Zoo Duisburg
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Namenswettbewerb für Seehundnachwuchs im Zoo Duisburg
Der Seehundnachwuchs im Zoo Duisburg hat nun einen Namen: BENNO.
Anlässlich der Geburt des kleinen Seehundjungens übernahm IKEA Duisburg im August die Patenschaft für das Tier. Gemeinsam mit dem Zoo Duisburg hatte IKEA Duisburg alle IKEA FAMILY Mitglieder aufgerufen, sich am Namenswettbewerb zu beteiligen.
Nun wurde aus allen eingegangenen Vorschlägen der Name BENNO ausgewählt. Dieser passt nicht nur hervorragend zu dem kleinen Seehund, sondern auch zu dem bestehenden Patentier von IKEA im Duisburger Zoo, dem Seehund BILLY. Diesen unterstützt IKEA Duis-burg seit der Eröffnung im Jahr 2005 und trägt die Futterkosten in Höhe von jährlich 1.000 Euro.
Gewinnerin des Namenswettbewerbs ist Sandra K. aus Dinslaken. Sie und ihre Familie freu-en sich über eine Jahreskarte für den Zoo Duisburg und eine IKEA Geschenkkarte im Wert von 100 Euro. Zudem wird sie der feierlichen Seehundtaufe beiwohnen, die im Beisein von Zoodirektor Achim Winkler, Einrichtungshauschefin Nicole Peper und dem Beauftragten für Tierpatenschaften, Thilo Heckermann, am 8. September 2010 um 15.00 Uhr am Seehund-becken stattfinden wird.
(07.09.2010)
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Jungvögel bei den Rötelpelikanen
Wohl kaum eine andere Vogelgruppe dürfte auch nicht fachkundigen Tierfreunden so be-kannt sein wie die der Pelikane. Von den insgesamt 7 Arten dieser Ruderfüßer leben alle gesellig ebenso wie sämtliche Formen erkennbar sind an ihren stark dehnbaren Hautsäcken (Kehlsäcken) zwischen den Unterschnabelästen; der Oberschnabel dient dabei als Deckel beim Pressen und Abschlucken der Futterfische.
So unkompliziert die Haltung und Pflege der meisten Pelikanarten in Zoologischen Gärten ist, so extrem schwierig bleibt deren Zucht. Mehrfach hatte es in der Gruppe der Duisburger Rötelpelikane Balz und versuchten Nestbau gegeben, aber erst vor drei Jahren platzte so-zusagen der Knoten und die allerersten Jungvögel am Kaiserberg waren geschlüpft! Zu-nächst zeigen sich die Schlüpflinge nackt, nach rund 10 Tagen erst sprießt den Rötelpelika-nen ein schneeweißes Dunenkleid, das für weitere 3 Monate den Jungvogel warmhalten wird.
In diesem Dunenkleid präsentieren sich gerade Nachwuchs Nr. 8 bis 10 den Zoobesu-chern. Mitten auf der kleinen Insel des Flamingoteiches (hinter dem Haupteingang) hocken derzeit sämtliche Altvögel um die fußballgroßen Sprösslinge herum.
Wenn auch Rötelpelikane in ihrer Heimat - Afrika südlich der Sahara - weder selten noch als Gäste in Zoos ungewöhnlich sind, so bleibt doch die Zucht dieser stattlichen Vögel ein ech-tes Problem. Umso erfreulicher ist es, dass die Zucht im Zoo Duisburg in den letzten Jahren nicht nur geglückt ist, sondern auch alle Anzeichen für ihre Dauerhaftigkeit sprechen.
(02.09.2010)
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Ministerpräsidentin Hannelore Kraft tauft Koala-Nachwuchs
Im Zoo Duisburg stellte sich gestern hoher Besuch ein: die Ministerpräsidentin des Landes NRW, Hannelore Kraft, taufte den 8 Monate alten Koala-Nachwuchs im Air Berlin Koalahaus auf den Namen „Thalera“. In der Sprache der australischen Ureinwohner, der Aborigines, steht der Begriff für „Kraft“ und „Stärke“.
Hannelore Kraft, die den Zoo Duisburg schon als Kind immer gerne besucht hat, war vom plüschigen Beuteltier begeistert. Das Koala-Männchen brachte bei der Wägung schon ordentliche 1730 g auf die Waage. Kraft wechselte kurzerhand ihren Anorak gegen eine robuste Zoojacke und durfte den Kleinen selbst tragen.
Von Zoodirektor Achim Winkler erhielt sie eine Taufpaten-Urkunde, das Buch zum 75jährigen Zoojubiläum mit Widmung sowie eine Jahreskarte für den Zoo. Kraft war von allem so angetan, dass sie im Rahmen ihres alljährlichen „Tatkraft-Tags“ einen Tag als Tierpflegerin im Zoo Duisburg mithelfen wird.
(Foto: Zoo Duisburg, Kuster/www.zoo-foto.de) (27.08.2010)
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Großer Artenschutztag im Zoo Duisburg
Weltgrößte Tigertatze wird gebastelt
Am Sonntag, 29.08., startet der Zoo Duisburg seinen alljährlichen Großen Artenschutztag. Ganztägig werden an mehreren Ständen Spezialisten, Zoll- und Bundesämter sowie diverse Naturschutzorganisationen Informationen zu den brennenden Problemen des Artenschutzes geben. Gerade der Zoo Duisburg nimmt wesentlich am Artenschutz teil, da er nicht weniger als fünf Zuchtprogramme für teils hoch bedrohte Tierarten wie Fossa, Pinselohrschwein, Bärenstummelaffe, Koala und Nacktnasenwombat international koordiniert.
Unter den Blicken echter Sibirischer Tiger (im Bereich der Tigerkasse am RWE-Delfinarium) basteln engagierte Kids am selben Tag ab 15 Uhr die größte und bunteste Tigertatze der Welt. Im Rahmen der Aktion „Deine Tatze für den Tiger“ vom WWF-Kinderclub Young Panda hatten junge Naturschützer aus ganz Deutschland bunte Tigertatzen gestaltet und eingesandt. Mehr als 2.500 kleine Kunstwerke sind bereits eingegangen und sollen beim Tigerfest im Zoo Duisburg zu einem 100 Quadratmeter großen Mosaik zusammen geklebt werden. Reicht es für einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde???
Die jungen Tiger-Fans wollen mit der Riesentatze ein Zeichen für die letzten 3.200 Tiger in freier Wildbahn setzen. Alle Besucher des Tigerfestes erwartet ein buntes Rahmenprogramm: Von einer Tiger-Schminkaktion über eine Zoo-Ralley bis zu einem Tiger-Quiz. Und natürlich gibt es echte Sibirische Tiger zu bewundern!
Die Aktion „Tigertatze“ findet bei Regenwetter im Indoor-Spielepark Pippolino, Masurenallee 21, Duisburg-Wedau, statt. Nähere Infos unter www.young-panda.de. (27.08.2010)
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Chinesische Muntjaks: Nachwuchs bei den Mini-Hirschen
Wer die knapp kniehohen Chinesischen Muntjaks im dichten Dschungel entdecken will, wird in deren ost- und südostasiatischer Heimat wenig Erfolg haben; eher verraten sich die rehbraunen Zwerghirsche durch ihr lautes „Bellen“, das Großwildjäger früherer Zeiten zu nutzen wussten, weil die scheuen Einzelgänger auf diese Weise die Gegenwart von Tiger, Elefant oder Riesenbüffel verraten konnten. Im Zoo Duisburg dagegen hat man eher Gelegenheit, die agilen Mini-Hirsche ausgiebig zu beobachten.
Vor drei Jahren begann der Zoo Duisburg deren Haltung sowohl auf den Anlagen für Kleine Pandas als auch für Saruskraniche. Beide Gemeinschaftshaltungen haben sich problemlos etabliert und sogar noch im selben Jahr Nachwuchs verzeichnen können.
Seit kurzem flitzen erneut zwei Hirschjungtiere mit ihren Müttern über die Anlage bei den Kleinen Pandas. Bald werden die Pfleger wissen, welches Geschlecht die Kleinen haben. Ist ein Männchen dabei, darf es sich im ausgewachsenen Zustand über ein in Relation zur Körpergröße auffallend hochwüchsiges Geweih freuen, wobei die eigentlichen Geweihstangen zwar kurz, die sie tragenden Rosenstöcke dagegen überlang den Vorderschädel zieren.
Um Kuscheltiere handelt es sich bei den durchaus recht wehrhaften Zwerghirschen ganz und gar nicht. In Zoologischen Gärten werden Muntjaks vom Tierpflegepersonal mit Vorsicht behandelt; nicht wegen ihrer spitzen Geweihe, sondern der verlängerten Eckzähne im Oberkiefer wegen, die wie scharfe Hauer erhebliche Verletzungen zufügen können. Insofern stehen sich Mini-Hirsche und Kleine Pandas auf ihren Anlagen grundsätzlich mit gebührendem Respekt gegenüber. (20.08.2010)
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Erneut Jungtiere bei den seltenen Riesenottern
Erste Ausflüge auf die Außenanlage
Zum Jahresausklang 2009 feierte der Zoo Duisburg eine seiner größten zoologischen Sensationen: das in die grundlegend modernisierte Anlage eingezogene Riesenotter-Paar MALDITO und AMANA bescherte dem Zoo am Kaiserberg den lange ersehnten, überhaupt ersten Nachwuchs bei dieser im südamerikanischen Lebensraum hoch bedrohten und selten in Zoos anzutreffenden Marderart! Ein Weibchen wurde geboren, das sich seither bestens entwickelt. Ein Name wird derzeit im Rahmen eines Wettbewerbs bei der GEBAG gesucht, die vor Kurzem die Patenschaft für das Riesenotterweibchen übernommen hat.
Ende Mai dieses Jahres jubelte die Zoomannschaft erneut, denn die Pfleger staunten nicht schlecht, als schon der nächste Wurf verzeichnet werden konnte: nicht weniger als drei gesunde Jungtiere lagen in der Wurfbox! Die Zooverantwortlichen konnten in der Folgezeit begeistert mit ansehen, wie sich von Beginn an auch das Jungweibchen um die Kleinen kümmerte.
Sich kümmern heißt bei Familie Riesenotter jedoch nicht zwangsläufig fürsorglich zu sein. Es geht hier eher äußerst ruppig zu! Das Lernen auf „riesenotterisch“, beispielsweise Schwimmen und Tauchen, sieht so aus, dass die erwachsenen Tiere die Jungtiere im Nacken packen und damit auf die Außenanlage flitzen, um diese sogleich mit einem Hechtsprung regelrecht zu versenken. Für Zartbesaitete ist das nichts! Die Kleinen kommen wieder an die Wasseroberfläche, schnappen nach Luft und ihre Eltern sowie das ältere Geschwister haben nichts Besseres zu tun, als sie mit ihrer riesigen Pfote unter Wasser zu drücken. Wer aber genau hinsieht wird erkennen, wie gewandt die Jungtiere unter Wasser schon navigieren können und sich mit ihren Schwimmhäuten durch das nasse Element pflügen. Genau SO lernt ein Riesenotter! Diese faszinierenden Beobachtungen können die Zoobesucher nun seit ein paar Tagen über große Sichtscheiben an der Außenanlage selbst machen!
Die Bestände der südamerikanischen Riesenotter leiden dramatisch unter der fortschreitenden Abholzung der Tropenwälder und der Verschmutzung der Flüsse. Weniger als 3000 Exemplare soll es noch geben. Umso wichtiger ist die Erhaltungszucht in Menschenobhut. Als einer der ganz wenigen Zoos in Europa trägt der Zoo Duisburg durch seine Zuchterfolge bei dieser Tierart innerhalb kürzester Zeit wesentlich dazu bei, die Art vor dem Aussterben zu bewahren. (13.08.2010)
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7 Jungvögel bei den Roten Sichlern
Besucher des Zoo Duisburg treffen beim Betreten der begehbaren Volieren in der Fasanerie sogleich auf feuerrote Vögel: die Roten Sichler oder auch Scharlachsichler.
Wie oft haben Kinder ihre Eltern schon danach gefragt, was die etwa 70 cm großen, zu den farbenprächtigsten Vertretern der Ibisvögel gehörenden Vögel so knallrot macht! Nicht nur das Gefieder, sogar die Beine und die Gesichtshaut sind rot gefärbt. Die Lösung liegt quasi im Schnabel. Die südamerikanischen Vögel gehen in großen Gruppen gemeinsam auf Nahrungssuche und stochern Insekten, Weichtiere, Krabben und Fische mit ihrem langen, sichelförmig abwärts gebogenen Schnabel (Name!) aus dem weichen Boden der Sumpfgebiete. Der in den Kleinkrebsen enthaltene Farbstoff lagert sich in den Federn ab. Deshalb nimmt man in der Zootierhaltung darauf Rücksicht und verfüttert neben Garnelenschrot, geriebenen Möhren, kleinen Fischen und durchgedrehtem Hackfleisch auch eine geringe Menge einer Carotinoid-, also Farbstoffmischung.
Auf die natürlichste und daher schönste Art und Weise können Besucher nun miterleben, dass die Roten Sichler mitnichten schon als knallroter Farbfleck auf die Welt kommen. Denn die sieben, in den letzten Wochen geschlüpften Jungtiere tragen erst ein dunkelbraunes Gefieder, das dann im ersten Lebensjahr allmählich umfärbt. Die Sichler-Eltern hatten sich Wochen vorher mächtig ins Zeug gelegt und ihre Nester in erhöhter Position gebaut. (Sexueller?!) Schwung in die Gruppe kam, als der Bestand im letzten Jahr um fünf weitere Tiere aus dem Nachbarszoo Dortmund erweitert wurde und die Roten Sichler am Kaiserberg erstmals züchteten.
Foto: Zoo Duisburg, Kuster/www.zoo-foto.de (30.07.2010)
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15. Internationaler Koala-Tag im ZOO DUISBURG
airberlin sponsert zahlreiche Gewinne
Alljährlich zum Ausklang des Monats Juli wird weltweit der „Save-The-Koala-Day“, der Tag zur Rettung des Koala ausgerufen. Der Anlass ist ebenso bekannt wie traurig: Die Freilandbestände der putzigen Kletterbeutler haben bedrohlich niedrige Zahlen erreicht, weil ihr Hauptfeind – der Mensch – den Lebensraum ihrer Heimat Australien immer nachhaltiger einschränkt. Darüber hinaus sind einzelne Populationen durch Buschfeuer und/oder bakterielle Seuchen in ihrem Bestand bedroht, weshalb diese plüschfelligen Beuteltiere an zahlreichen Orten des Fünften Kontinentes bereits vor der Ausrottung stehen.
Um den Erhalt der Koalas bemüht sich die Australian Koala Foundation (AKF), die mit gezielten Informationen die Bevölkerung auf die bedrohliche Lage dieser Baumbeutler aufmerksam macht. In Verhandlungen mit Regierungen und Landbesitzern versuchen die Tierschützer vor Ort geeignete Lebensräume zu sichern, aufzukaufen oder ggf. aufzuforsten. Daneben unterstützt die AKF die Zucht von Koalas in Zoos und Schutzgebieten und organisiert bzw. finanziert Forschungsprojekte. Solche Aktivitäten verschlingen Unsummen an Geld, die ausschließlich über Spenden aufgebracht werden müssen.
Der Zoo Duisburg beteiligt sich als einer der weltweit führenden Zuchtstätten von Koalas an diesen Aufgaben und lädt deshalb auch in diesem Jahr zum Internationalen Koala-Tag in den Zoo Duisburg. Sämtliche Aktivitäten rund um den Koala-Tag in Duisburg finden am Koala-Haus des Zoos statt. Informationstafeln berichten über den Stand des Koalaschutzes sowie über die Haltung und Zucht der Beuteltiere in Zoos und in ausgewiesenen Schutzgebieten. An einem Verkaufsstand gibt es Werbeartikel der Australian Koala Foundation. Tiergesichterschminken wird ebenso angeboten wie ein Malstand, an dem Kinder ihre kleinen Kunstwerke unter dem Motto „Wir retten die Koalas“ zum Besten geben können.
Selbstverständlich hält sich Duisburgs Koala-Maskottchen DINKI-DI den ganzen Tag über in der Nähe seiner leibhaftigen Artgenossen auf. Gleich gegenüber dem Koalahaus spielt eine original Didgeridoo-Band und in den Pausen gibt es zu jeder festen Stunde Keeper-Talks, bei denen die Koalapfleger interessierten Besuchern alles Wissenswerte über die Koalas vermitteln können. Wer seinen Koala aus Papierblättern nach altjapanischer Origami-Manier falten möchte, kann diesen unter Anleitung anfertigen und mit nach Hause nehmen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt: der Betreiber des Restaurants „Zooterrassen“, die Fa. HERO, verkauft Kuchen und Teilchen gegen eine Spende für die Koalas.
DINKI-DI höchstpersönlich wird um 15.00 Uhr eine Verlosung mit anschließender Ermittlung der Gewinner eines Koala-Quiz’ durchführen.
airberlin, die soeben den fruchtbaren Kooperationsvertrag mit dem Zoo Duisburg verlängert hat, lässt es sich nicht nehmen, hier mit einer Vielzahl toller Geschenke aufzuwarten: als Hauptpreis winkt ein Flug nach Berlin für 2 Personen ab Düsseldorf! Darüber hinaus erhalten die Gewinner Flugzeugmodelle, aufblasbare Flieger, Jojos, Kinderkappen und Wasserbälle. Wer beim Quiz kein Glück haben sollte, geht dennoch nicht leer aus. airberlin wird großzügig give-aways wie Luftballons, Bonbons und Papierfahnen verteilen.
Alle Gewinne, alle Reinerlöse, alle Spenden dienen ausnahmslos dem guten Zweck: Gelder zur Rettung der in ihrer australischen Heimat bedrohten Koalas zu sammeln.
Save-The-Koala-Day
am Sonntag, dem 25. Juli 2010
in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr
(23.07.2010)
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Michael Mettler: |
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@Ronny: Schau mal in den "Wölfe"-Thread, da hatte ich meiner Erinnerung nach die Abstammung der beiden für Duisburg und Wuppertal importierten Fähen vor einiger Zeit zu rekonstruieren versucht. Angeblich sind es hudsonicus, aber diese Unterart wird heute nicht mehr allgemein als valide betrachtet. (21.07.2010)
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Ronny: |
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Könnte damit einer der Wölfe eine "echter" C.l.arctos sein? (21.07.2010)
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Vier Wolfswelpen erkunden die Welt
Wenn's im Rudel mal aus dem Ruder läuft, bringt ein kleines erzieherisches Zwicken den Nachwuchs wieder zur Räson. Doch in der Regel lebt Familie Wolf in einer vorbildlichen Sozialstruktur. Um vier weibliche Welpen hat sich die Gruppe der Arktischen Wölfe im Zoo am Kaiserberg auf nunmehr zehn vergrößert. Vor der Geburt hatte sich die Alpha-Hündin – nur sie lässt sich vom Alpha-Rüden decken – eine Höhle gebuddelt und war in der "Geburtsstube" verschwunden. Von den Artgenossen täglich versorgt, tauchte sie nach 30 Tagen mit vier Kindern wieder auf. Die Tragezeit bei Wölfen beträgt etwa 60 Tage.
Der Appetit der jüngsten Rudelmitglieder ist schon gewaltig. Zwar nuckeln sie gelegentlich noch an Mamas Zitzen, doch haben sie es meistens auf saftige Rindfleischstücke abgesehen. Dabei wollen auch die Kleinen beim Futterkampf schon zeigen, wer der Boss ist. Doch nach hierarchischen Regeln klärt das Rudel gemeinsam, wer als erster frisst. Der Vater achtet schon darauf, dass sich der Nachwuchs mit ordentlichen Portionen eindecken kann, damit er in den ersten Lebensmonaten kräftig zulegt. Die Wölfin ist zwar kleiner als der Rüde, doch ist die Leitung der Großfamilie ihre Aufgabe. An der Erziehung beteiligen sich auch die Geschwister. Mit zwei Jahren gelten die Arktischen Wölfe, die im Norden Kanadas in offenen Gras- und Waldgebieten zuhause sind, als ausgewachsen. Sie können bis 20 Jahre alt werden. Die Duisburger Wolfseltern hatten ihren ersten Wohnsitz in Toronto und Stralsund.
(21.07.2010)
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WolfDrei: |
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@Sacha: Da wird`s ja mehrere geben!? P. livingstoni? (15.07.2010)
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Stillstand A40 – der Zoo Duisburg macht weiter!
Am kommenden Sonntag, 18. Juli 2010, trifft sich wohl ein Millionenpublikum auf der A40, um im Rahmen der Aktion „Stillstand A40“ zwischen 11:00 und 17:00 Uhr eine der meistbefahrenen Autobahnen Europas ganz anders zu erleben.
Wer danach nicht gleich wieder die Heimreise antreten möchte, ist im Zoo Duisburg bestens aufgehoben. Unter dem hauseigenen Motto „Stillstand A40 – der Zoo Duisburg macht weiter“! bieten die Zooverantwortlichen am Kaiserberg Sonderveranstaltungen an, die für einen gelungenen Tagesausklang sorgen: ab 17 Uhr stellen Tierpfleger ihre Schützlinge im Rahmen von Schaufütterungen vor und erzählen dabei viel Wissenswertes. Das Servicepersonal nimmt Zoobesucher mit auf kostenlose Führungen durch das Gelände. Der Kasseneinlass wird verlängert und geht bis 20:00 Uhr, danach können sich Zoobesucher noch bis 21:00 Uhr im Zoo aufhalten.
Doch auch die Nicht-Aktionsanhänger kommen voll auf ihre Kosten, denn am Sonntag gibt es ganztägig eine 50%-Ermäßigung auf Tageskarten (keine Rabatte auf bereits ermäßigte Tickets und Dauerkarten!).
Das Programm im Einzelnen:
Tierpflegergespräche und Fütterungen bei: 17:00 Uhr Erdmännchen
18:00 Uhr Elefanten
18:30 Uhr Seelöwen
19:00 Uhr Zwergotter
19:30 Uhr Nasenbären
Kostenlose Zooführungen um:
14:00 Uhr/15:30 Uhr/17:00 Uhr/18:30 Uhr
(15.07.2010)
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Zootage 2010 – Der Zoo Duisburg stellt sich seinen Besuchern vor
Und es gibt doch ein Leben abseits der Fußball-WM! Um sich die Zeit vor dem Spiel unserer Mannschaft um Platz 3 und der Finalbegegnung bestmöglich zu vertreiben, lädt der Zoo Duisburg zum beliebten Aktionswochenende „Zootage 2010“ ein. Am kommenden Samstag und Sonntag, dem 10. Juli und 11. Juli, hält der Zoo Duisburg ein Füllhorn an Events, Überraschungen und Gewinnspielen für Jung und Alt, Groß und Klein bereit!
Vielfältige Darbietungen erwarten die Besucher an der großen ADAC-Truck-Bühne, die im Bereich des Haupteingangs aufgebaut wird. Pfleger, Auszubildende, Tierarzt, Kurator: sie alle dürfen mit Fragen gelöchert werden. Wie trainiert sich ein Delfin, wie entwickeln sich die Gorillababys und ist ein Elefant wirklich so schwer wie 3 Autos??? Neben den Interviews gibt es etliche Spiele auf der Bühne. Was sich aber tatsächlich hinter dem Eier-/Delfin- und Futterspiel verbirgt, soll an dieser Stelle nicht vorweggenommen werden. Sehen Sie selbst!
Was wäre aber ein Zoo ohne seine Tiere! Deshalb lassen es sich die Pfleger nicht nehmen, Ihnen ihre Schützlinge vorzustellen. Am besten im Rahmen von Schaufütterungen, so z.B. bei den gewaltigen Löwen, den wuseligen Nasenbären oder den frei laufenden Ringelschwanzlemuren. Kinder, aufgepasst: bei den Lemuren dürft ihr selbst füttern! Auch die „großen“ Kinder dürfen füttern, bei u.a. Pinselohrschweinen, Zebras und Elefanten.
Wer total Koala-verrückt ist, darf sich das Vor-Ort-Gespräch mit den Pflegern zu festen Zeiten nicht entgehen lassen. An ausgesuchten Stellen präsentieren Pfleger eine Vielzahl von Futtermitteln, die zur ausgewogenen Ernährung von Zootieren benötigt werden.
Am Affenhaus kommen die Kinder erneut voll auf ihre Kosten, denn dort dreht sich alles um die Kinderolympiade. Diese organisiert traditionell der Freundeskreis des Zoo Duisburg. Da wird gespurtet, gehüpft, gerobbt und gerätselt. Ob Krokodil-Rennen, Emu-Hürdenlauf, Känguru-Weitsprung oder Koala-Fingerhakeln. Wenn es dazu noch Preise zu gewinnen gibt, wird die Sache erst richtig rund!
Der Zoo Duisburg bietet seinen Gästen bei herrlich vorhergesagtem Wetter ein prall mit Aktionen gefülltes Wochenende! Lassen Sie sich tagsüber von 2600 Tieren verwöhnen, bevor Sie abends bei einem kühlen Bier und deftigem Grillfleisch unserer Nationalmannschaft zujubeln!
(08.07.2010)
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Zootiere nehmen Rekordhitze meist gelassen
Altes Zebra mit akutem Kreislaufversagen
Am vergangenen Wochenende wartete die Region mit einer Affenhitze auf: die Temperaturen kletterten auf unerträgliche 37 °C. Da denkt der besorgte Bürger sicher auch an die Tiere im Zoo. Was macht der Wolf mit seinem dicken Fell? Wie schützen sich die aus dem hohen Norden stammenden Rentiere gegen die Rekordhitze? Und drehen die großen und kleinen Tiere Afrikas jetzt so richtig auf?
Fragen über Fragen, die recht einfach zu beantworten sind: so gut wie jedes Tier am Kaiserberg hat eigene Mechanismen zur Temperaturregulierung. Begrüßt einen der Elefant, wenn er mit den Ohren wedelnd den Besuchern gegenüber steht? Viele mögen das glauben, sich geschmeichelt fühlen. Bei den derzeitigen, hohen Außentemperaturen dient dem Riesen das Ohrenwedeln jedoch vielmehr dazu, sich abzukühlen. Denken Sie doch einfach an das Blatt Papier, das Sie zum Zufächeln frischer Luft benutzen! Wenn es die Elefanten noch etwas kühler möchten, gehen sie einfach in die großen Wasserpools auf der Außenanlage und tauchen vor den staunenden Besuchern vollständig ab!
Zugang zu genug Frischwasser und Schattenplätzen ist derzeit oberstes Gebot. Wir Menschen trinken weitaus mehr als sonst, bewegen uns weniger und halten uns möglichst nicht in der direkten Sonne auf. Genauso (intelligent) verhalten sich die Zootiere. So sehen die Besucher unsere Wisente unter Schatten spendenden Bäumen liegen, die Zebras regungslos auf ihrer großen Anlage stehen und die Gorillas im schattigen Unterstand dösen.
Extreme Hitze kann vor allem für ältere Menschen durchaus lebensbedrohend werden. Die greisen Zootiere machen da keine Ausnahme: leider verstarb am Wochenende eine alte Zebrastute an akutem Kreislaufversagen. Völlig überraschend für die Pfleger, brach sie ohne vorherige Anzeichen von Schwäche oder Unwohlsein am Samstag auf der Außenanlage des Zoo Duisburg zusammen. Pfleger und Tierärzteschaft eilten sofort zu Hilfe, versuchten mit nasskalten Handtüchern den Körper abzukühlen, konnten allerdings nur noch den Tod feststellen.
(05.07.2010)
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Nachwuchs bei den Seehunden
Wenn es eine fürsorgliche Mutter im Zoo gibt, die in Sachen Fortpflanzung zu den Vorbildern gehört, dann ist es "Oma". Die Seehunddame, im eher gesetzten Alter von "40", hat erneut für Nachwuchs gesorgt. Über ein Dutzend der verspielten Spitzenschwimmer hat sie im Zoo am Kaiserberg schon auf das Leben im Wasser vorbereitet. Und auch das jüngste Seehundbaby, gerade knapp drei Wochen alt, springt und taucht bereits ausgelassen im Becken, immer in der Nähe der Mama.
Seehunde werden zwar an Land geboren, doch im Wasser fühlen sie sich schon am ersten Lebenstag zuhause. Und wenn der Hunger gestillt werden muss, ziehen sich die beiden für die Milchmahlzeit an Land zurück. In etwa zwei Wochen heißt's auch für den jüngsten männlichen Spross der Familie, sich auf feste Nahrung umzustellen. Dann stehen Heringe und Sprotten auf dem Speiseplan. Ins Rentenalter, da sind sich die Tierpfleger sicher, werde sich "Oma" noch längst nicht zurückziehen. Dafür sorgen schon die beiden agilen männlichen Partner "Robby" und "Pinocchio". Der nächste Nachkomme dürfte also nicht lange auf sich warten lassen, zumal auch "Madeleine", die zweite Dame in der Seehundfamilie, noch ehrgeizige Ziele haben könnte.
(01.07.2010)
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Gebag übernimmt Patenschaft über Riesenotter
Amanda und Maldito, das Riesenotter-Pärchen, hatte den Zoo Duisburg schon im Dezember um eine weitere Attraktion bereichert, als es mit der Familiengründung klappte. Gerade mal die Größe einer Maus hatte der weibliche Riesenotterwinzling nach der Geburt. Mittlerweile ist aus dem Kleinen dank besonders fetthaltiger Muttermilch und täglich drei frischen Forellen schon eine prächtige Dame geworden. Für den Duisburger Zoo ist der äußerst seltene Zuchterfolg eine Sensation.
Eine Premiere feiert auch die städtische Wohnungsgesellschaft Gebag. Sie übernimmt die Patenschaft für den geschmeidigen Räuber, der in den Flüssen der tropischen Regenwälder Südamerikas beheimatet ist. Das marderartige Säugetier gilt als äußerst bedroht. Waren es früher die Pelze, auf die es Wilderer abgesehen hatten, sind es heute Umweltgifte und Abholzung der Regenwälder, die den Lebensraum der exzellenten Schwimmer zerstören.
In ihrem ausgeprägten Sozialverhalten mit vorbildlichen Familienstrukturen sieht Gebag-Vorstandsmitglied Marianne Wolf-Kröger auch Parallelen zur Philosophie des Wohnungsunternehmens. „Auch wir setzen auf ein Gemeinschaftsgefühl unserer Mieter. Sie sollen sich wohl fühlen und guten nachbarschaftlichen Zusammenhalt entwickeln.“ Und schließlich bauten sich auch die Riesenotter ihr Zuhause nach eigenem Geschmack. Die Leidenschaft zum Zoo ist ein weiterer Grund für das Gebag-Engagement. Marianne Wolf Kröger ist nicht nur regelmäßige Besucherin am Kaiserberg, sie war auch jahrelang stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende im Zoo.
Doch macht die Patenschaft erst dann Sinn, wenn das Patenkind auch einen Namen hat. Alle Gebag-Mieter sind aufgerufen, einen Namen zu finden, der einen Bezug zum südamerikanischen Lebensraum der Bewegungskünstler hat. Vorschläge können per Coupon aus der aktuellen Mieterzeitung bei der Gebag, Tiergartenstraße 24-26, abgegeben oder per Mail an info@gebag.de, Stichwort Riesenotter, bis zum 10. September 2010 geschickt werden. Beim Gebag-Aktionstag im Zoo wird am 25. September der Gewinner des Wettbewerbs gekürt. Als Preis winkt eine Zoo-Jahreskarte.
(24.06.2010)
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Carsten Horn: |
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Riesenotterbabys stimmt, drei Jungtiere, mit Glück für den Besucher live zu sehen oder via TV...
Polarfüchse haben auch Nachwuchs...
Auch die (21.06.2010)
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Michael Mettler: |
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Zumindest der Kinnbart ist gelb... Aber ob der die Tiere nun gerade "zu besonderen Schönheiten macht"? (16.06.2010)
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Anna Lena Stephan: |
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Vielleicht wurden die von den neuen Malern und Lackierern als Versuchsobjekt missbraucht... ;-) (16.06.2010)
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Holger Wientjes: |
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Jetzt wissen wir also endlich für wen das alte Gehege umgestaltet worden ist ! Freut mich für die Tiere und das Äquatorium wird platztechnisch entlastet.
Ich dachte aber immer die wären rot und blau im Gesicht... ? (16.06.2010)
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Neues Zuhause für farbenprächtige Mandrills
Familie Mandrill hat ein neues Zuhause im Zoo. Zwei Männchen, deren knallgelbe Gesichtszeichnungen sie zu besonderen Schönheiten machen, und sechs Weibchen zogen aus dem Affenhaus aus, das jetzt in Teilbereichen modernisiert werden kann. Die Tiere haben sich in einem Gehege eingerichtet, in dem früher mal die Eisbären Abkühlung im Wasser suchten. Und damit’s in der neuen Unterkunft auch affengerecht zugehen kann, musste sie entsprechend neu möbliert werden.
Mit Hilfe der Feuerwehr wurde die Wohnung mit tonnenschweren Findlingen und bis zu zehn Meter hohen Baumstämmen ausgestattet. Für die Kletterkünstler die besten Voraussetzungen, zu großen Sprüngen anzusetzen. Umschüler für das Maler- und Lackierer-Handwerk griffen zu Pinsel und Farbe, damit auch die Landschaft ins richtige naturalistische Bild passt. Die zukünftigen Maler gestalteten die Anlage mit erdfarbenen Tönen, schufen mit sanftem Grün untermalte Regenwaldlandschaften. Für die jungen Leute war es eine willkommene Abwechslung innerhalb ihrer Ausbildungszeit. Markus Klakucar, einer der kreativen Maler, ist dankbar, dass er und seine vier Mitstreiter die Chance bekommen haben, im Zoo mitgestalten zu können. „Bei jedem Besuch können wir unser eigenes Werk bestaunen. Ich glaube, dass es uns gut gelungen ist."
Die jungen Umschüler, die gerade ihre Prüfung abgelegt haben und auf eine Anstellung hoffen, wurden mit Hilfe der ARGE in Maßnahmen zu Malern und Lackierern ausgebildet. „Es handelt sich bei den Malerarbeiten im Zoo um ein tolles Projekt, von dem sowohl die Jugendlichen profitieren können als auch der Duisburger Zoo“, erklärt Norbert Maul, Geschäftsführer der ARGE Duisburg. Für die Kreishandwerkerschaft war es keine Frage, die Aktion zu begrüßen. Friederike Minar, Ausbildungsmanagerin im Bildungszentrum Handwerk, ist von dem Ergebnis angetan: „Die Jugendlichen sind mit Freude und Engagement bei dem außergewöhnlichen Projekt dabei gewesen und haben gezeigt, dass sie ihr Handwerk verstehen.“ Begeistert sind vor allem die Tierpfleger im Zoo. Ihre Schützlinge scheinen ihre neue Heimat, die endlich wieder bewohnt wird, zu lieben. Mit ausgelassenen Spielen und wilden Jagden haben sie ihr kleines Paradies bereits erobert! (16.06.2010)
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Michael Mettler: |
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@Jennifer: Na eben - Australien hat bei der WM den Beutel voll bekommen :-) (15.06.2010)
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Jennifer Weilguni: |
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Plötzlich wird alles zur WM-Sache :-) Dabei hat Australien haushoch verloren!! :-) Glück in der Liebe. Pech im Spiel!
Trotzdem natürlich wieder einmal ein toller Zuchterfolg für Duisburg. (15.06.2010)
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Passend zum deutschen WM-Auftaktspiel gegen Australien:
Koala-Jungtier im Zoo Duisburg!
Die Koalahaltung im Zoo Duisburg ist und bleibt einmalig! Nicht nur, dass die australischen Beuteltiere nach wie vor nirgendwo sonst in Deutschland gehalten werden. Weltweit staunen Kollegen über die Nachzuchterfolge am Kaiserberg. 1994 trafen die ersten Tiere aus dem San Diego Zoo ein. Bis heute sind weit über ein Dutzend Jungtiere erfolgreich aufgezogen worden! Seit ein paar Tagen nun zeigt sich der jüngste Spross dauerhaft den begeisterten Zoobesuchern.
Im letzten Herbst hießen die Duisburger Koala-Weibchen den langersehnten, frisch aus San Diego eingetroffenen neuen Zuchtmann KAIYU willkommen. Der 6jährige Koala wurde damals „standesgemäß“ (entsprechend internationaler Transport-Übereinkünfte) als tierischer VIP-Gast in der Passagierkabine einer airberlin-Maschine zur Begeisterung der zweibeinigen Mitflieger transportiert. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft ist Hauptsponsor der Koala-Haltung und enger Kooperationspartner des Zoo Duisburg.
Der Schlüssel zum Erfolg bei der Koala-Haltung liegt zum großen Teil in einer dauerhaft gesicherten Versorgung der Koalas mit ihrer einzigen Lieblingsspeise, die durch nichts zu ersetzen ist: frischem Eukalyptus! Die airberlin sponsert die Frachtkosten für den auf einer Plantage in Florida geschnittenen und einmal wöchentlich über Miami nach Düsseldorf importierten Eukalyptus.
Die 3jährige GOONDERRAH, selbst eine waschechte Duisburgerin, freundete sich schnell mit KAIYU an. Das plüschige Resultat der Liaison ist männlich, herzzerreißend süß, derzeit so schwer bzw. leicht wie 2 Stück Butter, hat dieselbe dicke Riesennase wie der Papa und stieg vor ein paar Tagen endgültig aus dem Beutel der Mutter: ihr erstes Jungtier!
Die kommenden Wochen werden für das Jungtier extrem spannend und aufregend. Es wird sich der allzu neugierigen Annäherungsversuche der Gehegemitbewohner erwehren müssen und seinerseits seine Mutter durch immer kühnere Erkundungs- und Klettertouren im Gehege auf Trab halten. (15.06.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Zoo Duisburg lädt die legendäre „Rote Couch“ in den Löwenkäfig ein
Drei außergewöhnliche Bilder „Asli Sevindim mit Wombat Rolf“, „Löwen“ und „Nashörner“ aus der Duisburger Serie HERE & THERE von Horst Wackerbarth werden erstmals der Öffentlichkeit gezeigt und in der spektakulären Kulisse des Löwenkäfigs enthüllt. Im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 präsentiert sich im Auftrag der Stadt Duisburg der Fotokünstler Horst Wackerbarth mit dem Projekt HERE & THERE. Im Mittelpunkt der Arbeiten des Künstlers steht die „Rote Couch“.
Das Sofa ist magisch aufgeladen, weil 600 Menschen auf ihm bereits Platz genommen haben. Berühmte und Unbekannte, Arme und Reiche, Alte und Junge, Outlaws und Honoratioren. Im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 wird mit dem Projekt HERE & THERE das Thema Migration in den Focus genommen. Das Projekt wird mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Duisburg realisiert.
Bei seinen Arbeiten im Duisburger Zoo hatte Horst Wackerbarth ganz besondere Gäste auf seiner Couch. Die Journalistin, Moderatorin und Künstlerische Direktorin der RUHR.2010, Asli Sevindim, nahm gemeinsam mit Wombat Rolf zunächst auf der Roten Couch platz. Dann besuchten die Nashörner und die Löwen des Duisburger Zoos die Rote Couch. Horst Wackerbarth hat diese ganz besonderen Begegnungen eindrucksvoll festgehalten.
Zur Bildenthüllung am Montag, 14. Juni 2010, um 11 Uhr sind dabei:
- Hans-Werner Tomalak, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg und Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Duisburg AG,
- Karl Janssen, Kulturdezernent der Stadt Duisburg,
- Asli Sevindim, Künstlerische Direktorin der RUHR.2010 GmbH,
- Achim Winkler, Direktor der Zoo Duisburg AG,
- Horst Wackerbarth, Foto- und Videokünstler.
(14.06.2010)
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Holger Wientjes: |
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In DU gibt es momentan nicht nur Koalanachwuchs sondern wohl auch einen Dreierwurf bei den Riesenottern ! (12.06.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Vielfraß-Nachwuchs im Zoo Duisburg
Zwar ist der Vielfraß als größter Vertreter der Marderartigen ein Tier mit einem jederzeit guten Appetit, ihm jedoch eine dauernde Fresssucht zu unterstellen, wie der Name ‚Vielfraß’ suggerieren könnte, würde dem Tier nicht gerecht werden. Der Name des Vielfraßes bezieht sich keineswegs auf die Ernährungsgewohnheiten des Tieres, sondern leitet sich vielmehr vom skandinavischen Namen Fjellfräs ab, was ins Deutsche übersetzt Gebirgs- oder Felsenkatze bedeutet. Aus dem nordischen Fjellfräs ist so über die Jahre der heute im Deutschen gebräuchliche Name Vielfraß entstanden.
Die eher selten in Zoos anzutreffenden Vielfraße werden gerade einmal seit 10 Jahren am Kaiserberg gehalten. 2005 klappte es erstmals mit 3fachem Nachwuchs, der später an Partnerzoos im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes abgegeben werden konnte. Nachdem das damals 7jährige Weibchen RONJA im Jahre 2008 nach viel bürokratischem Aufwand seinen neuen Partner, den noch nicht geschlechtsreifen Männchen VANÜTSCHKA aus dem Zoo Moskau, willkommen heißen konnte, hieß es zuerst abzuwarten. Die beiden jedenfalls verstanden sich gut.
Das Resultat der anhaltenden Vielfraß-Liebe konnten die Pfleger vor wenigen Wochen entzückt entdecken: in einem heftig von der Mutter verteidigten unterirdischen Bau hatte sie drei Jungtiere zur Welt gebracht. VANÜTSCHKA hatte da nicht gut lachen, denn jegliche Annäherungsversuche quittierte die Mutter mit Gekeife: die Höhle war für ihn vorerst Tabu!
Mittlerweile sind die Jungtiere schon ordentlich gewachsen, hatten sich aber längere Zeit ausschließlich im wenig einsehbaren Teil des ansonsten frei zugänglichen, zweigeteilten Außengeheges aufgehalten. Von den Eltern sind sie aber aufgrund der geringeren Größe noch eindeutig zu unterscheiden. Sie machen sich derzeit einen Spaß daraus, die Gehegeeinrichtung auf Herz und Nieren zu testen. Vielfraße sind nicht nur hervorragende Kletterer, sondern gelten gemeinhin als wahre Ausbruchskünstler.
Foto: Zoo Duisburg, Kuster/www.zoofoto.de (02.06.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Ein Leih-Elefant für die Gartenparty
Haben Sie auch schon mal daran gedacht, sich einen Tag lang einen Elefanten aus dem Zoo als Überraschungsgast für die zünftige Gartenparty auszuleihen? Nun, die verrückte Idee ist nur eine von hunderten, die auf der Kuriositäten-Wunschliste von Besuchern des Zoo Duisburg steht. Beatrix Cierpiol von der Marketing-Abteilung hat täglich Grund zum Schmunzeln, wenn die ausgefallenen Vorschläge und Anfragen auf ihrem Schreibtisch landen. Die ungewöhnlichsten Bitten der Tierfreunde sind in ihrem Kuriositäten-Ordner verewigt. Schwanzlängen von Affen, Maulgrößen von Huftieren oder die Länge einer Froschzunge sind eher Alltagsfragen, die einen Zoologen nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Schwieriger wird es für die Zoo-Strategen schon, eine eigene Abteilung für Sammler und Züchter zu gründen, wenn deren Wünsche jenseits der zoologischen Realität liegen. Wie soll man dem Schneckenliebhaber einen Zoo-Mitarbeiter zur Verfügung stellen, der mit ihm Achatschnecken tauscht oder einen Gartenfreund mit Löwen-Urin versorgt, der streunende Katzen abschrecken und von dessen Garten fernhalten soll?
Leichter fiel es Beatrix Cierpiol da schon, einem Kölner freundlich abzusagen, der eine Ess-Orgie im Zoo veranstalten wollte. Der vermeintliche Jeck hatte es durchaus ernst gemeint, zunächst Insekten-Kochkurse im Zoo anzubieten, um dann bei einem Großevent opulent mit den delikat zubereiteten Tierchen aufzutischen. Bescheidener ist ein junger Goldhamsterfreund, der sich Ratschläge in Sachen kreativer Gestaltung des heimischen Käfigbereichs erhofft. Seinem kleinen Nager möchte er mit dekorativer Felslandschaft und variablen Klettermöglichkeiten ein attraktiveres Ambiente schaffen.
Wenig Glück scheint eine Schülerin mit ihren indischen Laufenten zu haben, die sie an den Kaiserberg verfrachten möchte. Die Nachbarn sind sauer, weil ihre schnatternden Gartenbewohner „immer am Erzählen sind.“ Im Zoo würden die Dauergespräche sicher niemanden stören. Im Gegenteil: Sie könnten vielen Bewohnern ein tierisches Vergnügen bereiten.
Unerfüllt bleibt auch der Wunsch eines Laienschauspielers, der für seine mittelalterlichen Rollen Hörner von Watussi-Rindern zu Trink- oder Rufhörnern umbauen möchte. Und dass ein orthopädischer Schuhmacher am Kaiserberg eine Werkstatt eröffnen kann, ist kaum anzunehmen. Er hatte seine handwerklichen Fähigkeiten angeboten, um Tieren mit Pranken-, Huf- oder Pfotenproblemen einen gesunden Halt zu verschaffen. Da sind die Chancen für einen jungen Mann, Tierpfleger zu werden, sicherlich größer, auch wenn er „gepierct ist und das Ohrläppchen geweitet“ hat.
Klaus Johann
(02.06.2010)
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Holger Wientjes: |
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Ja klar, zumal man ja auch von der Aquarienhalle aus ins Riesenottergehege schaut. Dachte nur Südamerikaschwerpunkte gibt´s in NRW genug. (31.05.2010)
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Michael Mettler: |
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Durch den Rio-Negro-Anbau spräche ja Einiges dafür, sich ganz auf Fische u.a. Kleintiere aus Südamerika zu verlegen, passend kleine Kaimanarten für die Krokodilhalle gibt es ja auch. (31.05.2010)
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Holger Wientjes: |
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Nachttierhaus klingt spannend !Aber ich denke nicht, dass der Zoo auf die Präsentation von Fischen verzichten möchte. Zur Hälfte Aquarien mit einer kleinen aber feinen Auswahl an Arten und zur anderen Hälfte Terrarien vielleicht mit einem Schwerpunkt auf madagassische Arten, in Anknüpfung an Katta, Fossa und co., wäre auch eine Option. Hier liessen sich z.B. auch Tanreks eingliedern.
Beim Thema Madagaskar: Weiss jemand was mit der einen komplett kahlen Votsotsa bei den Kattas los ist ? Pilzbefall ? Stoffwechselstörung ?? Macht einen erbärmlichen Eindruck ! )-: (31.05.2010)
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Carsten Horn: |
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Nö, interessante Ideen, was man daraus machen könnte, hast Du ja schon genannt... (31.05.2010)
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Michael Mettler: |
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Aber immerhin scheint es als Bauwerk ja noch so zukunftsfähig zu sein, dass der Zoo es als Basis für den Rio-Negro-Anbau und die umgebaute Riesenotteranlage nutzen konnte. Spräche also zumindest in dieser Hinsicht wohl nichts gegen eine Neugestaltung oder Umnutzung. (31.05.2010)
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Carsten Horn: |
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Vor allem auch durch den Neubau daneben wirkt das Aquarium irgendwie noch triester als früher... (31.05.2010)
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Michael Mettler: |
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@Holger: Theoretisch sogar ein Nachttierhaus... Dunkel ist es im Besucherraum ohnehin, und wenn man auf große und viel kletternde Arten verzichten würde, käme trotzdem noch ein ganz schönes Spektrum zusammen. Benachbarte Becken könnte man teilweise zusammenlegen. Weiterer Vorteil: Die zerschrammten Scheiben fielen nicht mehr so auf ;-)
Vielleicht wäre es ja auch schon ausreichend, wenn man nur noch die Hälfte der Becken mit Fischen besetzt und die übrigen mit Amphibien und Reptilien, um ein abwechslungsreicheres Bild zu bieten. Oder - ich denke dabei an die alten Häuser in der Wilhelma am Gewächshauskomplex - sogar noch Kleinvögel und tagaktive Kleinsäuger "einbaut". (30.05.2010)
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Holger Wientjes: |
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Na, dass das nicht mehr der Fall ist bedauer ich natürlich nicht. Aber aus dem Aquarium kann man mehr machen. (30.05.2010)
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Carsten Horn: |
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Auch der Terrarienteil des Aquariums ist recht leer geworden, früher wurden die Krokodile hier noch gestapelt präsentiert, g... (30.05.2010)
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Michael Mettler: |
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Vielleicht ist nun auch in Duisburg aufgefallen, dass Präriehunde nicht wie in der Pressemeldung von 2008 mitgeteilt (siehe unten im Thread) als Winterattraktion taugen, weil sie eben DURCHAUS Winterruhe halten... Damaliges Zitat: "Die Freianlage verkürzt den Besuchern, die auf die nächste Delphin-Vorführung warten, die Wartezeit aufs Angenehmste: Präriehunde sind tagaktiv und damit während der Öffnungszeiten durchgehend zu beobachten und begeistern durch ihr quirliges Verhalten. Sie halten darüber hinaus keinen Winterschlaf und kommen selbst bei Schneetreiben ins Freie. Die hartgesottenen Zoobesucher werden dies in den Wintermonaten sehr zu schätzen wissen!" Hat mich damals schon schwer gewundert.
Bin zwar nur alle Jubeljahre in DU, aber das mit dem Aquarium beschreibt genau meinen Eindruck der gesamten Nach-Gewalt-Ära. Zeitweise gab es an manchen Becken mehr Artenschilder als Fisch-Individuen zu entdecken waren...
(30.05.2010)
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Holger Wientjes: |
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Noch ein Nachtrag: An der ehemaligen Eisbäranlage wird anscheinen fleissig gearbeitet. Rasen und verschiedenen weitere Bodenbelege wurden eingebracht. Kletteräste waren schon drin und das Haus wird frisch gestrichen. Leider steht immer noch nichts genaues zum Besatz (halt nur "Affen"). (30.05.2010)
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Holger Wientjes: |
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Waren gestern in Duisburg (@M.Mettler: Hannover wurde erstmal verschoben... ;-))und konnten uns Familie-Riesenotteranschauen. Das Junge ist schon mächtig gewachsen ud fast schon so gross wie die Alten. Die Tiere waren sehr aktiv und fühlen sich augenscheinlich in ihrem Domizil, das sie komplett nutzen, extrem wohl ! War auf jeden Fall ein herrlicher Anblick !
Ansonsten habe ich festgestellt, dass mir das Aquarium immer weniger gefällt. Mehrere Becken waren ungenutzt (ich weiss, kommt immer ´mal vor. Aber waren im Verhälnis zur Gesamtanzahl recht viele) und vom Besatz her hat mich auch nix wirklich vom Hocker gerissen. War das nur mein Eindruck oder ist Euch das in ähnlicher Form auch aufgefallen ??
Im Gehege der Präriehunde leben nun Zebramangusten (FREU), so dass man nun drei Mangustenarten im Zoo bewundern kann ! Weiss Jemand wo die Nager abgeblieben sind ?
Ansonsten gab es sehr aktive Gorillakinder zu bestaunen und auch ein Nebelparder (habe nur einen gesehen) nutze den Aussenkäfig sehr aktiv !
Die Binturongs waren zusammen und das Ameisenbärjunge sowie das Giraffenkalb scheinen auch gut zu gedeihen.
Die Delfinschau fand ich sehr gut. In die Showelemente war viel Wissenswertes eingebracht. Meiner Meinung nach ist DU in dieser Hinsicht mittlerweile deutlich besser als MS.
Leider ´mal wieder keinen Wombat gesehen. Gleiches gilt (aber das hatte ich erwartet) für die Kurzschnabeligel. (30.05.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Seltener Riesenotternachwuchs erstmals auf Außenanlage
Für Revierleiter Ulrich Kluckner ist es die beeindruckendste der zahlreichen Kinderstuben im Zoo Duisburg. Das Riesenotterpärchen AMANDA und MALDITO sorgt sich liebevoll um den Nachwuchs, der die längste Zeit darauf gewartet hat, endlich im warmen Wasser der Außenanlage mit seinen Eltern zu tollen, seine Schwimm- und Jagdkünste zu demonstrieren:
Seit heute können Zoobesucher die quirlige Familie wieder auf ihren Tauchgängen über riesige Sichtscheiben verfolgen!
