenaffen und sind auf Madagaskar beheimatet. Besonders interessant ist ihr Sozialverhalten, denn bei Kattas haben stets die Frauen das Sagen. Die dominante Stellung hat normalerweise ein älteres Weibchen inne - im Allwetterzoo ist es „Mobi“, die sich gegenüber ihrer Mutter durchgesetzt hat. Bei einer ihrer Streitereien büßte die Katta-Oma sogar ein Ohr ein - und ist deshalb gut zu erkennen: „Viola“ ist der einzige „Ein-Ohr-Katta“ in der Gruppe... (06.04.2010)
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Holger Wientjes: |
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Schade, dass man auf die Iberer verzichtet, um dem Publikum ein Wolfsrudel präsentieren zu können. (31.03.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Ostern im Allwetterzoo Münster:
Neue Wölfe - Jungtiere bei Zebras und Kängurus - „Brüterei“ bei Störchen und Geiern
Am 24. März trafen fünf weibliche Wölfe aus dem polnischen Zoo Wroclaw im Allwetterzoo ein - und damit kam wieder mehr Leben in die weitläufige Anlage im Kinder- und Pferdepark. Die Neuzugänge, die in Europa und Asien weit verbreiteten Grauwölfe, zeigen nämlich das typische Rudelverhalten, das bei der bislang in Münster lebenden iberischen Unterart weniger ausgeprägt ist. Die beiden letzten Iberischen Wölfe zogen kürzlich in einen tschechischen Zoo um. Ankunft und Eingewöhnung der 2006 in Polen geborenen Wölfe in Münster verliefen ruhig. Schon nach der ersten Nacht im Stall durften die fünf Schwestern die Freianlage kennen lernen. Als sie aufgeregt jeden Winkel erkundeten, kam es jedoch zu einer Streiterei. Hierbei bekräftigte die Alpha-Wölfin gegenüber der rangniedrigsten Schwester ihre Position - was mit einer Verletzung am Hinterbein der schwächeren endete. Besucher sollten auf die Stellung des Schwanzes achten, dann erkennen sie leicht, wer die Nummer 1 ist: Die Alpha-Wölfin trägt ihre „Rute“ meist waagerecht, während die Omega-Wölfin den Schwanz zwischen den Hinterbeinen hindurch fest an den Unterleib presst.
Zum Frühjahr gehören Jungtiere! Neben den „Stars“ im Allwetterzoo wie dem Nashornmädchen „Ebun“ oder dem Gorillaknaben „Thabo“ hat sich in den letzten Wochen bereits neuer Nachwuchs eingestellt. So kam im Januar ein Zebrafohlen auf die Welt und bei den Wasserböcken und den Prinz-Alfred-Hirschen wurden im Februar Jungtiere geboren. Gleich fünffacher Nachwuchs stellte sich im Februar und März bei den Bennettkängurus ein. Hier muss man genau hinschauen, denn die Kleinen bewohnen noch Mutters Beutel...
Um Küken aufziehen zu können, müssen einige Bewohner in und auf der Großflugvoliere noch eine Weile brüten. In der Anlage errichteten zwei Gänsegeierpaare und ein Mönchsgeierpaar ihre Horste, auf dem Dach ließen sich Weißstörche nieder. Etliche dieser „Freiflieger“ brüten seit Jahren im Allwetterzoo, doch kamen in diesem Frühjahr wieder neue Paare dazu. Ihre Horste finden sich auch auf zwei Eichen im Kinder- und Pferdepark, hoch über den Elefanten oder im Afrikapanorama. Die derzeit häufig davonfliegenden bzw. landenden Störche so nah zu sehen, ist ein besonderes Erlebnis für viele Zoobesucher!
(30.03.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Der Allwetterzoo präsentiert sich in der Galeria Kaufhof:
Kuriose Geschichten aus der Tierarztpraxis - "Wunderwelt kleiner Arten" unter dem Mikroskop
Am Freitag (26.3.) macht Tierarzt Carsten Ludwig statt in der Praxis im Allwetterzoo von 13.30 bis 15.30 Uhr "Visite" in der Galeria Kaufhof in Münster.
In seinem Gepäck befinden sich diverse Instrumente und spannende Exponate. Carsten Ludwig wird natürlich in dem Kaufhaus keine Tiere behandeln, weiß aber kuriose Geschichten aus dem Tierarztalltag in einem Zoo zu berichten und beantwortet gern Fragen.
Ab 11 Uhr können kleine und große Besucher sich außerdem mit einem Mikroskop beschäftigen, betreut von Biologen aus der Forscherwerkstatt im Zoo. Der Informationsstand des Zoos, an dem auch gemalt werden darf, befindet sich im dritten Obergeschoss.
(25.03.2010)
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Ausstellung im Allwetterzoo:
Shopping für den Regenwald - Tipps und Tricks, wie der Wald voll Affen bleiben kann
Für unseren Konsum werden Jahr für Jahr riesige Flächen ursprünglichen Regenwaldes vernichtet. Es geht aber auch anders!
Wie, zeigt unsere Ausstellung "Shopping für den Regenwald", die wir passend zum "Internationalen Jahr der Biodiversität" eröffnen.
In multimedialer Form zeigen wir in unserem Menschenaffenhaus, welche Folgen unser aller Konsum von Palmöl, Soja, Rindfleisch und Garnelen für die Natur hat und wie Bodenschätze ausgebeutet werden. Ein Satellit überträgt permanent aktuelle Bilder von Waldrodungen auf einen Monitor.
Der Besucher erfährt, dass er mit unkritischem Konsumverhalten den Regenwald und somit den Lebensraum von Affen und unzähligen anderen Tieren zerstört. Gleichzeitig geben wir Tipps, was man als Konsument tun kann, um den Regenwald und dessen Ressourcen nachhaltig zu schützen.
Zur Ausstellungseröffnung am
Donnerstag, 25. März, 14 Uhr, im Menschenaffenhaus
haben wir Gäste und Medienvertreter eingeladen.
Nach der Begrüßung durch Zoodirektor Jörg Adler sprechen Bürgermeisterin Karin Reismann sowie Michael Radau, der Vizepräsident des Einzelhandelsverbandes NRW, Grußworte.
Über das Thema "Zoo und Nachhaltigkeit" referiert anschließend Dr. Alex Rübel, der Direktor des Zoos Zürich, dem wir das Konzept der Ausstellung verdanken.
(25.03.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Das Geburtshaus Münster wird Pate zweier Weißstörche im Allwetterzoo
Auch wenn nur ganz kleine Kinder noch an den „Klapperstorch“ glauben, liegt es doch nahe, dass ein Geburtshaus den Weißstorch zum Patentier wählt. Damit es mit dem Kinderkriegen in Münsters Osten noch besser klappt, übernimmt das Geburtshaus in Wolbeck sogar die Patenschaft für zwei Störche. Genau genommen handelt es sich um Weißstörche, die hoch über der Pferdeanlage im Allwetterzoo ihren Horst haben. Die beiden sind so genannte Freiflieger und keine Zootiere. Dennoch kommt der Zoo für den Großteil ihres Futters auf. Die beiden „Adebare“ haben nämlich schon vor etlichen Jahren begriffen, dass das Futterangebot im Zoo das ganze Jahr über ausreichend ist. Sie begeben sich nicht mehr auf den beschwerlichen Flug nach Afrika, sondern bleiben einfach in Münster. Deshalb ist der Zoo auch dankbar für die Spende, die mit einer Patenschaft für die beiden Störche verbunden ist. (17.03.2010)
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Michael Mettler: |
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Und der Präparator hat dem Amsterdamer Quagga Kunstaugen mit runden Pupillen verpasst - das passt schon mal GAR nicht... (18.02.2010)
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Mel: |
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Das bezog sich jetzt auf das Berliner Exponat. (18.02.2010)
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Mel: |
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Interessant, ist den bekannt was für ein Ersatzschädel verwendet wurde? Wenn ich das jetzt so lese, und mit den Fotos und meinen Erinnerungen an den Besuch letzten Jahres würde ich ja auf nen Zebraschädel tippen...hatte irgendwie die Form von einem Bergzebra.... (18.02.2010)
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WolfDrei: |
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Welch edler Quaggakopf - sicherlich eine Nachpräparation, denn vor über 100 Jahren hat man noch "Stopfpräparate" im echten Sinne gemachte, keine Gipskern, die dann bezogen wurden. Dazu zum letzten "Berliner Quagga" im Berliner Naturkundemuseum. Das Tier verendete, als es mit dem Stirn/Nasenbein gegen eine Eisenstange rannte. Daß das ausgestellte Exemplar als "Knochen-Kopfbasis" eien anderen Schädel bekanm, merkte man bei einer sehr späten Inventur der Schädelsammlung, als man den echten Schädel mit dem Knochenbruch fand. (18.02.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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ZooGeschichte[n]. Wilde Tiere für Europa.
Vom 11. Februar bis zum 25. Juli 2010 ist im Pferdemuseum im Zoo eine sehenswerte Ausstellung über zoologische Gärten zu sehen.
Bei den Besucherzahlen stellen zoologische Gärten Museen und Theater in den Schatten. Sie bieten Erholung, Unterhaltung und sind nicht zuletzt lehrreich. Nirgendwo sonst kommt man Tieren so nahe wie im Zoo. Zoologische Gärten zeigen aber weit mehr als nur Tiere, moderne Zoos haben sich die Erhaltung bedrohter Tierarten auf die Fahnen geschrieben. Jetzt kommen die Zoos ins Museum: Die Ausstellung „ZooGeschichte[n]. Wilde Tiere für Europa“ greift die Geschichte der Zoos auf vom ersten Tiergarten 1752 in Wien über den 1875 gegründeten Westfälischen Zoologischen Garten zu Münster bis hin zu Medienstars wie dem Eisbären „Knut“.
Die Ausstellung verdeutlicht, welche Entwicklung die Zoos in den letzten rund 150 Jahren genommen haben. Sie konkurrierten zunächst darum, möglichst viele ausgefallene Tiere zu zeigen bis hin zur Präsentation von Menschen aus fernen Ländern in Völkerschauen. Seitdem hat sich das Selbstverständnis der Zoos stark verändert - und diese Entwicklung wird mit 140 Objekten aus drei Jahrhunderten veranschaulicht. Das älteste Exponat ist der 1802 erschienene Zooführer über die Tiere der Schönbrunner Menagerie. Einzigartig ist die Dermoplastik des vor über hundert Jahren ausgestorbenen Quaggas, einer Unterart des Steppenzebras. Es starb 1883 im Zoo von Amsterdam. Für Hollywood-Glamour sorgt der Original-Oscar, den der Zoodirektor und Tierfilmer Bernhard Grzimek für seinen 1959 gedrehten Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“ erhielt.
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Westfälischen Pferdemuseums Münster und des LWL-Museumsamtes für Westfalen in Kooperation mit dem Allwetterzoo.
Weitere Informationen unter http://www.hippomaxx-muenster.de/deutsch/sonderausstellung.php?navid=7
Themenbereiche der Ausstellung
- Von der Menagerie zum wissenschaftlichen zoologischen Garten
- Zoos in Westfalen
- Berühmte Zootiere
- Wie kommt das wilde Tier in den Zoo? - Fangmethoden und Tiertransporte
- Berufsfeld Zoo
- Zooarchitektur
- Der Zoo heute
Ausstellungskino
Filmvorführungen über den alten münsterschen Zoo , Tierfang in Afrika und die Besucherlieblinge „Knut“, „Antje“ und „Ebun“ runden die Themen der Ausstellung ab.
Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist vom 10. Februar bis 25. Juli 2010 im Pferdemuseum im Allwetterzoo zu sehen. Das Museum ist täglich von 9 bis 16 Uhr, im März bis 17 Uhr, ab April bis 18 Uhr geöffnet.
Buch zur Ausstellung
„ZooGeschichte[n]. Wilde Tiere für Europa.“
Herausgegeben von Verena Burhenne im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Begleitbuch zur Wanderausstellung des Westfälischen Pferdemuseums und des LWL-Museumsamtes für Westfalen in Kooperation mit dem Allwetterzoo Münster, Münster 2010, 171 durchgängig farbige Seiten, 177 Abbildungen, 13 Euro.
Das Buch ist im Westfälischen Pferdemuseum und bei den sieben nachfolgenden Stationen käuflich zu erwerben. Es kann auch über das LWL-Museumsamt bestellt werden (zuzüglich 2,00 € Portokosten).
Landschaftverband Westfalen-Lippe, LWL-Museumsamt für Westfalen, 48133 Münster
museumsamt@lwl.org
Film zur Ausstellung
„Ein Elefant, eine Moschee und ein unwieser Professor“ - Geschichten aus Münsters altem Zoo. Spielzeit ca. 30 Minuten (Hauptfilm und ein Bonusfilm), Schwarz-Weiß und Farbe, DVD, Preis 14,90 Euro. Bezug: Im Museumsshop des Westfälischen Pferdemuseums, im LWL-Medienzentrum für Westfalen oder im Buchhandel.
Das Foto zeigt den Kopf der Dermoplastik, die während der Ausstellung zu sehen ist. (18.02.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Das Gorillakind „Claudia“ aus dem Allwetterzoo ist wohlbehalten in Stuttgart eingetroffen
Sehr ruhig und entspannt verlief für das Gorillakind „Claudia“ die erste Autofahrt seines Lebens. Die halbjährige Tochter der am 17. Januar im Allwetterzoo gestorbenen „Gana“ wurde am Freitag in die Gorillakinderstube des Stuttgarter Zoos Wilhelma gebracht. Problemlos war am frühen Morgen schon die Trennung von „Fatima“, mit der „Claudia“ seit dem Tod ihrer Mutter zusammen gelebt hatte. Vor der Abfahrt bestimmte das Gorillamädchen allerdings eine „Regieänderung“ mit Nachdruck: Sie wollte partout nicht in die für sie bestimmte Transportbox, obwohl diese mit Wolldecken dick gepolstert war. Also nahm Revierleiterin Bärbel Uphoff die Kleine kurzerhand auf den Arm.
Chauffiert wurde „Claudia“ von Zoodirektor Jörg Adler persönlich, der die Mitarbeiter im Allwetterzoo telefonisch auf dem Laufenden hielt. Zwar waren die Wetterbedingungen nicht optimal, doch das Gorillamädchen war die ganze Fahrt über ruhig und zufrieden. Sie saß auf dem Schoß von Bärbel Uphoff und „pinkelte ihr die Hose voll“, wie Adler berichtete. Anscheinend hatte „Claudia“ Spaß an der Reise, schaute aus dem Fenster und freute sich über den Schnee. Unterwegs gab es mehrmals Bananenstückchen und das Fläschchen. Daran, dass ein Mensch sie füttert, hatte das Gorillakind sich schon in den Tagen vor dem Tod der Mutter gewöhnt.
Um 13 Uhr erreichte „Claudia“ wohlbehalten den Stuttgarter Zoo. Hier wurde sie herzlich von den Tierpflegerinnen in der Gorillakinderstube aufgenommen. Auch wenn man im Allwetterzoo traurig ist über den Abschied von „Claudia“, ist man doch gewiss, dass sie in der Wilhelma bestens aufgehoben ist und sich ebenso gut entwickelt wie ihre Schwester „Mary Zwo“. „Ganas“ erste Tochter lebt seit Juli 2007 in Stuttgart. (29.01.2010)
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Klaus Schüling: |
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„Claudia“ bleibt nicht im Allwetterzoo Münster:
Die Tochter der toten Gorillamutter „Gana“ zieht in die Kinderstube des Stuttgarter Zoos um
Am 17. Januar starb im Allwetterzoo Münster die weithin bekannte Gorillamutter „Gana“. Zurück blieb ihre halbjährige Tochter „Claudia“. Anfangs bestand berechtigte Hoffnung, die Kleine in Münster behalten zu können. Doch leider hat sich die 37 Jahre alte „Fatima“ nicht von der Tante in eine Ersatzmutter verwandelt. „Claudia“, die schon vor dem Tod ihrer Mutter an das Fläschchengeben durch die Tierpfleger gewöhnt war, geht es zwar augenscheinlich gut. Doch sicher fehlt es ihr an der mütterlichen Zuwendung, die Gorillakinder in den ersten Lebensjahren brauchen. Außerdem scheint „Fatima“ nicht die notwendige Verantwortung für „Claudia“ zu übernehmen, damit die münstersche Gorillagruppe wieder zusammen geführt werden kann.
Ein enger sozialer Kontakt ist für Gorillas äußerst wichtig. Und der fehlt nun sowohl „Fatima“ als auch „Claudia“. Beide sind derzeit von der Gorillagruppe getrennt, da „Fatima“ die noch unsichere „Claudia“ nicht vor den Rüpeleien des zweijährigen „Thabo“ schützen würde. Damit „Fatima“ nicht länger getrennt von den übrigen Gorillas leben muss und „Claudia“ altersmäßig passende Spielgefährten findet, wurde der Umzug nach Stuttgart beschlossen. Der Niederländer Jan Vermeer, Gorilla-Experte und Mitglied im EEP-Komitee des europäischen Zooverbandes für Gorillas, unterstützt diese Entscheidung. Er wird sich zudem dafür einsetzen, dass die Gorillagruppe in Münster demnächst durch ein erfahrenes Weibchen verstärkt wird.
Am kommenden Freitag wird nun „Claudia“ von Zoodirektor Jörg Adler und Revierleiterin Bärbel Uphoff nach Stuttgart gebracht. Dort ist man auf das Gorillakind gut vorbereitet und wird es ebenso fürsorglich pflegen wie „Mary Zwo“. Die ältere Schwester „Claudias“ war „Ganas“ erste Tochter. Sie lebt seit Juli 2007 in der Gorilla-Kinderstube des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhelma in Stuttgart. (27.01.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Boot 2010
Auf der weltweit größten Wassersportmesse BOOT 2010, die am letzten Samstag in Düsseldorf eröffnet wurde, ist eine beleuchtete Delfininstallation zu sehen. Das eindrucksvolle Werk zeigt alle fünf Flussdelfinarten in halber Lebensgröße. Präsentiert wird die Installation vom Tiergarten der Stadt Nürnberg, dem Delphinarium im Allwetterzoo, der Artenschutzgesellschaft YAQU PACHA e.V. und dem Weltverband der Zoos und Aquarien WAZA. Die BOOT und damit auch die Delfininstallation kann bis zum 31. Januar besucht werden.
Der erste Vorsitzende von YAQU PACHA, Dr. Lorenzo von Fersen, zu den Hintergründen: „Wir wollen für die biologische Artenvielfalt werben. Aufgrund ihres Charismas sind Delfine, in diesem Fall die stark bedrohten Flussdelfinarten, dafür besonders gut geeignet.“ YAQU PACHA unterstützt bereits seit 1998 Wissenschaftler aus Boot 2010
Brasilien mit dem Ziel, die dort lebenden Flussdelfine zu retten. Sowohl Lorenzo von Fersen als auch die Biologin und Delfintrainerin Sandra Isenberg aus dem Delphinarium Münster betreuen die Ausstellung und stehen für Fragen zu Delfinen und deren Schutz zur Verfügung.
Flussdelfine kommen nur in Asien und Südamerika vor. Insgesamt gibt es fünf Arten, von denen vier ausschließlich in Flüssen leben. Doch Flussdelfine sind stark bedroht: die zunehmende Wasserverschmutzung, riesige Fischereinetze, der Bau von Staudämmen sowie die gezielte Tötung sind nur einige der Gefahren, denen die Tiere täglich ausgesetzt sind. Der Chinesische Flussdelfin, der Baiji-Delfin, gilt seit November 2006 als ausgerottet.
Der Tiergarten Nürnberg, das Delphinarium Münster, die WAZA und die am Tiergarten ansässige Artenschutzgesellschaft YAQU PACHA e.V. unterstützen mit dem Auftritt auf der BOOT zugleich das von den Vereinten Nationen ausgerufene „Internationale Jahr der biologischen Vielfalt“. Die Auftaktveranstaltung für das UN-Jahr am 11. Januar in Berlin nutzten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Achim Steiner, Leiter des UN-Umweltprogramms sowie Pate der Nürnberger Eisbärin „Flocke“, dazu, mehr Anstrengungen gegen das Artensterben zu fordern.
www.yaqupacha.org
www.deadline-online.net
Unser Foto zeigt die Delfininstallation auf der BOOT. (26.01.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Inventur im Zoo:
Wussten Sie, dass es im Zoo Schrägsteher gibt? Oder Bülbüls, Jassanas und Acouchis? Wenn Sie mit diesen Namen nicht sofort Fische, tropische Vögel oder kleine Säugetiere verbinden, macht das nichts. Schrägsteher kann man im Aquarium bewundern, ebenso wie Fuchsgesichter oder Vieraugen. Bülbüls und Jassanas sind Vögel, die im Tropenhaus des Zoos leben. Hier sind auch die Acouchis zu finden. Das sind Säugetiere, die mit den Meerschweinchen verwandt sind. Im Allwetterzoo gibt es aber noch viel mehr Tiere mit merkwürdigen Namen. Man muss nur einmal die Tierinventur zur Hand nehmen. Da finden sich unter den Wirbellosen ein Hübscher Knallkrebs oder zehn Exemplare Affenhaar. Es gibt Gundis, Gaure, Lachende Hänse und Schreckliche Blattsteiger. Und endlos lange Namen wie Längsstreifen-Borstenzahndoktorfisch.
Insgesamt 2.962 Tiere in 301 Arten weist die Inventurliste per 31. Dezember 2009 auf. Der letzte Tag im Jahr ist der Stichtag, zu dem ein Zoologischer Garten den handelsrechtlichen Erfordernissen entsprechend eine Inventur durchführen muss. Gezählt werden Schrauben, Besen, Zoobücher und eben auch Tiere. Allerdings werden die Zoobewohner nur zahlenmäßig und mit einem festgelegten Gesamtwert erfasst. Die Tierinventur ist Bestandteil des Wirtschaftsberichtes, den die Zoo GmbH ihren Gesellschaftern aushändigt. Die Tierinventur ist aber auch Arbeitsgrundlange beispielsweise für den Kurator, der für den gesamten Tierbestand verantwortlich ist. Und sie ist interessant für Zoofans, die ganz bestimmte Tiere sehen wollen. Der Allwetterzoo veröffentlicht seine Tierinventur in den jährlich einmal erscheinenden Zoonachrichten und erstmalig auch zum Download als pdf-Dokument unter www.allwetterzoo.de.
Überraschungen erlebt der Zoo beim Zusammenstellen der Inventurliste natürlich nicht. Sämtliche Veränderungen im Tierbestand werden zeitnah erfasst, egal ob es Geburten sind oder neue Tiere, Todesfälle oder Abgaben an andere Zoos. Die zum Jahresende ermittelte Zahl gilt dann für das folgende Jahr als Tierbestand für den Allwetterzoo, obwohl sich schnell etwas ändern kann. Die Liste nennt noch sechs Flachlandgorillas; denn mitgezählt wurde das Weibchen „Gana“, das am 17. Januar starb. Genau so gut tauchen in der Liste aber auch bislang „unsichtbare“ Tiere auf, elf Türkei-Stachelmäuse nämlich. Sie waren schon im letzten Jahr in Münster eingetroffen, verbrachten einige Wochen in der Quarantänestation und bezogen erst Mitte Januar ein eigens für sie umgestaltetes Terrarium außen am Tropenhaus.
Die Tierinventur gibt auch Auskunft über Tiere, die der Allwetterzoo in anderen Zoos und Institutionen eingestellt hat bzw. umgekehrt. So leben von den zahlreichen in Münster geborenen Geparden derzeit zehn als „Leihgaben“ in Zoos in Portugal, den Niederlanden oder Eberswalde. Die Einstellungen erfolgten im Rahmen des Europäischen Erhaltungs-Zuchtprogramms (EEP). Genauso sorgen 20 Brillenpinguine „made in Münster“ in der Schweiz oder in Polen für Nachwuchs. Nach Münster kamen über das EEP beispielsweise fünf Asiatische Elefanten aus dem Tierpark Hagenbeck oder drei Borneo-Orang-Utans aus Köln, Berlin und Duisburg. Die eingestellten Tiere bleiben auf dem Papier im Besitz des fremden Zoos, leben aber auf Dauer im Allwetterzoo, um sich hier möglichst fortzupflanzen.
Zusammenfassung des Tierbestands im Allwetterzoo per 31. 12. 2009:
610 Wirbellose in 46 Arten
1.068 Fische in 80 Arten
37 Amphibien in 8 Arten
91 Reptilien in 23 Arten
502 Vögel in 72 Arten
541 Säugetiere in 61 Arten
2.849 Tiere in 290 Arten
nach auswärts eingestellt
18 Reptilien in 9 Arten
43 Vögel in 11 Arten
52 Säugetiere in 20 Arten
113 Tiere in 11 zusätzlichen Arten
Gesamt: 2.962 Tiere in 301 Arten (26.01.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Erleichterung im Allwetterzoo:
Fatima kümmert sich um das Gorillakind Claudia
Ein erster Obduktionsbefund liegt vor
Nach dem Tod des Gorillaweibchens „Gana“ am letzten Sonntag ist die Sorge um deren Tochter „Claudia“ etwas geringer geworden. Seit heute ist klar, dass sich die 37jährige „Fatima“ um das mutterlose Gorillakind kümmert. „Fatima“ galt ohnehin als Freundin von „Gana“ und war mit ihr bis auf die letzten beiden Tage auch stets zusammen. Das zweite Weibchen in Münster, die 13jährige „Changa-Maidi“, hatte sich zwar anfangs der kleinen „Claudia“ angenommen, schien aber letztlich überfordert. Zudem erwies sich ihr zweijähriger Sohn „Thabo“ als zu rüpelhaft im Umgang mit der zarten „Claudia“.
Derzeit bewohnen „Fatima“ und „Claudia“ die Gänge hinter der Gorilla-Anlage im Menschenaffenhaus des Zoos. Das scheint beengt zu sein, dient aber auch „Claudias“ Sicherheit. Die Kleine klettert schon sehr gut. Von ihrer Mutter wurde sie immer wieder zurück geholt, wenn sie sich in zu luftige Höhe begeben hatte. Ob die Adoptivmutter „Fatima“ so umsichtig ist, muss sich erst noch erweisen. Erst einmal ist man im Zoo froh, dass „Fatima“ diese Rolle übernommen hat. Sie kommt auf Zuruf der Pfleger nach unten, damit „Claudia“ mehrfach am Tag ihr Fläschchen bekommen kann. Immerhin lebt „Fatima“ seit 1975 in Münster und ist vor allem mit Revierleiterin Bärbel Uphoff seit Jahrzehnten vertraut. Wenn die Entwicklung weiterhin so positiv verläuft, sollen „Changa“ und ihr Sohn stundenweise mit „Fatima“ und „Claudia“ zusammengelassen werden und künftig auch mit dem Vater.
Der Körper von „Gana“ wurde heute morgen von Tierarzt Carsten Ludwig in das Deutsche Primatenzentrum in Göttingen zur Obduktion gebracht. Er hat am Nachmittag telefonisch den ersten Befund mitgeteilt. Demnach gibt es offensichtliche Veränderungen in „Ganas“ Gehirn, die zum Tod geführt haben und nicht therapierbar waren. Die Ursache für diese Veränderungen ergeben hoffentlich weitergehende Untersuchungen. (18.01.2010)
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Holger Wientjes: |
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Sehr schade ! Irgendwie hat MS, trotz der mehrmaligen Zucht, immer noch Pech mit seinen Gorillas. Kopf hoch !!! (18.01.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Das Gorillaweibchen „Gana“ ist tot
„Gana“, die 12jährige Gorillamutter im Allwetterzoo Münster, starb in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Noch bevor es überhaupt eine greifbare Diagnose über die schwere Erkrankung von „Gana“ gab, fand Bärbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen, das Gorillaweibchen bei Dienstbeginn leblos im Gehege vor. „Claudia“, die Tochter von „Gana“, lag noch auf ihrer Mutter.
Zum Abschiednehmen ließen die Pfleger die beiden anderen Weibchen „Fatima“ und „Changa“ samt ihrem Sohn „Thabo“ zur toten „Gana“. Lediglich „N’Kwango“, der Vater des Gorillanachwuchses, wurde ausgeschlossen, weil seine Reaktionen nicht abzuschätzen waren. „Changa“ kümmerte sich sofort um die halbjährige „Claudia“ und nahm sie an sich. Etwa ab 11 Uhr begann das Weibchen allerdings, der toten „Gana“ die Tochter auf den Körper zu legen. Deshalb wurde die Gruppe wieder getrennt, um „Ganas“ Körper zu bergen. Das Gorillaweibchen wird nun obduziert, weil es auch nach ihrem Tod äußerst wichtig ist, die Ursache ihrer Erkrankung festzustellen. (Wo „Gana“ obduziert wird, steht derzeit noch nicht fest.)
„Claudia“, dem im August 2009 geborenen dritten Kind von „Gana“, geht es zum Glück gut. Sie wird bereits seit etwa 10 Tagen von den Tierpflegern mit Babynahrung aus einer Nuckelflasche gefüttert. Anfangs trank sie noch bei der Mutter, doch seit gestern nimmt das 2,8 Kilogramm wiegende Gorillakind die gesamte Tagesmenge per Flasche zu sich, das sind etwa 300 ml Milch. Während „Ganas“ CT-Untersuchung am vergangenen Freitag (mehr dazu weiter unten) war sie das erste Mal in der Obhut eines Tierpflegers, der sie während „Ganas“ Abwesenheit warm hielt.
Man hofft im Allwetterzoo sehr, dass „Claudia“ in Münster bleiben kann. Die beiden anderen Weibchen, allen voran „Changa“, scheinen sich um sie kümmern zu wollen - und „Claudia“ wird hoffentlich bald begreifen, dass ihre Mutter nicht mehr zurückkehrt. Dann wird sie auch die „Adoptivmütter“ akzeptieren. Derweil haben die Pfleger für „Ersatzwärme“ gesorgt und „Claudia“ Plüschtiere mit integrierter Wärmeflasche angeboten.
Zur Vorgeschichte:
„Gana“ wurde zum Jahreswechsel auffällig. Sie zeigte eine zunehmende Schwäche sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit. Als der Zustand der Gorillamutter zur Gefahr für ihre halbjährige Tochter wurde, hatte Zoodirektor Jörg Adler Ärzte des UKM um Hilfe gebeten. „Gana“ wurde daraufhin am 4. Januar von einem Spezialistenteam unter der Leitung von Prof. Dr. Hugo Van Aken, dem Direktor der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, untersucht. Eine Ultraschalluntersuchung, eine Endoskopie des Magens und Röntgenaufnahmen führten lediglich zu der Diagnose, dass sie an einer Unterfunktion des Verdauungsapparates litt. „Gana“ bekam Medikamente gegen die Darmträgheit und Cortison. Unter dessen Wirkung erholte sie sich etwas, zeigte wieder Appetit und kümmerte sich um ihre Tochter, bis es ihr ab Donnerstag, 14. Januar, deutlich schlechter ging.
Weil es Anzeichen dafür gab, dass „Gana“ eventuell an einem Gehirntumor litt, untersuchten am Donnerstag zwei Humanmediziner den Augenhintergrund des Gorillaweibchens, stellten aber keinen erhöhten Schädelinnendruck fest und schlossen einen großflächigen Tumor aus. Weil somit immer noch keine eindeutige Diagnose für „Ganas“ Erkrankung vorlag, wurde sie am Freitag, 15. Januar, zur Computer-Tomografie (CT) in die Tierklinik Hochmoor in Gescher gebracht. Die CT-Aufnahmen sollten über das Wochenende von darauf spezialisierten Humanmedizinern untersucht werden. Jetzt kann leider nur noch eine Obduktion Aufschluss über „Ganas“ Erkrankung geben.
Zoodirektor Jörg Adler, der derzeit Urlaub hat und nicht in Münster ist, tut es unendlich leid, „dass die aufopferungsvolle Pflege und das große medizinische Engagement für ‚Gana’ nicht den so sehr gewünschten Erfolg hatte“. Er teilt die Trauer, den Kummer und vielleicht auch die Enttäuschung der Tierpfleger im Menschenaffenhaus. Leider sind die Möglichkeiten der Behandlung eines schwer erkrankten Menschenaffen eingeschränkt und der Krankheitsverlauf von „Gana“ ließ nur eine geringe Hoffnung auf Genesung. Jetzt gilt die gesamte Aufmerksamkeit des Teams im Allwetterzoo „Ganas“ Tochter, die nach Möglichkeit in der Gorillagruppe bleiben soll. Neben dem Zooteam dankt Jörg Adler allen anderen an den Untersuchungen von „Gana“ beteiligten Personen, allen voran den Humanmedizinern des Universitätsklinikums Münster. Einige der Ärzte haben sich sogar in ihrer Freizeit für „Gana“ engagiert! (17.01.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Gorilla „Gana“ im Allwetterzoo ist weiterhin sehr krank:
Trotz zahlreicher Untersuchungen gibt es immer noch keine eindeutige Diagnose
Das Gorillaweibchen „Gana“ wurde heute zu einer speziellen Untersuchung in die Tierklinik Hochmoor in Gescher gebracht. Nachdem sie seit Jahresbeginn offensichtlich krank war (mehr zur Vorgeschichte weiter unten), hatte sie sich unter der Wirkung von Kortison etwas erholt, wurde aber seit Mittwochnachmittag zunehmend schwächer. Ihr Zustand verschlechterte sich am Donnerstag dramatisch. Sie erschien apathisch und völlig kraftlos. Das ging so weit, dass ihr ohne Narkose eine Infusion gelegt werden konnte. Hierdurch wird ihr die notwendige Flüssigkeit zugeführt, rund drei Liter am Tag. Einige äußere Anzeichen deuten auf einen Tumor im Kopf des Gorillaweibchens hin. Sie zeigt beispielsweise Koordinierungsprobleme hauptsächlich des rechten Arms und das typische „Vorbeigreifen“ an Gegenständen. Um dieser Vermutung nachzugehen, untersuchten zwei Ärzte des Universitätsklinikums Münster (UKM) „Gana“ am 14. Januar erneut. Durch die Untersuchung des Augenhintergrundes konnte ein erhöhter Schädelinnendruck und damit ein großflächiger Tumor ausgeschlossen werden. Eine eindeutige Diagnose war jedoch nicht möglich.
Am gestrigen medizinischen Einsatz des UKM im Allwetterzoo waren Prof. Dr. Holger Busse, der Direktor der Klinik für Augenheilkunde, und Dr. Hendrik Freise von der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin beteiligt. Der Zoo dankt für die erneute und äußerst wertvolle Hilfe durch die Humanmediziner.
Die letzte Chance, eventuell eine Ursache für „Ganas“ Erkrankung zu finden, war die Tierklinik Hochmoor. Dort sollte eine Computer-Tomografie (CT) Aufschlüsse geben. In die Tierklinik Hochmoor wurde „Gana“ sediert gefahren, begleitet vom Anästhesisten Dr. Hendrik Freise und Carsten Ludwig, dem Tierarzt des Allwetterzoos. Auch Dr. Dirk Wewers, der Kurator des Zoos und Bärbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen und seit Jahren mit „Gana“ vertraut, fuhren mit nach Hochmoor. Eskortiert wurde der Transport von der Polizei, um das kranke Gorillaweibchen so schnell wie möglich und ohne verkehrsbedingte Störungen nach Hochmoor zu bringen. Hierfür dankt der Zoo der münsterschen Polizei.
„Gana“ hat die Untersuchung und die Fahrt gut überstanden und befindet sich jetzt wieder in ihrer gewohnten Umgebung im Allwetterzoo, vereint mit ihrer Tochter. Doch leider gibt es derzeit keine eindeutige Diagnose. Die CT-Bilder werden noch von Humanmedizinern ausgewertet. Mit einem Ergebnis ist frühestens am Montag zu rechnen. Im Zoo hat man die Hoffnung, dass sich dadurch doch noch ein Ansatz für eine Therapie ergibt.
Zur Vorgeschichte:
„Gana“ wurde zum Jahreswechsel auffällig. Sie zeigte eine zunehmende Schwäche sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit. Der Zustand der Gorillamutter wurde zur Gefahr für ihre im August 2009 geborene Tochter „Claudia“. Deshalb hatte Zoodirektor Jörg Adler Ärzte des UKM um Hilfe gebeten. „Gana“ wurde daraufhin am 4. Januar von einem Spezialistenteam unter der Leitung von Prof. Dr. Hugo Van Aken, dem Direktor der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, untersucht. Eine Ultraschalluntersuchung, eine Endoskopie des Magens und Röntgenaufnahmen führten lediglich zu der Diagnose, dass sie an einer Unterfunktion des Verdauungsapparates litt. „Gana“ bekam Medikamente gegen die Darmträgheit und Kortison. Unter dessen Wirkung erholte sie sich etwas, zeigte wieder Appetit und kümmerte sich um ihre Tochter, bis es ihr ab Donnerstag deutlich schlechter ging.
„Ganas“ Tochter „Claudia“ geht es den Umständen entsprechend immer noch gut. Sie hat sich mittlerweile an das Zufüttern von Babymilch durch die Pfleger gewöhnt. Das halbjährige Gorillamädchen nimmt inzwischen sogar den größten Teil der notwendigen Nahrung auf diese Weise zu sich, trinkt aber auch noch an der Mutterbrust. Im Allwetterzoo hat man die Hoffnung, dass „Claudia“ in Münster bleiben kann. Sie muss allerdings vom Rest der Gruppe akzeptiert und idealerweise von „Changa“ oder „Fatima“ adoptiert werden. Dieses Vorgehen wurde mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungs-Zuchtprogramms abgestimmt. Sollte der Versuch misslingen, „Claudia“ allein und ohne Mutter in die Gruppe zu integrieren, bleibt als zweite Lösung der Umzug in die Gorilla-Kinderstube im Stuttgarter Zoo „Wilhelma“. Hier wächst auch schon „Ganas“ erste Tochter „Mary Zwo“ heran. (15.01.2010)
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Klaus Schüling: |
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Die allgemeine Diskussion über Delfinhaltung bitte nicht an dieser Stelle wiederaufwärmen! (10.01.2010)
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Michael Amend: |
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@Uli. Wie meinen Sie das ? Er hat das "Delphinarium" überstanden ? Das heißt, er wird das Ihrer Meinung nach sehr schlimm empfunden haben, dort zu leben, sehe ich das richtig ? Hmm, ich behaupte mal, Delphinariengegner empfinden Delphinarien weitaus schlimemr als deren Bewohner selbst, "Paco" hat schließlich ein repsktables Alter erreicht, ohne Selbstmord begannen zu haben.
Münster, ein toller Zoo, obwohl auch dort Primaten eingesperrt werden, allen voran Menschenaffen ? Delphinahaltung abzulehen, die Haltung von Menschenaffen aber zu befürworten, widerspricht sich meiner Meinung nach.
(10.01.2010)
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Ulli: |
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Ansonsten ist Münster ein toller Zoo - Affen !! (10.01.2010)
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Ulli: |
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@Michael Amend : na, die Haltung im Delphinarium (10.01.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Hoher Besuch für Nashörnchen „Ebun“: Der TV-Moderator Markus Lanz besucht sein Patenkind!
Das Nashörnchen im Allwetterzoo war erst gut vierzehn Tage alt, da hatte es schon einen bundesweit bekannten Paten! Markus Lanz stellte das Jungtier in seiner ZDF-Talkshow Anfang Oktober vor - und war so begeistert vom „Hörnchen“, dass er spontan die Patenschaft übernahm. Auch den Namen des Jungtiers, „Ebun“, verkündete Lanz per TV. Die Zuschauer hatten online über die Namensvergabe abgestimmt - und entschieden sich für „Ebun“, was „Glück“ bedeutet. Sehr zur Freude von Lanz, denn der aus dem Afrikanischen stammende Name war der Favorit des Moderators.
Nun wird Markus Lanz endlich sein Patenkind persönlich kennen lernen! „Ebun“ profitierte allerdings schon seit Wochen von seinem Patengeschenk, einem großen Sack afrikanischer Heilerde. Damit pflegten die Tierpfleger die Nashornhaut. Leider ist „Ebun“ mit ihren mittlerweile mehr als 200 Kilogramm Gewicht nicht mehr so umgänglich, dass Markus Lanz sich als „Hautpfleger“ betätigen könnte. Doch am Samstag, den 9. Januar um 14.00 Uhr darf er beim Fläschchen-Geben hautnah dabei sein.
(08.01.2010)
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Michael Amend: |
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@Uli. Was hat "Paco" überstanden ? (07.01.2010)
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Jennifer Weilguni: |
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Was bin ich froh, dass ich es 2009 doch endlich mal nach Münster geschafft habe und Paco noch erleben durfte. Und an dem Tag an dem ich dort zu Gast war hatte der kleine Opa sogar Lust und Freude daran am Training mitzumachen.
Als Erinnerung hier eines der Bilder die ich von ihm geknipst habe. Schade, dass wir nun so schnell keine Sotalias mehr zu Gesicht bekommen werden. Vieleicht auch niemals wieder. (07.01.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Führungen durch den Allwetterzoo:
Neues Konzept - geänderte Termine
Seit vielen Jahren lädt der Allwetterzoo regelmäßig einmal in der Woche Zoobesucher zu speziellen Führungen ein. Die Themen sind vielfältig und bieten Rundgänge zu Affen, Tierkindern oder Tieren Afrikas. Auch der Artenschutz im Zoo, das Tarn- und Warnverhalten oder das Familienleben von Tieren stehen bei den Führungen hin und wieder im Mittelpunkt. Nachdem die Führungen bislang an jedem Freitagnachmittag durchgeführt wurden, finden sie ab 2010 an jedem zweiten Samstagnachmittag statt. Der erste geführte Rundgang im neuen Jahr beginnt am 9. Januar um 14 Uhr und führt zu den Tieren des Dschungels. Vorgestellt werden beispielsweise Vögel, Echsen oder Affen, die ihre Heimat in tropischen Wäldern haben und im Allwetterzoo in warmen Häusern leben. Treffpunkt für den 1,5-stündigen Rundgang ist bei den Nasenbären. Zoobesucher mit einer Eintrittskarte können kostenlos teilnehmen. Der nächste Rundgang am 23. 1. wird zu den Raubtieren im Allwetterzoo führen. Das komplette Programm der nächsten Wochen finden Interessierte unter www.allwetterzoo.de. (07.01.2010)
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Holger Wientjes: |
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Auf der einen Seite natürlich (mal wieder) schade, dass eine interessante Art aus unseren Breiten verschwindet. Auf der anderen Seite hat er ja ein gesegnetes Alter erreicht, da darf man dann auch irgendwann mal "die Bühne verlassen".
Hatte ja noch das Glück ihn zuletzt im Oktober zu sehen ! (07.01.2010)
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Ulli: |
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Zum Tod von "Paco" - er hat es überstanden (07.01.2010)
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Oliver Jahn: |
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Die Vogelflughalle in Landau war mal ein Pflanzenschauhaus und in diesem wurden von 1977 bis April 1978 drei Delphine gehalten, die dort mit ihrem Trainer einzogen. Sie wurden dann nach Neunkirchen abgegeben. (06.01.2010)
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Hannes Lüke: |
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Wirklich? Wie wurden die gehalten? Gibts davon Bilder? (06.01.2010)
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Michael Amend: |
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@Sacha. Sotalias gabs übrigens auch mal in Landau, no Joke, aber lange vor meiner Zeit.... (06.01.2010)
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Sacha: |
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@Michael Amend: Danke. Den (resp. die, den bei meinem Besuch waren es noch 2) Tonina habe ich noch rechtzeitig geknipst:) (06.01.2010)
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Michael Amend: |
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@Sacha. Kleiner Tipp, vielleicht anstelle von Münster schnell noch nach Duisburg fahren, da gibts auch noch einen"Der letzte seiner Art"....Schade um Paco. (06.01.2010)
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Sacha: |
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Und wieder ist die (europäische) Zoowelt um eine Art ärmer...