Als die junge Riesenotterdame im Dezember zur Welt kam, hatte der Winzling gerade mal die Größe eines Geckos. Ulrich Kluckner war beeindruckt vom Verhalten der Eltern, wie sie ihren Schützling mit dem Wasser im Schauraum vertraut machten. Sie trugen ihn immer wieder zum Becken, tauchten ihn kurz unter und legten ihn nach dem Kurzbad fürsorglich zwischen ihre geschmeidigen Körper.
Seit einiger Zeit ist das weibliche Jungtier auch nicht mehr von der „Jagd“ ausgeschlossen. Wenn die Pfleger Fisch füttern, holt sich auch der Nachwuchs seinen Anteil. Noch kann er seine Vorderpfoten beim Verzehr nicht so geschickt einsetzen wie seine erfahrenen Eltern. So dauert die Mahlzeit etwas länger. Futterneid gibt es in der Riesenotter-Familie, die ein ausgeprägtes Sozialverhalten auszeichnet, nicht. Die Fische werden samt Gräten verspeist. Je sechs Forellen bekommen die Eltern täglich, das Jungtier kommt mit der Hälfte aus. Zumal für die Kleine immer noch zusätzliche Futterrationen an Mamas Milchbar auf dem Speiseplan stehen.
Zoobesucher können die faszinierenden, marderartigen Säugetiere in der im vorletzten Jahr rundum erneuerten, vergrößerten Außenanlage beobachten. Die steigenden Außentemperaturen machen es wieder möglich. Der abgeflachte Schwanz der eleganten Schwimmer und Taucher wirkt beim Steuern wie ein paddelartiges Ruder. Die ausgeprägten Schwimmhäute zwischen den Zehen erinnern fast an menschliche Hände, die in Handschuhen stecken. Voneinander unterscheiden lassen sich die Riesenotter mit den kleinen Ohren und den vorgewölbten Augen auch durch die weißen Kehlflecken am Hals.
In den Flüssen des tropischen Regenwaldes Südamerikas sind die Jäger zuhause. In der spanischen Übersetzung werden die Riesenotter wegen ihrer stark ausgeprägten Eckzähne und ihrer Jagd nach Beute in größeren Verbänden auch die „Wölfe der Flüsse“ genannt. Die bis zu zwei Meter langen Tiere gelten als stark bedroht. War es früher die Jagd nach ihren wertvollen Fellen, sind heute zerstörte Lebensräume ein Hauptgrund für die Gefährdung der Art. Abholzung der Regenwälder, Überfischung und Umweltgifte wie beispielsweise Quecksilber, das bei der Goldgewinnung in die Gewässer gerät, nehmen den Tieren die Lebensgrundlage. Im Zoo Duisburg ist man besonders stolz auf den äußerst seltenen Zuchterfolg. Schließlich sehen die Zoologen in der erfolgreichen Familienplanung der Riesenotter einen wesentlichen Beitrag zum Artenschutz.
Foto (Claudia Kuster): Riesenotter (28.05.2010)
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Giraffe geboren: im Netzlook und mit langen Wimpern durchs Leben
Rekorde und Superlative im Tierreich werden immer gerne zitiert. Da darf die Giraffe nicht fehlen, die mit einer Körpergröße von bis zu 6 Metern das höchste Tier der Welt ist. Einzigartig ist auch, dass Giraffenmütter im Stehen gebären. Und das aus gutem Grund, denn die Babygiraffen stehen spätestens nach einer Stunde, wenn auch wackelig, auf ihren Beinen, um der vor Fressfeinden Schutz bietenden Mutter zu folgen.
Derart bilderbuchmäßig steht im Zoo Duisburg nun seit Pfingstmontag eine frisch geborene weibliche Netzgiraffe neben ihrer 11jährigen Mutter TURKANA. Das Jungtier wurde nach rund 14 Monaten in aller Ruhe kurz vor Dienstbeginn geboren und präsentierte sich, gerade von der Mutter trocken geleckt und in den ersten Aufstehversuchen befindlich, dem stolzen Pfleger.
Den Geburtsvorgang hatten Mutter und Jungtier offenbar bestens überstanden. Schließlich fallen letztere aus einer Höhe von fast 2 Metern zu Boden. Entsprechend wurde die Innenlauffläche im Giraffenhaus vorher dick mit Stroh eingestreut, um die Wucht des Aufpralls abzufangen. Der 10jährige Vater, Giraffenbulle KIRINGO, muss sich aus Sicherheitsgründen noch etwas gedulden, bis er vollen Kontakt zu seiner Tochter aufnehmen darf. Denn die Väter gehen anfangs teilweise recht ruppig mit den Junggiraffen um. Anders sieht es mit dem Rest der Gruppe aus, der quasi „daneben stand“ und sich schon höchst interessiert am Nachwuchs zeigte: Tante MALINDI, selbst vielfache Mutter mitsamt Tochter LINDA und dem zuletzt erfolgreich von Pflegerhand aufgezogenen Sohn MUGAMBI, sowie der Vollbruder des Neuzugangs, KIMONI, der in ein paar Tagen am 30.05.2010 seinen 2. Geburtstag feiert.
Das Kindchenschema schlägt bei einer Babygiraffe auch bei hartgesottenen Zoomitarbeitern immer wieder voll durch. Mit riesigen Augen und langen Wimpern steht das mit 1,70 m durchaus als zierlich geltende Jungtier neben der Mutter. Dabei kommt die ganze Eleganz einer Giraffe schon beim Nachwuchs durch, wenn er über die Innenlauffläche stolziert. Das Namen gebende, netzartige braune Fleckenmuster trägt zur grazilen Erscheinung bei. Im Übrigen erkennen sich Giraffen gegenseitig an der individuellen Musterung.
TURKANA kümmert sich bestens um ihren Nachwuchs, der nicht müde wird, sich an die Zitzen zu hängen und sich satt zu trinken. Mit diesem Energieschub wird die kleine Netzgiraffe mindestens 1 cm pro Woche wachsen. (27.05.2010)
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Jungtier“schwemme“ zu Pfingsten
Endlich klettern die Temperaturen nach oben und zum Pfingstfest sind locker über 20 °C zu erwarten! Die Vegetation sprießt aus vollen Rohren, das Gras ist saftig und grün, und gerade in diese gute Zeit hinein gebären viele Tiere ihren Nachwuchs. Nicht nur bei Landwirt Müller um die Ecke, sondern auch bei Ameisenbär, Rentier & Co. am Kaiserberg!
Die Hütte ist voll, könnte man sagen. Gleich gegenüber dem Haupteingang reckt sich die vielköpfige Katta-Familie mit ihren Jungtieren den wärmenden Sonnenstrahlen entgegen. Auf der weitläufigen Freianlage sitzen sie oft genug direkt zu Füßen der entzückten Besucher.
Die größte zoologische Sensation der letzten Jahre, der weibliche Nachwuchs bei den südamerikanischen Riesenottern, balgt sich mit seinen Eltern im Innengehege am Aquarium. Ein bisschen müssen die Temperaturen noch klettern, dann steht endlich der erste Tauchgang im Außenbecken an. Die Besucher werden sich an den großen Sichtscheiben die Nase platt drücken!
Das erst kürzlich geborene Wisentkalb erfreut sich bester Gesundheit und tollt über die Anlage. Weiter oben trifft der Zoobesucher auf den Südamerika-Kindergarten: Wasserschweine und Große Ameisenbären brachten ihre Jungtiere zur Welt; bei letzteren lässt sich der Nachwuchs bequem auf dem Rücken umhertragen, bei ersteren flitzen die Babys ihren Eltern hinterher.
Einen Haufen Spaß haben die Damara-Zebras, denn nach vier Jahren gibt es in der großen Herde wieder einen Neuzugang, ein Stutfohlen. Spannende Begegnungen mit den tonnenschweren Nashörnern, die gemeinsam auf der Afrika-Savanne stehen, gehören beim Jungtier zur Agenda und sorgen für rasantes Geknipse ambitionierter Fotografen. Ein bisschen weiter nördlich laufen kleine Rentiere kreuz und quer über die Anlage und genießen ihren Freilauf.
Die Gorilla-Jungtiere KIBURI und UZURI dürfen natürlich nicht fehlen. Die Familie der gutmütigen Menschenaffen zählt zu den Highlights eines Besuches im Zoo Duisburg. Silberrücken und Pascha MAPEMA trägt’s mit Fassung, wenn ihm die kleinen Damen einen Streich spielen. Tante MOMO, noch kinderlos, hat alle Gorilla-Hände voll zu tun, den Müttern ein bisschen Freiraum zu verschaffen: sie trägt die Jungtiere umher und nimmt dabei ihre Tantenrolle sehr ernst.
(21.05.2010)
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Nachwuchs bei den größten Landsäugern Europas
Auf die Frage nach dem größten lebenden Landsäugetier in Europa wird vielen Menschen der Braunbär in den Sinn kommen, doch wäre damit dem Europäischen Wisent mit einem Körpergewicht bis 900 kg Unrecht getan. Er wirkt durch die kräftige Schulterregion, den erhöhten Widerrist und den breiten, tief angesetzten und meist gesenkt getragenen Kopf äußerst massiv.
Ehemals in weiten Teilen Osteuropas beheimatet, wurde der Wisent infolge der menschlichen Besiedlung und der damit verbundenen Rodung der Wälder zu Beginn des letzten Jahrhunderts in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ausgerottet. Lediglich 56 Wisente verblieben in einigen Zoologischen Gärten Europas. Durch gezielte Zuchtbemühungen konnte die Zoopopulation kontinuierlich vergrößert werden, so dass im Jahre 1952 die ersten in Menschenobhut gezüchteten Wisente in dem neu geschaffenen Nationalpark Bialowieza in Polen ausgewildert werden konnten. Weitere Auswilderungsprojekte folgten in den nächsten Jahrzehnten, so dass heute wieder gesunde, sich selbst erhaltende Wisentherden im Freiland anzutreffen sind.
Die Rettung des Wisents gilt als ein hervorragendes Beispiel der Arterhaltung durch Zucht in menschlicher Obhut. Umso erfreulicher ist es, dass im Zoo Duisburg die Zucht floriert und vor kurzem erneut ein Wisentkalb das Licht der Welt erblickte. Mutter POLIPKA – sie feiert morgen ihren 5. Geburtstag! – kam zusammen mit einer Artgenossin im Jahre 2007 aus polnischen Zuchtstationen in den Zoo am Kaiserberg. Mit dem 7jährigen Vater PLUCIK verstanden sich beide von Beginn an gut und POLIPKA offensichtlich so gut, dass sie nach einer Tragzeit von rund 8,5 Monaten ihr erstes Jungtier auf die Welt brachte. Das kräftige, weibliche Kalb folgt seiner Mutter dicht, saugt kräftig am Euter und sucht auch schon Kontakt zu den anderen Herdenmitgliedern. Übermütig können es die Zoobesucher bald über die Anlage rennen sehen.
Immer wieder für Verwirrung sorgen die Begriffe Wisent und Bison. Der Wisent ist der nächste Verwandte des nordamerikanischen Bisons. Beide Arten gehen auf eine gemeinsame Ursprungsform zurück, von der sich der Wisent in Europa als Waldbewohner entwickelte, während der Bison die amerikanischen Steppen bevölkerte.
(19.05.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Wie viel Schwein ist in den neugeborenen Wasserschweinen?
Vergesellschaftungen sind ein Markenzeichen des Zoo Duisburg. Eine tiergeographisch stimmige und schon lange gut funktionierende Wohngemeinschaft bilden die Großen Ameisenbären, Flachlandtapire und Wasserschweine auf der Südamerika-Anlage.
Zoobesucher können sich derzeit nicht nur über den erneuten, wenige Monate alten Nachwuchs bei den Großen Ameisenbären freuen, der arttypisch auf dem Rücken der Mutter hängt und von ihr umhergetragen wird. Weil die Wasserschweine seit kurzem zwei Babys mit sich führen, kommt es jetzt erst richtig zum zwischenartlichen Südamerika-Kindergarten! Allerdings begegnet man sich noch mit gebührlichem Respekt und bleibt lieber bei der eigenen Familie. Erstmal die Lage sondieren und gucken!
Wasserschweine sind keine Schweine, sondern die größten Vertreter der weitreichenden Ordnung der Nagetiere. Kapitale Tiere erreichen eine Schulterhöhe von 50 cm bei einem Körpergewicht von bis zu 60 kg. Ihr herkömmlicher Name bezieht sich auf die große, plumpe Gestalt und das borstige Fell dieser Tiere sowie auf deren wasserbewohnende Lebensweise. Die Indianer Südamerikas nennen das Wasserschwein auch Capybara, was „Herr des Grases“ bedeutet und die Vorliebe der Wasserschweine für ihre Hauptnahrung, frisches Gras, verdeutlicht.
Tagsüber weiden Wasserschweine auf ausgedehnten und versumpften Grasfluren in Gewässernähe. Dort leben sie gesellig in kleinen Herden von 3 bis 30 Tieren. Bei Gefahr flüchten die Tiere ins Wasser, wo sie behände schwimmen und tauchen. Schwimmhäute zwischen den Zehen dienen der besseren Fortbewegung im Wasser. An Land bewegen sich Wasserschweine gemeinhin recht gemächlich. Sie können jedoch erstaunlich gut springen und recht schnell laufen.
Zur Brunftzeit verteidigen die erwachsenen Männchen ihre Weibchen mit lauten Rufen und Pfiffen gegenüber männlichen Rivalen. Eine große Talgdrüse auf dem Nasenrücken dient den Männchen zur Markierung ihres Reviers. Nach einer Tragzeit von 160 bis 170 Tagen gebären die Weibchen bis zu 8 Jungtiere, die der Mutter sogleich folgen. Schon nach einer Säugezeit von lediglich 2 bis 4 Monaten sind die Jungtiere selbständig.
Die beiden Wasserschwein-Babys haben so gesehen ein zeitlich enges, volles Entwicklungsprogramm. Auf der Agenda steht demnächst sicher das große Badebecken der Duisburger Anlage, das die Jungtiere zum unbekümmerten Schwimmen, Tauchen und Plantschen einlädt.
(12.05.2010)
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Nach Jahren wieder Nachwuchs bei den Damara-Zebras
Der 8jährige ARGO, stattlicher Damara-Zebrahengst und erst seit knapp 1,5 Jahren Pascha unter 11 schwarz-weiß gestreiften Zicken, hat eindrucksvoll demonstriert, warum er damals als erwachsener Hengst aus dem tschechischen Zoo Jihlava geholt wurde: er sollte die überregional geschätzte Zucht dieser Unterart des in Afrika weit verbreiteten Steppenzebras nach 4jähriger Pause am Kaiserberg wieder ankurbeln. Und das tat er! Vor einem Monat brachte die erfahrene, 1994 selbst in Duisburg geborene Stute THIKA ihre noch namenlose Tochter zur Welt! Und bei weiteren Stuten wird eine Trächtigkeit vermutet…
Die Unterarten des Steppenzebras unterscheiden sich in der Intensität ihres Streifenmusters. So sind bei den in Namibia und im Südwesten Afrikas beheimateten Damara-Zebras die Beine nur schwach gestreift, wobei die Streifen niemals bis zu den Hufen reichen. Zudem finden sich zwischen den braunschwarzen Hauptstreifen des Körpers hellere, so genannte Schattenstreifen, die den Unterarten im östlichen Afrika fehlen.
Der Zoo Duisburg blickt auf eine jahrzehntelange Zucht von Damara-Zebras zurück. Auf dem Papier betrachtet ist das Stutfohlen Nr. 178 und es ist nur eine Frage der Zeit, bis in den nächsten Jahren die unglaubliche Schallmauer von 200 Nachzuchten erreicht sein wird!
Diese Zahlenspielereien werden dem Fohlen recht egal sein. Wettergeschützt und in aller Ruhe verbrachte es die ersten Lebenswochen im Stall, bevor es vor ein paar Tagen Ernst wurde: der erste Ausgang oder besser gesagt Aus-RITT stand an! Dicht an sie angeschmiegt trabte die Jungstute schon so elegant wie ihre Mutter über die weitläufige Afrika-Anlage und sah sich allerhand „Annäherungsversuchen“ der neugierigen Artgenossinnen ausgesetzt. Mutter THIKA hat jedoch jeden im Griff und scheut auch nicht davor zurück, dem Deckhengst sprichwörtlich Beine zu machen. (07.05.2010)
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Skurriler Ameisenbären-Nachwuchs
So recht weiß mancher Zoobesucher nicht, womit er es zu tun hat, wenn er an der Südamerika-Anlage des Zoo Duisburg steht. Klar, Flachlandtapire und Wasserschweine bekommt man noch hin. Aber was ist diese Mischung aus Pinocchio-Lügenschnauze, buckligem „Mittelteil“ und buschigem Schwanz, die damit vergesellschaftet ist?
Große Ameisenbären sieht man in Zoologischen Gärten immer noch recht selten. Die schäferhundgroßen Bewohner südamerikanischer Savannen verspeisen am liebsten Ameisen und Termiten. Ihr knapp meterlanger Kopf ist zu einer leicht abwärts gekrümmten Röhre umgebaut und endet in einem winzigen Mundspalt, durch den die 60 cm lange, wurmförmige Peitschenzunge sich tiefer und tiefer in Ameisen- und Termitenbauten leckt. Was nicht passt, wird passend gemacht, sprich: mit den fast schon monströsen, 10 cm langen und enterhakenförmigen Krallen der Vorderpfoten reißt der Große Ameisenbär Erdbauten mühelos auf. Wer die sonst friedlichen Tiere reizt, fängt sich tiefe Wunden ein!
Am klebrigen Speichel bleiben schließlich die beißenden Insekten hängen und werden beim „Rückzug“ der Leimruten-Zunge von speziellen Hornpapillen am Gaumendach abgeschabt. Für den Betrachter kaum mehr auszumachen, flitzt die Zunge bis zu 160 Mal in der Minute heraus und nimmt den Beutetieren jegliche Chance zu entkommen. In der Tiergärtnerei hat man die Großen Ameisenbären schon lange erfolgreich auf eine Ersatznahrung umstellen können: als Futter bietet man ein dickbreiiges Gemisch aus durchgedrehtem Fleisch, Hundekuchen, Obst, Gemüse, Joghurt, Honig, Milch und Wasser, dem Vitamin- und Mineralstoffe sowie ein wenig Heilerde beigemischt werden.
Große Ameisenbären sind durch die illegale Bejagung und die Zerstörung des natürlichen Lebensraumes bestandsgefährdet. Die Zoos wirken seit langem mit einem Zuchtprogramm entgegen. Hier leistet der Zoo Duisburg erneut einen wichtigen Beitrag, denn seit Anfang des Jahres tummelt sich der nächste Nachwuchs auf der Anlage: ein Weibchen! Anfangs ritt es arttypisch noch auf dem Rücken der Mutter, geht mittlerweile aber weitaus selbständiger auf Erkundungstour und freundet sich auf der großen Freianlage mit ihren nicht minder neugierigen Mitbewohnern, den Tapiren und Wasserschweinen, an.
Die Ameisenbären-Familie wird am morgigen Freitag, 30. April 2010, um 11 Uhr im Rahmen einer Schaufütterung vorgestellt. Die Südamerika-Freianlage befindet sich oberhalb der Kamel-Anlage im Westteil des Zoos.
(29.04.2010)
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Carsten Horn: |
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Früher konnte man um das Äquatorium ganz rum. Im Keller befand sich auch noch die Zooschule und eine Toilettenanlage. Wann der "Rundweg" geschlossen wurde, weiß ich auch nicht mehr... (26.04.2010)
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Oliver Jahn: |
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@Sacha, ich habe den Zoo Duisburg bisher nur zweimal besucht und das erste mal ist 15 Jahre her. Bei unserem Besuch im letzten Jahr habe ich festgestellt, dass ich einige Bereiche, zu denen auch das Äquatorium gehört, kaum noch in Erinnerung hatte, daher habe ich lediglich den Ist-Zustand beschrieben. (26.04.2010)
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Ralf Seidel: |
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Im Rahmen der GDZ-Tagung am vergangenen Wochenende hatte ich nun nach 10 Jahren Pause mal wieder Zeit und Möglichkeit, den Duisburger Zoo zu besuchen. Viele Veränderungen sind unübersehbar, der Zoo ist in den vergangenen Jahren fraglos grüner und attraktiver geworden. Viele Bereiche wurden mit überschaubarem finanziellen Aufwand zu attraktiven Anlagen umgestaltet und beispielsweise den letzten Flussdelfin statt in seinem kahlen Betonbecken in einer schönen Tropenlandschaft schwimmen zu sehen ist schon toll. Es hat sich ne Menge getan und auch ohne Belugas und Jacobitas ist der Duisburger Zoo allemal einen Besuch wert. (26.04.2010)
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Michael Mettler: |
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@Sacha, ich greife Oliver mal vor: Habe ich auch so in Erinnerung, auch wenn es ganz hinten keine Tiere zu sehen gab und man sich irgendwie vorkam, als gehe man einen unerlaubten Weg... Dafür befand sich dort der Eingang zum im Keller gelegenen Kinoraum & Fotostudio (kenne ich nicht selbst, nur aus der Zooliteratur). Wann der Weg tatsächlich gesperrt wurde, weiß ich nicht mehr (mein Erstbesuch war 1981). (26.04.2010)
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Sacha: |
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@Oliver Jahn: Müsste es nicht heissen "eine Umrundung des Äquatoriums ist nicht MEHR möglich ist"? Das war doch früher mal der Fall, oder trügt mich meine Erinnerung? (26.04.2010)
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Michael Mettler: |
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Oder aber der Zoo plant die Anschaffung einer robusten Makakenart á la Rotgesichtmakak, und der "Stummelaffe" war auf die Schwanzlänge bezogen :-) (25.04.2010)
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Ronald Masell: |
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Dscheladas war auchmeine erste idee, bis dann die aussage des gärtners kam.
würde wirklich den grössten sinn ergeben. (25.04.2010)
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Michael Mettler: |
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Die jungen Gehölze vor der Gitterfront sprechen auch nicht gerade dafür, dass der Käfig zukünftig einsehbar sein SOLL...
Anbei die Eisbärenanlage. Wenn ich mich recht erinnere, ist sie allseits von hohen Bäumen umstanden, der Standort also wohl überwiegend schattig und damit kühl - was ja Sinn macht, wenn dort Polartiere (daneben stand früher noch das Pinguin-Kühlhaus) platziert worden waren. Um dorthin Regenwaldbewohner verpflanzen zu können, wäre der Aufwand schon sehr erheblich - selbst wenn es "nur" die bodenbewohnenden Mandrills wären. Die Dscheladas wurden innerhalb des Zoos schon mehrmals "verschoben", da wäre eine endgültige Anlage (Womöglich sogar mit Huftiervergesellschaftung?) durchaus fällig. Und dafür böte die alte Eisbärenanlage gar keine schlechte Basis. (23.04.2010)
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Oliver Jahn: |
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@Michael, da kann ich nur zustimmen. Die Dscheladas sind derart schlecht untergebracht, dass man schon wirklich wissen muss, wo sie außen untergebracht sind, um sie zu sehen. In diese Sackgasse hinein verirrt sich kaum ein Besucher und eine Umrundung des Äquatoriums ist nicht möglich, so dass die Dscheladas dort wirklich ein sehr verstecktes Dasein fristen. Und das bei einer solchen Art, das ist wirklich schade und eine Änderung wäre wünschenswert.
Hier die Anlage im letzten Jahr. (23.04.2010)
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Michael Mettler: |
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Zwar habe ich keine Kenntnis vom Projekt, aber ich tippe da eher auf eine winterhärtere, bodenbewohnende Affenart: Es sind keine für Besucher einsehbaren Innenquartiere vorhanden, und ein Affenfelsen würde erheblich weniger Umbau für die alte Eisbärenanlage bedeuten als z.B. eine Großvoliere für baumbewohnende Affen (obwohl ich dann nicht weiß, warum man den alten Affenfelsen am Delfinarium "geschliffen" hat). Meine Vermutung: Dscheladas. Denn die sitzen im Äquatorium alles Andere als optimal (alter, leicht zu übersehender Außenkäfig mit schlechter Einblickmöglichkeit am Ende einer Sackgasse). (23.04.2010)
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BjörnN: |
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Die Stummelaffen besitzen im Äquatorium bereits ein gutes Innen- und Außengehege. Ich würde sogar sagen, sie bewohnen das einzige wirklich passable Innengehege in diesem Haus.
Vielleicht baut Duisburg eine 2. Zuchtgruppe auf, wäre eine schöne Sache. (23.04.2010)
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Ronald Masell: |
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Wir waren heute in duisburg. herrliches Zoowetter!das RIESENOTTERJUNGTIER WAR EBENSO ZU SEHEN WIE aMEISENBÄR
Wir waren heute in duisburg. herrliches Zoowetter! das riesenotterjungtier war ebenso wie Ameisenbär-Gorilla-und Orangnachwuchs zu sehen. dr junhold aus leipzig machte mit achim Winkler einen Rundgang. Ein Plan für den umbau der bärenanlage zu einer Brillenbär/Nasenbäranlage ist jetzt aufgestellt. baubeginn soll noch dises jahr sein.die ehemalige eisbärenanlage wird zu einer affenanlage umgebaut!laut auskunft eines gärtners(kein anderer zooomitarbeiter greifbar)für stummelaffen?witere nachfrage ergab keine genaueren angaben.ist im forum genaueres bekannt?leider keine wombat sichtung.beide votsotas lagen an der scheibe der kattainenanlage, eine war ziemlich kahl und sah nicht wie das blühende leben aus. alles in allem aber ein sehr gelungener zoobesuch
- GO (23.04.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Mit Knopfaugen und Ringelschwanz – Die Kattas kommen!
Manche Zoobewohner haben es einfach drauf: sie faszinieren die Massen! Kattas, Halbaffen aus Madagaskar, gehören zweifelsfrei dazu. Allein ihr äußeres Erscheinungsbild – leuchtend-gelbe Knopfaugen und schwarze Stupsnase im fuchsartigen Gesicht sowie der überlange, schwarzweiß gekringelte Schwanz – bringt ihnen viele Sympathiepunkte ein. Ihre waghalsigen Sprünge tun ihr Übriges und wenn sich der ganze Familienverband hochsozial zu einem großen, wärmenden Fellknäuel zusammenkauert, kann es eigentlich nur noch eine Steigerung geben: Jungtiere!
So ist es auch vor rund zwei Wochen geschehen, als der Pfleger auf seiner morgendlichen Kontrollrunde ein Jungtier am Bauch der Mutter hängen sah. Das Geschlecht des Nachwuchses steht noch nicht fest, denn die Mutter-Kind-Bindung soll wachsen und nicht durch das verfrühte Einfangen des Nachwuchses zwecks Geschlechtsbestimmung gestört werden.
Artgemäß hängt das Jungtier längs am Bauch der Mutter. Die erfahrenen Pfleger wissen aber, dass sie in der ersten Zeit verstärkte Sichtkontrollen vornehmen müssen. Liegen nämlich viele Gruppenmitglieder im Körperkontakt beieinander, landen die Jungen auf der Suche nach den mütterlichen Zitzen schon mal auf einem anderen Weibchen! Die kritische Phase ist schon fast überwunden, denn der Baby-Katta wird kräftig genug, um selbständig auf die Mutter zurückzuwechseln. Dennoch zupft und zieht jeder der interessierten Artgenossen derart an dem Kleinen, dass die Mutter oftmals nur noch Reißaus nehmen kann und sich einen ruhigeren Platz sucht.
Sie wird darüber hinaus in den kommenden Wochen von ihrem eigenen Nachwuchs genug Aufmerksamkeit abverlangt bekommen, wenn dieser seine ersten Erkundungstouren unternimmt. Gerade auch jetzt, wo die ganze Katta-Familie die gute Wetterlage ausnutzt, um möglichst lange auf der großen Freianlage zu verweilen. Saftige Triebe, meterhohe Kletterbäume und komische Zweibeiner (= Besucher), zwischen denen man durchhuschen kann, bieten reichlich Abwechslung!
Kattas sind heute recht selten geworden. Auf Madagaskar schwinden unter dem Druck einer wachsenden Bevölkerung, Kultivierung und Besiedelung die letzten Urwälder als Lebensraum so rasch dahin, dass die Tierbestände stark schrumpfen. Im Zoo Duisburg wird durch die erfolgreiche und seit vielen Jahren andauernde Nachzucht ein wesentlicher Beitrag zur Arterhaltung in Menschenobhut geleistet. (22.04.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Kodiak-Bärin WINNY lebt nicht mehr
Anfang der 1980er Jahre machte der Zoo Duisburg mit einer neuen Bärenfreianlage von sich reden, die mit ihren Betonelementen damals als gelungene und ästhetisch ansprechende Anlage bewertet wurde. Ein junges Geschwistertrio der gewaltigen Kodiak-Bären zog seinerzeit ein und wohnte seitdem am Kaiserberg.
Bärin WINNY hatte ihre Wurfgeschwister zwischenzeitlich überlebt, bis zum heutigen Tag: die Zooverantwortlichen mussten schweren Herzens entscheiden, die schwerkranke Bärin im Alter von 25 Jahren einzuschläfern. Für die Tierpfleger war die Nachricht ein Schock, zumal WINNY quasi die letzte ihrer Art im Zoo Duisburg und darüber hinaus auch ein echtes Charaktertier war.
Allerdings zeichnete sich schon seit längerem ab, dass die Bärin gesundheitliche Probleme hatte. Seit gut 2 Jahren fiel sie durch eine immer wieder kehrende Fressunlust auf und durchlebte zwischenzeitlich Phasen, in denen ihre Bewegung eingeschränkt war. Bestes Futter und eine entsprechend intensive tiermedizinische Betreuung wurden ihr stets zuteil, doch die Alterserscheinungen überwogen offenbar. In den letzten Wochen verschlechterte sich der Zustand der Grande Dame massiv. Die Entscheidung heute fiel insofern für sie, als ihr durch die notwendige Euthanasie größeres Leid erspart blieb.
Eine umgehende Sektion, durchgeführt durch die Zootierärztin Kerstin Jurczynski und den konsultierten Veterinärpathologen Dr. Andreas Kirchhoff, brachte einen handballgroßen Tumor im Übergangsbereich vom Magen zum Darm sowie massive Brustwirbelverschmelzungen zutage.
Mit dem Tod WINNY’s läuft die Haltung von Kodiak-Bären im Zoo Duisburg aus. Die Anlage bleibt bis in den Herbst hinein unbesetzt. Dann beginnt der Zoo Duisburg mit dem Bau einer naturnah gestalteten Anlage für südamerikanische Brillenbären, die im Frühjahr 2011 als neuer Besuchermagnet im Herzen des Zoos eröffnet wird. (22.04.2010)
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Carsten Horn: |
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Heute ist Kodiakbärin Winnie eingeschläfert worden... (21.04.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Neue Voliere für afrikanische Webervögel
Das Giraffenhaus gleich neben dem Haupteingang des Zoo Duisburg hat eine neue Attraktion: der Zoo Rotterdam hat einen Schwarm von 25 afrikanischen Textorwebern an den Kaiserberg geschickt, der in die neue, großzügige Voliere einzog, die gekonnt in den Besucherbereich integriert wurde.
Die Männchen der faustgroßen Vogelart sind besonders während der Brutsaison aufgrund ihres leuchtend gelben Gefieders mit schwarzem Kopf leicht von den Weibchen zu unterscheiden. Im Ruhekleid sind sie wie letztere schlicht hellbraun und nur leicht gelb gefärbt.
Webervögel sind vor allem dafür bekannt, kunstvolle Nester zu „weben“. Aus groben Gräsern, Fasern und Palmblattstreifen flechten die männlichen Vögel in wenigen Stunden ein kugelrundes, oben geschlossenes Nest, was an den äußersten Zweigen von Bäumen errichtet wird. Ausgepolstert wird das Nest mit feineren Materialien wie z.B. Rispen und Federn.
Mit den Flügeln schlagend und laut zwitschernd versucht jedes Männchen die Gunst möglichst vieler Weibchen für sich zu gewinnen. Bei der Wahl ist die Damenwelt gnadenlos: liefern die Männchen Bauwerke ab, die nicht überzeugen, bleiben sie Single!
Wer nicht über Beschäftigung klagen kann, sind die Pfleger: alles, was sie den Vögeln an Baumaterial anbieten, wird in kürzester Zeit verbaut. Und wer sich besonders gute Baustoffe geschnappt hat, muss aufpassen, dass ihm der Nachbar den Zweig nicht aus dem Nest zieht und für das eigene verwendet. Die Besucher werden es danken: für ausreichend Stimmung und Vogelgezwitscher ist im Giraffenhaus seit neustem gesorgt!
(21.04.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Junger Sse-Pu-Hsiang geboren
Wörtlich übersetzt heißt Sse-Pu-Hsiang „Vier nicht Ähnliches zusammen“, weil die Füße von einem Rind, der Hals von einem Kamel, der Schwanz von einem Esel und nur das Geweih von einem Hirsch zu stammen scheinen, aber nachher hat man sich dann doch für das kürzere chinesische Wort Mi-Lu entschieden. Dahinter verbirgt sich nichts Geringeres als eine Hirschart, die zur Zeit ihrer Entdeckung fast schon ausgestorben war.
Der Davidshirsch hat seinen Namen vom Jesuitenpater Armand David, der vor gut 150 Jahren diese sonderbaren Hirsche im kaiserlichen Jagdpark südlich von Peking entdeckte. Sonderbar auch deshalb, weil die Verzweigungen des Geweihs nach hinten weisen und den Eindruck entstehen lassen, als säße das Geweih „verkehrt“ auf dem Kopf. Einige Hirsche gelangten bald darauf glücklicherweise nach Europa, denn noch vor 1900 fielen nahezu alle Davidshirsche im Jagdpark einer Flutkatastrophe zum Opfer. Den Rest erledigten die Kriegswirren des so genannten Boxeraufstandes einige Jahre später.
Sämtliche in Europa gehaltenen Milus versammelte man auf den Ländereien des Herzogs von Bedford in England. Aus diesem letzten Refugium von 18 Tieren wurden Nachzuchttiere an Zoologische Gärten auf der ganzen Welt verteilt. Bis heute kletterte der Weltbestand wieder über die 1000er Marke. Die Rettung des Davidshirsches gilt als eines der vorbildlichsten Beispiele der Arterhaltung durch kontrollierte Zucht in menschlicher Obhut.
Der Zoo Duisburg ist an diesem Arterhaltungsprogramm seit Jahrzehnten erfolgreich beteiligt. Umso größer ist die Freude, dass vor wenigen Tagen ein weißbetupftes Kälbchen „mit dem Eselsgesicht“ das Licht der Welt erblickt hatte. Es hält sich eng bei der Mutter auf und trinkt fleißig an der Milchbar. Die restlichen erwachsenen Kühe mitsamt dem Zuchthirsch zeigen sich an dem kleinen Nachwuchs sehr interessiert.
(15.04.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Zoo Duisburg erhält Auszeichnung „besonders kinderfreundlich“!
Der Zoo Duisburg ist besonders kinderfreundlich. Dies ergab eine Studie der Gesellschaft Der-Mitmach-Spielplatz. Als Auszeichnung übergab Inhaber Markus Maria Hoffmann dem Zoo Duisburg ein nagelneues Kinderspielhaus mit Rutsche, das seine neue Heimat auf der Grünfläche vor dem Aquatorium/Affenhaus fand.
Ein neues Klettergerät „Klettern wie die Affen“ soll in den nächsten Wochen folgen. Die Kinder, die das Spielhaus flugs in Beschlag genommen haben, können sich dann gleich über eine weitere neue Attraktivität freuen.
(13.04.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Kunstausstellung im Aquarium: Motive aus Afrika
Natürlich lebt jeder Zoo von der Attraktivität seiner lebenden Tiere. Faszination und Anziehungskraft gehen aber auch von Abbildern lebendiger Wesen aus – ganz besonders dann, wenn sie so ansprechend präsentiert werden wie derzeit im Rahmen der Ausstellung
„Motive aus Afrika“
vom 09. April bis zum 11. Juli 2010
im Aquarium des Zoo Duisburg
Einige ihrer schönsten Bilder stellt die junge in Duisburg lebende Künstlerin und Grafik-Designerin Melanie Hackstein im Aquarium des Zoos aus. Aus der Themenvielfalt ihrer Werke stellt sie Aquarelle der afrikanischen Tier- und Pflanzenwelt vor.
Ein ganz besonderes Werk wird zugunsten der diesjährigen Carnivoren-Naturschutzkampagne der EAZA (Dachverband der europäischen Zoos und Aquarien) an den höchstbietenden Kunstliebhaber versteigert.
Zur Ausstellungseröffnung am morgigen Freitag, dem 09. April 2010, um 11.00 Uhr im Aquarium des Zoos laden die Künstlerin Melanie Hackstein und Zoodirektor Dipl.-Biol. Achim Winkler alle interessierten Pressevertreter ein.
(12.04.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Dreister Vandalismus und Diebstahl im Zoo
Noch zu Lebzeiten wurde dem früheren Direktor des Zoo Duisburg, Dr. Wolfgang Gewalt, die Ehre zuteil, dass sein Konterfei als Bronzebüste entlang der Landschaftsbrücke, die die beiden Zooteile miteinander verbindet, aufgestellt wurde.
Wenngleich er auch polarisiert haben mag, so drückte Dr. Gewalt dem Zoo Duisburg seinen Stempel auf und machte ihn zu dem, was er heute darstellt: ein Zoo mit Weltruf, den mehr als 1 Million Gäste pro Jahr besuchen. Die Zoobesucher soll die Büste an diesen außergewöhnlichen und schaffensfrohen Menschen erinnern.
Offenbar zwischen Gründonnerstag und Karfreitag wurde diese Büste auf dreiste Art und Weise brutal abgeschlagen und entwendet. Mitarbeiter des Zoos standen am Samstag zu Dienstbeginn fassungslos vor dem leeren Podest. Über die Osterfeiertage suchte man fieberhaft aber vergeblich nach der Büste.
Schwerer noch als der finanzielle Schaden wiegt der ideelle. Aber das liegt sicherlich außerhalb der Vorstellungskraft eines kleingeistigen Kriminellen.
(07.04.2010)
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Michael Mettler: |
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Weil man dazu an der Pinguinanlage auch mal nach oben gucken muss - die werden dort nämlich als Freiflieger gehalten.
Übrigens sollen einige Exemplare dieser Tierart bei heftigen Stürmen schon bis an den Yukon verdriftet worden sein ;-) (01.04.2010)
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WolfDrei: |
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Aha, man lernt doch nie aus! Warum habe ich die bloß in Johannesburg nicht gesehen? (01.04.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Erstmalig in Deutschland: fliegende Segelpinguine im Zoo Duisburg
Pinguine sind die klassischen Vertreter der Vogelwelt in der Antarktis. Ganz an das Leben im Wasser angepasst, haben die Pinguine im Laufe der Evolution ihre Flugeigenschaften eingebüsst. Die einzige Ausnahme sind die Segelpinguine, die nicht in der Antarktis, sondern an den Küsten des südlichen Afrikas leben. Nur fliegend konnten die Pinguine dorthin gelangen und den neuen Lebensraum erkunden, wo sie in den kalten Gewässern des Benguelastromes nach geeigneter Nahrung suchen.
In Zoologischen Gärten sind Segelpinguine eine absolute Seltenheit. Umso größer ist die Freude im Zoo Duisburg, dass nunmehr 6 Segelpinguine aus dem Zoo in Johannesburg/Südafrika in Duisburg eingetroffen sind, als einzige Vertreter dieser Art in einem deutschen Zoo! Eigens dafür hergerichtet wird die alte Eisbär-Anlage des Zoos, die den Segelpinguinen unter einem schützenden Netz eine neue Heimstätte im Zoo am Kaiserberg bietet.
Wenige Meter davon entfernt können Besucher die schon seit Jahren gehaltenen Brillenpinguine erleben und haben damit einen direkten Vergleich zwischen vornehmlich fliegenden Vertretern dieser Vogelgruppe und solchen, die sich ausschließlich zu Lande und im Wasser fortbewegen.
(01.04.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Größte zoologische Sensation der letzten Jahre:
Nachwuchs bei den südamerikanischen Riesenottern
Der Zoo Duisburg unterstreicht einmal mehr, dass er es „drauf“ hat, höchst seltene und überaus schwierig zu pflegende Tierarten erfolgreich zu züchten. Das quirlige Riesenotter-Paar bescherte kürzlich dem Zoo am Kaiserberg die wohl größte zoologische Sensation der letzten Jahre: ein quietschfideles Jungtier!
Die Bestände der südamerikanischen Riesenotter leiden dramatisch unter der fortschreitenden Abholzung der Tropenwälder und der Verschmutzung der Flüsse. Weniger als 3000 Exemplare soll es noch geben. Umso wichtiger ist die Erhaltungszucht in Menschenobhut. Dieser Aufgabe haben sich in Deutschland seit langem die Zoos in Dortmund, Hamburg und eben Duisburg verschrieben.
Der Zoo Duisburg hat alles daran gesetzt, um den langersehnten Erfolg vermelden zu können. Zuletzt konnte vor gut 2 Jahren dank einer großzügigen Spende des Zoo-Fördervereins die bestehende Anlage von Grund auf erneuert werden: der Landgang wurde deutlich vergrößert. Der Innenbereich wurde komplett neu gestaltet. Die Wurfboxen erhielten eine aufwändige Videoüberwachung. Und neuerdings wird ein eben eingebauter Trommelfilter dafür sorgen, dass die Besucher über die riesigen Sichtscheiben ihren Lieblingen auf ihren Tauchgängen in stets klarem Wasser folgen können.
Das junge Paar – der bald 4jährige MALDITO aus Hamburg und die über 5jährige AMANA aus Dortmund – zogen Mitte 2008 ein und verstanden sich von Beginn an prächtig. Ihr erstes Jungtier hat sich in den letzten Wochen, auch sehr zur Freude des Europäischen Zuchtbuchführers, bestens entwickelt, frisst auch schon leckeren Fisch. Gerade einmal 20 Tiere leben in europäischen Zoos und Duisburg ist nun erst der vierte, dem die Nachzucht gelang!
Wie sehr werden sich die Besucher erst die Nasen an den Scheiben platt drücken, wenn der oder die Kleine (das Geschlecht ist noch unbekannt) zur Osterzeit erstmals Zugang zur Außenanlage erhält?!
(30.03.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Seltener Nachwuchs beim größten Raubtier Madagaskars
Der Zoo Duisburg ist berühmt für seine Haltung und Zuchterfolge der Fossa, des größten Raubtiers auf Madagaskar. Seit der deutschen Erstzucht am Kaiserberg im Jahre 1980 hat es kein anderer Zoo geschafft, diese Art in Menschenobhut regelmäßig zu züchten. So obliegt der wissenschaftlichen Leitung auch die Koordination des europäischen wie des Weltbestandes. Gegenwärtig leben weltweit nur etwa 120 Exemplare in rund 50 Institutionen. In ganz Europa wurden 2009 nur vier (männliche) Jungtiere aus 2 verschiedenen Würfen geboren. Alle vier kamen am Kaiserberg auf die Welt!
Die Fossa ist fuchsgroß. Ihr Fell ist einfarbig rostrot, dabei sehr kurz und dicht. Das Raubtier vereinigt einige typische Merkmale sowohl der Schleichkatzen als auch der Echten Katzen. Der deutsche Name „Frettkatze“ zeugt davon, wie sehr die eleganten Jäger die Systematiker verwirrten.
Fossas sind Einzelgänger und werden zur Paarungszeit zwischen März und Mai von den Pflegern mit viel Fingerspitzengefühl verpaart. Die Verbindung von Männchen und Weibchen ist manchmal so fest, dass die Tiere während der Begattung klettern können! Die Weibchen sind für die Aufzucht der 1 bis 4 Jungtiere, deren Entwicklung ungewöhnlich langsam verläuft, alleine verantwortlich. Größtmögliche Ruhe ist für die Aufzucht vonnöten, weshalb der Zoo Duisburg im für Besucher nicht einsehbaren rückwärtigen Bereich der insgesamt 1300 m2 Anlage zahlreiche Zuchtgehege eingerichtet hat.
Drei der vier Männchen durften als Junggesellengruppe kürzlich in den Zoo Heidelberg als neuen Fossa-Halter wechseln und erfreuen dort Mitarbeiter wie Zoobesucher in höchstem Maße. Das einzelne Männchen aus dem zweiten Wurf zog vor ein paar Tagen mit seiner Mutter in eine der Schauanlagen des Zoo Duisburg und ist von den neuen Gerüchen wie von den neugierigen Besuchern an den großen Sichtscheiben schwer beeindruckt.
Bald schließt sich wieder der Kreis, denn die Duisburger Pfleger werden in den kommenden Wochen ihre Schützlinge erneut verpaaren.
Dr. Jochen Reiter
(30.03.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Weiteres Kunstwerk im Zoo Duisburg
Wie bereits berichtet, wurde anlässlich der Eröffnung der Kulturhauptstadt 2010 seitens des Zoo Duisburg und der Kulturbetriebe mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Duisburg ein Projekt unter dem Namen
„Kunst und Kultur im Zoo Duisburg“
ins Leben gerufen. Ein weiteres im Rahmen dieses Projektes auserwähltes Kunstwerk soll nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Es handelt sich um das tierische Kunstwerk „Elch im Vorgarten“ und wurde von dem Duisburger Künstler Günter M. Schirmer angefertigt.
Das Kunstwerk „Elch im Vorgarten“ wird am Mittwoch, dem 17. März 2010, um 11.00 Uhr an der Rentieranlage gemeinsam mit Herrn Günter M. Schirmer, Frau Ute Saalmann und Zoodirektor Achim Winkler allen Kunstliebhabern vorgestellt. (17.03.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Nachwuchs bei den seltenen Bärenstummelaffen
Der Zoo Duisburg hält nicht nur viele bedrohte und selten in Zoologischen Gärten anzutreffende Tierarten, er hat bei diesen auch große Zuchterfolge vorzuweisen. Die westafrikanischen Bärenstummelaffen, die ihren Namen dem rückgebildeten Daumen zu verdanken haben, sind so eine Duisburger Erfolgsgeschichte.
Der ohnehin nur noch kleine Bestand im Verbreitungsgebiet zwischen Ghana und der Elfenbeinküste leidet weiterhin stark unter der Jagd durch Einheimische sowie unter der Lebensraumzerstörung. Umso wichtiger sind Zuchtbemühungen in Menschenobhut. Nur eine Handvoll Zoos in Europa hält derzeit Bärenstummelaffen. Von den etwas mehr als 30 Tieren leben allein neun am Kaiserberg! Nummer 9, das Weibchen ABENA, wurde noch im Dezember des letzten Jahres geboren und unterstreicht die florierende Zucht in Duisburg. Sie ist schon das dritte Jungtier von Mutter MELANIE, die ursprünglich aus Erfurt stammte. Bruder und Schwester von ABENA leben ebenfalls noch in der Duisburger Gruppe und tollen mit ihrem Geschwister umher.
Bärenstummelaffen sehen nach der Geburt fast gruselig aus. Nicht so sehr wegen des cremig-weiß eingefärbten Körpers und des gräulichen Schwanzes als vielmehr wegen der maskenhaften schwarzen Partien um die Augen. Allerdings färben die Jungtiere im Alter von wenigen Monaten komplett um: aus dem Positiv wird sozusagen das Negativ. Was weiß war wird mehr oder weniger schwarz und umgekehrt. Jedenfalls tragen die Bärenstummelaffen im Erwachsenenalter ihren überlangen Schwanz in reinem Weiß!
Für die Pfleger bedeutet die Art einen enormen Aufwand, denn die Bärenstummelaffen fressen am liebsten Laub. Bereits zur Mitte eines jeden Jahres kümmern sich die Tierpfleger mit Hochdruck darum, dass frisches Laub in rauen Mengen tiefgefroren wird, damit eine ganzjährige Versorgung gewährleistet wird. Sicher steckt auch hier ein Schlüssel zum Zuchterfolg. (12.03.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Frühlingserwachen im Zoo
Schön langsam reicht es: dieser Satz ist den meisten Menschen im Ruhrpott derzeit quasi auf die Stirn geschrieben. So schön die Schlittenfahrt im Pulverschnee auch war, so gut der Tee bei winterlichen Temperaturen auch schmeckte, es wird höchste Zeit für den Frühling. Und für Frühlingsgefühle!
Im Zoo Duisburg spürt man an allen Ecken und Enden, mit welch strammen Schritten die nächste Jahreszeit kommt. Ob Erdmännchen, Ringelschwanzlemuren oder Giraffen. Sie alle recken ihre Körper den wärmenden und immer kräftiger werdenden Sonnenstrahlen entgegen. Tier und Mensch werden aktiver, auch weil die Tage zur Freude aller immer länger werden: im Übrigen können Besucher den Zoo ab 1. März länger besuchen, denn die Kassen schließen nicht um 16 Uhr sondern erst um 17:30 Uhr. Außerdem können die Besucher im Park die Tierhäuser bis 18:30 Uhr betreten!
Heikle Pfleglinge – gerade unter den Vögeln – die aufgrund tiefer Temperaturen bis vor Kurzem noch in den Innenanlagen verweilten, haben jetzt wieder Zugang zu den Außenanlagen und Volieren. Gerade im Bereich der Fasanerie füllen sich die für Besucher begehbaren Vogelvolieren wieder.
Mit dem Frühling kommen die Frühlingsgefühle und wer’s noch nicht getan hat verpaart sich jetzt: im Moment sind die Waschbären ordentlich zugange! Fast schon unter Blitzlichtgewitter, denn Frühlingsgefühle kommen ob der guten Lichtverhältnisse und Stimmungsbilder gerade auch bei den Fotografen auf.
Aktuell sind zwei kleine Kamerunschafe im Streichelzoo geboren. Das Kamerunschaf ist eine aus Westafrika (Kamerun, Elfenbeinküste) stammende Haarschafrasse. Haarschafe tragen keine Wolle, sondern ein Haarkleid. Dieses wird im Winter durch eine dichte Unterwolle ergänzt. Bald werden die Besucher beobachten können, wie diese Unterwolle wieder abgestoßen wird. Die Schafe müssen also nicht geschoren werden.
Last not least ist Hochbetrieb bei den Gärtner, die derzeit vorwiegend ein Ziel vor Augen haben: gärtnerischer Hausputz! Die unzähligen Rabatte links und rechts des Besucherweges werden aufgeharkt und für Neuanpflanzungen vorbereitet. Rindenmulch landet tonnenweise auf Trampelpfaden sowie in Tierhäusern. Fast könnte man sagen, dass der Zoo aus dem Winterschlaf erwacht, jetzt wo der Schnee endlich (?) weg ist.
(04.03.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Zoo Duisburg knackt Besuchermillion erneut!
Aller guten Dinge sind drei: der Zoo Duisburg hat zum dritten Mal in Folge die Schallmauer von 1 Million Besuchern im Jahr durchbrochen und mischt sich damit erneut unter die Top 10 der meistbesuchten Zoos im Bundesgebiet! Knapp 1,1 Mio. große und kleine Zoobesucher erfreuten sich an Tieren aus allen Kontinenten der Welt, an zahllosen Sonderveranstaltungen sowie an Feierlichkeiten rund um das 75jährige Zoo-Jubiläum.
Im Jahresverlauf präsentierte der Zoo am Kaiserberg seine 75jährige Geschichte in der Tiergärtnerei, auf die er zu Recht stolz sein darf: als noch relativ junger Zoo leistete er Pionierarbeit vor allem im Bereich der Wal- und Delfinhaltung. Es gibt nur wenige Zoobesucher, die das kombinierte Tagesticket inklusive der Delfinvorführung nicht lösen. Sechs Große Tümmler – darunter der hierzulande einzige, der bereits in 2. Generation geboren wurde – faszinieren die Öffentlichkeit im größten und modernsten Delfinarium Deutschlands.
Schon immer steht die Institution „Zoo Duisburg“ für die Pflege und Zucht seltener Tierarten. Erneut sind die Fossas, die größten Raubtiere auf Madagaskar, europaweit nur am Kaiserberg gezüchtet worden. Dauerhaft so erfolgreich, dass den Zooverantwortlichen schon vor vielen Jahren die weltweite Koordination der Zucht dieser Tierart übertragen wurde.