Dabei hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen, ihn noch zu fotografieren, da mir die Art bislang fehlte... Sehr schade. (06.01.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Das Delphinarium im Allwetterzoo Münster trauert um den Delfin-Opa „Paco“
Am Mittwoch, 30. Dezember, starb der Sotalia-Delfin „Paco“. Ursache war altersbedingtes Herz-Kreislaufversagen, wie jetzt die Obduktion ergab. „Paco“ wurde von seinen Betreuern liebevoll als „Opa“ bezeichnet, denn die 40 Jahre Lebensalter des Delfins könnten mit mehr als 100 Jahren bei einem Menschen gleichgesetzt werden. „Paco“ war seit Langem weltweit der einzige Sotalia-Delfin außerhalb von Südamerika. Im Delphinarium Münster galt er als wichtiger Botschafter für seine bedrohten Artgenossen. Mit „Paco“ verlor das Delphinarium eine Tierpersönlichkeit, um die nicht nur Trainerinnen und Trainer, sondern auch viele Besucher trauern.
Mit seinen 40 Jahren hatte „Paco“ einen Altersrekord für diese Delfinart aufgestellt. Normalerweise erreichen kleine Delfinarten wie Sotalia-Delfine ein Höchstalter von etwa 30 Jahren. Sotalia-Delfine (Sotalia fluviatilis) können nur noch mit viel Glück an der Ostküste von Südamerika beobachtet werden. Sie sind leider akut von der Ausrottung bedroht. Das Delphinarium Münster setzt sich daher schon seit 1992 mit der Gesellschaft „Yaqu Pacha e.V.“ für den Schutz wasserlebender Säugetiere und deren Lebensräume in Südamerika ein.
www.yaqupacha.de
(06.01.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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Große Sorge um „Gana“:
Gestern wurde die Gorillamutter im Allwetterzoo Münster von Spezialisten des UKM untersucht
Im Allwetterzoo Münster machten sich Zoologen und Tierpfleger zum Jahreswechsel um das Gorillaweibchen „Gana“ große Sorgen. Die 12jährige „Gana“ war seit Tagen krank, zeigte eine zunehmende Schwäche sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit. „Ganas“ Zustand schien mehr und mehr zur Gefahr für ihr im August 2009 geborenes Kind „Claudia“ zu werden. Deshalb bat der Zoodirektor den Ärztlichen Direktor des Universitätsklinikums Münster, Prof. Dr. N. Roeder, einmal mehr um Hilfe. Nach Klärung aller hygienischen und technischen Aspekte und mit Unterstützung der Abteilung Logistik des UKM wurde „Gana“ gestern von einem Expertenteam verschiedener Kliniken des UKM während einer knapp dreistündigen Narkose im Allwetterzoo untersucht.
Der Direktor der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Prof. Dr. H. Van Aken und Oberarzt Dr. B. Ellger sowie der Internist und Gastroenterologe Prof. Dr. H. Schmidt und Oberarzt Dr. P. Baier führten eine Ultraschalluntersuchung, eine Endoskopie des Magens und Röntgenaufnahmen durch. Als Ursache für das Krankheitsbild von „Gana“ diagnostizieren sie eine akute Unterfunktion des gesamten Verdauungsapparates. Noch unter der Narkose konnte durch Medikamente die Darmtätigkeit wieder angeregt werden. Weitere Behandlungen werden nach Auswertung der vorliegenden Befunde festgelegt.
Während der gesamten Dauer der Untersuchung kümmerte sich die zweite Gorillamutter im Allwetterzoo zur Erleichterung des Zooteams um „Ganas“ fünf Monate alte Tochter „Claudia“, das Patenkind der ARD-Wetterfrau Claudia Kleinert. „Changa-Maidi“ trug „Claudia“ mit sich umher und achtete darauf, dass ihr eigener zwei Jahre alter Sohn „Thabo“ seiner Halbschwester gegenüber nicht zu aufdringlich wurde. Am Ende der Behandlung konnten die Pfleger der noch narkotisierten „Gana“ ihre Tochter wieder auf den Bauch legen. Schnell fand „Claudia“ auch die vertraute Nahrungsquelle und trank noch während des Aufwachens der Mutter.
Das Zooteam und die Mediziner hoffen nun, dass „Gana“ schnell wieder zu Kräften kommt und ihre Tochter „Claudia“ sich weiterhin so prächtig entwickeln kann. Großer Dank gilt der Leitung und den verantwortlichen Ärzten des UKM für die wichtige und schnelle Hilfe. Im zu Ende gegangenen internationalen „Jahr des Gorillas“ zeigten die Ärzte ein großes Herz für die akut von der Ausrottung bedrohten „sanften Riesen“.
(05.01.2010)
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Allwetterzoo Münster: |
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„Weihnachtskind“ mit Panzer:
Im Allwetterzoo Münster schlüpfte eine seltene Schildkröte aus dem Ei
Elmar Meier staunte nicht schlecht über eine winzig kleine „Weihnachtsüberraschung“, die er in einem Terrarium im Allwetterzoo entdeckte. Genau genommen in einem Terrarium im „Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz“ (IZS) in der BioCity im Zoo. Hier leben etliche hoch bedrohte „Panzerträger“, die zum großen Teil im Freileben ausgerottet wurden. Über Nachzuchten freut sich der Schildkrötenexperte, der die Station ehrenamtlich betreut, regelmäßig. Aber nun wurde er ausgerechnet am Heiligen Abend von einem völlig unerwarteten Schlupf überrascht. Aus dem feuchten Laub eines Terrariums kroch eine soeben geschlüpfte McCords Scharnierschildkröte. Das Ei hatte Elmar Meier wohl übersehen, denn normalerweise entfernt er die Gelege und gibt sie in einen Behälter mit einem speziellen Substrat. Hierin werden sie mit der entsprechenden Temperatur und Luftfeuchtigkeit künstlich erbrütet.
Nun ist das erste Mal eine Schildkröte auf natürliche Weise geschlüpft! Dem Experten zeigt dieser gelungene Schlupf, dass die Lebensbedingungen für die hoch bedrohten Schildkröten im IZS optimal sind. „Die kleine Weihnachtskröte ist für mich ein Hoffnungszeichen“, sagt Elmar Meier; denn die ehemals in China beheimatete McCords Scharnierschildkröte gilt dort mittlerweile als ausgerottet. Im Allwetterzoo freut man sich sehr über das seltene „Weihnachtskind“. Das Foto der soeben geschlüpften McCords Scharnierschildkröte hat Hans-Dieter Philippen dem Zoo zur Verfügung gestellt. Als Chefredakteur einer Reptilienzeitschrift und Vorstandsmitglied zahlreicher internationaler Gremien, die sich dem Schutz von Schildkröten widmen, besucht er häufig das IZS im Allwetterzoo. (28.12.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Kardiologen aus der UKM trafen Jane Goodall im Allwetterzoo
Im Frühjahr 2009 erkrankte im Allwetterzoo der Schimpanse “Karl”, das Oberhaupt der Schimpansenfamilie. Als kaum noch Hoffnung auf eine Heilung bestand, rief Zoodirektor Jörg Adler im Universitätsklinikum an und bat (nicht zum ersten Mal) um Hilfe. Die kam sofort in Gestalt zweier Kardiologen und eines Anästhesisten.
Gemeinsam mit der Zootierärztin konnten die Spezialisten aus dem Klinikum eine lebensbedrohliche Herzschädigung diagnostizieren. Da es für Schimpansen aber keine Intensivstation gibt, begannen die Mediziner mit einer langfristigen medikamentösen Therapie. Und sie hatten Erfolg, “Karl” ist wieder fit und erfreut sich seines “zweiten” Lebens.
Jane Goodall, die legendäre Schimpansenforscherin und “Grand Dame” des globalen Artenschutzes, dankte anlässlich eines Aufenthaltes in Münster den beiden Kardiologen Prof. Klaus Thiemann (li.) und OA Dr. Jörg Stypmann persönlich für deren Einsatz zur Rettung eines Schimpansenlebens. Die UN-Friedensbotschafterin J. Goodall nannte diesen Einsatz beispielhaft für das Engagement von Menschen für unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, die dem Menschen nicht nur anatomisch so ähnlich sind, sondern auch in ihrer Psyche.
(23.12.2009)
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Holger Wientjes: |
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Herzlichen Glückwunsch nach MS zur Auszeichnung !!! Schöne Anerkennung für geleistete Arbeit ! (16.12.2009)
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Thomas Schröder: |
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Nachwuchs bei de Guerezas; 22.11. und 4.12. geboren.
Auch die Sakis haben wieder ein Jungtier, geboren am 12.12.
Das alte Gepardengehege (zuletzt Minischweine) ist komplett abgerissen worden, nur das Haus steht noch. Es scheint mir so, als entstünde keine neue Tierhaltung, sondern vielleicht eine Erweiterung des (bisher sehr kleinen) Spielplatzes vor dem Delphinarium. (16.12.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Höchste Auszeichnung für die Artenschutzprogramme des Allwetterzoos in Vietnam
Seit knapp 20 Jahren engagiert sich der Allwetterzoo Münster für den Schutz bedrohter Tierarten in Vietnam. Schon mehrfach wurden die Projekte des münsterschen Zoos und seiner Partner im Norden des Landes durch die zuständigen Behörden als besonders wertvoll für den Naturschutz in Vietnam bewertet. Nun erfuhr dieses Engagement eine besondere Würdigung. Zoodirektor Jörg Adler, der Initiator der Artenschutzprogramme des Allwetterzoos, erhielt den vietnamesischen „Orden für Frieden und Freundschaft zwischen den Völkern“, die höchste vietnamesische Ehrung für Ausländer. Adler nahm diese Auszeichnung nach eigenen Worten stellvertretend für das Team des Zoos und dessen Gesellschafter entgegen. Botschafter Rolf Schulze äußerte anlässlich eines Empfanges in der Deutschen Botschaft in Hanoi, dass er „die seltene Verleihung dieses Ordens auch als eine Ehre für die Bundesrepublik Deutschland betrachtet“ und sagte dem Allwetterzoo jede weitere Unterstützung für dessen Aktivitäten in Vietnam zu. Besonders erfreut zeigte sich der Botschafter über das jüngste Projekt aus Münster, die Kooperation von Zoo und Stadtwerken zum Erhalt von Regenwaldgebieten in Nordvietnam (siehe www.Stadtwerke-münster.natürlich.de). Wenige Tage vor der Auszeichnung wurde bei den hoch bedrohten Goldkopflanguren in der Halong-Bucht in Nordvietnam ein weiteres Baby geboren, laut Adler „die schönste Bestätigung für diese Ehrung und für unser Engagement in Vietnam“.
(16.12.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Neu: Jetzt gibt es einen Webshop für Ebun-Artikel!
Produkte mit dem Nashornbaby-Motiv sind ab sofort online erhältlich.
Jeder Kauf unterstützt den Bau des geplanten Elefanten-Badebeckens im Allwetterzoo Münster.
Vom T-Shirt über den Rucksackbeutel bis zur Tasse: Nashornbaby-Freunde aus aller Welt können ab sofort Ebun-Artikel über das Internet bestellen. Unter www.shop.nashornbaby-allwetterzoo.de wird eine Vielfalt an Fanprodukten angeboten.
„Viele Freunde von Ebun fragen uns, ob es kleine Andenken zum Nashornbaby gibt. Mit dem Webshop haben nun alle die Möglichkeit, ungebunden von Ort und Zeit einzelne Fanprodukte zu kaufen“, sagt Stefanie Heeke, Marketingassistentin des Allwetterzoos. Mit dem Shop wolle der Allwetterzoo die Online-Welt erweitern, die mit der Microsite von Ebun, Facebook und Twitter ins Leben gerufen wurde.
Die Produkte zum Nashornbaby bieten jedem Tierliebhaber zudem die Möglichkeit, das Schöne mit dem Guten zu verbinden. Mit jedem Kauf einer Tasse oder eines Shirts werden automatisch 50 Cent für den geplanten Bau eines Badebeckens für Elefanten gespendet.
Die Fans des mehr als zwei Monate alten Nashörnchens finden unter den Produkten Shirts und Sweatjacken für Kinder und Teens sowie Rucksackbeutel in unterschiedlichen Größen und Farben. Darüber hinaus gibt es rote Keramiktassen, die für kurze Zeit auch in einer limitierten Weihnachtsedition zu haben sind.
(04.12.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Pilotprojekt in Münster: Bürger heizen dem Klima ein!
Das Erdgas-Klimaschutzprojekt der Stadtwerke Münster und des Allwetterzoos Münster
Die Münsteraner sind an Umwelt- und Klimaschutzthemen sehr interessiert. Jetzt wird den Bewohnern der „Klimahauptstadt“ die bundesweit bislang einmalige Gelegenheit geboten, es im Winter schön warm zu haben und gleichzeitig etwas für das Weltklima zu tun. Im Rahmen des Erdgas-Klimaschutz-Projektes der Stadtwerke Münster und des Allwetterzoos Münster wird für jede verbrauchte Kilowattstunde ein Stückchen Regenwald geschützt!
Heizen mit Erdgas ist zwar relativ umweltschonend, weil bei der Verbrennung weniger Kohlendioxid entsteht als bei anderen Energieträgern. Doch insgesamt tragen wir Europäer mit unserem Heizverhalten stark zur Klimaerwärmung bei. Der Schutz von Regenwäldern gilt als wirksame Klimaschutzmaßnahme; denn Regenwälder binden besonders viel schädliches Kohlendioxid. Deshalb lag es für die Stadtwerke Münster nahe, sich auf einen Klimaschutz-Vorschlag von Zoodirektor Jörg Adler einzulassen. Ein Vorbild fand Adler in Landau. Dort kompensiert ein Funbad seinen Kohlendioxid-Ausstoß durch die finanzielle Unterstützung für ein Regenwald-Schutzprojekt des Landauer Zoos.
Anders als in Landau, wo eine einzelne Einrichtung in den aktiven Klimaschutz eingebunden ist, können sich in Münster die Bürger einbringen. Sie zahlen 0,25 Cent brutto mehr pro verbrauchter Kilowattstunde - und die Stadtwerke Münster schützen mithilfe des Zoos den Regenwald auf der Insel Cat Ba in Vietnam, und zwar unabhängig davon, wie viele Bürger sich für das Klimaschutz-Erdgas entscheiden. Die Stadtwerke gehen mit einem Betrag von 42.000 Euro in Vorleistung. Im fernen Vietnam werden die Maßnahmen von der Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz e.V. (ARA) begleitet und dokumentiert. Vom Allwetterzoo aus wird auf Cat Ba schon seit Langem ein Projekt zum Schutz der äußerst bedrohten Goldkopflanguren betreut. Mit Hilfe der Stadtwerke und hoffentlich zahlreicher Münsteraner haben die seltenen Affen künftig noch bessere Chancen auf Erhaltung ihres Lebensraumes.
Das münstersche Erdgas-Klimaschutzpaket stößt nicht nur lokal und bundesweit auf großes Interesse, sondern auch international. In Münster engagiert sich Götz Alsmann für das Projekt. Der prominente Musiker bezeichnet die Kombination von Kohlendioxid-neutralem Erdgas, Regenwald- und Artenschutz als „das Trio des Jahres“. Ein Umweltpolitiker wird das Projekt sehr bald im Bundesumwelt-Ministerium vorstellen. Es könnte ein deutsches Signal für die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember sein! Und Simon Stuart, Chairman der Species Survival Commission der IUCN (Weltnaturschutz-Union), bezeichnete das münstersche Projekt als großartig! Er wünscht sich Nachahmer in der ganzen Welt, denn auch mit vielen kleinen Schritten können wir unser Klima verändern und damit Tiere vor der Ausrottung bewahren.
Zoodirektor Jörg Adler wird übrigens am 30. November für das münstersche Engagement in Vietnam mit dem höchsten Staatsorden geehrt, den die vietnamesische Regierung einem Ausländer verleihen kann. Er empfängt die „Medal for peace and friendship among the nations“. Diese Auszeichnung soll auch als behördliche Anerkennung der bisherigen Artenschutzprojekte gesehen werden und ist wichtig für die geplanten Bemühungen um die Erhaltung des Regenwaldes auf Cat Ba.
Links: http://www.araonline.de/ http://www.iucn.org
Foto: junger Goldkopflangur / Jörg Adler, Allwetterzoo (27.11.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Geburtstag im Allwetterzoo Münster:
Schimpanse „Kalli“ wird am 18. November 30!
Am 18. November 1979 begann für Bärbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen im Allwetterzoo Münster, eine harte Zeit, die zwei Jahre währen sollte. An diesem Tag vor dreißig Jahren hatte die Schimpansin „Lilly“ ein Jungtier zur Welt gebracht und keinerlei Interesse an ihm gezeigt. Hätte Bärbel nicht eingegriffen, wäre das Neugeborene verhungert. Doch die erfahrene „Affenmutter“ nahm den kleinen Schimpansenjungen in ihre Obhut und versorgte ihn wie schon andere Artgenossen zuvor. Sie fütterte „Karlchen“ mit der Flasche, windelte ihn und trug ihn im Tragetuch eng am Körper, selbst beim Einkaufen.
Zwei Jahre lang wohnte „Karlchen“ nachts in der Wohnung von Bärbel Uphoff, am Tage begleitete er sie in den Zoo. Dadurch lernte der kleine Schimpanse seine Artgenossen kennen. Und das ist, so vermutet Bärbel, auch der Grund dafür, dass aus dem kleinen „Karlchen“ ein starker Schimpansenmann geworden ist, der Boss der heute zehnköpfigen Gruppe im Allwetterzoo. „Kalli“, wie Bärbel ihn liebevoll ruft, war der letzte Schimpanse, der in Münster von Menschen aufgezogen werden musste. Sein Vater war „Moritz“, der gemeinsam mit seinem Halbbruder „Max“ auf Bärbel Uphoffs Arm die Eröffnung des Allwetterzoos am 2. Mai 1974 erlebt hat. Inzwischen ist „Kalli“ selber mehrfacher Vater.
30 Jahre sind eigentlich noch kein Alter für einen Schimpansen, doch macht „Kalli“ seit einiger Zeit sein Herz zu schaffen. Spezialisten des Universitätsklinikums Münster wurden deshalb vom Zoo um Rat gefragt. Sie haben nach einer aufwändigen Untersuchung eine Therapie für den Schimpansen festgelegt, die ihm das Leben gerettet hat. „Karlchens“ Herzklappenfehler wird mit Hilfe von Wirkstoffen behandelt, die auch in der Humanmedizin üblich sind. Seine tägliche Medikamentenration schluckt er vorzugsweise mit Pflaumenmus. Im Allwetterzoo hofft man sehr, dass „Kalli“ noch viele Jahre als Boss der Schimpansengruppe erleben wird! (17.11.2009)
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Michael Mettler: |
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Wenn der Draht nicht mal ein Elektro-Draht war, finde ich ihn als Absperrung fahrlässig...
@IP66: Begehbare Gräben bei Huftieren bergen dann aber je nach Bauweise teilweise die Gefahr des Ausrutschens (z.B. durch regennasses Gras) und der Möglichkeit unerlaubten Fütterns durch die Zoobesucher, was die Tiere erst recht an den Graben bindet. Auch das Konzept des steilwandigen Grabens funktioniert nur so lange gut genug, wie nicht auf der Grabensohle (die zur Abfederung von Stürzen oder Sprüngen normalerweise aus tiefem Sand oder feinem Kies besteht) leckeres Grünzeug wächst oder Stress einzelne Bewohner zum Sprung in den schützenden Graben lockt.
Ist übrigens noch eine Frage, wie abseits von Todesfällen "Unfall" überhaupt definiert wird. Fließt ein Tier, das unabsichtlich in einen Graben gerät und sich nicht verletzt, genauso in eine Statistik ein wie eines, das absichtlich hinunterspringt oder -steigt und sich dabei einen Schaden zuzieht? Hätte sich der Giraffenbulle in Münster beim Verlangen nach Laub gegen den rückwärtigen Zaun gelehnt und dieser hätte aus irgendwelchen Gründen nicht standgehalten, wäre es vermutlich genauso zum Sturz gekommen, mit oder ohne Beinbruch. (12.11.2009)
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IP66: |
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Ich hatte die Kante in Münster nicht so sturzgrabenartig in Erinnerung. Ich denke, daß viele Unfälle auch dadurch entstehen, daß ein Tier bei einem Fehltritt nicht auf eine mehr oder weniger angeschrägte Fläche gerät, sondern sofort stürzt. Insofern sind die begehbaren Gräben, wie man sie auch beim duisburger Menschenaffenkai oder im krefelder Urwaldhaus verwendet hat, vielleicht die sicherere Variante, bergen allerdings das Risiko des dauerhaften Aufenthaltes der Gehegebewohner. Pflgen die Arche-Ideologen nicht den Leitsatz, daß sich ein Tier aus dem Blickfeld der Besucher zurückziehen können sollte? (12.11.2009)
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krümmel: |
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Zum Sturz des Giraffenbullen bibt es noch eine andere Version, der zur Folge der Unfall ein willkommener Anlaß der damaligen Zooleitung war, gegen das ungeliebte Drachenfest zu argumentieren.
Tatsächlich hat sich nach dem Unfall ein Besucher gemeldet, der gesehen hat, dass sich der Bulle gegen einen Draht gelehnt hatte, um an Laubwerk zu gelangen - bis der Draht riß. (12.11.2009)
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Michael Mettler: |
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@Hannes Lüke, als Antwort auf die Frage im Frankfurt-Thread: Dieses Foto aus den ZOO-NACHRICHTEN 1/82 zeigt nicht nur die originale Abgrenzung der Giraffenanlage (also kein U-Profil, wie ich vermutete), sondern auch den Grund dafür, dass die Springböcke von der Anlage genommen wurden: Sie hielten sich lau Begleittext mehr im Graben als auf dem "Plateau" auf, blieben damit für Besucher oft unsichtbar und richteten Trittschäden an der Böschung an.
Der Unfall des Giraffenbullen ereignete sich laut ausführlicher Dokumentation im Jahresbericht im Juli 1988. Auslöser des Fehltrittes, der zu einem Sturz mit Beinbruch und nachfolgender Einschläferung führte, war höchstwahrscheinlich ein Lenkdrachen über dem Zoogelände. Als indirekte Unfallursache wird genannt, dass der Bewuchs der Grabenböschung inzwischen teilweise über die Betonkante des Geheges hinausragte, so dass diese für die Tiere nicht mehr als Grenzlinie erkennbar war. Der Bulle glitt an der Betonkante aus. Zum Zeitpunkt des Unfalls bestand die Anlage seit 14 Jahren.
Zur Umgestaltung des Grabens hieß es in einer späteren Ausgabe: "Wir hatten uns danach (gemeint ist der Unfall) geschworen, durch eine bauliche Änderung solche schlimmen Unfälle in Zukunft auszuschließen." Besagte Änderung - nämlich die heute noch bestehende Grabenverfüllung - wurde allerdings erst über zweieinhalb Jahre nach dem Unfall durchgeführt, und zwischendurch war längst ein neuer Bulle geholt worden. Die fragliche Betonkante gibt es allerdings auch am weitgehend verfüllten Graben noch heute.
Die beiden Jahresberichte für 1988 und 1991 erwähnen "einige" bzw. "zahlreiche" Giraffenunfälle in anderen deutschen Zoos an Trockengräben, leider ohne nähere Angaben. Mal sehen, ob ich in den JB anderer Zoos etwas darüber finde, der Kreis der deutschen Giraffenhalter vor 1988 ist ja überschaubar, und manche Zoos haben erst spät von Zaun auf Graben umgestellt (Zoo Berlin z.B. erst Anfang der 80er). (12.11.2009)
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Holger Wientjes: |
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Danke erstmal für die ganzen Infos ! So erfährt man auch über Zoos, die man eigentlich seit Jahrzenten kennt, immer noch was Neues ! (06.11.2009)
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Die so sorgsam zusammegestellte Liste von Haltungsaufgaben spiegelt meines Erachtens den Artenschwund, wie man ihn ab 1980 in vielen Zoos beobachten konnte. Es mag sein, daß man in Münster zur Zooeröffnung besonders viele Arten zeigen wollte und dadurch die Zahl der aufgegebenen Formen steigerte, doch konnte man auch in Köln oder Duisburg verschiedene Tiger- und Leopardenformen nebeneinander sehen.
Dabei scheint mir nicht jeder der Allwetterzooneubauten auf eine besondere Artenfülle hin geplant worden zu sein: Für Großkatzen gab es ja viele Möglichkeiten, aber bei den Niederaffen, Kleinkatzen oder gar Vögeln blieben die Ausstellungsmöglichkeiten eher bescheiden. (05.11.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Sonntag, 8. November, 15 bis 16 Uhr:
Premiere im Allwetterzoo: 100 Schwarze Schafe singen „Swing low“
100 Schwarze Schafe werden am kommenden Sonntag, 8. 11., im Zoo „Swing low“ und andere schöne und bekannte Gospel wie „Amazing grace“ oder „Oh when the saints“ vortragen. Die Schafe sind natürlich Sängerinnen und Sänger und besser bekannt als „God’s Black Sheep Münster“. Das Besondere an diesem Chor ist, dass er sich Jahr für Jahr nach den Sommerferien neu formiert, um Gospel einzustudieren und im Rahmen von Konzerten in Kirchen oder Sälen vorzutragen. Im dritten Projektjahr gibt es erstmals eine Vorpremiere im Freien. Der Grund: Auch im Zoo leben schwarze Schafe und für eines hat der Chor die Patenschaft übernommen. Da lag es nahe, einen Besuch beim Patentier und der offiziellen Übergabe der Patenurkunde durch Zoodirektor Jörg Adler mit einem Auftritt zu verbinden. Das Konzert findet ab 15 Uhr auf dem Landoisplatz statt und dauert etwa eine Stunde. (05.11.2009)
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Alexander Fuchs: |
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Da lag ich mich meiner Vermutung gar nicht so schlecht, da man die Tiefe des Geheges immer noch sehen kann.
(05.11.2009)
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Klaus Schüling: |
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@zum Schild:
Das müsste doch der ganz linke der Außenanlagen sein - da erhielt in den 80ern der Tiger sein Gnadenbrot.
Kleinkatzen haben da nie gesessen.
Ich habe das nie von hinten gesehen, aber so wie ich das verstanden habe, ist die Degu-Vitrine eingebaut worden, um für das recht nervöse Jaguarweibchen einen Schlaf/Wurfbereich zu schaffen.
Zuvor war hier genauso wie links (jetzt Flughunde) und rechts auf gleicher Tiefe ein Innenquartier.
Ob als Zwischenwand für diese insgesamt vier Innenbereiche nebeneinander eine Wand stand (2/2) oder nur Gitter (also 4 uniforme große Käfige) weiß ich auch nicht mehr. (05.11.2009)
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Michael Mettler: |
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Zwischenergebnis nach ein wenig Blättern in alten Zooführern und Jahresberichten: Im Zooführer von 1976, von dem bis 1979 zwei Nachauflagen erschienen, sind für das Löwenhaus noch Karakals erwähnt, und die Panther saßen laut Plan im Haus für "kalte Katzen". Die Zooführer der 80er und frühen 90er Jahre geben keinen Aufschluss darüber, ob es außer den Katzen noch Kleingetier im Löwenhaus gab oder welchen Zweck der Raum der heutigen Deguvitrine damals erfüllte.
Die Pumas wurden 1980 abgegeben, um mehr Platz für die Persischen Leoparden zu haben. Ozelots kamen 1982 in den Bestand, gleichzeitig wurde bereits die dreiköpfige Gruppe der schwarzen Panther aufgelöst und das letzte Tier daraus 1983 abgegeben. Mit der Haltung der Asiatischen Goldkatze wurde 1985 begonnen, zunächst nur 1,0, dem 1986 0,1 folgte. (04.11.2009)
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Michael Mettler: |
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Wie ist eigentlich das nebenstehende Schild an den Außenkäfigen zu verstehen? Saßen da tatsächlich vorher Kleinkatzen (Welche?) unmittelbar neben den Löwen? (04.11.2009)
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Holger Wientjes: |
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War die heutige Deguvitriene zuvor ein einsehbarer Käfig oder befand sich dort eine abgeschottete Wurfbox dahinter ?
Und was befand sich in dem Bereich den zwischenzeitlich die erst später zum Besatz gehörenden Ozelots und Goldkatzen und heute komplett die Goldkatzen besitzen ?
Immerhin müssten ja je zwei Käfige für Löwen, Tiger, Jaguare und vermutlich Panther vorhanden gewesen sein ? (04.11.2009)
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Hannes Lüke: |
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Die jaguare waren doch immer in den beiden Gitterkäfigen die nun die Löwen zusätzlich haben. (04.11.2009)
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Thomas Schröder: |
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2003 starb das letzte jaguarweibchen. meines erchtens sind degus und flughunde aber schon mindestens seit ende der 90er jahre im katzenhaus!? (04.11.2009)
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Michael Mettler: |
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@Holger: Dafür mache ich mir die Listen doch schließlich auch ;-)
Ein wenig quer gelesen in den Münsteraner ZOO-NACHRICHTEN: Tod des Bengaltigerkaters 1984, Tod der Katze 1986, im selben Jahr als Zugang mindestens 0,1 Asiatische Goldkatze (und übrigens auch Umzug der Nilflughunde aus der Tropenhalle ins Elefantenhaus, wie ich zufällig nebenher las).
Degus und Erdmännchen bzw. Flughunde dürften wohl erst ins Löwenhaus gekommen sein, als auch die Jaguarhaltung beendet wurde? (04.11.2009)
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IP66: |
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Ich kann mich erinnern, daß die Tigerfreianlage in der kalten Katzenabteilung zur Eröffnung mit acht Exemplaren der Amur-Form besetzt wurde, von denen ein Teil aber lediglich von einem Händler "gemietet" worden waren. Insofern halte ich die Unterbringung von Bengaltigern in diesem Bereich, wie sie der Zooführer erwähnt, für unwahrscheinlich, zumal ich mich an die Form im Löwenhaus auch noch erinnern kann.
An die Nutzung der Gibboninsel dagegen fehlt mir jeder Erinnerung. Ich könnte mir aber vorstellen, daß aufgrund der hohen Flutwände die Unfallgefall dort besonders groß gewesen ist, weil ein abgestürztes Tier nicht wieder auf die Insel zurückgelangen konnte. Jedenfalls kenne ich keine andere Gibbonanlage mit einer so hohen Uferbefestigung, und der andere Grund für die Beendigung solcher Inselhaltungen, nämlich das Erjagen von kostbarem Teichgeflügel, scheint mir in Münster nicht zuzutreffen, weil es sich bei dem Gewässer um die Aa handelt. (04.11.2009)
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Holger Wientjes: |
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Danke für die Infos ! Für was solche Besuchslisten Jahre später doch noch gut sind... ! ;-)
Also müssten die Goldkatzen zwischen ´84 und ´86 Einzug gehalten haben !
(04.11.2009)
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Michael Mettler: |
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Mein Erstbesuch in Münster war erst 1984, aber selbst dafür finde ich in meiner Besuchsliste noch den Bengaltiger (Stückzahlen habe ich mir nie notiert). Weitere Katzenarten 1984: Löwe, Jaguar, Ozelot, Persischer Leopard, Amurtiger. Dazu noch Nordluchs und Gepard, aber die waren ja nicht in den beiden fraglichen Häusern untergebracht. Beim nächsten Besuch 1986 dann kein Bengaltiger mehr, dafür die Asiatische Goldkatze. (04.11.2009)
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Holger Wientjes: |
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@Klaus: Das bringt ja schon etwas Licht in die Geschichte ! :-) Danke !
Wäre prima, wenn Du dich wegen des genauen Erstbesatzes nochmal schlau machen könntest !
Vor allem würde mich interessieren, was vorher in den Käfigen lebte, die später dann für die Degus und Erdmännchen/Flughunde umgebaut wurden.
Die Surikaten kenne ich auch nur aus der alten Krokodilaussenanlage (waren die jemals draussen ?) am Tropenhaus. Wusste überhaupt nicht, dass die mal im Löwenhaus waren !
@Michael M.: Jetzt, wo Du´s sagst, meine ich, dass die Artzugehörigkeit der Gibbons schonmal irgendwo hier diskutiert worden ist. Also die "Ungkas" waren eigentlich Borneo-Gibbons und die/der Silbergibbon kam später (wann ?) hinzu ? (04.11.2009)
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Sacha: |
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@Klaus: Im Löwenhaus (oder Haus für warme Katzen) waren bestimmt ein oder sogar zwei Bengaltiger. Ich habe ihn/sie selbst (irgendwann zwischen 1978 und 1981) dort gesehen.
Flughunde über den Krokodilen? Hat das funktioniert oder sind viele Flughunde im Magen der Krokodile gelandet? (04.11.2009)
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Klaus Schüling: |
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Einen der beiden Ungka-Gibbons hat 1974 für 800 DM mein Vater gestiftet. Lange haben die aber auf der Insel nicht gesessen. Dafür aber lange da, wo jetzt die Varis sind. Das Paar hat mehrmals nachgezogen und ging am Ende nach Mallorca, wenn ich mich richtig erinnere.
Auf der Insel gab es wohl noch eine kurze Episode mit Kattas (oder so), aber sein rund 30 Jahren wächst die Insel zu.
Ich kann einmal versuchen, den Erstbesatz des Raubtierhauses herauszubekommen.
Ich bin mir nicht sicher, aber es hat mal geheißen, dass das Werbekonzept des Allwetterzoos von einer Karlsruher Firma gemacht wurde, darunter auch der erste Führer mit Archivbildern, die nicht im Zoo entstanden seien.
Wie auch immer, ich würde den Angaben in diesen ersten Auflagen nicht trauen.
Ich glaube, da saß noch einige Zeit ein Bengaltiger im Raubtierhaus (warme Katzen).
Die Flughunde und Degus kamen viel später.
Die jetzige Flughund-Anlage wurde mit den Kunstfelsen für Erdmännchen hergerichtet - mit nur wenigen cm Sandeinstreu eine ziemlich dämliche Idee.
Man könnte auch sagen, dass sich das leider nicht bewährt hat, und die Erdmännchen dann zum Tropenhaus in die ehemalige Nilkrokodil-Außenanlage (!)gekommen sind und die Nilflughunde aus dem Elefanten- ins Raubtierhaus.
Einige Flughunde hingen auch kurzzeitig über den Krokodilen, aber das ist eine andere Geschichte. (04.11.2009)
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Michael Mettler: |
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@Holger: Die besagten Gibbons aus dem Landois-Zoo wurden zeitweise als Ungkas gedeutet und sind somit identisch mit den Borneo-Gibbons bzw. deren Mischlingen. (04.11.2009)
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Holger Wientjes: |
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Habe jetzt auch nochmal in alten Führern gestöbert.
Also im 74er Führer werden, wie MM schon sagte, die Sib. Tiger dem Löwenhaus (mit Warmstallungen) und die Bengalen dem Haus für "Kalte Katzen" (mit offenen Käfigen) zugeordnet. Könnte auch nur ein Fehler im Heft sein. Der nächste Führer in meiner Sammlung (´81) und die darauffolgenden, erwähnen die beiden UA für das jeweils andere Haus.
Die Pumas scheint es nicht allzu lang gegeben zu haben. An sie kann ich mich in MS auch überhaupt nicht mehr erinnern.
Kann auch sein, dass bei der Eröffnung der genaue Besatz noch gar nicht hundertprozentig feststand und die irreführenden Informationen im ersten Führer so zu erklären sind ?!
Ab ´82 werden für das Löwenhaus erstmals Ozelots erwähnt. Der nächste mir vorliegende Jahrgang ist leider erst wieder der von 1990. Hier findet man dann auch die Goldkatzen.
Vom Ursprungsbesatz des Löwenhauses scheint also nur noch der Löwe selbst geblieben zu sein.
Beimletzten Besuch stellte sich aber auch die Frage wann die Flughunde und Degus dort Einzug hielten und was für Katzen früher in ihren heutigen Gehegen/Vitrienen lebten.
An die Gibbons auf besagter Insel kann ich mich ebenfalls überhaupt nicht mehr erinnern. Die müssten dort dann auch recht schnell "ausgezogen" sein (Ende 70er/Anfang 80er ? Für ´81 wird bereits die Haltung von Ungkas im Menschenaffenhaus erwähnt). Gab es dort Unfälle ??
Auf den Lageplänen bis mind. ´82 ist die Insel im Kanal auch eingezeichnet (allerdings ohne Tiersymbol bzw. Kennzeichnung als Gehege), während sie, obwohl ja noch vorhanden, zumindest seit 1990 fehlt.
(04.11.2009)
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Michael Mettler: |
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@Thomas Schröder: Und von letzteren kamen dann zwei in den Tierpark Hamm...? (04.11.2009)
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Thomas Schröder: |
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ja, auf der kleinen insel wurden ursprünglich gibbons gehalten, bis sie dann (keine ahnung, wann) von dort auf die jetztige variinsel zogen. dort wurden sie bis 1996 gehalten, im wechsel mit Klammeraffen. die gibbons waren zuletzt ein borneo-gibbon und vier mischlinge aus borneo- und silbergibbon. (03.11.2009)
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Michael Mettler: |
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@Holger: Habe in den ersten Allwetterzoo-Zooführer geschaut, der aber merkwürdig diffus mit seinen Angaben ist. Laut Text bzw. Rundgang wurden im Löwenhaus Löwen, Sibirische Tiger und schwarze Panther gehalten und im "Raubkatzenhaus" Persische Leoparden, Königstiger und Pumas. Im Zooplan der selben Ausgabe sind allerdings für das Löwenhaus Löwen und Jaguare erwähnt und für das Raubkatzenhaus Tiger, Leoparden, Panther und Pumas. Also such dir was aus ;-)
Von einer Gibbon-Insel im Kanal ist im Zooführer keine Rede, aber die spätere Gibbon- und heutige Vari-Anlage war damals ursprünglich als Pavianfelsen erbaut worden, und es gab bereits Gibbons im Bestand, die aus dem alten Zoo stammten und die Stammtiere der Borneogibbon-Mischlingszucht gewesen sein müssten. Falls die Kanalinsel tatsächlich mal eine Affeninsel war, kämen die Gibbons also durchaus als Besatz in Frage. (03.11.2009)
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Holger Wientjes: |
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Kann jemand folgende Fragen beantworten ?
Wurden auf der kleinen Insel im Aakanal zwischen Löwen- und Menschenaffenhaus `mal Gibbons gehalten ? Wenn ja, wann und welche Art ?
Kennt jemand den Erstbesatz des Löwenhauses (Haus für tropische Katzen) ? (03.11.2009)
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Markus R.: |
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Ich stimme IP66 voll und ganz zu. Die Leitung eines namhaften Zoos wie des Münsteraners sollte sich nicht in einen Kleinkrieg mit Fanatikern einlassen. Denn letzten Endes wird man sich dadurch nur zur Zielscheibe weiterer Angriffe machen. Deshalb halte auch ich eine positive Öffentlichkeitsarbeit für das deutlich wirksamere Gegenmittel. (31.10.2009)
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IP66: |
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Ich denke, daß man gegen dergleichen Empfehlungen, wenn sie als solche ausgesprochen werden, wenig machen kann - und auch wenig tun sollte. Es ist ein in mancher Zooleitung verbreiteter Zug, nur positive und möglichst selbst formulierte Pressemeldungen über das Geschehen im Park zu verbreiten und Negativa zu vermeiden. Damit schafft man sich meiner Meinung nach gerade jene Radikalkritik, der durch Jahresberichte mit Erfolgen wie Verlusten, durch Diskussion von zookritischen Gedanken und das klare Bekenntnis dazu, daß man zur Freude der Besucher Wildtiere hält, wohl besser begegnet werden könnte. (31.10.2009)
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Sven P. Peter: |
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Wegen dem Film war neulich ein Tierschützer bei WDR im Radio und gab am Ende des Interviews noch den Hilfreichen tipp: "Besuchen sie auf keinen Fall den Zoo Duisburg oder den Zoo Münster!"
Warum lassen sich Zoos sowas gefallen?! In jeder anderen Branche hätte der Typ sofort eine Verleumdungsklage bekommen, nachdem was er da alles geschäftsschädigendes im Radio abgelassen hat... (30.10.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Jörg Adler zu Gast bei Frank Elstner: Das Thema sind Delfine
„Menschen der Woche“ heißt die Sendung des SWR, in der Frank Elstner aktuelle Themen mit Personen des öffentlichen Lebens diskutiert. Am Samstag (31. Oktober) wird Zoodirektor Jörg Adler nach Baden-Baden reisen, um mit dem bekannten Moderator über Delfine und Delfinarien in Europa zu reden. Anlass ist der Kinostart des Films „Die Bucht“ in der vergangenen Woche. Er zeigt grausame Bilder der jährlich in Taiji/Japan stattfindenden Delfintreibjagden. Jörg Adler wird vor einem breiten Fernsehpublikum klarstellen können, dass die Delfine keineswegs für europäische Delfinarien gefangen werden. Und er wird auf die Überfischung der Meere eingehen, die in dem Film ebenfalls thematisiert wird. (30.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Über das Gorillajungtier wurde weiter unten in der PM vom 03.08. berichtet. Ist also nicht mehr ganz so frisch und durch "Ebun" wohl etwas in den Hintergrund geraten. (28.10.2009)
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Alexander Fuchs: |
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@Sven, denke auch das es das Jungtier vom 02.08 war.
@krümmel Das ich nicht jedes Jungtier an die große Glocke hängt ist mir klar. Würde auch nicht jedes Meerschweinchen nennen, aber bei einem Gorilla sieht es dann doch anders aus. (28.10.2009)
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krümmel: |
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... Vielleicht muss man ja auch nicht jedes Jungtier gleich an die große Glocke hängen! (27.10.2009)
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Sven P. Peter: |
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@Alex: War mir auch nicht sicher, aber schau mal den Beitrag vom 03.08.2009 an. (27.10.2009)
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Alexander Fuchs: |
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Gestern konnte man ein neugeborenes Jungtier bei den Gorillas sehen. Muss wohl erst wenige Tage alt gewesen sein, geht aber anscheinend unter, durch "Ebun". (26.10.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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„Ebun“ aus dem Allwetterzoo im World wide web: Ein kleines Nashorn auf dem Weg zur Berühmtheit
Knut und Flocke sind Namen, die beinahe jeder in Deutschland mit Eisbärennachwuchs in Verbindung bringt. Ob „Ebun“ ebenfalls ein berühmter Name wird? In Münster und im Münsterland ist das hübsche Nashornkind aus dem Allwetterzoo jedenfalls schon bestens bekannt. Und sicher wird „Ebuns“ Beliebtheit mit der eigenen Homepage noch größer.
Seit dem 20. Oktober genügt ein Klick und man erfährt alles Wissenswerte über das Nashornkalb im Allwetterzoo. Auf „Ebuns“ Website gibt es tolle Fotos und ein Tagebuch. Man erfährt nicht nur wann und wie „Ebun“ geboren wurde, wie sie zu ihrem Namen kam, wann sie zum ersten Mal an die frische Luft durfte, wie sie schläft oder womit sie spielt. Es werden auch pikante Details wie „Ebuns“ erstes öffentliches Pinkeln in Wort und Bild dargestellt...
Ein weiterer Menüpunkt auf „Ebuns“ Website ist der Speiseplan des kleinen Nashorns. Auch das Pflegerteam wird vorgestellt und unter Infos erfährt man Wissenswertes über die Nashornzucht im Allwetterzoo und die akute Bedrohung der Breitmaulnashörner in ihrer südafrikanischen Heimat.