Als wissenschaftlich geleitete Einrichtung liegt dem Zoo aber auch die Bildung sehr am Herzen. Ob Sommerferienprogramm, Kindernachtsafaris, Zoo-Rallye oder Geburtstagsfeier: Spaß und Unterhaltung werden bestens mit Hintergrundwissen verknüpft. Sensible Themen wie der Verlust der biologischen Artenvielfalt werden so „an den Zoobesucher“ gebracht. Allein 10 000 Schüler nehmen jedes Jahr das reichhaltige Angebot der Zoopädagogen wahr und nutzen die Chance, den außergewöhnlichen Lernort mit allen Sinnen zu begreifen. Auch hier ist der Zoo Duisburg spitze!
Der Zoo Duisburg versteht es, seine vier Kernaufgaben – Natur-/Artenschutz, Wissenschaft/Forschung, Bildung und Erholung – auf seinem Gelände so überzeugend umzusetzen, dass ein rundum gelungener Zoobesuch gewährleistet ist. Dennoch bleibt immer Raum für Verbesserungen. Die rege Bauaktivität der letzten Jahre zeigt, dass man sich auf dem Erfolg nicht ausruhen mag: neue Anlagen sind reihenweise entstanden, so z.B. für Riesenotter, Erdmännchen und Wombats. Und im Jahr 2010 stehen mit der Neugestaltung des Streichelzoos sowie der Großbärenanlage zwei richtig dicke Brocken an. Auf ein viertes Jahr mit mehr als 1 Million Besucher!
(25.02.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Altzoodirektor Reinhard Frese verstorben
Mit großer Bestürzung musste der Zoo Duisburg erfahren, dass Altdirektor Reinhard Frese am 29. Januar völlig unerwartet im Alter von nur 66 Jahren in seiner Berliner Heimat verstorben ist. Als Todesursache wird Herzversagen vermutet. Reinhard Frese hinterlässt seine Frau Ursel und seine Tochter Janna. Die Beisetzung fand am Freitag, den 12. Februar in Berlin statt.
In der Zeit von 1993 bis 2006 leitete Reinhard Frese als Zoologischer Direktor den Zoo Duisburg und prägte in diesen Jahren das heutige moderne Erscheinungsbild des Zoos. Zielsetzung seiner Amtszeit war es, alle nicht mehr zeitgemäßen Gehege und Bauten des Zoo Duisburg durch neue und naturnah gestaltete Anlagen zu ersetzen und den Zoo für das 21. Jahrhundert einer modernen Zootierhaltung zu trimmen. Nach und nach verschwanden Altanlagen, die noch an frühere Menageriezeiten erinnerten, und machten Platz für ansprechende innovative Neuanlagen.
So eröffnete gleich zu Beginn seiner Amtszeit das noch von seinem Vorgänger Dr. Wolfgang Gewalt geplante neue Delfinarium für Große Tümmler, das heutige Aushängeschild des Zoo Duisburg. Mit der Tropenhalle Rio Negro schaffte Reinhard Frese für die einzigartigen Amazonas-Flussdelfine einen ähnlichen richtungsweisenden Neubau, um Duisburgs Position als führenden Zoologischen Garten in der Haltung und Zucht von Delfinen weiter zu festigen. Auch wenn sich der Zoo schweren Herzens von den letzten Vertretern der Weißwale und Jacobita-Delfine hat trennen müssen, forcierte Reinhard Frese die Delfinhaltung als ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal des Zoo Duisburg.
Reinhard Frese verstand es mit Geschick, Sponsoren und Gönner für den Zoo zu gewinnen, um die vielen geplanten Bauprojekte finanzieren und realisieren zu können. So unterstützte die Duisburger Wirtschaft den Zoo in nicht unerheblichem Maße bei den Neuanlagen für z.B. Bärenstummelaffen, Elefanten, Giraffen, Gorillas, Riesenschildkröten oder Zwergflusspferden. Neben den großen Unternehmen waren auch die Bürger der Stadt für Reinhard Frese ein wichtiger Förderer des Zoos, so dass er die Aktion Tierpatenschaften ins Leben rief, die dem Zoo seither alljährlich stattliche Geldmittel für Neubaumaßnahmen garantiert. In gleicher Weise intensivierte er die Kooperation mit dem Förderverein des Zoos, dessen Mitglieder zum Dank u.a. die neue Fossa-Zuchtanlage finanzierten.
Auf Ewigzeiten eng verbunden bleibt Reinhard Frese mit der Gründung der Koala-Haltung im Zoo Duisburg. Allen Zweiflern zum Trotz wagte er Mitte der 1990er Jahre den Schritt, Koalas dauerhaft in Duisburg zu pflegen, trotz der gegebenen problematischen Futterlogistik. Die Koalas wurden für den Zoo Duisburg zum zweiten bedeutenden Standbein neben den Delfinen und haben sich nach den vielen Zuchterfolgen in Duisburg als erfolgreiches Zootier in der europäischen Zoolandschaft etabliert.
Reinhard Freses Augenmerk war jedoch nicht nur auf die Tiere gerichtet. Das Wohlbefinden der Zoobesucher lag ihm ebenso am Herzen. So war eine seiner ersten Amtshandlungen die Errichtung des großen Kinderspielplatzes, der auch heute noch eine der größten Attraktionen des Zoos darstellt. Auch der ehemals eher triste und wenig einladende Eingangsbereich des Zoos wurde unter seiner Regie komplett umgestaltet, um den Besuchern ein freundliches Entree in den Zoo zu gewähren. Und anstelle der schwankenden Expobrücke, die vielen Besuchern einen Schrecken verursachte beim Überqueren der den Zoo in zwei Hälften teilenden Autobahn, überzeugte Reinhard Frese die Kommunen, eine neue bis zu 30 m breite Landschaftsbrücke zu gestalten, die die beiden Seiten des Zoos heutzutage harmonisch verbindet. Darüber hinaus etablierte er eine Serviceabteilung im Zoo, um die Besucher besser informiert und durch den Zoo geführt zu wissen. Hier galt und gilt es Wissen zu vermitteln und den Natur- und Artenschutz den Besuchern näher zu bringen und zu fördern. Mit der Initiierung des ‚Cent für Artenschutz’, der Abführung eines Cents des Eintrittspreises für ausgewählte Artenschutzprojekte, war der Zoo Duisburg einer der Vorreiter im Bemühen, globale Schutzprojekte finanziell zu fördern, was Reinhard Frese ein besonderes Anliegen war.
Mit dem Tode von Reinhard Frese verliert die Zoowelt einen hoch geschätzten Kollegen. Der Mann mit dem markanten Schnauzbart und der runden Brille war ein begeisterter und innovativer Tiergärtner, der das Erscheinungsbild des Zoo Duisburg komplett umgekrempelt hat. Mit Mut und Durchsetzungskraft packte er auch schwierige Aufgaben an und wusste diese immer gut zu lösen. Die alljährlich rund 1 Million Besucher boten Anerkennung für seine tiergärtnerischen Leistungen.
Reinhard Frese war ein allseits geschätzter und beliebter Mensch. Bei allen Mitarbeitern, Freunden und Förderern des Zoos war er aufgrund seiner freundlichen, offenen und diplomatischen Art hoch angesehen. Er strahlte Menschlichkeit aus, offenbarte jederzeit die nötige Kollegialität und überzeugte durch sein Allgemeinwissen und seinen Witz und Humor. Die unzähligen netten Stunden, bei denen man mit ihm über alles hat sprechen können, werden wir sehr vermissen. Ein guter Freund ist von uns gegangen.
Dipl.-Biol. Achim Winkler
(18.02.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Inventur im Zoo – das große Zählen hat ein Ende
Wie alle Jahre wieder so ist auch dieses Mal kurz vor dem Jahreswechsel vom Wissenschaftlichen Leiter des Zoos, Dr. Jochen Reiter, den Revierpflegern der Auftrag erteilt worden, die Tier-Inventur durchzuführen. Da wurde eifrig gezählt, vermessen und gewogen, wurden Bestandsbücher gewälzt und Daten abgeglichen. Peinlich genau wird jedes Individuum mitsamt seiner besonderen Kennzeichen festgehalten, wie z.B. Angabe des Geschlechtes, Geburtsdatums, seiner Ohr-Kennmarken, Brandzeichen oder computerlesbaren Mikro-Transponder unter der Hautoberfläche. Am Ende von überlangen Listen und nach dem Addieren vieler Zahlen steht nun fest:
Es leben im Zoo Duisburg derzeit 2.621 Tier-Individuen in 295 Arten
Eigentlich schon im Herbst 2008 geboren, konnten Zoobesucher Duisburgs erste Gorilla-Jungtiere KIBURI und UZURI so richtig zum Saisonbeginn genießen, als die beiden Mädchen bei adäquaten Temperaturen erstmals auf die große Freianlage zum Spielen durften.
Grund zum ausgiebigen Herumtollen hatte auch die hoch soziale Familie der Erdmännchen, die im Jahr 2009 mehrere Würfe verzeichnen konnte und mittlerweile auf der naturnah gestalteten Anlage mit 24 Vertretern zu einer der größten Gruppen in Europa anwuchs.
Nachwuchs-Erfolge gab es bei den „Wald-und-Wiesen-Vertretern“ wie den Kamerunschafen genauso wie bei den sehr heiklen und hoch bedrohten Arten: bei den Bärenstummelaffen, von denen nur 30 Tiere in Europa leben, gab es gleich doppelten Nachwuchs. Das größte Raubtier auf Madagaskar, die Fossa, züchtet seit vielen Jahren im Zoo am Kaiserberg: vier Jungtiere wurde geboren, die erneut einzigen in ganz Europa. Für beide Arten hält der Zoo Duisburg das Europäische Erhaltungszuchtprogramm inne. Neue Zuchtmänner bei den Kattas und Nasenbären bescherten den jeweiligen Gruppen reichen Kindersegen.
Auch die Liste der zum ersten Mal im Zoo Duisburg nachgezüchteten Arten kann sich sehen lassen. Es sind dieses Mal durchwegs Vertreter von zwei Beinen mit viel Gefieder: Hammerköpfe, Rote Sichler, Rotschenkel und Schopfwehrvögel.
Für viel Medienecho sorgte zum Einen die lange ersehnte Ankunft des neuen Zucht-Koalas aus dem Zoo San Diego. KAIYU hat sich bestens eingelebt und deckt fleißig seine Damen. Die einzigen Koalas in Deutschland sehen Zoobesucher nach wie vor in Duisburg!
Zum Anderen erntete MUGAMBI, jüngste Netzgiraffe am Kaiserberg, größtes mediales Mitleid, denn er wurde von seiner Mutter aus unerfindlichen Gründen nicht angenommen. Die Pfleger spielten Ersatzmutter und päppelten das Flaschenkind auf. Ins Flegelalter gekommen, macht er derzeit seine ersten Ausflüge auf die Freianlage.
(28.01.2010)
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Holger Wientjes: |
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Ich glaub, ich hab´s schonmal irgendwo erwähnt. Aber es wäre interessanter, wenn DU zur Abwechslung ´mal Pressemitteilungen über die Riesenottergeburt oder die neuen Schnabeligel herausbringt... (28.01.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Enne Besuch im Zoo...
Närrische Gäste erwartet der Zoo, deren Wertschätzung eine Begrüßung durch den Vorstand des Zoos, Dipl.-Biol. Achim Winkler, rechtfertigt, und selbstverständlich wird auch die gesammelte Mannschaft der Duisburger Koalas, es sich nicht nehmen lassen, ein paar angedeutete Küßchen an die Hoheiten zu verteilen.
Mit Sicherheit wird es sich hierbei allerdings um „Luft-Bützchen“ handeln, denn die eukalyptusduftenden Kletterbeutler werden es kaum zulassen, wenn sich gespitzte Kuss-Mäulchen ihren empfindlichen nackten Nasenspiegeln nähern wollten – selbst wenn es sich hier um einladend-blutrote Lippenpaare anziehender Paginnen des Prinzen handeln sollte...
Der närrische Troß unter seinem Oberhaupt Tollität Prinz Michel I
wird um 13.45 Uhr den kuscheligen Koalas einen Besuch abstatten und dabei nicht etwa Sekt, sondern ein paar Zweige frisches Eukalyptuslaub reichen. Anschließend bleiben die hohen Herrschaften zum Aufwärmen einstweilen im Koala-Haus des Zoos – bevor um 15.00 Uhr Duisburgs Flipper-Quartett die Herzen der Duisburger Obernarren höher schlagen lassen wird.
Aber nicht nur Küßchen, sondern auch Orden werden verteilt, gute Laune ist ebenso angesagt, wenn Prinz Michel I
samt seinem Hofstaat verdiente Frauen und Männer im Zoo Duisburg mit Orden auszeichnen wird.
(27.01.2010)
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Sacha: |
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@Michael Mettler: Ich nehme noch Wetten an, zumindest für die nächsten 10 Jahre:)
Um aber wieder zurück zu Duisburg zu kommen: In der Tat schön, dass sich dieser Zoo um die australische Fauna kümmert.
@Michael Amend: Weiss ich. Bei meinem Besuch in Down Under gab es sie nur in 2,3 Institutionen in Westaustralien. "Führend" in der Haltung (wenn man das überhaupt so sagen kann) ist der Perth Zoo. (21.01.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Orang-Utan-Opa wird im Greisenalter noch Vater
SIAM ist unglaublich. Der zottelige Orang-Utan ist wohl der Jopi Heesters unter den tierischen Vertretern im Zoo Duisburg. Mit gut 50 Jahren zählt er laut Internationalem Zuchtbuch zu den ältesten in Menschenobhut gehaltenen Orang-Utans weltweit! SIAM kam bereits Anfang der 1960er Jahre als Jüngling in den Zoo am Kaiserberg. Und noch etwas zeichnet ihn aus wie keinen anderen: so lange die Pfleger zurückdenken können, haben sie ihn als tierische Persönlichkeit kennengelernt, die immer wieder Parkinson-ähnliche Symptome zeigt.
Aber: SIAM kommt damit gut zurecht und hat’s erneut „getan“! Keiner hat ihn beim Decken beobachtet und so recht kann man sich das auch nicht vorstellen, wenn man ihn näher kennt. Doch seine Lieblingsfrau, die 17jährige ANETTE, hat vor ein paar Tagen eine gesunde Tochter zur Welt gebracht, um die sich die erfahrene Mutter bestens kümmert. Dritte – oder jetzt besser gesagt vierte – im Bunde ist JAMBI, ebenfalls ein Sprössling des Paares. Die Pfleger beließen die harmonische Gruppe zu jeder Zeit beisammen und JAMBI darf ihre Schwester bald schon näher inspizieren. Zoobesucher rangeln seither um die besten Plätze vor dem Innengehege im Äquatorium, um einen ersten Blick auf das Baby zu erhaschen.
Der Zoo Duisburg beherbergt im Übrigen beide Arten von Orang-Utans, Borneo- wie Sumatra-. Im benachbarten Gehege wächst „das schöne Mädchen“ – MANGGALI – heran und feiert bald seinen 3. Geburtstag.
Seit mittlerweile einem halben Jahrhundert pflegt der Zoo Duisburg die akut vom Aussterben bedrohten Menschenaffen und gehört mit insgesamt über 50 Nachzuchten zu den wichtigsten Einrichtungen auf der ganzen Welt.
Hinweis für Fotografen:
Die Orang-Utans sind jederzeit im Äquatorium/Affenhaus auf der Ostseite des Zoos zu sehen. Es bedarf etwas der Geduld, ANETTEs Baby zu Gesicht zu bekommen.
(21.01.2010)
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Henry Merker: |
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@Michael Mettler:
Wo Sie recht haben, haben Sie recht. (20.01.2010)
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Michael Amend: |
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@Sacha. Numbats sind auch in australischen Zoos eine Rarität. (20.01.2010)
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Michael Mettler: |
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Viele Zoos HABEN doch einen Australienkomplex, sonst würden sie sich diesem Erdteil stärker widmen :-D (20.01.2010)
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Henry Merker: |
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Dass ein Australienkomplex wünschswert ist, sehe ich auch so...hatte gedanklich mir sowas auch schon mal überlegt; ohne freilich die Möglichkeit zu besitzen solche Überlegungen in die Praxis umzusetzen. Immerhin habt ihr aber aufgezeigt, dass dies etwa in Duisburg möglich wäre.
Ich halte die Idee, eingeführte Arten auszustellen, für gar nicht mal so grundverkehrt. Durch eher bekannte Arten wäre für viele "Australolaien", ob nun die vielfach unterschätzen ONBs oder auch "fittere", die ja auch häufig Australien stiefmütterlich zu behandeln scheinen, ist hier egal, ein sehr guter Einstieg in das Thema gegeben, sind doch die meisten Australier eher unbekannt. Zumal so auch weitaus stärker deutlich wird, dass sich zahlreiche Dinge geändert haben - eben auch, was die "natürliche" Verbreitung (in Südamerika haben Axishirsch und Hirschziegenantilope zum Beispiel ihr Verbreitungsgebiet ausgedehnt - ohne menschliche Hilfe) von Tieren betrifft. Inwiefern es da Möglichkeiten in Duisburg gibt, weiß ich allerdings nicht, weshalb ich auch nicht anfangen möchte zu theoretisieren.
Was den Dingo betrifft, so ließe sich eine durchaus ketzerische These aufstellen: Angesichts dessen, dass die primitivsten Hunderassen (, die die ohne gezielte Zucht durch den Menschen entstanden sind,) der Welt in ihrer Gesamtheit dem Dingo am ähnlichsten sehen und nicht dem Wolf, stellt sich die Frage, ob der Dingo nicht am Ende doch eine Wildhundart darstellt... (20.01.2010)
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Michael Mettler: |
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@Sacha: Das habe ich früher über Fingertiere oder Koalas auch gedacht :-) (20.01.2010)
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Sacha: |
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Ich glaube bei den Wildkaninchen denkt ONB in erster Linie an unliebsame Besucher auf Friedhöfen und Gärten....:)
Den Dingo (Haushund) würde ONB als "typisch australisch" annehmen, das stimmt. Aber sicher nicht das Dromedar. Wenn man ONB fragen würde, dann bringen über 80% mit diesem Tier Arabien oder Nordafrika in Verbindung, aber nicht Australien, jede Wette.
Bez. Waschbär und Co.: Ich schrieb ja von Zoos resp. deren Bereichen oder Parkteilen und nicht von sogenannten Heimtierparks oder Wildparks, die ihre Tiere nicht nach geografischen Gesichtspunkten trennen.
Verstehen kann ich übrigens die Haltung vieler Zoos bez. Australien-Import auch. Schade finde ich es trotzdem.
Und - kleiner Scherz am Rande - über den Numbat brauchen wir uns nicht zu sorgen, ob der nun für ONB attraktiver ist als ein Wasserbüffel, denn Numbats werden wir so schnell nicht in europäischen Zoos sehen... (20.01.2010)
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Michael Mettler: |
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P.S. Übrigens habe ich überhaupt nichts gegen weitere "eingeborene" australische Säuger in unseren Zoos (Vögel und Reptilien von dort gibt's ja reichlich, auch wenn sie selten mal unter Geo-Thema versammelt werden). Aber dass nicht viele Zoos Lust oder Zeit haben, den mit einem Import verbundenen Aufwand zu betreiben, halte ich für nachvollziehbar. Ähnliches gilt ja auch für Tierarten, deren Einfuhr durch Anti-Seuchen-Gesetze erschwert ist. (20.01.2010)
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Michael Mettler: |
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@Sacha: Neben Kängurus sind Schafe, Wildkaninchen und Dingos für ONB wohl die "typischsten" australischen Tiere - Wasserbüffel und Dromedar würde er wohl genauso kritiklos hinnehmen wie Numbat und Trauerschwan. Immerhin enthalten viele Wildparks mit "heimischer" Tierwelt auch Waschbär und Marderhund, Damhirsch und Wildkaninchen, Mandarinente und Jagdfasan usw., und niemanden stört's... (20.01.2010)
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Sacha: |
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Zu Australien kämen dann u. a. noch Strauss, Ratte, mindestens eine afrikanische Webervogelart, Agakröte und Hauskatze hinzu.
Und wenn wir schon dabei sind, dann "bereichern" wir in Duisburg resp. in anderen Zoos die Bereiche Patagonien mit (Kanada-)Bibern, Nordamerika mit Tigerpython, Brillenkaiman, afrik. Buntbarschen und diversen Amazonen (alle Florida), Hirschziegenantilopen (Texas) und Mähnenschafen (SW-USA) und Europa mit Pavianen (Spanien), Nandus, Chileflamingos, Papageien und, und, und....
- Wäre alles vom edukativen Standpunkt interessant. Aber irgendwie nicht das, was sich ON-Zoobesucher (und auch ich) unter der Fauna der entsprechenden Kontinente/Landesteilen vorstellen. Ich jedenfalls sehe den (meist raren) Platz lieber mit echten Australiern besetzt, als mich eingeführten Arten verschwendet. Ausser man integriert den Kinderzoo in diesen Bereich und peppt ihn auf (z.B. mit Schafscherstation, "Dromedarexpedition" u. ä.).
Fazit: Lieber Papierkrieg, dafür echte Australier. (20.01.2010)
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Michael Mettler: |
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@Liz: Weil sie sich im Gegensatz zu anderen Erdteil-Themenbereichen bei Australien aus unerfindlichen Gründen zieren, für den Besucher durchaus attraktive Haustiere und eingebürgerte Wildtiere einzubauen und damit auch didaktisch Wertvolles zum Thema "menschlicher Einfluss auf natürliche Lebensräume" zu liefern. Deshalb ergänze ich die Wunschliste für einen Duisburger Australienbereich noch um ein paar andere "typische" Arten:
Dromedar
Merinoschaf
Esel
Pferd
Wasserbüffel
Timorhirsch
Wildkaninchen
Rotfuchs
Hausmaus
und natürlich um den schon von Holger gewünschten Dingo. Alles relativ leicht und ohne jahrelangen, zermürbenden Papierkrieg beschaffbar. (20.01.2010)
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Liz Thieme: |
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also könnte Duisburg wirklich eine Australien-Ozeanien-Welt aufmachen
derzeit:
* Australischer Nacktnasenwombat
* Bennett-Känguru
* Emu
* Haubenliest
* Jägerliest
* Kragenechse
* Kurzschnabeligel
* Maskenkiebitz
* Queensland-Koala
* Schwarzer Schwan
* Spitzschwanzamadine
* Goodfellow-Baumkänguru
* Westliches Bürstenschwanz-Känguru
dann die Wünsche von
Holger
*Schnabeltier
Ronny
*Sumpfwallaby
*Flinkwallaby
*Sittiche
*Potoroos
*Riesenkängurus
*Kurzkopfgleitbeutler
*Boobook-Kauz
*Neuseeland-Kuckkuckskaus
meine
*Bilby
*Beutelteufel
*Numbat
*Quokka
*Felskänguruart(en)
*weitere Baumkängurus
*Zwergpinguine
warum haben eigentlich so wenige Zoos einen richtigen großen Australienbereich? (20.01.2010)
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Holger Wientjes: |
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Na, bei den Schnabeligeln... ;-)
Also es handelt sich um ein durch eine Glasscheibe einsehbares Gehege unmittelbar am Koalahaus. Dort lebten früher die Matschis. Ich geh´´mal davon aus, dass dort nun das Goodfellow lebt. Zusammen mit Rattenkänguruhs, Rieseneisvögeln und nun wohl auch mit den Schnabeligeln. (20.01.2010)
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Mirko Schmidkunz: |
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Wo ist eigentlich das einzelne Goodfellow-Baumkänguru untergebracht? (20.01.2010)
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Holger Wientjes: |
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M.Mettler: Ja, wie Ronny bereits sagte sollen sie wohl in der Baumkänguruhanlage leben. Wenn die sich dort -ähnlich der Rattenkänguruhs- in der Einstreu verbergen, werden die Sichtungschancen nicht so rosig sein.
Heisst es eigentlich bei Kloakentieren "geschlüpft" oder "geboren"... ?
Ich meine ´mal gelesen zu haben, dass sich der Biorhythmus bei den Buschhühnern in MS nicht angepasst hat. Ist also ein recht interessantes Phänomen, dass sich das bei einigen Australiern ändert und bei anderen nicht.
@Liz: Würde mich auch interessieren warum Rotterdam die Tiere abgegeben hat ! (19.01.2010)
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Michael Amend: |
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Bezüglich der Fotpflanzungsbiologie läuft in diversen Zoos ein Forschungsprojekt, mit dem Ziel, die Nachzucht zu verbessern. Immerhin konnte Philadelphia bereits mehere erfolgreiche Aufzuchten verbuchen. (19.01.2010)
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Michael Mettler: |
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Vielleicht wäre eine provozierte Winterruhe sogar für die Fortpflanzung förderlich. Bei vielen Reptilien - auch bei australischen - verbringen Züchter ihre Tiere zu einem gewollten Zeitpunkt in eine kühlere Umgebung bzw. stellen die Heizung im Terrarium für eine Weile aus. Dabei kommt es m.W. gar nicht unbedingt darauf an, wie lange diese Kühlphase dauert. Nun sind Kloakentiere ja ohnehin recht "eigene" Säugetiere, da käme es auf einen Versuch doch mal an. (19.01.2010)
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Liz Thieme: |
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Bisherigen Beobachtungen zu folge dreht sich der Biorythmus der Tiere auf der Nordhalbkugel.
Die Tiere ("a number") werden in Perth in einer Anlage wohl zusammengehalten.
Schlussfolgerung aus Annahmen:
Karawanenbildung = Konzentration = größere Fläche als bisher + mehr Tiere = Gehegröße nicht an Körpergröße ablesbar (19.01.2010)
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Sacha: |
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@Michael Mettler: Auch hier wieder: Warum nicht das eine tun und das andere nicht lassen?
Schon allein wenn man sich das Paarungsverhalten der Tiere in freier Wildbahn anschaut (Karawanenbildung), scheint eine Konzentration der Exemplare notwendig. Aber nicht nur an einem Ort (Krankheit kann gesamten Bestand auslöschen). 3 oder 4 Orte mit je mindestens 3,4 oder 4,3 Tieren (= vorhandener Bestand plus Import).
Bezüglich saisonale Aussenhaltung: Ich finde auch, dass diese grundsätzlich angestrebt werden sollte. Allerdings weiss ich nicht, ob das für die Zucht nicht eher nachträglich ist. Wenn Kurzschnabeligel normalerweise (= in Australien) ihre Eier legen, ist Anfang/Ende September. Da kann es bei uns schon kühl und/oder nass sein. Kommt hinzu, dass Ameisenigel bei sehr kühlen Temperaturen in eine Kältestarre verfallen und gemäss Wikipedia "in den Bergen des südlichen Australiens in einen winterschlafähnlichen Zustand verfallen, bei dem die Körpertemperatur auf knapp 4 °C sinkt. Sie verlieren dabei pro Monat zwei bis drei Prozent ihres Gewichtes." - Nicht gerade die besten Voraussetzungen für ein Neugeschlüpftes, auch wenn es sich dann im Beutel befindet. Ich weiss allerdings nicht, ob die Tiere in Europa sich dem Rhythmus der Nordhalbkugel anpassen. Dann wäre es nicht so problematisch. (19.01.2010)
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Michael Mettler: |
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"Neues Blut" dürfte doch eigentlich gar nicht nötig sein - angesichts der grandiosen Zuchterfolge (Ironie) ist es doch sehr wahrscheinlich, dass die Schnabeligel in Europa weitestgehend unverwandt sind. Und dann wäre die genetische Basis bei ihnen größer als bei mancher Zuchtbuch-Tierart...
Statt schwieriger Neuimporte würde ich es für sinnvoller halten, die vorhandenen Tiere mal an einem Ort zu konzentrieren und gezielte Zuchtversuche mit wechselnden Verpaarungen zu machen. Und zwar inklusive saisonaler Außenhaltung und nicht immer nur in Häusern. Wenn sie wach sind, wandern doch Schnabeligel sehr ausdauernd herum (angesichts ihrer Ernährungsweise im Freiland auch wenig verwunderlich), vielleicht fehlt es ihnen bei herkömmlicher Zoohaltung schlichtweg an Fläche (und damit auch Ausweichmöglichkeit voreinander). (19.01.2010)
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Liz Thieme: |
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Also wenn ich das richtig verstehe, dann hat Rotterdamm alle seine Tiere nach Duisburg gegeben und hat somit seine Haltung aufgegeben. Ich bin nicht so in den niederländischen Zoos drin, aber warum gibt man so eine Haltung auf?
Und weiter bleiben es dann immer noch vier Haltungen, von denen keine züchtet.
Ich würde mal dann davon ausgehen, dass nur neues Blut in Form von Tieren kommt, wenn es jemand schafft, die Tiere zu züchten.
Perth hat die letzten drei Jahre gezüchtet. 2007 eins, 2008 zwei, 2009 zwei
2009er Kinder: Moa - Kiltah (Mutter) und Wilgi (Vater) & Kain - Elyan (Mutter) und Wilki (vermutlich Wilgi)
2008er Kinder: einmal von Mutter Kiltah, das andere keine Ahnung
2007er Kind: Jilba - Kiltah (Mutter) und Wilgi (Vater)
Die acht Tiere bis zur ersten Geburt in Perth kamen nicht bis zur Geschlechtsreife.
Die 2007er Geburt war die Neunte in Australien (Jilba lebt noch immer in Perth (soweit man es aus dem Artikel lesen kann)) bis Ende 2009 waren es dann 13 Stück.
Nebeninfo: Der Langschnabeligel wurde bisher nirgends gezüchtet. (19.01.2010)
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Ronny: |
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@Michael: Nicht zusammen halten...in getrennten Anlage..so nach Arten sortiert.
Okay Michael, gebe recht, habe ebend nachgeschaut, es gibt in Europa nicht nur Graue und Rote Riesen. Wobei wie sieht es denn mir der Zucht der Euros in Kronberg aus?
Um mal Holger vorzuziehen: Die Schnabeligel leben in der Anlage der ehemaligen Baumkängurus. (19.01.2010)
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Michael Mettler: |
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@Ronny: "Beider" Riesenkänguru-Arten? Davon gibt es schon ein paar mehr als zwei...
Bennettkängurus mit Sumpfwallabys zusammen zu halten hat m.W. in Hannover wegen der Männchen nicht wirklich funktioniert, weshalb die Bennetts damals abgegeben wurden. Ich kenne die Arten zwar auch aus Kronberg noch in gemeinsamer Haltung, aber vielleicht fehlte bei einer davon ein Männchen.
@Holger: Wo sind denn die Schnabeligel untergekommen? In der (ehemaligen) Baumkänguru-Anlage? (19.01.2010)
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Ronny: |
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@Holger: Ja zum Beispiel, aber selbst eine begehbare Sittichvoliere, als Seltenheit Potoroos, selbst die Haltung beider Riesenkänguruarten wären denkbar. Sogar eine Erweiterung des Koalahauses um eine Nachttierabteilung mit den klassischen Arten Kurzkopfgleitbeutler und natürlich den ganzen Seltenheuten. Unter den Vögeln gibt es auch Boobook-Kauz, Neuseeland-Kuckkuckkauz, diverse Gänse und Enten. (19.01.2010)
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Holger Wientjes: |
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@Ronny: Dingos wären noch gut... ! :-) (19.01.2010)
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Ronny: |
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@Holger: Ich meckere nicht, ich würde es nur noch mehr den Stempel aufdrücken und sogar sagen, Bennetts + Flink + Sumpf. Und hinzu kommen weitere Australier, die man teils bestimmt auch einfach innerhalb Europas bekommen kann.
Als Beispiel würde ich Dvur Kralove nennen, die parktisch fast jede Antilopen/Gazellenart Europas besitzen. (19.01.2010)
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Holger Wientjes: |
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@Ronny: Zum Beispiel ! Aber gerade in DU kann man ja eigentlich über den Australienbereich als aller letztes meckern ! (19.01.2010)
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Ronny: |
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Ein Upgrade bei den Bennetts wäre ja schon die die Umwandlung ind Sumpf- oder Flinkwallabys. Und ein relativ einfaches auch noch dazu. (19.01.2010)
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Holger Wientjes: |
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@Sacha: Ja, laut Zootierliste kommen die Tiere aus Rotterdam. Und natürlich ist es schade, das es kein Neuimport ist, der frisches Blut bringt. Doch als Rumgeschiebe würde ich es ja nun auch nicht einfach so abtun. Da werden ganz andere Tiere hier und dort eher zwischen den Einrichtungen "rumgeschoben" ! Ich freu mich einfach nur, dass man die Art auch jetzt bei uns in NRW sehen kann, wobei ich nicht weiss ob man sie in dem Gehege auch einigermassen zu Gesicht bekommt... Passt aber prima zum Duisburger Australienthema ! Jetzt müsste man nur noch die Bennetts "upgraden" und Schnabeltiere importieren... ;-) (19.01.2010)
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Michael Mettler: |
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"Rumgeschiebe"??? (18.01.2010)
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Sacha: |
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@Markus R.: Ach so. Tja dann ist das Ganze nicht wirklich so doll, da es sich nur um ein "Rumgeschiebe" zwischen zwei europ. Zoos mit bereits vorhandenen Tieren handelt und nicht um frisches Blut. Schade. (18.01.2010)
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Markus R.: |
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@ Sacha: So weit ich weiß kamen die Tiere aus Rotterdam. (18.01.2010)
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Sacha: |
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@Holger Wientjes: Was für eine erfreuliche Meldung. Weiss man, woher die Tiere stammen bzw. aus welchem Zoo sie importiert wurden (oder sind es gar Wildfänge)? Und sind die Tiere schon im Schaubereich? (18.01.2010)
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Holger Wientjes: |
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DU hält nun zwei Kurzschnabeligel. (18.01.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Weiteres Kunstwerk im Zoo Duisburg
Anlässlich der Eröffnung der Kulturhauptstadt 2010 unterstützt die Sparkasse Duisburg ein Projekt unter dem Namen
„Kunst und Kultur im Zoo Duisburg“.
Am 14.01.2010 um 11.00 Uhr wird an der Storchenanlage das Kunstwerk „Drei Raben: hören, sehen, sprechen“ der Duisburger Künstlerin Melanie Bartholme, die mittlerweile in Österreich lebt und arbeitet, gemeinsam mit der Künstlerin, Frau Ute Saalmann und Zoodirektor Achim Winkler allen Kunstliebhabern vorgestellt.
(14.01.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Wieder Eisbären im Zoo Duisburg?
Überraschender Besuch im Zoo Duisburg - direkt hinter dem Haupteingang, ganz ohne Gitter, Wassergraben und Sicherheitsabstand begrüßt eine kleine Eisbärenfamilie alle Zoobesucher, die sich von den winterlichen Temperaturen nicht abhalten lassen.
Allerdings auch nur, so lange die Temperaturen anhalten - denn Eisbärenmutter und die beiden Jungtiere sind aus Schnee und Eis gefertigt und kunstvoll mit Küchenmesser, Säge und Löffel in Form gebracht.
Die einmalige Gelegenheit der ungewöhnlichen Kälte und dem damit verbundenen Schneefall nutzte der Duisburger Künstler Marc Margielsky, um im Zoo aus weißem Schnee unter Zuhilfenahme von Wasser und einer Kühlbox Dutzende von Eisblöcken zu fertigen, die er dann zu einem Riesenklotz zusammenfügte, um daraus Eisbärin & Co. zu formen.
Seit annähernd einer Woche arbeitet er bereits in Eiseskälte an dem leider vergänglichen Kunstwerk - gegen Ende der Woche sollen die Temperaturen bereits wieder ansteigen. (11.01.2010)
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Holger Wientjes: |
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Der Nachwuchs bei den Riesenottern freut mich ungemein. Schön, dass DU für seine Haltungsverbesserungen schon so früh belohnt wird ! Hoffentlich kommt das Jungtier auf ! Doch selbst wenn nicht, so ist doch der erste Schritt getan. (07.01.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Winter-Special im Zoo Duisburg: Eintritt zum halben Preis
Wenn sich am kommenden Wochenende im Ruhrgebiet flächendeckend große Mengen an Schnee einstellen, bietet der Zoo Duisburg seinen Besuchern eine willkommene Abwechslung zum Schneeschippen:
Am kommenden Wochenende,
Samstag, der 10. und Sonntag, der 11. Januar 2010
erhält jeder Besucher eine
Ermäßigung von satten 50 %
auf die Eintrittskarte
(ausgenommen Jahreskarten).
Der Zoo Duisburg bietet mehrere beheizte Tierhäuser, wo jeder einen warmen, trockenen Unterschlupf findet, der der weißen Pracht zeitweise mal entschwinden möchte. Natürlich finden auch die Vorführungen im RWE-Delfinarium zu den bekannten Zeiten statt.
Außerdem finden sich in den Häusern zahlreiche Tierarten der wärmeren Regionen unserer Erde, die witterungsbedingt teilweise nicht auf der Außenanlage gezeigt werden.
Wisent, Rentier, Arktischer Wolf und Vielfraß dagegen können es kaum erwarten, in die Winterlandschaft einzutauchen: für sie ist die weiße Pracht Beschäftigung pur!
Wer fotografiert, sollte genügend Speicherkarten mitbringen, denn allzu häufig erlebt man den Zoo Duisburg nicht derart verschneit. Überhaupt ergeben sich seltene Schnappschüsse bei stimmungsvoller Szenerie.
(07.01.2010)
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Niedersachse: |
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In Duisburg hat es Nachwuchs bei den Riesenottern gegeben. (05.01.2010)
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Zoo Duisburg: |
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Zoo Duisburg verwandelt sich in weiße Traumlandschaft
An Weihnachten war er uns nicht vergönnt, dafür zum Jahresbeginn umso mehr: Schnee, Schnee und nochmals Schnee wohin man blickt! Umso traumhafter sind die Aussichten, denn aufgrund der eisigen Temperaturen bleibt der Schnee im Ruhrgebiet endlich mal länger liegen als nur für ein paar Stunden.
Der Zoo Duisburg hat sich damit in eine einladende, sehr schmucke weiße Traumlandschaft verwandelt, die bei Mensch und Tier gut ankommt. Zahlreiche Besucher, darunter etliche Fotografen, stehen jeden Morgen gleich zur Öffnungszeit des Zoos vor den Toren und können es kaum erwarten, durch die weiße Pracht zu stapfen und vielen Tieren beim Herumtollen zuzusehen. Gerade diejenigen Tiere aus den kälteren Klimaregionen drehen jetzt richtig auf. Ob Wisent, Rentier, Vielfraß oder Arktischer Wolf: Schnee ist klasse! Man kann sich darin wälzen, seine Nase tief hineinstecken und den Schnee damit umpflügen oder ihn auch einfach ausgiebig lutschen. Und selbst die „Warmduscher“ unter den Vierbeinern wagen sich in die weiße Pracht, denn irgendwie überwiegt einfach die Neugierde, wenn die Erdmännchen bei bescheidener körperlicher Größe im Schnee versinken und sich dabei den Weg bis zur eigentlichen Oberfläche des Geheges freipflügen.
Fotografen haben in diesen Tagen 6 Richtige im Lotto. Die Speicherkarten der Digitalkameras werden mit einer Flut von Bildern vollgestopft. Diese sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte: schauen Sie sich die knallrotfarbenen Flamingos eingebettet in die Schneelandschaft an und Sie wissen, was gemeint ist!
Wer’s ruhig haben will, schlendert durch den Chinesischen Garten, den der Schnee in eine märchenhafte Anlage verwandelt hat. Aber wärmen Sie sich zwischendurch auf alle Fälle in einem der vielen beheizten Tierhäuser auf, allen voran das RWE-Delfinarium!
Foto: Trampeltiere (05.01.2010)
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Schöne Bescherung im RWE - DELFINARIUM
Heilig Abend ist die beste Gelegenheit, die Kinder und den einen Teil des Kegels aus dem Haus zu werfen, damit der andere Teil des Kegels in Ruhe die festlichen Vorbereitungen treffen kann. Was kann es da Schöneres geben, als bei frostigem Wetter dick eingepackt in den Zoo Duisburg zu gehen? Dort werden auch während der kalten Jahreszeit fast alle Tierarten gezeigt. Damit die nötige Wärme in den eigenen Körper zurückfließt, darf der Besuch der Delfin-Vorführung unter transparentem Dach bestimmt nicht fehlen. Umso mehr ist für einen mollig-warmen Aufenthalt gesorgt, als im Zuge des Neubaus des Daches in den letzten Jahren eine nagelneue Lüftungs- und Heizungsanlage installiert wurde!
Darüber hinaus werden die Heilig-Abend-Vorführungen zum einmaligen Event, denn die Plastikbälle, die die Duisburger Delfine gekonnt aus dem Wasserbecken schießen, haben es sozusagen „an sich“. Wer schnell und geschickt genug ist, einen der anfliegenden Bälle zu fangen, kann diese sogleich gegen ein Präsent eintauschen. So gesehen, ist das für die Kinder schon die erste Bescherung an Heilig Abend!
Kinder bis 13 Jahre haben am Heilig Abend, Donnerstag, dem 24. Dezember 2009, freien Eintritt ins RWE-Delfinarium, der Zoo-Eintritt muß jedoch gezahlt werden. Das RWE-Delfinarium ist während der Vorführungen beheizt.
Die Vorführungen finden um 11.30 und 13.00 Uhr statt. Beide Zoo-Kassen sind geöffnet (Haupteingang und Tiger- Eingang am Autobahnparkplatz Kaiserberg) am Heilig Abend, Donnerstag, dem 24. Dezember 2009, von 9.00 bis 13.00 Uhr und am ersten Weihnachtstag von 10.00 bis 16.00 Uhr und am zweiten Weihnachtstag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Aam Silvestertag, Donnerstag, dem 31. Dezember 2009, von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und an Neujahr, dem 1. Januar 2010, in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr.
Achtung! Am 25. / 26. Dezember 2009 sowie am 01. Januar 2010 finden die Vorführungen im RWE-Delfinarium um 11.30 und 15.00 Uhr statt.
Am 31. Dezember 2009 findet eine Vorführung um 11.30 Uhr statt.
(22.12.2009)
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Zoo-Eintrittspreise bleiben unverändert
Die Wirtschaftskrise ist in aller Munde, aber der Zoo Duisburg steuert den Jahreswechsel mit einer wirklich guten Nachricht für seine Besucher an: sämtliche Eintrittspreise bleiben auch im neuen Jahr 2010 stabil! Gar seit 2007 wurden die Preise nicht mehr erhöht.
Erwachsene zahlen wie zuletzt € 11,00 bzw. € 14,50 (inkl. RWE-Delfinarium) für eine Tageskarte, während Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren € 5,50 bzw. € 7,00 für den einmaligen Eintritt bezahlen.
Der Zoo Duisburg bietet seinen Gästen durch sein vielfältiges Preisgefüge zahlreiche Möglichkeiten, günstiger das Eingangsportal zu durchqueren. Familien profitieren weiterhin von den attraktiven Familien-Eintrittskarten, die den Tagesbesuch zu einem finanzierbaren Ausflug von Groß und Klein werden lassen.
Im günstigsten Fall rentiert sich die Jahreskarte (als Familienkarte II (2 Erwachsene + 3 Kinder) zu € 90,00) bereits nach dem dritten Besuch im Zoo am Kaiserberg! Wer als Sparfuchs hier noch eins draufsetzen möchte, greift zum Abo mit Lastschrifteinzug und erhält eine Ermäßigung auf die Karte von satten 10 %.
Natürlich wartet der Zoo Duisburg auch mit speziellen und ermäßigten Eintrittskarten für Schwerbehinderte, Rentner, Schüler und Studenten, Arbeitslose, Gruppen sowie Duisburger Schulklassen und Kindergärten auf.
Der Natur- und Artenschutzaspekt ist dem Zoo Duisburg ein großes Anliegen. In Bezug auf die Eintrittskarten heißt das konkret: zusätzliche Gelder zur Unterstützung von Schutzprojekten in den jeweiligen Heimatgebieten von Tierarten, die im Zoo Duisburg gehalten werden, werden über den „Cent für Artenschutz“ akquiriert. 2 Cent von jeder verkauften Eintrittskarte landen daher auf einem separaten Konto!
(18.12.2009)
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In wenigen Tagen ist Weihnachten !
Vorweihnachtlicher Nachmittag im Zoo Duisburg
Der Zoo Duisburg möchte den großen und kleinen Zoobesuchern das ungeliebte Warten auf den Heiligen Abend versüßen, mit einem vorweihnachtlichen Nachmittagsprogramm am 4. Adventssonntag, 20.12.2009. Natürlich darf dabei Besucherliebling GEORGE, das Rentier, nicht fehlen!
Das Programm lautet im Einzelnen:
13.00 Uhr: Zoo-Führung mit Rentier GEORGE und dem Weihnachtsmann
14.00 Uhr: Fütterung der Rentiere auf der Anlage
14.30 Uhr: Der Nikolaus liest im RWE-Delfinarium Weihnachtsgeschichten vor
15.00 Uhr: Vorführung im RWE-Delfinarium mit Verlosung
Das Nachmittagsprogramm ist kostenlos, nur der Zoo-Eintritt muss bezahlt werden.
(18.12.2009)
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Geschenke auf Japanisch
Origami für den Weihnachtsbaum
Wer das Besondere, das Exotische oder sogar Fernöstliche schätzt – und die Vielfalt der altjapanischen Kunst des Papierfaltens – Origami – für die heimische Weihnachtsdekoration oder als außergewöhnliche Geschenkidee nutzen möchte, sei eingeladen zum
weihnachtlichen Origami-Falten
im Chinesischen Garten des Zoos.
Interessenten treffen sich am kommenden Adventssonntag, den 13. Dezember 2009
von 13.00 bis 16.00 Uhr
am Wasserpavillon des Chinesischen Gartens.
Die Veranstaltung ist kostenlos, ebenso wie die Materialien, der Zoo-Eintritt muss jedoch bezahlt werden. (11.12.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Noch freie Plätze für Familien-Nachtsafaris
Die vom Zoo Duisburg vor Jahren ins Leben gerufenen Kinder-Nachtsafaris hatten sich derart großer Beliebtheit erfreut, dass auch an die Großen gedacht und Familien-Nachtsafaris angeboten wurden. Schnell entwickelte sich das familiäre Nachtschwärmen durch den Zoo am Kaiserberg zum Renner!
Rundgänge durch den Zoo unter fachkundiger Führung nach Einbruch der Dunkelheit sollen den Besuchern nicht etwa das Fürchten lehren, sondern Einblick geben in die vielen Aktivitäten rund um diejenigen Tiere, für die Dämmerung und Dunkelheit nicht unbedingt Anlass sind, im Schlummerparadies der Träume zu versinken. Etwas Gänsehaut ist dabei auch garantiert: vielleicht heulen ja gerade die Wölfe, wenn die Gruppe am Gehege vorbeischleicht?
Für die drei Veranstaltungen im Dezember sind noch ein paar Plätze frei. Eine telefonische Anmeldung ist dabei unbedingt erforderlich: Montag sowie Dienstag und Donnerstag von 9.00 bis 15.00 Uhr unter 02 03/30 55 90.
Preis pro Person (Kinder wie Erwachsene): 13,-- €. Die Veranstaltung ist für Kinder ab 6 Jahre geeignet. Treffpunkt ist am Haupteingang an der Mülheimer Straße.
Die Termine im Dezember: 04.12., 18.12. und 30.12.09
(02.12.2009)
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Rüdiger: |
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Was machen eigentlich die Zuchtbemühungen bei den afrikanischen Elefanten in Duisburg?
Gibt es schon ernsthafte Bemühungen von dem unerfahrenen Bullen ? (27.11.2009)
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Große Nandu-Herde auf Südamerika-Anlage
Der Zoo Duisburg hat vor kurzem einen Schwung südamerikanischer Nandus aus dem Tierpark Jaderberg erhalten, denn am Kaiserberg mangelte es bei den gerne als „Pampas-Strauß“ bezeichneten aber nicht enger mit dem wesentlich größeren und schwereren afrikanischen Strauß verwandten Laufvögeln an Damen!
Den indianischen Namen „Nandu“ haben die ausdauernden und schnellen Läufer mit ihren kräftigen und muskulösen Beinen übrigens aufgrund des Klangbildes erhalten, das für die Hähne während der Balz typisch ist, wenn sie bei weit aufgeblähtem Hals einen tiefen, weit hörbaren Ruf ausstoßen.
Diesen werden die mit ihnen vergesellschafteten Pampas-Hasen (hasenähnlich, aber nicht damit verwandt!) sowie Alpakas (Neuwelt-Kamele) in Zukunft öfters auf der Südamerika-Anlage hören: schließlich erlaubt die weitläufige Freianlage eine Haltung nicht nur eines Zuchthahnes; eine Schar an Hennen vorausgesetzt, um deren Gunst sich bestens buhlen lässt!
Nandu-Männer sind en vogue. Nicht nur, dass sie die Nest-Mulde scharren, in welche die Hennen ihre bis zu 20 Eier legen. Die Herren erledigen auch das Brutgeschäft und fühlen sich für die Aufzucht verantwortlich! Respekt!
(27.11.2009)
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Tiere im Winter
Bevor sich der Winter mit nasser Kälte, eisigem Wind und dicker Schneeschicht von seiner besten Seite zeigen kann, haben sich viele Zootiere auf die widrigen Umstände bereits eingestellt. Ob Milu, Luchs oder Eisfuchs, sie alle wechselten in den vergangenen Wochen von Sommer- auf Winterfell und profitieren von der isolierenden Eigenschaft der dicht stehenden Unterwolle. Wer weiß schon, dass der Eisfuchs mit 70% feinster, Wärme dämmender Unterwolle eines der dichtesten Winterfelle im ganzen Tierreich besitzt? Noch dazu sind seine Pfotenunterseiten behaart, was ihm zu mehr Trittfestigkeit im Schnee verhilft.
Frosterprobte Vögel greifen im Zoo Duisburg dagegen auf andere Tricks zurück, um sich gegen klirrende Kälte zu schützen. So ist von den Schnee-Eulen bekannt, dass sie im Sommer bis zu 800 g Körperfett speichern können, um den Winter problemlos zu überstehen.
Eine andere Form der Fettspeicherung lässt sich bei den Trampeltieren erkennen. Hier führte die üppige Nahrungsaufnahme der vergangenen Wochen zu prall gefüllten Höckern. Lange Zeit glaubte man, die Wüstenbewohner würden aufgrund der Hitze und Trockenheit überwiegend Wasser in ihren Höckern speichern. Neuerdings stellten sich die Höcker aber als riesige Fettspeicher heraus, die es den Trampeltieren ermöglichen, bei Nahrungsknappheit längere Zeit davon zu zehren. Außerdem isolieren sie prächtig gegen Kälte.
Andere Tiere im Zoo bedürfen etwas der Nachhilfe, um sie winterfest zu machen. Den riesigen Elefanten mit ihrer dicken Haut macht die Kälte nicht viel aus, möchte man meinen. Schließlich gibt die Physik vor, dass große Körper wesentlich langsamer auskühlen als kleine. Doch bei ihnen finden sich Körperstellen, die trockener Kälte nicht unbedingt gewachsen sind. Die Tierpfleger kontrollieren vor allem Hautpartien an den Zehennägeln sowie um die Augen. Abhilfe schafft eine fettige Creme, die auf die empfindsamen Stellen am Tier aufgetragen wird. Wird es zu kalt, verbleiben die Elefanten nur eine überschaubare Zeit am Tag auf ihren Außenanlagen, ansonsten in der beheizten, den Besuchern zugänglichen Innenanlage.
Im Winter ist der Zoo Duisburg also mitnichten leer, sondern präsentiert seinen Besuchern mit wenigen Ausnahmen den gesamten Tierbestand.
(19.11.2009)
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Die Landschildkröten ziehen sich zurück
„Nanu, wo sind denn die ganzen Landschildkröten?“ werden sich die Besucher des Zoo Duisburg in letzter Zeit fragen, wenn sie vor der großen, aber leeren Freianlage stehen.
Die meisten der rund 50 Vierzehen-, Breitrand- sowie Griechischen und Maurischen Landschildkröten haben sich zur Ruhe gesetzt, zur Winter-Ruhe. Dies ist ein für viele Reptilien völlig normaler physiologischer Vorgang, der zum Jahresrhythmus dieser Tiere gehört. Wenn es im Herbst draußen kälter wird, reduzieren die Landschildkröten kontinuierlich ihre Nahrungsaufnahme bis sie eines Tages überhaupt nichts mehr fressen. Gleichzeitig entleeren sie ihren Darm. Im Idealfall suchen sich die Schildkröten geeignete Plätze auf der Freianlage, um sich letztlich tief in das Erdreich einzugraben und die Winterruhe zu beginnen. Mittlerweile wissen wir, dass die Winterruhe die Aufrechterhaltung der physiologischen Schilddrüsenfunktion unterstützt und dazu beiträgt, dass die Tiere auch ihr hohes Alter erreichen. Das Ausbleiben einer Winterruhe bedingt darüber hinaus oft genug geringe Nachzuchterfolge.