Neuigkeiten vom münsterschen Nashornkalb gibt’s aber nicht nur auf „Ebuns“ eigener Website. Sie hat sogar ein eigenes Profil bei Facebook und wird bei Wikipedia beschrieben. Schöne Fotos vom Nashornkalb sind auf flickr zu sehen - und es wird über „Ebun“ sogar getwittert!
Und so lauten die Web-Adressen:
http://www.nashornbaby-allwetterzoo.de/
http://www.facebook.com/pages/Nashornbaby-Allwetterzoo/156122594088
http://de.wikipedia.org/wiki/Ebun_(Nashorn)
http://www.flickr.com/photos/allwetterzoo
http://twitter.com/EbunNashornbaby
(21.10.2009)
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Sacha: |
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Gut, dass die Zoos hier endlich mal in die Offensive gehen und man die Propaganda der Tierrechtler korrigiert. Derartiges gemeinsames Vorgehen hätte man sich früher schon gewünscht... (21.10.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Stellungnahme der deutschen Zoologischen Gärten mit Delfinarien zum Film „The Cove“ („Die Bucht“)
Der Öko-Thriller „The Cove“ („Die Bucht“) zeigt u.a. grausame Bilder der jährlich in Taiji/Japan stattfindenden Delfintreibjagden. Der Film und die damit verbundenen öffentlichen Diskussionen prangern diese Missstände zu Recht an, erwecken gleichzeitig aber auch den Eindruck, dass Zoos und Delfinarien für diese Massaker mitverantwortlich sind, ohne dass hierbei zwischen wissenschaftlich geleiteten Delfinarien und rein kommerziell betriebenen Delfinshows unterschieden wird. So wird häufig behauptet, dass derartige Delfintreibjagden auch gestoppt werden könnten, wenn keine Menschen mehr in Delfinarien gehen.
Die deutschen Zoologischen Gärten mit Delfinarien nehmen hierzu wie folgt Stellung:
1. Delfintreibjagden sind inhuman und werden von den deutschen Delfinarien auf das Schärfste verurteilt.
Es ist zu begrüßen, dass Menschen durch diesen Film, durch Medienberichte und durch Informationen in den Delfinarien auf diese grausame Massentötungen von Delfinen aufmerksam gemacht werden, die nicht nur in Japan stattfinden, sondern auch in anderen Ländern Asiens, in Südamerika und in Europa.
2. Von den heute in den Delfinarien der Europäischen Union lebenden Delfinen stammt kein einziges Tier aus Japan oder aus anderen vergleichbaren Delfintreibjagden.
3. Bereits bevor der Film „The Cove“ die Thematik der Delfintreibjagden aufgriff, haben sich wissenschaftlich geführte Zoos, Aquarien und Delfinarien ausdrücklich gegen solche Fangaktionen ausgesprochen.
Vor fünf Jahren (2004) haben der Weltzooverband WAZA (World Association of Zoos and Aquariums) und der Amerikanische Zooverband AZA (Association of Zoos and Aquariums) die Fangaktionen streng verurteilt. Zwei Jahre später hat die Europäische Gesellschaft für Aquatische Säugetiere EAAM (European Association for Aquatic Mammals) darauf hingewiesen, dass kein EAAM-Mitglied Tiere aus Japan in seinem Bestand hält. Ebenso deutlich äußert sich die Alliance of Marine Mammal Parks and Aquariums (AMMPA) als Vertreter der wissenschaftlichen Delfinarien in Amerika und Europa und verurteilt diese Aktionen sehr deutlich.
4. Neben der Treibjagd sind die größten Gefahren für die Populationen zahlreicher Meeressäugerarten die Überfischung, der so genannte Beifang sowie die Lebensraumzerstörung bzw. -beeinträchtigung, z.B. durch die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere und der Flüsse.
Diese Gefahren wurden bereits dem Chinesischen Delfin (Baiji) zum Verhängnis. Diese Delfinart gilt seit 2007 als ausgerottet. Andere Delfinarten sind ebenfalls stark bedroht. Die modernen, riesigen Fischereinetze sind für den Tod von mindestens 300.000 Delfinen pro Jahr als unerwünschter Beifang verantwortlich. In vielen Küstenarealen wird die Überfischung zunehmend zum zentralen Problem. Bedauerlicherweise werden diese Gefahren häufig ignoriert und nur mangelhaft kommuniziert.
5. Die drei wissenschaftlich geführten deutschen Zoos mit Delfinarien, die auch Mitglieder der nationalen und internationalen Zooverbände VDZ (Verband Deutscher Zoodirektoren), EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) und WAZA sind, setzen sich schon lange aktiv und mit Nachdruck für den Schutz bedrohter Tierarten ein.
Die wissenschaftlich geleiteten Delfinarien fördern die Aufklärung der Öffentlichkeit in Bezug auf den Erhalt der Biodiversität und wecken das Umweltbewusstsein der Bevölkerung. Zahlreiche Umweltschutz- und Arterhaltungsprojekte für Meeressäugetiere, wie Wale, Delfine, Seekühe und Robben, werden durch die deutschen Zoos und ihre Delfinarien maßgeblich gefördert.
Achim Winkler, Direktor Zoo Duisburg
Jörg Adler, Direktor Allwetterzoo Münster
Frank den Herder, Geschäftsführer Delphinarium Münster GmbH
Dr. Dag Encke, Direktor Tiergarten Nürnberg
19. Oktober 2009
Zum Foto: Der Große Tümmler Nando wurde 1990 im Tiergarten Nürnberg geboren und ist seit 1996 in Münster zu Hause (20.10.2009)
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Erster ökumenischer Gottesdienst im Zoo:
Rege Beteiligung - und eine gute Kollekte zugunsten hoch bedrohter Affen in Vietnam!
Rund 200 Menschen nahmen gestern Nachmittag am ersten ökumenischen Gottesdienst im Allwetterzoo teil. Alle Beteiligten waren erfreut über diese rege Teilnahme und den harmonischen Verlauf bei herrlichem Sonnenschein. Eine sonst bei Gottesdiensten übliche Kollekte hatte es nicht gegeben; statt dessen entrichteten zahlreiche Christen ihren Eintrittspreis an der Zookasse. Aus den gestrigen Einnahmen entnimmt der Allwetterzoo nun 500 Euro und lässt sie direkt seinem Goldkopf-Languren-Projekt auf der Insel Cat Ba zukommen. Auf dieser winzigen Insel in der vietnamesischen Ha Long-Bucht, dem weltweit einzigen Vorkommensgebiet dieser hoch bedrohten Affen, leben heute wieder 70 Tiere. Vor rund 50 Jahren gab es noch 2.400 bis 2.700 Goldkopf-Languren, doch zu Beginn des vom Allwetterzoo betreuten Schutzprojektes lebten nur noch 53 Tiere! Die von Münster aus finanzierten Schutzmaßnahmen zeigen Wirkung, müssen aber weiterhin aufrecht erhalten werden, um die Languren vor der Ausrottung zu bewahren und ihren Lebensraum zu erhalten! (19.10.2009)
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Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst im Allwetterzoo
Am kommenden Sonntag findet im Allwetterzoo Münster der erste ökumenische Gottesdienst statt. Eingeladen sind alle Zoobesucher, egal welcher Konfession sie angehören. Und weil der Gottesdienst nun mal im Zoo stattfindet, nehmen auch Tiere teil.
Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr. Bei schönem Wetter findet er auf dem Landoisplatz statt, bei Regen unter der Überdachung oberhalb des Platzes. Der Landoisplatz wurde bewusst gewählt. Nicht nur, weil er genügend groß ist und von der bronzenen „Arche Noah“ dominiert wird, sondern weil er seinen Namen Professor Landois verdankt. Der Zoogründer war nämlich Zoologe und Theologe. Auch dass der Gottesdienst im Oktober stattfindet, hat einen tieferen Sinn. In diesem Monat werden sowohl der „Tag des heiligen Franziskus“ als auch der „Welttierschutztag“ begangen. Franziskus, der heilige Franz von Assisi, ist Schutzpatron der Tiere und war berühmt für seine Tierpredigten.
Der Theologe und Zoologe Dr. Rainer Hagencord wird den katholischen Part des Gottesdienstes gestalten. Pfarrer Stephan M. Stötzel von der Lukas-Gemeinde in Münster ist für den evangelischen Teil verantwortlich. Zoodirektor Jörg Adler als aktiver evangelischer Christ wird sich mit einer Lesung am Gottesdienst beteiligen. Zoo-Marketingassistentin Stefanie Heeke liest die Fürbitten.
Für Zoobesucher ist die Teilnahme am Gottesdienst natürlich kostenfrei. Wer allerdings nur deswegen in den Zoo kommen möchte, muss Eintritt bezahlen und sollte seinen Obolus als „Kollekte“ zugunsten der bedrohten Tierwelt verstehen. Der Allwetterzoo engagiert sich mit einem Teil seiner Einnahmen für die Rettung von der Ausrottung bedrohter Tierarten vor allem in Südostasien. (14.10.2009)
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Niedersachse: |
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Interessant;) Gestern morgen führte noch ein anderer Name mit weit über 50%. (09.10.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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... wer gestern Abend schon geschlummert hat, kann sich im Internet den Auftritt von Ebun und ihren Pflegern in der Markus Lanz-Sendung anschauen:
http://markuslanz.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7243009,00.html (09.10.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Nashornbaby des Allwetterzoos Münster heißt nun „Ebun“
Markus Lanz gab in seiner Talkshow den Namen für sein tierisches Patenkind bekannt
Die namenlose Zeit hat ein Ende: Das 18 Tage alte Nashornbaby des Allwetterzoos Münster heißt nun „Ebun“. TV-Moderator Markus Lanz verkündete gestern als Patenonkel den Namen des Jungtiers in seiner Talkshow. „Es ist mir eine ganz besondere Ehre, dass ich in meiner Sendung den Namen der kleinen Nashorndame bekannt geben durfte“, sagt Markus Lanz. Online konnte über drei Namen abgestimmt werden. Ebun hat mit 47 % gewonnen. Lanz ist sehr glücklich über den Namen. Ebun war sein Favorit, weil es sich um einen afrikanischen Namen handelt, und der bedeutet soviel wie „das Geschenk“. Der Moderator übernimmt zudem die Patenschaft für den dickhäutigen Nachwuchs des Allwetterzoos.
Seitens des Zoos und als Gäste in der Talkshow begleiteten Michael Adler, Revierleiter Nashörner und Elefanten, und seine Kollegin Manuela Hofmann die Namensverkündung. „Wir sind glücklich, endlich einen Namen für unsere kleine Dame zu haben“, sagten beide Tierpfleger am Abend.
Neben den Tierpflegern und Zoobesuchern hatten in den vergangenen Tagen auch zahlreiche Fans bei Facebook und StudiVZ gebannt auf die Verkündung des Namens gewartet. „Nashörnchen“, „dickstes Flaschenkind“ oder einfach „Hörnchen“ waren derweil die gängigsten Ersatznamen.
Der Namensfindung folgt demnächst die Taufe, und Markus Lanz freut sich bald sein Patenkind im Allwetterzoo persönlich zu besuchen. Der genaue Termin wird vom Zoo noch bekannt gegeben. (09.10.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Bestimmen Sie den Namen für das süße Nashornbaby, indem Sie auf Bild.de abstimmen.
http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/TV/2009/10/07/markus-lanz/und-bild-de-suchen-einen-namen-fuer-nashornbaby.html (08.10.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Nashornbaby kuschelt mit Stoffbär
Jungtier gewöhnt sich an Nächte ohne menschlichen Kontakt
Das Nashornbaby im Allwetterzoo Münster hat sein jüngstes Geschenk angenommen: In der Nacht von Samstag auf Sonntag kuschelte die junge Dame ausgiebig mit ihrem gleichgroßen Stoffbären. Diesen hatte es zuvor von Vertretern des Stadtrates und der Stadtverwaltung geschenkt bekommen. Das Zooteam ist daher zuversichtlich, dass sich das zwei Wochen alte Tier zunehmend an Nächte ohne menschlichen Kontakt gewöhnen werde.
„Bislang liegen wir mit in unseren Schlafsäcken direkt neben dem Nashornbaby. Nun hoffen wir, dass es zunehmend ohne unsere Nähe auskommt“, sagt Michael Adler, Revierleiter Elefanten und Nashörner im Allwetterzoo Münster. Der 120 Zentimeter großer Stoffbär sei daher als ein wertvoller Begleiter auf dem Weg des Erwachsenwerdens zu sehen. Carmen Kilanowski, Inhaberin des Geschäftes Königskinder & Rebellen, spendete den Kuschelpartner, der bereits in der vergangenen Woche durch die Bürgermeisterin Karin Reismann an das Nashörnchen übergeben wurde.
Das Nashornbaby erblickte am 20. September im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt. Im Vorfeld der Geburt war die Sorge bei Zooleitung und Tierpflegern groß, da die Mutter ihre ersten beiden Babys in starker Nervosität so schwer verletzt hatte, dass diese unmittelbar nach der Geburt starben. Im aktuellen Fall hatte der Zoodirektor daher innerhalb weniger Minuten nach der Geburt entschieden, Mutter und Kind zu trennen. Dies gelang, bevor die Mutter ihrem Jungtier schwerere Verletzungen zufügen konnte. Kurz nach der Geburt trank das Neugeborene zur Erleichterung aller Beteiligten bereits aus der Flasche. Seitdem wird das Jungtier von einem fünfköpfigen Pflegerteam rund um die Uhr versorgt und betreut. (05.10.2009)
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Klaus Schüling: |
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Das Nashornbaby hat inzwischen eine eigene Fan-Seite auf Facebook:
http://www.facebook.com/pages/Nashornbaby-Allwetterzoo/156122594088?ref=sear
ch&sid=1012717317.639508554..1&v=wall (05.10.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Aufgrund des für Morgen angekündigten schönen Wetters, haben der Zoodirektor und das Pflegerteam des Allwetterzoo Münsters beschlossen, dem Nashornbaby Morgen erneut und zwar um 11 Uhr Gelegenheit zu geben sein (noch nicht vorhandenes) Nasenhorn zum zweiten Mal im Freigehege in die Sonne zu halten. "Das Nashörnchen hatte so viel Spaß in der Sonne und auch die Pfleger und Zoobesucher waren total begeistert, so dass wir schon gespannt sind auf das zweite Mal...", so Zoodirektor Jörg Adler (26.09.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Nashorn-Baby im Allwetterzoo zum ersten Mal an der frischen Luft
Der Zoodirektor und das Pflegerteam des Allwetterzoo Münsters haben soeben beschlossen, wegen des sehr schönen Wetters, dem sieben Tage alten Nashornbaby heute um 15 Uhr Gelegenheit zu geben, sein (noch nicht vorhandenes) Nasenhorn zum ersten Mal im Freigehege in die Sonne zu halten.
"Das wird für das Nashörnchen, die Pfleger und die Zoobesucher mit Sicherheit ein bewegender Moment", freut sich Zoodirektor Jörg Adler.
(26.09.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Familientag und „Tag der Huftiere“ im Allwetterzoo Münster
Pferde haben Hufe, das weiß jeder. Aber wer kennt schon den Unterschied zwischen Paarhufern und Unpaarhufern? Und wer weiß, dass die an Wildschweine erinnernden Halsbandpekaris im Allwetterzoo zu den Huftieren zählen? Beim „Tag der Huftiere“ im münsterschen Zoo am Samstag, 26.9., dreht sich alles um die Tiere mit den harten Füßen. Wie unterschiedlich diese sein können, erfährt man bei Führungen zu Nashörnern, Zebras, Gauren oder Giraffen (13, 14, 15 und 16 Uhr). Wie „Huftier-Wohngemeinschaften“ funktionieren, erzählen die Pfleger des Afrikapanoramas bei einer Fragestunde (15 Uhr). Selbst Hand an ein Huftier legen können Kinder beim Eselstreicheln im Kinder- und Pferdepark (13.30 Uhr). Auch die Giraffen dürfen an diesem Tag gefüttert werden (14.30 Uhr) und natürlich ist unser gerade erst geborenes Nashornbaby zu sehen (10 bis 17.30 Uhr). Selbstverständlich beantworten die Tierpfleger bei diesen Aktionen gern sämtliche Fragen zu ihren Schützlingen. Wer zum Schluss immer noch Fragen hat, findet beim Bücherflohmarkt im Westfälischen Pferdemuseum im Zoo die passende Lektüre für zu Hause.
Der Huftiertag bietet aber nicht nur spannende Aktionen, der Zoo lockt sogar mit ermäßigten Eintrittspreisen. Denn gleichzeitig ist an diesem Samstag „Familientag im Zoo“. Erwachsene zahlen nur 9 Euro, Kinder und Jugendliche 4,50 Euro. Dafür werden das volle Zooprogramm mitsamt Delphinarium und Pferdemuseum, Elefantenfüttern und Pinguinmarsch sowie die genannten Huftier-Aktionen geboten. (24.09.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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„Ein Strahl im hohen Bogen“
Nashorn-Baby im Allwetterzoo Münster überspringt die zweite Hürde
Die Erleichterung steht den Pflegern des Nashorn-Babys im Allwetterzoo Münster ins Gesicht geschrieben, denn in der vergangenen Nacht überwand ihr Schützling die nächste Hürde auf seinem Weg in ein normales Nashorn-Leben.
Bereits kurz nach ihrer Geburt hatte die junge Nashorn-Dame einen ersten wichtigen Schritt getan – sie nahm von Anfang an ohne Zögern die Flasche und wird nun rund um die Uhr von ihren Pflegern versorgt.
Getreu dem Motto „Was rein geht muss auch irgendwann wieder raus“ zeigte das noch namenlose Nashorn-Kalb dann in der vergangenen Nacht, dass sowohl Magen als auch Blase gut gefüllt waren und die Verdauung bestens funktioniert: Es hob den kleinen Schwanz und pinkelte im hohen Bogen, sehr zur Freude seiner Pfleger.
„Wir sind froh, dass das Baby mit unserer Hilfe seine Milch trinkt, aber ohne unser Zutun diese hinten wieder rauskommt,“ so Revierleiter Michael Adler mit einem Schmunzeln im Gesicht. Auch ein erneuter Gesundheitscheck und ein Bluttest brachten optimale Ergebnisse.
Ab heute (22.09.) ist die Nashornhalle täglich ab 10.00 Uhr für die Zoobesucher geöffnet. (23.09.2009)
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Ralf Sommerlad: |
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Ich schliesse aus der an sich erfreulichen PM, dass das Jungtier aber zumindest leichtere Verletzungen davon getragen hat.Kann jemand das Verhalten der Mutter begründen und wie ist Emmi´s Historie? (21.09.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Emmis drittes Baby ist da!
Gestern kurz vor 12 Uhr brachte Nashornkuh Emmi das lang ersehnte dritte Jungtier zur Welt. Im Vorfeld der Geburt war die Sorge bei Zooleitung und Tierpflegern groß, da Emmi ihre ersten beiden Babys in starker Nervosität so schwer verletzt hatte, dass diese unmittelbar nach der Geburt starben. Emmis Verhalten war auch heute dem Neugeborenen gegenüber wieder so aggressiv, dass das anwesende Zooteam größte Sorge für das Leben dieses Babys hatte.
Innerhalb von einer Minute nach der Geburt entschieden wir daher, nach Möglichkeit einzugreifen. Dies gelang glücklicherweise, bevor Emmi ihrem Jungtier schwerere Verletzungen zufügen konnte. Sie ließ sich in ein Nachbargehege locken.
Das keine 24 Stunden alte, noch namenlose weibliche Nashornkalb, das knapp 50 kg wiegt, trank schon kurz danach zu unserer riesigen Erleichterung aus der Flasche und wird jetzt vom Pflegerteam rund um die Uhr versorgt und betreut.
Einen ersten Eindruck von dem Baby mit Revierleiter Michael Adler und Pflegerin Manuela Hofmann bekommen Sie anhand des Fotos. (21.09.2009)
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IP66: |
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Arbeitet der münsteraner Zoo eigentlich auch mit "ökologisch" produziertem Strom? (09.09.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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AC & DC: Zwei Zoo-Ziegen und die Energie...
„Wechselwelle“ ist eine Initiative, die sich für das Wechseln zum Ressourcen schonenden Ökostrom stark macht. Am 5. Juni, dem Weltumwelttag, starteten die Münsteraner Silke Eckert und Mathias Gößling eine Internet-Kampagne mit dem Ziel, bis zur Bundestagswahl 100.000 neue Ökostrom-Haushalte zu gewinnen. Auf dem Weg dahin setzten sich die Initiatoren Etappen-Ziele mit Belohnungen durch zuvor gewonnene Sponsoren. Für die ersten 1.200 Wechsler bekamen sie das Layout ihrer Website geschenkt. Für das dritte, nämlich 3.000 gewonnene Wechsler, spendierte Prof. Stefan Gößling von der Universität Lund in Schweden der Kampagne die Patenschaft für zwei Zwergziegen im Allwetterzoo.
Ein Foto der beiden hübschen Zwergziegen wurde auf der Wechselwelle-Website veröffentlicht - und es gab einen Namenswettbewerb für die Tiere, die erst kurze Zeit im Allwetterzoo leben. Vorschläge gingen reichlich ein - doch Tim Stelzer hatte die beste Idee! Die von ihm erdachten Namen AC und DC, ausgesprochen Äißie und Dießie, bedeuten im Englischen Wechselstrom bzw. Gleichstrom.
Der Allwetterzoo unterstützt das Engagement von Silke Eckert und Mathias Gößling in jeder Hinsicht, denn alle Maßnahmen zum Klimaschutz tragen zur Rettung unzähliger Tierarten bei, die vom Klimawandel akut bedroht sind.
Mehr zu Wechselwelle unter www.wechselwelle.eu
(08.09.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Seltene Käfer als „Untermieter“ im Allwetterzoo:
Gärtner fanden ca. 30 Nashornkäfer-Larven
In der Nähe der Nashornhalle im Allwetterzoo entfernten die Zoogärtner leicht verrottete Eichenstämme, die einen Weg am Spielplatz begrenzten. Hierbei stießen sie auf rund 30 auffallend dicke Larven und zwei weibliche Nashornkäfer! Als Zoogärtner erkannten sie sofort die Besonderheit ihres Fundes; denn Nashornkäfer sind äußerst selten. Nach dem Hirschkäfer sind sie die zweitgrößte Käferart in Deutschland. Ausgewachsene männliche Käfer können bis zu vier cm lang werden, Larven erreichen sogar Längen von bis zu zwölf cm!
Nashornkäfer verdanken ihren Namen dem auffallenden Horn am Kopf. Sie zählen wie Mistkäfer oder Maikäfer zu den Blatthornkäfern. Zwei bis fünf Jahre, abhängig von den Umweltbedingungen, verbringen sie als Larven in Totholz oder in Komposthaufen. Dann verpuppen sie sich in einem hühnereigroßen Kokon und schlüpfen in der Regel im späten Frühjahr. Ab Juni kann man mit viel Glück einen „fertigen“ Käfer entdecken, der allerdings nur wenige Monate lebt. Zudem sind Nashornkäfer überwiegend in der Dämmerung aktiv. Kristina Theobald, Tierpflegerin im Aquarium, die die dicken „Engerlinge“ kurzzeitig in ihre Obhut nahm, hat jedenfalls nie zuvor einen Nashornkäfer gesehen. Die im Zoo gefundenen Larven mitsamt dem Totholz, von dem sie sich auch ernähren, werden an einer sonnigen und sicheren Stelle im Zoogelände ausgesetzt. Dort können sie sich in Ruhe entwickeln, um hoffentlich im nächsten Frühjahr zu schlüpfen und sich fortzupflanzen.
Die Nashornkäfer sind eine seit 1999 durch die Bundesartenschutzverordnung „besonders geschützte Art“. Sie gelten als Nützlinge, da sie beispielsweise Kompost zersetzen. Deshalb findet man sie hin und wieder auch in der Nähe von Menschen. Bevorzugt leben sie allerdings in Laubwäldern mit Eichenbestand. (08.09.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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"ZEntdecke den Pinguin in dir“: Ein besonderer Tag für Frauen im Allwetterzoo
„Der Pinguin ist ein komischer Vogel: Er hat Flügel, aber in die Lüfte fliegen kann er damit nicht. Und an Land wirkt er auch eher unbeholfen. Doch statt an sich zu zweifeln, macht er das Beste daraus, denn er weiß: Sobald er ins Wasser springt, ist er in seinem Element!“
Den Pinguin haben sich die kfd Stadtfrauen Münster zum Leitbild einer besonderen Veranstaltung für Frauen ausgewählt. Und was lag da näher, als diese im Zoo auszurichten? Im Sinne des kfd Leitbildes „Wir stärken Frauen in ihrer Einzigartigkeit und ihren jeweiligen Lebenssituationen“ veranstaltet der Verband am 14. September eine ungewöhnliche Entdeckungstour im Allwetterzoo. Es wird Führungen und Vorträge geben, gemeinsames Singen und Tanzen sowie zum Abschluss einen Wortgottesdienst am Landoisplatz. (24.08.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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ARD-„Wetterfee“ besucht Allwetterzoo:
Claudia Kleinert tauft ihr Gorilla-Patenkind
Am 2. August brachte unser Gorillaweibchen „Gana“ ihr drittes Baby auf die Welt. Ihre erste Tochter und ihr im vergangenen Jahr geborener Sohn, haben traurige Berühmtheit erlangt: „Mary Zwo“ musste vor zwei Jahren kurzzeitig im Uniklinikum Münster behandelt werden. Sie wächst derzeit in der Gorilla-Kinderstube der Wilhelma Stuttgart auf. „Claudio“ wurde nur drei Monate alt. Fotos von ihm gingen um die Welt, weil „Gana“ eine ganze Woche lang um ihren an einer akuten Darminfektion gestorbenen Sohn trauerte.
Schon im letzten Jahr zeigte sich die ARD- und WDR-Wetterfrau Claudia Kleinert entzückt über die Bilder des Gorillababys im Allwetterzoo - Gorillas seien ihre Lieblingstiere! In der Wettershow bekundete sie öffentlich ihr Interesse an einer Patenschaft, sollte das Baby ein Mädchen sein. Es stellte sich als Junge heraus und wurde ihr zu Ehren „Claudio“ getauft. Kennen gelernt hat Claudia Kleinert den Sohn von „Gana“ aber nie.
Als jetzt am 2. August „Gana“ erneut Mutter wurde, bot Zoochef Jörg Adler der Wetterfee spontan die Patenschaft für das jüngste Gorillakind in Münster an - und Claudia Kleinert zeigte sich prompt begeistert!
Am kommenden Montag wird die „Wetterfee“ ihr Patenkind und den Allwetterzoo besuchen und hierbei das Gorillamädchen auf „Claudia“ taufen. (13.08.2009)
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Klaus Schüling: |
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Das Gorillakind im Fernsehen:
Stern TV plant für den 9. September einen längeren Beitrag. Und heute Abend ist Jörg Adler zu Gast bei „Markus Lanz“: ZDF, 23.15 Uhr. Es wird ein Film über das Gorillababy zu sehen sein. Geplant ist außerdem eine „Live-Schalte“ zum Allwetterzoo und in das Revier zu Bärbel Uphoff. (04.08.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Große Freude im Allwetterzoo Münster:
Das Gorilla-Weibchen „Gana“ brachte ein gesundes Jungtier zur Welt!
Insgeheim hat Bärbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen im Allwetterzoo, an diesem Wochenende mit der Geburt von „Ganas“ drittem Kind gerechnet. Und sie sollte Recht behalten: Als sie am Sonntag (2.8.) den Dienst begann, präsentiere ihr das zwölfjährige Gorillaweibchen ein winziges Neugeborenes. „Sie sah richtig stolz aus“, berichtet Bärbel Uphoff. Mit ihr freuen sich das gesamte Revier, alle Zoomitarbeiter und unzählige Besucher, denn allen ist die einwöchige Trauer von „Gana“ um ihren gestorbenen Sohn „Claudio“ im vergangenen Jahr noch in Erinnerung.
Zahlreiche Menschen konnten schon an diesem Sonntag die junge Mutter mit ihrem Baby im Allwetterzoo erleben. Es scheint „Mutterglück“ pur zu sein, wenn „Gana“ mit ihrer riesigen Hand den Kopf des Babys umfasst oder es sich auf den Bauch legt. Das Kleine - zu 90 % ein Mädchen - ist gut entwickelt und schon recht lebhaft. So hat es sehr schnell nach der Geburt getrunken. „Gana“ zeigt sich sehr besorgt um ihr Kind und trägt es meist eng am Körper, wenn sie sich über die Anlage bewegt. Sie hat viel von der anderen Mutter in der münsterschen Gorillagruppe gelernt, der dreizehnjährigen „Changa-Maidi“. Diese versorgt ihren knapp zweijährigen Sohn „Thabo“ äußerst vorbildlich. Außerdem gibt es in der Gruppe noch die fürsorgliche „Fatima“. Das etwa 37jährige Weibchen hat „Gana“ von Anfang an unter ihre Fittiche genommen und wird bestimmt auch auf das Neugeborene achten. Weil sich „Gana“ nach der Geburt als sehr ruhig erwies und die Gruppe ausgeglichen erschien, kehrten die Tierpfleger schnell zum normalen Alltag zurück. Auch die Rotscheitelmangaben wurden schon am Tag der Geburt wieder zu den Gorillas gelassen. Diese kleineren Affen sind quasi „Untermieter“ und Spielgefährten der Gorillas.
Zur Gorilla-Gruppe in Münster gehören überwiegend sehr junge Tiere, die erst ihre Erfahrungen mit der Aufzucht von Jungen sammeln mussten. Das scheint inzwischen gelungen, denn der in den ersten Jahren ungestüme „N’Kwango“ ist deutlich ruhiger geworden. Und auch „Gana“, die lange sehr scheu war, hat sich verändert. Sie läuft beispielsweise nicht mehr fort, wenn ein Besucher mit Teleobjektiv an der Anlage steht. Alles in allem ist man im Allwetterzoo optimistisch, dass „Gana“ dieses Kind gesund aufziehen kann. Denn für die von der Ausrottung sehr stark bedrohten Westlichen Flachlandgorillas sind Geburten in Zoos überlebenswichtig!
Gorilla-Geburten im Allwetterzoo
Mit der Eröffnung des Allwetterzoos im Mai 1974 kamen erstmals Gorillas nach Münster. Dennoch musste man mehr als 30 Jahre warten, bis sich bei diesen großen Menschenaffen der erste Nachwuchs einstellte. Die Tiere, die bis 2002 bzw. 2004 hier lebten, wollten partout nicht züchten. Sie leben heute in den Zoos von Givskud/Dänemark und Johannesburg/Südafrika. Nur ein Gorilla, das alte Weibchen Fatima, lebt seit 1975 in Münster.
2003 wurde das Affricaneum im Allwetterzoo fertig gestellt. Seitdem steht den Gorillas ein Freigelände von 1.250 m² Fläche zur Verfügung. Dazu kommen ein verglaster „Wintergarten“ und ein Innengehege im Menschenaffenhaus. 2003 traf mit Changa-Maidi das erste junge Weibchen in Münster ein. Geboren wurde sie 1996 im Zoo Frankfurt. Ein passender Zuchtmann und ein weiteres junges Weibchen folgten ein Jahr später: N’Kwango, 1996 im Zoo Arnheim/NL geboren, Gana 1997 im Zoo Köln.
Im Juli 2006 war es dann endlich so weit: Changa-Maidi brachte mit Mary den ersten Gorilla-Nachwuchs in Münster auf die Welt. Das junge Weibchen zeigte sich von Anfang an als umsichtige und fürsorgliche Mutter. Doch leider starb Mary im Dezember des gleichen Jahres an Verletzungen, die ihr bei Streitereien innerhalb der Gruppe zugefügt worden waren.
Im Mai 2007 brachte Gana ebenfalls ein weibliches Jungtier zur Welt. Es wurde Mary Zwo getauft. Nach einer problemlosen Geburt sah es anfangs so aus, als ob die sehr junge Mutter sich gut um das Kleine kümmern würde. Doch sie zeigte sich bald nachlässig und versorgte Mary Zwo nicht angemessen. Ende Juni ging es dem kleinen Gorilla so schlecht, dass er in der Notaufnahme des Uni-Klinikums Münster versorgt werden musste. Anschließend wurde Mary Zwo in die Gorilla-Aufzuchtstation des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhelma in Stuttgart gebracht. Dort wächst sie gemeinsam mit anderen Gorillakindern aus europäischen Zoos heran.
Am 23. November 2007 wurde schließlich mit Thabo der dritte Gorilla in Münster geboren. Mutter ist Changa-Maidi. Sie versorgt den Kleinen vorbildlich und er entwickelte sich bislang zur Freude aller Besucher und Zoomitarbeiter zu einem sehr unternehmungslustigen Junggorilla. Mangels passender Spielgefährten hat er die kleinen Mitbewohner auf der Gorilla-Anlage als Partner fürs Rangeln und Toben entdeckt: Ein Jungtier der Rotscheitelmangaben ist sein „bester Freund“.
Im Mai 2008 kam erneut ein Gorilla auf die Welt. Erstmals konnten die Tierpfleger die Geburt verfolgen, denn anders als zuvor brachte Gana ihr zweites Kind am Tage auf die Welt. Der kleine Gorilla wurde Claudio getauft. Gana zeigte sich nun etwas besorgter um ihren Sohn. Claudio entwickelte sich anfangs gut und wäre sicher herangewachsen. Leider starb er Mitte August an einer akuten Darmentzündung. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und der Medien trauerte Gana tagelang um ihren toten Sohn und trug ihn ständig mit sich herum. Es dauerte eine knappe Woche, bis es den Tierpflegern gelang, Gana den mittlerweile fast verwesten Körper von Claudio abzunehmen.
Ganas dritte Trächtigkeit stand seit Januar 2009 fest: Mit einem handelsüblichen, im Humanbereich gebräuchlichen Teststreifen und einer Urinprobe erlangte man Gewissheit. Nach einer Tragezeit von etwa 8,5 Monaten kam am 2. August Ganas drittes Kinder zur Welt, vermutlich ein Mädchen.
Gorillas im Allwetterzoo Münster
1,0 N’Kwango, * 1996 im Zoo Arnheim/NL, seit dem Juni 2004 in Münster
1,0 Thabo, * am 23. 11. 2007 im Allwetterzoo
0,1 Changa-Maidi, * 1996 im Zoo Frankfurt, seit April 2003 im Allwetterzoo
0,1 Fatima, * 1972, seit 1975 im Allwetterzoo
0,1 Gana, * 1997 im Zoo Köln, seit Juni 2004 in Münster (03.08.2009)
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Mittwoch, 22. Juli, 9 bis 11 Uhr im Allwetterzoo:
Bionik – Lernen von der Natur: Was können Flugzeugbauer von den Vögeln lernen?
Der Traum vom Fliegen beschäftigte schon immer die Menschen. Aber erst dem Flugpionier Otto Lilienthal (1848 – 1896) gelang es, den ersten funktionsfähigen Gleitflugapparat zu entwickeln. Den Gleitflug hat er den Störchen abgeschaut. Noch heute lassen sich Ingenieure von der Natur inspirieren, um Flugzeuge schneller, sicherer und Treibstoff sparender zu konstruieren.
Studenten des Instituts für Technik und ihre Didaktik der Universität Münster erklären am Mittwoch im Zoo wie Vögel und Flugzeuge fliegen. Dazu können Besucher spannende Experimente zum Fliegen selbst durchführen und so in die Geheimnisse des Fliegens eindringen. Die Bionik-Station wird von 9 bis 11 Uhr neben der Großflugvoliere eingerichtet. (21.07.2009)
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„Schildkröten-Nachrichten“ aus dem Allwetterzoo:
Sensationelle Zwillinge bei den Sternschildkröten
Internationale Ehrung für Artenschützerin
Reptilienfans würden die jüngsten Zuchterfolge bei den seltenen Sternschildkröten im Allwetterzoo Münster als Sensation bezeichnen: Aus jeweils einem einzigen Ei befreiten sich am 13. Juni und noch einmal am 10. Juli gleich zwei winzige Krötchen! Die zuerst geschlüpften Zwillinge waren beinahe gleich groß, die beiden anderen hingegen unterschieden sich deutlich in Länge und Gewicht. Bislang entwickeln sich die kleinen Panzerträger gut. Ob es jemals zuvor Zwillinge bei Sternschildkröten gegeben hat, ist nicht bekannt. Wenn doch, dann wurde darüber nicht berichtet. Bei anderen Arten gab es schon Zwillinge, aber sie waren entweder zusammengewachsen oder eines der Tiere war nicht komplett entwickelt.
Die Zwillingspaare stammen aus Gelegen verschiedener Eltern. Die Eier wurden aus dem Terrarium der Sternschildkröten entfernt und für längstens 97 Tage künstlich bebrütet. Beim Schlupf hatten die Zwillinge eine Panzerlänge von etwa zwei bis drei Zentimeter und wogen dabei nur zwischen sechs und acht Gramm. „Einlinge“ sind mit etwa 16 Gramm doppelt so schwer und ihr Panzer kann bis zu vier Zentimeter lang sein. Anhand der Eier lässt sich übrigens nicht auf einen Zwillingsschlupf schließen: Sie sind stets gleich groß, nämlich rund viereinhalb Zentimeter lang bei einem Durchmesser von etwa drei Zentimeter. Die Schale ist im Gegensatz zum Hühnerei weich und wird von den Schlüpflingen mit ihrem Eizahn angeritzt. So entsteht zunächst ein kleines Loch. Dieses wird dann von den kleinen Schildkröten so weit vergrößert, dass sie sich mit Hilfe der Vorderbeine aus dem Ei befreien können.
Die Eltern der jungen Sternschildkröten im Allwetterzoo stammen aus einer Beschlagnahmung auf dem Hongkonger Flughafen vor fünf Jahren. Über den Schildkrötenschutz-Koordinator des Zoos in Rotterdam wurden sie auf mehrere europäische Zoos und erfahrene Privathalter verteilt. In Münster vermehren sich die kostbaren Tiere zum Glück regelmäßig, so schlüpften in diesem Jahr bereits 15 Sternschildkröten aus den Eiern. Zwei der kleinen Panzerträger können derzeit im Terrarium der Alttiere auf der Rückseite der Großflugvoliere bewundert werden.
Eine weitere erfreuliche Nachricht in Sachen Schildkröten betrifft das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz im Allwetterzoo: Dr. Martina Raffel, Kuratorin für in situ Artenschutz und Projektverantwortliche für das Zentrum, wurde in den Stiftungsrat des Turtle Conservation Fund aufgenommen. Diese im Jahr 2002 gegründete internationale Initiative hat sich den Schutz der weltweit bedrohtesten Schildkrötenarten zum Ziel gemacht.
Das mit anerkannten Schildkröten- und Artenschutzexperten besetzte Gremium entscheidet zweimal jährlich über die Bewilligung von Förderanträgen für entsprechende Schutz- und Forschungsprojekte. In den Jahren 2003 bis 2008 wurden 65 Förderanträge in 33 Ländern bewilligt und mit insgesamt 292.484 USD finanziell unterstützt.
Auch das IZS im Allwetterzoo profitierte unlängst von einer entsprechenden Förderung: Der von Elmar Meier und Martina Raffel gemeinsam mit Henk Zwartepoorte und Forschern der Universitäten Hamburg, Potsdam und Frankfurt gestellte Antrag "Studying the genetic variability of the Critically Endangered Cuora trifasciata group, Cuora aurocapitata, Cuora pani and Cuora zhoui using microsatellite marker" wird von TCF mit einem Förderbetrag von 6.500 USD unterstützt und damit die dringend benötigte genetische Untersuchung der Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der hochbedrohten Scharnierschildkröten zur Optimierung der entsprechenden Zuchtprogramme ermöglicht. (21.07.2009)
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Führung zu Bronzepferden und anderen Tierskulpturen mit der Künstlerin Monika Brors im Allwetterzoo
Seit dem 3. Juli sind im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo bronzene Pferde von Monika Brors zu sehen. Ebenfalls Anfang Juli bekam die große Wiese neben dem Hippomaxx tierischen Zuwachs, und zwar in Form weiterer Bronzetiere der Künstlerin aus Ostbevern-Brock. Mit einer Bärengruppe sowie Rabe, Wolf und Echse wuchs die Anzahl der im münsterschen Zoo dauerhaft ausgestellten Skulpturen von Monika Brors auf 13 an. Hinzu kommen farbenprächtige Bildtafeln, die Wände am Tropenhaus, in Aquarium und Löwenhaus schmücken. Gerade an den im Zoo ausgestellten Arbeiten lässt sich der Werdegang der Künstlerin von der Malerin zur Bildhauerin gut verfolgen. Hat sie ihre dreidimensionalen Tiere anfangs aus Steinguss oder Eisen gefertigt wie beispielsweise die Robben in der Watvogelanlage oder den Pfau auf einer Wiese am Zookanal, wandte sie sich schließlich dem Bronzeguss zu. Teils ließ sie ihre Skulpturen in der Nähe von Florenz gießen, teils in Westfalen. Bei einem Rundgang zu ihren Arbeiten im Allwetterzoo wird die Künstlerin auch das unterschiedliche Aussehen der Bronzen und deren Entstehungsprozess erläutern. Sie lädt alle an ihrer Kunst Interessierten hierzu herzlich ein. Außer dem Zooeintritt entstehen keine Kosten. Treffpunkt ist am Freitag, 17. Juli, um 16 Uhr an der „Skulpturenwiese“ zwischen Hippomax und Bärenhaus. (15.07.2009)
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Wer uübrigens die Jungstrauße aus dem Allwetterzoo noch nicht gesehen hat, bekommt durch diesen Film von WN-TV einen guten Eindruck:
http://www.westfaelische-nachrichten.de/videos/wn_tv/?bcpid=14033943001&bclid=9230951001&bctid=29189275001&refer=rightboxb
(13.07.2009)
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„Sandy“ ist Mutter:
Erstes Fohlen bei den Dülmener Ponys im Allwetterzoo Münster
Als Revierleiter Ferdi Heinemann am Donnerstagmorgen nach den Pferden im Allwetterzoo schaute, gab es für ihn eine freudige, wenn auch erwartete Überraschung: Die Dülmener Stute „Sandy“ war Mutter geworden, ihr soeben geborenes Fohlen noch nicht ganz trocken. Wenig später stand das hübsche Pferdchen auf noch wackeligen Beinen neben seiner Mutter und suchte bereits nach der Milchquelle. Das weibliche Fohlen hat ein helles, caramellfarbenes Fell und den für die Dülmener Ponys typischen Aalstrich. Inzwischen läuft es gemeinsam mit der fürsorglichen „Sandy“ über die große Pferdeanlage und hat sich auch schon an die Mitbewohner gewöhnt, derzeit sechs Pferde und fünf Poitou-Riesenesel.
Für die vermutlich 1997 geborene „Sandy“ war es die erste Geburt. Die Stute hatte im vergangenen Jahr einige Wochen zum Decken auf dem Gestüt des Erbprinzen Rudolf von Croy in Dülmen verbracht. Im Zoo werden keine Hengste gehalten. „Sandy“ lebt seit mehr als vier Jahren in Münster. Sie ist ein Geschenk des Erbprinzen zur Eröffnung des „Kinder- und Pferdeparks“ im Frühjahr 2005. Die anderen Pferde in der großen Anlage sind zwei Islandpferde mit einjährigem Nachwuchs und zwei Mongolenponys. Die beiden Stuten sind erst vor wenigen Tagen wieder nach Münster zurückgekehrt, nachdem sie zum Decken in Schwaben waren.
Die Dülmener „Wildpferde“, die halbwild in einer großen Herde im Merfelder Bruch bei Dülmen leben, sind keine echten Wildpferde. Deshalb werden sie im Zoo auch im Gegensatz zu den ebenfalls hier gehaltenen Urwildpferden als „Ponys“ bezeichnet. Ihr Ursprung ist auf verwilderte Hauspferde zurückzuführen, was sich auch in ihrem Verhalten zeigt: Sie sind nicht aggressiv und können - so wie „Sandy“ - sehr zutraulich werden.
(13.07.2009)
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Flugübungen mit Folgen:
Der erste Ausflug eines Weißstorchs im Allwetterzoo endete bei den Wölfen...
22 Jungstörche wachsen derzeit im Allwetterzoo Münster heran. Ihre Eltern sind so genannte „Freiflieger“, die sich irgendwo im Zoogelände einen Nistplatz gesucht haben. Einige Horste befinden sich über dem Afrikapanorama, einer hoch über den Elefanten und die meisten mitten auf der Großflugvoliere über den Geiern. Der älteste Horst steht in der Anlage für Pferde und Riesenesel im „Kinder- und Pferdepark“. Hier wuchsen vier Jungstörche heran. Sie wurden nicht beringt, weil der Horst auch für die münstersche Feuerwehr nicht erreichbar ist. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass einer dieser vier Jungstörche bei seinen ersten Flugversuchen im Wolfsgehege gelandet ist, das sich ebenfalls im “Kinder- und Pferdepark“ befindet. Die Wölfe hatten wohl mit einer leichten Beute gerechnet und den jungen Storch angegriffen. Doch er setzte sich zur Wehr und kam mit leichten Verletzungen an den Flügeln davon. Zur Erholung verbrachte er einige Tage unter tierärztlicher Aufsicht in der Quarantänestation des Zoos.
Am Donnerstag (9.7.) war der Jungstorch soweit genesen, dass er wieder in die Freiheit zurück durfte. Zuvor bekam er von Michael Klein von der Biologischen Station Rieselfelder einen Ring verpasst. Anhand der Nummer 6X795 kann nun der weitere Lebensweg des jungen Weißstorchs verfolgt werden. Seine ersten Flügelschläge außerhalb der Quarantäne-Voliere unternahm er an den Teichen mitten im Zoogelände - weit genug entfernt von den Wölfen! Im Allwetterzoo sind übrigens die meisten Jungstörche inzwischen flügge und können bei ihren Flugübungen sehr schön beobachtet werden.
(10.07.2009)
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Sonderführungen hinter die Zookulissen:
Besucht werden die größten Küken im Allwetterzoo
Vom 23. bis 26. April schlüpften im Allwetterzoo Münster acht Straußenküken. Sie sind zu munteren Jungvögeln herangewachsen und dürfen nun besucht werden. Die „Straußenvisiten“ sind allerdings nur im Rahmen von Führungen möglich, denn Hahn, Henne und die Nachwuchs-„Sträußchen“ leben hinter den Kulissen des Afrikapanoramas. Die Jungvögel dürfen vorerst nicht auf die große Freianlage, weil sie noch mehrmals täglich mit grünem Salat gefüttert werden. Den würden Zebras, Antilopen oder Gnus zu schnell wegfressen. Außerdem könnten die Jungstrauße sich gegen eventuelle Rempeleien der Huftiere nicht wehren, während die Elternvögel momentan recht angrifflustig sind und ihren Nachwuchs notfalls mit kräftigen Tritten verteidigen würden.
Die Führungen zu „Familie Strauß“ finden an insgesamt fünf Wochenenden jeweils samstags und sonntags in den Ferien statt. Start ist am 11. Juli um 13 Uhr an der neuen Aussichts-Plattform vor dem Afrikapanorama in der Nähe des Elefantenhauses. Bei den einstündigen Rundgängen werden außer den Jungstraußen auch das umgestaltete Afrikapanorama mitsamt seinen Bewohnern vorgestellt. Ein zweiter Rundgang startet jeweils um 14.30 Uhr.
Straußen-Nachwuchs hat es im Allwetterzoo zuletzt vor sechs Jahren gegeben. Anders als im südlichen Afrika können die größten Laufvögel der Welt ihre Eier in Münster nicht unter freiem Himmel ausbrüten, weil es hier im Frühling einfach zu kalt ist. Deshalb hatten die Tierpfleger nach der Balz der Vögel in deren Innengehege mit einer Fuhre Sand ein künstliches Nest angelegt. Jedes Ei, das von einer der beiden Haupthennen gelegt wurde, brachten die Pfleger in Sicherheit. Als ein genügend großes Gelege beisammen war, begannen „Heinz“ und seine derzeitige Lieblingshenne „Münchi“ mit der etwa 48 Tage währenden Brüterei, bei der die beiden sich regelmäßig abwechselten. „Heinz“ und „Münchi“ ziehen auch die Küken gemeinsam auf, während die andere Eier-Produzentin damit keine Mühe hat... (08.07.2009)
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Holger Wientjes: |
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Ein Teil der Wiese wurde mit E-Zaun eingegrenzt ( aus der Erinnerung heraus schätz ich so etwa 1,5 m hoch ). In diesem nach oben offenen Bereich befinden sich Bäume und weitere Klettereinrichtungen. Das Gelände ist durch einen über dem Besucherweg verlaufenden Gittergang mit dem ursprünglichen Aussenkäfig am Affenhaus verbunden. (04.07.2009)
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André Haubrich: |
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Ich bin leicht verwirrt. Wurde da jetzt die bisherige Liegewiese nur durch Elektrozaun zu einem Kletterkäfig gemacht, der oben geschlossen ist? (04.07.2009)
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Holger Wientjes: |
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Ich habe mir das neue Kapuzinergehege ebenfalls diese Woche mal angeschaut und halte es für insgesamt gelungen.
Wie bereits erwähnt, haben die Primaten nun nicht nur mehr Fläche, sondern auch eine abwechslungsreichere Umgebung ( Rasen, Bäume,... ).
Hier fand, im Gegensatz zum Malaienbärgehege ( hier bin ich nachwievor der Meinung, dass es sich, abgesehen von einigen zusätzlichen erhöhten Liegeflächen, lediglich um optische Aufpeppung für den Besucher handelt ), eine wirkliche Steigerung der Lebensqualität der Tiere statt ! (04.07.2009)
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Andreas Knebel: |
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Wahrscheinlich sind dem guten IP66 einfach zu viele Schadnager auf der Anlage... (03.07.2009)
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Thomas Schröder: |
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Wenn ich das recht verstehe, braucht es für das IP66er Verständnis von Forenbeteiligung fast ausschließlich nörgelnde Beiträge, in denen Negatives gesucht wird, selbst wenn wenig zu Bekritelndes vorhanden ist... Die meiste Zeit versuche ich das ja zu ertragen, aber ab und an muß man auch mal sagen dürfen, daß das extrem nervt - jedenfalls mich!
Da baut der Allwetterzoo in Rekordzeit zu wahrscheinlich ziemlich niedrigen Kosten ein äußerst attraktives (für Tier UND Mensch) Außengehege für eine Tierart, die bisher in (jedenfalls äußerlich) ziemlich unattraktiver Umgebung leben mußte. Da haben die Affen das erste Mal Gras unter den Gliedmaßen, können das erste Mal in alten großen lebenden Bäumen klettern, haben ein vielfach größeres und vor allem höheres Terrain zur Verfügung als vorher. Da ist der Zoo extrem transparent in seiner Berichterstattung und veröffentlicht sogar Anfangsschwierigkeiten mit dem neuen Gehege, ja macht sogar die "Ausbrüche" öffentlich. Und was fällt IP66 dazu ein? Dem Kommentar nach zu urteilen hat er wahrscheinlich die Anlage bisher nicht einmal selbst gesehen, meint aber, mal wieder rumstänkern zu können. In der Anlage, die VORHER eine Liegewiese war, befinden sich zwei voll belaubte alte Bäume, Gras, Steine, Bambus, Dorngewächse (keine Ahnung, was genau das ist)und sehr viele zusätzliche Klettermöglichkeiten aus Naturmaterialien (Totholzstämme, Seile). Was bitte spricht dagegen, eben diese Anlage als "natürlich" zu bezeichnen? Kritisieren, wo Kritik angebracht ist, aber bitte auch loben, wem Lob gebührt!!! (03.07.2009)
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IP66: |
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Wenn ich das recht verstehe, braucht es für das westfälische Verständnis von Natur nur eine Liegewiese, um sich wie im Urwald zu fühlen ... (03.07.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Das Ereignis des Jahres im Allwetterzoo Münster: „Freigang“ für die Kapuziner auf der Liegewiese....
Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien war es soweit: Elf hübsche Kapuziner konnten ihr neues grünes Reich am Zookanal in Besitz nehmen. Jahrelang bewohnten die kleinen Affen im Allwetterzoo Münster nur vergitterte, wenn auch gut ausgestattete Gehege. Zusätzlich wurden den intelligentesten „Südamerikanern“ immer wieder neue, sehr individuelle Beschäftigungsmöglichkeiten geboten - doch die Natur fehlte!
Ende Juni war es endlich soweit: Nach einer Rekord-Bauzeit von nur vier Wochen erprobten die Kapuziner erstmals ihre neue Freianlage. Tierpfleger und Zoologen, alle am Bau Beteiligten und zahlreiche Zoobesucher warteten in der Mittagszeit ungeduldig auf das Okay der Elektriker. Die nahmen noch letzte Regulierungen an der Stromspannung des Zauns vor, der das neue Gelände umgibt. Dann ging Revierleiterin Teresa Willmen zum alten Freigehege, öffnete den Schieber - und schon stürmten zwei der quirligen Affen in den Laufgang, der in luftiger Höhe über dem Besucherweg verläuft. Nach wenigen Metern auf ungewohntem Terrain liefen sie wieder zurück. Die anderen drängelten sich derweil um den neuen Ausgang.
Schließlich wagte sich der zweitstärkste Mann der elfköpfigen Kapuzinergruppe immerhin bis über den Besucherweg. „Pedro“ kehrte aber an der ersten Biegung des Laufgangs zurück. Der halbstarke „Monti“ schaffte als erster den kompletten, rund 40 Meter langen Weg. Er hangelte über eine Strickleiter am Ende des Laufgangs in einen der großen Kletterbäume auf der neuen Anlage - und rannte wieder zurück. So nach und nach trauten sich die meisten Kapuziner auf das neue Gelände. Einige sprangen auf den Boden und tollten über den Rasen, ein anderer erklomm eine hohe Kastanie bis in die obere Spitze. Ein Jungtier holte eine Nuss nach der anderen aus einem Leckerbissen-Korb und brachte sie seiner noch ängstlichen Mutter im alten Außengehege. Für die Zuschauer war die rasante Eroberung eines völlig fremden Geländes durch die Kapuziner ein tolles Erlebnis!
Der Zaun, der die neue Kapuziner-Anlage umgibt, ist transparent und bietet eine sehr gute Sicht auf die Affen, er führt allerdings Strom. Die Zooelektriker hatten hierfür rund 2.200 Meter Stromdraht rings um das Gelände gezogen und 1.000 Isolatoren angebracht. Die elektrische Spannung ist mit 6,5 kV niedrig, aber wirkungsvoll. Als der 32jährige „Odin“ den Außenzaun erklimmen wollte, ließ er ganz schnell wieder los! „Hera“, ein älteres Weibchen, erschrak zwar, sprang dann jedoch zwischen zwei Elektrodrähten hindurch! Eine weitere Schwachstelle an den Sicherheitseinrichtungen entdeckten die klugen Affen ebenfalls in der ersten Stunde: „Venus“ kletterte auf den Laufgang - und schwups war sie raus aus der Anlage. Zum Glück waren Zoomitarbeiter in der Nähe, die das Weibchen am Davonlaufen hinderten. Anschließend wurde nachgebessert...
Ein zweiter Probelauf einige Tage später verlief ruhig und ohne Pannen. Deshalb werden die Zoobesucher sich in Zukunft Tag für Tag an den quirligen Affen in ihrem grünen Sommer-Paradies erfreuen können! Das ist etwa 700 qm groß und erstreckt sich vom Besucherweg zwischen dem Haus für Niedere Affen und der Pinguinanlage bis hinunter zum Zookanal. Vorhandene Bäume wie eine Kastanie und eine Hainbuche wurden integriert, stabile Eichenkronen als Kletterbäume neu gesetzt. Der Laufgang vom Affenhaus zur neuen Anlage überquert den Besucherweg, ist aber durch Bäume geschickt kaschiert und bietet einen regelrechten Überraschungseffekt: „Guck mal nach oben, da läuft ja ein Affe!“, wird man hier demnächst sicher öfter hören! (03.07.2009)
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Alexander Fuchs: |
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Eine Vergesellschaftung zwischen Giraffen und Antilopen mit Asperrung??? (03.07.2009)
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Hannes Lüke: |
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Noch eine Frage,
hat jemand Bilder der vergesellschaftung von Giraffen mit Antilopen in Münster. Am besten mit Absprerrung (Innen sowie Außen)? (02.07.2009)
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Holger Wientjes: |
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Das ist eine gute Frage !!! Davon höre ich auch zum ersten Mal. Wenn, dann zumindest nie in der Schau ! (01.07.2009)
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Hannes Lüke: |
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Ich habe gerade in der Zootierliste gesehen, dass Münster bis 2004 Fuchskusus hatte. Wo sollen die gewesen sein? (01.07.2009)
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Sommerferien im Allwetterzoo Münster
Spannend und lehrreich ist das Ferienprogramm, zu dem der Allwetterzoo alle an Tieren und Naturthemen interessierten Kinder einlädt. Es gibt Führungen am Vormittag und am Abend, eine nächtliche Exkursion zu Fledermäusen und Spaziergänge durch das Wäldchen am Zoo. Im Delphinarium stehen die Trainer Rede und Antwort, im Pferdemuseum geht es natürlich um Pferde und Studenten der Uni Münster erklären, was Flugzeugbauer von Vögeln lernen.
Zooführungen speziell für Kinder finden an jedem Dienstag- und Donnerstagvormittag statt. Biologen stellen dabei unterschiedliche Themen wie „Beschäftigung von Zootieren“ oder „Das Familienleben der Tiere“ vor. Auch Tiergruppen wie Affen oder Vögel stehen an einigen Tagen im Mittelpunkt. An jedem Mittwoch in den Ferien finden Führungen für Kinder durch den abendlichen Zoo statt.
An drei Montagen lädt das Delphinarium im Allwetterzoo zur Fragestunde unter dem Motto „Kinder fragen, Trainer und Biologen antworten“ ein. Unter dem Titel „Steckenpferd Pferd“ veranstaltet das Westfälische Pferdemuseum im Zoo einen Ferienworkshop für Kinder. Und auch die Forscherwerkstatt in der BioCity im Zoo bietet ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Betreut durch Biologen können Kinder wie kleine Forscher auf eine nächtliche Suche nach Fledermäusen gehen, die chemischen Eigenschaften eines Bachs untersuchen oder das Verhalten von Erdmännchen ergründen.
Einmalig ist eine Veranstaltung von Studenten des Instituts für Technik und ihre Didaktik der Universität Münster zum Thema „Fliegen“. Am Mittwoch, 22. Juli, geht es an der Großflugvoliere von 9 bis 11 Uhr darum, wie Vögel und Flugzeuge fliegen. Kleine und große Besucher können sogar spannende Experimente zum Fliegen an einer Bionik-Station durchführen.
Mehr Informationen zum Ferienprogramm im Zoo unter
www.allwetterzoo.de
www.biocity-muenster.de
www.pferdemuseum.de
(29.06.2009)
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Hier ist der Bär los: Familien- und Bärentag im Allwetterzoo Münster
Geboten werden Bären-Basteln, Bären-Kuscheln, Bären-Fragestunde, Bären-Fütterungen und ermäßigte Eintrittspreise!
Das Bärenhaus im Allwetterzoo Münster ist sehr viel schöner geworden. Innen gibt’s jetzt eine Bären-Galerie, eine Eisbären-Installation und tolle neue Info-Tafeln. Außen genießen die Malaienbären den Sommer in ihrer völlig umgestalteten Freianlage. Alle kleinen und großen Bären-Freunde lädt der Zoo zum Kennenlernen des „neuen“ Bärenhauses ein. Er veranstaltet deshalb am kommenden Samstag (27. Juni) einen speziellen „bärigen“ Familientag mit ermäßigten Eintrittspreisen. Erwachsene zahlen nur 9 Euro, Kinder und Jugendliche 4,50 Euro. Dafür wird nicht nur das volle Zooprogramm mit Delphinarium und Pferdemuseum, Elefantenfüttern und Pinguinmarsch geboten, sondern außerdem ein kreatives und tierisches Programm rund um die Bären im Zoo.
Familien können sich an einem Bärenquiz mit tollen Gewinnchancen beteiligen. Gewinnen kann man auch beim Glücksrad am VerkehrsMobil der Stadtwerke Münster, die sich außerdem eine nette Fotoaktion ausgedacht haben: Kleine Kinder dürfen ihre Kuschelbären mitbringen und sich mit „Brummhilde und Brummo“ fotografieren lassen. Das Foto spendieren die Stadtwerke als Andenken. Vielleicht lassen sich die jüngsten Zoobesucher auch zuvor ein Bären-Gesicht schminken? Im Kreativbereich gibt es zudem einen Basteltisch, an dem aus kleinen Blumentöpfen weiße und braune Brummbären entstehen. Das Material hierfür hält die Eventdesignerin Romy Dircks bereit.
Um die „echten“ Klein- und Großbären im Zoo geht es bei Führungen, die ab 13 Uhr stündlich stattfinden. Die Tierpfleger beantworten um 11 Uhr Fragen zu den Malaienbären, um 14.30 Uhr zu Syrischen Braunbären und Nasenbären. Außerdem bereiten die Pfleger Eisbomben für Kinder vor, aus denen sie ebenso wie die Bären Leckereien pulen können. Das komplette Programm ist unter www.allwetterzoo.de unter dem Stichwort „Familientag“ zu finden.
(25.06.2009)
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22 Weißstorch-Küken wachsen im Zoo heran:
Für die frei fliegenden "Gäste" im Allwetterzoo Münster ist das Jahr 2009 ein erfolgreiches Brutjahr!
Auf 13 Nistplätze haben es die frei fliegenden Weißstörche im Allwetterzoo in diesem Jahr gebracht! Einige Horste existieren bereits seit mehr als zehn Jahren, andere sind in diesem Frühjahr neu entstanden. Und sicher ist, dass ein 2007 in Münster geschlüpfter Jungstorch sich wieder eingefunden hat. Er errichtete gemeinsam mit einem unberingten Partner einen Nistplatz auf der Großflugvoliere des Zoos, brachte aber noch keine Brut zustande. Insgesamt sechs Horste befinden sich inzwischen auf der großen Voliere, in der Geier und Sekretäre leben und ein Rotmilan seine Kreise zieht. Weitere Horste gibt es im Kinder- und Pferdepark, mitten in der Elefantenanlage oder auf dem Afrikapanorama. In einigen dieser Horste kann man derzeit Jungstörche sitzen sehen. Sie sind teilweise beinahe so groß wie ihre Eltern, können aber noch nicht fliegen. An ihren dunklen Schnäbeln kann man sie gut von den Altvögeln unterscheiden, deren Schnäbel leuchtend rot sind.
Von den 22 Jungstörchen, die derzeit in den Nestern aufwachsen, konnten leider wie schon in den Vorjahren nicht alle beringt werden. Einige Horste sind so ungünstig gelegen, dass auch die längste Leiter der Feuerwehr nicht reichen würde. Das ist schade; denn an der eingestanzten Nummer kann man die Störche Zeit ihres Lebens identifizieren. Aber immerhin zehn Nachwuchs-Adebars tragen seit einigen Tagen einen sogenannten ELSA-Ring und sind somit bei der Vogelwarte Helgoland registriert. Die Feuerwehr Münster unterstützte die Beringungs-Aktion mit einem Leiterwagen. Michael Klein von der Biologischen Station Rieselfelder begab sich in die Höhe und beringte die Jungstörche.
Michael Tillmann begleitete und fotografierte die Aktion. Der Lehrer und Storchenkenner beobachtet die Weißstörche im Allwetterzoo schon seit vielen Jahren und führt über das Brutgeschehen genau Buch. Seinen Aufzeichnungen ist zu entnehmen, dass einige der im Zoo nistenden Weißstörche aus dem Ausland stammen. Ein weiblicher Storch beispielsweise, der inzwischen sogar jeden Winter in Münster verbringt, trägt einen Ring der Vogelwarte Paris. Andere wurden in der Schweiz oder den Niederlanden beringt. Insgesamt erfasste Michael Tillmann in diesem Jahr 27 erwachsene Weißstörche. Es wird sicher ein phantastisches Schauspiel, wenn diese Vögel demnächst gemeinsam mit den 22 Jungstörchen über dem Zoogelände kreisen!
(23.06.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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„Bärige“ Veränderungen im Allwetterzoo Münster:
„Klaus“ und „Josefine“, die Malaienbären im Allwetterzoo, haben ein neues Zuhause bekommen! Ihre Freianlage wurde naturnah und sehr attraktiv umgestaltet: Statt Beton gibt es jetzt helle Steine und grüne Pflanzinseln, hohe Kletterbäume, mehrere Schattenplätze und viel Rindenmulch zum Wühlen - vielleicht findet sich ja ein leckerer Käfer? Sogar Steinhaufen dürfen die beiden schwarzen Bären umschichten, wenn sie Lust dazu haben! Und ein plätschernder Wasserfall sorgt für eine stimmungsvolle Geräuschkulisse.
Klaus ist 23 Jahre alt, geboren wurde er im Zoo von Miami/USA, Josefine ist 9 Jahre alt und eine geborene Berlinerin. Malaienbären leben in den tropischen Regenwäldern Südostasiens. Sie gehören zur Familie der Großbären, also zu den größten Landraubtieren der Erde. Jedoch ist der ausgewachsene Malaienbär mit bis zu 1,50 Meter Länge und 50 bis 65 Kilogramm Körpergewicht der kleinste Vertreter der Großbären.
Die Zoobesucher kommen jetzt sehr viel näher an die Bären heran als früher. Es gibt bodentiefe Glasscheiben dicht am Gehegerand und eine hölzerne Besucher-Plattform, die sogar über den Wassergraben der Bärenanlage reicht. Auch der gesamte Bereich vor der Anlage wurde umgestaltet und bietet ein harmonisches Bild. Dazu tragen eine formschöne Pflasterung von Weg und Schaubucht ebenso bei wie neue Pflanzungen am Gehegerand. Verwendet wurde viel Bambus, der auch im Winter grün ist.
Technisches:
Baubeginn war am 16. März 2009. Die Malaienbären haben ihre neue Außenanlage erstmals am 8. Mai kennen gelernt. Die letzten Bauarbeiten im Besucherbereich werden bis zum 19. Juni erledigt sein.
35 Jahre alter Beton wurde in einer Gesamtfläche von etwa 550 m² saniert, die Rückwand anschließend in abgestuften Grüntönen gestrichen. Die gesamte Gehege-Fläche von rund 160 m² wurde überarbeitet. Wo sich zuvor Beton zeigte, bedecken heute knorrige Baumstämme, helle Sandsteine und Rindenmulch den Boden. Es wurden rund 15 m³ Holz in Form von Stämmen, kräftigen Eichenkronen zum Klettern oder für Absperrungen benötigt und insgesamt ca. 65 Tonnen Sandstein verarbeitet.
Der Großteil der Arbeiten wurde von einem Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen bewerkstelligt. Darüber hinaus waren eine Malerfirma und zahlreiche Zoo-Handwerker beschäftigt. Allein die Zoo-Gärtner haben rund 200 Arbeitsstunden investiert!
Die Bären-Galerie im Bärenhaus umfasst knapp 40 „Schaufenster“. Kleine und größere Vitrinen in unterschiedlichen Formen schmücken die sanierten, hell gestrichenen Wände und zeigen „bäriges“ Leben in allen Facetten. Kinder werden viel Freude an den seifigen „Waschbären“ haben, Uhrenfans am „U(h)rbär“, der inmitten zahlloser Uhrwerke hockt. Kunst- und Computerfans finden ebenso „ihre“ Vitrine wie Kenner der münsterschen Zoo-Historie. Leicht gruselig wirken die „Bärowinger“, das sind winzige Skelette aus Mäuseknochen, aufgebahrt in Käseschachteln. Schön ist der „Bärentraum“, der einen Bären mit Bienenflügeln darstellt. Aber ob bär so schneller an Honig gelangt? Edel und ganz in Gold stellen sich die „Goldbärvariationen für J.S.B.“ dar.
Ernster ist eine Installation zum Thema Klimawandel. Neben einer naturgetreu gestalteten Eis-Landschaft steht ein riesiger Eisbär, aus Plüsch natürlich und zum Anfassen nah. Informationstafeln und ein Film klären über die akute Bedrohung der arktischen Riesen auf.
Neue große Informationstafeln mit Texten, Fotos und Illustrationen informieren über die drei im Allwetterzoo lebenden Bärenarten. Man erfährt, warum der Eisbär ein helles, der Malaienbär ein dunkles Fell trägt. Anschaulich wird erklärt, weshalb der Nasenbär „Rüsselnase“ und „Ringelschwanz“ trägt, wie vielfältig die Mahlzeiten der Syrischen Braunbären sind, dass Malaienbären trickreiche Schleckermäuler sind und vieles mehr.
(19.06.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Dank der Sparkasse Münsterland Ost bleibt die Forscherwerkstatt im Allwetterzoo weiterhin täglich geöffnet!
Vor fast genau einem Jahr bewilligte die Sparkasse Münsterland Ost einen Förderantrag der Westfälischen Gesellschaft für Artenschutz e.V. (WGA), dem Träger der Forscherwerkstatt im Allwetterzoo Münster. In diesem außerschulischen Lernort können Kinder und Jugendliche ihren Forscherdrang ausleben, biologische Fragestellungen bearbeiten und sich intensiv mit der biologischen Vielfalt auseinandersetzen, fachlich betreut durch Biolog/innen und Pädagog/innen. Seit der Eröffnung im Juli 2005 wurden dort zahlreiche Projekte, Fach- und Seminararbeiten sowie „Jugend forscht“-Arbeiten betreut.
Die Sparkasse Münsterland Ost sieht weiterhin den dringenden Bedarf für diese Einrichtung und verlängert die finanzielle Förderung. Allein über die von der Bezirksregierung Münster für die Forscherwerkstatt frei gestellten Lehrerinnen wäre eine Öffnung an allen Werktagen nicht möglich. Mit der Unterstützung durch die Sparkasse kann jedoch weiterhin eine tägliche fachliche Betreuung sicher gestellt werden. Selbst in den Sommerferien werden wieder abwechslungsreiche Kurzprogramme für verschiedene Altersklassen angeboten.
Kinder und Jugendliche, die das Angebot der Forscherwerkstatt kennen lernen möchten, besuchen am besten einen Schnuppertermin, für den sie sich – ebenso wie für konkrete Projekte – telefonisch unter 0251-13 53 733 anmelden können. Weitere Informationen zur Forscherwerkstatt und dem Sommer-Ferienprogramm unter www.biocity-muenster.de. (05.06.2009)
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Daß es individuelle Veranlagungen in Sachen Körpergewicht gibt, scheint mir gut nachvollziehbar. Dennoch fällt mir auf, daß es im alten kölner Menschenaffenhaus keine fettleibigen Orang-Utans gab, obgleich die Grundfläche der jeweiligen Anlagen kleiner war als diejenige im neuen münsteraner Haus. Noch interessanter finde ich den Vergleich der beiden in Gebrauch befindlichen Anlagen in Köln und Krefeld, deren wesentlicher Unterschied ja in dem Vorhandensein eines Deckengitters in dem neueren Gebäude besteht. Bis auf das ältere Orang-Weibchen, daß man aus Krefeld übernommen hat, gibt es auch hier keine massiv übergewichtigen Tiere. Deshalb scheint mir gerade bei Orangs ein Deckengitter recht gute Klettermöglichkeiten zu geben, wobei das hamburger Haus zeigt, daß auch da ohne bei ausreichender Grundfläche eine Fülle von Klettermöglichkeiten geschaffen werden können. Interessant wäre es vor allem, die jüngeren münsteraner Tiere und deren Körpergewicht im Auge zu behalten. (27.05.2009)
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Liz Thieme: |
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Bei den Orangs gibt es stattliche Tiere und auch schlanke.
In Hamburg zum Beispiel turnen und klettern alle viel, aber Toba (*1984) ist einfach etwas sehr rundlich. Sie hat einen gesunden Appetit, kriegt daher aber auch mehr Gemüse als die anderen. Es ist einfach ihre Figur.
Andererseit muss man auch das Alter betrachten.
Die kölner Münsteraner Jonny und Nonja sind nicht mehr jung. Außerdem ihren heutigen Zustand mit den Kölner Zeiten zu vergleichen ist denke ich nicht gerade das Beste.
Jonny (*1972) war bei seinem Umzug nach Münster 1986 14 Jahre alt und Nonja war fast 9. Diese Tiere können sich noch weiterentwickeln. 14 und 9 sind kein Alter, wo ein Orang den Endzustand im Aussehen und Körpergewicht erreicht hat.
Außerdem sollte man um solche Vergleiche aufzustellen mehrere Probanten unter die Lupe nehmen. Denn die "klinischen" Ställe aus mitte des 20. Jh waren nicht sehr kletterfreudig ausgestattet im Vergleich zu vielen heutigen Anlagen.
Also führen Sie mal weitere dicke unsportliche Tiere auf. Dann kann man da weiter gucken. (26.05.2009)
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Mir sind sind die münsteraner Orangs, ähnlich wie deren krefelder Artgenossen, als recht übergewichtig aufgefallen, einschließlich des jetzt eingegangenen Tieres, daß ich aus seinen kölner Tagen noch als recht schlank kannte. Könnte es sein, daß die begrenzten Klettermöglichkeiten in der Innenanlage oder eine übergewichtsfördernde Ernährung für die nicht besonders lange Lebensdauer des Orang-Mannes verantwortlich sind.
Was die angesprochene Akzeptanz der überlieferten Anlagen in Münster angeht, so scheint mir bei der Malaienbärenanlage auch deren Zustand eine Rolle gespielt zu haben - eine Vemehrung der Klettermöglichkeiten bei einer Sanierung der architektonischen Bestandteile hätte die Besucher vielleicht auch beeindruckt. (26.05.2009)
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Klaus Schüling: |
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WDR-Sommer-Fest im Allwetterzoo am Sonntag, 5. Juli 2009
Geplant ist ein eher ruhiges Familienprogramm mit Moderationen, mehrmaligen Auftritten der „Maus“ und musikalischer Unterhaltung zwischendurch.
Es gilt der Familientagstarif:
9 Euro für Erwachsene,
4,50 Euro für Kinder. (25.05.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Jonny lebt nicht mehr!
Wir trauern um unseren imposanten Orang-Utan-Mann
Kurz vor seinem 37. Geburtstag starb "Jonny". Der älteste Mann in unserer Orang-Utan-Gruppe wurde schon seit rund zehn Jahren immer wieder tierärztlich behandelt. Er war chronisch erkältet und hatte stets Zahnprobleme. Zehn Backenzähne waren ihm bereits vor neun Jahren entfernt worden. Für den 13. Mai wurde ein Untersuchungstermin vorbereitet. Weil Narkosen und operative Eingriffe bei Menschenaffen nicht alltäglich sind, zog Dr. Sandra Silinski außer dem Tierarzt aus dem Wuppertaler Zoo noch Humanmediziner des Universitätsklinikums Münster hinzu. "Jonny" wurde eingehend untersucht. Auch dieses Mal mussten ihm vier vereiterte Backenzähne gezogen werden. Leider verstarb der Orang-Utan noch in der Narkose. Auch eine einstündige Reanimation konnte ihn nicht zurückholen. Die Obduktion im Primatenzentrum Göttingen ergab, dass "Jonnys" linker Lungenhauptlappen stark vereitert und nicht mehr belüftet war. Er litt unter einer behandlungsresistenten chronischen Bronchiopneumonie und hatte zudem einen Nierenschaden.
So groß die Trauer bei den Zoomitarbeitern auch ist, wissen doch alle, dass "Jonny" schon lange nicht mehr der "Alte" war. Er wurde in den letzten Jahren zunehmend lethargischer, fraß nicht mehr gut und bewegte sich zeitweise schwerfällig. "Ihm fehlte wohl die Luft", meinte Bärbel Uphoff. Denn "Jonny" hielt sich schon lange überwiegend am Boden auf oder in einer der Hängematten und kaum noch nach Orang-Utan-Art hoch oben in den Kletterbäumen. "An guten Tagen hat er aber immer noch gern mit "Pongo" gespielt", sagt die Revierleiterin.
Geboren am 21. Mai 1972 im Kölner Zoo, war "Jonny" im Mai 1986 nach Münster umgezogen. Gerade erst 14jährig hatte er immer wieder Streit mit dem damaligen Kölner "Gruppenchef" gesucht, vermutlich wollte er die Vorherrschaft übernehmen. Deshalb zog er gemeinsam mit "Nonja" in den Allwetterzoo um. Das Paar brachte 1989 den ersten Nachwuchs bei den Borneo-Orang-Utans in Münster, einen kleinen Jungen namens "Batu". 1995 wurde "Nonja" erneut Mutter und gebar das weibliche Jungtier "Mali". Für den letzten Nachwuchs bei unseren Orang-Utans zeichnete "Jonny" allerdings nicht mehr verantwortlich.
Nachdem das jüngere Weibchen "Temmy" kurz vor Weihnachten 2006 "Ito" auf die Welt gebracht hatte, standen zwei andere Orang-Männer unter "Verdacht". "Jonny" war gesundheitlich schon seit vielen Jahren nicht mehr auf der Höhe und schied als potentieller Vater aus. Dennoch wurde ein DNA-Test von Proben aller männlichen Orang-Utans im Allwetterzoo durchgeführt. Das Ergebnis: "Pongo", 1998 im dänischen Alborg geboren, ist der Vater! Er wird nach "Jonnys" Tod vermutlich rasch zum "Gruppenchef" heranwachsen und möglicherweise ebenso imposante Backenwülste entwickeln wie dieser.
In europäischen Zoos lebten 2007 insgesamt 154 Borneo-Orang-Utans, 61 männliche und 93 weibliche. Die beiden Ältesten sind derzeit 47 Jahre alt.
(20.05.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Kino im Elefantenhaus:
Freitag, 15. Mai, 21 Uhr, im Allwetterzoo:
„Die Linse“
zeigt den Stummfilm “Chang, a Drama of the Wilderness”
Bevor sie mit „King Kong“ den berühmtesten Gorilla der Filmgeschichte erfanden, machten Ernest B. Schoedsack und Merian C. Cooper für „Chang“ zwei Jahre lang Aufnahmen im Dschungel von Nord-Siam, heute Thailand. Die Helden dieses halbdokumentarischen Abenteuerfilms aus dem Jahr 1927 sind der junge Kru und seine Familie. Sie haben ihr Heimatdorf verlassen, um dem Urwald eine Lichtung für den Reisanbau abzutrotzen, und kämpfen gegen Leoparden und Tiger. Das muss man wörtlich nehmen: Die Tiere werden in Fallen gefangen und getötet. Die aufregende und sorgsam strukturierte Geschichte mündet in die Zerstörung des Dorfes durch eine Elefantenherde. Doch die Elefanten werden von den Jägern des Dorfes wieder aufgespürt, in ein riesiges Gehege getrieben und für die Feldarbeit gezähmt.
Der Film „Chang“ setzte ästhetische Standards für sämtliche Dschungelabenteuerfilme und zeigt beeindruckende Tieraufnahmen, wie sie heute kaum noch möglich sind. Inzwischen wurde das Land stark kultiviert und viele Tierarten ausgerottet. Die Filmmusik spielte das 1983 gegründete weltberühmte thailändische Ensemble „Fong Naam“ nachträglich ein. Die Komposition verbindet moderne und traditionelle Instrumente miteinander. Gezeigt wird eine 69 Minuten lange digitale Fassung mit englischen Zwischentiteln.
Für den außergewöhnlichen Film wurde mit dem Elefantenhaus im Allwetterzoo ein ungewöhnlicher Aufführungsort gefunden. Eine Einführung in die Thematik gibt deshalb auch Zoodirektor Jörg Adler. Ab 20.30 Uhr ist am Freitag (15.5.) Einlass in den Zoo, Beginn um 21 Uhr. Die Karten kosten 12 Euro bzw. ermäßigt 10 Euro. Karten gibt es beim CINEMA, Warendorfer Straße, und an der Kasse des Allwetterzoos. Reservierungen unter Tel. 0251-30300.
(11.05.2009)
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Holger Wientjes: |
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Also ich fand die Anlage, die ja bereits ordentlich strukturiert war ( mit Kletterbäumen und natürlichem Bodengrund ) nicht so schlecht, als dass man gerade dort hätte Geld zwecks Umbau investieren müssen ! An Grundfläche hat sie ja nicht gewonnen.
Über eine Erweiterung und Umstrukturierung der Leopardenanlage hätte ich mich beispielsweise mehr gefreut !
Gelungen finde ich indessen die Neugestaltung der früheren Kodiakbärenanlage. (08.05.2009)
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Thomas Schröder: |
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Große Kunst? Fast bei jedem meiner sehr häufigen Besuche im Allwetterzoo (und auch in Zoo-Gesprächen mit MünsteranerInnen) höre ich Klagen über das Bärenhaus. Auch die Malaienbärenanlage wurde viel häufiger kritisiert als die anderen beiden Außenanlagen des Bärenhauses. Solange die BesucherInnen nicht merken, was ihnen laut Ihrer Aussage, IP66, entgeht und genommen wird, solange eben diese BesucherInnen Anlagen auch und gerade nach optischen Gesichtspunkten beurteilen, ja solange werden zig BesucherInnen des Allwetterzoos sich freuen, wenn sie demnächst (nein, sie ist noch nicht fertig) eine sehr schön gestaltete, den Bären sehr wohl andere Klettermöglichkeiten bietende Anlage betrachten können. Architektonische Gesichtspunkte über Alles zu stellen (was Sie in den meisten Ihrer Beiträge machen), wäre tiergärtnerisch und betriebswirtschaftlich ziemlich dumm, und ich bin froh, daß in den Chefetagen der großen Zoos augenscheinlich andere Meinungen vorherrschen als die Ihre.
Ich jedenfalls freue mich sehr, wenn der betonlastige Teil des Allwetterzoos weiterhin verkleidet wird (immerhin feiert man in Münster gerne und ausgelassen Karneval) und nicht für die Ewigkeit konserviert. Denn dann müßte sich der Zoo eben BesucherInnen suchen, die DAS sehen möchten. Und ob er da über eine Million pro Jahr finden würde, die so denken, wie Sie, IP66...? (07.05.2009)
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IP66: |
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Bei der "Umgestaltung" der Malaienbärenanlage handelt es sich um eine Verkleidung wie bei den anderen Anlagen, Klettermöglichkeiten, die die alte Anlage nicht bot, habe ich nicht erkennen können, allerdings ist man auch noch nicht ganz fertig. Ich bin sehr unglücklich über diesen Umgang mit dem Bärenhaus, daß ja keinesfalls ein "Relikt" vorstellt, sondern den einzigen Bau, in dem sich die Ideen des ersten Architekten des Zoos in sehr eigenwilliger und überzeugender Weise spiegeln. Insofern würde ich den Bau sogar zu den wichtigsten Tierhausneubauten der Brutalismusära zählen, dem mit handverzetzten Steinchen und allerlei Dekorationen ein Gutteil seiner Nachvollziehbarkeit für die Besucher genommen wird. Im Innern ist man gerade dabei, das sehr durchdachte Spiel von Innen und Außen zu vernichten, mit dem über Betonträger, Glasscheiben und die Meerschweinchenanlage eines der faszinierendsten Details des Zooneubaus verschwindet. Ich halte die Ergänzungsbauten am Menschenaffen- und Niederaffenhaus ja für durchaus gelungen, aber mit den wie vom Kleingärtnergeist inspiriert wirkenden Umbaumaßnahmen an diesem wichtigen Architekturdenkmal beraubt sich der Allwetterzoo nicht nur großer Kunst, sondern auch seiner Geschichte, ohne etwas auch nur ansatzweise gleichwertiges zu schaffen. (06.05.2009)
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Onca: |
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mal ein Ausschnitt aus dem Newsletter:
Neues Warzenschwein
Ende Januar traf ein neues weibliches Warzenschwein aus dem Ouwehand Zoo in Rhenen/NL bei uns ein. Jetzt erwarten wir noch einen neuen jungen Eber - und hoffentlich demnächst auch wieder Nachwuchs bei diesen wehrhaften afrikanischen Schweinen. Unsere alte Bache "Kaunda" war im vergangenen Jahr im hohen Alter von 13 Jahren gestorben.
Umzugs-Karussel
Regelmäßige Besucher haben es vielleicht schon bemerkt: Im Eckterrarium am Allwettergang hinter der Großflugvoliere leben keine Sternschildkröten mehr. Wir haben sie an den Zoo Antwerpen/Belgien abgegeben. Auch die verbliebenen Gelbkopfschildkröten werden demnächst in einen anderen Zoo umziehen. Ist das Terrarium frei, werden wir es für Nashornleguane umgestalten. Unser Paar bewohnt derzeit noch ein Terrarium außen am Tropenhaus. Das neue Domizil ist größer und besser geeignet für die Haltung dieser Leguane. Deren altes Terrarium wird für eine neue Nagetierart umgebaut, und zwar für nordafrikanische Gundis. Bei uns werden Tiere aus der Nachzucht des Aquazoos in Düsseldorf zu sehen sein.
Unsere jungen und gut züchtenden Sternschildkröten bewohnen übrigens weiter das kleinere Terrarium neben der Ausstellung "Verbotene Geschenke". Die Tiere hatten im Winter erneut ein Ei gelegt, aus dem am 8. Februar ein Schildkrötenwinzling schlüpfte. Dass diese Schildkröten bei uns so gut züchten, ist überaus erfreulich. Sie wurden nämlich von den Behörden beschlagnahmt, als sie illegal nach Hongkong eingeführt werden sollten. Über den Zoo Amsterdam landeten sie schließlich im Allwetterzoo.
Ein neues Bärenhaus?
Unser Bärenhaus ist ein Relikt aus der ersten Bauphase des vor 35 Jahren eröffneten Allwetterzoos. Zwei der insgesamt drei großen Außenanlagen wurden schon grundlegend renoviert. An Stelle der ursprünglichen Betonlandschaften bewohnen Nasenbären und Syrische Braunbären seit einigen Jahren mit natürlichen Baustoffen gestaltete Freianlagen. Mitte März begannen wir mit dem Umbau der Anlage für Malaienbären. Die hohen Rückwände werden farbig gestaltet, der Boden mit Naturfelsen verkleidet. Die Bären bekommen neue Kletterbäume und die Besucher die Möglichkeit, die Tiere besser zu sehen. Noch vor dem 1. Mai soll die Anlage fertig sein. Dann geht es mit der Verschönerung im Haus weiter. Wände und Säulen wurden bereits freundlich gestrichen, die arktische Landschaft für eine Eisbären-Installation ist fast fertig. Folgen werden zahlreiche Vitrinen, die bäriges Leben informativ und witzig darstellen.
schön wenn man alte Daten als zukünftig in solchen Mails wiederfindet.
Ist sie denn inzwischen fertig?
(06.05.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Wohin mit alten Handys?
Im Allwetterzoo Münster gibt es eine Sammelstation zugunsten der Umwelt!