Wird es zu kalt und sollten sich einige Exemplare von selbst nicht eingegraben haben, hilft der Pfleger mit. Der Freianlage im Zoo Duisburg ist dafür ein abgeschlossener Überwinterungsraum angegliedert. Die Schildkröten werden in ein tiefes Substrat aus Laub, (Torf)Moos und Gartenerde gebettet, dessen Luftfeuchte elektronisch kontrolliert wird. Per Kühlaggregat und Heizlüfter wird die Temperatur im Bereich von wenigen Grad über dem Gefrierpunkt gehalten, wobei der überraschende Einsatz eines Kühlaggregates daher rührt, dass die Winter bei uns immer wärmer werden!
Werden die Schildkröten im Frühjahr wieder munter, hat das Zoopersonal alle Hände voll zu tun. Da wird gewogen, um den Gewichtsverlust beurteilen zu können. Gebadet, damit die Schildkröten trinken. Der Tierarzt kontrolliert den allgemeinen Gesundheitszustand. Und schließlich sorgen die Pfleger mit reich gedecktem Tisch dafür, dass die urtümlichen Reptilien wieder ans Fressen gebracht werden.
Nur für die ganz Kleinen, die der Zoo Duisburg in diesem Jahr nachgezogen hat, sowie für nicht ganz so fitte Tiere bleibt es den ganzen Winter über wohlig warm. Denn sie werden teils hinter den Kulissen, teils bei den Seychellen-Riesenschildkröten überwintert. So ganz verschwunden sind die Landschildkröten für den Besucher während der kalten Jahreszeit damit nicht. (12.11.2009)
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Neu gestaltete Watvogelanlage
Die frei begehbaren Vogelvolieren der Fasanerie im Zoo Duisburg erfreuen sich bei den Besuchern immer großer Beliebtheit, denn selten ist der Kontakt zu Zootieren derart direkt. Wer ruhig und besonnen auf den Wegen bleibt, dem huscht schon mal der eine oder andere Vogel durch die Beine hindurch oder fliegt einem im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren.
Die größtenteils mit europäischen Arten besetzte Watvogelanlage hat kürzlich „einen neuen Anstrich“ bekommen. Gärtner und Tierpfleger schufen für Rotschenkel, Große Brachvögel, Austernfischer und Säbelschnäbler ein aufgefrischtes Zuhause.
Etliche Neupflanzungen wurden eingebracht, nicht nur um die Anlage optisch aufzuwerten, sondern vorwiegend um den Vögeln die Möglichkeit zu geben aufzubaumen oder sich am Boden adäquat zurückzuziehen; gerade auch für die Brut, die zuletzt bei den erstmals im Zoo Duisburg gehaltenen Rotschenkeln schon geklappt hat!
Den sich durch das Freigehege schlängelnden Bachlauf hat es zuvor schon gegeben, doch nachdem zig Kubikmeter feinster, blitzender Silbersand eingebracht worden waren, haben die Vögel mit ihren sensiblen Füßen auch den denkbar angenehmsten Zugang dazu. Durch das Wasser watet die Gruppe an Säbelschnäblern. Der zur Spitze hin deutlich nach oben gebogene Schnabel hat ihnen ihren Namen gegeben. Die Vögel „säbeln“ regelrecht damit und stellen so Insekten im Wasser nach.
Ein bisschen Dünen-Flair ist insofern noch hineingebracht worden, als die Voliere mithilfe von Palisadenreihen und Silbersand modelliert wurde. (05.11.2009)
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Anna Lena Stephan: |
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Zumal ich nicht glaube, dass es hier auch nur ein Forumsmitglied gibt, das an solchen Events teilnimmt. Wir gehen doch eher laufen... (28.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Aus Duisburg kommen auch nur noch knuddel-wuddel Event PMs !!! Kaum mal irgendwas zu Veränderungen im Tierbestand oderPlanungen zu Projekten ! (28.10.2009)
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Große Halloween-Party im Zoo
- präsentiert von Unitymedia -
Wie in den vergangenen Jahren begrüßt der Zoo Duisburg auch in diesem Jahr die dunklere Jahreszeit mit einer schaurig-schönen Halloweenparty. Pünktlich um 17.00 Uhr öffnen sich am 31.10.09 die Zoo-Pforten für neugierige Besucher, die gerne auch in Grusel-Verkleidung erscheinen dürfen, um den Zoo einmal ganz anders zu erleben.
Bis 22.00 Uhr (Kassenschluss 20.00 Uhr) können Groß und Klein in herbstlichem Dunkel und schaurigem Nebel beleuchtete Tiergehege, einen Grusel-Tastpfad, eine Kinder-Disco in den Zoo-Terrassen und das Harry-Potter-Haus besuchen. Feurige Stelzenläufer sind ebenso dabei wie viele tierische Zoobewohner, die sich auf den Außengehegen befinden und dem bunten Treiben zu-schauen. In der großen Tropenhalle Rio Negro werden von fachkundigem Personal sogar Spinnen und Schlangen vorgestellt! Ein Publikums-Renner sind immer wieder die kommentierten Vorführungen bei den Seelöwen.
Ein ganz besonderes High“light“ wird in diesem Jahr auf der Afrikanum-Anlage installiert, wo die Flammen eines Feuers – unter wachsamen Augen der Feuerwehr – meterhoch in den Nachthimmel schlagen werden.
Karten sind durchgehend an den Zookassen zum Preis von 11,- € für Erwachsene und 5,50 € für Kinder erhältlich.
(28.10.2009)
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Michael Mettler: |
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@zollifreund: Das nenne ich einen gelungenen Schnappschuss!! (27.10.2009)
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zollifreund: |
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hier noch der fotografische Beweis für die Beobachtungen von Herrn Fuchs. War echt klasse die Tukane zu beobachten - umgekehrt war es, meinem Eindruck nach, genauso. Die waren wirklich sehr neugierig... :-) (27.10.2009)
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Alexander Fuchs: |
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In der Rio Negro-Tropenhalle sieht man die Dottertukane sehr gut und sind zu den Besuchern sehr aufgeschlossen. So sah ich das Paar vor dem Flußdelfinbecken hocken und hatten keine scheu vor den Besuchern, da sie am Boden herum spazierten und einige male in das Flußdelfinbecken neugierig reinschauten. Ist nur zu hoffen das nicht ein Besucher auf die Idee kommt einen Vogel einzustecken. (26.10.2009)
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Farbkleckse in der Rio Negro-Tropenhalle
Anfangs recht schüchtern, mittlerweile neugierig wie kleine Kinder: Die beiden Dottertukane in der riesigen Tropenhalle im Zoo Duisburg!
Der Name ist bei den farbenprächtigen Vögeln Programm: Kehle und Brust sind bei den Dottertukanen hellgelb und so als hätte jemand ein Ei aufgeschlagen, sitzt mitten auf der Brust ein großer orangefarbener (einem Eidotter ähnlicher) Fleck.
Die über 30 verschiedenen Tukanarten der tropischen und subtropischen Gebiete Mittel- und Südamerikas sind mit ihrem gewaltigen Schnabel und der bunten Schnabel- und Gefiederfärbung einfach unverwechselbar und schön.
Die riesigen Schnäbel der Tukane sind nicht aus massivem Material, sondern aus einem feinen Gitterwerk dünner Knochenbälkchen, die dem Schnabel hohe Festigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht verleihen. Die gezähnten Kanten des Hornschnabels erlauben ein sicheres Greifen von Früchten und Beeren, die sie ein wenig hoch werfen und dann in den Schlund fallen lassen. Die sehr auffällig gefärbten Schnäbel erfüllen zudem eine wichtige Signalfunktion.
Als Bewohner dichter Wälder bewegen sich die Tukane (im Übrigen zu den Spechtvögeln gehörig!) mit äußerster Geschicklichkeit im Geäst der Bäume. Ihre Beine sind sehr kräftig, die vier Zehen stehen einander paarig gegenüber.
Die rund einen halben Meter großen Dottertukane begeistern die Besucher durch haarsträubende Flugmanöver, direkt über deren Köpfe hinweg. Wer ruhig und verhalten reagiert, dem flitzen die flinken Vögel schon mal zwischen den Beinen hindurch.
Zoobesucher sind gut beraten, auch die erst in diesem Jahr gebaute Aussichtshütte zu erklimmen, um die Tukane hoch oben in den Bäumen zu erspähen. Und wer weiß, vielleicht schaut auch die Gruppe frei lebender Rothandtamarine (Krallenaffen) vorbei!
(22.10.2009)
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Stellungnahme der deutschen Zoologischen Gärten mit Delfinarien zum Film "The Cove" ("Die Bucht")
Der in dieser Woche in deutschen Kinos anlaufende Öko-Thriller "The Cove" ("Die Bucht") zeigt u.a. grausame Bilder der jährlich in Taiji/Japan stattfindenden Delfintreibjagden. Der Film und die damit verbundenen öffentlichen Diskussionen prangern diese Missstände zu Recht an, erwecken gleichzeitig aber auch den Eindruck, dass Zoos und Delfinarien für diese Massaker mitverantwortlich sind, ohne dass hierbei zwischen wissenschaftlich geleiteten Delfinarien und rein kommerziell betriebenen Delfinshows unterschieden wird. So wird häufig behauptet, dass derartige Delfintreibjagden auch gestoppt werden könnten, wenn keine Menschen mehr in Delfinarien gehen.
Die deutschen Zoologischen Gärten mit Delfinarien nehmen hierzu wie folgt Stellung:
1. Delfintreibjagden sind inhuman und werden von den deutschen Delfinarien auf das Schärfste verurteilt.
Es ist zu begrüßen, dass Menschen durch diesen Film, durch Medienberichte und durch Informationen in den Delfinarien auf diese grausame Massentötungen von Delfinen aufmerksam gemacht werden, die nicht nur in Japan stattfinden, sondern auch in anderen Ländern Asiens, in Südamerika und in Europa.
2. Von den heute in den Delfinarien der Europäischen Union lebenden Delfinen stammt kein einziges Tier aus Japan oder aus anderen vergleichbaren Delfintreibjagden.
3. Bereits bevor der Film "The Cove" die Thematik der Delfintreibjagden aufgriff, haben sich wissenschaftlich geführte Zoos, Aquarien und Delfinarien ausdrücklich gegen solche Fangaktionen ausgesprochen.
Vor fünf Jahren (2004) haben der Weltzooverband WAZA (World Association of Zoos and Aquariums) und der Amerikanische Zooverband AZA (Association of Zoos and Aquariums) die Fangaktionen streng verurteilt. Zwei Jahre später hat die Europäische Gesellschaft für Aquatische Säugetiere EAAM (European Association for Aquatic Mammals) darauf hingewiesen, dass kein EAAM-Mitglied Tiere aus Japan in seinem Bestand hält. Ebenso deutlich äußert sich die Alliance of Marine Mammal Parks and Aquariums (AMMPA) als Vertreter der wissenschaftlichen Delfinarien in Amerika und Europa und verurteilt diese Aktionen sehr deutlich.
4. Neben der Treibjagd sind die größten Gefahren für die Populationen zahlreicher Meeressäugerarten die Überfischung, der so genannte Beifang sowie die Lebensraumzerstörung bzw. -beeinträchtigung, z.B. durch die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere und der Flüsse.
Diese Gefahren wurden bereits dem Chinesischen Delfin (Baiji) zum Verhängnis. Diese Delfinart gilt seit 2007 als ausgerottet. Andere Delfinarten sind ebenfalls stark bedroht.
Die modernen, riesigen Fischereinetze sind für den Tod von mindestens 300.000 Delfinen pro Jahr als unerwünschter Beifang verantwortlich. In vielen Küstenarealen wird die Überfischung zunehmend zum zentralen Problem. Bedauerlicherweise werden diese Gefahren häufig ignoriert und nur mangelhaft kommuniziert.
5. Die drei wissenschaftlich geführten deutschen Zoos mit Delfinarien, die auch Mitglieder der nationalen und internationalen Zooverbände VDZ (Verband Deutscher Zoodirektoren), EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) und WAZA sind, setzen sich schon lange aktiv und mit Nachdruck für den Schutz bedrohter Tierarten ein.
Die wissenschaftlich geleiteten Delfinarien fördern die Aufklärung der Öffentlichkeit in Bezug auf den Erhalt der Biodiversität und wecken das Umweltbewusstsein der Bevölkerung. Zahlreiche Umweltschutz- und Arterhaltungsprojekte für Meeressäugetiere, wie Wale, Delfine, Seekühe und Robben, werden durch die deutschen Zoos und ihre Delfinarien maßgeblich gefördert.
Achim Winkler, Direktor Zoo Duisburg
Jörg Adler, Direktor Allwetterzoo Münster
Frank den Herder, Geschäftsführer Delphinarium Münster GmbH
Dr. Dag Encke, Direktor Tiergarten Nürnberg
(20.10.2009)
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Flaschenkind mit langen Wimpern und im Netzlook
Tierpfleger ziehen liebevoll Giraffenjungtier groß
Die 9jährige Giraffenmutter MALINDI hatte im letzten Jahr Tochter LINDA zur Welt gebracht und ihr kürzlich einen Bruder geschenkt. Die Geburt verlief bilderbuchmäßig im Giraffenhaus des Zoo Duisburg. Mit einem Riesenplumps flutschte das Baby giraffentypisch aus rund 2 m Höhe ins Leben und stand innerhalb der nächsten Stunde bereits, wenn auch ziemlich wacklig. Das Kindchenschema schlägt hier voll durch: da steht nun die immerhin schon gut 1,80 m messende „Baby“giraffe, mit riesigen Augen, langen dunklen Wimpern und überdimensionalen Beinen. Die muss man einfach lieben!
Doch irgendwie machte gerade die eigene Mutter anschließend kaum Anstalten, sich weiter um ihren Sohn zu kümmern. Die Tierpfleger verfolgten mit Argusaugen, wie sich das Mutter-Kind-Verhältnis entwickeln würde, wurden von der Mutter aber enttäuscht: LINDA, ihr Halbbruder KIMONI mitsamt seiner Mutter sowie Vater KIRINGO zeigten allesamt mehr Interesse an dem hilflosen Kleinen. Die Entscheidung gab quasi die Mutter vor: Handaufzucht!
Seitdem spielen sich x-Mal am Tag von ganz früh morgens bis spät in die Nacht fürsorgliche Szenen im Giraffenhaus ab, wenn der lang gediente Revierleiter Werner TENTER die Flaschenmilch ansetzt und sich auf den Weg zu seinem lieb gewonnenen Schützling macht. Der musste erst einmal kapieren, woher die Milch jetzt kam: von einem, der ein Stück kleiner ist als er und sich auch nicht „melken“ lässt! Ein bisschen feinschmeckerisch scheint Duisburgs jüngster Giraffennachwuchs schon zu sein, denn anfangs schlug er alle gut gemeinten Versuche aus, ihn mit der warmen Milch zu Kräften zu bringen. Mittlerweile sind Werner Tenter und er ein ganz gut eingespieltes Team, auch wenn man bei einer tiergärtnerisch so heiklen und anspruchsvollen Handaufzucht nie ganz sicher sein darf, was als nächstes passiert. (16.10.2009)
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Zweites Gorilla-Jungtier feiert 1. Geburtstag
Die Geburtstagslaune im Zoo Duisburg reißt nicht ab: vor Wochen feierten die Delfin-Jungtiere DOLLY und DONNA ihren 2. Geburtstag und Duisburgs erster Gorillanachwuchs – Weibchen KIBURI – machte die 365 Lebenstage voll!
Weiter geht’s nun mit ihrer 10 Wochen jüngeren Halbschwester, die morgen genau ein Jahr alt wird. Die Pfleger stellen deshalb Familie Gorilla mitsamt dem Geburtstagskind den interessierten Zoobesuchern und Medienvertretern vor, im Rahmen einer Schaufütterung am Donnerstag, 15.10.09, um 11 Uhr vor der
Gorilla-Außenanlage.
Für die strengen Vegetarier wird es morgen eine Sonderration Karotten, Paprika und Salat geben und trotz der Versorgung mit Muttermilch stopfen sich die jungen Gorillaweibchen schon allerhand ins Maul und gewöhnen sich langsam an feste Nahrung.
Lässt man die letzten Monate Revue passieren, bemerkt man leicht, dass die beiden Mädchen immer selbständiger werden. Das Geburtstagskind, das offiziell bald einen Namen bekommen wird, hält sich zwar liebend gerne an Mutter VIZURIs kräftigem Arm fest und lässt sich umhertragen, aber die Ausflüge auf der großen, naturnahen und voller Überraschungen steckenden Freianlage werden zunehmend länger und intensiver. Natürlich darf nicht fehlen, sich mit der Halbschwester „affenstarke“ Ringkämpfe zu liefern und vielleicht auch mal den Vater, Silberrücken MAPEMA, ins Fell zu zwicken. Der hat aber ohnehin alle Riesenhände voll zu tun, um bei den vielen Damen nicht den Macho-Überblick zu verlieren! (14.10.2009)
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Zwillinge bei den Weißbüschelaffen
Klein und groß, dick und dünn, mit langem oder kurzem Schwanz: an Affenarten ist im Äquatorium des Zoo Duisburg so ziemlich alles vertreten. Vor ein paar Wochen gab es nun den ersten Nachwuchs für die im letzen Jahr neu verpaarten Weißbüschelaffen.
Schon im erwachsenen Zustand gehören die Bewohner südamerikanischer Regenwälder im Amazonasgebiet zu den Knirpsen im Affenreich. Mehr als 300 Gramm für die eichhörnchengroßen Tiere sind meist nicht drin. Noch viel winziger waren die beiden Jungtiere, als das vierjährige Weibchen, das vom Zoo Neuwied übernommen wurde, sie vor ein paar Wochen auf die Welt brachte. Da mussten die Zoobesucher in den ersten Tagen schon sehr genau hinschauen, um die Zwillinge am Körper des Vaters (!) auszumachen.
Weißbüschelaffen sind en vogue, denn die Väter beteiligen sich enorm an der Aufzucht und tragen die Jungtiere oft schon ab dem 1. Lebenstag! Erstaunlich ist die Leistung der Jungtiere, die sich dabei sofort aus eigener Kraft auf dem Rücken, im Nacken, über den Hüften oder an den Körperseiten festhalten. Doch alles kann der Vater natürlich nicht leisten: naturgemäß wechseln die Jungtiere zum Säugen auf die Mutter über und deuten ihren Wunsch kindgerecht an: sie quengeln!
Die beiden geschlechtlich noch unbestimmten Jungtiere haben sich zwischenzeitlich prächtig entwickelt und erkunden alle Bereiche ihres üppig begrünten und mit reichlich Kletter- und Versteckmöglichkeiten ausgestatteten Zuhauses, das sie auch mit anderen Tieren teilen: Bekanntschaft machen sie mit einem stattlichen Exemplar eines Grünen Leguans sowie mit Köhlerschildkröten, die die Hyperaktivität der Kleinen recht gelassen nehmen.
Bleibt noch zu klären, woher die Affen ihren Namen haben: er rührt schlichtweg vom pinselartigen Ohrschmuck her, der sich in auffälliger Art und Weise vom braun-weiß gemusterten Haarkleid abhebt.
(08.10.2009)
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IP66: |
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Irgendwie paßt das zusammen: Der Zoo mit dem Pommesbudencharme und der Billigmöbellieferant ... (02.10.2009)
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Zoo Duisburg und IKEA kooperieren
BILLY unterstützt Billy
Anlässlich des 30. Geburtstags des BILLY Regals beschließen IKEA Duisburg und der Zoo Duisburg eine neue Kooperation. IKEA hat zum Geburtstag mit BILLY JÄDER und BILLY BJÄSTA eine „Limited Edition“ des berühmten Bücherregals heraus gebracht und feiert den Jubilar mit einer großen Geburtstagsparty am 9. und 10. Oktober und speziellen Angeboten vom 5. bis 17. Oktober. Im Rahmen der neuen Zusammenarbeit mit dem Zoo Duisburg spendet IKEA Duisburg von jedem in diesem Zeitraum verkauften BILLY JÄDER und BILLY BJÄSTA Regal 1 Euro an den Zoo, um damit das Patentier, den Seehund Billy, zusätzlich zu unterstützen.
Ebenfalls ab dem 5. Oktober erhalten IKEA FAMILY Mitglieder im Zoo Duisburg 10% Rabatt auf den regulären Eintrittspreis, inklusive RWE-Delfinarium. Zusätzlich können sie kostenlos auf dem Zoo-Parkplatz parken. Für beide Vorteile genügt es, die IKEA FAMILY Karte vorzulegen. Gültig ist dieses Angebot bis Oktober 2010!
Bereits seit der Eröffnung am 17. März 2005 ist IKEA Duisburg Pate des Seehunds Billy im Zoo Duisburg.
(02.10.2009)
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Nachwuchs bei den Mini-Panzern
Systematiker sind manchmal wirklich schwer zu verstehen. Was, bitte schön, soll ein „Nebengelenktier“ sein? Man kann den derart bezeichneten Tieren nur wünschen, dass die Körperanatomie hier nicht völlig aus den Fugen geraten ist und sich alle Knochen halbwegs dort befinden, wo sie ihre Aufgabe erledigen sollen. Andernfalls möchte man sich das Tier nicht vorstellen…
So schlimm ist es nicht bestellt. Die Rede ist z.B. von den Braunborsten-Gürteltieren im Zoo Duisburg, die wie die Faultiere und Ameisenbären als weitere Vertreter dieser systematischen Eingruppierung am Kaiserberg gehalten werden. Die aus Mittel- und Südamerika stammenden Nebengelenktiere sind mit zusätzlichen Gelenken an den letzten Brust- und den Lendenwirbeln ausgestattet, die die Wirbelsäule verfestigen. Und das war es auch schon.
Wer ins Affenhaus im Zoo Duisburg geht, schlendert nicht nur an Gorillas, Orang-Utans und seltenen Meerkatzen vorbei, sondern wird auch gleich auf die wuseligen vierbeinigen Mini-Panzer in einer der Gehegeinseln aufmerksam. Braunborsten-Gürteltiere – auf den ersten Blick überdimensionale Kellerasseln – unterscheiden sich von den meisten anderen Gürteltierarten durch die starke Köperbehaarung, die selbst den in 18 Segmente unterteilten Rückenpanzer mit einschließt. Die bis 40 cm großen und 2 kg Savannenbewohner sind wahre Grab-Weltmeister und machen vor nichts und niemandem Halt. Das Resultat sehen die Zoobesucher im Gehege, wo die Tiere den ganzen Tag damit beschäftigt sind, ihre Krallen in das dick eingebrachte Substrat zu pflügen, um neue unterirdische Gangsysteme zu schaffen.
Zuchtvater OLLI kam 2004 aus Dortmund und sorgte seitdem für zahlreichen Nachwuchs. Derzeit trauen sich die beiden wenige Wochen alten Neuankömmlinge als Mini-Ausführung ihrer Eltern an die Oberfläche und tun es ihnen gleich: sie graben, graben, graben.
(01.10.2009)
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Ein Wochenende ganz im Zeichen der Rentiere
Lappland-Tage im Zoo Duisburg
Es tut sich eine Menge bei den Rentieren im Zoo Duisburg! Die Rentier-Damenwelt im Zoo Duisburg freute sich Ende letzten Jahres auf die Ankunft ihres neuen Zuchtbockes. Der 2jährige stattlich gewachsene Jungbock ELIAS stellte sich als potenter Vertreter seiner Art heraus! Zwei Bullen- sowie zwei Kuhkälber spurten derzeit über die großflächige Anlage am Kaiserberg und unterhalten die zahlreichen Besucher des Zoo Duisburg mit Sprinteinlagen und überschwänglichem Spiel bestens. Bei den jungen Rentieren ist die Geweihbildung schon in vollem Gange, die Stangen sprießen in die Höhe.
Aber was hat es mit der Abzäunung auf ihrer Anlage auf sich? Die Vorbereitung für die äußerst beliebten Lappland-Tage im Zoo Duisburg hat bereits begonnen! Europas letzte Urbevölkerung, die schwedisch-lapplandischen Sámi, zieht zwar nicht selbst in das Rentiergehege ein, doch vermittelt an diesem Wochenende (Freitag, 25.09. bis Sonntag 27.09.) ein authentisches Nomadenlager dort einen unvergesslichen Eindruck aus dem Reich der Mitternachtssonne.
Zoobesucher (die Veranstaltung ist im Eintrittspreis inbegriffen!) sind herzlich eingeladen, sich über das Leben der Sámi sowie deren Kultur und Handwerkskunst zu informieren. Schuhbänder für Rentierfell-Stiefel werden gearbeitet und das Werfen des Rentier-Lassos wird geübt. Am offenen Feuer wird Gahkoe, das Brot der Rentierleute, zubereitet, wovon auch gekostet werden darf. Gleiches gilt für Kok-Kaffee med ost (mit Käse), das sámische Nationalgetränk, den man sich trotz des vorhergesagten warmen und trockenen Wetters schmecken lassen kann.
Wichtig Mitteilung!
Am Freitag, 25.09, und Samstag, 26.09, jeweils um 19.00 Uhr (Treffpunkt an der Hauptkasse) findet der Lichtbildervortrag „Zuhause in Sápmi“ statt. Interessierte werden gebeten, sich im Zoo Duisburg bei Herrn Kamela unter folgender Email-Adresse vorher anzumelden: kamela@zoo-duisburg.de (es sind noch Plätze frei!) (24.09.2009)
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Ob die Rentierherde dergleichen Theater auf ihrer Anlage schätzt? Immerhin ist Brunfzeit, im Gehege müßten sich eigentliche mehrere Hirsche befinden, deren Paarungsverhalten nicht immer mit den Kulissen vereinbar sein könnte. (21.09.2009)
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Ein Hauch von Lappland
Renrajd-Vualka präsentiert die Kultur der Rentier-Sámi im Zoo Duisburg
In Schwedisch-Lappland ist Renrajd-Vualka in Ǻlme-Gasjien-Johke beheimatet und gehört mit seinen Rentieren zum Sámi-Dorf Mittådalen. Hier leben die Menschen noch heute ausschließlich von und mit dem Rentier. Doch nicht nur in Nordschweden sondern auch in Deutschland kann man die Kultur der Sámi (Lappen), der letzten Urbevölkerung Europas, erleben. So betreibt Renrajd-Vualka das Lappland-Lager „Björkträsk“ im nordhessischen Sababurg und bietet Übernachtungen im Lavvo, dem sámischen Nomadenzelt, Touren mit Rentieren und Lappland-Veranstaltungen an.
Eine perfekte Kulisse für ein Lappland-Lager bot der Zoo Duisburg schon im letzten Jahr, nämlich AUF der Anlage der Rentiere, und wiederholt die äußerst gelungene Veranstaltung vom 25. bis 27. September 2009.
Ein komplettes, noch heute während der Begleitung der Herden gebräuchliches sámisches Zelt-Lager wird dazu aufgebaut. Rentierschlitten sind ebenso vorhanden wie Lagergestelle und Hausrat. Dazu bieten Renrajd-Uwe und Brigitte täglich Brotbacken über der offenen Feuerstelle (Samstag und Sonntag, 14.00 bis 15.00 Uhr) sowie den Lichtbildervortrag „Zuhause in Sápmi“ (Freitag und Samstag, 19.00 Uhr) an. Wer möchte, kann sich auch einmal im Rentierlasso-Werfen versuchen!
Außerdem besteht die Möglichkeit, Lappland-Produkte (Messer, Rentierfelle, Horn, traditionellen sámischen Schmuck, selbstgemachtes Sylt und vieles mehr) zu erweben.
Wichtig: Interessierte, die am Lichtbildervortrag am Freitag, 25. und Samstag, 26.9, jeweils um 19.00 Uhr teilnehmen wollen, werden gebeten, sich im Zoo Duisburg bei Herrn Kamela unter folgender Email-Adresse rechtzeitig vorher anzumelden: kamela@zoo-duisburg.de (21.09.2009)
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Happy birthday, DONNA!
Delfinjungtier feiert 2. Geburtstag im RWE-Delfinarium
Es herrscht erneut ausgelassene Feierstimmung bei den Pflegern im RWE-Delfinarium des Zoo Duisburg! Morgen feiert nun auch Delfinjungtier DONNA - 6 Wochen nach dem Geburtstag seiner Schwester DOLLY - den 2. Geburtstag zusammen mit dem Rest der Familie.
Anlässlich des Geburtstages von DONNA können sich auch die Besucherkinder freuen, die am Samstag, den 19. September 2009, eine Delfin-Vorführung besuchen:
Diejenigen, die schnell und geschickt genug sind, einen der von den Delfinen aus dem Wasser herausgeschossenen Bälle zu fangen, dürfen diesen gegen ein Präsent eintauschen.
Mittlerweile verstehen sich die beiden Jungtiere prächtig darauf, die täglichen Vorführungen auf ihre eigene Art und Weise mit zu gestalten, treiben allerlei Schabernack und halten ihre Mütter in Atem. Für die Pfleger ist es eine schöne Belohnung zu sehen, wie die beiden Jungdelfine schon ihre eigenen Sprünge einstudieren und den erwachsenen Artgenossen nacheifern.
Sicher merkt DONNA, dass ihre Pfleger sie morgen besonders umsorgen. Spätestens dann, wenn sie ihr eine extra Portion schöner Futterfische aussuchen! (16.09.2009)
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Göttlicher Neuzugang im Zoo Duisburg
Heilige Riesenschlange bezaubert Zoobesucher
Der Zoo Duisburg hat ein weiteres Highlight. Ein Exemplar der bekanntesten Vertreterin der Riesenschlangen, eine stattliche Abgottboa, bewohnt seit dieser Woche ein geräumiges Terrarium in der kleinen Tropenhalle, im Anschluss an das Aquarium. Der ungewöhnliche deutsche Name begründet sich in der Verehrung, die diesen Schlangen in den Kulten der Ureinwohner Südamerikas zuteil wurde. Vielen wird sie auch unter ihrem lateinischen Namen Boa constrictor bekannt sein.
Mit ihrer beige-braunen Grundfärbung, die von Tier zu Tier variieren kann, und den zahlreichen dunkel umrandeten Sattelflecken auf dem Rücken gehört sie zu den wohl schönsten aller Schlangen. Abgottschlangen sind dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber versteckt sie sich in Höhlen oder hohlen Bäumen und kommt nur zu gelegentlichen Sonnenbädern hervor. Die Jungtiere halten sich vornehmlich im Geäst von Bäumen auf, während erwachsene Exemplare mit zunehmendem Alter und Gewicht fast ausschließlich bodenbewohnend sind.
Obwohl es in Abenteuerberichten auch über diese Riesenschlange allerlei Schauermärchen gibt, weiß man in ihrer südamerikanischen Heimat recht genau, dass sie dem Menschen nicht wirklich gefährlich werden kann. Ganz im Gegenteil, schon die aus Afrika stammenden Feldarbeiter machten sich den Hunger, der Abgottschlange, auf Nagetiere zu nutzen. Tagsüber eingesperrt in Kisten wurden die Schlangen nachts im Haus freigelassen und sorgten schon damals für eine moderne, ökologische Schädlingsbekämpfung. (10.09.2009)
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Australierin forscht an afrikanischem Kot
Farbmarker im Kot helfen Wildhundverhalten zu analysieren
Koalamann KAIYU ist nicht der einzige australische Neuzugang im Zoo Duisburg. Seit einigen Wochen untersucht Doktorandin Leanne Van der Weyde aus dem fernen Perth/Australien das Sozialverhalten von Afrikanischen Wildhunden. Neben der Verhaltensbeobachtung ist auch eine regelmäßige Untersuchung des Hormonlevels wichtig. Da es sich bei den Afrikanischen Wildhunden um gefährliche Wildtiere handelt, denen man nicht einfach Blut entnehmen kann, muss hier mit einem Trick gearbeitet werden. Kleine farbige Marker werden mit dem Fleisch verfüttert und 12 – 24 Stunden später kann man die farbigen Kothaufen den einzelnen Hunden zuordnen und aufsammeln. Im Labor werden dann die benötigten Hormonanalysen durchgeführt. Dabei ist natürlich peinlichst genau zu beachten welcher Wildhund welchen Marker zu fressen bekommt.
Für die Wildhunde ist diese Methode, im Gegensatz zur normalen Blutentnahme, absolut stressfrei und ungefährlich. Neben dem Zoo Duisburg beteiligen sich auch andere renommierte Zoos wie ARTIS Zoo in Amsterdam, Howletts Wild Animal Trust und Edinburgh Zoo aus Schottland an der Doktorarbeit der jungen Australierin.
Für die wissenschaftliche Forschung haben Zoologische Gärten eine große Bedeutung. Vieles was heute über Tiere bekannt ist, ist Untersuchungen in Zoos zu verdanken. Der Zoo bietet ideale Bedingungen, um Tiere hautnah zu beobachten, mit vielfachen Möglichkeiten, die im Freiland aus logistischen und methodischen Gründen nicht gegeben sind. Eine Menge dessen, was im Zoo erarbeitet wird, dient zudem als Grundlage für weiterführende Forschungsarbeiten im Freiland.
Ein riesiger Vorteil der Forschung im Zoo ist die Tatsache, dass die Identität und Lebensgeschichte der beobachteten Tiere dem Forscher bekannt sind und die Tiere jederzeit anzutreffen sind, was eine exakte Analyse der gewonnenen Daten erlaubt.
Seit vielen Jahren werden im Zoo Duisburg im Rahmen von Staatsexamen, Diplom- und Doktorarbeiten verschiedene Aspekte der Biologie von Wildtieren wissenschaftlich untersucht. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Erforschung der Meeressäugetiere. Vieles, was wir heute über Wale und Delfine wissen, entstammt den unzähligen Untersuchungen im Zoo Duisburg. (08.09.2009)
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Zum Walarium: Es gab zu Anfang der Amtszeit von Herrn Frese eine Planskizze für eine neues Walarium, deren Realisierung man wohl zugunsten des Rasbach-Häusleins für die Flußdelphine zurückgestellt hat. Ich könnte mir vorstellen, daß es in Sachen Beluga einen starkten politischen Druck gibt, vor allem, seit der Nachbarzoo in Gelsenkirchen mit seinen neuen Anlagen wirbt. Allerdings dürfte schon das skizierte Gebäude kaum auf die Fläche des alten Walariums, das in der Tat das erste duisburger Delphinarium vorstellt, passen. Ich würde ohnedies empfehlen, einen solchen Neubau nicht neben das ebenfalls recht umfangreiche Delphinarium zu stellen, sondern die Freifläche am Ende des alten Zooteils zu nutzen, doch dürfte das alles so lange Theorie bleiben, wie sich keine Mittel finden, einen derartigen Großbau zu errichten. Auf der anderen Seite gibt es wohl kein Bauprojekt, mit dem man in Duisburg schneller einen größeren Zustrom auch auswärtiger Besucher generieren könnte. (27.08.2009)
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Zootiere nehmen Rekordhitze gelassen
Prognostizierte schwül-warme 35 °C für Duisburg: da denkt der besorgte Bürger sicher auch an die Tiere im Zoo. Was macht der Bär mit seinem dicken Fell? Wie schützen sich die aus dem hohen Norden stammenden Rentiere gegen die Rekordhitze? Und drehen die großen und kleinen Tiere Afrikas jetzt so richtig auf?
Fragen über Fragen, die recht einfach zu beantworten sind: so gut wie jedes Tier am Kaiserberg hat eigene Mechanismen zur Temperaturregulierung. Begrüßt einen der Elefant, wenn er mit den Ohren wedelnd den Besuchern gegenüber steht? Viele mögen das glauben, sich geschmeichelt fühlen. Bei den derzeitigen, hohen Außentemperaturen dient dem Riesen das Ohrenwedeln jedoch vielmehr dazu, sich abzukühlen. Denken Sie doch einfach an das Blatt Papier, das Sie zum Zufächeln frischer Luft benutzen! Wenn es die Elefanten noch etwas kühler möchten, gehen sie einfach in die großen Wasserpools auf der Außenanlage und tauchen vor den staunenden Besuchern vollständig ab! Ob Wasserschwein, Flachlandtapir oder Pinselohrschwein, sie alle genießen momentan das kühle Nass. Wem das nicht genügt, kann sich vom Pfleger noch eine kräftige Dusche mit dem Wasserschlauch abholen.
Zugang zu genug Frischwasser und Schattenplätzen ist derzeit oberstes Gebot. Wir Menschen trinken weitaus mehr als sonst, bewegen uns weniger und halten uns möglichst nicht in der direkten Sonne auf. Genauso (intelligent) verhalten sich die Zootiere. So sehen die Besucher unsere Wisente unter Schatten spendenden Bäumen liegen, die Zebras regungslos auf ihrer großen Anlage stehen und die Gorillas im schattigen Unterstand dösen.
Das in diesem Zusammenhang absolut unglaublichste Tier im Zoo ist sicher das Trampeltier. Es kann innerhalb von 15 min 200 Liter Wasser trinken. Die roten Blutkörperchen können sich um das 200-fache aufblähen, um Flüssigkeit aufzunehmen. Ja sogar der in der Atemluft enthaltene Wasserdampf kann über die Nasenschleimhäute wieder aufgenommen werden. Und schließlich können die Tiere ihre Körpertemperatur um bis zu 9 °C selbst verändern, um am Tage weniger schwitzen zu müssen. Da haben wir Menschen noch viel zu „lernen“! (20.08.2009)
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Michael Mettler: |
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Neben den letztjährigen Giraffen und Gorillas auch noch die auf den ersten Blick nicht mehr als Jungtiere erkennbaren, weil in der Größe kaum noch ihren Eltern nachstehenden Delfinnachzuchten von 2007 (!) unter einer aktuellen Überschrift "Babyboom" zu vermarkten (vermutlich ein Zugeständnis an den Sponsor des Delphinariums?), grenzt aber schon ein bisschen an werbliche Dreistigkeit. (13.08.2009)
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Babyboom im Zoo
Es ist ordentlich was los im Zoo Duisburg: Besucher dürfen viel Zeit und Fotografen genug Speicherkarten mitbringen, denn so viele Jungtiere zur gleichen Zeit gab es selten!
Gleich nach dem Haupteingang werden die Besucher von den putzigen vier Katta-Jungen „abgegriffen“. Im Katta-Kindergarten geht’s heiß her, die wenige Wochen alten Halbaffen sind schon fit genug, um ihre ersten waghalsigen Klettertouren und Sprünge von Ast zu Ast zu unternehmen.
LINDA und ihr jüngerer Halbbruder KIMONI, die beiden Netzgiraffen-Jungtiere des letzten Jahres, sind zwar ordentlich gewachsen aber immer noch gut von den Alttieren zu unterscheiden. Innen im Giraffenhaus treiben die Südlichen Hornraben und ihr Nachwuchs reichlich Unfug und – man mag es kaum glauben – haben einen Riesenspaß dabei, ihr Spielzeug in Form von Hartplastikbällen durch die Halle zu bugsieren.
Weiter angelangt im Streichelzoo erwarten einen die Kamerunschafe. Erst vor kurzem wurde ein weiteres Jungtier geboren, das sich demnächst bestimmt auch von großen und kleinen Kindern wird streicheln lassen. Dieses Erlebnis, direkt mit dem Tier Kontakt aufzunehmen, zählt immer zu den Highlights eines Zoobesuches.
Allein bei den Nasenbären zählt der aufmerksame Besucher 10 Jungtiere! Der neue Zuchtmann aus dem Tierpark Hamm hat wahrlich wie ein „Hammer“ eingeschlagen und für mächtig viel Nachwuchs gesorgt, der sich akrobatisch bis in höchste Höhen schlägt.
Auf der neuen, großen Erdmännchen-Anlage tummeln sich mittlerweile über 20 Tiere, darunter erneut Jungtiere. Damit avancierte die Großfamilie innerhalb von nur 2 Jahren zu einer der größten in ganz Europa! Und der nächste Wurf steht bestimmt bald an…
Einen weiteren, äußerst potenten neuen Zuchtmann gab es für die Rentier-Damenwelt. Vier aufmüpfige Klein-Hirsche rasen über die Anlage und spielen den ganzen Tag miteinander.
Bleiben – natürlich! – noch vier Jungtiere, auf die der Zoo Duisburg ganz besonders stolz ist. Bei den sanften, schwarzen Riesen unter den Menschenaffen, den Gorillas, gab es erstmalig im letzten Herbst gleich doppelten Nachwuchs, der zuletzt sogar noch einen Sandkasten auf die Anlage gesetzt bekam. Die Besucher kleben förmlich an den großen Sichtscheiben, um den kleinen Jungtieren bei ihren Ausflügen folgen zu können.
Die flotten Stars im RWE-Delfinarium, Jungdelfine DOLLY und DONNA, runden das Quartett ab. Sie üben fleißig eigene Einlagen ein und begeistern die Massen während der täglichen Vorführungen. (13.08.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Gorilla-Jungtier KIBURI erhält zum 1. Geburtstag einen Sandkasten
Die Geburtstagslaune im Zoo Duisburg reißt nicht ab: gerade feierte Delfin-Jungtier DOLLY seinen 2. Geburtstag und morgen, Freitag, 07. August 2009, wird Duisburgs erster Gorilla-Nachwuchs 365 Tage alt. Für Gorilla-Weibchen KIBURI haben sich die Pfleger etwas ganz Besonderes ausgedacht: damit die Kleine ihren Spieltrieb ungehemmt ausleben kann, errichten die Pfleger an ihrem Geburtstag einen Sandkasten auf der Außenanlage! Der dafür verwendete spezielle und feine Silbersand ist schon bestellt, jetzt müssen die Pfleger die entsprechende Stelle nur noch ausheben und mit Sand befüllen.
Der Sandkasten wird
am morgigen Freitag, 07. August 2009, um 11 Uhr
offiziell für KIBURI eröffnet
Treffpunkt: am Gorilla-Außengehege am Äquatorium
Natürlich wird sich KIBURI ihren Sandkasten mit ihrer Spielgefährtin teilen, denn im Herbst letzten Jahres kam nicht nur ein Gorilla zur Welt, sondern gleich zwei. Wie bei der 12jährigen SAFIRI zuvor geschehen, gebar ihre Artgenossin VIZURI ein gesundes weibliches Jungtier und kümmerte sich als Mutter instinktiv völlig korrekt um ihren Nachwuchs.
Pfleger wie Besucher erfreuen sich seither in großem Maße daran, wie die Mütter ihren Nachwuchs erziehen und welche Rolle der werdende Silberrücken MAPEMA als Vater sowie die noch kinderlose MOMO als Tante spielen.
Aber natürlich bleiben die beiden Gorilla-Jungtiere die absoluten Stars der Familie. Mehr und mehr dürfen sie sich von ihren Müttern fortbewegen, um ihr Zuhause zu erkunden. Was wird passieren, wenn sie morgen auf den Sandkasten treffen?! (06.08.2009)
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Liz Thieme: |
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Oli, da ich mit s/w Bildern aufgewachsen bin, bin ich fähig mir sowas in Farbe vorzustellen. Aber auch in sw gefällt es mir sehr gut.
Sieht ja bisschen aus wie ein kleines Phantom der Oper ;)
@MM das ist natürlich sehr verständlich (04.08.2009)
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Oliver Jahn: |
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@Liz, ich hoffe, dass das von Michael beschriebene Feeling auch auf einem s/w Bild rüber kommt. (04.08.2009)
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Michael Mettler: |
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@Liz: Leider nicht. Auf der Meerkatzeninsel turnten nämlich statt der Affen zwei Zoomitarbeiter herum, und die passten geografisch nicht zum Fotothema :-) (04.08.2009)
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Liz Thieme: |
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ich kenne eigentlich keinen Namen der 100%passend ist und der sich auch noch gut anhört.
Egal ob man das Gebäude/Komplex nach dem Sponsoren nennt (Tetra-Aquarium) oder nach einer Gegend (Yukon) oder einer Tierbezeichnung (Delphinarium). Denn die Geographie wird meist gebrochen, Sponsoren ist immer so eine Sache und die Systematik stimmt oftmals auch nicht. So wurden in den meisten Delphinarien ja auch Robben gezeigt. Da passt das WALARIUM bei jeglichen Walen doch sehr gut, schließlich gehören Delfine zu der Ordnung der Wale (ein Grund warum ich Bücher und Filme mit dem Titel "Wale & Delfine" bescheuert finde).
@MM hast du ein Anlagenbild zu Zergflusspferd und Brazza? (04.08.2009)
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Michael Mettler: |
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@Sacha: Stimmt. Und meines Wissens war das Walarium nichts weiter als das erste Delphinarium des Zoo, das aus einem Wasserbecken mit einer Traglufthalle darüber bestand. Nach dem Bau des ersten "festen" Delphinariums siedelten die Tümmler über, und das alte Becken konnte - jetzt unter freiem Himmel - neu besetzt werden... Mangels Platz kamen die Jacobitas aber nicht dort hinein, sondern als durchaus geplanter Beibesatz zu den Belugas (zeitweise gab es auch kurz Schweinswale im Becken). Ja, in der Ära Gewalt wurde Wert auf dicht besetzte Anlagen gelegt :-)
Das ist auch einer der augenscheinlichsten Unterschiede zu heute. Vom Äquatorium brauchen wir gar nicht mehr zu reden (das haben wir ja schon mal lang und breit getan), aber auch z.B. die begehbaren Volieren des Vogelwäldchens waren anfangs knüppelvoll mit Arten und Individuen (ich erinnere mich an eine Sammlung von Häherlingen - alle in der selben Voliere!). Am Samstag fand ich nur noch zwei bis vier Arten pro Voliere vor, damals mögen es bis zu 15 gewesen sein (aber längst nicht alle ausgeschildert).
Als eine der gelungensten und stimmungsvollsten Ecken im Zoo empfinde ich übrigens den Bereich Zwergflusspferd-/Brazza-Meerkatzen-Außenanlagen, da kommt tatsächlich auch unter freiem Himmel Urwaldfeeling auf. Kaum noch vorstellbar, dass die heute hoch und dicht bewachsene Affeninsel noch vor gar nicht langer Zeit eine brettebene, wenn auch mit Rasen begrünte Plattform mit ein paar kahlen Turnmöglichkeiten für Siamangs war. Die großflächige Verwendung von Bambusbepflanzung um die Wegeinfassungen mit Felsblöcken und Baumstämmen haben dem Zoo auch außerhalb der Gehege ein völlig anderes Gesicht gegeben. (04.08.2009)
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Holger Wientjes: |
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@M.Mettler: Danke ! Muss ich beim nächsten Mal ´mal drauf achten. (04.08.2009)
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Sacha: |
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War es weiter nicht so, dass zuerst die Belugas das Becken bezogen und erst einige Jahre später (und mangels Platz) die Jacobitas hinzukamen? (04.08.2009)
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Sacha: |
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@MM: Nur wurde die Anlange von Anfang an WALARIUM getauft und nicht "Churchill", "Beringsee" oder eben "Yukon Bay". Natürlich könnte man jetzt darüber streiten, ob eine Bezeichnung Delphinarium B angesichts der Verwandtschaft der beiden Arten nicht treffender gewesen wäre..... (04.08.2009)
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Michael Mettler: |
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Im Grunde war das Walarium der Urvater der hannoverschen Yukon Bay: Erbaut für nordische Tiere mit der Kulisse eines kanadischen Fischerhafens - und dann müssen da wohl Schiffe mit patagonischen Jacobitas liegengeblieben sein... (04.08.2009)
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Liz Thieme: |
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hihi, naja besser als wenn es nach Süden gegangen und der Tapir stehen geblieben wäre :-! (04.08.2009)
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Jennifer Weilguni: |
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@Liz
Nun ja.. sagen wir es mal so.. der Tapir fraß das, was aus dem südlichen Ende eines nach Norden laufenden Wasserschweins kam :-)))
Und das mit Olis "Einblicken" verrate ich dir mal lieber unter vier Augen :-)) (04.08.2009)
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Michael Mettler: |
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@Holger Wientjes: Links vom abgesperrten Walarium befindet sich eine grubenartige Kleintieranlage, die leer steht und mit ein paar davorgestellten Pflanzkübeln notdürftig kaschiert ist. Die wurde seinerzeit für kanadische Goldmantelziesel gebaut, ich habe aber vor etlichen Jahren auch schon Asiatische Streifenhörnchen drin gesehen. Weiß nicht, seit wann (und warum) sie nicht mehr genutzt wird. (04.08.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Kindergarten bei den Kattas – mit Knopfaugen und Ringelschwanz ins Leben
Manche Zoobewohner haben es einfach drauf: sie faszinieren die Massen! Kattas, Halbaffen aus Madagaskar, gehören zweifelsfrei dazu. Allein ihr äußeres Erscheinungsbild – leuchtend-gelbe Knopfaugen und schwarze Stupsnase im fuchsartigen Gesicht sowie der überlange, schwarzweiß gekringelte Schwanz – bringt ihnen viele Sympathiepunkte ein. Ihre waghalsigen Sprünge tun ihr Übriges, und wenn sich der ganze Familienverband hochsozial zu einem großen, wärmenden Fellknäuel zusammenkauert, kann es eigentlich nur noch eine Steigerung geben: Jungtiere!
So ist es auch in den letzten Wochen geschehen, als die Pfleger ein ums andere Mal auf ihrer morgendlichen Kontrollrunde neugeborene Jungtiere am Bauch ihrer Mütter hängen sahen. Ob kürzlich bei den Nasenbären, Rentieren oder eben auch Kattas. In den letzten Monaten wurden offenbar äußerst potente Zuchtmänner an den Kaiserberg geholt, denn die jeweiligen Paschas haben nach deren Ankunft sofort mit ihren „Aktivitäten“ begonnen und jetzt für reichlich Nachwuchs gesorgt. Im Falle der Kattas kam der Zuchtbock Anfang dieses Jahres aus dem Zoo Schwerin.
Artgemäß hängt der Nachwuchs längs am Bauch der Mutter. Erfahrene Pfleger wissen aber, dass sie in der ersten Zeit verstärkt Sichtkontrollen vornehmen müssen. Liegen nämlich viele Gruppenmitglieder im Körperkontakt beieinander, landen die Jungen auf der Suche nach den mütterlichen Zitzen schon mal auf einem anderen Weibchen! Die kritische Phase ist bald überwunden, denn die Baby-Kattas werden kräftig genug, um selbständig auf ihre Mutter zurückzuwechseln. Dennoch zupft und zieht jeder der interessierten Artgenossen derart an den Kleinen, dass die Mütter oftmals nur noch Reißaus nehmen können und sich einen ruhigeren Platz suchen. Sie werden darüber hinaus in den kommenden Wochen von ihrem eigenen Nachwuchs genug Aufmerksamkeit abverlangt bekommen, wenn dieser anfängt, auf alle möglichen Einrichtungsgegenstände zu klettern.
Kattas sind heute recht selten geworden. Auf Madagaskar schwinden unter dem Druck einer wachsenden Bevölkerung, Kultivierung und Besiedelung die letzten Urwälder als Lebensraum so rasch dahin, dass die Tierbestände stark schrumpfen. Im Zoo Duisburg wird durch die erfolgreiche und seit vielen Jahren andauernde Nachzucht ein wesentlicher Beitrag zur Arterhaltung in Menschenobhut geleistet. (04.08.2009)
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Liz Thieme: |
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:D ihr macht einem so früh morgens (10:24) schöne gute Laune. Jenny besser hättest du es nicht beschreiben können :)
Aber die Konstellationen mit denen man Zoos besucht machen ja den Tag dann aus. Entweder man diskutiert übre das Sozialverhalten von Homo s. sapiens oder untersucht Rüsselbewegungen von Elefanten und Wassertemperaturen ihres Badewassers oder halt Nahrungsergämzungsmittel.
Wobei mich diese ja noch interessieren würden.
Gegen schlecht gelaunte Mitarbeiter sollte man vielleicht das System von Netto aufgreifen. Die tragen Namensschilder auf denen der Name steht (logisch) und "Ich bin freundlich". Auf Nachfrage gibt es keine Schilder mit schlechter Laune, tja Pech gehabt. (04.08.2009)
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Holger Wientjes: |
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Wo und wann waren denn Ziesel untergebracht ? (04.08.2009)
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Michael Mettler: |
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Das mit bemaltem Bretterzaun abgesperrte, seit Jahren leer stehende Walarium schreit geradezu danach, entweder als Robbenanlage oder als Tiershowbühne genutzt zu werden. Aber vermutlich gibt es irgendwelche großen Pläne mit dem Bereich hinter und neben dem Delphinarium, denn auch die frühere Zieselanlage steht ja leer, und in diesem Zusammenhang sehe ich auch die neue Präriehundanlage (früher Affenfreianlage) eher als Zwischenschritt. Sollte es da etwa "Lagunenpläne" geben...? An einer Delphinariumseite findet man auch den nebenstehenden, sehr eindrucksvollen Mix aus "Architekturstilen" - vielleicht sollte der Zoo den Bretterzaun lieber DAVOR stellen.
Ebenso bemerkenswert wie die zoologischen Raritäten (und die Beobachtung, dass der Flussdelfin gezielt Jagd auf Guppys macht!) fand ich aber auch, welche Arten seit meinem letzten Besuch vor sieben Jahren durch neue Gehege publikumswirksamer präsentiert werden oder die für extra gebaute Anlagen neu in den Bestand kamen; darunter finden sich nämlich Zwergmanguste, Erdmännchen, Nasenbär, Zwergotter, Präriehund, Vari, Katta, Chinesischer Muntjak, Gebirgslori...
Gefreut habe ich mich darüber, mal einen Kodiakbären mit schlanker Normalfigur zu sehen, wie man sie sonst nur aus Naturfilmen kennt. In manchen Zoos erinnern mich Bären eher an Mastschweine im Pelzmantel. (04.08.2009)
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Jennifer Weilguni: |
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@Oliver
Na, damit das Forum jugendfrei bleibt gehe ich jetzt mal lieber nicht darasuf ein, was das für Einblicke waren, die du im Delphinarium so besonders genossen hast :-))
Natürlich war es ein besonders schöner Tag, aber da sieht man mal, wie eine einzige, unmotivierte Mitarbeiterin sich in das Gedächtnis der Besucher brennen kann. Ein Anreiz mehr für die Mitarbeiter ALLER Dienstleister ihr Unternehmen mit ein bisschen mehr Engagement zu repräsentieren und zu unterstützen.
Neben dem Flußdelphin zählen übrigens auch die Wombats, Koalas und Riesenotter zu meinen persönlichen Favoriten des Duisburger Zoos, auch wenn letztere sich diesmal leider nicht blicken ließen.
Und wenn man mit den richtigen Leutchen dort ist, dann kann sogar das Abkotungsverhalten von Wasserschweinen und die ungewöhnliche Nahrungsergänzung eines Flachländers zum Highlight werden :-) (04.08.2009)
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Oliver Jahn: |
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Man oh man, was für eine Nörgelei hier!!!
;-)
Es war doch trotzdem ein super schöner Tag. Mir hat der Zoo gefallen und seit meinem letzten Besuch 1996 hat sich so einiges getan. Einige der neuen Anlagen sind sehr gelungen, andere vielleicht nicht ganz so glücklich. Und auch wenn der Tierbestand (wie in vielen anderen Zoos auch) heute nicht mehr so artenreich wie damals ist, so ist er doch noch immer recht erlesen und hat einige Besonderheiten auf Lager.
In einigen Ecken findet man auch noch so ganz richtigen Zoo.
Und selbst das Delfinarium hat mir gefallen, die Darbietung war spitze und wenn man einen guten Platz erwischt hat man die tollsten Einblicke.
Na und der letzte Tonina, der hat mich schon stark beeindruckt. Obwohl ich ihn bereits kannte war das fast schon eine ein wenig andächtige Situation. (03.08.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Happy Birthday, DOLLY!
Delfinjungtier feiert 2. Geburtstag im RWE-Delfinarium
Es herrscht ausgelassene Feierstimmung bei den Pflegern im RWE-Delfinarium des Zoo Duisburg! Delfinjungtier DOLLY feiert morgen bereits seinen 2. Geburtstag zusammen mit dem Rest der Familie.
Das Jahr 2007 war – auf neuhochdeutsch – absolut cool, denn im RWE-Delfinarium kam mit der quirligen DOLLY nicht nur ein kerngesunder Delfin, sondern auch einer der 2. Generation auf die Welt, denn Mutter DELPHI ist selbst in Duisburg geboren. In der Delfinhaltung in Deutschland war das eine einmalige Sensation!
Und es kam noch besser! Rund 6 Wochen später bescherte Weibchen PEPINA, zur überschwänglichen Freude aller, der Gruppe ein nicht minder fittes Jungtier. Wieder war es ein Weibchen, das später den Namen DONNA erhielt.
Mittlerweile haben die beiden Jungtiere kräftig an Körpermasse zugelegt. Sie verstehen sich prächtig darauf, die täglichen Vorführungen auf ihre eigene Art und Weise mitzugestalten, treiben allerlei Schabernack und halten ihre Mütter in Atem. Für die Pfleger ist es eine schöne Belohnung zu sehen, wie die beiden Jungdelfine schon ihre eigenen Sprünge einstudieren und den erwachsenen Artgenossen nacheifern.
Sicher merkt DOLLY, dass ihre Pfleger sie morgen besonders umsorgen. Spätestens dann, wenn sie ihr besonders schöne Futterfische aussuchen! (03.08.2009)
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Michael Amend: |
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Na, das stimmt aber so nicht ganz, immerhin wird jährlich die Jahresangabe aktualisiert. Hey, im 2009er Zooführer ist eine Planung für ein neues Haus für die Flußdelphine drin, sieht auf dem Plan ziemlich gut aus, da bin ich ja mal gespannt,werde auf jeden Fall nach Duisburg fahren,wenn das Haus eröffnet ist,wird bestimmt schön...Wird auch Zeit,das die Toninas endlich ein größeres Becken bekommen. (03.08.2009)
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Michael Mettler: |
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Wohlgemerkt: Der Zooführer von 2009! Wobei die Frau inhaltlich sogar Recht hat, weil es sich um eine seit Jahren nicht aktualisierte Nachauflage handelt... (03.08.2009)
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Jennifer Weilguni: |
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Ja.. ich kan mir auch denken warum. Wer potentiellen Käufern erzählt, dass der Zooführer ohnehin den Kauf nicht lohnt, weil er alles andere als aktuell ist, der tut gut daran sich in den Kleinanzeigen vorsichtshalber mal nach einem alternativen Arbeitsplatz umzuschauen. :-) (03.08.2009)
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Michael Mettler: |
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Ist übrigens an einem solch stark besuchten Tag ein denkwürdiger Kontrast zur Aussage des Schildes, wenn die Verkäuferin in einem Zooshop offenbar Zeit genug hat, in einer auf dem Tresen ausgebreiteten (!) Zeitung die Kleinanzeigen zu studieren... (02.08.2009)
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Alexander Fuchs: |
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Ja, dan kann man gleich ein Schild dran hängen "Wegen Betriebsferien geschlossen"! (02.08.2009)
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Michael Mettler: |
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Auf diesem Schild fehlt eigentlich nur noch der Satz: "Bitte nehmen Sie sich demnächst an einem Wochentag extra frei oder warten Sie auf Schlechtwettertage, dann stehen wir Ihnen zu diesem Zweck gern zur Verfügung." So verschenkt man Kundenpotenzial! (02.08.2009)
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cajun: |
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Auch Dortmund erhielt vor einiger Zeit seinen neuen Rentierbock aus Gelsenkirchen. Der muss seine "Potenz" allerdings noch unter Beweis stellen: Sein Vorgänger machte die Vorgabe 5 diesjährige Kälber. :-)
(28.07.2009)
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IP66: |
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Ernährt man in Duisburg die Rentiere tatsächlich nur mit den importierten Flechten? Ich meine, anderes beobachtet zu haben, würde aber, wenn man tatsächlich an dieser Praxis festhält, Möglichkeiten sehen, die Finanzierung mancher Neubaumaßnahme aus dem Etat sicherzustellen. (28.07.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Vielfacher Nachwuchs bei den Rentieren
Die Rentier-Damenwelt im Zoo Duisburg freute sich Ende letzten Jahres auf die Ankunft ihres neuen Zuchtbockes aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Der 2jährige, äußerst stattlich gewachsene Jungbock ELIAS stellte sich als potenter Vertreter seiner Art heraus und sorgte gleich für mehrfachen Nachwuchs!
Zwei Bullen- sowie zwei Kuhkälber spurten derzeit über die großflächige Anlage am Kaiserberg und unterhalten die zahlreichen Besucher des Zoo Duisburg mit Sprinteinlagen und überschwänglichem Spiel bestens.
„Rentier“ hat nichts mit „rennen“ zu tun, sondern leitet sich ab vom skandinavischen Wort hren = Hirsch. Rentiere werden als einzige domestizierte Hirschart in Lappland und Sibirien fast wie Haustiere gehalten, sind im Zoo aber recht anspruchsvolle Pfleglinge. Unter hohen schattigen Kastanien am Kaiserberg bevorzugen sie weichen Untergrund, der den mächtigen Klauenschalen ihrer Füße nicht hinderlich ist. Für ihre Fütterung muss übrigens regelmäßig das sog. Isländische Moos, eine Flechten-Art aus Schweden, importiert werden!
Eine weitere Besonderheit ist den Rentieren insofern eigen, als bei dieser Art auch die Weibchen ein Geweih tragen. Die Formgebung der Geweihe ist sehr unregelmäßig und bei jedem Tier anders. Männchen werfen ihr Geweih im Herbst ab, Weibchen erst im Frühjahr. Das Abwerfen erfolgt gewöhnlich nicht zugleich beidseitig, sodass das Rentier vorübergehend nur eine Geweihstange trägt.
Bei den jungen Rentieren, die derzeit fleißig an der mütterlichen Milchbar hängen, wird die Geweihbildung schon in ein paar Monaten beginnen.
(28.07.2009)
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Zoo Duisburg: |
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14. Internationaler Koala-Tag im ZOO DUISBURG
airberlin sponsert zahlreiche Gewinne
Alljährlich zum Ausklang des Monats Juli wird weltweit der „Save-the-koala-day“, der Tag zur Rettung des Koala ausgerufen. Der Anlass ist ebenso bekannt wie traurig: Die Freilandbestände der putzigen Kletterbeutler haben bedrohlich niedrige Zahlen erreicht, weil ihr Hauptfeind – der Mensch – den eukalyptusduftenden Lebensraum ihrer Heimat Australien immer nachhaltiger einschränkt.
Darüber hinaus sind einzelne Populationen durch Buschfeuer und/oder bakterielle Seuchen in ihrem Bestand bedroht, weshalb diese plüschfelligen Beuteltiere an zahlreichen Orten des Fünften Kontinentes bereits vor der Ausrottung stehen.
Um den Erhalt der Koalas bemüht sich die Australian Koala Foundation (AKF),
die mit gezielten Informationen die Bevölkerung auf die bedrohliche Lage dieser Baumbeutler aufmerksam macht. In Verhandlungen mit Regierungen und Landbesitzern versuchen die Tierschützer vor Ort geeignete Lebensräume zu sichern, aufzukaufen oder ggf. aufzuforsten. Daneben unterstützt die AKF die Zucht von Koalas in Zoos und Schutzgebieten und organisiert bzw. finanziert Forschungsprojekte.
Solche Aktivitäten verschlingen Unsummen an Geld, die ausschließlich über Spenden aufgebracht werden müssen.
Der Zoo Duisburg beteiligt sich als einer der weltweit führenden Zuchtstätten von Koalas an diesen Aufgaben und lädt deshalb auch in diesem Jahr zum Internationalen Koala-Tag in den Zoo Duisburg.
Sämtliche Aktivitäten rund um den Koala-Tag in Duisburg finden am Koala-Haus des Zoos statt. Informationstafeln berichten über den Stand des Koalaschutzes sowie über die Haltung und Zucht der Beuteltiere in Zoos und in ausgewiesenen Schutzgebieten. An einem Verkaufsstand gibt es Werbeartikel der Australian Koala Foundation. Tiergesichterschminken wird ebenso angeboten wie ein Malstand, an dem Kinder ihre kleinen Kunstwerke unter dem Motto „Wir retten die Koalas“ zum Besten geben können.
Selbstverständlich hält sich Duisburgs Koala-Maskottchen DINKI-DI den ganzen Tag über in der Nähe seiner leibhaftigen Artgenossen auf. Gleich gegenüber dem Koalahaus spielt eine original Didgeridoo-Band, und in den Pausen gibt es zu jeder festen Stunde Keeper-Talks, bei denen die Koalapfleger interessierten Besuchern alles Wissenswerte über die Koalas vermitteln können. Wer seinen Koala aus Papierblättern nach altjapanischer Origami-Manier falten möchte, kann dieses unter Anleitung anfertigen und mit nach Hause nehmen.
DINKI-DI höchstpersönlich wird um 15.00 Uhr eine Verlosung mit anschließender Ermittlung der Gewinner eines Koala-Quiz’ durchführen.
airberlin, Nachfolger vom langjährigen Zoo Duisburg-Kooperationspartner LTU, lässt es sich nicht nehmen, hier mit einer Vielzahl toller Geschenke aufzuwarten: als Hauptpreis winkt ein Flug aus dem Mittelstrecken-Netz für 2 Personen ab Düsseldorf! Darüber hinaus erhalten die Gewinner Flugzeugmodelle, aufblasbare Flieger, Jojos, Kinderkappen und Wasserbälle. Wer beim Quiz kein Glück haben sollte, geht dennoch nicht leer aus. airberlin wird großzügig give-aways wie Luftballons, Bonbons und Papierfahnen verteilen.
Alle Gewinne, alle Reinerlöse, alle Spenden dienen ausnahmslos dem guten Zweck: Gelder zur Rettung der in ihrer australischen Heimat bedrohten Koalas zu sammeln.
Save-The-Koala-Day am Sonntag, dem 26. Juli 2009 in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr
(24.07.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Wölfe In Deutschland – Wer hat Angst vorm „bösen“ Wolf?
Wolfsvortrag im Zoo Duisburg im Rahmen der diesjährigen Raubtierkampagne
Wölfe sind Deutschland! Dass diese Aussage schon seit geraumer Zeit keinen Anlass mehr zu Verwunderung oder gar Angst geben sollte, weiß einer ganz genau: Herr Stephan Kaasche, Natur- und Landschaftsführer für das Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland.
Schon als Kind begeisterte er sich für Wölfe und verbrachte Stunden mit der Beobachtung von Wölfen in Zoos sowie der akribischen Sammlung aller Informationen, die er über die Tiere und ihre Bestände in Deutschland ergattern konnte. Zum Glück der Wölfe und aller interessierter Menschen ist seine kindliche Begeisterung heute zur Berufung geworden.
Dem Wildbiologischen Büro LUPUS und dem Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ greift er sowohl mit Worten als auch praktisch unter die Arme: das Halten von Vorträgen sowie die Durchführung von Spurenexkursionen und Naturwanderungen gehören ebenso zu seinem Tätigkeitsspektrum wie beispielsweise die Unterstützung von Schäfern bei der Errichtung von Wolfszäunen.
Eine gezielte Aufklärung der Öffentlichkeit über Bestände und Biologie der Wölfe sowie ihrer Wichtigkeit für das Ökosystem liegt speziell in diesem Jahr auch dem Europäischen Verband der Zoos und Aquarien am Herzen, der die Zoos in Europa in den Jahren 2009 und 2010 dazu aufruft, sich gemeinsam für den Schutz unserer Raubtiere stark zu machen.
Im Rahmen dieser Schutzkampagne wird Herr Kaasche am 25.07.2009, ab 19.30 Uhr, in der Waldschänke des Zoo Duisburg als Insider über die Entwicklung der Wolfbestände in Deutschland berichten. Zudem informieren Zoobegleiter über die aktuelle Raubtier Kampagne des Zoo Duisburg. Als besonderes Highlight sind die Zuhörer im Anschluss an den Vortrag herzlich dazu eingeladen, einer Dämmerfütterung des Duisburger Wolfsrudels beizuwohnen.
Der Haupteingang ist ab 18:45 Uhr geöffnet. Der Weg zur Waldschänke (bei den Erdmännchen) ist ausgeschildert.
Der Vortrag ist kostenlos.
+++ Kurzmeldung +++
In der Nacht vom 22. auf den 23. Juli, gegen 3 Uhr, brach aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer auf dem Gelände des alten Walariums aus, das von der Feuerwehr Duisburg gelöscht werden konnte. Der Sachschaden betrifft die Kühlanlage des RWE-Delfinariums und einen Teil des Filtergebäudes. Eine Gefahr für die Tiere besteht nicht. Notfallgeräte sind bereits im Einsatz.
Im nächstgelegenen Tiergehege der Sibirischen Tiger blieb alles ruhig.
Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
(24.07.2009)
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Das kann man jetzt verschieden deuten - sowohl das Öffnen des Gatters wie jenes "Annehmen", das durch die polnische Verwaltung erfolgte ... (22.07.2009)
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WolfDrei: |
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@IP66: O-Ton Erna Mohr: "Der Wisent", Neue Brehm-Bücherei 1952, Seite 58. Auszüge:
Den zweiten Weltkrieg überstand die Bialiwiecer Herde verhältnismäßig besser. Am Tage des Abzuges der deutschen Truppen wurden im Juni 1944 die Gatter geöffnet.......Die polnische Verwaltung nahm sich glücklicherweise der Tiere sofort an . Die erlittenen Verluse waren tragbar
Stand 1952 in Bialowieza: 7,12. Weltstand 1952: 59,76 (22.07.2009)
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Man könnte der Veriwrrung ja steuern, in dem man, wie in Berlin, beide Arten nebeneinander austellt ...
Stimmt es eigentlich, daß das Aussetzen erster Wisente in Bialowieza erst 1952 erfolgte? (22.07.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Nachwuchs bei den größten Landsäugern Europas
Auf die Frage nach dem größten lebenden Landsäugetier in Europa wird vielen Menschen der Braunbär in den Sinn kommen, doch wäre damit dem Europäischen Wisent mit einem Körpergewicht bis 900 kg Unrecht getan. Er wirkt durch die kräftige Schulterregion, den erhöhten Widerrist und den breiten, tief angesetzten und meist gesenkt getragenen Kopf äußerst massiv.
Ehemals in weiten Teilen Osteuropas beheimatet, wurde der Wisent infolge der menschlichen Besiedlung und der damit verbundenen Rodung der Wälder zu Beginn des letzten Jahrhunderts in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ausgerottet. Lediglich 56 Wisente verblieben in einigen Zoologischen Gärten Europas. Durch gezielte Zuchtbemühungen konnte die Zoopopulation kontinuierlich vergrößert werden, so dass im Jahre 1952 die ersten in Menschenobhut gezüchteten Wisente in dem neu geschaffenen Nationalpark Bialowieza in Polen ausgewildert werden konnten. Weitere Auswilderungsprojekte folgten in den nächsten Jahrzehnten, so dass heute wieder gesunde, sich selbst erhaltende Wisentherden im Freiland anzutreffen sind.
Die Rettung des Wisents gilt als ein hervorragendes Beispiel der Arterhaltung durch Zucht in menschlicher Obhut. Umso erfreulicher ist es, dass im Zoo Duisburg die Zucht floriert und vor kurzem erneut ein Wisentkalb das Licht der Welt erblickte. Mutter PODWIAZKA kam zusammen mit einer gleichaltrigen Artgenossin im Jahre 2007 aus polnischen Zuchtstationen in den Zoo am Kaiserberg. Mit dem 6jährigen Vater PLUCIK verstanden sich beide von Beginn an gut und PODWIAZKA offensichtlich so gut, dass sie nach einer Tragzeit von rund 8,5 Monaten ihr erstes Jungtier auf die Welt brachte. Das kräftige, weibliche Kalb folgt seiner Mutter dicht, saugt kräftig am Euter und sucht auch schon Kontakt zu den anderen Herdenmitgliedern. Übermütig können es die Zoobesucher mittlerweile über die Anlage rennen sehen.
Immer wieder für Verwirrung sorgen die Begriffe Wisent und Bison. Der Wisent ist der nächste Verwandte des nordamerikanischen Bisons. Beide Arten gehen auf eine gemeinsame Ursprungsform zurück, von der sich der Wisent in Europa als Waldbewohner entwickelte, während der Bison die amerikanischen Steppen bevölkerte.
(22.07.2009)
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Mit dem Fahrrad zum Zoo – Besucher profitieren von kostenlosem Service
Eigentlich ist Besucherliebling GEORGE, das Rentier, schuld. Tierpfleger Martin Albertz ist untrennbar mit ihm verbunden, so sehr, dass die beiden vor Jahren auf die Idee kamen, in den frühen Morgenstunden ihre Runden durch den Zoo Duisburg zu drehen. Albertz auf dem Drahtesel und GEORGE natürlich ohne technische Unterstützung!
Der Verschleiß ging einzig und allein auf Kosten von Albertz’ Fortbewegungsmitteln, was den Geschäftsführer des hiesigen Spezialgeschäftes Little John Bikes, Herrn Ralf Jurkovic, dazu veranlasste, nicht nur den Pfleger sondern gleich den ganzen Zoo mit einer Vielzahl toller Fahrräder auszustatten, mit denen die Mitarbeiter seither geflissentlich unterwegs sind.
Jetzt kamen beide Parteien auf die Idee, die Zoobesucher am morgigen Samstag, 17. Juli 2009, zu belohnen, sofern sie den Weg an den Kaiserberg unmotorisiert antreten. Genauer gesagt: von 10 bis 16 Uhr, vor dem Haupteingang des Zoos an der Mülheimer Straße, werden Mitarbeiter von Little John Bikes große und kleine Radler an einer eigens aufgebauten Servicestation willkommen heißen und deren Drahtesel auf Herz und Nieren prüfen.
Also, liebe Zoobesucher, lassen Sie Ihr Auto und Motorrad zuhause und schwingen sich aufs Fahrrad! Im Zoo Duisburg werden Sie dafür belohnt!
(17.07.2009)
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Neuer Nasenbär sorgt bereits für vielfachen Nachwuchs
Vor nicht allzu langer Zeit tauschte der Zoo Duisburg seinen langjährigen aber reproduktiv erfolglosen Nasenbären-Mann aus und bekam vom Tierpark Hamm einen Nachfolger. Das Wortspiel zwängt sich an dieser Stelle auf, denn der Kerl ist wahrlich ein „Hammer“ und beglückte bereits drei der neun am Kaiserberg lebenden Langnasen!
Südamerikanische Nasenbären leben tagaktiv und gesellig. Das tägliche Stöbern nach Würmern und Insekten im Erdreich und unter Laub dank ihrer dazu perfekt ausgebildeten und beweglichen Nasen, die spielerischen Verfolgungsjagden der geschickten Kletterer an der hundertjährigen Rotbuche bis hinauf in schwindelerregende Höhe sowie verdiente Ruhepausen im aus Naturfelsen und Baumstämmen gefertigten Unterstand: all das erleben die Besucher mit Freude an einer der schönsten, naturnahen Anlagen für diese Tierart in deutschen Zoos.
Vor mehr als einem Monat haben sich allerdings drei Weibchen zurückgezogen und sich den Blicken der Besucher und Pfleger entzogen. Das heißt: nicht ganz. Denn für die bevorstehende Geburt ihrer Jungtiere hat sich ein Weibchen für die große Hängematte im Freien entschieden und innerhalb weniger Tage aus allerhand natürlichem Baumaterial ein großartiges Nest gezimmert. Die beiden anderen Mütter wichen dagegen in den Innenstall und in eine Baumhöhle aus.
Mittlerweile sind die beiden Jungtiere an ihrem Hängematten-Nest schon gut zu erkennen. Dabei achtet die Mutter sehr darauf, dass die anfänglichen Kletterversuche nicht allzu übermütig ausfallen und zieht die Kleinen gerne wieder zurück. Auf die wartet bald ein großer Augenblick nach dem anderen, wenn nämlich erste Kontakte zu den anderen Artgenossen anstehen oder der erste Ausflug an den Naturteich.
(15.07.2009)
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Zoo Duisburg: |
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2. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier
Nach dem herausragenden Erfolg des Vorjahres findet auch in diesem Jahr abermals auf Einladung des renommierten Golfclub Mülheim an der Ruhr das
2. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier
auf der dortigen Golfanlage statt.
Im Vorjahr konnte von den begeisterten Golfern und Dank einiger großzügiger Sponsoren ein nie für möglich gehaltener Reinerlös von € 15.000,- eingespielt werden, der ausnahmslos den vom Zoo Duisburg betreuten Natur- und Artenschutzprojekten auf Madagaskar zugute kam. Eigens für das Turnier waren seinerzeit zwei Vertreter der madegassischen Botschaft aus Berlin angereist, um sich bei allen naturbegeisterten Golfern für deren Unterstützung für das bettelarme Land Madagaskar und die dortigen Naturschutzbemühungen zu bedanken.
In diesem Jahr steht das Turnier unter dem Motto des Schutzes der bedrohten Menschenaffen – Gorilla, Orang-Utan, Schimpanse und Zwergschimpanse, die in ihren Ursprungsgebieten in den tropischen Regenwäldern Afrikas und Asiens stark bedroht und gebietsweise bereits ausgerottet sind.
Auch in diesem Jahr haben sich zahlreiche Golfer, inklusive einiger Duisburger Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft, sowie etliche Sponsoren angemeldet, um dem Turnier zu einem ähnlichen Erfolg zu verhelfen, wie im Vorjahr. Natürlich lässt es sich Zoodirektor Achim Winkler nicht nehmen, selbst zum Golfschläger zu greifen. Der Gesamterlös der Veranstaltung kommt ausschließlich dem Schutz von Gorilla, Orang-Utan und Co. zugute.
Veranstalter des Turniers sind der Zoo Duisburg und der Golfclub Mülheim an der Ruhr.
Startbeginn des Turniers ist um 11.00 Uhr. Zoodirektor Achim Winkler sowie der Präsident des Golfclubs Mülheim an der Ruhr, Dr. Heinz Riedel, stehen gerne Rede und Antwort, bevor sie dann selbst versuchen werden, den Ball einzulochen.
(13.07.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Delfindame DELPHI feiert ihren Geburtstag!
Vier der sechs im RWE-Delfinarium lebenden Großen Tümmler sind bereits waschechte Duisburgerinnen und am Kaiserberg geboren. Delfindame DELPHI, eine Nachzucht in 1. Generation, ist dabei die älteste und feiert am kommenden Samstag, 11. Juli, ihren 17. Geburtstag. In Duisburg wird man alt (Männchen IVO ist schon 30!), insofern hat DELPHI im Gegensatz zu ihren Artgenossen in der Wildbahn, wo vielfältige Gefahren und Bedrohungen lauern, noch ein langes Leben vor sich.
Und dieses Leben ist total spannend: an dem älteren Weibchen PEPINA kommt sie in der strengen Rangordnung zwar nicht vorbei, denn diese ist uneingeschränkt IVOs Lieblingsfrau. Als Nr. 2 in der Gruppe wird sie von IVO allerdings oft genug umworben, mit dem für den Zoo Duisburg einmaligen Resultat, dass im Herbst 2007 mit Jungtier DOLLY der erste Delfin in 2. Generation geboren wurde! Gerade so, als wollten Duisburgs Delfine den ständigen, unsachgemäßen Anfeindungen zur Delfinhaltung in Zoologischen Gärten trotzen, legten sie mit der Geburt von DONNA sechs Wochen später sogar noch eins drauf.
Seither bietet sich Pflegern wie Besuchern ein herrlicher Einblick in das bunte Treiben von Familie Delfin. Die beiden Jungdelfine sind im besten Flegelalter und sorgen während der Vorführungen damit für beste Besucherlaune, dass sie eigene Einlagen und Sprünge einüben. Geburtstagsdelfin DELPHI hat als Mutter alle Flipper voll zu tun, denn Tochter DOLLY scheint genauso stur, dickköpfig, aber auch liebenswert, verspielt und voller Tatendrang zu sein wie ihre Mutter. Amüsiert verfolgt man mit, wie DELPHI – etwas entnervt vom Mutterdasein – ihre Tochter auch mal zurechtweist und bei ihrer Halbschwester, der auch in Duisburg geborenen Artgenossin DAISY „abstellt“, um im wahrsten Sinne des Wortes mal Luft holen zu können.
Am Samstag wird DELPHI von den Pflegern mit allerlei fischigen Leckereien verwöhnt werden. Dabei geht sie oft genug „ab wie eine Rakete“ und vollführt die kühnsten Sprünge. Wer das RWE-Delfinarium besucht, wird es sehen! Viel Spaß!
(09.07.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Shetlandpony ist jüngster Nachwuchs im Streichelzoo
Was für ein Paar! Shetlandpony-Hengst ANTON – ein braunfarbener Greis mit 30 Jahren – und seine um 19 Jahre jüngere Partnerin NICOLETTE haben es wieder geschafft: nach einer Tragzeit von knapp einem Jahr steht zum bereits siebten Mal ein neu geborenes Mini-Fohlen auf staksigen Beinen im Streichelzoo des Zoo Duisburg.
Die Jungstute trägt entgegen der Eltern gräulich-schwarz. Das Fell glänzt derzeit den Besuchern, die zu Beginn der Ferienzeit zahlreich in den Zoo stürmen, bei strahlendem Sonnenschein entgegen.
Die ausgewachsen nur 100 bis 110 cm großen Shetlandponys gehen auf eine Kreuzung mit Araberpferden zurück. Auf den Shetlandinseln, wo die Tiere einem sehr harten Klima und einem kargen Futterangebot ausgesetzt sind, haben sie sich als besonders widerstandsfähiges und anspruchsloses Pferd entwickelt. Im 18. Jahrhundert wurden Shetlandponys vor allem in den Schächten der englischen Kohlebergwerke als Zugtiere genutzt. Im Jahre 1900 kamen die ersten Shetlandponys nach Deutschland, wo sie heute weit verbreitet sind.
Die Jungstute und ihre Artgenossen werden gerne in Streichelzoos gehalten, denn sie sind nicht nur genügsam, sondern lassen sich grundsätzlich auch gerne streicheln. Dieses so genannte „haptische Erlebnis“ im Zoo, die Tiere also gerade mit dem Tastsinn intensiv zu erleben und zu begreifen, ist für Groß und Klein immer wieder ein Genuss.
Neben hastigen und langen Zügen an Mutters Milchbar, um Kraft zu tanken, ist das Fohlen viel damit beschäftigt, seine Umwelt zu erkunden. Schließlich schwirren in der Voliere nebenan Wellensittiche und Nymphensittiche umher und blökt gegenüber ein gutes Dutzend Kamerunschafe. Und dann sind da noch große und kleine Zweibeiner, die einen ganz verzückt streicheln wollen… (07.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Es gibt zumindest noch weitere Beispiele für "direct contact", denn Zwergflusspferde wurden auch schon in Circusmanegen präsentiert. (04.07.2009)
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Holger Wientjes: |
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@Mel: Man die Szene auf Deinem Bild kommt mir irgendwie bekannt vor... ;-)
Scheint also eine nicht generell schwierig zu handhabende Art zu sein ?!
Gibt es Beispiele ( aus jüngerer Vergangenheit ), wo sich Tiere unmittelbar aggressiv gegenüber dem Pfleger verhielten ? (04.07.2009)
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Mel: |
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Entschuldigt den schlechten Ausdruck, man sollte halt nicht nebenbei telefonieren. sollte natürlich wie folgt lauten. Hier noch ein Bild, welches keine vorbildfunktion einnehmen soll, aber sehr gut zum Thema passt. In diesem Falle Mutter mit jungtier und Pfleger. Es liegt also viel an dem Umgang mit den Tieren und dessen Character. (03.07.2009)
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Mel: |
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Sollte zwar nicht als Vorbildfunktion dienen aber zur Verträglichkeit chier auch ein Beispiel von Mutter mit jungtier und Pfleger. Es liegt halt viel am Umgang mit den Tieren und am Character dieser. (03.07.2009)
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Ralf Sommerlad: |
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Mit den Zwergflusspferden ist das wie mit anderen Zootieren: Mit einem guten target training sind die durchaus zu handhaben, auch mit dem Pfleger in der Anlage. Das Foto zeigt einen alten, hinter den Kulissen des Miami Metro Zoo gepflegten Bullen mit Pfleger. (03.07.2009)
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IP66: |
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Auf die Gefahr hin, an ein Quellenkundeproseminar zu erinnern: Man frage immer, wem das falsche Datum nützt ... (02.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Nanu, beginnen die Presseabteilungen der Zoos jetzt sogar schon bezüglich der Entdeckung von Tierarten mit eigenen Zeitrechnungen? (02.07.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Zwergflusspferd-Opa LEAR im Zoo Duisburg gestorben
LEAR, der über 35 Jahre alte Zwergflusspferd-Opa im Zoo Duisburg, ist friedlich entschlafen. Was schreibt man über ein Tier, das in allen Belangen außergewöhnlich war?
Keine 30 Jahre nach der Entdeckung der Zwergflusspferde in Westafrika kamen bereits vier davon Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts in den Zoo Duisburg und begründeten eine beispiellose Zucht dieser zoologischen Raritäten am Kaiserberg. Mit seiner langjährigen Partnerin QUIRLY zeugte LEAR etliche Jungtiere, die im Rahmen eines europaweit koordinierten Erhaltungszuchtprogrammes an andere Zoologische Gärten abgegeben werden konnten. Bis zuletzt konnten ihn die Besucher in trauter Familienidylle zusammen mit seiner 2jährigen Tochter AYOKA sehen.
Doch mit wertvoller Genetik allein wird man dem Charaktertier LEAR nicht gerecht. Stets standen Pfleger aus anderen Zoos mit offener Kinnlade vor den Duisburger Kollegen, wenn diese ohne jedes Abwehrgerät zwischen den Zwergflusspferden auf der Anlage standen. Gelten die Mini-Flusspferde unter Fachleuten doch als durchaus angriffslustig und lebensgefährlich! In Duisburg hingegen konnten die Tierärzte ihre Behandlungen weitestgehend am unnarkotisierten Tier vornehmen, streichelten die Tierpaten die kleinen Kolosse und durfte LEAR einmal sogar den Verlobungsring überbringen, der an einer Halsschleife festgebunden war.
Ruhe und Gelassenheit zeichneten den tierischen Opa aus, schon von Beginn an. Den Pflegern gegenüber war er stets sehr aufmerksam und gehorchte quasi auf Zuruf. Außergewöhnlich war darüber hinaus das Verhalten seinem Nachwuchs gegenüber, dessen spielerische Rangeleien er geduldig ertrug. Dass er eine zeitweise zickige Partnerin hatte, störte ihn offenbar nicht, denn Ehestreitigkeiten bei Herrn und Frau Zwergflusspferd konnte man an einer Hand abzählen.
Der Zoo Duisburg verliert mit LEAR einen seiner ältesten Bewohner und auf alle Fälle auch einen seiner liebenswürdigsten!
(02.07.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Zoo Duisburg erwartet Bären
Guinness-Weltrekordversuch am Teddybär-Tag des Zoo Duisburg
Der Zoo Duisburg lädt alle Kinder ein, am Sonntag, den 21. Juni 2009, mit ihren Teddybären den Zoo zu besuchen. In Zusammenarbeit mit Zoos in ganz Europa wird ein Guinness-Weltrekordversuch durchgeführt, das weltgrößte „Teddybären-Picknick“ zu veranstalten. Europäische Zoos wollen damit gemeinsam auf die zunehmende Bedrohung der einheimischen Raubtierarten aufmerksam machen.
Alle Kinder mit einem oder mehreren Teddybären erhalten freien Zooeintritt und können diesen Guinness-Weltrekordversuch unterstützen!
Den ganzen Tag wartet ein buntes Programm auf kleine und große Besucher: ein Bärendoktor, der sich um kranke Teddys kümmert, eine Raubtierrallye, und am Infomobil erfährt man Interessantes über Winnie, Zotti & Co.
Natürlich darf „Origami-Wurzel“ mit seiner Bastelstation nicht fehlen. Um 13.30 Uhr werden alle Teddybären mit ihren Besitzern beim Infostand am Kodiak-Bärengehege für das Guinness-Buch der Rekorde auf einem Gruppenfoto verewigt.
Der Teddybär-Tag findet im Rahmen der diesjährigen Raubtier-Kampagne des Europäischen Zooverbandes EAZA statt. In der Vergangenheit wurde das Augenmerk der Zoos oft auf exotische Tiere wie Tiger, Nashörner und Affen gelegt. Aber man muss nicht immer in die Ferne schweifen, wenn man etwas für Natur- und Artenschutz tun möchte. Auch direkt vor unserer Haustür leben faszinierende Tiere, deren Lebensräume bedroht sind und unseren Schutz benötigen.
Die Zoos möchten über die große und faszinierende Artenvielfalt an Landraubtieren in Europa informieren und Vorurteile gegenüber den „bösen Räubern“ Braunbär, Wolf, Luchs & Co. ausräumen. Der Schwerpunkt der Kampagne liegt in der Aufklärung, inwieweit und in welcher Weise unser moderner Lebenswandel den Tieren schadet und wie ein friedliches und gefahrloses Zusammenleben mit den großen Arten möglich ist.
(18.06.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Tierisches Bewegungsvergnügen im Zoo
Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Zoo Duisburg erwartet die kleinen und großen Besucher am Sonntag, dem 14. Juni 2009, in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr ein tierisches Bewegungsvergnügen. Schon einmal gekrochen wie eine Schildkröte, durch einen Reifen gesprungen wie junge Delphine oder den Hals gestreckt wie eine Giraffe? Diese oder andere Bewegungsaufgaben gilt es, an diesem Tag gemeinsam mit der ganzen Familie zu meistern. Die Idee ist, dass Familien die Bewegungen einer Tiergruppe, die ebenfalls aus zwei oder mehr Generationen besteht, nachzuahmen versuchen.
Der Stadtsportbund Duisburg und die Sophie-Scholl-Kollegschule organisieren diesen erlebnisreichen Tag für die ganze Familie auf dem gesamten Zoogelände, damit sich alle Besucher von den Bewegungen der Tiere inspirieren lassen können.
(12.06.2009)
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Michael Mettler: |
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Vielleicht sollte der Zoo Duisburg zur Abwechslung mal keine neue Pressemeldung verfassen, sondern jemand an die Aktualisierung seines Zooführers setzen. In der 2009er Ausgabe, die ich gerade erhielt, fand ich neben diversen anderen längst überholten Inhalten zu meinem Erstaunen auch den Hinweis, dass im Zoo Duisburg zwei Flussdelfine "in einer über 25 Jahre alten, damals als tiergärtnerisch akzeptabel angesehenen Haltung" leben und für sie ein Tropenhaus namens Rio Negro geplant sei, von dem nebenstehende Skizzen des Architekten einen ersten Eindruck erwecken sollen... "Ab Spätsommer 2005 werden Sie....", und das in einem 2009 erschienenen Zooführer! Peinlich - eine andere Wertung fällt mir dazu nicht ein. (11.06.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Neu geborener Seehund: Kulleraugen und dicke Plauze!
Die großen, runden Augen, die feuchte Stupsnase, das raue Bellen und das hundeähnliche Gesicht dürften dem Seehund seinen Namen eingebracht haben. Zu Hunderttausenden bevölkerten sie die atlantischen Nordseeküsten, bis die nordeuropäischen Bestände durch Bejagung, Umweltverschmutzung, nicht-nachhaltigen Tourismus sowie Seuchen drastisch reduziert wurden. Durch konsequenten Schutz und Auswilderung sind die Bestände inzwischen wieder stabil, auch dank der guten Arbeit in Zoologischen Gärten.
Hier trägt der Zoo Duisburg mit seiner seit geraumer Zeit geradezu florierenden Seehund-Zucht am Kaiserberg sein Scherflein bei: jedes Jahr können die Pfleger Geburten bei den wohl proportionierten und bekannten Robben verzeichnen.
Der zunehmende Umfang des Seehundweibchens OMA deutete bereits seit einiger Zeit auf eine bevorstehende Niederkunft hin. Dennoch war die Erleichterung groß, als der Mini-Seehund dann am vergangenen Donnerstagmorgen gesund und fit im Becken schwamm. Immerhin ist OMA mit über 35 Jahren eine der ältesten Seehunde in menschlicher Obhut.
Der selbst in Duisburg geborene 25 Jahre alte und zigfache Zuchtbulle PINOCCHIO darf sich seinen jüngsten Spross vorübergehend vom Nebenbecken aus anschauen.
Das gibt der erfahrenen Mutter ausreichend Ruhe, sich um den Nachwuchs zu kümmern und ihn mit 40% fetthaltiger Milch zu füttern, mit deren Hilfe das Jungtier sein Gewicht in 10 Tagen verdoppeln und in drei Wochen sogar verdreifachen wird!
Im Gegensatz zu anderen Meeressäugetieren wie Delfinen verbringen Robben nicht das ganze Jahr im Meer. Die Jungen werden zwischen April und Juli auf abgelegenen Sandbänken geboren und können sofort nach der Geburt gut schwimmen. Dennoch lässt die Mutter das Junge, während ihrer Suche nach Nahrung, immer wieder allein am Strand zurück. Um den Kontakt zur Mutter wiederherzustellen, heulen die Kleinen laut und dies wird den „Heulern“ oft zum Verhängnis. Einige haben ihre Mutter zwar durch Tod oder Stürme verloren, oder sie hat ein krankes oder verletztes Jungtier verstoßen, viel öfter jedoch werden gesunde Seehundjunge von übermotivierten Touristen in Aufzuchtstationen gebracht, deren Mutter auf Nahrungssuche war und zu ihrem Jungen zurückgekehrt wäre.
Dieses Schicksal bleibt dem Duisburger Nachwuchs zum Glück erspart. Das junge Seehundmännchen wurde von seinen Pflegern auf den Namen FLINT getauft und freut sich bester Gesundheit.
(09.06.2009)
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Ist das wirklich der erste Nachwuchs in Duisburg? Die Tiere gab es dort schon vor dem Fasanerieumbau, und sie brüten doch eigentlich überall und unter sehr eingeschränkten Bedingungen ... (05.06.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Erstmals Nachwuchs bei den Roten Sichlern
Besucher des Zoo Duisburg treffen beim Betreten der begehbaren Volieren in der Fasanerie sogleich auf feuerrote Vögel: die Roten Sichler oder auch Scharlachsichler.
Wie oft haben Kinder ihre Eltern schon danach gefragt, was die etwa 70 cm großen, zu den farbenprächtigsten Vertretern der Ibisvögel gehörenden Vögel so knallrot macht! Nicht nur das Gefieder, sogar die Beine und die Gesichtshaut sind rot gefärbt. Die Lösung liegt quasi im Schnabel. Die südamerikanischen Vögel gehen in großen Gruppen gemeinsam auf Nahrungssuche und stochern Insekten, Weichtiere, Krabben und Fische mit ihrem langen, sichelförmig abwärts gebogenen Schnabel (Name!) aus dem weichen Boden der Sumpfgebiete. Der in den Kleinkrebsen enthaltene Farbstoff lagert sich in den Federn ab. Deshalb nimmt man in der Zootierhaltung darauf Rücksicht und verfüttert neben Garnelenschrot, geriebenen Möhren, kleinen Fischen und durchgedrehtem Hackfleisch auch eine geringe Menge einer Carotinoid-, also Farbstoffmischung.
Auf die natürlichste und daher schönste Art und Weise können Besucher nun miterleben, dass die Roten Sichler mitnichten schon als knallroter Farbfleck auf die Welt kommen. Denn die beiden im Mai geschlüpften Jungtiere (die ersten im Zoo Duisburg!) tragen erst ein dunkelbraunes Gefieder, das dann im ersten Lebensjahr allmählich umfärbt. Die Sichler-Eltern hatten sich Wochen vorher mächtig ins Zeug gelegt und ihre Nester in erhöhter Position gebaut. (Sexueller?!) Schwung in die Gruppe kam offenbar, als der Bestand um fünf weitere Tiere aus dem Nachbarszoo Dortmund erweitert wurde.
(05.06.2009)
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Holger Wientjes: |
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Von den Votsotsas sassen zwei Tiere heute direkt unter der Heizung an der Sichtscheibe und putzten sich ausgiebig gegenseitig !
Wie gesagt: Sehr aktiv heute alle !
Na, vielleicht waren die Wombats auch unterirdisch aktiv... (03.06.2009)
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Den Wombat auf der Känguruhanlage habe ich meist vor Zooschließung gesehen und es meist so eingerichtet, daß ich dort zum Schluß noch einmal vorbeigegangen bin. Allerdings hatte niemals das Glück, die Hamsterratten bei den Kattas zu sehen. (03.06.2009)
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Holger Wientjes: |
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@ Anna Lena Stephan: Für jemanden, der sich für Zoos und Zoogeschichte interessiert, ist das Buch auf jeden Fall empfehlenswert ! Allein schon wegen der zahlreichen, teils historischen, Bilder.
Insgesamt hätte ich mir jedoch mehr Infos über Geschichte und Entwicklung gewünscht.
War heute übrigens mal wieder im Zoo Duisburg und habe anscheinend genau den richtigen Tag erwischt !
"Action pur" bei Tamanduas, Riesenottern, Elefanten ( der Bulle ist wohl gerade in der Must ), Vielfrassen und Trappen ( auch dort wurde eine tolle Balz hingelegt ).
Der Flussdelphin flirtete mit den Besuchern, die Dikdiks präsentierten sich wenig scheu am Zaun und selbst die Koalas habe ich noch nie so aktiv gesehen !
Der kleine Tapir und der kleine Ameisenbär waren zusammen mit ihren Müttern auf der Anlage unterwegs. Weiterhin Nachwuchs bei Schopfgibbons, Brazzas und Stummelaffen.
Bei den Gorillas konnte ich beobachten, wie der Silberrücken eines der Kleinen auf seinem Arm hielt und liebevoll mit ihm spielte !!! Etwas, was ich noch nie zuvor gesehen habe. War beeindruckend wie vorsichtig das Kraftpaket mit seinem Nachwuchs umging !
Ein Kamerateam lief auch im Zoo umher und "nötigte" einige Pfleger zu diversen Einstellungen...
Einzig die Wombats haben sich mal wieder nicht gezeigt. Das ist bei mir anscheinend die gleiche Seuche wie mit den Phantom-Mähnenwölfen in DO... ! ;-)
(03.06.2009)
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Anna Lena Stephan: |
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Hat sich schon jemand das Buch über die Geschichte des Zoos zugelegt? Ist es auch lesenswert für jemanden, für den Duisburg nicht der Stammzoo ist. (02.06.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Taufe im Giraffenhaus: Jungbulle heißt KIMONI
2009 ist ein ganz besonderes Jahr: der Zoo Duisburg feiert sein 75jähriges Bestehen und die Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Hamborn eG (WoGe Hamborn) ihren 100. Geburtstag! Also ein doppelter Grund zur Intensivierung einer guten Kooperation!
Im Rahmen ihrer Jubiläumsaktivitäten hat die WoGe Hamborn die Tierpatenschaft über das 1jährige, männliche Giraffenbaby übernommen. Im Klartext heißt das: die Mieter und Mitglieder der Genossenschaft waren aufgerufen, dem kleinen Giraffenbullen einen Namen zu geben. Einzige Vorgabe war, dass der Name afrikanischen Ursprungs sein musste.
Die Würfel sind gefallen: Die kleine männliche Giraffe hat einen Namen und heißt künftig KIMONI. Das bedeutet übersetzt "König" oder "großartiger Mann".
Die Taufe findet statt am
Mittwoch, 3. Juni, 11.00 Uhr,
im Giraffenhaus des Zoo Duisburg
Mit von der Partie sind unter anderem Zoodirektor Achim Winkler, der Vorstandsvorsitzende der WoGe Hamborn, Johannes Schneider, und die "Namensgeberin" Hannelore Ehrhardt, eine 77jährige Mieterin der WoGe Hamborn, die sich an der Namenssuche beteiligte und von der Jury den "Zuschlag" erhielt. Ihr "Lohn": eine Familienjahreskarte für den Zoo Duisburg! (02.06.2009)
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Niedersachse: |
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Bowasi ist dann schon der dritte Name den ich für diesen Tapir kenne ;) (28.05.2009)
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Mit Rüsselnase voll ins Leben
Mit herabhängender Rüsselnase und im helldunkel gescheckten Jugendkleid wärmt sich neuerdings ein knapp 4 Wochen alter Flachlandtapir im Zoo Duisburg an seiner Mutter. Oft als „Schwein in Stromlinienform“ verkannt, handelt es sich bei den Flachlandtapiren um südamerikanische Bewohner des tropischen Regenwaldes und Buschlandes, die verwandtschaftlich den Pferden und Nashörnern am nächsten stehen. Mit einem Körpergewicht von bis zu 250 kg stellen sie die größten Vertreter der südamerikanischen Fauna dar.
Die 8jährige Mutter BOWASI gebar komplikationslos ihr bereits fünftes Jungtier. Neugeborene wiegen schon einige Kilogramm, sind seh- und lauftüchtig; es vergehen meist keine 20 Minuten, bis das Kleine steht! Mütter legen sich zum Säugen auf die Seite und heben ihr oberes Hinterbein an, damit der Nachwuchs ungehinderten Zugang zur Milchbar hat. Bereits eine Stunde nach der Geburt „hängt“ dieser sich an die Zitze, für bis zu 15 Minuten. Um vor Raubfeinden wie Puma, Jaguar und sogar Anakonda geschützt zu sein, tragen Tapirjunge ein perfekt zur Tarnung im Dickicht geeignetes Fellkleid aus hellbraunen bis weißen Längsstreifen, die zu Flecken, Kringeln und Stricheln aufgelöst sein können. Einige Monate wird das Jungtier diese Zeichnung noch behalten, bis es sich schließlich umfärbt und sich das „Erwachsenen-Kleid“ zeigt: seriös einheitlich braun.
In den ersten 10 Tagen ihres Lebens sind Tapirjunge Ablieger und folgen erst danach ihrer Mutter. Mittlerweile darf das Jungtier seine Mutter stundenweise schon auf die Südamerika-Anlage des Zoo Duisburg begleiten, um sich mit dem Gehege vertraut zu machen. Schließlich wartet für bald anstehende, wärmere Zeiten noch ein Pool auf den Nachwuchs, der sich bestens zum Plantschen, Schwimmen und Abtauchen eignet. Behutsam müssen die Pfleger demnächst auch bei der Zusammengewöhnung aller Bewohner der Anlage vorgehen, denn neben den Tapiren nennen auch noch Wasserschweine sowie Große Ameisenbären das Außengehege ihr Eigen.
Es wird voll im Südamerika-Kindergarten, denn auch die Großen Ameisenbären bekamen Anfang des Jahres Nachwuchs: das Jungtier klettert zwar immer noch arttypisch auf den Rücken der Mutter und lässt sich über die Anlage tragen, macht sich aber immer öfter selbständig auf den Weg. Wie wird die erste Begegnung zwischen den Jungtieren wohl ausgehen? (28.05.2009)
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Wenn ich mich richtig erinnere, so sind die Tiere schon vor geraumer Zeit einer Infektion zum Opfer gefallen, für die man entweder die Kookaburras in der Voliere oder die im Kunstfels reichlich vorhandenen Mäuse verantwortlich zu machen schien. (28.05.2009)
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Ronald Masell: |
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Weiß jemand wo die duisburger baumkängurus geblieben sind? Letzten Sonntag waren keine zu sehen und die Schilder am Gehege sind auch leer. (28.05.2009)
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Großer Mara ganz klein
Auf der Südamerika-Anlage des Zoo Duisburg, gleich hinter der Landschaftsbrücke im Ostteil gelegen, hat sich bei den Großen Maras, auch Pampashasen genannt, kürzlich Nachwuchs eingestellt. Dabei ist die Bezeichnung „Hase“ trotz der ähnlichen Fortbewegungsweise irreführend, denn aus systematischer Sicht zählen sie zur Familie der Meerschweinchen.
Große Maras bewohnen die weiten Grasebenen im Südosten Südamerikas sowie die Pampas Argentiniens. Dort grasen sie in kleinen Gruppen und bewegen sich eben hoppelnd oder auch im Passgang vorwärts. Als Nahrung dienen neben Gräsern auch Kräuter und Samen. Die langen Hinterbeine prädestinieren sie darüber hinaus für schnelle Sprints vor Fressfeinden. Dann flüchten sie in ihre selbst gegrabenen Erdhöhlen, in die sich die tagaktiven Tiere nicht nur nachts zurückziehen, sondern dort auch ihre Jungen aufziehen.