2006 schätzte das Umweltbundesamt, dass rund 60 Millionen Handys ungenutzt in deutschen Schubladen liegen. Aktuellere Schätzungen gehen bereits von 135 Millionen Althandys aus. Weltweit werden rund eine Milliarde Handys jährlich verkauft; aber gerade einmal drei Prozent aller alten Mobiltelefone werden recycelt. Dabei enthält jedes Handy wertvolle und wieder verwertbare Stoffe! Aus diesem Grunde errichtete der Allwetterzoo in seinem Eingangsbereich vor zwei Jahren eine Handy-Sammelstation. Zoobesucher können hier bequem ihre ausgedienten Mobiltelefone entsorgen. Damit werden nicht nur Ressourcen geschont, sondern sogar die weltweiten Artenschutzprojekte des Zoos unterstützt. Die Wiederverwertungsfirma zahlt dem Allwetterzoo einen Betrag von bis zu 3 Euro für jedes Gerät.
Inzwischen gibt es eine kleine Sammelstation für Handys auch in einer münsterschen Schule. Die Idee dazu hatte im letzten Winter Elias Völpel, Schüler der Bodelschwinghschule. Er bastelte mit Unterstützung durch den Zoo einen Sammelbehälter und stellte ihn in der Schule auf. Seine Mitschüler fanden die Idee anscheinend gut, denn Elias konnte inzwischen mehr als 20 Handys zur Sammelbox im Allwetterzoo bringen!
(05.05.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Yvonne traut sich:
„Ausgang“ für die neue Nashornkuh im Allwetterzoo
Seit einer Woche lebt das Schwergewicht „Yvonne“ jetzt im Allwetterzoo. „In Sachen Liebe“ war die Nashornkuh aus dem holländischen Safaripark Beekse Bergen nach Münster gereist. Hier soll sie mit dem stattlichen Bullen „Harry“ eine Familie gründen...
Näher kennen gelernt haben die beiden Breitmaulsnashörner sich noch nicht. Doch nach Auskunft von Revierleiter Michael Adler zeigte die Holländerin schon großes Interesse. Am Wochenende wurde der 18jährige „Harry“ erstmals in einen benachbarten Stall gelassen - noch nicht in Sichtweite, doch in Hör- und Riechnähe zu „Yvonne“. Darauf reagierte die gleichaltrige Kuh sofort. „Sie wäre am liebsten zu ihm herübergeklettert“, beobachtete der Tierpfleger. Aber bevor die beiden Nashörner aufeinander treffen, soll „Yvo“ die Außenanlagen in ihrem neuen Domizil kennen lernen - und sich sicher fühlen!
Am letzten Montag hatte „Yvonne“ das erste Mal Ausgang. Sie traute sich erstaunlich schnell nach draußen - stand auf der Anlage, schaute sich um - und verschwand ebenso schnell wieder im Haus. Das ging rund 30 Minuten lang so. Mal war es Kindergeschrei, mal ein Betonmischer auf der Afrika-Baustelle gegenüber, der sie flüchten ließ. An den folgenden Tagen wurde das Herausgehen weiter geübt. Noch ist die Nashornkuh mehr drinnen als draußen, wenn die Tür zum Haus geöffnet ist, doch die Tierpfleger sind zuversichtlich; denn „Yvonne“ erscheint ihnen mutiger als „Vicky“ und „Emmi“. Die Beiden brauchten sehr lange, bevor sie sich auf die im Frühjahr 2008 erweiterten und völlig umgestalteten Freianlagen im Allwetterzoo trauten.
Wer die neue Nashornkuh sehen möchte, braucht etwas Glück. „Yvo“ wird zwar täglich stundenweise nach draußen gehen können. Aber wann und wie lange sie sich zeigt, ist ungewiss. Zu erkennen ist sie gut an ihrem langen zweiten Nasenhorn, das die drei Münsteraner im Gegensatz zum Neuzugang „abschubbern“ und dadurch kurz halten. (30.04.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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„Ik heeb en date!!“
Breitmaulnashorn Yvonne traf heute aus dem holländischen Park Beekse Bergen im Allwetterzoo ein!
Vermutlich hatte man der 18jährigen Nashornkuh „Yvonne“ das hübsche Schild nicht gezeigt, dass außen am Transport-Container prangte und ihr ein „Date“ versprach. Stabil verpackt - mitsamt Nashorn brachte die „Kiste“ gut fünf Tonnen auf die Waage - und per Schwertransporter traf „Yvonne“ aus den Niederlanden heute Mittag in Münster ein. Hier warteten nicht nur Zoomitarbeiter ungeduldig, sondern auch zahlreiche Besucher. Dass bei den Nashörnern ein besonderes Ereignis anstand, war weithin sichtbar: Mitten in der Anlage stand ein riesiger roter, 38 Tonnen schwerer Kran.
Sowie der Transporter mit seiner wertvollen Fracht das Nashorngehege erreicht hatte, begann das Abladen. Millimetergenau manövrierte der niederländische LKW-Fahrer den Anhänger mit dem Transporter durch das Tor der Anlage. Der Kran nahm den Container an den Haken und hievte ihn Richtung Stalltür - und dann war wieder Warten angesagt. Das sanfte Locken einer vertrauten Tierpflegerin aus Beekse Bergen half nichts, „Yvonne“ ging ein paar Schritte vor - und wieder zurück. Nachdem die beiden anderen niederländischen Begleiter die zweite Containertür geöffnet hatten und der Nashorndame von hinten gut zuredeten, ging es mit einem Mal schnell. „Yvonne“ betrat den ersten Stall im Bullentrakt, dann den zweiten - und stand binnen einer Viertelstunde in dem ihr zugedachten neuen Quartier. Hier wird sie sich vom Transport erholen und an die neuen Pfleger gewöhnen können. Wann sie das erste Mal auf den ihr zugedachten Partner trifft, hängt von ihrem weiteren Verhalten ab. (23.04.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Keine Lust auf holländische Männer?
Nashorn „Yvonne“ zieht in Sachen Liebe nach Münster um
18 Jahre alt ist „Yvonne“. Die Breitmaulnashorn-Kuh im besten Alter hätte schon längst mehrfache Mutter sein können, doch der ihr zugedachte Partner im holländischen Safaripark Beekse Bergen gefiel ihr wohl nicht - Nashörner sind wählerisch! Deshalb zieht die schwergewichtige Damen jetzt in den Allwetterzoo um. Dort wartet „Harry“ auf sie. Der 1991 in England geborene Bulle hat seine Manneskraft in Münster schon mehrfach unter Beweis gestellt. „Emmi“, die jüngste Kuh in der westfälischen Nashorn-Herde, ist gerade zum dritten Mal tragend. Die „Partnervermittlung“, deren Ziel weiterer Nachwuchs bei den hoch bedrohten Breitmaulnashörnern ist, kam über das Europäische Erhaltungszucht-Programm zustande.
„Yvonne“ wird im Laufe der Woche in Münster erwartet. Den Transport organisieren Mitarbeiter des Tierparks Beekse-Bergen.
Im künftigen Zuhause angekommen, wird „Yvonne“ allerdings noch einige Tage im Stall verbringen, um sich an das Leben in Münster und die Pfleger zu gewöhnen. Wann sie dann ihren neuen Partner und die beiden anderen Nashorn-Kühe kennen lernen darf, ist von ihrem Verhalten abhängig. (21.04.2009)
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Holger Wientjes: |
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Wäre ja schön gewesen, wenn man die Möglichkeit genutzt hätte und bessere Einblickmöglichkeiten ins Hirschgehege geschaffen hätte. Das die Springböcke in Zukunft ein separates Gehege nutzen und somit gezeigt werden können, halte ich für eine gute Idee ! (20.04.2009)
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Thomas Schröder: |
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Es gab schon seit mehreren Jahren kein Gehege zwischen den Hirschen und der Großanlage mehr. Da die Hirsche eh den Zaun überwanden und die Schildkröten besuchten, schuf man diese ab und gab den Hirschen ein großes Gehege vom Wasserfall bis zum Wirtschaftsweg. Nun wird eine Möglichkeit geschaffen, einen Teil der Großanlage abzutrennen, um die Springböcke auch zu Zeiten in der Schau haben zu können, in denen sie wegen der Jungtiere nicht in der Großgruppe afrikanischer Tiere gehalten werden können. So habe ich es jedenfalls verstanden. Außerdem scheint eine Art Aussichtsplattform zu entstehen, die über den Wassergraben ein wenig in das Gehege hineinzureichen scheint. Und die unsägliche Drainage-Situation an der Ecke zum Elefantenhaus scheint man auch ausgebessert zu haben, sodaß nun hoffentlich seltener der Wassergraben überzulaufen scheint und man Notabsperrungen nun nicht mehr benötigt... (20.04.2009)
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Man scheint das Gehege zwischen den Prinz-Alfred-Hirschen - deren Gehege derzeit als Abstellplatz für die Baumaschienen dient - und der Großanlage letzterer zuschlagen zu wollen. (20.04.2009)
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Holger Wientjes: |
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Findet denn, ausser der Kunstrasenaktion, auch eine Umstrukturierung der Anlage statt ? (20.04.2009)
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Derzeit verlegt man Rollrasen - was ich sowohl aus tierhalterischen wie auch aus ökologischen Gründen nicht ganz verstehen kann. Ist es wirklich sinnvoll, in einem Zoo, der den Naturschutz noch in den öffentlichen Toiletten predigt, die düngemittel- wie energieintensive Herstellung von Rollrasen zu fördern, dessen Verwendung bei den Gehegebewohnern womöglich noch Huf- und Verdauungsschäden verursacht? (20.04.2009)
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Holger Wientjes: |
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Kann mir jemand sagen, wie die Afrikaanlage nach deren Umbau ausschauen soll ? Die Planungsskizze dort sagt mir nicht viel.
Kommt es zu einer Unterteilung der Anlage ? Wird sich am angrenzenden P-A-Hirsch-Gehege auch etwas ändern ? (17.04.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Zoo-Mathematik: Einzelkind plus Drillinge geteilt durch 2 gleich 2 mal Zwillinge...
„Adoption“ bei den Kattas im Allwetterzoo Münster
In den letzten Tagen standen viele Zoobesucher vor der Katta-Anlage im Allwetterzoo und suchten vergeblich die am 26. März geborenen Drillinge. Sie entdeckten schließlich auch Mütter mit Jungtieren, aber beide trugen nur „Zwillinge“ mit sich herum. Des Rätsels Lösung: „Mobi“, die Drillings-Mutter, hat sich am Wochenende eines ihrer Kinder abnehmen lassen. Die Adoptivmutter ist „Viola“, die Oma der Drillinge. Sie selbst versorgt ein einzelnes, am 30. März geborenes Jungtier und hat deshalb Milch.
Noch am Nachmittag des 6. April sah bei den Kattas alles sehr harmonisch aus, beide Mütter kümmerten sich vorbildlich um den vierfachen Nachwuchs. Und eigentlich waren die Tierpfleger nicht unglücklich über die Entwicklung, ist doch die Aufzucht von gleich drei Jungen eine Herausforderung auch für eine Affenmutter! Immerhin hat sie nur zwei Zitzen, die Jungen müssen sich beim Säugen also abwechseln. Nach dem Trinken müssen alle Drei sauber geleckt werden, und gewärmt werden wollen die kleinen Lemuren schließlich auch. Gar nicht daran zu denken, wenn sie mit zunehmendem Alter unternehmungslustig werden und „Mobi“ gleich auf drei Junge aufpassen muss! Kattakinder sind sehr lebhaft und wollen toben, klettern, ihre Welt erkunden und kennen keine Gefahren.
Am Morgen des 7. April wurden die Tierpfleger nun erneut überrascht: „Mobi“ hatte die Drillinge wieder bei sich! Warum in der Nacht das dritte Kind zurück zur eigenen Mutter gewechselt ist - ob freiwillig oder mit Nachdruck, das weiß niemand. Aber wundern würde man sich im Zoo nicht, wenn das Wechselspiel so weiter geht.... (07.04.2009)
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Holger Wientjes: |
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Also ihr Jungtier hatte ein gesundes Fell und dass sie sich selbst Harre ausreisst glaube ich eher nicht. Dafür sah es zu gleichmässig aus ( auch am Rücken ). (04.04.2009)
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BjörnN: |
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Ist es denn sicher, dass sie die Haare von allein verloren hat? Manche Menschenaffen neigen ja dazu, sich selbst zu enthaaren, z.B. in Stresssituationen, obwohl mir dieses Verhalten bisher nur bei Schimpansen und Bonobos aufgefallen ist.
Im Zoo von Cincinnati lebt das Bonobo-Weibchen "Louise", welches komplett kahl ist, ebenso wie ihre Schwestern "Loretta" und "Laura".
@Michael Mettler
An Milbenbefall hatte ich bei meinem Besuch auch gedacht, doch wäre "Changa" (Dank an Thomas Schröder für die Aufklärung) bei einem derartigen Befund sicher von der Gruppe betrennt, da Hautmilben hartnäckige und sehr wanderfreudige Biester sind, was vor allem dem Jungtier in seiner Entwicklung alles andere als förderlich wäre. (04.04.2009)
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Onca: |
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Hmm, stimmt. Gana war/ist schwanger und Changa hat ihren Sohn Thabo. Er war ca Frühjahr 2008 geboren.
Seit rd 12 Monaten keine Schwangerschaft mehr bei ihr... lässt es sich wenigstens nicht darauf zurückführen. Wenigstens ist es mir nicht bekannt, dass dieses Hormonproblematik so lange anhält.
Mich würde es sehr stark wundern wenn Dr Silinski und alle weiteren Verantwortlichen sich nicht darum bemühen, die Gründe zu klären. Manchmal (bzw eigentlich sehr oft) erfahren halt auch interessierte Zoobesucher, wie wir nichts, was ich nicht schlimm finde. (04.04.2009)
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Thomas Schröder: |
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Das nahezu nackte Weibchen bei den Gorillas heißt Changa und sie ist soviel ich weiß nicht trächtig und war dieses auch die letzten 16 Monate nicht...
Und auch ich wüßte gerne, woher IP66 weiß, daß man sich in Münster nicht um die Fellprobleme kümmert bzw. sorgt. Vermutungen als Tatsachen darzustellen finde ICH unbefriedigend, um es milde auszudrücken. (04.04.2009)
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Michael Mettler: |
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Mir kommt der Vergleich zwar selbst irgendwie blöd vor, aber ich hatte mal ein Meerschweinchen, das jeweils im Stadium der Hochträchtigkeit reichlich Fell verlor. Als Ursache stellte sich schließlich eine Milbenart heraus, die normalerweise keine auffälligen Folgen verursacht, sich aber auf einem geschwächten Wirt explosionsartig vermehren kann. (03.04.2009)
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Onca: |
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gleiche Probleme hat die Eisbärin in Nürnberg nach der letzten Schwangerschaft gehabt.
Zu dem Haarausfall und Schwangerschaft hier mal was aus der Menschenwelt:
>Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft oder nach einer Geburt unter Haarausfall. Auch bei Erkrankungen der Schilddrüse, nach Absetzen der Anti-Baby-Pille oder in den Wechseljahren können vermehrt Haare ausfallen. Die Ursache dafür sind hormonelle Umstellungen des Körpers.
In der Schwangerschaft steigt der Östrogenspiegel und das Haarwachstum wird verstärkt. Nach der Entbindung fällt der Hormonspiegel aber auf das Ausgangsmaß zurück und viele Haare treten plötzlich aus dem Wachstumsstadium in das Ruhestadium über.
Die Folge: Zwei bis vier Monate nach der Geburt fallen die überschüssigen Haare aus.< (03.04.2009)
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Holger Wientjes: |
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Ich denke auch, dass sich die Verantwortlichen dort Gedanken machen !
Was für Ursachen KÖNNTE es denn haben ? Stress in der Gruppe ? (03.04.2009)
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krümmel: |
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@IP66
Wie kommen Sie dazu anzunehmen, man würde in Münster den Gründen für diese Kahlheit nicht nachforschen? (03.04.2009)
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IP66: |
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Ein Zeichen von guten Haltungsbedingungen scheint mir eine solche Kahlheit aber auch nicht zu sein - und daß man deren Gründen nicht nachforscht, finde ich auch unbedfriedigend. (03.04.2009)
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Sven P. Peter: |
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Gana verliert bei jeder Trächtigkeit ihr Fell, genaue Gründe kennt man wohl nicht wenn ich mich recht entsinne. (02.04.2009)
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Daniel Meier: |
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@MM stimmt natürlich :-) Aber weiss jemand genaueres? (02.04.2009)
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Holger Wientjes: |
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Ich war die letzten Wintermonate nicht da. Habe sie also jetzt das erste Mal so gesehen. Scheint ihr aber abgesehen davon gut zu gehen.
Ist da Näheres zu bekannt bzw. ist das "reparabel" ? (02.04.2009)
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BjörnN: |
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@Holger Wientjes
Das Weibchen, ich glaube es ist "Gana", hat ihr Fell schon vor Monaten eingebüßt, was wohl eine hormonelle Ursache hat. (02.04.2009)
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Holger Wientjes: |
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Eines der Gorillaweibchen (ich glaube die Mutter des derzeitigen Jungtieres) sah diese Woche so aus, als ob sie ihr Fell verliert/verloren hat. Weiss da jemand näheres zu ?
Die Kattajungtiere kann man bei diesem Wetter mit etwas Glück sehr gut aus nächster Nähe auf der Aussenanlage bewundern ! (02.04.2009)
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Michael Mettler: |
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@Daniel Meier: Wenn Mutter und Tochter vom selben Männchen Nachwuchs bekommen, muss das Männchen doch nicht mit ihnen verwandt sein. (02.04.2009)
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Daniel Meier: |
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Heisst das es gibt Inzucht? (02.04.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Kleine Sensation bei den Kattas im Allwetterzoo:
„Mobi“brachte Drillinge zur Welt!
Vor einer knappen Woche staunten die Tierpfleger im münsterschen Zoo nicht schlecht: Das Kattaweibchen „Mobi“ präsentierte ihnen am 26. März stolz drei Junge! Zwillinge oder nur ein Kind sind normal bei diesen Lemuren aus Madagaskar. Drillinge hat es im Allwetterzoo noch nie gegeben! Jetzt hat die junge Mutter alle Hände voll zu tun, um die drei kleinen Affen satt und anschließend wieder sauber zu bekommen und sie stets warm zu halten. Der Kräftigste ist schon so pfiffig, dass er auf Mamas Rücken klettert, wird es vorn zu eng. Beim Trinken scheinen die Jungen sich gut abzustimmen: Weil es naturgemäß nur zwei mütterliche Zitzen gibt, kann nur der Reihe nach getrunken werden.
Die Oma der Drillinge, „Mobis“ Mutter „Viola“, wurde am letzten Montag ebenfalls erneut Mutter, sie brachte allerdings nur ein Junges zur Welt. Der stolze Vater aller vier Affenkinder heißt „Gubo“. Zum Glück für die Kattas scheint derzeit die Sonne und die Temperaturen steigen von Tag zu Tag. Als ausgesprochene „Sonnenanbeter“ gehen sie jetzt wieder gern auf die Freianlage. Hier haben die Zoobesucher gute Möglichkeiten, kleine und große Kattas zu bestaunen, denn die Anlage darf von Menschen betreten werden. (02.04.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Aus der Taiga an den Strand: Tiger „Rasputin“ schmückt tolles Badelaken!
Noch hat die Badesaison nicht begonnen, doch in den nahen Osterferien wird es sicher etliche Münsteraner an südliche Strände locken. Wir hoffen, dass dann viele unseren Tiger „Rasputin“ im Gepäck haben. Natürlich nicht leibhaftig - vielmehr als wunderschönes Bild auf einem kuschelig-weichen Badelaken.
Entstanden ist die Idee, unseren tollen Tiger auf ein Handtuch zu bringen, in der Galeria Kaufhof Münster. Dort wird seit einigen Jahren ein „Münsterbadetuch“ angeboten, mittlerweile mit der vierten Motivauflage. Münster-Elemente weist auch das neue Tiger-Tuch auf, für dessen Gestaltung der (Zoo-)Grafiker Oliver Hartmann gewonnen wurde. Das Tiger-Badelaken wird für 16,99 Euro exklusiv in der Galerie Kaufhof und im Souvenir-Shop im Allwetterzoo angeboten. Wer ein Tiger-Tuch erwirbt, unterstützt damit sogar den Zoo, speziell das geplante Badebecken für Elefanten! Die Galerie Kaufhof GmbH hat sich verpflichtet, für jedes verkaufte Tiger-Badelaken einen Euro an den Zoo zu spenden. (13.03.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Wertvolles Geschenk an den Zoo: Ein Gepard aus Bronze
Wer vom Landoisplatz aus in Richtung Gepard-Anlage geht, sieht schon von Weitem direkt neben dem Besucherweg die unverkennbar elegante Silhouette eines dieser schnellen Raubtiere. Mit gesenktem Kopf scheint die Raubkatze in weiten Schritten die afrikanische Savanne zu durchstreifen - nur gut, dass sie aus Bronze ist! Die künstlerisch sehr gelungene, lebensgroße Skulptur ist die letzte Arbeit des Bildhauers Jochen Ihle und ein Geschenk von Haidel und Helge Peters an den Allwetterzoo. Das dem Zoo seit langem verbundene Ehepaar war mit dem inzwischen gestorbenen Bildhauer befreundet. Der „Gepard” wurde 1997 von Jochen Ihle eigens für das Ehepaar Peters gestaltet.
Jochen Ihle (1919-1997) war Meisterschüler an der Berliner Hochschule für Bildende Künste. 1951 erhielt er den Großen Berliner Kunstpreis. Im Allwetterzoo sind mit dem “Jungen Gorilla” vor dem Affricaneum - ebenfalls ein Geschenk von Haidel und Helge Peters - und dem “Springpferd Halla” im Pferdemuseum weitere Plastiken Ihles zu sehen. Auch die Großplastik des Springpferdes “Halla” in Warendorf und die “Reiher” an der Autobahn-Raststätte Münsterland-West stammen von diesem Bildhauer. (09.03.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Dribbeln für Afrika im Allwetterzoo
Am 4. Februar wird im Allwetterzoo „gedribbelt“. 250 Schüler/innen aus vier Münsterschen Schulen werden einen einzigen Ball bewegen, vorbei an Rieseneseln und Trampeltieren, Nashörnern und Tigern. Bei ihren ersten Runden werden die kleinen „Dribbler“ von Spielern des SC Preußen 06 e.V. Münster und Zoodirektor Jörg Adler begleitet. Start und Ziel ist an der Arena des Pferdemuseums im Zoo.
Der Allwetterzoo ist der erste Zoo, in dem zugunsten afrikanischer Schüler gedribbelt wird, folgen werden Events in den Zoos von Hamburg, Leipzig oder München. Dass das Dribbeln den beteiligten Kindern viel Spaß macht, zeigt der Weltrekord anlässlich der letzten Fußball-EM: Mehr als 4.000 Kinder dribbelten gut 3.000 km quer durch Deutschland. Verantwortlich damals wie heute ist Deutschlands größtes Schulsport-Förderprojekt „Fit am Ball“, ins Leben gerufen von der Deutschen Sporthochschule Köln.
Mit „Fit am Ball Africa“ sollen bis zur Fußball-WM 2010 Spenden für Schulen auf dem afrikanischen Kontinent „erdribbelt“ werden. Ziel ist konkrete Hilfe für Bildungsprojekte in zunächst elf Ländern von Ägypten über Tansania, Malawi, Madagaskar bis Südafrika. Die beteiligten Schüler suchen für ihre gedribbelten Kilometer ähnlich wie bei Sponsorenläufen einen Geldgeber. Für die ordnungsgemäße und transparente Abwicklung bürgen MISEREOR und UNICEF. Mehr Informationen: www.fitamball-africa.de
Projekt-Pate Wilfried Sanou, Spieler beim 1. FC Köln, sagt: „Ich bin im westafrikanischen Burkina Faso aufgewachsen. Uns fehlte es an Essen, Schuhen und Bällen. Deshalb setze ich mich für ,Fit am Ball Africa’ ein“. (02.02.2009)
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Michael Mettler: |
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Bei uns erschließt sich der Eisbär gerade neue Lebensräume und ernährt sich von ausgerutschten Verkehrsteilnehmern... :-D (08.01.2009)
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Sven P. Peter: |
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Rein Wettertechnisch hätte man ja keinen unglücklicheren Termin für eine Veranstaltung geben die globale Erderwärmung finden können. ;) (08.01.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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„Heiße Zeiten“ - Ein Aktionstag gegen Klimawandel am Sonntag, 11. Januar, im Allwetterzoo
„Nimm das Klima in die Hand“ - unter diesem Motto findet am kommenden Sonntag ein Aktionstag zum Thema Klimawandel im Elefantenhaus des Allwetterzoos statt.
Mit Spielen rund um das Thema Klima werden Mitarbeiterinnen der Kampagne „Heiße Zeiten“ von 11 bis 16.30 Uhr präsent sein. Inhalte der Spiele sind neben Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels besonders auch Handlungsmöglichkeiten für den Klimaschutz. Eingeladen zur Teilnahme sind Kinder und Jugendliche sowie interessierte Erwachsene.
Träger der Kampagne „Heiße Zeiten - Nimm das Klima in die Hand“ ist das Eine Welt Netz NRW in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern (Evangelischer Entwicklungsdienst, Energiebau Solarstromysteme GmbH, InWent, Misereror, Lippische Landeskirche, Evangelische Kirche im Rheinland).
(08.01.2009)
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Allwetterzoo Münster: |
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Unternehmer hat ein Herz für Delfine: Beachtliche Spende für das Delphinarium in Münster
Wilfried Tandetzki hat als Geschäftsführer der Homann Industriebedarf GmbH in Altenberge viel mit Technik zu tun und sein Alltag ist eher nüchtern. Vielleicht hat er gerade deshalb ein Herz für Tiere, speziell für Delfine. Die intelligenten Meeressäuger haben es ihm angetan, und zwar derart, dass er sich mit einer großen Summe für ihren Schutz engagiert! Auf die Idee brachte ihn übrigens sein karnevalistischer „Mit-Obergeist“ Jörg Adler. Dem Zoodirektor bedeuten die Delfine ebenso viel wie Affen oder Elefanten.
Einen hohen fünfstelligen Betrag spendet Wilfried Tandetzki nun für die drei Jungdelfine Palawas, Rocco und Kite im Delphinarium im Allwetterzoo. Er und seine Ehefrau Petra und die Tochter Charlotte werden damit Paten dieser Delfine. Die Delphinarium Münster GmbH gibt die Spende weiter an die Gesellschaft yaqu pacha e.V., die sich für die Rettung im Wasser lebender Säugetiere Südamerikas einsetzt. Deren erster Vorsitzender, der Biologe Dr. Lorenzo von Fersen, kann sein Glück kaum fassen: Mit der Spende wird yaqu pacha den Schutz der La Plata-Delfine vorantreiben. Diese Delfinart ist die am meisten bedrohte im Süden Amerikas.
yaqu pacha - der indianische Name bedeutet „Wasserwelt“ - ist die Delfin-Schutz-Gesellschaft des Delphinariums Münster und des Tiergartens Nürnberg.
Informationen zu yaqu pacha unter http://www.yaqupacha.org/ (16.12.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Freude im Allwetterzoo Münster: Nachwuchs im Gepardgehege
„Das ist ja ein quicklebendiges Quartett! Und dann auch noch zwei Mädchen und zwei Jungs“, so der begeisterte Zoodirektor, als er das erste Foto der am 4. November geborenen Gepardbabys machen konnte. Die Jungtiere waren für eine Wurmkur kurzfristig von der Mutter getrennt worden. Stolz sind auch die Tierpfleger, dass nach mehrjähriger Pause mit der erfolgreichen Zucht der eleganten afrikanischen Katzen im Allwetterzoo Münster nun der Knoten wieder geplatzt ist. Besonders erfreulich ist, dass schon das Muttertier in Münster geboren wurde. Der „frischgebackene“ Vater stammt aus dem Wuppertaler Zoo.
Der jüngste Nachwuchs wird von Mutter „Mbala“ vorbildlich aufgezogen. Es ist der erste Wurf der vierjährigen Katze, die ihre Jungen im dichten Gras der Freianlage unter den Augen der Pfleger zur Welt brachte. Als es knapp eine Woche nach der Geburt zu regnen begann, zog die Mutter mit ihren vier Babys kurzerhand in eine der trockenen und wettergeschützten Höhlen im Gehege um, die den Geparden zur Verfügung stehen. Zwischenzeitlich hatte sie die Jungtiere sogar schon im warmen Haus untergebracht. Auch Gepardenmütter in Afrika wechseln mit ihren Jungen häufig das Lager, um sie so vor Fressfeinden zu schützen.
Für die Zoobesucher haben die „Umzüge“ der kleinen Familie allerdings einen Nachteil: Sie können die Junggeparden frühestens dann sehen, wenn diese selbständiger werden. Das wird vermutlich erst Mitte Dezember der Fall sein. Nur wenn „Mbala“ in die dem Zookanal zugewandte Wurfhöhle umziehen sollte, könnte man die Kleinen vom Gehegezaun aus beobachten. Deshalb bittet der Allwetterzoo alle Gepardenfreunde um etwas Geduld. (20.11.2008)
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Anti-Erdmännchen: |
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Oh, den 16.11. muß ich mir wohl dick im Kalender anstreichen. :) (12.11.2008)
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IP66: |
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Das in der Pressemitteilung geäußerste Bedürfnis, jede Wand als kahl empfinden zu wollen und deshalb dekorieren zu müssen, erinnert mich an den horror vacui von Gründerzeit und Spätantike. Sollte Herr Riegl Recht behalten und uns zumindest in Sachen Zoo der Untergang des Abendlandes bevorstehen? Ober beschränken sich Emfpinden wie Untergang auf Westfalen? (11.11.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Sonntag, 16. November:
Erdmännchen-Tag im Allwetterzoo Münster
Fragestunde zu den kleinen Räubern und Gewinnspiel für Kinder
„Auch kleine Helden kommen ganz groß raus“ - das ist das Motto eines tollen Tierfilms über Erdmännchen, der am 20. November in Deutschlands Kinos startet. „Wächter der Wüste“ zeigt das aufregende Leben einer Erdmännchen-Familie in der Kalahari-Wüste. Im Allwetterzoo erlebt man die hübschen Raubtiere zwar weniger groß, dafür aber fast „hautnah“. In der erst im April eröffneten neuen Erdmännchen-Anlage reichen die Glasscheiben bis zum Boden.
Weil Erdmännchen zu den beliebtesten Zoobewohnern zählen, lädt der Allwetterzoo am kommenden Sonntag (16.11.) zum „Erdmännchen-Tag“ ein: Die Biologin Jutta Bäumer beantwortet Fragen zu den kleinen Räubern und für Kinder findet ein Gewinnspiel statt. Verlost werden Freikarten für den Kinofilm „Wächter der Wüste“, Malbücher und Plakate zum Film sowie Erdmännchen aus Plüsch. Die Fragestunde beginnt um 15 Uhr, die Verlosung um 16 Uhr. Beides findet bei den Erdmännchen in der Nashornhalle statt.
Mehr zu den Erdmännchen im Zoo unter http://www.allwetterzoo.de/news.php?nid=153&m=a
und zum Film unter www.waechter.centralfilm.de (11.11.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Ausstellung von Tierbildern im Elefantenhaus
Derzeit wird unser Elefantenhaus im Besucherbereich grundlegend renoviert. Es wurde bereits ein neuer Bodenbelag verlegt sowie das Holz von Pagoden und Vitrinen erneuert. Dabei verschwanden in die Jahre gekommene Ausstellungsobjekte - und zurück blieben vorerst hohe, kahle Wände. Deshalb waren wir froh, als uns vor wenigen Wochen ein begeisterter Zoogänger, Tierfotograf und Hobbymaler ansprach. Er hätte nach Tierfotos, die im Allwetterzoo entstanden sind, großformatige Acrylbilder gemalt. Wir haben uns die Bilder angeschaut - und jetzt hängen zwölf davon in unserer Elefantenhalle!
Der Maler heißt Rainer Traxl, ist gelernter Designer und hat sich nach langen Jahren der Selbstständigkeit zur Ruhe gesetzt. Mindestens einmal in der Woche fährt er von seinem Heimatort Gronau nach Münster, um im Allwetterzoo Tiere zu fotografieren - und anschließend zu malen. Die Bilder, die während der kommenden Monate im Elefantenhaus zu sehen sein werden, zeigen stimmungsvolle Momentaufnahmen. Da reckt sich eine Giraffe nach herbstlich gefärbtem Laub, schmiegt sich ein schneeweißes Guerezababy an die Mutter, rangeln Syrische Braunbären miteinander, spiegelt sich ein schwimmender Tiger im Wasser. Die härteste Prüfung für den Maler war die „Begutachtung“ seines Elefantenbildes durch die Pfleger. Als aber Michael Adler spontan ausrief, „das sind doch Kanaudi und Ratna“, war er zufrieden. (29.10.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Adler live bei stern TV: Das Thema sind „Affen und Gefühle“
Wie nah sind sich Menschen und Menschenaffen? Dieser Frage will Günther Jauch am Mittwoch, 29. Oktober, im Fernsehmagazin stern TV auf den Grund gehen. Gast in dieser Live-Sendung wird Jörg Adler sein. Der münstersche Zoodirektor wurde eingeladen, weil unlängst Fotos eines um ihr totes Baby trauernden Gorillaweibchens aus dem Allwetterzoo um die Welt gingen und Jörg Adler über jahrzehntelange Erfahrungen mit Menschenaffen im Zoo verfügt. Die RTL-Sendung, zu der u.a. auch ein Menschenaffenpfleger aus dem Berliner Zoo eingeladen wurde, beginnt um 22.15 Uhr. (28.10.2008)
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Ralf Sommerlad: |
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Meine Gratulation and Jörg Adler und sein Team, die sich wie so oft in besonderem Maße für den Artenschutz engagiert haben! (14.10.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Riesenerfolg für die Froschrettungs-Aktion:
Allwetterzoo erhielt vom europäischen Zooverband die höchste Auszeichnung für seine Spendenaktion
Zoodirektor Jörg Adler könnte sein Büro mit Urkunden tapezieren, denn für die von ihm mit viel Engagement initiierte Rettungskampagne für Amphibien gewann der Allwetterzoo gleich vier „Awards“. Vergeben wurden die Auszeichnungen von der EAZA, dem europäischen Verband Zoologischer Gärten und Aquarien. Der münstersche Zoo hatte allein für die EAZA-Kampagne 25.000 Euro überwiesen, weitere Spendengelder gingen an den Weltzooverband für dessen „Amphibian Ark“. Europaweit erzielte nur der Zoo Chester in Großbritannien ähnlich hohe Spendeneinnahmen.
Für die 25.000 Euro erhielt der Allwetterzoo als Anerkennung jetzt vier Urkunden, und zwar den EAZA-Award in Bronze, Silber, Gold und Platin. Mit der Überweisung der EAZA-Spende ist die Kampagne für den Allwetterzoo allerdings noch längst nicht abgeschlossen. Um ein Überleben von Frosch & Co. langfristig zu sichern, sind weiterhin Spenden notwendig. Deshalb ist man im Zoo auch froh, dass die Unterstützung von Privat oder durch münstersche Geschäftsleute nicht abreißt. Jüngst hat „Plüsch & Promotion“, ein Werbeartikel-Unternehmen aus Albachten, dem Zoo 320 Plüschfrösche spendiert, die zugunsten der Aktion „Rettet-die-Frösche.de“ eingesetzt werden. (14.10.2008)
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Rüdiger: |
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Glück alleine wird nicht helfen. Sie sollten es wie in Erfurt handel und das kleine zuerst wie Amari künstlich aufpeppeln und später zu der Mutter Emmi lassen. Es wäre ein Jammer würde sie es wieder tötlich attackieren. (08.10.2008)
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Michael Amend: |
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Dann drücke ich jetzt schon Mal die Daumen, das diesmal alles klappt und "Emmi"ihr nächste Kalb vorsorglich betreut. (08.10.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Freude im Allwetterzoo: Breitmaulnashorn Emmi ist trächtig!
Neue Wände, neues Glück! Wie bei uns Menschen war ein „Tapetenwechsel“ anscheinend Anlass für das deutliche Interesse, das Breitmaulnashorn „Harry“ im Mai an „Emmi“ zeigte. Ende April hatten die drei Nashörner im Allwetterzoo Münster ihre erweiterten und umgestalteten Außenanlagen bezogen. Während der Bauzeit waren die Nashornkühe einige Wochen vom Bullen getrennt gewesen. Und schon Mitte Mai, also kurz nach dem Umzug, widmete sich der 18jährige „Harry“ zwei Tage lang sehr ausgiebig seiner Partnerin!
Dass „Harrys“ Bemühungen bei der gleichaltrigen Nashornkuh erfolgreich waren, zeigen jetzt Untersuchungsergebnisse der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Die dortigen Wissenschaftler sind auf Hormonbestimmungen in Nashorn-Kot spezialisiert. Aus Münster erhalten sie mehrmals im Jahr ein „Sammelpaket“; denn die Tierpfleger nehmen wöchentlich eine Kotprobe von „Emmi“ und frieren sie ein. Nun liegt ein aktueller Bericht aus Wien vor, der „Emmis“ Trächtigkeit bestätigt. Ihre Hormon-Kurve zeigt bis September einen kontinuierlichen Anstieg auf über 1.000 Nanogramm „Schwangerschaftshormon“! Gewöhnlich sind weniger als 200 Nanogramm in einem Gramm Kot enthalten. Schwankungen sind normal und zyklusabhängig. Gewissheit über eine mögliche Trächtigkeit hat man frühestens ab dem dritten Monat. Nachgewiesen werden sog. „20-oxo-Pregnane“, das sind Abbauprodukte des Schwangerschaftsschutz-Hormons Progesteron.
Die Trächtigkeit bei Breitmaulnashörnern dauert etwa 16 Monate, also ist mit der Geburt eines Kalbes im Herbst nächsten Jahres zu rechnen. Vielleicht ist „Emmi“ an ihrem Geburtstag bereits Mutter? Sie wurde am 22. 10. 1990 in Münster geboren. Ihr Partner „Harry“ stammt aus dem Zoo Whipsnade/GB. Die 22jährige „Vicky“ ist das dritte Nashorn in Münster. „Emmi“ ist übrigens zum dritten Mal trächtig. In der Vergangenheit hatte sie nach zwei komplikationslosen Schwangerschaften ihre Kälber unmittelbar nach der Geburt getötet. (08.10.2008)
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Hannes Lüke: |
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Auch wenn das Delfinarium viel zu klein ist finde ich es schön, dass das doch wohl langweiligste Delfinarium das ich kenne Zuwachs bekommt. (26.09.2008)
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IP66: |
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Damit dürfte die weitere Existenz des münsteraner Delphinariums für die nächste Zeit gesichert sein! (26.09.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Delphinarium Münster ist Teil des Europäischen-Delfin-Austausch-Programms
Gestern erhielt das Delphinarium im Allwetterzoo Zuwachs. Aus dem Dolfinarium Harderwijk (NL) kamen mit einem Spezialtransport drei große Tümmler nach Münster. Im Gegenzug verließ der bekannte Münsteraner Delfin „Nemo“ das münstersche Delphinarium in Richtung Harderwijk. Dieser Austausch erfolgte im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht Programms (EEP) für große Tümmler, der bekanntesten Delfinart.
Das EEP hat das Ziel, eine stabile Delfin Population in Europäischen Zoos aufzubauen. Hierfür ist es wichtig, dass die Tiere unter den einzelnen Delfinarien ausgetauscht werden. Der Zuchtbuch-Koordinator im Delphinarium Kolmarden, Schweden, achtet darauf, dass unter anderem keine Inzucht unter den Tieren auftritt. Außerdem wird streng kontrolliert, wo die Tiere untergebracht werden, um sozial stabile Delfin-Gruppen aufzubauen.
Das Dolfinarium Harderwijk züchtet seit Jahren sehr erfolgreich Delfine. Auch die drei Neuzugänge in Münster sind dort geboren. Um die weitere Zucht zu ermöglichen, machen die Jungtiere „Rocco“ (3), „Palawas“ (4) und „Kite“ (3) jetzt Platz in der Zuchtanlage in Harderwijk. Dafür geht der 22-jährige „Nemo“ (geboren 1986 in Nürnberg) nach Holland und könnte dort irgendwann stolzer Vater werden.
Momentan sind die drei holländischen Jungs noch hinter den Kulissen und für Besucher nicht zu sehen, werden sich aber bald öffentlich präsentieren. (26.09.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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27. September, 9 bis 18 Uhr:
„Tag der Meerestiere“ und Familientag im Allwetterzoo Münster
Mit besonderen Aktionen und ermäßigten Eintrittspreisen lädt der Allwetterzoo Münster am letzten Samstag im September zum „Familientag“ ein. Für Erwachsene wird der Eintrittspreis auf 9 Euro, für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 17 Jahren auf 4,50 Euro reduziert, jeweils inklusive Delphinarium und Pferdemuseum.
An diesem Wochenende dreht sich alles um das Thema Meerestiere. Neben besonderen Führungen zu diesen Tieren, informieren Pfleger über ihre Schützlinge und die Besucher dürfen einmal hinter die Kulissen schauen. Alle angebotenen Aktionen sind im Eintrittspreis enthalten. Hier das Programm im Überblick:
11.30, 14 und 16 Uhr
Vorführungen im Delphinarium und Gesprächsrunde mit den Trainern
11 bis 17 Uhr
Malaktion zum Thema „Was lebt eigentlich im Wasser?“
11.45 bis 12.30 Uhr
Blick in die Futterküche von Pinguinen und Robben
12.30, 13.30 und 14.30 Uhr
Interaktives Froschkonzert - Jeder kann musizieren!
13, 14, 15 und 16 Uhr
1-stündige Führungen zu den verschiedenen Meerestieren
13.30 bis 15.30 Uhr
Einblicke hinter die Kulissen des Aquariums
14 Uhr
Pinguinmarsch
14.15 bis 15 Uhr
Wie funktioniert Robbentraining? Ein Mitmachprojekt für Besucher.
15 und 17 Uhr
Führungen hinter die Kulissen des Delphinariums
Weitere Attraktionen sind der Infostand und Aktionen in der BioCity zum Thema Frösche und Delfine. Hier treffen sich zudem ab 10 Uhr dieSchlaumäuse, bei denen Kinder auf spielerische Art Computer entdecken können. (24.09.2008)
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Michael Mettler: |
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P.S. Interessante Musterdetails kann man in fast jeder Steppenzebragruppe in Zoos entdecken, unabhängig von der Unterart; bei Grevy- und Bergzebras sind solche dagegen deutlich seltener (obwohl manche Grevys an den Carpalgelenken weiße Tüpfel statt Streifen zeigen). Bei den Münsteraner Böhmzebras sah ich z.B. mal ein Tier mit einem deutlichen Versatz in der Streifung auf einer Körperseite; wirkte so, als habe man ihm mal die Flanke aufgeschnitten und danach wieder zusammengenäht, ohne auf den richtigen Verlauf des Musters zu achten. (23.09.2008)
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Michael Mettler: |
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Nochmal zum Thema Zebrastreifen, auch wenn das Foto kein Tier aus Münster zeigt: Bei dieser Detailaufnahme aus Schwerin (Chapmanzebra) lässt sich sehr gut erkennen, dass sich das Streifenmuster eines Zebras aus deutlich mehr Komponenten zusammensetzt/-setzen kann als nur schwarzen und weißen Streifen und "Schattenstreifen". Bei genauem Hinsehen erkennt man hier zwischen Schatten- und schwarzem Streifen einen weiteren deutlich blasseren Schattenstreifen, dazu weiße "Perlenreihen" in der Streifung und ovale weiße Flecken, die quasi am Rande der dunklen Streifen "kleben" und diesen "ausfressen". Diese Flecken sind es auch, die bei manchen südlichen Steppenzebras eine Art Netzmuster an den Keulen, hie und da auch an den Schultern erzeugen. (23.09.2008)
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Ralf Sommerlad: |
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Nette Idee, Alsmann und Adler.... (01.09.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Frösche, Frösche, Frösche
Ein musikalischer, literarischer, amüsanter Abend mit Götz Alsmann und Jörg Adler im Allwetterzoo
Was im Juni öffentlich versprochen wurde, wird nun bald Realität: Götz Alsmann, Musiker, Moderator und Münsteraner, wird zugunsten der Frosch-Rettungskampagne des münsterschen Zoos singen, spielen und unterhalten! Unterstützt wird er bei der musikalischen und literarischen Veranstaltung am Abend des 11. September von Jörg Adler. Beide widmen sich den grünen Hüpfern und anderen Lurchen, wobei die von Götz Alsmann zu erwartenden Darbietungen noch streng geheim sind. Der Zoodirektor hingegen wird sich textlich vorwiegend mit dem Liebesleben von Kermit & Co. auseinandersetzen.
Der Froschabend findet an mehreren Stationen im Allwetterzoo statt. Gutes Schuhwerk und Kondition sind also Voraussetzung für eine Teilnahme. Außerdem sollte man im Vorfeld schnell sein, denn der Vorverkauf hat bereits begonnen. Karten in begrenzter Stückzahl gibt es für 35 Euro nur an der Zookasse. Einlass ist ab 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Der unterhaltsame Rundgang mit Alsmann und Adler dauert etwa zwei Stunden. „Froschprinzessin“ Romy Dircks wird vor dem Beginn Informationen über das akute Froschsterben verteilen. Restaurantpächter Ferdinand Grohs spendiert zum gemeinsamen Ausklang im Bistro im Kinder- und Pferdepark ein Glas Sekt. Hier kann man sich auch noch mit einem Imbiss stärken, bevor man die Heimreise antritt. Der Reinerlös der Benefiz-Veranstaltung fließt in die Kampagne www.rettet-die-froesche.de. (01.09.2008)
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Michael Mettler: |
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@cajun: Schattenstreifen sind bei boehmi nichts Ungewöhnliches, da gaukeln uns Tierlexika usw. einen übertriebenen Rassestandard vor. Als man noch Böhm- und Grantzebra als eigene Unterarten unterschied, galt das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Schattenstreifen als eines der Unterartmerkmale, erwies sich aber als nicht haltbar. Ein Afrikakenner mit jahrzehntelanger Freilanderfahrung in Ost- und Südafrika erzählte mir mal, dass man in Ostafrika unter den Böhmzebras problemlos Tiere fände, die - aus ihrer Herde herausgepickt - im Zoo ohne Weiteres als Chapmanzebras angesprochen werden würden.
Ich habe übrigens in Zoos auch schon Zebras gesehen, bei denen der selbe Streifen an einem Ende klar schwarz war und am anderen als "Schattenstreifen" auslief. Die helleren Schattenstreifen entstehen in vielen Fällen einfach dadurch, dass sich weiße und schwarze Haare mischen; lässt sich auf Detailfotos ganz gut erkennen. In manchen Fällen wachsen die beiden Haarfarben wirr durcheinander, in anderen sind die Weißbereiche innerhalb der schwarzen Umgebung als Perlenmuster mehr oder weniger klar abgegrenzt. Die Fernwirkung ist in beiden Varianten aber nahezu gleich. (29.08.2008)
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cajun: |
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Ich habe einige Fotos, die mich verwirren. In Münster werden die Zebras als Böhm/Grant- Zebras ausgeschildert. Allerdings haben einige der Tiere "Schattenstreifen". (29.08.2008)
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Ob es doch falsch war, die Mütter mit den Jungtieren so früh dem westfälischen Klima auszusetzen? (28.08.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Gorillamutter „Gana“ hat ihren Sohn „Claudio“ nicht vernachlässigt!
Inzwischen liegt dem Allwetterzoo Münster der Sektionsbericht des Deutschen Primatenzentrums Göttingen (DPZ) vor. Dorthin war das am 16. August gestorbene, 13 Wochen alte Gorillababy „Claudio“ am Freitag der letzten Woche gebracht worden. „Gana“, die Mutter von „Claudio“, hatte ihren toten Sohn sieben Tage lang mit sich herum getragen. Deshalb wies der zu untersuchende Körper schon starke Zeichen der Verwesung auf.
Das Ergebnis der Obduktion durch die Pathologen des DPZ erleichtert Tierpfleger, Zooleitung und sicher zahllose Zoofreunde; denn es steht jetzt fest, dass „Gana“ keine Schuld am Tod ihres zweiten Kindes trägt. „Claudio“ wies lt. Aussagen der Wissenschaftler einen guten Ernährungszustand auf. Auch wurden am Tierkörper keine Anzeichen von zu Lebzeiten entstandenen Verletzungen gefunden. Wahrscheinlich hat eine akute Darmentzündung zum sehr raschen Tod des Kindes geführt. Es stehen allerdings noch die Ergebnisse weiterführender Untersuchungen von Gewebeproben aus. (27.08.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Erleichterung im Allwetterzoo Münster:
Das Gorillaweibchen „Gana“ konnte von ihrem toten Baby getrennt werden
Tierpfleger, Zooleitung und sicher auch unzählige Zoofreunde sind erleichtert, weil „Gana“ von ihrem toten Sohn „Claudio“ getrennt werden konnte. Schon seit zwei Tagen hatte sie das am vergangenen Samstag gestorbene Gorillababy hin und wieder drei bis fünf Meter entfernt liegen lassen, allerdings nur für kurze Zeit. Etliche Versuche der Tierpfleger, die Gorillamutter mit Leckereien von ihrem toten Kind abzulenken, verliefen erfolglos. Am Donnerstagabend hätte ein erster, gut vorbereiter Trennungsversuch fast zum Erfolg geführt, doch „Gana“ erkannte zu schnell das Vorhaben der Pfleger. Heute Mittag hat es nun endlich geklappt! Revierleiterin Bärbel Uphoff erzählt: „Wir haben erst spät das Innengehege gesäubert, alle Gorillas waren im Wintergarten. Als wir die Schieber öffneten, ging „Gana“ in einen der Schlafkäfige im Haus und legte ihr Baby dort ab. Eine Kollegin lockte sie mit Bananen und Rosinenbrot - das bekommen die Tiere nur ganz, ganz selten - und ich machte schnell den Schieber zu.“ Im Allwetterzoo hofft man nun, dass „Gana“ das Geschehen der letzten Tage bald vergessen kann. Der Körper des toten Gorillajungen wird noch heute in das Deutsche Primaten-Zentrum in Göttingen gebracht. Die Wissenschaftler werden das Tier untersuchen, um möglichst die Todesursache zu ermitteln. (22.08.2008)
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Gudrun Bardowicks: |
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Im Zoo Hannover hatte die Gorilladame Josy im Frühjahr 2007 eine Totgeburt (ihr erstes Jungtier). Man ließ ihr das tote Jungtier auch mindestens 3 bis 4 Tage lang, bis sie es von sich aus an einen Tierpfleger abgab, da sie erkannt hatte, dass es nicht mehr lebte und es nur noch mit Abscheu betrachtete. Das Urwaldhaus war allerdings für das Publikum geschlossen, so dass die Besucher Josy mit ihrem toten Jungtier nicht beobachten konnten. Auch gab es keine Medienpräsenz wie im Münsteraner Fall, da das Jungtier ja eine Totgeburt war. (21.08.2008)
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Michael Mettler: |
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Mich würde interessieren, wie die anderen Gruppenmitglieder auf das tote Jungtier reagieren bzw. wie die allgemeine Stimmung in der Gruppe ist. Oder wird die Mutter derzeit separat gehalten? (21.08.2008)
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Klaus Schüling: |
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Das kann ich bestätigen (Stand: 18:00 Uhr).
Kennt irgendjemand Fälle, bei denen verstorbene Tiere in menschlicher Obhut ähnlich lange bei der Mutter belassen wurden? (21.08.2008)
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cajun: |
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Laut heutiger Meldung im WDR VT-Text trägt "Ghana" das verstorbene Jungtier immer noch mit sich herum. (21.08.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Das Gorillababy „Claudio“ ist unerwartet gestorben
Nur gut drei Monate wurde „Claudio“ alt, der jüngste Nachwuchs bei den Flachland-Gorillas im Allwetterzoo Münster. Mutter des Kleinen ist „Gana“, die im letzten Jahr durch die Vernachlässigung ihres ersten Kindes Schlagzeilen gemacht hatte. „Mary Zwo“ wurde damals in kritischem Zustand der Mutter abgenommen, im Uni-Klinikum Münster behandelt und dann in die Gorilla-Kinderstube des Stuttgarter Zoos gebracht. Ihr geht es mittlerweile sehr gut. Mit „Claudio“ ging die elfjährige Gorillamutter anfangs wesentlich besser um als mit ihrem ersten Nachwuchs. Zwar zeigte sich „Gana“ immer noch etwas nachlässig und nicht so besorgt um ihr Kind wie „Changa“, das ältere Gorillaweibchen in Münster - doch „Claudio“ entwickelte sich offensichtlich recht gut. In den letzten Wochen sah man ihn sogar öfter mit dem ein halbes Jahr älteren „Thabo“ spielen.
Mitte letzter Woche erschien „Claudio“ relativ müde. Man kaufte Babynahrung, um notfalls mit einer Flasche durch ein Gitter zufüttern zu können. Am Freitag hat der kleine Gorilla noch an Mutters Brust getrunken, doch am Samstag, 16. August, sah er deutlich geschwächt aus und zeigte am Mittag nur noch geringe Lebenszeichen. Zoologische Leitung und Tierpfleger waren sich einig, „Gana“ den Sohn nicht abzunehmen. Er ist dann im Laufe des Nachmittags gestorben und wurde noch am heutigen Sonntag von der Mutter getragen. Gorillas brauchen einen längeren Zeitraum, um sich von toten Artgenossen zu verabschieden - und diese Zeit lässt man der Mutter. Zoomitarbeiter informieren am Gehege die Besucher über das Geschehen, das den einen oder anderen irritieren mag. Was die Ursache für „Claudios“ Tod ist, wird eine entsprechende Untersuchung zeigen. (17.08.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Nachwuchs bei den Langschnauzen-Seepferdchen im Allwetterzoo: Ein Mann brachte 81 Junge auf die Welt!
Erst vor einem guten halben Jahr waren Langschnauzen-Seepferdchen neu im Allwetterzoo eingetroffen. Die Tiere lebten sich in Münster nicht nur gut ein, sie haben sich sogar schon vermehrt. Das ist schnell - und es ist seit vielen Jahren der erste Zuchterfolg bei Seepferdchen im Allwetterzoo.
Nachwuchs ist bei den Seepferdchen Vätersache: Das männliche Tier ist mit einer Bruttasche ausgestattet, in die das Weibchen die Eier legt. Nach etwa drei Wochen werden durch Öffnen der Bruttasche bis zu 200 Junge vom Vater „geboren“. Dieser Vorgang erinnert an eine Geburt, denn das Tier krümmt sich wehenartig und stößt dabei die Jungen aus.
Am 22. Juli kamen geschätzt 60 Junge auf die Welt. Als die anfangs nur wenige Millimeter großen Mini-Seepferdchen heranwuchsen wurden sie in ein größeres Becken umgesetzt. Dabei konnten die Pflegerinnen genau zählen und kamen auf stolze 81 Nachwuchs-Fische! Das zweite Männchen war anscheinend zu schnell: Seine am 31. Juli geborenen etwa 40 Jungen waren zu klein und nicht ausreichend entwickelt. Sie haben leider nicht überlebt.
Der erfolgreiche Vater kümmert sich allerdings nicht mehr um seine Sprösslinge. Die Mini-Seepferdchen wurden nach der Geburt in ein separates Becken gesetzt, damit sie nicht aus Versehen gefressen werden. Die Aufzucht bewältigen die Pflegerinnen - und das ist eine langwierige und zeitaufwändige Angelegenheit. Ernährt werden die Mini-Seepferdchen mit winzigen Krebsen. Inzwischen hat der Nachwuchs die ersten kritischen Wochen überstanden. Die Jungtiere sind anfangs besonders anfällig für Krankheiten und reagieren auch auf Veränderungen sehr sensibel.
Seepferdchen sind tatsächlich echte Fische, die sich allerdings aufrecht fortbewegen. Bei genauem Hinsehen erkennt man eine schnelle wellenförmige Bewegung der kleinen Rückenflosse und der Brustflossen, wobei die einzelnen Flossenstrahlen bis zu 70mal in der Sekunde von der einen Seite auf die andere schlagen. Mit ihrem langen, flossenlosen Wickelschwanz verschaffen sie sich an Gegenständen - selbst bei starken Meeresströmungen - festen Halt. Die Beute, meist Kleinkrebse und Fischlarven, wird mit einem kräftigen Sog in das Röhrenmaul eingesaugt. Bemerkenswert sind die kleinen Augen der Seepferdchen, die wie beim Chamäleon unabhängig voneinander bewegt werden.
Seepferdchen kommen ausschließlich im Meer vor. Die in Münster lebende Art hat ihre Verbreitung im Indopazifik. Erwachsen sind die Tiere hellgelb und können bis zu 25 cm lang werden. Die „Babys“ sind noch milchig durchsichtig. (12.08.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Fotoseminare im Allwetterzoo Münster
Im Zoo wird viel fotografiert. Dank digitaler Technik ist es ja auch ganz einfach. Aber einen Löwen oder Gorilla so richtig toll abzulichten, ist eine Kunst. Und die kann man lernen! Peter Uhl, Fotografenmeister und Inhaber der „Fotoschule des Sehens“, bietet im Allwetterzoo ein- und dreitägige Fotoseminare an. Hierbei geht es in erster Linie um das richtige „Sehen“; denn „das wichtigste Instrument beim Fotografieren ist nicht die hochwertigste Fotoausrüstung, sondern der klare Blick“, sagt Peter Uhl.
Beim eintägigen Seminar Tierfotografie im Zoo am 4. Oktober gibt Peter Uhl Hilfestellungen und Anregungen z.B. zur Wahl des Standortes, zur Perspektive, zum Vermeiden störender Elemente oder zur geeigneten Kameraeinstellung. Beim dreitägigen Seminar Tiere sehen lernen und fotografieren haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich ein genaueres Bild der Tiere zu verschaffen, ein Gespür für den richtigen Moment zu entwickeln und ihre Kenntnisse der Fotografie zu vergrößern. Das Seminar bietet eine Mischung aus theoretischer Information und praktischer Umsetzung. Es findet vom 28. bis 30. August und vom 23. bis 25. Oktober statt. Sämtliche Seminare begleitet übrigens die Zoologin Martina Walther, die ihr Wissen über Tiere und deren Verhalten den Teilnehmern vermitteln wird.
Weitere Informationen unter www.allwetterzoo.de. Anmeldung unter 0172 89 271 21 oder www.fotoschule-des-sehens.de. (08.08.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Comedy-Zoo
In der ersten Folge des Comedy-Zoo von Pro Sieben ist der Allwetterzoo dabei, und zwar mit Kamelen, Giraffen, Eseln, Pferden & Norbert Siebert und den Pinguinen & Holger Drolshagen. „Hauptdarstellerin“ ist Sonja Kraus, Moderatorin bei Pro Sieben.
Sendetermin: Dienstag, 19. August, 21.15 Uhr
(06.08.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Jungtiere
Gerade die Monate Mai, Juni und Juli sind die "Hochzeit" für Nachwuchs im Zoo. In fast allen Bereichen können sich unsere Besucher über Jungtiere freuen. Es haben unter anderem verschiedene Schildkrötenarten, Vieraugen, Seepferdchen, Goldene Löwenäffchen, Guerezas und Erdmännchen das Licht der Welt erblickt. Eine Liste der letzten Geburten finden Sie hier:
www.allwetterzoo.de/index2.php?nlid=85
Ein ganz besonderes Erlebnis für viele Zoobesucher war die Geburt eines Islandpferdes am 13. Juli. Mutter Sunna brachte ihr Fohlen am helllichten Tag zur Welt – vor den Augen zahlreicher Menschen. Bereits nach kurzer Zeit stand das Pferdchen auf eigenen, wenn auch noch wackeligen Beinen und wurde von der Herde herzlich begrüßt. (30.07.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Webcam bei den Erdmännchen
Unsere Erdmännchen sind mittlerweile richtige Internet-Stars geworden: Seit April befinden sich drei Webcams des WDR in deren Anlage und zeigen die kleinen Raubtiere live bei ihrem geschäftigen Treiben. Es wird nach Herzenslust gebuddelt, gerannt und "gesichert" – denn an der höchsten Stelle des Geheges hält stets ein Gruppenmitglied Wache. Wir freuen uns, dass sich die Erdfrauen und -männer so gut in ihrer neuen Anlage eingelebt haben und sich offensichtlich sehr wohl fühlen. Schauen Sie doch einmal rein: www.wdr.de
(30.07.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Endlich ist es soweit, unsere Gorilla-Babys haben Namen. Die beiden Racker hören (mehr oder weniger...) auf die Namen Thabo und Claudio. Thabo – das bedeutet Glück – wurde am 23. November 2007 geboren und ist der Sohn von Changa. Paten sind Elke und Jochen Kramer aus Münster. Gana brachte am 9. Mai 2008 Claudio zur Welt. Patin ist Claudia Kleinert, die "Wetterfee" des WDR. Die beiden kleinen Gorillas tollen schon mit der Gruppe in der Anlage umher.
Thabo und Claudio haben sehr unterschiedliche Mütter. Changa zeigt sich fürsorglich und schmust gern mit ihrem Sohn. Sie ist aber keine Übermutter und lässt ihm bereits einige Freiheiten. Sogar die anderen Gruppenmitglieder dürfen sich schon mit dem kleinen Gorilla beschäftigen. Revierleiterin Bärbel Uphoff beobachtete kürzlich, dass Changa sich immer weiter von ihrem Sohn entfernte. Vater N’Kwango nutzte die Gelegenheit und griff sich den Kleinen. Nachdem Changa genügend Leckerbissen aufgesammelt hatte, holte sie sich ihren Sohn zurück. Der Gorillamann scheint inzwischen großen Gefallen an Thabo zu finden. Er spielt häufig mit ihm und kitzelt ihn besonders gern.
Gana hingegen ist laut Bärbel Uphoff eine richtige Rabenmutter. Sie säugt und pflegt ihren Sohn zwar, legt Claudio aber oft irgendwo ab und trägt ihn meist so, dass es nur für sie bequem ist. Letztens entdeckte die Pflegerin das jüngste Gorillakind gar an der Brust der alten Fatima, während Gana unbeteiligt daneben saß. Sehr schön ist, dass beide Junggorillas sich inzwischen miteinander beschäftigen. Thabo schaut immer öfter nach seinem kleineren Halbbruder. Auch hierbei hat Gana laut Bärbel Uphoff "die Ruhe weg". Anscheinend geht sie davon aus, dass ihr Sohn schon genau das können müsse, was der ältere Thabo kann.
Mehr Informationen zur letzten Gorilla-Geburt im Allwetterzoo unter: www.allwetterzoo.de/index2.php?nlid=83
(30.07.2008)
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Sven P. Peter: |
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Ich war vor einigen Wochen mal wieder im Allwetterzoo und sehr positiv überrascht von den neuen Anlagen für Nashörner und Erdmännchen, sehr vorbildlich, auch die Interaktiven Lernschilder für die Besucher :)
Desweiteren, weil ich neulich danach gefragt wurde, die Planzeichnung des Delfinaußenbereiches, welche über dem Spendentrichter angebracht ist. (14.07.2008)
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Zu Gnaden: Was ist ein "Zookenner" und wir qualifiziert man sich für diesen Titel? (26.06.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Vom „Stern“ getestet und für sehenswert befunden - der Allwetterzoo in Münster gehört in die erste Liga der deutschen Zoos
Bange Wochen des Wartens sind für Adler und das Team des Allwetterzoos vorbei. Am 11. April hatten drei fachkundige Zookenner im Auftrag des „Stern“ den Allwetterzoo in Münster einen ganzen Tag lang unter die Lupe genommen. Jörg Adler, Zoologischer Direktor und dem Allwetterzoo und „seiner“ Stadt Münster mit Haut und Haar verschrieben, hatte die Tester an diesem kühlen und grauen Freitag im Zoo getroffen. Seither trieb ihn die Sorge, dass das Ergebnis im Vergleich zu den später getesteten, zwischenzeitlich ergrünten Zoos wenig schmeichelhaft sein könne. Doch nun ist es amtlich: der Allwetterzoo liegt von den 27 großen getesteten Zoos auf Rang 9 mit dem Prädikat „sehenswert“ und der Note 1,99 hinter berühmten Zoos wie Berlin (Zoo und Tierpark), Hamburg, München und Nürnberg. In NRW, der „Zoolandschaft Deutschlands“, belegt Münster nach Wuppertal Platz 2.
Die Freude bei den 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den saisonalen Aushilfen ist umso größer, als der Allwetterzoo beim letzten Stern-Test 2000 noch auf Platz 23 mit dem Prädikat „zwiespältig“ gelandet war. Doch das Konzept „Allwetterzoo 2000 Plus“ hat nicht nur den Zoo verändert, sondern auch zu einem stetigen Besucherzuwachs und einer erstaunlichen Medienpräsenz geführt. „Der Allwetterzoo überzeugt beim Internationalen Artenschutz“, so kommentiert der „Stern“ einen der Schwerpunkte der Arbeit in Münster. (26.06.2008)
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Werden Münsters Pinguine „Europameister“?
Seit vielen Jahren schon ist der Allwetterzoo für seine „florierende“ Pinguinzucht bekannt. Auch 2007 zeigten sich die Vögel im Frack sehr fruchtbar: Es wuchsen 20 Jungpinguine heran. Diese Zahl wird im jährlich erscheinenden Zuchtbuch des „Europäischen Erhaltungszucht-Programms“ (EEP) veröffentlicht. János Szánthó vom Zoo Amsterdam, der Koordinator des EEP für die Brillenpinguine, war beeindruckt vom münsterschen Ergebnis. Er versichert Dr. Dirk Wewers, dem Kurator im Allwetterzoo, dass Münster „Europameister“ werden könnte: Mittlerweile lägen auch die Zahlen der anderen am EEP für Brillenpinguine beteiligten europäischen Zoos vor. Nur die Zoos von London und Paignton in Großbritannien haben Nachzuchterfolge von etwa 20 Tieren gemeldet, die Zahlen müssen allerdings noch bestätigt werden.
Brillenpinguine zählen zu den hoch bedrohten Tierarten und deshalb wurden die in Zoos lebenden Tiere in ein länderübergreifendes Zuchtprogramm aufgenommen - das EEP. Hauptursachen für die Bedrohung der Brillenpinguine sind die Zerstörung ihrer natürlichen Lebensräume im Süden Afrikas, einhergehend mit Wasserverschmutzung und Überfischung. Laut der IUCN (Weltnaturschutzunion) besteht die Gefahr, dass diese Art in etwa 70 Jahren aussterben wird!
Wegen der akuten Bedrohung ist die hohe Fortpflanzungsrate bei den Pinguinen im Allwetterzoo besonders erfreulich. Und deshalb wird auch ein hoher Aufwand betrieben, damit möglichst viele Küken im Zoo heranwachsen. Zwar brüten die Pinguine die Eier selber aus und füttern ihre Küken rund 60 Tage mit vorverdautem Fischbrei. Doch danach verlassen die Jungvögel die Kolonie und erlernen hinter den Kulissen der Pinguinanlage das Fressen toter Fische. Im Meer würden die Nachwuchs-Frackträger sich zu Gruppen zusammenschließen und gemeinsam nach allem jagen, was glitzert. Die Futterfische im Zoo bewegen sich aber nicht! Deshalb bringen die Tierpfleger den Pinguinen in mehreren Schritten bei, dass sie auch von aufgetauten Fischen satt werden.
Pinguine „made in Münster“ leben mittlerweile in vielen europäischen Zoos, sei es in Amsterdam, Basel oder Straubing. „Brutsaison“ ist in Münster zweimal im Jahr: Küken schlüpfen im August und September und von Dezember bis Februar aus den Eiern. Die Jungpinguine haben anfangs ein eher graues Gefieder und sind noch lange von ihren typisch schwarz-weiß gezeichneten Eltern zu unterscheiden. (23.05.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Gorillageburt im Allwetterzoo
Im Allwetterzoo ist man glücklich über den vierten Nachwuchs bei den „sanften Riesen“
Am letzten Freitag (9. Mai) wurde im Allwetterzoo der vierte Gorilla geboren. Damit ist die Gruppe auf insgesamt sechs Tiere angewachsen und besteht aus „N’Kwango“, dem elfjährigen Mann, der etwa 36 Jahre alten „Fatima“ und den beiden knapp zwölf bzw. elf Jahre alten Müttern „Changa“ und „Gana“ mit ihren Jungtieren. Auf Nachwuchs bei den Gorillas hatte man im Allwetterzoo 30 Jahre vergeblich gewartet, doch seitdem die Gruppe deutlich verjüngt wurde, klappt es!
2006 gebar „Changa“ den ersten Gorilla überhaupt in Münster. Die Tochter des aus Frankfurt stammenden Weibchens überlebte allerdings die Verletzungen nicht, die es bei Auseinandersetzungen in der Gruppe erlitten hatte. Im November 2007 wurde „Changa“ erneut Mutter eines kräftigen Jungen. „Gana“ hatte im Mai 2007 mit „Mary Zwo“ ihr erstes Kind auf die Welt auf die Welt gebracht. Dessen kurzzeitiger Aufenthalt in Münsters Uni-Klinikum sowie der anschließende Umzug in die Aufzuchtstation des Stuttgarter Zoos Wilhelma sorgten für viel Aufmerksamkeit. Zwar hat „Gana“ ihr erstes Jungtier damals offensichtlich vernachlässigt, doch im Allwetterzoo ist man nun zuversichtlich: Die frischgebackene Mutter konnte in den letzten Monaten sehen, wie „Changa“ mit ihrem Kind umgeht und hat sicher eine Menge gelernt.
Die Tierpfleger im Menschenaffenhaus hat die Geburt des jüngsten Gorillas sehr beeindruckt. Hier ihre Schilderung der Ereignisse: Freitagmorgen im Menschenaffenhaus. Ein arbeitsreicher Tag hatte begonnen. Doch etwas war anders als sonst, die Gorillas verhielten sich auffällig. Der 11jährige „N’Kwango“ ging in die Außenanlage und nur „Changa“ mitsamt Kind lief mit. Die beiden anderen Weibchen blieben im Schlafgehege und „Gana“ verhielt sich auffällig: Sie legte sich auf den Bauch und presste stark - ein Indiz für die bevorstehende Geburt. Direkt danach setzte sich das hochträchtige Weibchen allerdings wieder hin. Die Pfleger arbeiteten normal weiter, behielten die werdende Mutter aber stets im Blick. Die stand plötzlich auf und ging in den Wintergarten, der das Innengehege im Menschenaffenhaus mit der großen Freianlage verbindet. Dort legte sie sich erneut auf den Bauch und presste. „Gana“ kehrte in das Schlafgehege zurück und setzte sich neben die 36jährige „Fatima“, die anderen Gorillas waren ihr gefolgt.
Dann ging es schnell: „Gana“ presste noch zweimal und fing schließlich mit beiden Händen das Baby auf! Sie nahm es sofort an sich - und kurz darauf gingen sämtliche Gorillas in den Wintergarten. Die Pfleger konnten nun den Schieber zum Schlafgehege schließen, um Blut und Fruchtwasser aus dem „Kreißsaal“ zu entfernen. Dann verteilten sie dort frisches Stroh und zogen den Schieber wieder auf. Prompt kehrten die Gorillas zurück und setzten sich nebeneinander auf den Boden - alle machten einen ruhigen Eindruck. Das Jungtier wirkt kräftig, es wurde schon eine Stunde nach der Geburt am Bauchfell der Mutter hängend beobachtet: „Gana“ marschierte auf allen Vieren über die Außenanlage, ihr Kind baumelte unter ihrem dicken Bauch, die rund 70 cm lange Nabelschnur mit sich schleppend. Das Gorillaweibchen hat die Geburt problemlos überstanden und schon recht schnell wieder gefressen und getrunken. Dem Jungtier geht es gut! Und Peter Bein, Tierpfleger im Menschenaffenhaus und Augenzeuge der Geburt schwärmt heute noch: „Für mich war die Geburt das Allergrößte, einfach unbeschreiblich!“.
Unser Foto zeigt das Gorillababy am Tag der Geburt. (13.05.2008)
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Gestern habe ich mir, zusammen mit dem Begründer der Tierbestandsliste, die neuen Anlagen in Münster für Nashörner und Erdmänner angeschaut.
Der Nashornbereich hat mich sehr beeindruckt. Die Außenanlage wirkt geräumig, ist gut zu unterteilen und bietet mit der Bohlenbegrenzung einen Eindruck, der natürlicher wirkt als das Haus dahinter und trotzdem zu diesem paßt, ja dessen Proportionierung und Struktur neu wirken läßt. Hinzu tritt, daß man nicht auf die Tiere herabsieht, sondern sie fast so monumental wirken wie auf der Altanlage, obgleich ihnen jetzt deutlich mehr Komfort zu Verfügung steht. Schließlich gelang es auch, die Unterteilungen so zu gestalten, daß sie den Fluß des Geländes nicht unterbrechen. Ich denke, daß keine der münsteraner Neuanlagen seit der Errichtung der Strandvoliere sich dergestalt glücklich in den Altbestand eingefügt hat. Ein wenig schade finde ich lediglich, daß die elegante Abgrenzung mit der elektrisch geladenen Schiene, die zu den interessantesten "Umzäunungen" des münsteraner Zoos zählte, so vollständig verschwinden mußte.
Die Erdmännchenanlage bedeutet sicher auch eine Verbesserung, doch stört mich hier der durch das Gelände gelegte Weg, der dieses zerschneidet, seltsame Zwickelsituationen entstehen läßt und zur kunstfelsdekorierten Höhle paßt wie die Faust auf das Auge. Da auch die Brückensituation nicht recht gelöst wurde, scheint mir hier eine gute Idee mit zu wenig Fingerspitzengefühl gelöst worden zu sein, zumal neben dem großzügigen Fluß der Nashornanlage macht der Erdmännchenbereich keine gute Figur. Die Idee, die Anlage durch diesen Tunnel dergestalt zu gliedern, daß kein Tier sie übersehen kann, dürfte aber ein interessanter Versuch sein, Beißereien und Hetzjagden der Gruppe auf ein einzelnes Tier, wie sie in Köln zum Problem geworden sind, zu mildern. Doch auch dieser Anlage muß man zugestehen, daß sie anders als mancher ihrer Vorgänger Rücksicht auf Nachbarbauten nimmt und sich in vorhandene Strukturen einfügt. (12.05.2008)
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Klaus Schüling: |
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Der Zoo-Verein Münster sucht für die Betreuung der Lori Voliere im Allwetterzoo laufend freiwillige Helfer.
Besonders an den Samstagen sind wir zur Zeit ganz schwch besetzt - auch einige gelegentliche Mithilfe für einige wenige Stunden wäre eine große Hilfe!
Interessenten für diese ehrenamtliche Tätigkeit (die natürlich keinen Eintritt zahlen müssen) wenden sich bitte an den Geschäftsführer des Zoo-Vereins, Klaus Schüling unter 0251 311523 (12.05.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Frühling, Sonne, Jungtiere:
Im Allwetterzoo freuen sich nicht nur die Besucher über die wunderschönen Maitage!
Als die kleinen Kattas Ende März bzw. Mitte April das Licht der Welt erblickten, war es in Münster grau in grau. Zum Glück können die Mütter mit ihrem Nachwuchs jetzt nach draußen, denn die aus Madagaskar stammenden Halbaffen sind ausgesprochene Sonnenanbeter. „Oma“ Viola und ihre Artgenossen können auf ihrer für Besucher begehbaren Insel im Allwetterzoo sehr gut beobachtet werden. Suchen hingegen muss man ein besonderes Jungtier im Tropenhaus: Die Mutter eines am 23. März geborenen Weißkopfsakis versteckt sich gern hoch oben in den Bäumen der Voliere. Diese „fliegende Affen“ aus Südamerika können enorm weit springen.
Auch in vielen anderen Bereichen genießen Jungtiere genießen die Wärme, beispielsweise ein Zebrafohlen und zwei wenige Tage alte Gnus auf dem Afrikapanorama. Reizend und zierlich sind die Kitze bei Vietnam-Sikahirschen und den seltenen Prinz-Alfred-Hirschen. Kräftiger sehen da schon die beiden Fohlen der Mongolenponys aus oder das muntere Trampeltierfohlen. Geboren am 12. März hat es gerade eben eine „Familienzusammenführung“ erlebt. Nachdem der kleine Hengst die ersten Lebenswochen mit Mutter „Manel“ in einem separaten Gehege verbracht hatte, lernte er jetzt den Rest der Herde kennen. Durch die anfängliche Trennung wird sichergestellt, dass das Fohlen ausreichend Milch bekommt und sich nicht ältere Jungtiere oder gar erwachsene Stuten bedienen...
Nur an der gelben Haut über ihren Schnäbeln sind die vier jungen Keas zu erkennen, die Anfang Februar zum ersten Mal gehört wurden. Der Nachwuchs dieser neuseeländischen Papageien wurde am Ende eines höhlenartigen Ganges erbrütet und verbrachte die ersten Lebenswochen unterirdisch. Mittlerweile sieht man sie immer öfter kreischend miteinander spielen. Noch grau sind die Küken der australischen Schwarzen Schwäne, die am 18. April schlüpften.
Besonders wertvoll sind sieben Ende März und Mitte April geschlüpfte Sternschildkröten. Deren Eltern stammen aus einer Gruppe von 68 Tieren, die 2004 in Hongkong beschlagnahmt wurden. Als genetisch sehr wertvolle Tiere wurden die Schildkröten an neun europäische Zoos weitergegeben. In Münster ist man auf diesen zweiten Zuchterfolg bei den hoch bedrohten Sternschildkröten sehr stolz. Die Mini-Panzerträger sind in einem Terrarium an der Rückseite der Großflugvoliere zu bestaunen. (07.05.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Kängurus, Tiger und Elefantenfüße:
Maler- und Lackierer-Auszubildende verschönern derzeit den Zoo!
45 angehende MalerInnen und LackiererInnen sind seit einigen Tagen damit beschäftigt, den Allwetterzoo zu verschönern. Äußerst phantasievoll, eigenständig und mit unterschiedlichen Techniken bemalen die jungen HandwerkerInnen derzeit Gebäude, Treppenhäuser oder Säulen im Zoo mit Affen, Fröschen, Kamelen. Und sie beschriften Wände mit Regeln zum Klimaschutz. Sechs Projektgruppen arbeiten bei den Kängurus und im Aquarium, im Bereich von Restaurant und Betriebshof, in einem Affenhaus sowie auf einer Brücke über den Zookanal.
Entstanden ist die Idee zum Projekt im Adolph-Kolping-Berufskolleg in Münster. Gefördert wird es durch die Handwerkskammer Münster, 21 ausbildende Maler- und Lackiererbetriebe sowie durch ortsansässige Unternehmen. Im Zoo war man von der Projekt-Idee schnell überzeugt - und die 45 künftigen MalerInnen und LackiererInnen fingen Feuer, als sie bei einem Rundgang durch den Allwetterzoo „ihre“ Wände kennen lernten. Mitten in der Känguru-Anlage malen dürfen? Das war mal etwas anderes!! (28.04.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Samstag, 26. April, 11 bis 17 Uhr
Neue Anlagen für Nashörner und Erdmännchen im Allwetterzoo Münster:
Informationsveranstaltung für Besucher
Die Bauzäune sind gefallen, die Eröffnungsreden wurden gehalten - und Breitmaulnashörner und Erdmännchen im Allwetterzoo freuen sich in ihren soeben fertig gestellten Freianlagen auf viele neugierige Menschen. Wer mehr über das funkelnagelneue Zuhause von Nashorn & Co. erfahren möchte, sollte die Zoo-Veranstaltung am kommenden Samstag nicht verpassen. Es finden stündlich ab 12 Uhr von Biologen geleitete Führungen rings um die neuen Anlagen statt. Bei öffentlichen Fütterungen stehen Tierpfleger für Fragen zu Erdmännchen und Nashörnern zu Verfügung. Ihre Leibspeise, nämlich Mehlwürmer, erhalten die kleinen Raubtiere um 14 und 16 Uhr; die dickhäutigen Nachbarn werden um 15 Uhr mit Brötchen verwöhnt. Darüber hinaus gibt es Mal- und Bastelaktionen für Kinder sowie Infostände vom Zoo-Verein und zum Thema „kiss a frog“. Kinderbilder aus dem Wettbewerb „Unsere Erdmännchen“ werden in der Nashornhalle ausgestellt. Die kleinen Sieger erhalten ihre Preise um 14 Uhr. Mehr unter www.allwetterzoo.de. (24.04.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Neue Tieranlagen im Allwetterzoo Münster:
Nashörner und Erdmännchen haben jetzt viel mehr Platz zum Rennen und Buddeln - und die Besucher erleben die Tiere noch „hautnäher“!
Im Allwetterzoo Münster ist man stolz und glücklich: Nashörner und Erdmännchen durften schon vor der offiziellen Eröffnung ihre völlig neuen Freianlagen in Besitz nehmen. Das „Probewohnen“ hat gezeigt, dass die Tiere sich wohl fühlen! Und das ist die beste Belohnung für die größte Baumaßnahme der letzten beiden Jahre, an der außer Zoologen und Technikern, Tierpflegern und Zoohandwerkern auch etliche Fremdfirmen beteiligt waren. Und die auch von den Zoobesuchern Geduld einforderte; denn Lärm und Schmutz ließen sich nicht immer vermeiden. Der Umbau begann nach den Herbstferien 2007 mit Abbrucharbeiten. Es galt viel Beton zu beseitigen, um den afrikanischen Nasenhorn-Trägern und den beliebten kleinen Räubern ein naturnahes neues Zuhause einzurichten.
Entstanden sind Freianlagen, die sich sehen lassen können - und einmal mehr das Gesamtbild des Allwetterzoo positiv verändern. Die neu gestaltete Fläche umfasst insgesamt rund 4.000 qm und erstreckt sich längs der Nashornhalle vom Allwettergang bis zum Ausgang der Elefantenhalle. Viel Holz, Sandsteinfelsen und eine attraktive Bepflanzung geben den neuen Anlagen einen natürlichen und harmonischen Anstrich. Umgestaltet wurde auch die gesamte Außenwand des Nashornkomplexes. Hellgelb gestrichen erinnern die sanierten, ehemals grauen Flächen jetzt an die sonnige Heimat der tierischen Bewohner. Mehr unter www.allwetterzoo.de. (23.04.2008)
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Neue Tieranlagen im Allwetterzoo Münster:
Nashörner und Erdmännchen haben jetzt viel mehr Platz zum Rennen und Buddeln - und die Besucher erleben die Tiere noch „hautnäher“!
Im Allwetterzoo Münster ist man stolz und glücklich: Nashörner und Erdmännchen durften schon vor der offiziellen Eröffnung ihre völlig neuen Freianlagen in Besitz nehmen. Das „Probewohnen“ hat gezeigt, dass die Tiere sich wohl fühlen! Und das ist die beste Belohnung für die größte Baumaßnahme der letzten beiden Jahre, an der außer Zoologen und Technikern, Tierpflegern und Zoohandwerkern auch etliche Fremdfirmen beteiligt waren. Und die auch von den Zoobesuchern Geduld einforderte; denn Lärm und Schmutz ließen sich nicht immer vermeiden. Der Umbau begann nach den Herbstferien 2007 mit Abbrucharbeiten. Es galt viel Beton zu beseitigen, um den afrikanischen Nasenhorn-Trägern und den beliebten kleinen Räubern ein naturnahes neues Zuhause einzurichten.
Entstanden sind Freianlagen, die sich sehen lassen können - und einmal mehr das Gesamtbild des Allwetterzoo positiv verändern. Die neu gestaltete Fläche umfasst insgesamt rund 4.000 qm und erstreckt sich längs der Nashornhalle vom Allwettergang bis zum Ausgang der Elefantenhalle. Viel Holz, Sandsteinfelsen und eine attraktive Bepflanzung geben den neuen Anlagen einen natürlichen und harmonischen Anstrich. Umgestaltet wurde auch die gesamte Außenwand des Nashornkomplexes. Hellgelb gestrichen erinnern die sanierten, ehemals grauen Flächen jetzt an die sonnige Heimat der tierischen Bewohner.
Die derzeit drei Breitmaulnashörner im Allwetterzoo haben sich in ihrem neuen Zuhause für die warme Jahreszeit bereits gut eingelebt. Die dreiteilige Freianlage bietet den grauen Kolossen rund 3.500 m² Fläche zum Laufen, Sonnenbaden oder Dösen. Die Gehegeteile können je nach Bedarf zu einer riesigen Anlage vereint oder aber getrennt werden. Eine Trennung ist z.B. dann nötig, wenn Heu und Stroh geliefert oder der produzierte Mist abtransportiert werden, denn zu Gunsten der Tiere wurde auf einen Wirtschaftsweg verzichtet, die Trecker fahren über die Anlage. Auch Mutter und Kind könnten ein separates Gehege bewohnen. Für die Besucher entstand viel Komfort. Sei es durch eine große Glasscheibe, die eine für den Allwetterzoo völlig neue Sicht auf die Nashörner erlaubt. Oder durch die großflächig überdachte „Nashornlodge“, die vor Regen und heißer Sonne schützt und einen Blick von oben auf die Nashörner erlaubt.
Woraus besteht eigentlich das Nasenhorn? Diese und andere Fragen werden bei den Breitmaulnashörnern durch informative und großformatige Tafeln mit einigen Besonderheiten beantwortet. So kann man durch Befühlen die Dicke der Nashornhaut mit der des Menschen vergleichen, durch ein „Nashornauge“ schauen oder mit Nashornohren wackeln. Und der Besucher erfährt, dass immer noch Nashörner sterben müssen, weil ihre Nasenhörner begehrte Handelsware sind.
Die Erdmännchen sind völlig neue Bewohner im Bereich der Nashörner. Sie zogen bereits im Dezember aus ihrer alten Anlage neben dem Tropenhaus aus und fanden ein komfortables Winterquartier in der Nashornhalle. Hier ist es mollig warm, es gibt viel Sand zum Buddeln, Stämme und Steine zum Klettern und warme Höhlen zum Verstecken. Die Grenze zwischen Gehege und Besuchern bilden bis zum Boden reichende Glasscheiben. So können selbst kleine Kinder die wuseligen „Scharrtiere“ richtig gut beobachten. Andersherum nehmen sogar die Erdmännchen Anteil an ihrer Umgebung: Betritt ein Mensch mit Hund die Nashornhalle, rennen die kleinen Räuber nach vorn und schauen sich den fremden Vierbeiner genau an. Sind Nashörner und Erdmännchen am Abend in der Halle, hat man dank der Verglasung zwischen beiden Tieranlagen den besten Eindruck der neuen unmittelbaren Nachbarschaft.