Genau das passierte vor einigen Wochen im Zoo Duisburg. Auf der Südamerika-Anlage hatten sich die Elterntiere zwei Erdlöcher gegraben, die wenige Meter voneinander entfernt liegen. Als die Mutter an einem Morgen nicht mehr gesehen wurde, war klar, dass nach einer Tragzeit von rund 3 Monaten die Geburt unmittelbar bevorstand. Neugeborene Maras sind voll behaart, seh- und lauftüchtig. Schon innerhalb der ersten Woche und mit entsprechender Geduld beim Beobachten konnte man einen kleinen Mara aus dem Erdloch hüpfen sehen, der von seiner Mutter zum Säugen nach draußen gerufen wurde. Nach zwei Wochen holte die Mutter ihren Nachwuchs, der sich erst einmal auf die Mitbewohner wie Nandus und Alpakas gewöhnen musste, immer öfter auf die Anlage.
Mittlerweile hat sich das Jungtier prächtig entwickelt und knabbert schon fleißig an frischen Zweigen, Laub, Gemüse und Heu. Seine Schnelligkeit und Wendigkeit trainiert das Kleine auf täglichen Spurtrunden über die Anlage. Mara-Mütter säugen ihren Nachwuchs etwa 11 Wochen lang und entwöhnen ihn im Alter von 9 Monaten.
(19.05.2009)
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Deutschlands 2. Zoolauf im Zoo Duisburg
zugunsten der Modernisierung des Affenhauses
Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr veranstaltet der Zoo Duisburg gemeinsam mit dem Duisburger Profihaus für schnelles Laufen, Laufsport Bunert, sowie dem Casino Duisburg am morgigen Freitag, dem 15. Mai 2009, erneut den einzigartigen Lauf vorbei an Affen, Zebras und Co. In stimmungsvoller Atmosphäre werden am Kaiserberg in nur 5 Kilometern alle Erdteile durchlaufen. Neu dabei ist, dass fast alle Läufe als Staffelläufe ausgeschrieben sind. Der geänderte Laufplan lässt damit rund 1000 Läufer zu! Rekord!
Besonderer Anlass für den Abendlauf in diesem Jahr ist das 75jährige Jubiläum des Zoo Duisburg, das derzeit im Rahmen einer Festwoche mit allerlei Sonderaktionen für die Besucher ausgiebig gefeiert wird. Da besonders das in die Jahre gekommene Affenhaus der Modernisierung bedarf, kommt der Erlös dieser Veranstaltung ausschließlich diesem Zweck zugute.
Tagesbesucher werden aus organisatorischen Gründen gebeten, den Zoo bis 18 Uhr zu verlassen. Start und Ziel befinden sich dieses Jahr im Bereich der Anlagen für Seehunde und Seelöwen! Ab 17.30 Uhr starten die Bambinis und Schüler und dürfen sich kurz darauf auf die Siegerehrung freuen, während die Erwachsenen ab 18.00 Uhr an der Reihe sind. Tierisches Anfeuern erledigen Besucherelefantin DAISY und Rentier GEORGE, während Oberbürgermeister Adolf Sauerland, die Direktorin des Casinos Claudia Bieling und Zoodirektor Achim Winkler die Siegerehrungen übernehmen. (14.05.2009)
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Startschuss zur Jubiläumswoche
Große Festveranstaltung im RWE-Delfinarium
Morgen ist es endlich so weit: eine große Festveranstaltung im RWE-Delfinarium mit Hunderten von geladenen Gästen gibt den Startschuss zur Jubiläumswoche des Zoo Duisburg, der sein 75jähriges Jubiläum feiert und aus diesem Anlass im Rahmen einer Festwoche seine Besucher mit allerlei Sonderveranstaltungen verwöhnt.
Die Liste der Redner, die aus unterschiedlichen Sichtweisen das Jubiläum thema-tisch aufgreifen, kann sich sehen lassen: Zoodirektor Achim Winkler begrüßt morgen Staatssekretär Dr. Alexander Schink, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Stellv. Aufsichtsratsvorsitzende Marianne Wolf-Kröger sowie den Vize-Präsidenten des Verbandes Deutscher Zoodirektoren, Dr. Thomas Kauffels.
Als Moderator konnte der bekannte Kabarettist Kai Magnus Sting gewonnen werden. Umrahmt wird die feierliche Veranstaltung vom Streichquartett der Duisburger Phil-harmoniker sowie von einer Sondervorführung der sechs Großen Tümmler, die die beiden Jungstars DOLLY und DONNA in ihrer Mitte wähnen. Die Jungdelfine werden nicht müde, während der Vorführungen allerlei Unsinn zu treiben und üben sich der-zeit in spontanen Sprüngen und eigenen Kunststücken.
Im Laufe der Woche stellen die Tierpfleger im Zoo ihre Reviere vor, werden kosten-lose Führungen angeboten (darunter auch eine „historische“), gibt es eine Gorilla-Fo-toausstellung im Affenhaus zu bewundern, tritt ein Didgeridoo-Spieler am Koala-Haus auf, findet ein viel beachteter Zoolauf und am abschließenden Sonntag der große VHS-Tag statt.
Wir heißen Sie herzlich willkommen im Zoo Duisburg!
(11.05.2009)
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Fotoausstellung zum JAHR DES GORILLAS 2009 im Affenhaus
2009 ist ein besonderes Jahr. Der Zoo Duisburg feiert sein 75-jähriges Jubiläum und die UN-Konvention rief dieses Jahr zum Jahr des Gorillas aus. Zu diesen Anlässen präsentiert der Zoo Duisburg im Affenhaus die Fotoausstellung „Mensch, Gorilla!“ der Düsseldorfer Fotografin Petra Suzuki. In ihren großformatigen Portraitbildern zeigt sie uns, wie würdevoll, sensibel und liebenswert diese Lebewesen sind.
Das Jahr des Gorillas macht gleichzeitig auf die dramatische Situation dieser faszinierenden Tiere aufmerksam, deren Bestandszahlen aufgrund von Wilderei, Lebensraumzerstörung und Bürgerkriegen im freien Fall sind.
Die Ausstellung soll hierbei auch gezielt zum Schutz unserer nahen Verwandten insofern beitragen, als die einzelnen Bilder käuflich zu erwerben sind. 50% der Gesamtsumme kommen den zahlreichen Naturschutzmaßnahmen im Rahmen des „Jahr des Gorillas 2009“ zugute.
(07.05.2009)
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Das ist eine gute Nachricht, denn von der großen Herde aus den Zeiten Herrn Gewalts war zuletzt kein halbes Dutzend Tiere übriggeblieben, daß die schöne Anlage an den großen Stall nicht mehr zu füllen vermochte. (30.04.2009)
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Junger Sse-Pu-Hsiang geboren
Wörtlich übersetzt heißt Sse-Pu-Hsiang „Vier nicht Ähnliches zusammen“, weil die Füße von einem Rind, der Hals von einem Kamel, der Schwanz von einem Esel und nur das Geweih von einem Hirsch zu stammen scheinen, aber nachher hat man sich dann doch für das kürzere chinesische Wort Mi-Lu entschieden. Dahinter verbirgt sich nichts Geringeres als eine Hirschart, die zur Zeit ihrer Entdeckung fast schon ausgestorben war.
Der Davidshirsch hat seinen Namen vom Jesuitenpater Armand David, der vor gut 150 Jahren diese sonderbaren Hirsche im kaiserlichen Jagdpark südlich von Peking entdeckte. Sonderbar auch deshalb, weil die Verzweigungen des Geweihs nach hinten weisen und den Eindruck entstehen lassen, als säße das Geweih „verkehrt“ auf dem Kopf. Einige Hirsche gelangten bald darauf glücklicherweise nach Europa, denn noch vor 1900 fielen nahezu alle Davidshirsche im Jagdpark einer Flutkatastrophe zum Opfer. Den Rest erledigten die Kriegswirren des so genannten Boxeraufstandes einige Jahre später.
Sämtliche in Europa gehaltenen Milus versammelte man auf den Ländereien des Herzogs von Bedford in England. Aus diesem letzten Refugium von 18 Tieren wurden Nachzuchttiere an Zoologische Gärten auf der ganzen Welt verteilt. Bis heute kletterte der Weltbestand wieder über die 1000er Marke. Die Rettung des Davidshirsches gilt als eines der vorbildlichsten Beispiele der Arterhaltung durch kontrollierte Zucht in menschlicher Obhut.
Der Zoo Duisburg ist an diesem Arterhaltungsprogramm seit Jahrzehnten erfolgreich beteiligt. Umso größer ist die Freude, dass vor wenigen Tagen ein weißbetupftes Kälbchen „mit dem Eselsgesicht“ das Licht der Welt erblickt hatte. Es hält sich eng bei der Mutter auf und trinkt fleißig an der Milchbar. Die restlichen erwachsenen Kühe mitsamt dem Zuchthirsch zeigen sich an dem kleinen Nachwuchs sehr interessiert.
(30.04.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Delfinjungtiere DOLLY & DONNA bei Vorführungen spitze!
Den Herbst 2007 wird wohl niemand so schnell vergessen, denn innerhalb weniger Wochen kamen zwei gesunde weibliche Jungtiere im RWE-Delfinarium des Zoo Duisburg auf die Welt: DOLLY und DONNA, wobei letztere sogar ein Delfin 2. Generation ist, denn Mutter DELPHI ist selbst in Duisburg geboren!
Auf die Pfleger kamen wunderschöne aber auch äußerst arbeitsame Wochen und Monate zu. Denn plötzlich waren da nicht vier, sondern sechs Delfine im riesigen Becken. Und die Mütter hatten selbst alle Flossen voll zu tun, um den heranwachsenden Nachwuchs unter Kontrolle zu halten. Viele Vorführungen nahmen ihren ganz eigenen und für die Besucher höchst amüsanten Verlauf, wenn eine Mutter ihre wegflitzende und Unsinn treibende Tochter wieder einfangen musste.
DOLLY und DONNA sind zu stattlichen Jungdelfinen herangewachsen, wobei es durchaus Unterschiede gibt. Es verbindet zwar beide, dass sie sich die Übungen von ihren Müttern, dem Vater IVO und Artgenossin DAISY abschauen und anfangen, mit eigenen Einlagen die Vorführungen zu bereichern. DOLLY ist aber deutlich mehr als ihre Spielgefährtin dem Futterfisch zugeneigt, will heißen: bei entsprechender Belohnung durch den Pfleger ist sie lernwilliger als DONNA. Diese ist überhaupt von zierlicherer Gestalt und gilt unter den Pflegern als cleverer und intelligenter. Und hat einen Vorteil: mit Mutter PEPINA im Rücken darf sie sich auch mehr Unfug als DOLLY erlauben, denn diese Dominanz einer Mutter über die andere (DELPHI) wird auf die Töchter 1:1 übertragen. Da bleibt ein bisschen Zickengehabe unter den Jungstars oft nicht aus.
Erleben Sie also zwei aufgeweckte Jungdelfine, die nicht müde werden, den Vorführungen ihren eigenen Stempel aufzudrücken und ihre erwachsenen Artgenossen auf Trab halten!
(23.04.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Freilaufende Lisztaffen sorgen für ihren ersten Nachwuchs
Während eines Besuches im Zoo Duisburg darf ein Abstecher ins Affenhaus unter keinen Umständen fehlen. Zur großen Freude der großen und kleinen Zoobesucher dürfen sich seit Jahren die kleinen Lisztaffen frei in der Halle bewegen und wagen sich durchaus auch auf den Boden, wobei sie in Windeseile zwischen den verdutzten Besuchern hin- und herflitzen. Seit letztem Jahr hat der Zoo Duisburg ein neues Zuchtpaar. Die bald 4jährige TINA kam aus dem Zoo Karlsruhe und wurde nach ihrer Ankunft mit ihrem Partner, einem 6jährigen Männchen aus dem Zoo Köln, vergesellschaftet.
Sehr erfolgreich, wie sich soeben herausstellte, denn seit kurzem hängen zwei winzige Jungtiere an einem der beiden Elterntiere. Das ist nichts Ungewöhnliches bei Krallenäffchen, im Gegenteil: der Vater beteiligt sich von Beginn an enorm an der Aufzucht, indem er vorrangig die Jungtiere trägt. Erstaunlich ist die Leistung der Jungtiere, die sich dabei von der 1. Lebensminute an aus eigener Kraft auf dem Rücken, im Nacken, über den Hüften oder an den Körperseiten festhalten.
Lisztaffen verdanken ihren Namen den weißen, wie nach hinten gekämmt wirkenden Kopfhaaren, die der Frisur des berühmten ungarischen Komponisten Franz Liszt ähneln. Im Englischen wird der Lisztaffe auch "Cotton-top Tamarin" genannt, da die Kopfhaare wie ein Knäuel Baumwolle wirken.
Lisztaffen haben ein sehr kleines Verbreitungsgebiet und leben nur in den Urwäldern Nordkolumbiens und Panamas. Hier durchstreifen sie in kleinen Gruppen ihr mehrere Hektar großes Revier. Eine Gruppe besteht aus einem Elternpaar und deren Nachkommen verschiedenen Alters. Mit ihren sehr langen Beinen, den scharfen Krallen an den Füßen und ihrem langen Schwanz als Balancierorgan klettern sie äußerst geschickt durch das Geäst der Bäume. Nicht selten zeigen die kleinen Tiere Sprünge bis 3 m Länge. (21.04.2009)
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Holger Wientjes: |
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Ich gehe ´mal davon aus, dass bei der Errichtung des Hauses noch nicht mit einer Tamanduahaltung geplant wurde und man nun einige Anpassungen vornehmen musste. (17.04.2009)
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Hoffentlich ergeben sich aus der Benennung des Tamanduas keine negativen Konsequenzen für das deutsch-französische Verhältnis ...
Ich bin ein wenig überrascht, daß man in einem nur wenige Jahre alten Gebäude schon Gehege erneuern muß, auch wenn es sicherlich schön ist, daß sich ein weiterer Tamandua-Halter findet. In NRW dürfte diese Art allerdings mittlerweile häufiger zu sehen sein als Gnus oder Yaks. (16.04.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Tierparadies RIO NEGRO: seltene Ameisenbären in der Tropenhalle
Südlicher Tamandua? Nie gehört! So wird es den Gästen nach ihrem nächsten Besuch im Zoo Duisburg nicht mehr ergehen, denn sie werden zukünftig mit dem Namen das verbinden, was sich erstmalig am Kaiserberg in der neu errichteten Anlage der Tropenhalle RIO NEGRO präsentiert: skurille, goldgelb-schwarz gefärbte Mini-Ameisenbären, an denen alles „dran“ ist, was man ein paar Schritte weiter auf der Südamerika-Anlage im Zoo Duisburg beim großen Bruder, den Großen Ameisenbären, auch sieht: furchterregende, überdimensionierte Krallen an den Vorderpfoten; rüsselförmig lang gezogener Gesichtsschädel, aus dem eine gut 50 cm lange Klebzunge herausflutscht. Den langen, dicht behaarten Fächerschwanz des großen Bruders haben die fuchsgroßen Tamanduas allerdings gegen einen Greifschwanz eingetauscht.
Klar, dass sich auch bei diesen Vertretern aus dem Säugetierreich die Natur einiges dabei „gedacht“ hat: Tamanduas klettern für ihr Leben gern. Mit der ständig schnüffelnden Nase stöbern sie an Baumstämmen und Ästen nach Kerbtieren und ziehen mit ihren scharfen Krallen die Rinde ab. Bis zu 160 Mal in der Minute (!) flitzt die Zunge heraus und nimmt dem Beutetier jegliche Chance zu entkommen.
Dank einer breiten Scheibenfront an der neu errichteten Anlage in der Tropenhalle RIO NEGRO erhalten die Besucher seit kurzem einen ungetrübten Einblick in das Leben der nur in wenigen Zoos gehaltenen Tamanduas. Die 3jährige JEANNE D’ARC aus Magdeburg und der gleichaltrige LAURENTIUS aus Dortmund haben sich bestens eingelebt und zeigen wahre Kletterkunststücke, wenn sie sich dank des Greifschwanzes kopfüber an Baumstämmen und Ästen abseilen. Auch in diesem Gehege haben die zooeigenen Handwerker Hand angelegt und es kunstvoll durch Spritzbetonarbeiten gestaltet. Nicht nur Regenwaldatmosphäre sondern genug Beschäftigung für die Tiere verschafft eine Unmenge an eingesetzten Pflanzen. Wem’s im Regenwald auch mal zu heiß wird, darf sich gerne abkühlen: so spazieren JEANNE D’ARC und LAURENTIUS des Öfteren durch das besucherseits gelegene Wasserbecken.
Die größten Lacher auf Seiten der Besucher dürfte JEANNE D’ARC dann einfahren, wenn sie sich in Grande-Dame-Manier auf den unwesentlich größeren Partner schwingt und sich von ihm auf dessen Rücken durch das Gehege tragen lässt.
Die Tropenhalle Rio Negro beherbergt nicht nur den außerhalb seines ursprünglichen Lebensraumes einzigen in Menschenhand gepflegten Amazonas-Süßwasserdelfin. So fliegen knallbunte Dottertukane über die Köpfe der Besucher hinweg, die postwendend von frei umherlaufenden Rothandtamarinen, kleinen Krallenaffen, aus nächster Nähe inspiziert werden. Lassen Sie sich überraschen!
(16.04.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Babyboom und 10 000 Eier zu Ostern im Zoo
Die Besucher des Zoo Duisburg dürfen sich an den Osterfeiertagen auf Einiges gefasst machen. Gerade am Ostersonntag und Ostermontag werden die Eltern nach Kassenöffnung um 9 Uhr ihre Kinder kaum mehr unter Kontrolle halten können, denn im Bereich des Großen Spielplatzes (am Kiosk neben der Seelöwen-Anlage) werden nicht weniger als 10 000 Ostereier verteilt, die großzügigerweise von der Firma KARSTADT gesponsert wurden.
Aber davon abgesehen lädt der Zoo am Kaiserberg gerade jetzt bei frühlingshaften Temperaturen alltäglich ein zur großen Entdeckungstour nach „tierischen“ Ostereiern in Gestalt putziger Jungtiere.
Da klammert sich in bewährter Ameisenbär-Manier das wenige Wochen alte Jungtier am Rücken der Mutter fest und lässt sich über die Anlage tragen. Zuchterfolge bei den skurrilen Säugetieren sind nach wie vor eher selten und der Zoo Duisburg trägt damit wesentlich zur Arterhaltung bei. Sehr zur Freude der Besucher nehmen die Ameisenbären morsche Stämme, die ihnen die Pfleger täglich zur Beschäftigung und zur Suche nach fressbaren Insekten anbieten, mit ihren riesigen Krallen auseinander. Dazu flutscht noch die unglaublich lange Zunge heraus, die bis zu 90 cm lang ist!
Gleich nebenan gibt es doppelten Nachwuchs bei den zweihöckrigen Kamelen, den Trampeltieren. Die beiden Weibchen sind leicht zu unterscheiden: das jüngere ist gräulich-weiß, das ältere schwarz. Erst seit gestern gewöhnen die Pfleger beide Jungtiere auf der großen Außenanlage aneinander. Sie sind sich gegenseitig aber noch nicht ganz geheuer.
Wuselig geht es bei den Zwergmangusten zu, die erst seit ein paar Tagen zum Duisburger Tierbestand zählen und am Raubtierhaus zu finden sind. Sie sind gerade mal rattengroß und hangeln sich zur Aussicht gekonnt an die letzten Ecken der Baumkrone, die sich dekorativ in der Anlage befindet.
Natürlich ziehen derzeit die beiden Gorilla-Babys die meisten Blicke auf sich. Endlich erlauben es die Temperaturen, die Familie auf die naturnah gestaltete Freianlage zu schicken. Die Mütter haben alle Hände voll zu tun, um die heranwachsenden Töchter unter Kontrolle zu halten. Bei herrlichem Sonnenschein lauern unzählige Fotografen auf die besten Familienszenen!
Einer der Höhepunkte des Zoo-Besuches ist zweifellos der ungetrübte Blick in das riesige Schaubecken des RWE-Delphinariums, wo sich die Star-Jungtiere DOLLY und DONNA mit dem Rest der Familie balgen und für Furore bei den täglichen, ausverkauften Vorführungen sorgen. (09.04.2009)
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Michael Mettler: |
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Welcher Besatz ist denn angesichts des m.W. fortgeschrittenen Alters des jetzigen und der Beschaffungsschwierigkeiten von Kodiakbären langfristig geplant? Da würde es sich ja beinahe anbieten, mit Gelsenkirchen Kodiak gegen Sibirer zu tauschen... (08.04.2009)
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Damit übernimmt der Verein nicht ein eigenes und mehr oder weniger ausschließlich von seinen Mitgliedern finanziertes Projekt, sondern beteiligt sich an von der Zooleitung gewünschten Erneuerungsmaßnahmen an nur wenige Jahrzehnte alten Gehegen - ob sich damit eher ein Bedeutungszuwachs oder eher ein Verlust an Einfluß manifestiert? (08.04.2009)
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Zoo Duisburg: |
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5000stes Mitglied: Rekordzuwachs bei den Zoofreunden
Pünktlich im Jubiläumsjahr des Zoo Duisburg kann die Gründerorganisation, der Verein der Freunde des Duisburger Tierpark e.V., einen einmaligen Vereinsrekord melden. Als vor 76 Jahren dieser Verein den Duisburger Tierpark mit einigen Mitgliedern ins Leben rief, ahnte niemand, dass dieser Beschluss zu einer Erfolgsgeschichte wird, die in dieser Stadt ihresgleichen sucht.
Der Förderverein des Zoos ist mittlerweile der mitgliederstärkste Verein in ganz Duisburg und hat in seiner langen Vereinsgeschichte mit vielen gespendeten Projekten, wie z.B. der Anlagen für Riesenotter, Nebelparder und Fossa, maßgeblich dazu beigetragen, dass viele Tierarten heute ein artgemäßes Zuhause haben.
Jedes neue Mitglied bedeutet eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für den Zoo, da die Vereinsbeiträge zweckgebunden an den Zoo gespendet werden. Auch die Kodiak-Bärenanlage, deren weitreichende Modernisierung zum Ende des Jahres begonnen wird, wird vom Förderverein zu einem großen Teil finanziert. So war die Freude riesig, als das Mitglied Nr. 5000 in der letzten Woche dem Verein beitrat.
Am morgigen Donnerstag, 09.04.2009, um 10:30 Uhr
wird Elefantendame DAISY,
stellvertretend für alle anderen Mitglieder aus dem Zootierreich,
gemeinsam mit Zoodirektor Achim Winkler und dem
Vorsitzenden des Zoovereins, Herrn Rainer Weiß
dem Mitglied Nr. 5000,
der Familie Groß, zu Ihrem Beitritt gratulieren.
Treffpunkt: an der Elefanten-Anlage (08.04.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Gorilla-Babys begeistern das Publikum zu Ostern
Endlich ist Frühling und endlich dürfen sie ganztägig raus! Wenn sich bei strahlendem Sonnenschein und wohltuenden Temperaturen derzeit Menschentrauben im Zoo bilden, dann sicherlich an der großen Freianlage für Flachlandgorillas. Die Meldungen überschlugen sich im Herbst letzten Jahres, als zum ersten Mal in der Geschichte des Zoo Duisburg Nachwuchs bei den hoch bedrohten Menschenaffen anstand. Noch dazu doppelter innerhalb von 10 Wochen!
Beide Mütter – die 12jährige SAFIRI und ihre ein Jahr ältere Artgenossin VIZURI – waren erstgebärend und meisterten diese schwierige Aufgabe mit Bravour. Der 12jährige und damit noch junge, dafür aber nicht minder stattliche Zuchtmann MAPEMA kam erst im vorletzten Jahr nach Duisburg und hatte sich offensichtlich bestens eingelebt! Auch wenn er die zwangsläufig schwindende Aufmerksamkeit seiner Haremsdamen manchmal mit schlechter Laune quittierte, erwies er sich in den letzten Monaten stets als einigermaßen umgänglicher Vater, der in bester Schwarzrücken-Manier einfach ab und zu auf den Putz hauen musste, um seine Chefrolle zu festigen.
Für die Pfleger bedeutete diese Zeit, in der die Außenanlage während der kalten Jahreszeit nicht zugänglich war, eine gewaltige tierpflegerische Aufgabe, schließlich kam mit Gorilladame MOMO noch eine Komponente in Form einer Tante hinzu, die ihre Rolle auch erst verinnerlichen musste. Die Pfleger atmeten daher auch laut auf, als sie die Gorillas erstmalig im neuen Jahr wieder auf die naturnah gestaltete, großzügige Freianlage lassen konnten.
Zur überschwänglichen Freude der Zoobesucher und ambitionierten Fotografen trägt SAFIRI ihr Baby KIBURI gerne auf dem Rücken über die Anlage, oft gefolgt von Mutter VIZURI mit ihrem ebenfalls weiblichen Nachwuchs. Die Tochter hält sich gerne am kräftigen Arm fest und lässt sich umhertragen, was wirklich zum Lachen aussieht. MOMO inspiziert die beiden Babys regelmäßig und dürfte von beiden Müttern bald als dankbare Pflegemutter „benutzt“ werden, damit sie selbst mal ein paar stressfreie Minuten in der Sonne genießen können.
Zwischendrin schießt Vater MAPEMA in gewisser Situationskomik ins Bild, wirft Äste hoch, trommelt auf die Brust und macht den Damen eins klar: ich bin hier der Boss, vergesst das nicht! Männer eben…
(07.04.2009)
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Holger Wientjes: |
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H. parvula ! Die Tiere kommen aus Kronberg, dort wird die Art gehalten. Haltungen von H. hirtula kenne ich auch keine. (03.04.2009)
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Sacha: |
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Welche Zwergmangusten-Art bzw. UA ist es denn: Helogale parvula oder hirtula? (03.04.2009)
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Holger Wientjes: |
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In dem Gehege waren zwischen den beiden Mangustenarten noch zuletzt die Skunks. Wurden die Tiere abgegeben ?
Danach könnten noch Mauswiesel einziehen... ;-)
Aber viel kleiner geht`s bei Carnivoren schon nicht mehr bzw. mir fallen keine ein.
Davon abgesehen bin ich recht froh, dass dort jetzt Mangusten leben und keine Hyänen mehr. (02.04.2009)
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Man hat, wenn ich es recht verstehe, die Zebra- durch Zwergmangusten ersetzt. Damit bleibt man in der Familie - wenn man sich allerdings den Schrumpfungsvorgang verdeutlicht, der von den Erstbewohnern Streifenhyänen über die Zebra- nun bei den Zwergmangusten angelangt ist, so frage ich mich, wie die nächsten Verkleinerungsstufe gelingen soll, ohne die Tiergruppe zu wechseln ... (02.04.2009)
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Holger Wientjes: |
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Zunächst einmal: Prima !!! Freut mich, dass, neben den Erdmännchen, auch wieder eine andere Mangustenart gezeigt wird ! :-)
Es stellt sich aber die Frage, welche Wissenschaftler man in Duisburg gefunden hat, die Eusozialität bei Zwergmangusten, nicht aber bei Nacktmullen entdeckt haben...
Weiterhin ist mir `mal allgemein
aufgefallen, dass Mangusten oft als Schleichkatzen bezeichnet werden. Auch in Pressemitteilungen oder Gesprächen mit Zoomitarbeitern. In wie weit hat die, doch nicht mehr ganz so neue, Einteilung in Herpestidae, Viverridae und Eupleridae denn in zoologischen Kreisen bisher fussgefasst ? (02.04.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Neue Tierart im Zoo Duisburg: wuselige Zwergmangusten
Die Freianlage vor dem Raubtierhaus hat seit ein paar Tagen neue Bewohner! Zwei Vertreter der hoch soziallebenden Zwergmangusten traten ihre Reise aus dem hessischen Opel-Zoo an den Kaiserberg an und liegen bei einsetzender Frühlingssonne schon seelenruhig auf den künstlichen Termitenhügeln. Damit präsentiert der Zoo Duisburg eine neue Tierart gemäß dem Motto „klein aber fein“.
Denn Zwergmangusten haben es in sich. Wir kennen hoch organisierte Völker bei Ameisen, Termiten und Bienen. Nach etwas Vergleichbarem aus dem Reich der Säugetiere suchten die Wissenschaftler aber vergebens, bis sie auf die rattengroßen Mini-Mangusten aus dem südlichen Afrika trafen: sie leben das perfekte Familienleben vor! Bis zu 30 Tiere kann die Gruppe stark sein. Eine strenge Hierarchie regelt das Zusammenleben, so pflanzt sich beispielsweise nur das „Herrscherpaar“ fort. Einzelne Familienmitglieder werden darüber hinaus zum Wachdienst auf Termitenbauten abbestellt, wenn die anderen nach tierischer Nahrung im Gras suchen. Die Situation im Zoo ist da ganz ähnlich, wenn die kleinen Schleichkatzen nämlich gegen vorbei fliegende Reiher und Rabenkrähen sichern und sich blitzschnell der vielfältigen Ein- und Ausstiegsgänge der künstlichen Termitenhügel bedienen. Schließlich geht der Zusammenhalt sogar soweit, dass die Jungtiere von ihren älteren Geschwistern übernommen werden, sobald sie sich für feste Nahrung interessieren und sie die Futterbeschaffung lehren. Wenn erkrankte oder alte Mitglieder dann noch fürsorglich gepflegt, gewärmt und gegebenenfalls auch ernährt werden, kann der Mensch spätestens dann vom Tier gehörig abschauen.
Vieles davon haben die wuseligen Zwergmangusten noch vor sich, allen voran hoffentlich die Zucht. Im Moment genießen sie in vollen Zügen einfach nur den endlich sich einstellenden Frühling und bieten Fotografen alle Möglichkeiten, sie im Portrait abzulichten.
(02.04.2009)
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André Haubrich: |
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@Sacha: Wie, haben die trotz der Vergesellschaftung mit den Beutelwölfen Junge bekommen? Das ist ja klasse :)
Schön dass auch Zoos Humor im Intenet zeigen!
Züchten die Duisburger Wombats überhaupt noch? Ich meine jetzt die, die keine Eier legn. (01.04.2009)
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Ralf Wagner: |
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Ich denke, Roxy mag angesichts eines soooo großen Ei´s dem Osterhasen jetzt schon helfen :-))) (01.04.2009)
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Sacha: |
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Liebes Zoo-Duisburg-Team
Warum meldet ihr das Wombat-Ei, wo doch am 1. 4., bei Euch ein Wurf Moas zur Welt kam....:) (01.04.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Sensation: erstmalig wieder Nachwuchs bei den Plumpbeutlern
Wombat ROXY legt riesiges Ei
Jahrzehnte hat der Zoo Duisburg als einer von nur drei europäischen Haltern der australischen Plumpbeutler, den Nacktnasenwombats, auf diesen Erfolg gewartet: immer wieder sind Tiere miteinander gezielt verpaart, Futterpläne abgestimmt, Haltungsanforderungen überprüft und Kollegen in Down Under kontaktiert worden. Seit gestern liegt die Belohnung für diese intensiven Anstrengungen von Tier und Mensch in Form eines riesigen Eies auf der erst vor wenigen Jahren neu errichteten und den Bedürfnissen dieser tiergärtnerischen Rarität bestens angepassten Wombatanlage.
Wombats sind gedrungen gebaut, haben kurze kräftige Beine und einen großen, breiten Kopf. Mit Hilfe ihrer stark bekrallten Vorder- und Hinterfüße graben sie – zum Leidwesen der australischen Farmer – weit verzweigte, unterirdische Gänge. Vielen Zoobesuchern ist vor allem „Killer-Wombat“ BONEY bekannt, der – zuweilen schlecht gelaunt und cholerisch – zu einem tierischen Star in den täglichen ZDF-Doku-Sendungen aus dem Zoo Duisburg avancierte. Und gerade er ist der Vater von Weibchen ROXYs bald zu erwartendem Jungtier. Zuversichtlich waren die Pfleger schon, denn zuletzt „trieben“ es die beiden heftig: das Liebesspiel bei Familie Wombat ist nichts für schwache Nerven!
Die Telefone liefen gestern heiß, als die Pfleger die Sensation weitergaben und ein riesiges, weißes Ei auf der Anlage meldeten. Wombats zählen wie die Koalas zu den Beuteltieren und geborene Jungtiere müssen ihren Weg schnellstens in den wärmenden und schützenden Beutel finden. Bislang wurden die Tiergärtner auf die Jungtiere (dem Zoo Duisburg gelang die Nachzucht in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts) erst aufmerksam, wenn sie schon im Beutel waren. Wie sie dorthin kommen, ist jetzt geklärt.
Die Erkenntnisse haben gravierende Auswirkungen auf die Systematik nicht nur der Wombats. Vom australischen, skurrilen Schnabeltier (Ornithorhynchus anatinus) war schon lange bekannt, dass es 12-14 Tage nach der Begattung zumeist drei weiße Eier legt, die 10 Tage lang bebrütet werden. Danach kommen die Jungtiere nackt und mit geschlossenen Augen zur Welt. Wie bei den Koalas sind sie dabei gerade einmal so groß wie ein Gummibärchen.
Mit Freude aber auch gewisser Anspannung sehen die Zooverantwortlichen den kommenden Tagen entgegen, denn hier wird tiergärtnerisches Neuland bestritten. Derzeit kümmert sich ROXY intensiv um das etwa 20cm große Ei und rollt es offenbar entsprechend des Sonnenstandes in wärmere Abschnitte des Geheges. Die Duisburger Zoologen und Pfleger haben in den nächsten Tagen alle Hände voll zu tun! (01.04.2009)
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Ich weiß nicht, ob Bewußtseinsbildung - ist das eigentlich die deutsche Übersetzung für Indoktrination? - dadurch bewirkt wird, daß man einen inaktiven greisen Bären auf einer Anlage zeigt, die von einem Schilderwald mit Parolen zur Wichtigkeit von Beutegreifern in der europäischen Landschaft umgeben ist. Mir scheint, daß dies - und auch die Präsentation der Wolfsweißlinge - eben genau das Problem solcher Kampagnen - auch diesen Begriff kenne ich aus totalitären Kontexten - darstellt: Sie werden zentral beschlossen, den Zoos auferlegt und mehr oder weniger passend mit dem dortigen Bestand kombiniert - man denke an die Amphibien-"Kampagne" im selben Zoo oder in Gelsenkirchen. Ich denke, daß, wenn man die Beschilderung der Luchs- oder Wildkatzenanlage, womöglich auch nach zentral gefertigten Vorbildern - ergänzen und den Naturschutzgedanken vom Tier aus entwickeln würde, ein glaubwürdigerer und nachhaltigerer Bildungserfolg erreicht werden könnte. Ich weiß auch nicht, ob es einen Zoofreund aus dem Ruhrgebiet freut, wenn er bei den Besuchen der Zoos in seiner Nähe überall die selben Tafeln vorfindet. (18.03.2009)
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Holger Wientjes: |
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Sicherlich kann man auch mit den vorhandenen Tieren das Bewusstsein der Menschen bezüglich unserer heimischen Beutegreifer schärfen ! Eine unterartreine Wolfshaltung würde ich trotzdem vorziehen. (18.03.2009)
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Matthias: |
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Schon mal was von Botschaftern ihrer Art gehört. Wenn sie den Artikel weiterlesen, würden sie sehen, dass es vorallem um Bewusstseinsbildung geht. Gerade bei Bär und Wolf viel wichtiger als ex-situ-Zucht. (18.03.2009)
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Ich weiß nicht, ob die aktuelle Haltung jener Arten, die in der Kampagne eine Rolle spielen sollen, Duisburg als Vorreiter in dieser Aktion prätestiniert: Den letzten Braunbär stellt ein kastriertes altes Exemplar der falschen Unterart, als Wölfe hält man aus weiße Färbung gezüchtete Hybriden, die die seltenen Rothunde aus ihrer Anlage verdrängt haben. Bleiben Luchse und Wildkatzen, wobei das Festhalten an der Haltung letzterer Art wohl wirklich ein Verdienst bedeutet. (18.03.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Walter Hellmich übernimmt die Schirmherrschaft der diesjährigen Naturschutzkampagne des Zoo Duisburg
zum Erhalt der europäischen Landraubtiere
Man muss nicht immer in die Ferne schweifen, wenn man etwas für Natur- und Artenschutz tun möchte. Auch direkt vor unserer Haustür gibt es bedrohte Lebensräume und faszinierende Tiere, die unseren Schutz benötigen. Die diesjährige Raubtier-Kampagne des Europäischen Zooverbandes EAZA hat genau dieses Thema zum Ziel.
Zwölf charismatische und im europäischen Freiland stark bedrohte Tierarten wurden als Botschafter für diese Kampagne ausgewählt: Braunbär, Fischotter, Eurasischer Luchs, Iberischer Luchs, Wildkatze, Nerz, Goldschakal, Wolf, Tigeriltis, Eisbär, Vielfraß und Polarfuchs.
Die Probleme, mit denen die europäischen Landraubtiere zu kämpfen haben, sind ganz unterschiedlicher Natur: Während Nerz und Fischotter durch den Schwund an geeignetem Lebensraum und illegaler Bejagung von der Ausrottung bedroht sind, entwickeln sich die Bestände von Braunbär, Wolf und Luchs dort gut, wo sie nicht durch übermäßige Jagd bedroht werden. Ihre weitere Ausbreitung wird jedoch aufgrund der starken Fragmentierung der verbliebenen Wälder durch Schnellstraßen, Eisenbahnlinien und Wohngebiete erschwert. Dort, wo Bär, Wolf und Luchs es dennoch schaffen, neue Waldgebiete zu besiedeln, haben sie mit jahrhundertealten Vorurteilen, die aus Märchen und anderen Schreckenserzählungen stammen, zu kämpfen. Gleichwohl konnte speziell der Luchs in einigen heimischen Waldgebieten erfolgreich wieder angesiedelt werden und lebt dort in Harmonie mit den Menschen, zumal der scheue Luchs sehr zurückgezogen lebt und den Kontakt zu Menschen meidet. Selbst der Wolf lebt heute wieder in einigen Regionen im Osten Deutschlands, ohne dass die dortigen Einwohner in irgendeiner Form einer Gefahr ausgesetzt wären. Und auch die früher in fast ganz Deutschland ausgerottete Wildkatze ist heute wieder heimisch. Nicht unerheblich hierzu beigetragen hat der Zoo Duisburg, dessen regelmäßiger Nachwuchs bei den Wildkatzen in Harz, Spessart und Bayerischer Wald erfolgreich angesiedelt wurde.
Die diesjährige EAZA-Kampagne mit dem Untertitel „Zusammen leben“ will über die große und faszinierende Artenvielfalt an Landraubtieren in Europa informieren und Vorurteile gegenüber den „bösen Räubern“ Braunbär, Wolf, Luchs und Co. ausräumen. Der Schwerpunkt der Kampagne liegt in der Aufklärung, inwieweit und in welcher Weise unser moderner Lebenswandel den Tieren schadet, wie ein friedliches und gefahrloses Miteinander mit den großen Arten möglich ist und wie diese Arten in einem dicht besiedelten Lebensraum wie Deutschland und Europa für unsere Nachwelt erhalten werden können.
Zusammen leben und viel mehr zusammen arbeiten muss der Zoo Duisburg mit seinen vielen Partnern, um die Aufgaben des modernen Natur- und Artenschutzes der Bevölkerung zu vermitteln und die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren und zu begeistern.
Walter Hellmich, Vorstandsvorsitzender des MSV und somit Hüter der Zebras, hat spontan zugesagt, den Zoo Duisburg bei seinem Ansinnen, die bedrohte europäische Tierwelt mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen, zu unterstützen. Als Schirmherr der Raubtier-Kampagne beweist Walter Hellmich, dass er nicht nur ein Herz für weiß-blaue Zebras hat, sondern sich auch der großen Verantwortung bewusst ist, die Tierwelt im Freiland zu kennen, zu begreifen und zu schützen und für unsere Nachkommen zu bewahren.
(17.03.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Zwei Höcker mehr in der Trampeltierfamilie
Seit seiner Ankunft im Jahre 2001 aus dem Zoo Heidelberg hat der 9jährige Trampeltierhengst SULTAN eindrücklich unter Beweis gestellt, dass er als Zuchthengst was „taugt“. Der jüngste Spross ist Nummer 8, zweieinhalb Wochen alt, weiblich und von den Pflegern auf den Namen SHANA getauft. SHANA – übersetzt die Schöne, Hübsche – ist dabei trefflich gewählt, denn das noch schwarz gefärbte Jungkamel mit den großen dunklen Augen und modelhaft langen Beinen ist wahrhaft eine schwarze Schönheit!
Oft hört man vor dem Gehege stehende Kinder ihre Eltern fragen, ob denn das Trampeltier etwas anderes sei als das Kamel und wie das Dromedar da hinein passen würde? Systematik ist nicht jedermanns Sache, und wenn einem dann noch der volkstümliche Sprachgebrauch einen Streich spielt, kommt als Antwort meist ein Achselzucken. Unter einem Kamel verstehen fast alle das zweihöckrige Trampeltier aus Asien. Dromedare sind dagegen einhöckrig und stammen aus Afrika und Arabien. Damit ist die Sache klar: Kamel steht als Überbegriff (systematisch: Gattung) für die beiden Arten Trampeltier und Dromedar.
SHANA hat also zwei Höcker, die im Moment noch herabhängen. Lange Zeit glaubte man, die Wüstenbewohner würden aufgrund der Hitze und Trockenheit überwiegend Wasser in ihren Höckern speichern. Neuerdings stellten sich die Höcker aber als riesige Fettspeicher heraus, die es den Trampeltieren ermöglichen, bei Nahrungsknappheit längere Zeit davon zu zehren. Außerdem isolieren sie sehr gut gegen Kälte. Die Besucher werden sich vor Beginn der nächsten Winterperiode davon überzeugen können, dass sich SHANA’s Höcker bei entsprechend guter Fütterung prächtig aufstellen werden.
Vorerst wird sie sich mit Muttermilch begnügen müssen, die ihr die knapp 5jährige Stute SULINA ausreichend zur Verfügung stellt. Im Übrigen kümmert sich die erstgebärende Mutter hervorragend um ihr Jungtier! SHANA erkundet zurzeit erstmalig die Außenanlage und nimmt fleißig Kontakt zu ihren Familienmitgliedern auf. Ihre Mutter lässt sie dabei keine Sekunde aus den Augen.
(09.03.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Späte Bescherung auf der Australienanlage
Bennett-Kängurus verlassen ihren Beutel
Während der Weihnachtsmann im Dezember seinen Beutel auspackt, verlassen die jungen Bennett-Kängurus des Zoo Duisburg erst jetzt ihre warme Behausung.
Als gummibärchengroßes, noch gering entwickeltes Wesen kamen die zwei Neu-Duisburger vor ca. einem halben Jahr zur Welt. Schon die ersten Lebensstunden erfordern einen enormen Lebenswillen, wenn die Kleinen selbständig den schweren Weg vom Geburtskanal in den mütterlichen Beutel antreten. Dort angekommen, saugen sie sich an einer der beiden Zitzen fest, die sie in den nächsten drei Monaten auch nicht wieder loslassen.
Inzwischen verlassen die jungen Hüpfer immer öfter ihren Beutel und erkunden ihre Umgebung, nur um wenig später per Kopfsprung und Rolle vorwärts wieder im schützenden Beutel der Mutter zu verschwinden.
Bennett-Kängurus leben in den Küstenregionen des östlichen und südöstlichen Australiens und besetzen dort die gleichen biologischen Nischen wie auf anderen Kontinenten die Schafe und Ziegen. Im Zoo Duisburg werden sie zusammen mit den ebenfalls zu den Beuteltieren gehörenden Wombats und straußähnlichen Emus vergesellschaftet.
(27.02.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Rote Sichler – passendes Outfit zum Karneval
! Zoo ganztägig am Rosenmontag geöffnet !
Die 5. Jahreszeit oder besser gesagt DIE Jahreszeit nähert sich ihrem Höhepunkt, und überall trifft man Jecken mit ihren „Alaf“ und „Helau“-Rufen. Viele Städte befinden sich die kommenden Tage über im Ausnahmezustand. Schrill und schräg geht es zu, knallig und bunt.
Und im Zoo Duisburg? Da wird es zur Karnevalszeit auch in den Volieren der Fasanerie knalliger und bunter, denn 5 Rote Sichler zogen vom Zoo Dortmund an den Kaiserberg, um die vorhandene Gruppe zu verstärken.
Der etwa 70 cm große Rote Sichler ist einer der farbenprächtigsten Vertreter der Ibisvögel. Die südamerikanischen Vögel gehen in großen Gruppen gemeinsam auf Nahrungssuche und stochern Insekten, Weichtiere, Krabben und Fische mit ihrem langen, sichelförmig abwärts gebogenen Schnabel (Name!) aus dem weichen Boden der Sumpfgebiete. Auffälligstes Merkmal ist aber das nur durch einige schwarze Handschwingen unterbrochene, scharlachrote Gefieder. Sogar die Beine und die Gesichtshaut sind rot gefärbt. Jungvögel tragen ein dunkelbraunes Gefieder, färben aber bereits im ersten Lebensjahr um.
Wie oft haben Kinder ihre Eltern schon danach gefragt, was die Vögel so knallrot macht! Die Lösung liegt quasi im Schnabel. Der in den Kleinkrebsen enthaltene Farbstoff lagert sich in den Federn ab. Deshalb nimmt man in der Zootierhaltung darauf Rücksicht und verfüttert neben Garnelenschrot, geriebenen Möhren, kleinen Fischen und durchgedrehtem Hackfleisch auch eine geringe Menge einer Carotinoid-, also Farbstoffmischung.
Wer zwar karnevalerprobt ist, aber zwischendurch in den kommenden Tagen doch ein bisschen Erholung sucht (der Zoo hat am Rosenmontag ganztägig geöffnet!), ist herzlich eingeladen zu einem Besuch des Zoo Duisburg, der sich kurz vor Saisonbeginn frisch herausgeputzt und mit seiner viel beachteten Tierwelt präsentiert. (19.02.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Internationale Tagung „ZOOKUNFT“ im Zoo Duisburg
Die internationale, jährlich stattfindende Zookunft-Tagung hat einen festen Platz im Terminkalender von Zoodirektoren, Kuratoren und Pflegern, von Fachpersonal aus den Bereichen Marketing/Service, Zoo-Architekten, Vertretern der zuständigen Ministerien sowie diversen Ausstellern.
Zusammen mit dem Verein „Quantum Conservation“ richtet der Zoo Duisburg dieses Jahr für knapp 300 vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch aus Holland, Belgien, Ungarn, Polen und Tschechien gemeldete Teilnehmer die dreitägige Veranstaltung aus, die sich mit den Hauptthemen „Vergesellschaftung von Tieren“ und „Handaufzuchten“ beschäftigt.
Während ab Freitag Nachmittag im Zoo Duisburg die Registrierung beginnt und abends in den Zooterrassen ein geselliger Icebreaker abgehalten wird, steht der Samstag, 14.02., ab 9 Uhr ganztägig im Zeichen wissenschaftlicher Vorträge in der Duisburger Mercatorhalle, denen eine Begrüßung durch den Schirmherrn, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Zoodirektor Dipl.-Biol. Achim Winkler und die Vereinsleitung von Quantum Conservation vorausgeht. Der Zoo Duisburg ist mit gleich mehreren Referenten vertreten und präsentiert Highlights der modernen Delfinhaltung, die riesige Tropenhalle Rio Negro als Lebensraum tierischer Raritäten sowie tiermedizinische Aspekte zu Vergesellschaftungen.
Die Tagung wird durch einen ausgiebigen Zoo-Besuch des Fachpersonals am Sonntag abgerundet, im Rahmen dessen tierische Kostbarkeiten wie Koalas, Wombats, Fossas, die beiden Gorillababys sowie die Delfinjungstars DOLLY und DONNA vorgestellt werden. Der Besuch einer der Vorführungen im RWE-Delfinarium, dem größten und modernsten in Deutschland, darf hierbei natürlich nicht fehlen.
Als wäre das noch nicht genug Programm, richtet der Zoo am Sonntag noch ein Amphibien-Symposium aus, das sich des Problems des rasanten Artensterbens annimmt und der Initialisierung von Erhaltungszuchtprojekten verschreibt.
(13.02.2009)
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"Ruhestätte für gestreßte Städter" - wird der chinesische Garten im duisburger Zoo jetzt auch noch als Friedhof vermarktet? (29.01.2009)
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Lehrgang über heimische Knospen und Bäume
Ein Zoologischer Garten wäre kein Zoo, wenn er neben seiner Tierwelt nicht auch noch in botanischer Hinsicht viel zu bieten hätte. Und das aus vielerlei Gründen. Tiere in menschlicher Obhut werden in naturnah gestalteten Anlagen gehalten. Immer öfter werden vor diesem Hintergrund geographisch stimmige Pflanzenarten eingebunden. Als natürliche Barrieren (z.B. Hecken) erlangen sie weitere Bedeutung. Durch entsprechende Anpflanzungen verschiedener Bambusarten deckt der Zoo Duisburg nicht nur seinen Bedarf für die Verpflegung bestimmter Tierarten sondern bedient sich des Bambus als gestalterisch-ästhetischen Elementes. Darüber hinaus sticht der Zoo Duisburg in der Zoolandschaft durch die Anlage des Chinesischen Gartens heraus, der botanisch Interessierte fasziniert und zugleich auch eine Ruhestätte für gestresste Städter darstellt.
Um trotz aller Exotik der heimischen Flora zu mehr Beachtung zu verhelfen, lädt der Zoo Duisburg zu einem Seminar über heimische Laub- und Nadelbäume an den Kaiserberg ein. Zusammen mit Peter ALLENSCHLÄGER, Naturschutzbeauftragter des Zoos, sammeln Interessierte auf einem Rundgang durch den Zoo Knospen, Blätter, Zweige und Früchte verschiedener Baumarten und arbeiten diese anschließend anhand von Arbeitsblättern in der Zooschule auf. Naturinteressierte lernen z.B. Eschen von Erlen unterscheiden und ob bestimmte Bäume zu den Giftpflanzen zählen oder nicht.
Das Seminar ist kostenlos, lediglich der Zoo-Eintritt muss gezahlt werden.
(29.01.2009)
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Enne Besuch im Zoo...
Närrische Gäste erwartet der Zoo, deren Wertschätzung eine Begrüßung durch den Vorstand des Zoos, Dipl.-Biol. Achim Winkler, rechtfertigt, und selbstverständlich wird auch die gesammelte Mannschaft der Duisburger Koalas, es sich nicht nehmen lassen, ein paar angedeutete Küßchen an die Hoheiten zu verteilen.
Mit Sicherheit wird es sich hierbei allerdings um „Luft-Bützchen“ handeln, denn die eukalyptusduftenden Kletterbeutler werden es kaum zulassen, wenn sich gespitzte Kuss-Mäulchen ihren empfindlichen nackten Nasenspiegeln nähern wollten – selbst wenn es sich hier um einladend-blutrote Lippenpaare anziehender Paginnen des Prinzen handeln sollte...
Der närrische Troß unter seinem Oberhaupt Tollität Prinz Stefan I wird um 13.45 Uhr den kuscheligen Koalas einen Besuch abstatten und dabei nicht etwa Sekt, sondern ein paar Zweige frisches Eukalyptuslaub reichen. Anschließend bleiben die hohen Herrschaften zum Aufwärmen zwischen Kaffeeduft und Flaschenwasser einstweilen im Koala-Haus des Zoos – bevor um 15.00 Uhr Duisburgs Flipper-Quartett die Herzen der Duisburger Obernarren höher schlagen lassen wird.
Ein prächtiges Wams, besetzt mit buntbestickten Bordüren, den in der „Fünften Jahreszeit“ allbekannten Schiffchen-Mützen samt meterlangen Prachtfedern aus dem (Oberschwanzdeck-)Gefieder von (in der Regel) Königsfasanen gehören ebenso zur Staffage wie weiße Handschuhe und kurze, steife Röckchen über wohlgeformten Damenbeinen. Aber nicht nur Küßchen, sondern auch Orden werden verteilt, gute Laune ist ebenso angesagt wie ein Schlückchen Sekt, wenn Prinz Stefan I. samt seinem Hofstaat verdiente Frauen und Männer im Zoo Duisburg mit Orden auszeichnen wird.