An der 460 qm großen Freianlage für die Erdmännchen wurde noch bis Mitte April gebaut; dann gab es für die derzeit 15 Tiere eine Premiere: Bei Sonnenschein durften sie ihr neues Außenterrain erstmalig betreten. Von drinnen nach draußen gelangten sie durch einen oben verglasten Tunnel. Als sich die letzte Klappe öffnete, nahmen sie anfangs zögernd, dann aber bemerkenswert schnell und offensichtlich begeistert ihr Gehege in Besitz. Kein Wunder: Außer noch mehr Sand zum Buddeln gibt es einen Hügel, den Erdmänner und -frauen erklimmen müssen, wollen sie von einem Teil ihrer Anlage in den anderen wechseln. Sie laufen quasi über die Köpfe der Besucher hinweg um ihre ganze Anlage zu nutzen. Und der Weg für neugierige Menschen führt mitten durch das Freigelände der Tiere. Dank großer Glasscheiben hat man dann den einen oder anderen Erdmann direkt vor der Nase. Unter dem Hügel gibt’s eine Überraschung: Durch ein Fenster blickt man direkt in die Schlafstube der Erdmännchen-Familie!
Erdmännchen sind übrigens Raubtiere. Ihre Leibspeise im Zoo sind Mehlwürmer. Die zoologisch zu den Katzenartigen zählenden Tiere nennt man auch „Scharrtiere“. Wer sie eine Weile beobachtet, weiß warum! Sie buddeln unermüdlich im Sand und suchen nach Nahrung. Beim Graben können sie ihre Ohren verschließen, damit kein Sand eindringt. Auch im Zoo legen sie unterirdische Gänge und weit verzweigte Höhlensysteme an. Einen „Fluchtweg“ werden sie bei aller Mühe aber nicht finden, denn unter dem Sand hält sie ein eigens eingebauter Grabschutz auf. Und große Steine, mit denen die Innen- und Außenanlage der Erdmännchen gestaltet wurden, ruhen auf stabilen Betonsockeln, damit sie den kleinen „Buddlern“ nicht auf den Kopf fallen...
Erdmännchen stammen aus Süd- und Südwestafrika und bewohnen ausschließlich offene Trockengebiete und Savannen. Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 30 cm und einem Körpergewicht von etwa 700 g gehören sie zu den kleinsten der Mangusten-Familie. Ihren Namen verdanken sie einer typischen Verhaltensweise, dem „Sichern“. Hierzu stellt sich ein Tier auf die Hinterfüße - es macht „Männchen“. Mit seinen leistungsfähigen Augen beobachtet es die Umgebung und warnt bei Gefahr die Artgenossen durch schrille Rufe. Erdmännchen leben in sozialen Verbänden von bis zu 30 Tieren, die Familie im Allwetterzoo besteht derzeit aus 15 Tieren: Vater, Mutter und Kinder. Neuer Nachwuchs stellt sich meist im Februar und im Frühsommer ein; die jüngsten Tiere in Münster wurden am 5. Februar 2007 geboren.
Auf die vielen Besonderheiten, die die Erdmännchen auszeichnen, werden die Zoo-Besucher mit attraktiven, teils zum Spielen reizenden Großschildern hingewiesen. Übrigens kann man sich die Tiere auch auf den heimischen Bildschirm holen: Der WDR hat Webcams eingerichtet, die das muntere Treiben der kleinen Scharrtiere live ins Internet übertragen werden.
Zahlen und Daten
Neubau der Erdmännchen-Anlage
Größe der Freianlage: 460,0 m²
Größe der Innenanlage: 27,5 m²
(alte Anlage am Tropenhaus zum Vergleich: 32 m²)
Sandtiefe innen: 60 cm, außen: 80 cm, Sandmenge: rund 385 m³
Neue Freianlage für Breitmaulnashörner
Gesamtgröße der Freianlagen: 3.512 m²
(alte Anlagen zum Vergleich: 2.234 m²)
Ausführung: Architektur-Büro Wolfgang Kantorski, Münster
Projektleitung Zoo: H. Jörg Adler (Zoodirektor), Dirk Heese (Techn. Leiter)
Aufwand insgesamt: 0,9 Mio Euro inklusive Wegebau, Wandgestaltung und Edukation
Spende Zoo-Verein für die Erdmännchen-Anlage: 70.000 Euro
offizielle Eröffnung: 23. April
Besucherfest am 26. April mit Führungen, öffentlichen Fütterungen, Siegerehrung und Ausstellung zum Wettbewerb „Unsere Erdmännchen“, sowie Info- und Malständen
Auf dem Gelände der neuen Erdmännchen- und einem Teil der neuen Nashorn-Außenanlage befand sich ursprünglich ein Badebecken mit Landteil für Flusspferde (ab 1974). Es wurde Anfang der 1980er Jahre geteilt und im linken Bereich für Zwergflusspferde umgebaut. Seit etwa 1994 lebten hier verschiedene Tiere, zuletzt Krauskopfpelikane, die jetzt vor dem Afrikapanorama zu sehen sind. Den rechten Teil bewohnte ein Paar Schabrackenschakale. Sie sind in einen niederländischen Zoo umgezogen. (21.04.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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NACHRICHTEN AUS DEM ALLWETTERZOO
Ausgang für junge Giraffe
"Makena", die im Februar bei uns eingetroffene Junggiraffe, hat inzwischen auch die Freianlage kennen gelernt. Die Eingewöhnungszeit hat etwas länger gedauert, denn wir wollten kein Risiko eingehen und sie vorzeitig nach draußen lassen. Die Begrenzung unserer Anlage ist für eine ungestüme junge Giraffe leicht zu überwinden. Als "Makena" dann zum ersten Mal hinaus durfte, ließ sie sich weder vom eigens gespannten Flatterband noch vom Weidezaun aufhalten. Sie stand plötzlich jenseits der Absperrung, ging aber anstandslos wieder zurück. In den Tagen darauf wurde das Hinauslassen immer länger ausgedehnt, ohne dass "Makena" erneut spazieren ging...
Schwan "Petra" hat den Zoo verlassen
Es gibt nur wenige Menschen, die nicht wissen wer "Petra" ist. Die Schwarze Schwänin, die den zweiten Winter im Allwetterzoo verbrachte, ist weit über Münsters Grenzen hinaus bekannt. Es gibt kaum eine Zeitung in Deutschland, die nicht über ihre "Liaison" mit einem weißen Höckerschwan berichtet hat. Groß war auch das Medienecho, als "Petra" von ihrem Freund verlassen wurde. Der einheimische Schwan, der im Dezember im Zoo aufgetaucht war, hatte am Samstag vor Ostern den "Schwanensee" verlassen. Als "Petra" sich offensichtlich einsam fühlte, brachten wir sie zurück an Münsters Aasee und damit zu "ihrem" Schwanen-Tretboot. Unser Foto zeigt das Paar - wieder glücklich vereint - vor den neuen Aasee-Terrassen.
JUNGTIERE
Sehr stolz sind wir auf die Nachzucht von vier Sternschildkröten am 14.. und 16. Februar sowie am 22. März. Für den Artenschutz ist dies von großer Bedeutung; denn die fünf Tiere unserer Zuchtgruppe gehören zu den 68 Schildkröten, die 2004 in Hongkong beschlagnahmt wurden. Als genetisch sehr wertvolle Tiere wurden die Sternschildkröten über den Zuchtbuchführer im Zoo Rotterdam an neun europäische Zoos weitergegeben. Sollte die Zucht außer in Münster auch in den anderen Einrichtungen künftig erfolgreich sein, wird langfristig über ein Auswilderungsprogramm für Sternschildkröten nachgedacht.
Auch die Kammchamäleons haben sich vermehrt: Hier schlüpften am 20. und 21. März insgesamt fünf Jungtiere aus den Eiern - und zwar nicht im Zoo, sondern wie schon mehrfach zuvor im privaten Keller von Kristina Theobald. Die Eier dieser mittelgroßen Chamäleons werden 246 Tage bei einer Temperatur von 20 bis 24 °C am Tag bebrütet, nachts muss die Temperatur abgesenkt werden. Um dieses Temperaturmanagement optimal zu gewährleisten, nimmt die Tierpflegerin die Eier mit nach Hause..
Die Brutsaison unserer Brillenpinguine fand in diesem Winter erst am 3. März mit dem Schlupf von Nummer 383 ein Ende. Die im Februar geschlüpften Pinguine 381 und 382 sitzen inzwischen hinter den Kulissen, um das Fressen toter Fische zu lernen.
Mehr über unsere Pinguin-Kinderstube unter
www.allwetterzoo.de/index2.php?nlid=36
Am 19. März brachte die Mongolenstute "Gaslan" ein weibliches Fohlen zur Welt; "Naidal" wurde zwei Tage später Mutter eines Hengstfohlens. Die beiden Mongolenponys waren im vergangenen Jahr zum Decken ins schwäbische Gammertingen gebracht worden, weil wir keinen Hengst halten.
Weitere Jungtiere gab es bei Kattas, Weißkopfsakis, Trampeltieren und Vietnam-Sikahirschen. Unser Foto zeigt ein Kitz dieser zierlichen südostasiatischen Hirsche wenige Stunden nach der Geburt.
VERANSTALTUNGEN
Freitagsführungen
25.4., Die Sinne der Tiere
2.5., Tiere des Dschungels
9.5., Huftiere im Allwetterzoo
16.5., Familienleben der Tiere
23.5., Tarnen und Warnen
30.5., Schwimmen, Laufen, Fliegen
Seit April beginnen unsere Freitagsführungen erst um 17 Uhr.
Mehr über Führungen im Zoo unter
www.allwetterzoo.de/index2.php?nlid=12
Fotoseminare im Allwetterzoo
In diesem Sommer bieten gleich zwei Fotografen bei uns mehrtägige Fotoseminare an. Fotografenmeister Peter Uhl führt seinen Kurs "Tiere sehen lernen und fotografieren" gemeinsam mit der Dipl.-Biologin Marina Walther an drei Terminen durch: 26. bis 28. Juni, 28. bis 30. August, 23. bis 25. Oktober.
Mehr Informationen und Anmeldung unter
www.fotoschule-des-sehens.de (ab Anfang Mai).
Der zweite Kursleiter, Dr. Hans-Peter Schaub, ist Fotograf und Chefredakteur des Magazins "Naturfoto". Sein Fotoworkshop findet vom 31. Juli bis 2. August statt.
Infos und Anmeldung unter
www.hanspeterschaub.de
Münster für Verliebte
"sommer spezial" ist ein Flyer betitelt, der ein neues Arrangement von Münster Marketing vorstellt. Zwei Personen - egal ob frisch verliebt oder lang vertraut - sind eingeladen, tagsüber den Allwetterzoo zu entdecken und sich abends im GOP Varieté zu amüsieren.
Mehr unter Informationen und online-Buchungen unter
www.muenster.de/stadt/tourismus/arrangements_special.html
(18.04.2008)
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Jörg Adler trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel
Auf Einladung der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag nahm Jörg Adler in seiner Funktion als Direktor des Allwetterzoos und als Vorstandsmitglied der Stiftung Artenschutz an dem Kongress „Verantwortung übernehmen – Schöpfung bewahren“ im Bundestag teil. Hochkarätige Vertreter aus internationaler Politik, Wirtschaft und Naturschutz wie der madagassische Staatspräsident, die Vorstände von KfW und BDI sowie die Präsidenten der großen Naturschutzverbände der Welt sprachen zum Thema „Erhalt der Vielfalt unserer Erde als Aufgabe der internationalen Politik“.
Bundeskanzlerin Angela Merkel machte deutlich, dass das Aufhalten der „Artenauslöschung, der aktuell ca. 150 Arten täglich zum Opfer fallen“ (Zitat Merkel) die große Herausforderung unserer Zeit ist. Im Vorfeld der Konferenz hatte die Kanzlerin den Bundesumweltminister beauftragt dafür zu sorgen, dass der Finanzminister zusätzliche Mittel für den Natur- und Artenschutz „nachlegt“. Am Rande der Konferenz hatte Adler ein persönliches Zusammentreffen mit der Kanzlerin, die dem Allwetterzoo Münster guten Erfolg bei seinen Bemühungen um die Bewahrung der Vielfalt wünschte. (10.04.2008)
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Heute morgen hat uns „Gaslan“, eine Stute der sehr seltenen Mongolenponys, mit einem Fohlen überrascht! Das kleine Pferdchen stand schon wenige Stunden nach der Geburt auf seinen wackeligen Beinen – sorgsam behütet von seiner streitlustigen Mutter. Sie duldet noch keine Annäherung ihrer offensichtlich neugierigen Mitbewohner. „Gaslan“ und die zweite, hochträchtige Mongolenstute „Naidal“ bewohnen die große Pferdeanlage in unserem Kinder- und Pferdepark gemeinsam mit Islandpferden, einem Dülmener Pony und einer Herde Poitou-Riesenesel. Einen Hengst halten wir nicht: Die beiden Stuten waren im letzten Jahr zum Decken nach Gammertingen gebracht worden.
Das Mongolische Pony ist extrem kräftig und ausdauernd. Es überlebt auch unter härtesten Bedingungen. In seinem Ursprungsland der Mongolei wird es von den Nomaden als Reittier, aber auch als Fleisch-, Fell- und Milchlieferant genutzt. Die mongolischen Nomaden halten ihre Ponys meist in großen Herden, aus denen sie oft nur die heraus fangen, die sie zum Reiten benötigten. Neben dem großen Nutzen für das Überleben der Menschen in der kargen Steppe werden die Tiere traditionell für Pferderennen eingesetzt. Die Mongolenponys im Allwetterzoo kamen über einen schwäbischen Pferdezüchter direkt aus der Mongolei nach Deutschland. (19.03.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Große Oster-Überraschung im Allwetterzoo Münster
Heute morgen staunten die Tierpfleger nicht schlecht, als sie an einer der neuen Freianlagen für Breitmaulnashörner im Allwetterzoo vorbeigingen. Eigentlich hätten alle Tiere im Stall sein müssen - aber dort stand ein Jungtier! Ganz allein, mit knubbeliger Nase und noch ohne Hörnchen - doch leider nur aus rotem Metall. Das Ergebnis sofortiger Nachforschungen sorgte dann für Heiterkeit und Freude: Siegfried Hericks, Bauschlosserei, und Klaus Bernsjann, Garten- und Landschaftsbau, hatten sich die Oster-Überraschung ausgedacht und das hübsche Tier heimlich vor Dienstbeginn in die Anlage gebracht. Die beiden Havixbecker Unternehmer und ihre Mitarbeiter waren in den letzten Monaten mit dem Bau der neuen Freianlagen für Nashörner und Erdmännchen befasst. Jetzt sind die Arbeiten beinahe abgeschlossen und man wollte dem Zoo ein Geschenk zur bevorstehenden Eröffnung machen, die am 23. April stattfinden wird. Das geschenkte Jung-Nashorn passt übrigens perfekt zum sogenannten „Edukations-Nashorn“, mit dem der Zoo seit dem letzten Sommer auf die bedrohliche Situation aller Nashorn-Arten aufmerksam macht. Dieses lebensgroße „Mutter-Nashorn“ war ebenfalls in der Bauschlosserei Hericks entstanden. (17.03.2008)
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Michael Amend: |
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@Sacha. Ich verlege dieses Thema in den " Rinder"Thread. (10.03.2008)
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Sacha: |
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Da ich nur wenige Kilometer von Zürich entfernt wohne und erst am letzten Freitag im Zoo war: Der Zoo Zürich hat definitiv Bantengs und keine Gaure (welche thematisch allerdings etwas besser passen würden).
@WolfDrei resp. Michael Amend: Gab oder gibt es nicht auch im ZOO San Diego eine Gemeinschaftshaltung mit Gauren? Ich meine, mich an eine Kombi Gaur/Wildschwein oder Gaur/asiat. Hirschart zu erinnern. (10.03.2008)
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IP66: |
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Ich habe vor einem guten Jahr in Zürich noch Bantengs gesehen - das Gehege ist allerdings nicht besonders groß, und ich kann mir vorstellen, daß der Stier besonders durch die Hanglage ähnlich imposant wirken kann wie ein Gaur auf Normalgelände. Der alte zürcher Zoo nutzte die Möglichkeit, die durch auf Untersicht konstruierte Gehege in Szene zu setzen, recht intensiv. Die Gaus-Gehege von Münster und München liegen in ihrer Entstehungszeit recht nah beieinander, allerdings sockelt Hellabrunn die Tiere durch einen über dem Besucherwegniveau gelegenen Graben denkmalartig auf, während Münster sie in einem recht geräumigen und gut einsehbaren Gehege nicht besonders herausstellt. Die münsteraner Afrika-Anlage wirkt an manchen Stellen ziemlich zertrampelt - vermutlich würde der Rasen bei weniger Tieren, vor allem weniger Zebras, besser wachsen. (09.03.2008)
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WolfDrei: |
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Na ja , Herr Amend, im WAP San Diego haben sie auch einige Hektar für die Asiaten und dazu solide "natürliche" Betonumfassungen mit aufgesetztem Draht(elektrisch?) (09.03.2008)
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Michael Amend: |
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Gaur zusammen mit Nashorn, diversen Hirschen, Antilopen, Wildschafen. Problemlos. (09.03.2008)
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Michael Mettler: |
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@Anti-Erdmännchen: Also, Gaur und Banteng sollte man schon auseinanderhalten können, wenn man sich über "für den Kenner interessante Tierbestände" auslässt :-)
Mein Zürich-Besuch liegt zwar noch länger zurück, aber auch laut ISIS hat der Zoo nach wie vor Java-Bantengs und keine Gaure. In meinem damaligen Beitrag zitierte ich Äußerungen des Berliner Zuchtbuchführers, und da heißt es ja auch, dass die Zaunhöhe von mindestens zwei Metern empfohlen (!) wird. Nun, dann hat Münster offensichtlich beschlossen, dieser Empfehlung nicht zu folgen... (Wobei ich mich gerade frage: Sind die Zäune in Berlin selbst eigentlich so hoch wie empfohlen?)
Selbst München hat es trotz reichlich Platz und mit jahrzehntelanger Gaur-Erfahrung bisher nicht gewagt, diese mit anderen Huftieren zu vergesellschaften (andererseits auch die Bantengs nicht, die sich vielerorts als gesellschaftsfähig erwiesen haben). Lediglich bei Hagenbeck sah ich eine Gemeinschaftshaltung, da waren die noch jungen Gaure anfangs mit den Nellorezebus vergesellschaftet - aber die hatten natürlich in etwa die gleiche Kampfklasse zu bieten. (Zu dieser Zeit konnte man die Hamburger Gaure noch am Zaun streicheln!) Die Gemeinschaftshaltung war aber nicht von langer Dauer. (08.03.2008)
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Anti-Erdmännchen: |
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@ Michael Mettler
Wie was? Das waren keine Gaure, die ich vor ca. drei Jahren in Zürich gesehen habe? Oh mein Gott, das bringt mein ganzes Weltbild etwas durcheinander. Diese Viecher dort waren so riesig, sie kamen mir viel größer als die münsterschen Gaure vor.
Vor ca. zwei Jahren schriebst Du hier im Forum: "Die Stallungen müssen sehr groß, enorm stabil und beheizt, die Außenanlagen ebenfalls sehr gut gesichert sein. Empfohlen wird eine Zaunhöhe von mindestens (!) zwei Metern; Elektrozaun kommt nicht in Frage, da er von den Gaur im Fall einer Panik ignoriert wird. Und dank der Schwimm- und Sprungfähigkeiten der Gaur müssen auch Gräben sehr viel aufwändiger gestaltet werden als bei anderen Großtieren."
Danach sieht das Gehege in Münster jedenfalls überhaupt nicht aus.
(08.03.2008)
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Michael Mettler: |
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@Anti-Erdmännchen: Zürich hat neuerdings Gaure? Nicht mehr die Bantengs, die übrigens deutlich friedlicher sind und deshalb bessere Voraussetzungen für gemischte Gehege mitbringen?
Niedrige Zäune (oder auch schmale Gräben) und sprunggewaltige Gehegebewohner schließen sich überhaupt nicht aus - siehe beliebige Impala-Gehege, selbst bei einer Rappenantilope wurde schon mal ein Neun-Meter-Weitsprung gemessen. Guanakos und sogar Wisente haben schon zwei Meter hohe Zäune übersprungen - aber sie tun es eben normalerweise nicht, solange keine außergewöhnliche Situation (Panik, Stress mit Artgenossen) vorliegt. (08.03.2008)
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Anti-Erdmännchen: |
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In Zürich teilen sich die Gaure z.B. ein Gehege mit Hirschen, Gazellen und Gänsen. Das ist doch schonmal ein deutlich abwechslungsreicheres Leben, und außerdem kommt die Größe dieses Rindes so auch mehr zur Geltung. In Münster könnte man sie ja mit den Prinz-Alfred-Hirschen verkuppeln. Das wäre doch wirklich mal ein Traumpaar :) (08.03.2008)
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th.oma.s: |
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@Anti- Erdmännchen: die tatsache. eine wirklich überzeugende haltung tropischer wildrinder habe ich noch nicht gefunden.
zu den kegelrobben. wenn ich das richtig in erinnerung habe erreichen wohl vorwiegend die bullen die angesprochene größe. die kegelrobbenhaltung in münster halte ich auch für erneuerungsbedürftig.
@ Michael mettler: es heist eben nicht um sonst: die kunst des weglassens (08.03.2008)
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Anti-Erdmännchen: |
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Der Schlamm im Hammer Elen-Gehege ist selbstverständlich absolut inakzeptabel. Das schrieb ich auch in meinem Bericht (Faden Zoo-Impressionen).
Ich wüßte nochmal gerne, ob th.oma.s die Tatsache begrüßt, daß in Münster Gaure gehalten werden, oder ob er speziell die dortige Haltungsform gut findet. Die Anlage gefiel mir nämlich nicht. Sie bietet den Tieren überhaupt keine Reize. Übrigens schrieb Michael Mettler mal, Gaure wären so sehr sprunggewaltig, aber in Münster ist der Zaun nur vielleicht 1,60 m hoch.
Nochwas zu Münster. Ich habe oft gelesen, daß Kegelrobben ungefähr doppelt so groß wie Seehunde würden, aber die münsterschen Tiere schienen mir nur Seehundgröße zu haben. Sind das besonders kleine Exemplare dort? (08.03.2008)
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Michael Mettler: |
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Im Prinzip schließe ich mich dem Lob für Rheine an. Man muss aber fairerweise auch entgegenstellen, dass Rheine auf viele Tierarten verzichtet, die unter den herrschenden Platz- und Bodenverhältnissen eben nicht in das "Grünkonzept" passen - namentlich große Huftiere. Auch in Rheine würden z.B. Wildschweine garantiert nicht (lange) auf einer naturähnlichen Anlage zu sehen sein, sondern man stünde vor der selben Sand- oder Schlammfläche wie in anderen Haltungen auch. Man beschränkt sich vorwiegend auf Arten mit "weichen Hufen", welche die Grasnarbe unbeschädigt lassen (Kameliden, Sitatungas); dem Zebragehege hingegen fehlt aus gutem Grund der "Rheine-Touch". Hätte der Park mehr Anlagen von dieser Sorte (hatte er ja früher), wäre der Gesamteindruck auch ein anderer. Somit lässt sich das "Prinzip Rheine" nicht 1:1 auf jeden Zoo übertragen, ohne dass dieser sich von einem erheblichen Teil seiner Großtiere trennen müsste.
Apropos Schlammfläche: Falls sich nicht seit meinem letzten Besuch Entscheidendes getan hat, konnte man im von Anti-Erdmännchen hoch gelobten Tierpark Hamm gut sehen, wie man große Huftiere NICHT halten sollte. Antilopen, die nach einem Regentag im ganzen Gehege knöcheltief im Schlamm waten müssen - das z.B. gibt es in Münster zum Glück nicht... (08.03.2008)
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th.oma.s: |
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@Anti-Erdmännchen: vielleicht lag es ja am wetter. habe münster 07 besucht und ich fand diesen zoo eigentlich ganz o.k. Ulis argumantation pflichte ich bei, wobei man eben auch die entwicklung beachten sollte. hervorheben möchte ich auch die gaurhaltung. ich seh münster auch zumindest auf vergleichbaren niveau auf keinen fall aber hinter dortmund.
und rheine ist für mich tiergärtnerisch sowieso das maß der dinge, zumindest in deutschland. dort ist meines erachtens lediglich die lemurenhaltung zur zeit nicht alle erste sahne. alles anderen anlagen dort halte ich für vorbildlich. (08.03.2008)
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Anti-Erdmännchen: |
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@ Ulli
Hamm hat ein schönes Gelände, Münster nicht.
Hamm hat eine geschickte Wegeführung, Münster nicht.
Hamm hat einen für Kenner interessanten Tierbestand, Münster nicht.
Hamm hat ein interessantes Museum, während das münstersche Pferdemuseum hier von Euch gescholten wird.
Und was das Wichtigste ist: Bei meinem Besuch in Hamm habe ich zahlreiche tolle Tiererlebnisse gehabt. In Münster dagegen waren die Gehege entweder verwaist, oder die Tiere verharrten apathisch auf der Stelle. Ich habe in Münster nur wenige Tiere in ihrem artgerechten Bewegungsverhalten erlebt.
(08.03.2008)
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IP66: |
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Man darf nicht ganz vergessen, daß der münsteraner Zoo im ersten Jahrzehnt nach der Eröffnung als nicht zu übertreffender Idealzoo galt - ähnlich, wie die Neubauten in Leipzig oder Gelsenkirchen heute überaus positiv beurteilt werden, und zwar sowohl vom mit den Füßen abstimmenden Publikum wie von Nachbauten der dortigen Ideen in anderen Zoos. Einige Kritiker gab es damals auch, aber auch die wollte niemand hören, auch wenn man sie heute gerne zitiert. (07.03.2008)
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Sacha: |
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@Ulli: Bez. Hippomaxx: Gerade weil das Münsterland ein "Pferdeland" ist, gehört ein solches Museum resp. eine derartige Anlage nicht in den Allwetterzoo. Die Besucher aus Münster und dem Umland (die im Allwetterzoo immer noch die Mehrzahl der Eintritte ausmachen) kennen Pferde zu genüge.
In den Zoo gehen aber die meisten (jedenfalls meine Verwandten und deren Familien in NRW), um exotische Tiere zu sehen. Da kann ein derartiges Thema - das sei lobend erwähnt - noch so gut aufgezogen sein.
Ein Beispiel: Wasserbüffel oder Trampeltier haben ebenfalls eine interessante Geschichte. Doch in ihrer Heimat käme es keinem Zoo in den Sinn, denen einen speziellen Themenbereich zu widmen. Für die lokalen Besucher sind diese Tiere einfach zu gewöhnlich.
In echten Grossstadtzoos würde ich ein "lebendiges" Pferdemuseum eher sehen. Dort macht das (wieder) Näherbringen von Haustieren an den Menschen mehr Sinn.("Was? Die Milch kommt nicht aus dem Tetrapack?").
Allerdings wäre ich persönlich noch immer kein Fan davon.
In Münster kommt hinzu, dass auf dem Gelände prima Platz für andere Arten wäre, die bedroht und/oder besucherattraktiver sind. Z.B. Rückkehr der Eisbären. Oder, sofern erhältlich, Okapis oder seltene Meerkatzen.
Soweit ich richtig informiert bin, ist der Hippomaxx-Standort durch eine Win-Win-Situation zwischen Zoo und den Initianten des Pferdemuseum zu stande gekommen. Aus finanzieller Sicht ein richtiger Entscheid. Aber es zeigt auch, dass ein Pferdemuseum ALLEIN selbst im "Pferdeland" Münster nicht überlebensfähig wäre.
Bei den sehenswerten Anlagen in Münster - und dass der Zoo generell grüner geworden ist - sind wir ja ansonsten gleicher Meinung (Darum auch mein Tipp an Anti-Erdmännchen, den Allwetterzoo zur warmen Jahreszeit nochmals zu besuchen). (07.03.2008)
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Ulli: |
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Eine Ehrenrettung für Münster möchte ich schon unternehmen:
Der Zoo hatte in den siebziger Jahren den fragwürdigen Ruf eines Betonzoo. Im Laufe der Jahre deutlich grüner geworden und viele der Bauten sind inzwischen glücklicherweise weitgehend hinter dem Grün verschwunden und damit auch zunehmend weniger auffallend.
Die Westdeutsche Landesbank hatte damals einen repräsentativen Standort gesucht und hatte das Areal des alten Zoos ins Auge gefasst. Dieser hatte seinerseits auch keine räumlichen Erweiterungsmöglichkeiten und einen hohen Sanierungsbedarf. So kamen halt zwei Interessenlagen zur Deckung. Übrigens ich habe öfter schon einmal eine Umgestaltung des alten Areals an der Himmelreichallee durchgespielt – auch dort hätte ein reizvoller, zwar räumlich kleiner, aber nicht minder interessanter Zoo mit einem beschränktem, aber gezielt ausgewählten Tierbestand unter Einbeziehung der sehenswerten alten Gebäuden, allerdings nicht immer für die konkrete Tierhaltung, (In der Abfolge von Nordwesten in Richtung Aa-See) mit einem „Afrikateil“ mit Afrikanischen Elefanten im erweiterten Maurischen Elefantenhaus unter Einbeziehung der bestehenden Fassade sowie der weitgehenden Nutzung des gesamten Areals im nordwestlichem Zoobereich zwischen dem Museum und dem großen Zoogebäude, einem Streichelzoo mit Zwergziegen und einem großem Spielplatz am großen alten Zoogebäude, Klippschliefern, Erdmännchen, weiterhin mit dem Landois-Haus „Tuckesburg“ (erreichbar über einen Stichweg), dem Eulenthurm, dem zentralen Teich, einem „Südasien-Bereich“ mit Kleinen Pandas, einer zentralen Freianlage für Lippenbären und Wanderus unter Einbeziehung der alten Bärenburg als Infozentrum und Zoomuseum (so hätte der Zoobesucher selbst in der Gitteranlage gestanden), einer großzügigen Anlage für Orang-Utans und Zwergottern analog der heutigen Gestaltung im neuen Zoo zwischen den Bären, Rinderhaus und Robbenbecken, einer Anlage mit Wasserbüffeln als typische asiatische Haustierform im Bereich des damaligen Rinderhauses, einer Tigerfreianlage auf einem wegen des hohen Wasserstandes erhöhtem Areal sowie einem Wassergraben am Raubtierhaus inklusive angegliederter Kleinkatzenanlagen für Goldkatzen und Fischkatzen nach dem Rotterdamer Vorbild, einem „Südamerikateil“ mit einem umgestalteten Vivarium als Krallenaffenhaus im Stil der heutigen Kölner Haltung und einer identischen Besetzung (ggf. mit Faultieren, Tamanduas, Gürteltieren und Goldagutis als weiteren Arten), einer begehbaren Totenkopfäffchenanlage zuzüglich Warmhaus entlang des Flusslaufes, der alten Voliere ggf. für Aras oder auch Königsgeier, weiterhin dem Robbenbecken, dem damals erst neu gebauten Tropenhaus/Aquarium mit einem „Südasien/Südostasien“-Schwerpunkt, einem auch abends geöffneten großen Biergarten am Aa-See, ggf. auch einem Artenschutzzentrum für Schildkröten sowie dem angegliederten Naturkundemuseum entstehen können – hätte, wäre, könnte … das neue Areal bot noch größere Möglichkeiten.
Aber zurück zum Allwetterzoo heutiger Prägung:
Die neuen Affenanlagen sind konzeptionell wirklich gelungen und einfach klasse. Sicher würde ich mir bei Schimpansen und Gorillas eine etwas andere Gestaltung der Innenanlagen wünschen – sie sind funktional ok., aber entsprechen nicht meinem persönlichem Geschmack. Etwas eigenwillig ist auch der Blick durch die Glasscheibe bei den Mandrills mit einer optischen Abfolge von Gitterreihen. Ach ja – das übliche Problem mit den Wassergräben …
Aber wo sieht man sonst derartig toll die Guerezas, nebenbei eine der größten Gruppen außerhalb Afrikas.
Das sich in diesem Bereich noch die Pinguine, Robben und Watvögel befinden, hat mit dem abrupten Abbruch der Ausbaumaßnahmen zu tun. Ursprünglich sollten auch diese Arten in die Nähe des Delphinariums umziehen und Bestandteil eines „Meeresparks“ werden. Das freiwerdende Areal wäre dann als Ergänzung des „Affenparkes“ z.B. mit Gibbons besetzt worden. Leider ist auch Münster knapp bei Kasse – aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Die Elefantenhalle im „Elefantenpark“ finde ich persönlich sehr ansprechend, die Infohalle zu den Elefanten sogar genial. Sicher ist eine Vergrößerung der Außenanlage wünschenswert.
Die Afrikasteppe ist wirklich ansprechend gestaltet, speziell auch mit dem versteckten Tierhaus.
Der Zoo Münster hat ein hohes Ansehen als Artenschutzzoo erworben und da war der Bau des Artenschutzzentrums für Schildkröten absolut folgerichtig und extrem lobenswert – und diese dort gehaltenen Arten sind Raritäten !!!
Im Gegensatz zu Sascha finde ich den Hippomaxx („Pferdepark“) nach anfänglicher Skepsis wirklich gut und keine Platzverschwendung !! Was ist dagegen einzuwenden, wenn man auf die Domestizierung und die sich daraus entwickelnde Kulturgeschichte von Einhufern eingeht. Abgesehen davon, dass diese konkrete Herangehensweise für deutsche Zoos einmalig ist, gehört auch dieser Themenbereich in einen Zoo mit didaktischem Anspruch. Als ein Standort für ein derartiges Museum gesucht wurde, hat der Zoo einfach zugegriffen, zumal das Münsterland auch ein „Pferdeland“ ist.
Wenn man hier diesen Themenbereich „Pferde“ auf die Domestizierung von Wildtierformen
im Allgemeinen ausdehnt, dann macht auch die Unterbringung der Wölfe in diesem Teil des Zoos absolut Sinn.
In dem Zusammenhang: Die Gestaltung des Streichelzoos mit der verschlungenen Wegführung finde ich persönlich gelungener als andernorts.
Heimische Marderarten wären sicher wünschenswerter und auch schautechnisch interessant präsentierbar – man braucht nur mal nach Hankensbüttel zu schauen.
Es gibt aber zweifelsohne noch Sanierungsbedarf wie z.B. bei den Leoparden.
Insgesamt hat sich der Zoo Münster ausgehend vom „Betonzoo“ aber wirklich toll entwickelt und ist in manchen Bereichen dank Herrn Adler schon Vorreiter und in der Gestaltung zukunftsweisend.
Wenn ich überhaupt Bauchschmerzen beim Zoo Münster habe, dann in erster Linie wegen des Delphinariums und dies wegen grundsätzlicher Vorbehalte meinerseits. Aber selbst dieses Manko, glücklicherweise am Rande des Gesamtareals gelegen, kann den insgesamt positiven Gesamteindruck nur unwesentlich trüben.
Fällt bei alledem nicht auf, dass sich in der Gestaltung des Areals auch ein klares Konzept mit mehreren eigenständigen Themenparks verbirgt – nur halt nicht gleich so leicht erkennbar wie ein Geozoo-Konzept oder ein Konzept entlang der Systematik … und bedauerlicherweise zur Zeit noch nicht vollständig umgesetzt und daher vielleicht verwirrend.
@Anti-Erdmännchen
Der Naturzoo Rheine ist einfach nur genial, Ollerdissen ist wirklich hübsch, der Zoo Dortmund gelungen … aber wie kommt man auf Hamm ? (07.03.2008)
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IP66: |
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Münster ist zumindest in Deutschland der einzige Zoo, der in einem Zug in den 70er Jahren neugebaut wurde, als Geographisieren noch als faschistische Unsitte galt und man sich bemühte, eine große Artenfülle in einer für den Besucher abwechslungsreichen Kombination zu bieten und auf unzeitgemäße Grotten, Gitter oder Stilbauten verzichten wollte. Neue Ideen müssen ja bis heute in das System eingepaßt werden, wenn man nicht, wie in Hannover, große Teile des Zoos völlig neu errichten will. Ich denke, daß gerade die Umdekorationen bei so qualitätvollen Bauten wie den münsteraner Beispielen nicht wirklich funktionieren. Schließlich kommt hinzu, daß der Altzoo relativ klein war und somit für die Region mit drei Arten Menschenaffen, einem großen Aquarium, dem Delphinarium mit nach wie vor zwei Delphinformen ein Vorbildzoo geschaffen wurde. Insofern erlebt Münster eine Problematik, wie sie in 20 Jahren die Neubauten in Gelsenkirchen und Hannover auch erleben werden, und diese liegt, wie mir scheint, weniger in schlechten Haltungen als in einer von den Besuchern als veraltet empfundenen Gestaltung. Herr Adler hat sich für recht neuartige Konzepte entschieden, mit dem Pferdepark immerhin eine einzigartige Konzeption verwirklicht und mit den Affenfreianlagen eine neuartige Lösung gesucht, die allerdings nur für wenig kostbare Arten taugt. Schließlich hat er für seine Neubauten den einheimischen Teil, der für die Besucher wohl am wenigsten unmodern wirkte und durch Landois eine bedeutende Tradition darstellt, beseitigt. Der Vorteil dieser Lösungen liegt darin, die gut nutzbaren Altbauten weiterverwenden und seine Energien auf bestimmte Projekte konzentrieren zu können. Anders als Gelsenkirchen oder Leipzig sind nur die einheimischen Arten verschwunden. Insofern kann ich die Zurückhaltung des Publikums nachvollziehen, glaube aber, daß man in 10 bis 20 Jahren über die Altbauten anders denkt und Herr Adler eine zukunftsträchtigere Umgestaltungspolitik verfolgt als etwa die Planer in Gelsenkirchen. Und schließlich sind die münsteraner Besucherzahlen so schlecht ja nicht, vor allem, wenn man die Bevölkerungszahl der Stadt und den alten Landois-Zoo zur Grundlage seiner Vergleiche nimmt. (06.03.2008)
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Sacha: |
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@Anti-Erdmännchen: Ein wenig gar negativ ist der Bericht schon. Bei einem zweiten Besuch im Spätfrühling resp. Sommer würdest Du einige Dinge sicher mit anderen Augen sehen. Denn entgegen seinem Namen ist Münster nicht wirklich ein Allwetterzoo. Das Wegenetz ist nicht durchgehend überdacht und im Prinzip hat der Zoo - mit Ausnahme des Bärenhauses - keine Tierhäuser, die in anderen Zoos nicht auch begehbar wären.
In einigen Punkten wie etwa den wenigen echten Raritäten (die haben es allerdings in sich) oder den immer noch dominanten Betonbauten (Die hättest Du mal zu Anfang sehen sollen, da war es noch extremer) stimme ich mit Dir allerdings überein.
Schade zudem, dass mit Hippomaxx auch noch viel Platz für (Haus)pferde und deren Geschichte verschwendet wird. (Besonderer Bezug zum Pferd hin oder her. Den hätte Hannover auch und verzichtet trotzdem auf diesen Mist).
Bezüglich des "fehlenden" Konzeptes muss ich Münster allerdings wieder in Schutz nehmen. Das erscheint heute so, da sich nach dem Neubau in den 70ern eine Menge getan hat. Die Orangs lebten früher mit den anderen Menschenaffen im gleichen Gebäude, sind aber Richtung Polarium umgezogen, weil dort die Eisbärenhaltung aufgegeben wurde, was ebenfalls Umgestaltungen zur Folge hatte. Zudem hatte der Zoo noch Tiere aus dem alten Münsteraner Zoo unterzubringen, für die eine dauerhafte Haltung nicht vorgesehen war.
Anfänglich war der Allwetterzoo ZIEMLICH zoogeografisch konzipiert (jedenfalls mehr als heute), die allerdings - wohl aus logistischen Gründen - durch thematische Anlagen wie das Bärenhaus, Terrarium, Tropenhaus, Delfinarium oder die Greifvogelvoliere unterbrochen wurden.
Und auch wenn es sich jetzt anhört, als würde ich mir selbst widersprechen. Ich finde es gut, dass in Münster der sogenannte 08/15-Bestand AUCH!!! vorhanden ist. Und zwar ziemlich komplett. Denn der zieht schliesslich die Besucher in die Zoos und (leider) nicht Kagu, Jamaikaboa oder Sömmeringsgazelle.
Ein positiver Punkt, der heute noch gilt: Viele Anlagen in Münster sind grosszügig bemessen. Und es gibt auch Anlagen, bei denen der Betoncharakter nicht in Erscheinung tritt, etwa die Afrika-Steppe, die von Dir erwähnte Gepardenanlage oder die Guereza-Anlage.
Auch ich wünsche mir mehr Aufmerksamkeit für andere Marderarten. Aber mal ehrlich: Da sind die meisten anderen Zoos nicht besser als Münster. Und ob die Buntmarder den gleichen "Siegeszug" machen wie die Zwergotter, wage ich mal zu bezweifeln. So viele (vor allem züchtende) Exemplare hat es in Westeuropa nicht. (06.03.2008)
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Anti-Erdmännchen: |
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Nach 14 Jahren war ich heute mal wieder im münsterschen Zoo. Ich hatte eine Reihe von modernen Anlagen sowie einen interessanten Tierbestand erwartet, doch ich wurde in beiderlei Hinsicht ziemlich schwer enttäuscht. Ja ich weiß, es ist unfair, einen Zoo im Winterzustand zu beurteilen. Und mir ist auch klar, daß dieser Zoo in einer Zeit entstand, als man einen furchtbaren Geschmack in Sachen Architektur und Landschaftsplanung hatte. Dennoch erwähne ich mal, daß ich die gesamte Parkanlage absolut reizlos finde. Den Tieren scheint das ähnlich zu gehen. Vielleicht 50% waren in den Außenanlagen zu sehen, und selbst die waren irgendwie alle gelangweilt. Sogar im Kinderzoo lagen ganze zwei Ziegen in der Ecke herum. Ein wirklich intensives Tiererlebnis habe ich gar nicht gehabt (höchstens als ich einem Shetland-Pony ein bißchen gegen die Nüstern gepustet habe, und das besagt ja schon einiges). Die gelungenste Anlage ist meiner Meinung nach diejenige der Geparden. Auch die neueren Affen-Außenanlagen sind natürlich toll (kann man die Halsbandmangaben eigentlich auch drinnen sehen???). Aber das war`s dann auch schon. Ansonsten findet man doch noch ganz schön viele Altlasten vor. Genauer gesagt wüßte ich gar nicht, wo es in Deutschland sonst derart viele Altlasten gibt (in Stuttgart vielleicht noch). Andernorts werden solche Mängel ja gerne mal mit Liebe zum Detail kaschiert, aber in Münster vermisse ich das. Könnte man denn nicht zum Beispiel diese zahlreichen einheitlichen Warmhäuser mit nicht allzu großem Aufwand etwas individueller gestalten? Von der völlig sinnlosen Anordnung der Anlagen ganz zu schweigen. Wenn ich mich recht erinnere, geht man z.B. in dieser Reihenfolge an folgenden Gehegen vorbei: Gorillas, Kattas, Watvögel, Pinguine, Orang-Utans. Oder in welchem thematischen Zusammenhang steht denn bitte die Wolfsanlage mit der Hauspferdanlage und dem Kinderzoo? Ich vermag da auch nach längerem Überlegen kein rechtes Konzept zu erkennen. Die Beschilderung könnte wohl auch mal etwas überarbeitet werden. Als wäre die Zeit stehengeblieben, werden z.B. Bongos und Varis immer noch als Raritäten ausgewiesen. Aber auch mit den neueren Tafeln kam ich nicht immer klar, wenn man z.B. liest „wenn Du Dich wie ein Gorilla vegetarisch ernähren würdest, müßtest Du jeden Tag achteinhalb Kilogramm Nahrung aufnehmen“. Solche Hinweise wie „die Flughunde hängen schräg links über Ihnen wie Westfälische Schinken von der Decke“ halte ich ebenfalls für unangebracht. Naja, vielleicht kann der Tierbestand diese Defizite ja wieder rausreißen. Falsch gedacht, der war nämlich die größte Enttäuschung. Besonderheiten mußte ich mit der Lupe suchen (Delphine, Kegelrobben, Gnus, Gaure). Vermeintliche Prinz-Alfred-Hirsche habe ich nicht zu Gesicht bekommen. Und den Buntmarder kann ich jetzt schon nicht mehr sehen, weil er meines Erachtens nur aufzeigt, daß die Tiergärtner zu faul sind, sich mit unseren immerhin acht heimischen Marderarten mal richtig auseinanderzusetzen (ich fürchte, der Buntmarder wird deshalb eine Karriere wie der Zwergotter hinlegen). Ansonsten bietet der Allwetterzoo in meinen Augen nur Einheitsbrei. Gäbe es noch Uhus und Schneeeulen, wäre es ein 08/15-Tierbestand wie er im Buche steht. In wohl jedem Zoo habe ich bisher mehr selten gehaltene Arten entdeckt als dort. Selbst im Aquarium gibt es nur das absolute Standardsortiment. Kann natürlich sein, daß unter den Schildkröten Besonderheiten dabei waren, auf die sich der Zoo anscheinend spezialisiert hat. Als Fazit würde ich mal sagen, daß die Tiergärten der Umgebung (z.B. Bielefeld, Hamm, Dortmund, Oberhausen, Rheine) deutlich (!) besser gemacht sind und der Besuch auf jeden Fall reizvoller ist. Möglicherweise fällt mein Urteil über Münster so schlecht aus, weil ich schon sehr früh in die Negativspirale reinkam und ich positive Aspekte deshalb eventuell übersehen habe. Darum würde mich Eure Meinung interessieren. (05.03.2008)
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Allwetterzoo Münster: |
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Vorweihnachtliche Überraschung für Zoobesucher in Münster
Am 22. Dezember wurde der millionste Besucher des Jahres 2006 im Allwetterzoo begrüßt
Im vergangenen Jahr waren wir stolz, weil wir zum ersten Mal seit 1977 mehr als eine Million Besucher begrüßen konnten. Im laufenden Jahr ist es nicht anders: Die „Schallgrenze“ wird wiederum überschritten: Den Allwetterzoo werden zum Jahresende wieder mehr als eine Million Menschen besucht haben!