(27.01.2009)
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Die Hornrabenzucht bedeutet im von dergleichen Erfolgen im Bereich der Vögel wenig verwöhnten Duisburg einen schönen Erfolg! Bei der Ausstellung der Gorillajungtiere zeigt sich der Nachteil, daß man zunächst in eine große, nur bei günstigem Wetter nutzbare Außenanlage investiert und die Innengehege weitestgehend beibehalten hat. (20.01.2009)
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Inventur im Zoo – das große Zählen hat ein Ende
Wie alle Jahre wieder so ist auch dieses Mal kurz vor dem Jahreswechsel vom Wissenschaftlichen Mitarbeiter und Inventur-Leiter des Zoos, Dr. Jochen Reiter, den Revierpflegern der Auftrag erteilt worden, die Tier-Inventur durchzuführen. Da wurde eifrig gezählt, vermessen und gewogen, wurden Bestandsbücher gewälzt und Daten abgeglichen. Peinlich genau wird jedes Individuum mitsamt seiner besonderen Kennzeichen festgehalten, wie z.B. Angabe des Geschlechtes, Geburtsdatums, seiner Ohr-Kennmarken, Brandzeichen oder computerlesbaren Mikro-Transponder unter der Hautoberfläche. Am Ende von überlangen Listen und nach dem Addieren vieler Zahlen steht nun fest:
Es leben im Zoo Duisburg derzeit 2.489 Tier-Individuen in 260 Arten
Das Jahr 2008 sticht tiergärtnerisch natürlich durch die ersten Nachzuchterfolge überhaupt bei den Flachlandgorillas hervor. Gleich zweimal durften sich die Zoo-Mitarbeiter über gesunde weibliche Jungtiere freuen, die seither von den Müttern bestens großgezogen werden. Bei hoffentlich bald einsetzenden milderen Temperaturen wird die großzügige Gorilla-Freianlage für Besucher und Fotografen sicher zum Highlight!
Einen doppelten Paukenschlag gab es auch bei den Netzgiraffen. Die beiden Jungtiere sind seitdem kräftig in die Höhe geschossen. Im selben Haus sorgte die Erst-Nachzucht bei den Südlichen Hornraben für Furore. Durch etliche Nachzuchten quer durch den zoologisch außergewöhnlichen Tierbestand markiert der Zoo Duisburg seine Sonderstellung als eine der großen, wissenschaftlich geleiteten Einrichtungen in Deutschland.
Natürlich durften auch im Jahr 2008 neue Anlagen nicht fehlen, allen voran die naturalistisch gestaltete Erdmännchen-Anlage an der Waldschänke. Sie gefällt den tierischen Bewohnern derart gut, dass die Zoo-Mitarbeiter gleich mehrere Würfe im Jahresverlauf vermelden konnten. Zum Blickfang für Groß und Klein wurde die von Grund auf modernisierte Riesenotter-Anlage am Aquarium, die seitdem ein junges Paar dieser quirligen, hoch bedrohten Raubtiere beherbergt. Die beiden Flegel werden nicht müde, Kontakt zu den Besuchern an den großen Unterwasserscheiben aufzunehmen.
Letztlich darf man auch deshalb gespannt auf das Jahr 2009 sein, denn viele Tiere kamen neu in den Bestand und stehen mit ihren Partnern sozusagen noch in den Startlöchern. So sind die neuen Zuchtmännchen bei den Damara-Zebras und Rentieren schon fleißig beim Decken beobachtet worden!
(20.01.2009)
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Augsburg liegt im Allgäu, Böhmen liegt am Meer und Peking ist ein Vorort von Gelsenkirchen - gibt es eigentlich einen Wettbewerb für die am stärksten fehlerbehaftete Pressemeldung des Jahres ... (16.01.2009)
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Winterliche Nachwuchs-Freude im Streichelzoo
Seit erst zwei Jahren leisten Kamerunschafe, die damals vom Zoo Augsburg im Allgäu übernommen wurden, den Zwergeseln und Shetland-Ponys im Streichelzoo am Kaiserberg Gesellschaft. Die Gruppe hat sich schon längst bestens eingelebt und mittlerweile verdoppelt. Seit ein paar Tagen trotzt ein Böckchen der klirrenden Kälte und hüpft munter durch den Schnee.
Kamerunschafe sind anspruchslose und widerstandsfähige Landschafe. Meist sind sie hellbraun gefärbt, wobei Bauch, Kopf und Beine schwarz hervorstechen. Das Haarkleid ist dicht und eng anliegend. Kamerunschafe haben von Natur aus kurze Schwänze. Die Hufe sind klein und hart. Weibliche Kamerunschafe sind hornlos. Die deutlich größeren erwachsenen Böcke zeichnen sich durch sichelförmige Hörner und durch eine Mähne an Hals, Nacken und Brust aus.
Das Kamerunschaf ist eine aus Westafrika (Kamerun, Elfenbeinküste) stammende Haarschafrasse. Haarschafe tragen keine Wolle, sondern ein Haarkleid. Dieses wird im Winter durch eine dichte Unterwolle ergänzt. Im Frühjahr werden die Besucher beobachten können, wie diese Unterwolle wieder abgestoßen wird. Die Schafe müssen also nicht geschoren werden.
Ein Streichelzoo darf in einem Zoo nicht fehlen, denn nirgendwo sonst kommen vor allem die kleinen Besucher den Tieren so nahe. Wer geduldig und aufmerksam ist, dem schenken Zwergesel, Pony und Kamerunschaf auch Vertrauen und kommen näher, um sich streicheln zu lassen. Gerade die Stadtkinder bringt dieses, im Fachjargon bezeichnete „haptische Erlebnis“ den Tieren näher und bietet die einmalige Gelegenheit, die späteren Entscheidungsträger in unserer Gesellschaft für die Natur, ihre Tiere und deren Belange zu sensibilisieren. (08.01.2009)
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Weiße Pracht lässt Tierherzen höher schlagen
Schnee, Schnee und nochmals Schnee wohin man blickte, als die Mitarbeiter heute früh zum Zoo fuhren! Die Meteorologen hatten es die Tage zuvor schon angedeutet, dass das Ruhrgebiet in eine weiße Schneelandschaft verwandelt würde! Eine ganz andere Arbeitsroutine setzte da gleich bei der Handwerkerschaft ein, denn ausnahmsweise ging es mal nicht zuerst darum, die Besucherwege mit den Kehrmaschinen sauber zu fegen. Die Schaufeln wurden an Radlader und Traktor angeschraubt, die sich daraufhin ihren Weg durch tonnenweise Neuschnee bahnen und den Zoo überhaupt begeh- und befahrbar machen mussten.
Diejenigen der Tierpfleger, die es trotz kilometerlanger und zahlreicher Staus überhaupt rechtzeitig zum Arbeitsbeginn in den Zoo geschafft hatten, hatten ihren Kollegen noch eins voraus: sie erlebten viele ihrer Pfleglinge, die sie aus den Ställen holten, beim ausgelassenen Herumtollen in der Schneedecke!
Auch den Zoologen auf ihrer morgendlichen Runde durch die einzelnen Reviere rangen die verspielten Tiere freudestrahlende Gesichter ab. Einer soll sich sogar zu den Rentieren gesellt und mit ihnen Haken im Schnee geschlagen haben. Was für ein Anblick! In halsbrecherischem Tempo fegten die Rener kreuz und quer über die Anlage, pflügten mit ihren Nasen durch den Schnee und lutschten ihn auch genüsslich. Wenn es für die afrikanischen Gnus schon den Begriff der Clowns der Savanne aufgrund ihrer manchmal gezeigten wilden, unvermittelten Sprünge gibt, dann heimsten die Rentiere den Titel „Clowns der Taiga“ heute zu Recht ein! Man konnte ihnen mit den eigenen Augen fast nicht mehr folgen.
Überhaupt sollte man sich einen Zoobesuch unter diesen Umständen nicht entgehen und sich von den tiefen Temperaturen nicht abschrecken lassen. Durch die vielen beheizten Häuser, darunter auch das RWE-Delfinarium mit jeweils zwei täglichen Vorführungen, bietet der Zoo Duisburg genug Möglichkeiten, sich aufzuwärmen. Draußen erwarten einen kälteerprobte Tiere wie beispielsweise die Kamele, die in den letzten Monaten ihr Winterfell anlegten und durch gesteigerten Appetit ihre Fett speichernden Höcker kerzengerade präsentieren. Oder gleich zu Beginn am Haupteingang ein prächtiges Farbenspiel, wo sich die knallroten Flamingos im Teich gegen ihre schneeweiße Umgebung farblich herrlich absetzen.
(05.01.2009)
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Zoo Duisburg: |
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Mit warmen Füßen durch den Zoo Duisburg
Auch in der kalten Jahreszeit lohnt sich ein Besuch im Zoo. Im Zoo werden zahlreiche Arten präsentiert, die in ihren natürlichen Habitaten ausschließlich kalte Temperaturen gewöhnt sind. Ob Eisfuchs, Trampeltier oder Schnee-Eule, viele Tiere sorgen vor Beginn der eisigen Jahreszeit durch das Anlegen von Winterfell oder Energiereserven vor. Die Sibirischen Tiger und die Arktischen Wölfe fühlen sich bei der derzeitigen Kälte erst richtig wohl.
Aber auch viele Exoten wie Erdmännchen und Zebras kommen mit den kalten Temperaturen gut zurecht, denn selbst in ihrer afrikanischen Heimat gibt es im Winter regelmäßig Eis und Frost.
Empfindlicheren Tierarten stehen wohlig-temperierte Innenstallungen zur Verfügung, die auch den Zoobesuchern Zuflucht vor klirrendem Wind und eisiger Kälte bieten, um sich hierbei aufzuwärmen und dabei noch exotische wie heimische Tiere aus nächster Nähe beobachten zu können.
Den Netzgiraffen steht ein großes beheiztes Haus mit riesiger Innenlauffläche zur Verfügung, auf der sie sich frei bewegen können. Die Besucher stehen inmitten einer reichen, tiergeographisch stimmigen Vegetation an Sukkulenten und blicken fast auf Augenhöhe zu den imposanten Landsäugern hinüber.
Die riesige Tropenlandschaft Rio Negro beherbergt den weltweit einzigen außerhalb seiner Heimat in einem Zoo gehaltenen Süßwasserdelphin, dessen Verhaltensweisen hinter gigantischen Acrylglasscheiben und bei klarster Sicht beobachtet werden können. Hohe Luftfeuchtigkeit und Temperatur verschlagen einem zwar anfangs die Brille, tun aber schnell ihren Dienst und wärmen den klammen Zoobesucher auf.
Im Zoo Duisburg darf der Besuch des Koala-Hauses nicht fehlen. Nicht, weil auch dieses Haus warm geheizt ist, sondern weil man die kuscheligen Beuteltiere nirgendwo sonst in Deutschland zu Gesicht bekommt.
Last not least dürfen weder das Affenhaus noch das Delphinarium unerwähnt bleiben. In ersterem stehen die Besucher unter anderem den noch in ihren Kindesschuhen steckenden beiden Gorilla-Babys gegenüber. In letzterem hat eine nagelneue Heizungs- und Lüftungsanlage Einzug gehalten und sorgt für einen wohlig-warmen Besuch der täglichen Delphin-Vorführungen, die Jungtiere DOLLY und DONNA in gewohnter Manier durch ihre Albernheiten und kleinen Sprünge zum einmaligen Erlebnis werden lässt.
Aber auch außerhalb des Zoogeländes gibt es seit neuestem eine gute Möglichkeit, sich über den Zoo Duisburg zu informieren und ein einmaliges Tiererlebnis zu erfahren. Seit Anfang diesen Monats steht jeden Samstag ein interessanter Informationsstand im Forum, der neuen Einkaufs- und Erlebniswelt im Herzen Duisburgs, bereit. Neben phantastischen Bildaufnahmen können diverse Insekten in wunderschönen Terrarien betrachtet werden und machen so Lust auf mehr! Fachkundiges Zoopersonal steht für Fragen aller Art ganztägig zur Verfügung.
(19.12.2008)
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Fragt sich nur, wo der alte Hengst geblieben ist oder auf welche Weise er verstorben wurde. (10.12.2008)
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Tschechischer Pascha unter 11 schwarz-weiß gestreiften Zicken
Die Voraussetzungen könnten eigentlich nicht besser sein: als Hengst fühlt man sich erst inmitten einer Herde von Stuten wohl. Und so sieht sich der 6jährige Damara-Zebrahengst aus dem tschechischen Zoo Jihlava seit kurzem den 11 im Zoo Duisburg gehaltenen Stuten gegenüber. Dabei soll er in die Hufstapfen des prächtigen Zuchthengstes HOFRAT treten, der die in langer Tradition stehende Duisburger Zucht um unzählige Jungtiere bereichert hatte. Mit dem neuen Hengst dürfte in den kommenden Jahren die Schallmauer von 200 Nachzuchten zu durchbrechen sein!
Das Damara-Zebra ist eine Unterart des in Afrika weit verbreiteten Steppenzebras, wobei sich die Unterarten in der Intensität ihres Streifenmusters unterscheiden. So sind bei den in Namibia und im Südwesten Afrikas beheimateten Damara-Zebras die Beine nur schwach gestreift, wobei die Streifen niemals bis zu den Hufen reichen. Zudem finden sich zwischen den braunschwarzen Hauptstreifen des Körpers hellere, so genannte Schattenstreifen, die den Unterarten im östlichen Afrika fehlen.
Muskelbepackt und dem Ideal entsprechend steht nun der neue Zuchthengst im Stall. Und wenn man sich ein einziges Mal einem Anthropomorphismus hingeben darf, dann konnte man in den Augen der Zebra-Damenwelt schon lesen, dass die 11 Stuten von Beginn an wussten, welchen „tollen Hengst“ sie im wahrsten Sinne des Wortes bekommen.
Als die nunmehr 12 schwarz-weiß-Gestreiften zum ersten Mal auf der weitläufigen Afrika-Savanne des Zoo Duisburg aufeinandertrafen, stellte sich der Hengst den herausfordernden Tritten und Bissen der ranghöchsten Stuten mit Bravour, galt es doch herauszufinden, ob der Neue „was taugt“. Und er tut es, denn die ersten Stuten sind schon gedeckt worden und die fehlenden buhlen um seine Gunst!
Bedenken hatten die Pfleger noch, als die letzte Stufe der Eingewöhnung eingeläutet und die beiden betagten Nashörner dazugesellt wurden, die in jungen Jahren aus Zebrasicht durchaus mit Vorsicht zu genießen waren. Wer nicht beiseite ging, wurde mit einem Kampfgewicht von 2 Tonnen aus dem Weg geräumt. Clever ist der neue Hengst auch noch, denn er geht ihnen in gebührendem Abstand aus dem Weg!
(09.12.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Tierisches Erlebnis im Großstadtdschungel
Die meistbesuchte Freizeiteinrichtung der Stadt und das größte Einkaufscenter Duisburgs gehen gemeinsame Wege
Gemäß der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie bemühen sich moderne Zoos nicht nur um die Zucht bedrohter Tierarten und um wissenschaftliche Forschung, sondern stellen zudem eine wichtige Stätte der Erholung und der Bildung für die Bevölkerung dar.
Dass dieser Bildungsauftrag nicht immer im Zoo stattfinden muss, beweist ab dem 06.12.2008, der Zoo Duisburg. Eigens hierfür wurde ein Messestand gebaut der fortan jeden Samstag im Forum, der neuen Einkaufs- und Erlebniswelt im Herzen Duisburgs zu sehen sein wird. Dank der Tierfotografin Claudia Kuster ist dieser Informationsstand reich bebildert und bietet neben Infor-mationen zu den vier Kernaufgaben des Zoos auch eine Mal- und Bastelecke für Kinder.
Duisburger Tierpersönlichkeiten entführen darüber hinaus die kleinen Besucher in ihre Welt und lassen sie ihre Sinne erforschen. Wie verständigen sich Delfine unter Wasser? Warum ist einem Kleinen Panda nicht kalt? Wie riecht Eukalyptus? Warum findet ein Flussdelfin im trüben Fluss seine Nahrung?
Für die vielen Fragen der kleinen aber auch großen Besucher steht fachkundiges Zoopersonal zur Verfügung. Diese informieren ebenfalls über die mitgebrachten Terrarien und sorgen für ein einmaliges Tiererlebnis. Lassen Sie sich überraschen!
Zoo Duisburg und Forum Duisburg sind immer ein Erlebnis!
(06.12.2008)
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Bleibt zu ergänzen, daß trotz aller Koordination der letzte Zuchterfolg bei Wombats am Kaiserberg schon etliche Jahre zurückliegt. (02.12.2008)
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Ältester Wombat der Welt im Zoo Duisburg entschlafen
Wombat EMMA war eins dieser Charaktertiere im Zoo Duisburg, das sich nicht nur über die tägliche ZDF-Doku-Reihe „Ruhrpottschnauzen“ einen festen Platz in den Herzen der Zuschauer sichern konnte, sondern auch bei den Zoomitarbeitern Sonderstatus genoss.
Schließlich war sie mit ihren 34 Jahren nicht nur einer der ältesten tierischen Zoo-Bewohner, sondern trug darüber hinaus den Titel „ältester Nacktnasenwombat der Welt“! So sehr die Zoologen auch nachforschten, einen derart betagten Vertreter dieser australischen Plumpbeutler konnten sie nirgends ausfindig machen!
Die gedrungen gebauten Beuteltiere mit ihren kurzen kräftigen Beinen, dem riesig-breiten Kopf und einem Stummelschwanz waren schon immer eine zoologische Spezialität des Zoo Duisburg, dem die Nachzucht als einem der ganz wenigen Zoos weltweit schon gelang. So hält der Zoo Duisburg auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm inne und managt die Population der wenigen Tiere in den Zoos von Planckendael/Belgien, Hannover und eben Duisburg.
EMMA kam 1999 aus dem Zoo Hannover an den Kaiserberg und galt damals schon als Oma. Im Zoo Duisburg lebte sie fortwährend mit ihrem nicht einmal halb so alten Partner ROLF zusammen, der sich an die leicht biestige Grande Dame erst gewöhnen musste. Auch wenn sie ihm gegenüber immer dominant blieb, wurden die beiden schnell ein Herz und eine Seele. Die Lust auf Sex hat sie im Alter nicht verloren, da war sie um den weitaus jüngeren Partner sichtlich froh! Den Tag hat sie in guter Wombat-Manier gerne verpennt und sich lieber nachts herumgetrieben. Auch den Pflegern gegenüber wurde sie in den letzten Jahren immer zutraulicher und konnte mit ihrem Lieblingsfutter, dem Zuckermais, mehr und mehr „bestochen“ werden. Zuletzt setzte ihr aber das hohe Alter merklich zu: sie war teilweise blind und fraß schlecht. Am vergangenen Freitag entschlief sie.
Um ROLF brauchen sich die Pfleger keine Gedanken zu machen. Einerseits kann er sich weiterhin paaren, und zwar mit der fast gleichaltrigen ROXY. Andererseits liebt er es, von den Pflegern auf den Schoß gehoben und gekrault zu werden. Der berühmt-berüchtigte „Killer-Wombat“ BONEY, in Fankreisen dank der „Ruhrpottschnauzen“ Kultstatus genießend, komplettiert die Wombat-Gruppe im Zoo Duisburg. Alle Hoffnungen auf Nachwuchs ruhen nun auf diesem „Dreier“! (02.12.2008)
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Schade, daß es ausgerechnet die Sumatraner getroffen hat. Immerhin wächst ja das ältere, ebenfalls weibliche Jungtier erfolgreich auf. (25.11.2008)
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Orang-Utan-Jungtier CILI verstorben
Der Zoo Duisburg muss den schmerzlichen Verlust von CILI, dem knapp 2jährigen Sumatra Orang-Utan-Nachwuchs, vermelden. CILI kam Anfang 2007 auf die Welt, als Tochter des greisenhaften, fast 50jährigen Vaters SIAM, der aber offensichtlich immer noch zeugungsfähig ist. Die erfahrene Mutter ANETTE kümmerte sich wie auch bei ihren vorherigen Jungtieren liebevoll um ihren Nachwuchs. Die 9jährige JAMBI – ältere Tochter von ANETTE – sah ihre kleine Schwester in der Gruppe aufwachsen und spielte fleißig mit ihr.
Am Freitagvormittag schlugen die Pfleger sofort Alarm, als sie Atemstörungen bei CILI ausmachten. Fieber wurde gemessen, eine erhöhte Temperatur konnte aber nicht nachgewiesen werden. Die Tierärzteschaft verordnete Medikamente und beobachtete CILI durchgehend. Am Nachmittag verschlechterte sich ihr Zustand schlagartig und sie starb, ohne dass geholfen werden konnte.
Eine Obduktion wurde umgehend durchgeführt. Die ersten Befunde zeigen deutlich zu klein ausgebildete Lungenflügel, was auf eine chronische Lungenfunktionsstörung schließen lässt. Weitere Untersuchungen sollen diesbezüglich Gewissheit geben.
Die Orang-Gruppe wird von den vertrauten Pflegern derzeit intensiv umsorgt und beschäftigt, allen voran Mutter ANETTE. Dadurch wird sie den Verlust hoffentlich schneller überwinden können.
ANETTE, JAMBI und SIAM lassen keine Krankheitszeichen erkennen. Auch im Nachbargehege, bei den Borneo Orang-Utans, erfreuen sich alle Tiere bester Gesundheit. Hier wächst das fast gleich alte Jungtier MANGGALI weiterhin unbekümmert heran. (25.11.2008)
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Wenn ich mich recht erinnere, habden sich die Kookaburras beim Verzehr der Kragenechsen als sehr ökonomisch erwiesen - zunächst fehlte der Schwanz, dann das ganze Tier. (22.11.2008)
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Michael Mettler: |
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@Sacha: Stimmt, die habe ich vor Jahren auch mal selbst gesehen. Aber die hätten sich doch auch über Kookaburras (Reptilienfresser!) nicht sonderlich gefreut... (Die waren bei meinem Besuch noch nicht mit drin.) (21.11.2008)
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Sacha: |
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Waren in Duisburg bei den Baumkänguruhs nicht auch mal Kragenechsen mit drin? Die hätten dann keine grosse Freude, wenn Mauswiesel auf Besuch vorbeischauen....:) (21.11.2008)
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Michael Mettler: |
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Vielleicht sollte der Zoo mal biologische Schädlingsbekämpfung mittels eines Mauswiesels probieren - das könnte den Nagern in ihre Gänge folgen :-) (21.11.2008)
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Das Vogelhaus ist der Erweiterung der Elefantenbullenanlagen zum Opfer gefallen.
Die Mäuse bevölkern die Kunstfelsverkleidung der Baumkänguruhanlage aller Kammerjägerkunst zum trotz weiterhin und sichtbar zahlreich, sehr zur Freude der Besucher. (21.11.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Die Landschildkröten ziehen sich zurück
„Nanu, wo sind denn die ganzen Landschildkröten?“ werden sich die Zoobesucher in letzter Zeit gefragt haben. „Die haben doch eigentlich eine große, wunderschön natürlich gestaltete Freianlage?“
Die meisten der rund 50 Vierzehen-, Breitrand- sowie Griechischen und Maurischen Landschildkröten haben sich zur Ruhe gesetzt, nämlich zur Winter-Ruhe. Dies ist ein für viele Reptilien völlig normaler, ja lebensnotwendiger physiologischer Vorgang, der zum Jahresrhythmus dieser Tiere gehört. Wenn es im Herbst draußen kälter wird, reduzieren die Landschildkröten kontinuierlich ihre Nahrungsaufnahme bis sie eines Tages überhaupt nichts mehr fressen. Gleichzeitig entleeren sie ihren Darm. Geschähe das nicht vollständig, würden Fäulnisprozesse später schwere Darmentzündungen hervorrufen. Im Idealfall suchen sich die Schildkröten geeignete Plätze auf der Freianlage, um sich letztlich tief in das Erdreich einzugraben und die Winterruhe zu beginnen. Mittlerweile wissen wir, dass die Winterruhe die Aufrechterhaltung der physiologischen Schilddrüsenfunktion unterstützt und dazu beiträgt, dass die Tiere auch ihr hohes Alter erreichen. Weiterhin stimuliert die Winterruhe die sexuelle Aktivität der Männchen und synchronisiert die Eianbildung der Weibchen. Das Ausbleiben einer Winterruhe bedingt oft genug geringe Nachzuchterfolge.
Wird es zu kalt und sollten sich einige Exemplare von selbst nicht eingegraben haben, hilft der Pfleger mit. Der Freianlage im Zoo Duisburg ist dafür ein abgeschlossener Überwinterungsraum angegliedert. Die Schildkröten werden in ein tiefes Substrat aus Laub, (Torf)Moos und Gartenerde gebettet, dessen Luftfeuchte elektronisch kontrolliert wird. Per Kühlaggregat und Heizlüfter wird die Temperatur im Bereich von wenigen Grad über dem Gefrierpunkt gehalten, wobei der überraschende Einsatz eines Kühlaggregates daher rührt, dass die Winter immer wärmer werden!
Werden die Schildkröten im Frühjahr wieder munter, hat das Zoopersonal alle Hände voll zu tun. Da wird gewogen, um den Gewichtsverlust beurteilen zu können. Gebadet, damit die Schildkröten trinken. Der Tierarzt kontrolliert den allgemeinen Gesundheitszustand. Und schließlich sorgen die Pfleger mit reich gedecktem Tisch dafür, dass die urtümlichen Reptilien wieder ans Fressen gebracht werden.
Nur für die ganz Kleinen, die der Zoo Duisburg in diesem Jahr nachgezogen hat, sowie für nicht ganz so fitte Tiere bleibt es den ganzen Winter über wohlig warm. Denn sie werden teils hinter den Kulissen, teils bei den Seychellen-Riesenschildkröten überwintert. So ganz verschwunden sind die Landschildkröten für den Besucher während der kalten Jahreszeit damit nicht. (20.11.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Gibt es in Duisburg eigentlich noch das Vogelhaus neben dem Aquarium ? (19.11.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Von hämmernden Köpfen und riesigen Nestern
Mit ihrem hammerähnlichen Kopf zählen die etwa einen halben Meter großen und bis zu 500 g schweren, afrikanischen Hammerköpfe zu den ungewöhnlichsten Vertretern der Vogelwelt. Noch heute streiten die Systematiker, in welche Vogelfamilie sie den einheitlich braun gefiederten, an Schnabel, Beinen und Füßen schwarz gefärbten Hammerkopf platzieren sollen. Traditionell wird der Hammerkopf den Schreitvögeln zugeordnet und steht damit den Störchen, Reihern und Ibissen nahe. Manche Experten stellen ihn auch in die Nähe der Regenpfeifer oder verpassen ihm sogar eine eigene Ordnung.
Das Zusammenstellen von Paaren bei dieser Art bereitet den Tiergärtnern oft genug Kopfzerbrechen, denn wenn die Chemie nicht stimmt, äußert sich das in vehementer Aggression. Hammerköpfe sind hierbei absolut kompromisslos. So dauerte es auch einige Zeit, bis im Zoo Duisburg ein harmonisierendes Paar etabliert werden konnte.
Besonders jetzt während der Balzzeit führen sie bei Begegnungen mit Artgenossen eigentümliche »Tänze« auf, wobei sie auch recht hoch in die Luft springen und „japsende“ Rufe ausstoßen. Derzeit bauen die Hammerköpfe in der geräumigen Freiflugvoliere der Fasanerie an ihrem in der Vogelwelt einzigartigen Nest. Alles was nicht niet- und nagelfest und irgendwie geeignet erscheint, wird auf einer Nisthilfe in rund 1,50 m Höhe kunstvoll und geschäftig verbaut. Das Nest ist mit einem Durchmesser bis zu 1,80 m absolut riesig! Durch ein Schlupfloch gelangen die Vögel in die kleine Innenkammer. Beide Partner benötigen Monate bis zur Fertigstellung des Nestes. Interessanterweise wird zu jeder Brutsaison ein neues Nest errichtet. Das Gelege besteht aus 3-7 weißen Eiern und wird von beiden Altvögeln etwa 30 Tage lang erbrütet.
Hammerköpfe können in großen Flugvolieren problemlos mit anderen Vogelarten vergesellschaftet werden. So erleben die Besucher in der Afrika-Voliere auch Hagedasch-Ibisse, die zu den klassischen Vögeln Afrikas zählen und dessen weitreichende, rau klingende Rufe allen Safarireisenden bestens vertraut sind. Oder die Boden bewohnenden Kaptriele, die sich durch einen großen Kopf mit riesigen gelben Augen auszeichnen. Dieses Erscheinungsbild hat ihnen im Volksmund auch die Bezeichnung Dickkopf oder Glotzauge eingebracht. Und nicht zu vergessen die zu den Kuckucksvögeln zählenden Schildturakos, die überaus farbenprächtig sind und deren gelbes Schild am Oberschnabel, das bis zur Stirn hinauf reicht, namensgebend ist. (13.11.2008)
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Shensi-Takin: |
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@IP66: Was der Zoo sicher schon macht-via ueblicher Schaedlingsbekaempfungsmassnahmen. (13.11.2008)
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Daraus ergeben sich ja ganz neue Perspektiven - allerdings bleibt die Problematik, wie man die Mäuse aus den Kunstfelsen der duisburger Anlage entfernt, ohne dafür mykobakterienverbreitende Mäusevertilger zu verwenden, die auch noch aus Australien kommen sollen. (13.11.2008)
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Shensi-Takin: |
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Bzgl. Duisburger Baumkaengurus: die sind mW trotz anderweitiger Berichte nicht tot, sondern nach Koeln geschickt worden. Grund ist der positive Mykobakterien-Nachweis. Weiss allerdings nicht mehr, ob MOTT (insbesondere Mycobacterium avium wird bei Baumkaengurus des oefteren festgestellt) oder nicht. Da fuer die aktuelle Duisburger Tieraerztin wie schon in ihrer Zeit in Heidelberg Mykobakterien sozusagen ein "pet project" sind, ist sie beim Nachweis und Eingrenzung pathogener Mykobakterien-Faelle sehr gruendlich.
Und ja, @Sacha, manche Mykobakterien koennen klassenuebergreifend uebertragen werden. Bekanntestes Bsp.: Tuberkulose. Ob hier die Lachenden Haense in diesem Fall wirklich "die" Uebeltaeter waren...? (13.11.2008)
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So viel ich weiß, ist die Erdmännchenanlage in Duisburg bereits besetzt. Ein Kropfgazellenbock hat die Vergesellschaftung ganz gut ertragen, doch scheint es, insbesondere mit den Stacheln der Stachelschweine, ganz erhebliche Probleme zu geben, wenn Antilopen mit diesen im Berührung kommen. Mir scheint jedoch, daß die Anlage mit ihrem jetzigen Besatz durchaus attraktiv ist, zumal ich selten irgendwo so aktive Stachelschweine gesehen habe wie dort. (12.11.2008)
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Jörn Hegner: |
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im zoo duisburg wird ja gerade eine erdmännchen-anlage gebaut . vorläufig sind die ja beim raubtierhaus . was kommt eigentlich danach rein ins gehege , so bald die erdmännchen umziehen werden . weil vorher waren darin zebramangusten und davor streifenhyänen , weiss ich noch von meinen ersten besuch 1993 . (12.11.2008)
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Jörn Hegner: |
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in den gehege für die stachelschweine , marabus , gänsegeier und helmperlhühner sind dafür mal wieder irgendwelche huftiere geplant . weil die nyalas gibts dort nicht mehr und davor waren darin persische kropfgazellen . mit den hatte es doch auch nicht so gut geklappt . (12.11.2008)
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Ich habe am letzten Sonntag in Arnheim gelernt, daß es keinesfalls ein Nachttierhaus braucht, um aktive Erdferkel beobachten zu können - das wird wohl auch in Duisburg funktioniert haben. (11.11.2008)
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Anna Lena Stephan: |
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Wo soll der einzelne Tonina denn sonst hin? Sie werden ihn wohl behalten, zumal Toninas ja auch in der Natur teilweise Einzelgänger sind. Allerdings wirkte der Gute etwas gelangweilt. Ich habe mich gefragt, ob es nicht sinnvoll wäre, ihm mehr Beschäftigung zu bieten. Er hat mit etwas Laub gespielt, vielleicht wäre Spielzeug sinnvoll. (11.11.2008)
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Jörn Hegner: |
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die erdferkel , die ganz früher im zoo duisburg lebten stammten die aus einen anderen zoo oder waren das wildfänge . blieben die denn dort bis zum tod . eine geeignete nachtieranlage hatten die wohl auch nicht dafür . (11.11.2008)
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Man hat die Anlage vor nicht allzu langer Zeit recht aufwendig renoviert, kämpfte allerdings schon lange gegen Mäuse, wobei de Vögel helfen sollten. Ich würde das Problem auch als eine typische Folge von Vergesellschaftungen sehen, die immer einen Rest Unberechenbarkeit beinhalten - allerdings wird manche Kunstfelsanlage solchen Schadnagerpopulationen Lebensraum bieten.
Dennoch ist davon auszugehen, daß man, wenn man Baumkänguruhs bekommt, diese auch dort ausstellen wird. Auf der anderen Seite gibt es hier am Rhein ja sehr viele Halter der Form, so daß andere Überlegungen naheliegen, auch wenn man sich des Hauses und der Umgebung wegen geographisch gebunden fühlt. (11.11.2008)
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Jörn Hegner: |
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der eine tonina , den es noch dort im rio negro-haus gibts bleibt der etwa auch noch bis zum tod . später sind doch vielleicht für das becken seekühe geplant . (10.11.2008)
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Sacha: |
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Ein herber Verlust. Das zeigt mal wieder, wie vielfältig Tierkrankheiten sein können, die hier offenbar sogar Klassenübergreifend wirken.
@IP66: Wie sieht es denn mit neuen Matschies für Duisburg aus? Will man einen zweiten Versuch wagen? (10.11.2008)
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Sie fielen einer durch die lachenden Hänse eingeschleppten Krankheit zum Opfer. (10.11.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Ich habe gerade gelesen, dass die Matschie-Baumkängurus nicht mehr in der Zootierliste für Duisburg geführt werden. Weiß jemand mehr?
(10.11.2008)
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Ich bin ein wenig überrascht darüber, daß es im so arten- und auch limikolenreichen Gewalt-Zoo keine Rotschenkel gegeben haben soll - in den 70er Jahren sah man die Art recht zuverlässig selbst in Wildparks wie jenem in Dormagen. (07.11.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Rotschenkel: neue Tierart im Zoo Duisburg
Die frei begehbaren Vogelvolieren der Fasanerie im Zoo Duisburg erfreuen sich bei den Besu-chern immer großer Beliebtheit, denn selten ist der Kontakt zu Zootieren derart direkt. Wer ruhig und besonnen auf den Wegen bleibt, dem huscht schon mal der eine oder andere Vogel durch die Beine hindurch oder fliegt einem im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren.
Mit vier Rotschenkeln aus dem NaturZoo Rheine gesellen sich seit kurzem nicht nur weitere Gehegegenossen zu den Austernfischern und Großen Brachvögeln in der speziell als Watvo-gelanlage gestalteten Voliere. Die Rotschenkel stellen darüber hinaus auch eine Art dar, die im Zoo Duisburg bislang noch nicht gepflegt wurde.
Rotschenkel sind die häufigsten einheimischen Wasserläufer. Der schlanke Schnepfenvogel mit den orangeroten Beinen (namensgebend!) wird etwa 30 cm groß und selten schwerer als zwei Tafeln Schokolade. Männchen und Weibchen lassen sich allein am Federkleid kaum unterschei-den.
Der Rotschenkel lebt an Küsten und flachen Gewässern wie Mooren, Tümpeln und Feuchtwiesen in fast ganz Europa. In Deutschland trifft man ihn als häufigen Brutvogel an der Küste an, außerhalb der Brutzeit kann man ihn in größeren Ansammlungen vor allem im Bereich des Wattenmeers beobachten. In Deutschland wird der Bestand auf lediglich 10.000 Brutpaare geschätzt, was leider einen Eintrag in die Rote Liste mit sich brachte.
Im Zoo Duisburg finden sich die vier Rotschenkel in guter und einträchtiger Gesellschaft zu Austernfischern und Großen Brachvögeln wieder und bewohnen nun eine entsprechend gestal-tete Anlage: ein Bachlauf schlängelt sich durch das Gehege, der die Möglichkeit zum Bad ge-nauso mit sich bringt als auch, um dort nach Nahrung zu stochern. Schon von weitem blitzen viele Kubikmeter feinster Silbersand, der die sensiblen Vogelfüße weich bettet. Bleiben noch Bäumchen, Sträucher und Gräser, die die Gärtner ausgesucht und als Aufbaum- oder Rück-zugsmöglichkeiten angepflanzt haben.
Wer in Zukunft ein „tjüt“ mit leicht jodelndem Charakter vernimmt, der weiß jetzt: es sind die Rot-schenkel!
(07.11.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Halloween im Zoo
- präsentiert von Unitymedia -
Wie in den vergangenen Jahren begrüßt der Zoo Duisburg auch in diesem Jahr die dunklere Jahreszeit mit einer schaurig-schönen Halloweenparty. Pünktlich um 17.00 Uhr öffnen sich am 31.10.08 die Zoo-Pforten für neugierige Besucher, die gerne auch in Grusel-Verkleidung erscheinen dürfen, um den Zoo einmal ganz anders zu erleben.
Bis 22.00 Uhr (Kassenschluss 20.00 Uhr) können Groß und Klein in herbstlichem Dunkel und schaurigem Nebel beleuchtete Tiergehege, einen Blinde-Kuh-Tastpfad, eine Kinder-Disco und ein Harry-Potter-Haus besuchen. Feurige Stelzenläufer sind ebenso dabei wie viele tierische Zoobewohner, die sich auf den Außengehegen befinden und dem bunten Treiben zuschauen.
Karten sind durchgehend an den Zookassen zum Preis von 11,-- € für Erwachsene und 5,50 € für Kinder erhältlich.
Freitag, 31.10.2008, 17.00 - 22.00 Uhr (Achtung: Kassenschluss 20.00 Uhr!)
Programm Halloween 2008
18.00 - 22.00 Uhr
Alle Tierhäuser geöffnet inkl. RWE Delfinarium (keine Vorführungen)
Geöffnete Kioske an Landschaftsbrücke, Waldschenke, Spielplatz und RWE Delfinarium
Blinde-Kuh-Pfad an der Fossaanlage
Kürbispyramide am RWE Delfinarium mit Gewinnspiel (Gewinner werden benachrichtigt)
Im Chinesischen Garten
„Die Erschrecker“ von der Bühne 47
Sanitätsdienst an der Waldschenke
Harry Potter-Haus im Aquarium mit Gruseldeko und „* Butterbier“- Ausschank
Kinderdisco an der Waldschenke
Didgeridoo am Koala-Haus
Seelöwen-Becken, Afrikanum, Nasenbären und Wisente in mystischer Beleuchtung
Geisterbahn neben dem Affenhaus
Gruselgesichter Schminken an der Landschaftsbrücke und im Rio Negro
18.00 und 19.30 Uhr Sondervorführungen bei den Seelöwen
18.00 - 21.30 Uhr
Präsentation von Spinnen und Schlangen im Rio Negro
18.30 und 20.30 Uhr
Feuerschlucker an der Landschaftsbrücke
19.00 und 21.00 Uhr
Feuerschlucker am Kinderspielplatz
18.30 / 19.30 / 20.30 / 21.30 Uhr Zaubervorführung in der alten Zooschule hinter dem Affenhaus
(28.10.2008)
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Michael Mettler: |
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Wie gesagt: Es lag vielleicht noch nicht mal an den Haltungsbedingung, vielmehr wohl am Stressmanagement beim Fang und Transport. Wenn ich mich recht an W. Gewalts Schilderungen erinnere, dann "wuchsen" den Jacobitas innerhalb kürzester Zeit blumenkohlartige Verpilzungsflächen auf jeder kleinsten Schramme. Selbst wenn es vor 30 Jahren schon ein Mittel gegen diesen speziellen Pilz gegeben haben sollte, war damit noch lange nicht der vielleicht eigentliche Auslöser behoben, nämlich der Stress beim Fang und bei der Zwischenhälterung im Ursprungsland. Beim ersten Import war man ja noch auf einen Händler hereingefallen und glaubte, vor Ort bereits gefangene und eingewöhnte Tiere abholen zu können, so dass als Folge eine "Dann-machen-wir-es-eben-selbst"-Aktion unter Primitivbedingungen stattfand; beim nächsten Versuch flog man ja deutlich besser vorbereitet nach Südamerika.
Letztlich war es gerade der "Verursacher" Gewalt, der seine Probleme und Misserfolge auch offen schilderte. Hinter so manchem aus dem Handel erworbenen, "gewöhnlichen" Zootier vom Turako über das Gürteltier bis zur Kröte steckte wahrscheinlich eine ähnliche Geschichte - nur dass der jeweilige Zoodirektor sich das Tier bequem vom Schreibtisch aus bestellte und daher nicht zum Augenzeugen der Eingewöhnungsprobleme wurde. (21.10.2008)
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Anna Lena Stephan: |
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Das ist wohl wahr.
Andererseits hätte ich als Zoo nach den ersten gestorbenen Jacobitas und vor einem Neuimport angefangen, Haltungsbedingungen zu verändern (auch auf die Gefahr hin, dass wieder Tiere sterben). Auch das ist wieder nur als leichte Kritik aufzufassen und ist die Meinung aus heutiger Zeit. Dass es damals andere Ansprüche an Zootierhaltung gab ist mir klar.
(Außerdem ist es wahrscheinlich das Bedauern, dass es heute keine so reichliche Auswahl an Walartigen mehr in Duisburg gibt. Wer weiß, wie es mit rechtzeitigen Haltungsverbesserungen gewesen wäre...) (21.10.2008)
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IP66: |
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Man kann über die Importe diskutieren - aber wenn man alle Walarten zusammennimmt, ist die Erfolgsquote höher als bei manchem Blätteraffenimport oder auch bei der Etablierung der kölner Saiga-Zucht. Bei den Belugas hat sogar der Erstbestand ohne jeden Verlust sehr lange gelebt, bei den Flußdelphinen sind über die Hälfte der Tiere sehr alt geworden und selbst bei den Jacobitas gab es einen Haltungsrekord. Wirklich erfloglos kann man wohl nur den Schweinswalversuch nennen.
Insofern würde ich Duisburg schon eine Art Pionierfunktion einräumen, mit beträchtlichen Erfahrungszuwächsen bei der Haltung von Walartigen, wobei sich ja von den Jacobitas abgesehen von allen anderen Arten auch heute noch kleine Populationen in menschlicher Obhut befinden. (21.10.2008)
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Michael Mettler: |
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Ich erinnere mich an kein Foto, auf dem mal alle Bewohner zusammen zu sehen waren... Bei meinem ersten Besuch Anfang der 80er hatte ich noch das Glück, alle drei Belugas und drei Jacobitas zusammen zu sehen, aber alle zusammen fotografiert habe ich auch nicht. (21.10.2008)
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Anna Lena Stephan: |
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War auch keine Kritik, sondern Interesse...
Gibt es Fotos aus der Zeit des voll besetzten Walariums? (21.10.2008)
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Michael Mettler: |
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Das mit dem "nicht lange leben" ist relativ. Die Belugas hatten es schließlich genauso eng im Becken wie die Jacobitas und lebten darin sehr lange...
Wenn ich mich recht erinnere, waren die Todesursachen bei den Jacobitas vor allem Pilzbefall kurz nach dem Import sowie der Umstand, dass die weiblichen Tiere von "liebestollen" Männchen zu Tode drangsaliert wurden - auch das sehr bald nach dem Eintreffen. Genaueres findet sich m.E. in Wolfgang Gewalts Buch "Auf den Spuren der Wale", in dem er u.a. die Jacobita-Fangaktionen - der Zoo holte sich die Tiere selbst aus der Wildbahn, da sie nicht über den handel zu beziehen waren - schildert. Wenn man so will, hatte der Zoo bei den meisten Individuen gar nicht erst die Zeit, grobe Fehler bei der Haltung zu machen, weil sie durch die erwähnten Ursachen schnell dezimiert wurden. Ich bin kein Tiermediziner, aber die Sache mit dem Pilzbefall hört sich für mich sehr nach Stressfolgeerscheinung an, und dass die Männchen derart ruppig mit den Weibchen umgehen würden, konnte man schließlich mangels vorliegender Erfahrungen mit der Tierart nicht einkalkulieren. Die beiden Schweinswale waren meiner Erinnerung nach vorgeschädigte Tiere.
Es gibt sicher zwei Sichtweisen zu diesen ganzen Haltungsversuchen und ich will dem Duisburger Zoo und seinem damaligen Direktor auch keineswegs einen Heiligenschein aufsetzen, aber wären es andere Tiere als Delfine gewesen, hätte man Fehlschläge gleicher Art wahrscheinlich schlichtweg als Pechserie abgebucht. (21.10.2008)
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Anna Lena Stephan: |
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Das heißt, der Besatz des Walariums waren
1978 und 1980 3 Belugas, 6 Commersondelfine, 1 Schweinswal
Ganz schön eng. Kein Wunder, dass die Tiere nicht lange lebten.
Woher bekam der Zoo denn immer wieder Commerson-Delfine und woran lag die geringe Überlebensrate?
(Ich weiß, ich stelle viele Fragen...) (21.10.2008)
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Michael Mettler: |
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Die Schweinswale waren bei den Belugas einquartiert, die Sotalias bei den Großen Tümmlern. (20.10.2008)
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Anna Lena Stephan: |
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Habe mir die Zootierliste angesehen (war entsetzt über den Commerson-Delfin-Verbauch).
Wo lebten die Sotalias und die Schweinswale denn? (20.10.2008)
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Michael Mettler: |
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Wo die Toninas vor dem Umzug in "Rio Negro" lebten, befanden sich im Originalzustand des Hauses große Aquarien für Karpfen usw., die für die Flussdelfine zusammengelegt und durch einen rückwärtigen Bereich erweitert wurden. Das war dann gewissermaßen der "Anbau".
Zu den Haltungsdaten findet sich Einiges unter www.zootierliste.de (ehemalige Haltungen).
(20.10.2008)
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Anna Lena Stephan: |
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Ich weiß nicht, ob wir das Thema schon mal hatten, aber ich habe in einem Zoo-Buch von 1978 einige interessante Fakten zur Wal- und Delfinhaltung in Duisburg gefunden:
- die ersten beiden Belugaweibchen mussten 1969 ein halbes Jahr zwangsgefüttert werden
- es wurden 5 Toninas gefangen und in einem "Anbau am Haus der 1000 Fische" in einem speziellen Tonina-Pool untergebracht
- 1978 gab es neben den aufgezählten Belugas, Toninas und Großen Tümmler auch noch zwei Guayanadelfine (habe gegoogelt, dass das das selbe ist wie Sotalia-Delfine) in Duisburg gab
- 1978 sollten auch noch 2 Schweinswale dazu kommen
- Vom Jacobita-Delfin war keine Rede
Jetzt tauchen für mich Fragen auf:
War vielleicht der spätere Tonina-Pool, der meiner Meinung nach nicht in einem Anbau war, gar nicht der ursprüngliche?
Von wann bis wann waren die Sotalias in Duisburg und wo waren sie untergebracht?
Ist das Schweinswal-Projekt je Wirklichkeit geworden?
(20.10.2008)
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Die Sensation ist perfekt:
zweite Gorillageburt!
Zoo Duisburg wird zum Gorilla-Kindergarten
Die Gorilla-Nachrichten nehmen kein Ende: erneut dreht sich am Kaiserberg alles um die sanftmütigen Menschenaffen, denn keine 10 Wochen nach der sensationellen Geburt des ersten Jungtieres in der Geschichte des Zoo Duisburg durch die erstgebärende 12jährige SAFIRI hat erneut ein Gorillaweibchen ein gesundes Baby zur Welt gebracht!
Dieses Mal ist VIZURI die glückliche, ebenfalls erstgebärende Mutter. Quadratisch, praktisch, gut. Der bekannte Werbespruch einer Süßigkeiten-Firma trifft auch für die 1995 im Zoo Zürich geborene und seit 6 Jahren im Zoo Duisburg lebende VIZURI zu, schließlich ist sie – von den Körperproportionen her betrachtet – der „kompakteste“ unter den Duisburger Gorillas. Am Ende der Tragzeit, die auch bei den mit uns nahe verwandten Menschenaffen gut 9 Monate beträgt, hatten sich nicht nur die Pfleger immer wieder augenzwinkernd Sorgen gemacht, wie viele Babygorillas denn aus dem prallen Bauch wohl kommen mögen?
Am gestrigen Mittwoch schließlich war es dann soweit. Und es lief eine Wiederholung dessen ab, was die Zooverantwortlichen bei SAFIRI erleben durften: eine Bilderbuchgeburt, bei der es nichts anderes zu tun gab, als einfach zuzuschauen und sich daran zu erfreuen. Anthropomorphismen sind unter Fachleuten nicht unbedingt gerne gesehen, aber hier darf zu Recht behauptet werden, dass sich Stolz und Freude auch in den Gorillagesichtern breit machten.
Einen großen Vorteil hatte Vizuri sicherlich, auch wenn sie mit ihrer eigenen Schwangerschaft selbst am meisten beschäftigt war: die Gruppe war stets zusammen, auch als SAFIRI gebar. VIZURI konnte sich so jede Einzelheit einer Geburt, das anschließende Handling des Babys sowie die ersten Wochen der Aufzucht aus unmittelbarer Nähe anschauen und daraus für sich und ihr eigenes Jungtier lernen. Besser hätte es aus Sicht der Mitarbeiter nicht laufen können!
Das dritte Weibchen im Bunde – MOMO – macht überhaupt keine Anstalten, eifersüchtig zu werden. Sie rutscht derzeit in eine doppelte Tantenrolle, die sie sehr beschäftigen wird. Kontakt zu VIZURIs Jungtier hatte sie wenige Zeit nach der Geburt aufgenommen. Wer weiß, da der Vater der beiden Babys, Noch-Schwarzrücken MAPEMA, auch MOMO deckt, wird im Jubiläumsjahr des Zoo Duisburg (75jähriges Bestehen) der jetzt entstandene Gorilla-Kindergarten vielleicht komplett???
(16.10.2008)
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Verkehrte Welt:
Mini-Hirsche unter Riesen-Kranichen
Wer die knapp kniehohen Chinesischen Muntjaks im dichten Dschungel entdecken will, wird in deren ost- und südostasiatischer Heimat wenig Erfolg haben; eher verraten sich die rehbraunen Zwerghirsche durch ihr lautes „Bellen“, das Großwildjäger früherer Zeiten zu nutzen wussten, weil die scheuen Einzelgänger auf diese Weise die Gegenwart von Tiger, Elefant oder Riesenbüffel verraten konnten. Im Zoo Duisburg dagegen hat man eher Gelegenheit, die agilen Mini-Hirsche ausgiebig zu beobachten.
Im letzten Jahr begann der Zoo Duisburg deren Haltung sowohl auf den Anlagen für Kleine Pandas als auch für Saruskraniche. Beide Gemeinschaftshaltungen haben sich problemlos etabliert und sogar noch im selben Jahr Nachwuchs verzeichnen können.
Seit kurzem flitzt erneut ein Hirschjungtier zwischen seinen Eltern und den größten Kranichen der Welt, den Saruskranichen, über die Anlage. Bald werden die Pfleger wis-sen, welches Geschlecht das Kleine hat. Ist es männlich, darf es sich im ausgewachse-nen Zustand über ein in Relation zur Körpergröße auffallend hochwüchsiges Geweih „freuen“, wobei die eigentlichen Geweihstangen zwar kurz, die sie tragenden Rosenstök-ke dagegen überlang den Vorderschädel zieren.
Um Kuscheltiere handelt es sich bei den durchaus recht wehrhaften und selbstbewuss-ten Zwerghirschen ganz und gar nicht. In Zoologischen Gärten werden Muntjaks vom Tierpflegepersonal mit Vorsicht behandelt; nicht wegen ihrer spitzen Geweihe, sondern der verlängerten Eckzähne im Oberkiefer wegen, die wie scharfe Hauer erhebliche Ver-letzungen zufügen können. Insofern stehen sich Mini-Hirsche und Saruskraniche bzw. Kleine Pandas auf ihren Anlagen grundsätzlich mit gebührendem Respekt gegenüber.
(14.10.2008)
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Das ist ein schöner Erfolg für das in den in Sachen Vogelhaltung ja eher sensationsarmen Zoo! (01.10.2008)
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Südliche Hornraben: Zoo Duisburg gelingt Erstzucht!
Endlich hat es geklappt: das seit Jahren harmonisierende Paar an Südlichen Hornraben hat sein erstes Jungtier. Diesem wird die große Freude seitens der Zooverantwortlichen und Pfleger sicher nicht bewusst sein, woher soll es auch wissen, dass es eine Erstzucht dieser Tierart im Zoo Duisburg ist!