Den Millionenbesucher erwarteten wir am vergangenen Samstag, 22. Dezember. Nach den Berechnungen des Zoo-Hauptkassierers Günter Heinrich sollte die oder der Glückliche etwa um 11 Uhr eintreffen. Zoodirektor Jörg Adler, der die Gratulation persönlich aussprechen wollte, musste nicht lange warten: Um 11.10 Uhr wollte Lena Brüggershemme aus Oelde eine Eintrittskarte lösen - doch das war nicht mehr nötig, denn außer über einen Händedruck konnte sich das überraschte Mädchen, das mit Ihren Verwandten, Familie Achwlediani aus Münster, sowie Frau Schoof den Zoo besuchen wollte, noch über Zoosouvenirs und vor allem eine kostenlose Jahreskarte für 365 Tage Zoo freuen.
Den Allwetterzoo, der am 2. Mai 1974 eröffnet wurde, also noch nicht ganz 34 Jahre alt ist, haben seit seinem Bestehen knapp 29.700.000 Menschen besucht. Wenn in den ersten vier Monaten des Jahres 2008 ähnlich viele Besucher verzeichnet werden wie im Vorjahr, könnte zum Zoogeburtstag der 30millonste Gast begrüßt werden. Das zeigt wieder einmal, welchen Stellenwert der Zoo für Münsters Außenwirkung hat - er ist und bleibt der größte Touristenmagnet der Stadt! (28.12.2007)
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krümmel: |
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Vermutlich wird die Fläche ls Abstellfläche für Großpflanzen dienen. (22.12.2007)
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Michael Mettler: |
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Beim aktuellen Trend, frei werdende Tiergehege danach mit deutlich kleineren Arten zu besetzen, kämen wohl nur noch Zwergmäuse in Frage :-) (22.12.2007)
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IP66: |
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Gibt es denn schon Pläne für die Verwendung der alten Erdmännchenanlage? (22.12.2007)
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Allwetterzoo Münster: |
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Erdmännchen im Glück:
Die beliebten Tiere wohnen jetzt bei den Breitmaulnashörnern im Allwetterzoo Münster
Erdmännchen und Zoobesucher in Münster können gleichermaßen glücklich sein: Die kleinen Publikumslieblinge sind in ein komfortables neues Domizil in der mollig warmen Nashornhalle umgezogen. Und die Menschen müssen nicht mehr in Regen oder Kälte stehen, wollen sie die quirligen „Scharrtiere“ beobachten. Zwar haben die 13 kleinen Räuber in ihrer neuen Innenanlage keinen Himmel über sich, doch Sonnenlicht scheint durch große Dachluken und ein Strahler verbreitet wohltuende Wärme.
Das knapp 30 m² große Winterquartier der Erdmännchen befindet sich unmittelbar neben der Innenanlage der Nashörner. Es ist fast so groß wie die gesamte alte Anlage am Tropenhaus. Über die großen, bis zum Boden reichenden Glasscheiben werden sich besonders Kinder freuen. Und die Erdmännchen haben hier jede Menge Sand zum Buddeln, Stämme und Steine zum Klettern und warme Höhlen, um sich zu verstecken. Letztere nutzten die Tiere auch prompt nach dem Umzug. Doch schon am Tag darauf hatten sich die „Unsichtbaren“ in hin und her wuselnde Erdmännchen verwandelt. Besonders lebhaft sind sie, wenn Revierleiter Reinhold Evels Grillen serviert - einen besonderen Leckerbissen.
Die Tiere scheinen die Anlage zu akzeptieren - und schon ihren Wünschen entsprechend „umzugestalten“. Sie buddeln an allen erdenklichen Stellen Löcher und bringen Sandklumpen, Steine oder auch mal eine Schraube zu Tage. Einen „Fluchtweg“ werden sie bei aller Mühe aber nicht finden, denn unter der etwa 60 cm tiefen Sandschicht hält sie ein eigens eingebauter Grabschutz auf. Noch sind die Tiere in der Eingewöhnungsphase, in der sich eventuell auch die Sozialstruktur ändern kann. Es sind nämlich nicht alle Tiere umgezogen, vier junge Erdmänner bewohnen noch ihre alte Anlage. Sie werden im Januar an den Tiergarten Straubing abgegeben. Die übrige Familie, Vater, Mutter und elf unterschiedlich alte Kinder, wurden in Transportkisten ins neue Zuhause getragen. In die Kisten lockten die Tierpfleger sie mit Mehlwürmern, ihrer Leibspeise. Der Großteil der Erdmännchen fiel auf den Trick herein. Nur drei ganz Clevere haben die Sache durchschaut und mussten mit dem Käscher eingefangen werden. Sie wussten ja nicht, was sie erwartet!
Im Außenbereich der Nashornhalle wird derweil kräftig weiter gebaut. Neben einer großen Freianlage für Erdmänner und -frauen entsteht ein weiteres Außengehege für die Nashörner. Wenn die Erdmännchen im Frühling nach draußen dürfen, werden sie auf sagenhaften 460 m² Fläche buddeln dürfen! Und Zoobesucher können dann vielleicht hautnah sehen, wie das Erdmännchen-Weibchen Junge aufzieht. Der Clou der neuen Außenanlage ist ein Besuchertunnel mit eingebautem Fenster, das einen Blick in die Schlaf- und Kinderstube der Tiere erlaubt. Den Komfort der neuen Anlage verdanken Besucher und Erdmännchen zum Teil dem münsterschen Zoo-Verein, der sich am Neubau der Anlage mit 70.000 Euro beteiligt hat. (21.12.2007)
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Michael Mettler: |
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P.S. Ist eigentlich mal angedacht worden, das bewusste Tretboot auf "Trauerschwan" umzufärben, um Petra "auf den rechten Weg zu bringen"? Auch DAFÜR fänden sich sicherlich Spender.... Um den Übergang nicht zu heftig für Petra zu machen, könnte man ja ein farbliches Zwischenstadium "Schwarzhalsschwan" nutzen :-) (16.12.2007)
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Michael Mettler: |
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Wozu das denn? Eine gleichgeschlechtliche "Liebe" zwischen lebenden Schwänen wäre doch auch nicht merkwürdiger als ein Partnervogel aus Plastik/Fiberglas...? (16.12.2007)
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Klaus Schüling: |
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Dann wäre Ihr der lebende (weiße) Höckerschwan lieber als die (schwarzen) Höckerschwäne, die ihr im letzte Jahr zugeführt worden waren. Der sieht ja auch, wie Ihr Tretboot ...
Als nächstes soll - traut man der Lokalpresse - der neue Partner gesext werden ...
(16.12.2007)
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Michael Mettler: |
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Laut einer Meldung in unserer heutigen Tageszeitung ist die Trauerschwänin Petra wohl nicht abgeneigt, den Partner zu wechseln: Ein frei fliegender Höckerschwan macht ihr im Zoo den Hof (Foto des flirtenden Paares im Artikel), das Tretboot war zwischenzeitlich "abgemeldet". Man darf gespannt sein. (15.12.2007)
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Allwetterzoo Münster: |
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Ein Mal- und Schreibwettbewerb von Zoo-Verein und Allwetterzoo für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Erdmännchen sind äußerst beliebte Zootiere. Selbst Erwachsene sind entzückt, wenn sie die kleinen Raubtiere im Allwetterzoo entdecken. Die derzeit 17 Erdmänner und -frauen bewohnen seit vielen Jahren eine Anlage neben dem Tropenhaus, doch schon bald ziehen sie um: Am und im Nashornhaus entsteht eine neue Anlage, die Erdmännchen und Zoobesucher begeistern wird. Damit die Tiere schöner wohnen können, haben die Mitglieder des Zoo-Vereins Münster sich mächtig ins Zeug gelegt. Sie führten Tombolas und andere Spendenaktionen durch und sammelten so 70.000 Euro. Das Geld übergab der Verein dem Zoo als Baukostenzuschuss.
Zum Abschluss der Aktionen zugunsten der Erdmännchen veranstaltet der Zoo-Verein gemeinsam mit dem Allwetterzoo einen Mal- und Schreibwettbewerb. Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren sind aufgefordert, eine Geschichte zum Thema Erdmännchen zu schreiben oder ein Bild zu malen. Es kann auch beides miteinander verbunden werden, der kindlichen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Die Beiträge, versehen mit Namen, Adresse, Geburtsdatum, können bis zum 29. 2. 2008 im Allwetterzoo abgegeben bzw. per Post an den Zoo geschickt werden. Im Frühjahr entscheidet eine Jury über die besten Arbeiten und vergibt attraktive Preise, beispielsweise Familienjahreskarten für den Zoo oder Zelten im Zoo mit Freund oder Freundin. Anschrift: Sentruper Straße 315, 48161 Münster. Alle Informationen auch im Internet unter www.zoo-verein.de oder www.allwetterzoo.de (14.12.2007)
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Allwetterzoo Münster: |
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Ein Mal- und Schreibwettbewerb von Zoo-Verein und Allwetterzoo für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Erdmännchen sind äußerst beliebte Zootiere. Selbst Erwachsene sind entzückt, wenn sie die kleinen Raubtiere im Allwetterzoo entdecken. Die derzeit 17 Erdmänner und -frauen bewohnen seit vielen Jahren eine Anlage neben dem Tropenhaus, doch schon bald ziehen sie um: Am und im Nashornhaus entsteht eine neue Anlage, die Erdmännchen und Zoobesucher begeistern wird. Damit die Tiere schöner wohnen können, haben die Mitglieder des Zoo-Vereins Münster sich mächtig ins Zeug gelegt. Sie führten Tombolas und andere Spendenaktionen durch und sammelten so 70.000 Euro. Das Geld übergab der Verein dem Zoo als Baukostenzuschuss.
Zum Abschluss der Aktionen zugunsten der Erdmännchen veranstaltet der Zoo-Verein gemeinsam mit dem Allwetterzoo einen Mal- und Schreibwettbewerb. Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren sind aufgefordert, eine Geschichte zum Thema Erdmännchen zu schreiben oder ein Bild zu malen. Es kann auch beides miteinander verbunden werden, der kindlichen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Die Beiträge, versehen mit Namen, Adresse, Geburtsdatum, können bis zum 29. 2. 2008 im Allwetterzoo abgegeben bzw. per Post an den Zoo geschickt werden. Im Frühjahr entscheidet eine Jury über die besten Arbeiten und vergibt attraktive Preise, beispielsweise Familienjahreskarten für den Zoo oder Zelten im Zoo mit Freund oder Freundin. Anschrift: Sentruper Straße 315, 48161 Münster. Alle Informationen auch im Internet unter www.zoo-verein.de oder www.allwetterzoo.de (14.12.2007)
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Ich frage mich auch, was diese Aktionen mit der Funktion eines Zoos zu tun haben. Auf der anderen Seite gibt man auch in Münster viel Geld für Werbung aus, und da mag die Investition für ein solche Unternehmen, über das so gerne berichtet wird, sich auch dadurch auszahlen, daß man Besucher in den Zoo lockt, die dann erfahren, daß es dort nicht nur fehlgepräge Trauerschwäne gibt. In einer Gesellschaft, die sich zu hohem Anteil über privat finanzierte Massenmedien informiert, die letztlich nur die entsprechenden Bedürfnisse spiegeln, ist dergleichen vielleicht nicht wünschenswert, aber notwendig. (06.12.2007)
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Thomas Schröder: |
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Das Geld für die Schwanenhütte kam vom Zooverein. Und dessen Mitgliedern unterstelle ich, daß sie durchaus für Elefantenbad, Amphibien-Kampagne und In-Situ-Projekte spenden würden! Nur haben auch Zoovereins-Mitglieder nicht Geld ohne Grenzen...
Den Hype um den Schwan find ich völlig O.K., er hat zweifelsohne auch dem Zoo genutzt, aber für mich ist eben mit einer Geldausgabe (für einen meines Erachtens überflüssigen Umzug)dann doch eine Grenze erreicht - und zwar auch nicht zuletzt WEIL in Münster genug andere Projekte zu finanzieren sind. (05.12.2007)
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krümmel: |
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Ich persönlich kann dem Hype um den Schwan auch nichts abgewinnen, es fällt mir aber leicht, darüber hinwegzusehen.
Wem schadet´s?
Wahrscheinlich läßt sich so eine Hütte (Typ Baumarkt-Butze) allemal leichter über Spenden finanzieren wie ein Elefantenbad (populär, aber zu teuer), eine Amphibien-Kampagne vor Ort (unpopulär) oder ein in situ Projekt(emotionale Bindung fehlt).
Insofern wäre auch das Argument der Spendengeldverschwendung hinfällig - im Gegenteil: Es würde mich nicht wundern, wenn sich mit dem Schwan (für seine Butze) mehr Gelder sammeln liessen, als die gekostet hat - und der Überschuss könnte dann in andere Projekte fließen. (05.12.2007)
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Thomas Schröder: |
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Ich verstehe nicht, warum man nun schon im zweiten Jahr solch einen Aufwand für diesen Schwan betreibt. Öffentlichkeitswirksamkeit hin und her - muß da wirklich Geld (Spendengelder) für ausgegeben werden? Was macht denn solch ein monogamer Schwan, wenn seinE PartnerIn stirbt, allein und elendig zugrunde gehen oder sich eineN neueN PartnerIn suchen? Ich denke, letzteres; und genau das würde vermutlich auch Petra tuen, wenn sie einen Winter lang kein (als Schutz vor dem Frost eingemottetes) Tretboot mehr finden würde. (05.12.2007)
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Allwetterzoo Münster: |
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„Petra“ ist wieder im Allwetterzoo:
Am 5. Dezember bezog die Schwarze Schwänin mitsamt ihrem weißen Tretboot das Winterquartierim münsterschen Zoo
Um 11 Uhr sollte der Umzug von Münsters berühmtem „Liebespaar“ ins Winterquartier eigentlich beginnen. Zahlreiche Medienvertreter und interessierte Spaziergänger waren ebenso pünktlich zur Stelle wie das „Transportkommando“, bestehend aus Peter Overschmidt und Jörg Adler. Der Yachtschulbesitzer, der sich den Sommer über um „Petra“ gekümmert hatte, wartete mit seinem Motorboot, der Zoodirektor mit knackigen Salatköpfen und „schwanenmäßig“ gekleidet. Er trug die rote Weste und die helle Kappe, die der Schwänin noch vom letzten Winter bekannt sein mussten.
Aber „Petra“ ließ sich lange bitten: Alles Locken half erst einmal nicht, die Schwänin war satt! Eine Schwanenfreundin hatte sie wohl am Morgen gut gefüttert, nicht ahnend, dass sie damit die Umzugs-Strategie durcheinander brachte. Doch nach einigen vergeblichen Manövern des Motorbootes mitsamt Tretboot konnte Jörg Adler „Petra“ schließlich überlisten. Er schaffte es, sie aus dem Wasser heraus und ins Boot hinein zu heben. Dann ging es in gemächlicher Fahrt über den Aasee Richtung Zookanal, das große weiße Schwanentretboot im Schlepptau. Dort angekommen, wurden beide an Land und vorbei an neugierigen Geparden und Giraffen Richtung Winterquartier gebracht. Mitten im Zooteich neben der Elefantenanlage verankerte ein Zoomitarbeiter das Tretboot. „Petra“ folgte ihm prompt ins Wasser. Sie begab sich an die Seite ihres großen weißen Plastikpartners, putzte ihr Gefieder und reckte sich. Man konnte beinahe den Eindruck gewinnen, sie sei zu Hause angekommen.... (05.12.2007)
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IP66: |
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Ein Zuchtstart in Wuppertal wäre - bei immerhin zwei Gepardenanlagen - sicherlich zu wünschen, aber die erfolgreichen Zuchten von Neuwied und Münster scheinen doch noch immer die Ausnahmen zu sein. (04.12.2007)
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Hannes Lüke: |
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Hm.. schon interessant!
Den Münsteranern kann es ja egal sein ob das eingestellte Männchen fruchtbar ist oder nicht. Der Zoo müsste im besitzt von ca. 15 Geparden sein (natürlich nicht alle im Allwetterzoo)
Schade hätte es gerne wenn ich es nicht so weit hätte um mir so ein hübsches Tier wie einen Königsgeparden anzusehen (04.12.2007)
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Niedersachse: |
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Soweit ich weiß hält Wuppertal nur einen weiblichen Königsgeparden und ein normales Männchen.
In den WDR-Zoogeschichten wurde von der Münsteraner Pflegerin erzählt, dass deren Mann Cambu in Wuppertal sei um dort die Zucht zustarten und der Wuppertaler in Münster. Aber da Megan Jungtiere führt und Ukki *1993 zu alt ist, wird der Wuppertaler in Münster wohl nix beschicken. (04.12.2007)
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Hannes Lüke: |
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Zwei Dinge:
1. ich war am Sonntag im Allwetterzoo (von wegen strömender Regen und alle Tiere auf den Aßenanlagen)
2. Ich habe die Zoonachrichten 2006 in die Hand bekommen dort wird erwähnt ein Gepardenmännchen aus Wuppertal sein gekommen und es sei ein sog. Königsgepard.
Ist es wirklich auch vom Phänotyp einer?
Wer weiß mehr? (04.12.2007)
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Allwetterzoo Münster: |
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„Petra“ überwintert im Allwetterzoo!
Am 5.Dezember zieht Münsters berühmter Schwarzer Schwan mitsamtTretboot vom Aaseein den Allwetterzoo um
Münsters berühmte Schwarze Schwänin „Petra“ und ihr weißes Plastiktretboot ziehen am kommenden Mittwoch in das Winterquartier im Allwetterzoo um. Neben dem Zooteich an unserer Elefantenanlage, auf dem die Trauerschwänin schon im letzten Winter lebte, haben wir eine schwanengerechte Hütte gebaut, finanziert durch eine Spende des Zoo-Vereins Münster. Das Tretboot wird im Teich verankert und bei Frostgefahr notfalls an Land gebracht. (30.11.2007)
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Allwetterzoo Münster: |
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·Gorilla „Mary Zwo“ traf in der Stuttgarter Wilhelma auf einen Spielgefährten im passenden Alter
·Im Allwetterzoo wurde am letzten Freitag der dritte Gorilla geboren
Das Gorillamädchen „Mary Zwo“, am 18. Mai im Allwetterzoo geboren, lernte in der letzten Woche in Stuttgart einen Artgenossen im passenden Alter kennen. Die kleine Ex-Münsteranerin lebt seit Juli im Affenkindergarten der Stuttgarter Wilhelma, weil ihre Mutter „Gana“ sich nicht ausreichend um sie gekümmert hatte.Ihr neuer Spielgefährte „Monza“ traf Mitte November aus dem französischen Zoo „La Palmyre“ in Stuttgart ein. Am 2. September geboren, wurde der Kleine ein Opfer angespannter Familienverhältnisse: Vom Vater gleich nach der Geburt attackiert, konnte es „Monzas“ Mutter nicht verhindern, dass dabei sein rechtes Bein schwer verletzt wurde. Um das Leben des kleinen Gorillas zu retten, musste er in die Obhut von Pflegern und Ärzten. Als „Monzas“ Bein wieder gut beweglich war, wurde er nach Stuttgart gebracht, denn in seine Familie konnte er nicht mehr zurück. Eine gute Woche nach seiner Ankunft lernte er bei einem ersten Rendezvous „Mary“ aus Westfalen kennen.
Mehr dazu unter http://www.wilhelma.de/de/somm/aktion/index.php .
So sehr man sich in Münster für „MaryZwo“ und „Monza“ freut, bietet ein anderes Ereignis noch mehr Grund zur Freude: Im Allwetterzoo wurde am vergangenen Freitag, 23. November, erneut ein Gorilla geboren. Die elfjährige „Changa“ brachte problemlos ihr zweites Baby auf die Welt, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist. Sie versorgt es vorbildlich und versteht es gut, Aufdringlichkeiten von Artgenossen abzuwehren. So darf Vater „N’Kwango“ sich dem Neugeborenen nur sehr, sehr vorsichtig nähern. „Changas“ erstes Kind war im Alter von fünf Monaten im Herbst 2006 an Verletzungen gestorben, die ihm bei Rangeleien in der Gruppe zugefügt worden waren. In Münster hofft man nun, dass beim dritten Gorillanachwuchs alles gut geht. (26.11.2007)
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Klaus Schüling: |
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Heute wurde ein junger Gorilla geboren, dem es - wie man hört - gut geht. (23.11.2007)
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Klaus Schüling: |
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Ich würde vermuten: beides.
die "Anlage" liegt sehr versteckt und wurde soveil ihc weiß nie ausgeschildert oder erwähnt. (23.11.2007)
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IP66: |
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Jetzt werde ich neugierig: Befindet sich die Grube in der Nähe der "bedienten" Terrasse des Restaurants oder habe ich sie bei meinen Besuchen in Münster, mit Schildkröten oder ohne, standhaft übersehen? (23.11.2007)
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Klaus Schüling: |
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@cajun:
Ich würde mich nicht wundern, wenn diese "Anlage" zu einem anderen Zweck gebaut wurde, aber hier waren bis vor einigen wenigen Jahren lange Zeit Landschildkröten untergebracht.
@IP66:
Sie denken an die falsche Seite des Aakanals. (23.11.2007)
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Allwetterzoo Münster: |
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Nachwuchs im Zoo
Vom 2. bis 30. Oktober kamen insgesamt vier Springböcke auf die Welt. Weil sie allesamt männlichen Geschlechts sind, wurden sie von den Pflegern unseres Afrikapanoramas auf John, Paul, George und Ringo getauft. In dem Revier gibt es demnach mindestens einen Beatles-Fan...
Bei den Pinselohrschweinen brachte das Weibchen "Lotte" am 9. Oktober ein weibliches Jungtier auf die Welt. Auch "Babette", unsere Zuchtstute der Poitou-Riesenesel, gebar am 26. Oktober wieder eine Tochter. Inzwischen haben wir für das Fohlen einen Paten gefunden, der das Eselchen auf "Tine" taufen wird. Bei der Namensgebung waren wir eingeschränkt, denn das Zuchtbuch schreibt für das Geburtsjahr 2007 einen Namen mit dem Anfangsbuchstaben "T" vor. Auch "affigen" Nachwuchs hat es im Oktober gegeben, am 13. brachte das Guereza-Weibchen "Subaki" ein Jungtier zur Welt, dessen Geschlecht derzeit noch nicht bekannt ist.
Besonders erfolgreich in Sachen Nachwuchs war man im Aquarium: Im Oktober schlüpften ein Kammchamäleon, zwei Wandelnde Blätter, drei Vieraugen und elf Süßwasserrochen. Hier sind auch neue Tiere zu bewundern. So schenkte uns der Hobby-Aquarianer Christoph Happe u. a. eine Mördermuschel und diverse Korallen. Und wir können wieder Seepferdchen zeigen: 2,4 Tiere erhielten wir vom Sealife Aquarium in Oberhausen im Tausch gegen einen Zackenbarsch. (23.11.2007)
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Allwetterzoo Münster: |
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Es war ein Experiment:
Erstmalig hatten wir unseren Löwenmann vor der Geburt seiner jüngsten Sprösslinge nicht von der Löwin getrennt. Und es ist gelungen: "Jarah" hat sich genauso verhalten, wie es von ihm zu erwarten war! Er zeigte sich überaus geduldig und zog sich stets sofort zurück, wenn er nach Meinung von "Zeta" den Jungen zu nah kam. In den ersten Wochen nach der Geburt hielt sich die Löwin auch gern allein mit ihnen in dem großen vergitterten Außengehege auf der Rückseite des Löwenhauses auf. Hier gibt es eine Schutz bietende Höhle mit gutem Blick nach draußen. Vor allem bestand hier nicht die Gefahr, dass ein kleiner Löwe ins Wasser plumpst. Mittlerweile sind die Löwenkinder gut zu Fuß, erkunden immer neugieriger ihren Lebensraum - und spielen mit dem Vater. Leider ist im Oktober ein Weibchen plötzlich gestorben, so dass jetzt nur noch drei junge Löwen heranwachsen. (23.11.2007)
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IP66: |
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Es gab anstelle der Gepardenanlage früher eine große Stelzvogelwiese, die auch allerlei Teichgeflügel beherbergte, in der Mitte des Zoos, mit einigen Unterteilungen, zu denen auch diese gehören könnte. Ansonsten gab es anstelle der Orang-Anlage jene für Eisbären, einen Wurfkäfig für diese Tiere, der zeitweise mit Polarfüchsen besetzt war, sowie eine Rentieranlage anstelle des heutigen Nasenbärquartiers, die allerdings erst einige Jahre nach der Eröffnung eingerichtet worden war. (20.11.2007)
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cajun: |
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Mir ist im Allwetterzoo eine leer stehende Anlage aufgefallen. Sie befindet sich recht unauffällig zwischen dem Aufgang zum Zoorestaurant und der Gepardenanlage.Es ist eine Gruben förmige Betonanlage mit Bewuchs und zumindest einem kleinen Regenschutzdach in einer Ecke.Die Betonumfriedung weißt eine Toröffnung auf. Das Tor an sich war nicht zu entdecken. Frage: Was wurde dort mal gehalten? (19.11.2007)
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Allwetterzoo Münster: |
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Für Erdmännchen und Nashörner wird fleißig gebuddelt!
Die Erdmännchen im Allwetterzoo können sich freuen: Spätestens im nächsten Frühjahr sind sie Nachbarn der Nashörner! Direkt neben der Nashornhalle wird derzeit eine 460 m² große Fläche für die kleinen afrikanischen Raubtiere völlig neu gestaltet. In der Halle entsteht ein warmes Winterquartier, in das die Erdmännchen demnächst unterirdisch wechseln können, wenn es ihnen draußen zu kalt wird. Das ist ebenso neu wie ein Besucherweg, der mitten durch die Erdmännchen-Anlage führt, so dass man die Tiere direkt vor der Nase haben wird. Der Weg beginnt am Allwettergang vor der Nashornhalle. Es führt leicht abwärts, links und rechts wird man durch große Scheiben in die Anlage der Erdmännchen sehen können. Schließlich gelangt man in einen überdachten Bereich mit eingebautem Fenster, durch das man in eine Schlafhöhle der Erdmännchen schauen kann. Gleich nebenan wird noch mehr gebuddelt, denn hier entsteht eine zusätzliche Freianlage für die Breitmaulnashörner.
Neubauder Erdmännchen-Anlage
Größe der Freianlage: 460,0m²
Größe der Innenanlage: 27,5 m²
(alte Anlage am Tropenhaus zum Vergleich: 32 m²)
Neue Freianlage für Breitmaulnashörner
Gesamtgröße der Freianlagen nach der Fertigstellung: 3.512 m²
(jetzige Anlage zum Vergleich: 2.234 m²)
Fertigstellungvoraussichtlich im Frühjahr 2008
Bausumme insgesamt: 500.000 Euro
Spende Zoo-Verein Münster für die Erdmännchen: 70.000 Euro
Auf dem jetzigen Baugelände befand sich ursprünglich eine Anlage für Flusspferde (ab 1974). Sie wurde Anfang der 1980er Jahre geteilt und im linken Bereich für Zwergflusspferde umgebaut. Seit etwa 1994 lebten hier verschiedene Tiere, zuletzt Krauskopfpelikane, die jetzt vor dem Afrikapanorama zu sehen sind. Den rechten Teil bewohnten Schabrackenschakale, die vor wenigen Wochen in einen niederländischen Zoo umgezogen sind. (16.11.2007)
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Michael Mettler: |
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Tja, liebe Zoos, denkt bei der nächsten Wassergeflügel-Aufzuchtsaison rechtzeitig daran, einen Tier auf diese Weise fehl zu prägen, dann habt ihr auch eine Attraktion für den Winter... Achtung, Ironie - An Petras fehlgeleiteter Liebe trägt ja kein Zoo die Schuld (oder?). (16.11.2007)
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Allwetterzoo Münster: |
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„Petra“ überwintert im Zoo!
Im Dezember werden Schwan und Tretboot von Münsters Aasee in den Allwetterzoo umziehen
Würde man „Petra“ fragen können, bliebe Münsters berühmte Schwarze Schwänin mit Sicherheit lieber am Aasee. Hier kennt sie sich aus, hier wird sie bewundert, gestreichelt und gefüttert. Doch der Winter steht vor der Tür und der Aasee könnte zufrieren. Eis würde aber „Petras“ Partner, dem weißen Schwanentretboot, beträchtlichen Schaden zufügen. Das Boot müsste vor dem großen Frost in eine Halle gebracht werden. Doch was würde dann aus „Petra“? Die Ideallösung wäre eine winterfeste Unterbringung des echten und des Plastikschwans im Bereich der Yachtschule Overschmidt, wie vom Zoo schon vor geraumer Zeit vorgeschlagen. Eine solche Möglichkeit soll im Zuge des Neubaus der Aasee-Terrassen auch geschaffen werden, kann jedoch aus technischen Gründen frühestens bis Februar 2008 realisiert werden. Deshalb hat der Zoo sich kurzfristig bereit erklärt, die bereits angedachte „Notlösung“ umzusetzen und beide Schwäne im Zoo überwintern zu lassen.
Zum Glück fand der Zoo sofort Unterstützung: Der münstersche Zoo-Verein finanziert mit einer Spende das Winterquartier für „Petra“. Im Bereich des Zooteiches, auf dem die Trauerschwänin schon im letzten Winter lebte, wird eine schwanengerechte Hütte gebaut. So müssen die Pelikane nicht wieder ihr Haus für den Schwan räumen. Das Tretboot wird im Teich verankert. Auf diese Weise können beide Schwäne sicher und gut versorgt den Winter überstehen. Der Umzug von „Petra“ mitsamt Tretboot wird am Mittwoch, 5. Dezember, stattfinden. (15.11.2007)
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IP66: |
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Ich fürchte, besagter Hügel sollte eher dem Zweck dienen, die wunderbare Modulkonzeption des Gesamtzoos nachzuvollziehen. Ich habe eher den Eindruck, zu einem kritischen Zeitpunkt der Planung trat bei den Zooleuten der Wunsch auf, doch auch ein nicht architektonisch gefaßtes und möglichst großes Gemeinschaftsgehege zu integrieren, und da die Randflächen des Geländes sich mit den Modelkonstrukten ohnedies nur schwer strukturieren ließen, ergab sich hier eine Möglichkeit, diesen Wünschen zu dienen. Man darf auch nicht vergessen, daß nur das Bärenhaus die Ursprungskonzeption des ersten Architekten vollständig verwirklicht hat, und da sieht man neben den Bärenkäfigen ja integrierte Kleinsäugergehege, didaktische Installationen und Erinnerungsstücke aus dem alten Zoo - dergleichen üppige Planungen erwiesen sich ja als zu geld- und zeitraubend, und so kam manche Vereinfachung zustande. (04.11.2007)
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Niedersachse: |
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Mali wurde von Temmi gemobbt und man konnte sie nicht länger zusammen in der Gruppe lassen. Deshalb ist sie heute zusammen mit dem Mann Demo, der auch der Vater ihrer Totgeburt war, nach Paignton gegangen. (02.11.2007)
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Dennis Ismer: |
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Zu den Elefanten:
Wieso ist die Elefantenherde in zwei Grupen aufgeteilt ( Kanaudi, Chamundi, Corny und Ratna ; Tefi, Rada und Bala )?
Weis eigentlich jemand, wieso Mali ( Orang-Utan ) nicht mehr in Münster lebt? Sie hätte ja durch die Unfruchtbarkeit ihres Vaters in der Gruppe bleiben können. (02.11.2007)
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Michael Mettler: |
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Vielleicht liefert der Name schon die Erklärung für die Abweichung: Die Anlage heißt doch offiziell "Afrika-Panorama" und bildete wohl lange Zeit die Kulisse für einen Rundblick von einem Aussichtshügel aus - im Vordergrund die Elefanten, links anschließend die Giraffen. Vielleicht konnte man damals, als Bäume und Sträucher noch klein waren, sogar noch die Löwen hinter den Giraffen sehen...? (02.11.2007)
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IP66: |
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Ich hbe auch schon an Frankfurt gedacht, zumal der dortige Afrikastall ja auch nicht begehbar angelegt ist. Aber während man in Frankfurt eine an Nürnberg erinnernde Antilopengrube mit Kunstfelsinseln angelegt hat, bietet Münster doch eine eher substituierende Anlage - die elegant abgerundete Betonkante am Wassergraben, die Aufschüttung des Hanges und auch die alte Konstellation zwischen Elefantenhaus und Löwenhaus nebst Wegführung wollen dem Besucher schon zeigen, daß er im Allwetterzoo ist, und die Dekorationen zwischen Pelikaninsel und Wasserfall sind allesamt entstanden, um sich von dieser Struktur zu distanzieren. Was die Fülle der Innenställe betrifft, so hat man ja auch in Duisburg oder Gelsenkirchen nur eine kleine Anzahl einsehbar gestaltet, in Heidelberg, das man gut vergleichen kann, vielleicht einige mehr. Richtig ist allerdings, das in den zitierten Vogelunterbringungen und bei der Stelzvogelwiese, die durch die Gepardenanlage abgelöst wurde, tatsächlich eine weniger art- und architekturbezogene Auffassung zum Ausdruck kommt - allerdings gibt es nicht viel, was die frankfurter Bauten der Grzimek-Zeit mit Münster verbindet. (02.11.2007)
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Ulli: |
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Ich denke, es war schon sehr konsequent von den Planern zu Ende gedacht. Die Planer wollten dem Publikum wohl nur ungern ein deratig großes Gebäude mit immer gleichartigen Innenställen präsentieren. Dagegen konnte nunmehr die Illusion einer "afrikanischen Weite" analog der Serengeti entstehen ... schließlich waren die Brüder Grzimek (Architekt bzw. Zoodirektor) die Ursprungsplaner.
Gerade der allerste Zooführer von 1974
ist in Hinsicht auf die Bauintensionen sehr interessant. (02.11.2007)
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IP66: |
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Ich werde meinen nächsten Besuch im Allwetterzoo hier anmelden ...
Die Idee im Ursprungszoo bestand ja darin, unabhängig von Wetterproblemen zu sein, insofern kann man es konsequent nennen, so gut wie alle Häuser begehbar zu machen. Interessant ist eher, daß man die Afrikastallungen so vollständig versteckt hat, wo man doch im Afrikanum in Duisburg einen begehbaren Innenraum vorgesehen hat und auch in München und Gelsenkirchen mit Einblicksmöglichkeiten durch Glasscheiben experimentiert hat. Auch wenn die Freiflughalle und die Greifvogelvoliere in die selbe Richtung weisen, so ist das Konzept der Afrika-Anlage eigentlich ein wenig anders gedacht als der Restzoo - was zeigt, daß man auch in Münster bei der Zooplanung nicht so konsequent vorging, wie man das angesichts der kurzen Bauzeit erwartet hätte. (02.11.2007)
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Klaus Schüling: |
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@IP66:
Vielleicht sollten wir mal zusammen durch den Allwetterzoo gehen ...
Die Afrika-Stallungen sind nicht zuletzt versteckt, weil sie (mit Ausnahme der Eisbär-Innenanlage und der Holzhütten auf der Außenbahn) die einzigen nicht einsehbaren Stallungen des Ursprungszoos waren. (01.11.2007)
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IP66: |
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Die ganze Afrikaanlage hat bei meinem Blick auf den Allwetterzoo eine zu geringe Rolle gespielt - dabei beansprucht sie Interesse: In ihrer Stallgröße gleicht sie den Vorbildern im alten Ruhr-Zoo und in Duisburg, und in ihrer Konzeption weicht sie vom recht systematisch konzipierten Restzoo ab. Und daß man diese riesigen Ställe versteckt hat, entspricht auch nicht der Zoo-Idee der restlichen Bauten. (01.11.2007)
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Ulli: |
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Die hinter/unter dem Hügel liegenden Stallungen (ich habe einmal von 44 gelesen) gab es von Beginn an. (01.11.2007)
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IP66: |
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Hinter der münsteraner Afrika-Anlage scheint sich ja eine ganze Batterie von Ställen und Absperrkäfigen zu befinden - war das von Anfang an so? ALs Besucher bekommt man von diesem Komplex ja nur etwas mit, wenn man durch das Hirschgehege hindurchschaut. (31.10.2007)
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Allwetterzoo Münster: |
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Großes „Steiftier“ im Kinder- und Pferdepark:
Nachwuchs bei den Poitou-Rieseneseln im Allwetterzoo Münster
Am 26. Oktober kam bei den Poitou-Riseneseln ein weibliches Fohlen auf die Welt. Mutter „Babette“ und ihre Tochter haben die ersten Tage nach der Geburt hinter den Kulissen des Afrikapanoramas verbracht, wo auch Zuchthengst „Monsieur Jaques“ lebt. Jetzt soll das langbeinige Fohlen, das noch wie ein riesiges Steiftier aussieht, mit seiner Mutter in ein abgetrenntes Gehege im Kinder- und Pferdepark umziehen, wo es den ganzen Tag über ausgiebig bewundert werden kann.
Die schwarz-braunen Poitou-Riesenesel mit dem auffallend langen, zotteligen Fell stammen aus der südwestfranzösischen Landschaft des Poitou. Hier hat man sie einst vor allem für die Zucht von Maultieren verwendet, einer Kreuzung zwischen Pferdstute und Eselhengst. Mit zunehmender Technisierung schwand der Bedarf an Maultieren und damit auch das Interesse an Rieseneseln; doch dank der Bemühungen einiger Zoologischer Gärten und privater Züchter konnte diese schöne Haustierrasse erhalten werden. „Babette“ und „Monsieur Jaques“ leben seit über 15 Jahren im Allwetterzoo und haben in dieser Zeit mehrmals für Nachwuchs gesorgt. Auf diesen ist der Allwetterzoo immer sehr stolz, da Poitou-Riesenesel nur in wenigen Zoos regelmäßig gezüchtet werden. (31.10.2007)
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Klaus Schüling: |
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"Von Sanften Riesen und Königen der Lüfte"
Jörg Adler zu Besuch bei den Berggorillas in Uganda
Mit eindrucksvollen Bildern erzählt der Zoodirektor von einem Besuch der
Nationalparks in dem zentralafrikanischen Land und dem Höhepunkt der Safari, der Begegnung mit einer der größten Berggorillagruppen Ugandas im Bwindi Impenetrable Forest.
Dia-Vortrag im Kino-Saal:
11. November um 11.00 Uhr, Cineplex, Münster
Erwachsene: 5,- Euro
Ermäßigte: 4,- Euro
keine Vorverkaufsgebühr, keine Versandkosten
Details zum Vorverkauf unter: www.zooverein.de
oder telefonisch: 0251 311523
(25.10.2007)
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Albert Roolfs: |
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@Rüdiger: 3 Weibchen (Lai Singh, Thong Thai und Bernhardine) haben jeweils weiblichen Nachwuchs bei Fuß, der Bulle (Alexander) ist derart potent, dass er sich selber schon zum Großvater machen wollte, daher ist er jetzt umgezogen nach Antwerpen. Auch dort hat er sich bereits mit beiden potentiellen Zuchtkühen (Phyo Phyo + Yu Yu Yin) gepaart. Folglich züchten die münsteraner Elefanten sehr gut, allerdings nicht in Münster. Sondern in Hamburg, Amsterdam, Dublin, Rotterdam und Antwerpen. Ob Chamundi jemals mit seiner Halbschwester oder mit der mit ihm aufgewachsenen Ratna züchten wird ist Kaffeesatzleserei. Da er aber ausschachtet, aufreitet und es immer mal wieder vornehmlich bei Kanaudi versucht, (Kanaudi steht jedoch immer etwas x-beinig, sodaß er keine Chance hat. Erfahrene Bullen würden jetzt der Kuh mit einem Hinterbein einen Tritt geben) sollte man die Hoffnung nicht aufgeben. Der Bulle Rex in Rockton Canada hat erst mit 35 Jahren begonnen zu züchten. (06.06.2007)
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Sven P. Peter: |
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Dvur Kravole in Tschechien, daher kommt die Tigerin.
Ob Magnum... ähhh... Chamundi nochmal züchtet weiß ich nicht, doll versuchen scheint er es ja nicht ;) (27.05.2007)
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Rüdiger: |
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Was macht die Elefantenzucht in Münster ?
Oder ist der Elefantenbulle , wie unten zitiert immer noch nicht erwachsen ? (27.05.2007)
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Hannes: |
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War heute in Münster!
Fragen?
Ich hab eine: Woher kommt die Tigerin? (27.05.2007)
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Sven P. Peter: |
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Müsste der Elefant auf dem Logo dann nicht auch nur einen Stoßzahn haben ;)
Mir persönlich gefällt das neue Logo besser. (10.01.2007)
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Klaus Schüling: |
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Ich habe im Allwetterzoo nachgefragt:
Der Elefant sollte ganz einfach etwas erwachsener werden - wie unser Bulle auch. (10.01.2007)
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Klaus Schüling: |
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Ich habe im Allwetterzoo nachgefragt:
Der Elefant sollte ganz einfach etwas erwachsener werden - wie unser Bulle auch. (10.01.2007)
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Dennis I: |
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Weiß denn keiner eine Antwort auf meine Frage ? (08.01.2007)
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Dennis I: |
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Ich hab diesen Thread gegründet , weil ich bisher keinen gefunden habe , und weil eine Frage habe . Warum wurde das Allwetterzoologo ( alte Version : Zooelefant.de , neue Version : Allwetterzoo.de ) geändert ? (29.12.2006)
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Vielen Dank
Klaus Schüling, 10. Feb 2009
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Schüling Buchkurier
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Tel. 0251-311523
Fax 0251-311524
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WebSite aktualisiert am: 1. September 2010









 
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