Aufmerksame Besucher entdecken die mit einer Körpergröße von über 1 m größten Vertreter der afrikanischen Nashornvögel frei laufend im weitläufigen Giraffenschauhaus. Denn mitnichten ist das Haus leer, wenn die Netzgiraffen tagsüber auf ihrer Freianlage weilen. Ohnehin sind die Hornraben von weitem meist schon an ihren voluminösen Ruflauten zu erkennen. Fast schon in der Art eines Subwoofers schallen diese in der Natur über mehrere Kilometer hinweg. Die Part-ner rufen abwechselnd und schätzen vermutlich ihre Distanz zueinander ab, wenn sich die zu-meist Boden bewohnenden Vögel bei der Nahrungssuche im hohen Gras der Steppe nicht sehen können.
Hornraben sind unverwechselbar: einheitlich schwarzes Gefieder, weiß abgesetzte Handschwin-gen, knallrot sowohl an den unbefiederten Gesichtspartien als auch am vorderen oberen Teil des Nackens und an dem arttypischen Kehlsack. Dazu umwerfend lange Wimpern!
In noch abgespeckter Farbversion, da in jugendlichem Federkleid, erkennt man seit neustem das mittlerweile knapp 4 Monate alte, männliche Jungtier. Hornvögel nisten in Bruthöhlen, wobei die Hornraben dahingehend eine Ausnahme bilden, dass sie sich zum Brutgeschäft nicht ein-mauern. Es bleibt aber dabei, dass der fürsorgliche Hahn Futter an die Höhle bringt. Nach rund 5-6 Wochen schlüpft der Jungvogel, bis er nach weiteren 80 Tagen erstmals die Höhle verlässt. Zu dem Zeitpunkt ist er schon auf dem besten Wege, seine Eltern größenmäßig einzuholen. Letztere werden ihn in den kommenden sechs Monaten bis zur Entwöhnung weiterhin mit unzähligen Mäusen und Heuschrecken füttern.
(30.09.2008)
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Kirk-Dikdik-Antilopen:
Windspiele im Zoo Duisburg
Es ist immer wieder erstaunlich, welche Größenunterschiede innerhalb von Tiergruppen auftreten. Elenantilopen bringen locker 600 kg auf die Waage, Windspielantilopen wie die Kirk-Dikdiks gerade einmal den hundertsten Bruchteil davon. Insofern mag man sich leicht vorstellen können, zu welchem Windspiel die mit 6 kg kleinsten Antilopen Afrikas bei einer steifen Brise werden!
Diese im Zoo Duisburg seit nicht einmal 10 Jahren gepflegte Antilopenart hat einige Besonderheiten. Die nur 30 cm großen Kirk-Dikdiks haben graubraunes Fell mit auffälligen weißen Augen-ringen. Nur die Männchen haben kleine, bis zu 12 cm lange Hörner. Wie alle Windspielantilopen haben auch sie einen markanten Haarschopf, der bei Erregung aufgestellt werden kann.
Zwergrüssel nennt man sie auch, und aufmerksame Besucher sehen durchaus die zu einem kleinen Rüssel verlängerte Schnauze am Tier, die sich in alle Richtungen bewegt. Zum Schutz vor Hitze können Kirk-Dikdiks nämlich das Blut in den langen Nasengängen abkühlen.
Und dann wäre noch die Geburt zu erwähnen. Nach einer Tragzeit von ca. 6 Monaten bringt das Weibchen ein Jungtier zur Welt. Ungewöhnlicherweise wird das Jungtier mit dem Kopf voran, aber mit nach hinten geklappten Vorderläufen geboren. Bei den meisten Huftieren treten sowohl der Kopf als auch die Vorderläufe als erstes heraus.
So weit ist das Paar im Zoo Duisburg noch nicht, denn das 3jährige Weibchen wurde erst vor kurzem mit einem jungen Männchen zusammengeführt, welches aus Hannover kam. Die beiden erkunden gerade gemeinsam ihre Außenanlage, die sie mit den majestätischen afrikanischen Kori-Trappen harmonisch teilen, und beginnen, ihre dauerhafte Einehe zu festigen.
(11.09.2008)
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Eine Naturbrut in aller Öffentlichkeit - und das auf einem Teich, der von den Besuchern umlaufen werden kann und wenig Landfläche aufweist - anscheinend orientieren sich die duisburger Pelikane nur bedingt an aktuellen Schwimmvogelhaltungsmoden ... (09.09.2008)
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Anschlusserfolg an die Erstzucht von Rötelpelikanen
Wohl kaum eine andere Vogelgruppe dürfte auch nicht fachkundigen Tierfreunden so bekannt sein wie die der Pelikane. Von den insgesamt 7 Arten dieser Ruderfüßer leben alle gesellig ebenso wie sämtliche Formen erkennbar sind an ihren stark dehnbaren Hautsäcken (Kehlsäcken) zwischen den Unterschnabelästen; der Oberschnabel dient dabei als Deckel beim Pressen und Abschlucken der Futterfische.
So unkompliziert die Haltung und Pflege der meisten Pelikanarten in Zoologischen Gärten ist, so extrem schwierig bleibt deren Zucht. Mehrfach hat es in den letzten Jahren in der Gruppe der Duisburger Rötelpelikane Balz und versuchten Nestbau gegeben, aber erst im letzten Frühling gelang es erst einem Jungvogel, später dann weiteren zwei, aus den dickschaligen Eiern zu schlüpfen und sich auf der lose zusammengesteckten Reisigunterlage zu halten. Zunächst zeigen sich die Schlüpflinge nackt, nach rund 10 Tagen erst sprießt den Rötelpelikanen ein schneeweißes Dunenkleid, das für weitere 3 Monate den Jungvogel warmhalten wird.
In diesem Dunenkleid präsentiert sich gerade Nachwuchs Nr. 4 den Zoobesuchern. Mitten auf der kleinen Insel des Flamingoteiches (hinter dem Haupteingang) hocken derzeit sämtliche Altvögel um den fußballgroßen Sprößling herum. Und besser noch: zwei weitere Altvögel hocken auf je einem Ei und lassen auf weiteren gesunden Nachwuchs hoffen.
Wenn auch Rötelpelikane in ihrer Heimat - Afrika südlich der Sahara - weder selten, noch als Gäste in Zoos ungewöhnlich sind, so bleibt doch die Zucht dieser stattlichen Ruderfüßler ein schwieriges Problem; umso erfreulicher ist es, dass die Zucht im Zoo Duisburg nicht nur geglückt ist, sondern auch alle Anzeichen für ihre Dauerhaftigkeit sprechen.
(09.09.2008)
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KLEINER DODO jetzt auch im Zoo Duisburg
Der quirlige Zeichentrick-Orang-Utan KLEINER DODO war vor kurzem der Star auf deutschen Kinoleinwänden. Mitten in den unendlichen und unerforschten grünen Tiefen des Regenwaldes erlebte der KLEINE DODO zusammen mit seinen Eltern und besten Freunden, darunter Nashornmädchen Patna, viele spannende Abenteuer. Hunderttausende von Kinobesuchern, und hier natürlich ganz besonders die Kleinen unter uns, waren hingerissen von der Kinoproduktion. Klar, dass alle sehnsüchtig auf den DVD-Start warten!
Am kommenden Samstag, 06. September, ist es endlich soweit! Zum DVD-Start veranstaltet die MMmedia GmbH, Barsbüttel, zusammen mit dem Zoo Duisburg ein exklusives Event: der KLEINE DODO kann hautnah erlebt werden! Und es kommt noch besser: jedes Kind, das den Zoo besucht, kann sich mit ihm fotografieren lassen! Dazu wird technisches Fotoequipment von höchster Qualität eingesetzt. Die Fotos entstehen vor fast naturnaher Kulisse mit Hilfe einer speziell angefertigten Fotowand und werden direkt und sofort vor Ort gedruckt.
Welcher Ort könnte dazu besser passen als das Affenhaus des Zoo Duisburg, wo sich derzeit zwei junge Orang-Utan-Babys herumtollen? CILI und MANGGALI wurden im letzten Jahr geboren und entwachsen erst so langsam ihren Kinderschuhen. Noch ganz klein und etwas unbeholfen, erkunden sie ihre Anlage bis in den letzten Winkel auf manchmal waghalsigen Klettertouren. Sie werden sich sicher über den übergroßen Orang-Utan vor ihrem Gehege wundern!
Am Samstag, 06. September 2008, ab Kasseneinlass um 9 Uhr dürfen sich die Kinder am Affenhaus des Zoo Duisburg kostenlos fotografieren lassen.
(04.09.2008)
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Neon-„beleuchtung“ im Piranha-Becken
Ganz ernst gemeint ist die Überschrift zwar nicht. Aber da seit kurzem ein
350 Fischkopf starker Schwarm knallbunter Roter Neonfische das Becken der Piranhas bevölkert, ist der Titel auch nicht ganz abwegig.
Der Rote Neon, auch Kardinaltetra genannt, hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet, das von Venezuela über Brasilien bis nach Westkolumbien reicht. Bis vor ein paar Jahren grundsätzlich als Schwarzwasserfisch (die dunkle, kaffeebraune Farbe von Schwarzwasser ist durch das Mitführen von gelösten Säuren bedingt) angesehen, steht nach neuesten Untersuchungen fest, dass der Rote Neonfisch Biotope im Klarwasser bevorzugt und sich in beschatteten Arealen aufhält.
Diese Verhältnisse finden die maximal 4 cm großen, leuchtend rot gefärbten Süßwasserfische ausreichend auch im Piranha-Becken vor. Denn die ebenfalls aus Südamerika stammenden Raubfische, die aufgrund ihrer messerscharfen Zähne für viele Schauermärchen herhalten müssen und durch das Töten kranker oder verletzter Fische doch nur Gesundheitspolizei spielen, müssen in Aquarien mit dichter Bepflanzung gehalten werden, in denen die Fische Unterschlupf finden. Ansonsten laichen Piranhas nicht ab.
Wer also in den kommenden Tagen das Aquarium des Zoo Duisburg besucht, sollte durch das weithin sichtbare Funkeln des schillernden Fischschwarms nicht lange nach dem Piranha-Becken suchen müssen.
(02.09.2008)
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Bildungswochenende im Zoo!
Fledermauslehrgang und Großer Artenschutztag
Das Bauwerk Zoo steht auf vier tragenden Säulen: Natur- und Artenschutz, Forschung, Bildung und Erholung. An diesem Wochenende ist für die kleinen und großen Besucher von allem wieder reichlich dabei. Und das laut Wettervorhersage bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen!
Am Samstag, 30.08., lädt Peter Allenschläger, Fledermausexperte und Naturschutzbeauftragter des Zoos, wieder zu einem Seminar über Fledermäuse alle Interessierten an den Kaiserberg. Neben einer Besichtigung der Fledermaus-pflegestation im Zoo, für die Aufzucht kranker und verletzter Fledermäuse, wird über die Rettung einer Fledermauspopulation aus Duisburg Wedau berichtet sowie Grundlagen zum Schutz der Tiere anhand von Arbeitsblättern erarbeitet. Darüber hinaus gibt es umfassende Informationen zur Biologie und Lebensweise unserer 21 heimischen Fledermausarten. Das Seminar ist kostenlos, lediglich der Zooeintritt muss gezahlt werden. Treffpunkt ist am Wasserpavillon im Chinesischen Garten in der Zeit von 13 bis 16 Uhr.
Am Sonntag, 31.08., startet der Zoo Duisburg seinen alljährlichen Großen Artenschutztag. Ganztägig werden an mehreren Ständen Spezialisten, Zoll- und Bundesämter sowie diverse Naturschutzorganisationen Informationen zu den brennenden Problemen des Artenschutzes geben. Gerade der Zoo Duisburg nimmt wesentlich am Artenschutz teil, da er nicht weniger als fünf Zuchtprogramme für teils hoch bedrohte Tierarten wie Fossa, Pinselohrschwein, Bären-stummelaffe, Koala und Nacktnasenwombat international koordiniert.
Um 13 Uhr lädt fachkundiges Servicepersonal darüber hinaus zu einem gemütlichen Rundgang entlang der Zoo-Freianlagen zu natur- und artenschutzrechtlichen Themen ein. Die Führung ist kostenfrei, es fällt nur der Zooeintritt an. Treffpunkt ist am Haupteingang des Zoo Duisburg an der Mülheimer Straße.
(28.08.2008)
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Zum Glück hinter Glas: giftige Rotfeuerfische!
Zum Stichwort „giftige Tiere“ fallen einem sofort manche Schlangen ein. Der eine oder andere Terrarianer nennt fachkundig noch die Krustenechsen. Aber FISCHE?
Die beiden Rotfeuerfische, die der Zoo Duisburg in einem seiner Korallenbecken im Aquariumsgebäude zeigt, gehören zweifelsfrei dazu! Systematisch zählen Rotfeuerfische zu der Familie der Skorpionsfische, zu denen die giftigsten Fische der Welt gehören. Auch Rotfeuerfische besitzen Giftdrüsen am Grunde der ersten Rückenflossenstacheln. Bei Druck auf die Stacheln wird das Gift herausgespritzt. Allerdings sind Feuerfische keineswegs aggressiv. Sie greifen niemals an. Das Gift dient den Fischen ausschließlich der Verteidigung gegenüber Feinden. Die Wirkung des Giftes wird vielfach mit dem Gift einer Kobra verglichen.
Rotfeuerfische gehören zu den auffälligsten Fischen, die gerne in Seewasseraquarien gehalten werden. Über Körper und Kopf der korallenroten Fische laufen zahlreiche schmale weiße und breitere braunrote Streifen. Auch die langen Strahlen der Brust- und Rückenflossen weisen helle Querstreifen auf. Zahlreiche Hautlappen, besonders an dem großen Kopf, verleihen den Fischen ein groteskes Aussehen, bieten jedoch zugleich eine ausgezeichnete Tarnwirkung, wenn die Fische in Korallenriffen schwimmen.
Wie auch an den indopazifischen Riffen sind die Rotfeuerfische im Korallenbecken mit verschiedenen Arten von Doktorfischen vergesellschaftet, allen voran die herrlich knallgelb gefärbten Gelben Segelflosser. Bei der Auswahl der Beckengenossen brauchen die Pfleger ein feines Händchen, denn Rotfeuerfische sind gefräßige Räuber!
Gegenüber dem Pfleger werden Rotfeuerfische schnell zutraulich. Aufgrund der giftigen Rückenflossenstacheln der Fische ist jedoch beim Hantieren im Aquarium äußerste Vorsicht geboten.
(26.08.2008)
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Südamerika nicht nur zur Sommernacht:
Nachwuchs bei den Rotschulterenten
Warum sollen nicht auch mal die kleinen Zootiere ganz groß rauskommen? So ist heute die Rede von den wenige Wochen alten, sechs Küken bei den Rotschulterenten, die derzeit vom Vatertier durch die großzügige Freiflugvoliere der Fasanerie im Zoo Duisburg geführt werden, während die Mutter erneut in ihrer Bruthöhle sitzt, um das nächste Gelege auszubrüten.
Die vergesellschafteten Amazonasenten, Maskenkiebitze und Großen Brachvögel halten gebührenden Abstand zur Entenfamilie, denn der Erpel weiß seinen Nachwuchs vor allzu neugierigen Volierengenossen zu schützen und ihn sicher ins Wasserbecken zu führen.
Rotschulterenten sind in Südamerika beheimatet und zählen zu den Glanzenten. Bei graumeliertem Grundgefieder fallen die grün glänzenden Armschwingen und dazwischen besonders die Namen gebenden dunkelroten Schulterfittiche der Erpel ins Auge. Die zierlichen Höhlenbrüter zeigen nicht etwa den ententypischen Watschelgang, sondern bewegen sich eher hinkend fort. Spitze Krallen am Vorderrand ihrer Paddelfüße helfen den hübschen Vögeln, sogar kleinere Kletterpartien recht gut zu meistern. Wohlgemerkt, es handelt sich hier um Höhlenbrüter!
Die genaue Geschlechtszugehörigkeit der jungen Rotschulterenten wird sich erst zeigen, wenn später das Jugendgefieder abgelegt und nach der Mauser das künftige Balzkleid sichtbar wird.
Seit Jahren sorgen die Freiflugvolieren im Zoo Duisburg für ein ganz besonderes Zooerlebnis: sie sind von den Besuchern begehbar! Es gibt keine unmittelbarere Begegnung mit Wildtieren als sich mitten unter ihnen zu befinden. Beileibe ist es nicht so, dass die Hammerköpfe, Schildturakos, Himalaya-Glanzfasane und Austernfischer vor den Besuchern grundsätzlich flüchten. Im Gegenteil: wer ruhig, besonnen und leise auf den mit Rindenmulch belegten Wegen geht, dem huscht schon mal ein Vogel zwischen den Beinen hindurch.
(21.08.2008)
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SOMMERNACHT im Zoo Duisburg!
Der Zoo Duisburg mit Unterstützung der Stadtwerke bietet seinen Besuchern am kommenden
Samstag, 23.08.08, von 19 Uhr bis 1 Uhr nachts
wieder eine spektakuläre Kulisse für diese Abendveranstaltung, die dieses Jahr unter dem südamerikanisch angehauchten Thema „La noche Latina“ steht. Allerlei exotische Tiere, eingetaucht in mystisches Dämmerlicht, präsentieren sich den Tausenden von Nachtschwärmern.
Schon am Haupteingang stimmt lateinamerikanische Musik auf die nächtliche Begegnung mit den Tieren ein. Doch damit noch lange nicht genug: Tango-Tanz, Action-Painting und feurige Stelzen-Performance von Künstler Johannes Terbach machen diese Nacht zu einem unverwechselbaren Erlebnis.
Sogar das RWE-Delphinarium wird seine Türen öffnen und seine 6 Großen Tümmler – darunter die Jungstars Dolly und Donna – im geheimnisvollen Unterwasserlicht zeigen.
Auf dem Weg dorthin sollten Besucher unter keinen Umständen verpassen, einen Abstecher in den Chinesischen Garten zu machen, der durch ein Meer an Kerzen illuminiert wird.
Selbstverständlich sorgt ein vielfältiges gastronomisches Angebot in Form von Biergärten, Cocktailständen und Grillstationen für ausgiebige Gaumengenüsse.
Der Kartenvorverkauf läuft bereits. Holen Sie sich jetzt schon Ihre Karten! Erwachsene zahlen 14 € (Abendkasse 16 €), Kinder 7 € (Abendkasse 8 €). Es gibt keinerlei Ermäßigungen für diese Sonderveranstaltung und es gelten keine Jahreskarten.
Vorverkaufsstellen: Zookassen; WAZ Ticket-Shops in Duisburg, Oberhausen, Essen (Schalterhalle) und Mülheim; Stadtwerke Kunden-Center Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Str.; DVG Kunden-Center Duisburg am Hbf und im Brahm-Center.
(19.08.2008)
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Sensation im Zoo Duisburg: zum ersten Mal Gorillanachwuchs!
Endlich ist es passiert und alle sind überglücklich: der Zoo Duisburg hat sein erstes Gorillababy! Die 12jährige Mutter SAFIRI hat vor einer Woche eine Bilderbuchgeburt hingelegt und ein gesundes, kräftiges Jungtier zur Welt gebracht. Mit einer für erstgebärende Mütter erstaunlichen Souveränität kümmert sie sich fürsorglich um ihren unbeholfenen Nachwuchs.
Zum Dienstbeginn führte SAFIRI ihre Pfleger auf der morgendlichen Kontrollrunde noch an der Nase herum und machte keine Anstalten zu gebären, aber gegen 8:30 Uhr hielt sie das Baby schon in ihren Armen, instinktiv richtig zu sich gedreht und an die volle Brust gelegt. Die schönsten Geburten sind für Tiergärtner immer diejenigen, die keiner Hilfe von außen bedürfen, und so war es auch hier. Zu jeder Zeit waren Zoologen und Pfleger in der Beobachterrolle und konnten sich an dem Winzling einfach erfreuen.
Mit der derzeitigen Gorillagruppe hat der Zoo Duisburg einen Glücksgriff getan. Bis es soweit war, vergingen Jahre der Planung. Richtig spannend wurde es im letzten Jahr, als mehrere Gorillatransporte gemeistert werden mussten, um die Gruppenstruktur zu ändern und eine Zucht dieser hoch bedrohten Menschenaffenart im Zoo Duisburg zu ermöglichen.
So kam unter anderem SAFIRI aus dem fernen Australien an den Kaiserberg und mit MAPEMA ein stattlicher, gleichaltriger Zuchtmann aus dem englischen Zoo Paignton. Beide wurden unter ihresgleichen groß und bekamen etwas Unbezahlbares mit auf den Weg: hohe Sozialkompetenz. Der Umgang mit Artgenossen, das Ausloten von Grenzen im Spiel, das Beisein bei Aufzuchten in der Gruppe sowie das Einfügen in die Rangordnung. All das war Lebensinhalt dieser Gorillas. Diese Erfahrungen lassen sie jetzt in den besonderen Umstand der Geburt und späteren Aufzucht mit einfließen. Dass sich die beiden Duisburger Weibchen VIZURI und MOMO interessiert an dem Nachwuchs zeigen und keinerlei Spannungen in der Gruppe auftreten, ist noch das i-Tüpfelchen dabei. (14.08.2008)
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Michael Amend: |
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Glückwunsch nach Duisburg. Ist es das erste Jungtier für die Mutter ? (11.08.2008)
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Peter Schneider: |
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In Duisburg gab es die erste Gorillageburt. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der neue Gorillamann Mapema erst im Dezember 2007 eingetroffen ist. Da hat es sich direkt ins Zeug gelegt.
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/733/display/13831439
Das Gorillababy kam vergangenen Donnerstag zur Welt und die Mutter ist Safiri (11.08.2008)
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Michael Mettler: |
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@Sacha: Na ja, in einem Zoo wie Hannover, wo Gorillas, Dikdiks oder Elefanten sich vermehren wie die Karnickel, ist ein einzelnes junges Erdmännchen nach vielen Jahren schon allein zahlenmäßig eben eine Sensation :-) (04.08.2008)
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Sacha: |
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Vielleicht hat Duisburg aber auch nur die selben PR-Berater wie Hannover (Erdmännchen)....:) (04.08.2008)
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Michael Mettler: |
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Nun, die Duisburger Bewertung des Zuchterfolges als "Sensation" würde ja die Einstellung des neuen Frankfurter Zoochefs zur Delfinhaltung unterstreichen (siehe Thread "Zoo Frankfurt")... (04.08.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Delphinjungtier feiert 1. Geburtstag im RWE-Delphinarium
Es herrscht ausgelassene Feierstimmung bei den Pflegern im RWE-Delphinarium des Zoo Duisburg! Delphinjungtier DOLLY – genau vor einem Jahr auf die Welt gekommen – feiert seinen 1. Geburtstag zusammen mit dem Rest der Familie.
Das letzte Jahr war – auf neuhochdeutsch – absolut cool, denn im RWE-Delphinarium kam mit der quirligen DOLLY nicht nur ein kerngesunder Delphin sondern auch einer der 2. Generation auf die Welt, denn Mutter DELPHI ist selbst in Duisburg geboren. In der Delphinhaltung eine Sensation!
Und es kam noch besser! Rund 6 Wochen später bescherte Weibchen PEPINA, zur überschwänglichen Freude aller, der Gruppe ein nicht minder fittes Jungtier. Wieder war es ein Weibchen, das später den Namen DONNA erhielt.
Im letzten Jahr haben die beiden Jungdelphine so manchen Unsinn getrieben und dabei die Pfleger in Atem gehalten. Sie verstehen sich prächtig darauf, die täglichen Vorführungen auf ihre eigene Art und Weise mitzugestalten, indem Vater IVO, ihre beiden Mütter sowie Weibchen DAISY bei ihren Aktionen schon mal abgelenkt werden. Den einen oder anderen Sprung aus dem Wasser haben die Kleinen auch schon drauf und sorgen für Beifallsstürme der begeisterten Besuchermassen.
Sicher merkt DOLLY, dass ihre Pfleger sie heute besonders umsorgen. Spätestens dann, wenn sie ihr besonders schöne Futterfische aussuchen!
(04.08.2008)
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Rostocker Elefantin macht Duisburger Jung-Bullen heiß
Der Zoo Duisburg hat Zuwachs bei den Elefanten! Nein, ein neugeborenes Jungtier ist es noch nicht, aber hoffentlich eine werdende Mutter. Nach langwierigen Diskussionen in internationalen Gremien und unzähligen Telefonaten zwischen Duisburg und Rostock war der Wechsel perfekt: die 15jährige Elefantin DZOMBA sollte an den Kaiserberg ziehen. Ein Elefantentransport zählt zu den höchsten Weihen im tiergärtnerischen Alltag und so setzte eine Lawine an Vorbereitungen ein. Schließlich sollte DZOMBA per Tieflader in einem riesigen Container kommen, der am Stall vom Schwerlastkran zentimetergenau positioniert werden musste. Zum intensiven Erfahrungsaustausch reisten die Duisburger Elefantenpfleger einige Tage vor dem Verladen zu ihren Kollegen und „ihrer“ DZOMBA nach Rostock.
Im Gegenzug begleitete der Stammpfleger DZOMBAs sie an den Kaiserberg, um dem sensiblen Tier eine möglichst stressfreie Eingewöhnung in seiner neuen Heimat zu gewährleisten. Und auch, um sich langsam aber sicher als ihr langjähriger, vertrauter Pfleger zurückzuziehen und die Pflege in Duisburger Hände zu übergeben.
DZOMBAs erste Schritte im neuen Stall waren zaghaft und die Anwesenheit der drei Duisburger Kühe mitsamt dem Bullen SHAKA zuerst irritierend, zumal sie in Rostock ausschließlich mit einer alten Artgenossin zusammenlebte.
In den Folgetagen gelang es allen Beteiligten, DZOMBA erfolgreich in die Herde zu integrieren. Zuerst nur in Anwesenheit der Pfleger, mittlerweile durchaus ohne permanente Aufsicht. Beim Bullen SHAKA laufen derweil deutlich seine Schläfendrüsen als Ausdruck seiner Erregung. Sein häufiges Ausschachten verrät zudem sein Verlangen. In Duisburg darf man in den kommenden Jahren mehr denn je auf Zuwachs bei den Riesen der Savanne hoffen!
DZOMBA wechselte aufgrund zweier Umstände: zum einen sollte sie in eine junge Herde, ihrem Alter gemäß, eingegliedert werden mit dem Ziel zur Nachzucht. Zum anderen galt es in Rostock, durch umfangreiche Baumaßnahmen die Haltungsbedingungen für Elefanten nachhaltig zu verbessern.
(30.07.2008)
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Neues Mitglied im Duisburger Seelöwen-Harem
Seelöwen-Mutter NIXE ist genauso ein einzigartiges Charaktertier wie jeder andere Kalifornische Seelöwe im großen Freibecken des Zoo Duisburg. Eigentlich ganz umgänglich, nur manchmal etwas zickig mit einem Schuss an Hysterie. Letztere lebt sie ganz besonders dann aus, wenn sie sich – wie im jetzigen Fall seit rund sechs Wochen – um ihren eigenen Nachwuchs kümmert. Das allerdings erledigt sie mit fürsorglicher Bravour. Das Weibchen SUSI wurde Mitte Juni geboren und ist seitdem der heiß umworbene Star in der Duisburger Seelöwenfamilie.
Den vielfachen Zuchtvater PIT müssen die Pfleger noch auf Abstand halten, denn die Väter sind anfangs unter Umständen nicht gerade zimperlich zu ihrem Nachwuchs. Der Größenunterschied zu den Weibchen tut hier sein Übriges, wachsen sich die Bullen doch zu Muskelpaketen von bis zu 300 kg aus, während das zarte Geschlecht gerade einmal auf ein Drittel der Körpermasse kommt.
Mehr als gesellig geht es trotzdem zu, denn für die anderen fünf Weibchen bedeutet SUSI schlichtweg eins: tolle Beschäftigung! Der neue Mitbewohner wird, soweit die Mutter das auch zulässt, beschnuppert, angestupst, vielleicht schon zum Spielen aufgefordert. Allerdings halten sich Seelöwen-Jungtiere anfangs erst an Land auf, denn sie müssen das Schwimmen erstaunlicherweise erlernen! Mittlerweile klappt es aber ganz gut und SUSI unternimmt ihre ersten Tauchgänge im Freibecken. Mutter NIXE ist dabei schon von weitem gut zu hören, denn sie brüllt ihre Kontaktrufe zu ihrem Jungtier ununterbrochen heraus. Dass sie liebevoll als kleine Hysterikerin verschrien ist, hängt sicher auch damit zusammen, weil Brüll-Tonlage rund eine Oktave höher liegt als diejenige ihrer Artgenossinnen!
SUSI werden die Stammbesucher in den nächsten Wochen beim Wachsen regelrecht zusehen können, denn Mutters Milch ist äußerst fettreich…
(30.07.2008)
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Zoo Duisburg: |
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13. Internationaler Koala-Tag im ZOO DUISBURG
Alljährlich zum Ausklang des Monats Juli wird weltweit der „Save-the-koala-day“, der Tag zur Rettung des Koala ausgerufen. Der Anlass ist ebenso bekannt wie traurig: Die Freilandbestände der putzigen Kletterbeutler haben bedrohlich niedrige Zahlen erreicht, weil ihr Hauptfeind – der Mensch – den eukalyptusduftenden Lebensraum ihrer Heimat Australien immer nachhaltiger einschränkt.
Darüber hinaus sind einzelne Populationen durch Buschfeuer und/oder bakterielle Seu-chen in ihrem Bestand bedroht, weshalb diese plüschfelligen Beuteltiere an zahlreichen Orten des Fünften Kontinentes bereits vor der Ausrottung stehen.
Um den Erhalt der Koalas bemüht sich die
Australian Koala Foundation (AKF),
die mit gezielter Informationen die Bevölkerung auf die bedrohliche Lage dieser Baum-beutler aufmerksam macht. In Verhandlungen mit Regierungen und Landbesitzern versuchen die Tierschützer vor Ort geeignete Lebensräume zu sichern, aufzukaufen oder ggf. aufzuforsten. Daneben unterstützt die AKF die Zucht von Koalas in Zoos und Schutzgebieten und organisiert bzw. finanziert Forschungsprojekte.
Solche Aktivitäten verschlingen Unsummen an Geld, die ausschließlich über Spenden aufgebracht werden müssen.
Der Zoo Duisburg beteiligt sich als einer der weltweit führenden Zuchtstätten von Koalas an diesen Aufgaben und lädt deshalb auch in diesem Jahr zum
Internationalen Koala-Tag in den Zoo Duisburg.
Sämtliche Aktivitäten rund um den Koala-Tag in Duisburg finden am Koala-Haus des ZOOs statt. Informationstafeln berichten über den Stand des Koalaschutzes sowie über die Haltung und Zucht der Beuteltiere in Zoos und in ausgewiesenen Schutzgebieten.
An einem Verkaufsstand gibt es Werbeartikel der Australian Koala Foundation.
Tiergesichterschminken wird ebenso angeboten wie ein Malstand, an dem Kinder ihre kleinen Kunstwerke unter dem Motto „Wir retten die Koalas“ zum Besten geben können.
Selbstverständlich hält sich Duisburgs Koala-Maskottchen DINKI-DI den ganzen Tag über in der Nähe seiner leibhaftigen Artgenossen auf.
Gleich gegenüber dem Koalahaus spielt eine original Didgeridoo-Band, und in den Pausen gibt es zu jeder festen Stunde Keeper-Talks, bei denen die Koalapfleger interessierten Besuchern alles Wissenswerte über die Koalas vermitteln können.
Wer seinen Koala aus Papierblättern nach altjapanischer Origami-Manier falten möchte, kann dieses unter Anleitung anfertigen und mit nach Hause nehmen.
DINKI-DI höchstpersönlich wird um 15.00 Uhr eine Verlosung mit anschließender Ermittlung der Gewinner eines Koala-Quiz’ durchführen. Zu gewinnen gibt es:
Eine VIP-Führung durchs Koala-Haus, dazu Familien-Jahreskarte, Tageskarten oder Gratis-Einlass für Kindergeburtstag.
Alle Gewinne, alle Reinerlöse, alle Spenden dienen ausnahmslos dem guten Zweck: Gelder zur Rettung der in ihrer australischen Heimat bedrohten Koalas zu sammeln.
(24.07.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Riesenerfolg beim 1. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier
Das 1. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier, das am vergangenen Samstag im Golfclub Mülheim an der Ruhr ausgetragen wurde, übertraf alle Erwartungen.
Schon am Vorabend der Turniers fanden sich die Teilnehmer im Zoo ein, um von Zoodirektor Achim Winkler geführt allerlei Wissenswertes über den Zoo Duisburg, die dort gehaltenen Tiere sowie die Natur- und Artenschutzbemühungen des Zoos zu erfahren. Nach einem überaus kurzweiligen Rundgang von 3 Stunden fand der Abend einen schönen Ausklang bei Speis und Trank in der Zoogaststätte.
Am Folgetag galt es dann für die 90 Turnierteilnehmer Wind und Wetter zu trotzen, um auf der gepflegten Anlage des Golfclub Mülheim die Tagessieger bei der Golfrunde auszuspielen. Nicht jedoch die Golfspieler sollten die Gewinner sein, sondern der Natur- und Artenschutz auf Madagaskar, dem diese Veranstaltung zugute kommen sollte.
Nach getaner Arbeit auf dem Golfplatz sorgte die anschließende Abendveranstaltung mit afrikanischer Musik, madagassischer Küche und Siegerehrung für beste Stimmung, so dass bei der anschließenden Tombola und der Versteigerung einer Kreuzfahrt in den Indischen Ozean reichliche Spendengelder gesammelt werden konnten.
Insgesamt konnte beim 1. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier ein Reinerlös von
€ 15.000,- erspielt werden. Die Gelder fließen ausnahmslos Natur- und Artenschutzprojekten auf Madagaskar zu, so u.a. dem weiteren Ausbau des Voronosy Schutzgebietes im Nordosten Madagaskars, dass vor zwei Jahren mit Unterstützung des Zoo Duisburg initiiert wurde zum Schutz der Bombetoka Bucht mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt.
In einem derart armen Land wie Madagaskar wird diese Spendensumme sehr, sehr viel bewegen können. Entsprechend begeistert waren Vertreter der madagassischen Botschaft, die es sich nicht haben nehmen lassen, extra für die Golfveranstaltung aus Berlin anzureisen.
Der Zoo Duisburg dankt allen Förderern und Sponsoren, die in vielfältiger Form das Turnier unterstützt und zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
(22.07.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Riesenerfolg beim 1. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier
Das 1. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier, das am vergangenen Samstag im Golfclub Mülheim an der Ruhr ausgetragen wurde, übertraf alle Erwartungen.
Schon am Vorabend der Turniers fanden sich die Teilnehmer im Zoo ein, um von Zoodirektor Achim Winkler geführt allerlei Wissenswertes über den Zoo Duisburg, die dort gehaltenen Tiere sowie die Natur- und Artenschutzbemühungen des Zoos zu erfahren. Nach einem überaus kurzweiligen Rundgang von 3 Stunden fand der Abend einen schönen Ausklang bei Speis und Trank in der Zoogaststätte.
Am Folgetag galt es dann für die 90 Turnierteilnehmer Wind und Wetter zu trotzen, um auf der gepflegten Anlage des Golfclub Mülheim die Tagessieger bei der Golfrunde auszuspielen. Nicht jedoch die Golfspieler sollten die Gewinner sein, sondern der Natur- und Artenschutz auf Madagaskar, dem diese Veranstaltung zugute kommen sollte.
Nach getaner Arbeit auf dem Golfplatz sorgte die anschließende Abendveranstaltung mit afrikanischer Musik, madagassischer Küche und Siegerehrung für beste Stimmung, so dass bei der anschließenden Tombola und der Versteigerung einer Kreuzfahrt in den Indischen Ozean reichliche Spendengelder gesammelt werden konnten.
Insgesamt konnte beim 1. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier ein Reinerlös von
€ 15.000,- erspielt werden. Die Gelder fließen ausnahmslos Natur- und Artenschutzprojekten auf Madagaskar zu, so u.a. dem weiteren Ausbau des Voronosy Schutzgebietes im Nordosten Madagaskars, dass vor zwei Jahren mit Unterstützung des Zoo Duisburg initiiert wurde zum Schutz der Bombetoka Bucht mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt.
In einem derart armen Land wie Madagaskar wird diese Spendensumme sehr, sehr viel bewegen können. Entsprechend begeistert waren Vertreter der madagassischen Botschaft, die es sich nicht haben nehmen lassen, extra für die Golfveranstaltung aus Berlin anzureisen.
Der Zoo Duisburg dankt allen Förderern und Sponsoren, die in vielfältiger Form das Turnier unterstützt und zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
(22.07.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Erstes Zoo Duisburg Golf Charity Turnier
Nun ist es soweit – nach intensiven Vorbereitungen und der Akquirierung zahlreicher Sponsoren, die den guten Zweck der Sache unterstützen, findet am Samstag, den
19. Juli das
1. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier
zugunsten der bedrohten Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars statt.
Auf der reizvollen und anspruchsvollen Anlage des Golfclub Mülheim an der Ruhr starten ab 10.00 Uhr nahezu 100 zoobegeisterte Golfer, z.T. aus der Duisburger Wirtschaft und Politik, die durch ihr Mitwirken die Natur- und Artenschutzbemühungen des Zoo Duisburg fördern möchten. Der Gesamterlös der Veranstaltung fließt ausnahmslos ausgewählten Schutzprojekten auf Madagaskar zu.
Neben dem eigentlichen Golfevent sollen eine große Tombola sowie die Versteigerung einer Kreuzfahrt im Indischen Ozean für volle Kassen sorgen, um Madagaskars einzigartige Tierwelt zu bewahren.
Der Spielbetrieb startet um 10.00 Uhr. Ab 18.00 Uhr beginnt das gesellige Beisammensein am Clubhaus mit anschließendem Abendessen bei madegassischer Küche, Tombola und Auktion sowie der abschließenden Verkündigung des Gesamterlöses des Tages.
(18.07.2008)
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Möchte man im Äquatorium künftig zwei Schopfgibbonpaare halten oder wird das ältere Paar ausquartiert? (17.07.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Niederländer erobert SULUs Herz –
Neuer Schopfgibbonmann im Zoo Duisburg
Seit den siebziger Jahren beherbergt der Zoo Duisburg Schopfgibbons (Hylobates leucogenys). Vielen dürften SOPHIE und CHARLY bekannt sein, die immer wieder für Nachwuchs sorgen und mit ihren melodischen Gesängen selbst die Autobahn A3 übertönt.
Wie alle Gibbons besitzen sie ein großes Lautrepertoire, das von den Männchen, oft auch im Duett mit Weibchen, vorgetragen wird und zu einem eindrucksvollen Konzert wird.
Eines der letzten Jungtiere von SOPHIE und CHARLY, die achtjährige SULU, ist inzwischen dem Kindesalter entsprungen und hat sich zu einer jungen Dame entwickelt. Dies zum Anlass, suchte der Zoo nach einem Partner und wurde in den benachbarten Niederlanden fündig. KIRIN ist zwei Jahre jünger und noch etwas schüchtern, aber SULU scheint Gefallen an ihm zu finden. Gleich nach seiner Ankunft im Zoo Duisburg suchte sie den Kontakt am Trennschieber, als ob sie sich schon ewig kennen würden.
Die Fellfärbung der Schopfgibbons ist zunächst, unabhängig vom Geschlecht, cremefarben und entwickelt sich am Ende des ersten Lebensjahres in schwarz. Erst mit dem Eintreten der Geschlechtsreife wechseln die weiblichen Tiere erneuert ihre Fellfarbe auf die weibchentypische Braunfärbung.
Ihr lateinischer Name Hylobates bedeutet Baumbewohner, und Gibbons werden diesem Namen aller Ehre gerecht. Sie sind tagaktive Waldbewohner, die mit ihren langen, kräftigen Armen und den weit unten ansetzenden Daumen perfekt an die hangelnde Lebensweise angepasst sind. Nur selten steigen sie auf den Waldboden herab, wo sie sich zweibeinig fortbewegen.
Der Bestand der Schopfgibbons im Freiland ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Besonders die anhaltende Zerstörung des natürlichen Lebensraumes durch Abholzung der Wälder und die illegale Bejagung haben den Bestand im Freiland in den letzten Jahren stark dezimiert. Strenge Schutzmaßnahmen sollen das Überleben der letzten Schopfgibbons sichern. Darüber hinaus nimmt der Zoo Duisburg am Erhaltungszuchtprogramm für diese bedrohte Art teil und hofft, dass SULU mit ihrem neuen Partner KIRIN wie schon ihre Eltern zum Erhalt dieser attraktiven Affenart beitragen werden.
(17.07.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Neu geborener Seehund:
Kindchenschema vom Feinsten!
Einst waren sie zu Hunderttausenden entlang der atlantischen Nordseeküsten zu finden. Zwischendurch sind die nordeuropäischen Bestände der Seehunde durch Bejagung, Umweltverschmutzung, nicht-nachhaltigen Tourismus sowie Seuchen drastisch reduziert worden, so dass Fachleute bereits um den Bestand lokaler Populationen fürchteten. Mittlerweile sind die Bestände wieder stabil, auch dank der guten Zucht in Zoologischen Gärten.
Hier trägt der Zoo Duisburg mit seiner seit geraumer Zeit geradezu florierenden Seehund-Zucht am Kaiserberg sein Scherflein bei: jedes Jahr verzeichnen die Pfleger Geburten bei den wohl proportionierten und bekanntesten Robben.
So blicken zwei große, schwarze Kulleraugen seit Samstag aus dem Aufzuchtsbecken in Richtung Pfleger und entzückter Besucher. Wenn es ums Kindchenschema geht, rangieren Seehund-Junge sicherlich ganz oben auf der Liste. Pummelig mit kugelrundem Kopf, dazu riesige Kulleraugen und Schnauzbart im Gesicht.
Der selbst in Duisburg geborene, knapp ein Vierteljahrhundert alte und zigfache Zuchtbulle PINOCCHIO darf sich seinen jüngsten Spross vorübergehend vom Nebenbecken aus anschauen, denn die Väter können anfangs recht ruppig ihrem Nachwuchs gegenüber sein.
Weibchen PAULA – gebürtige Karlsruherin und seit 2002 am Kaiserberg – weiß als erfahrene Mutter bestens mit dem Kleinen umzugehen und gibt ihre Power-Milch ab, mit Hilfe derer das Jungtier in den nächsten Wochen deutlich an Umfang gewinnen wird.
Eine schöne Geschichte am Rande fiel beim Vergleich der Geburtsdaten auf: PINOCCHIO und PAULA haben es tatsächlich „hinbekommen“, dass ihr Spross an Vaters Geburtstag auf die Welt kam!
(15.07.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Münsteraner Pinguine wechseln an den Kaiserberg
Sie hatten nur eine Strecke von rund 100 km hinter sich und kamen in eigens für den Transport konstruierten Kisten sicher und wohlbehalten am Kaiserberg an: 9 Brillenpinguine, die um die Jahreswende im Zoo Münster geschlüpft und mittlerweile fest an Fischnahrung gewöhnt waren, wechselten kürzlich im Rahmen des internationalen Zuchtprogramms für diese bedrohte Tierart in den Nachbarzoo Duisburg. Meerwasserverschmutzung, Überfischung und das Aufsammeln von Eiern führten zu einem dramatischen Bestandsrückgang in ihrem natürlichen Lebensraum. Der Zucht in Menschenobhut kommt dabei eine immer größere Bedeutung zu. Der Zoo Duisburg hat seit Jahren einen anhaltenden Erfolg bei der Aufzucht von Brillenpinguinen zu verzeichnen und hofft durch den Zugang unverwandter Tiere auf eine Steigerung.
Die an den Meeresküsten und vorgelagerten Inseln des südlichen Afrikas beheimateten Brillenpinguine – der Eindruck einer „Brille“ rührt von einem rosa gefärbten, nackten Hautfleck über dem Auge und am Schnabelansatz her – zählen zu den mittelgroßen Vertretern der 17 verschiedenen Pinguinarten und sind wie alle stark an das Leben im Wasser angepasst. Der stromlinienförmige Körper ist mit einem schuppenartigen, glatten und wasserabweisenden Gefieder bedeckt. Die Flügel sind zu „Flossen“ umgebildet und erlauben hohe Tauchgeschwindigkeiten.
Das wäre nur die halbe Wahrheit, denn nicht minder wichtig im Leben eines Pinguins ist dasjenige an Land. Gehege in Zoologischen Gärten weisen immer einen großen Landteil auf mit einer entsprechenden Anzahl an Felsnischen oder Anbauten, die als Brutstätte dienen. Brillenpinguine bleiben oft ein Leben lang zusammen. In das eher schlicht gehaltene Nest legt das Weibchen meist zwei Eier, die knapp sechs Wochen von beiden Alttieren ausgebrütet werden. Nach dem Schlüpfen bedürfen die Jungtiere weitere knapp 3 Monate der elterlichen Fürsorge, danach sind sie selbständig.
Im Zoo Duisburg sind große Unterwasserscheiben eingelassen, die den Besuchern einen ungehinderten Einblick unter Wasser gewähren. Tauchgänge dauern durchaus bis zu 2 Minuten. Anschließend schießen die Pinguine nicht selten wie Pfeile aus dem Wasser und landen recht sicher auf ihren beiden Füßen. Ein bisschen Komik spielt hier auf alle Fälle mit.
(10.07.2008)
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Vom alten Affenfelsen ist ja wirklich nicht viel übrig geblieben - ob das ein guter Weg ist, den Menschen den historischen Inhalt des Museums nebenan zu vermitteln? (06.07.2008)
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Onca: |
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hmmm außen hui, innen pfui wäre mein Kommentar zu der Otteranlage. Ob da gezüchtet wird??? (06.07.2008)
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BjörnN: |
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Das Otter-Innengehege haut mich glatt um!! Da hat der Zoo Duisburg wirklich nicht an Raum für die Tiere gespart, Respekt.... (06.07.2008)
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Dennis Ismer: |
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Jetzt noch die neugestaltete Außenanlage der Riesenotter (05.07.2008)
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Dennis Ismer: |
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Ein Teil der neuen Erdmännchenanlage ( neben Afrikanum und Waldschenke ) (05.07.2008)
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Dennis Ismer: |
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... und hier ein Teil des ehemaligen Affenfelsens (05.07.2008)
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Dennis Ismer: |
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Hier mal ein Bild des neugestalteten Tonina-Pools.
Wie man sieht wurde der Bereich der linken Scheibe zum Innenraum der Otter umgebaut und aus dem Bereich der rechten Scheibe ist ein Durchgang zur Rio Negro Halle geworden. (05.07.2008)
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IP66: |
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Gehalten werden Amphibien in Duisburg doch nur in dem kleinen Terrarium am Eingang des Aquariengebäudes. Von entsprechenden Zuchterfolgen habe ich noch nie gehört. (04.07.2008)
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Zoo Duisburg: |
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„Origamifrösche küssen“ im Zoo Duisburg –
Amphibienwoche erreicht ihren Höhepunkt
„Sie sind glitschig, und wenn man sie küsst, verwandeln sie sich in einen Prinzen“ ist die meist genannte Antwort der Besucher auf die Frage: „Was sind Amphibien?“ Der Naturschutzbeauftragte des Zoo Duisburg, Peter Allenschläger, informiert die Besucher noch bis Sonntag über die wundersame Welt der Amphibien.
Während die einen aus Papier Frösche falten und andere sich am Amphibienmemory erfreuen, dürfen weitere ihr Wissen an der Amphibienweltkarte unter Beweis stellen. „Kröten“ für die Frösche werden am Glücksrad gesammelt, wo es attraktive Preise zu gewinnen gibt. Der Reinerlös kommt der Amphibienkampagne zugute.
Parallel zur Kampagnenwoche des Zoo Duisburg wirbt der Weltzooverband (WAZA) und der Europäische Zooverband (EAZA) für den dringend gebotenen Natur- und Artenschutz der Amphibien. Bereits bei der Hälfte der rund 6300 Amphibienarten, zu denen Frösche, Kröten, Unken, Salamander, Molche und Blindwühlen gehören, sind Existenz bedrohende Verluste in den Beständen zu verzeichnen. Die 21 hierzulande beheimateten Arten stehen alle seit 1980 unter Naturschutz. Allerdings hält die Dezimierung durch Lebensraumzerstörung, Belastung von Gewässern und Entnahme von Tieren für die Heimtierhaltung an. Hinzu kommt der Chytridpilz, der seit Jahren ganze Amphibienbestände auslöscht und inzwischen auch Deutschland erreicht hat.
Schon lange engagiert sich der Zoo Duisburg im Amphibienschutz und bietet mit einem Feuchtbiotop einer kleinen Schar an heimischen Amphibien Heimat und Laichgelegenheit. Der Zoo Duisburg möchte mit dieser internationalen Kampagne im „Jahr des Frosches“ die Besucher für die Belange des Natur- und Artenschutzes im Bereich der Amphibien sensibilisieren und ihnen die einheimischen Arten näher bringen.
(03.07.2008)
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Zoo Duisburg: |
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6-facher Nachwuchs bei den Arktischen Wölfen
Wie jedes Jahr begann die Ranzzeit der im Zoo Duisburg gehaltenen Arktischen Wölfe im Frühjahr. Hierbei gelangen grundsätzlich nur die beiden ranghöchsten Rudeltiere, die so genannten Alpha-Tiere, zur Paarung. Zum Monatsende April war es dann soweit: die Leitfähe hatte sich tief in ihren selbst gegrabenen Erdbau verkrochen und zeigte ihren Pflegern damit unmissverständlich an, dass die Geburt nicht mehr lange auf sich warten lassen sollte - nach einer Tragzeit von rund 2 Monaten.
Das bekanntermaßen hoch entwickelte Sozialsystem der Wölfe greift auch in dieser Situation, denn die restlichen Rudelangehörigen brachten dem werdenden Muttertier sein Futter an oder auch in den Bau.
Erstmal verriet ein noch verhaltenes, aus dem Bau dringendes Fiepsen den Pflegern, dass die Jungtiere geboren waren. Blind, nur spärlich behaart und völlig hilflos geboren, bleibt der Nachwuchs die ersten 3-4 Wochen im Bau, bis er sich zum ersten Mal aus der Höhle wagt und die Fähe das auch zulässt.
Mittlerweile sind aus den zaghaften, kurzen Abstechern der sechs Jungtiere aus der Wurfhöhle Ganztagesausflüge geworden. Sie sind nicht nur damit beschäftigt, ihre neue Umgebung intensiv kennenzulernen sowie ihre Mutter auf Trab zu halten, sondern Teil des Rudelverbandes zu werden.
Besucher werden jetzt Zeuge davon, wie die Jungwölfe in das komplexe Sozialgefüge hineinwachsen. So zeigen sie z.B. beim Spielen die angeborene Tötungshemmung, wonach sich der „unterlegene“ Spielpartner in Demutshaltung, auf dem Rücken liegend, dem Sieger unterwirft. Ein bisschen Komik spielt hinein, wenn die Jungwölfe es später den Erwachsenen gleichtun und losheulen wollen. Mehr als Gekrächze kommt anfangs nicht heraus. (26.06.2008)
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Dennis Ismer: |
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Ich glaub die Fotofunktion scheint wieder nicht zu funktionieren..... (25.06.2008)
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Dennis Ismer: |
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... hier ist übrigens noch das Bild (25.06.2008)
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Dennis Ismer: |
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Oh, sorry! Ich hab gerade gemerkt, dass diese Nachricht hier schon eingetragen wurde.
Sorry noch mal
Hier ist aber ein Link zu einem Presseartikel ( mit kleinem Bild der neuen Aussenanlage der Riesenotter ).
Bildquelle ( http://de.sevenload.com/bilder/RE9vCOB-Riesenotter ) (25.06.2008)
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Dennis Ismer: |
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Das alte Toninabecken, dass mit Schildkröten besetzt war wird jetzt als einsehbarer Innenraum für die Riesenotter genutzt.
Mehr Infos hier:
http://www.zoo-duisburg.de/home.php?sec=allgemeines&tab=pressemitteilung&id=580&mod=g (25.06.2008)
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Zoo Duisburg: |
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TIERart6 – Kunst-Ausstellung im Zoo Duisburg
Natürlich lebt jeder Zoo von der Attraktivität seiner lebenden Tiere. Dennoch gehen Faszination and Anziehungskraft auch von Abbildern lebendiger Wesen aus - ganz besonders dann, wenn sie so meisterhaft präsentiert werden wie derzeit im Rahmen der Ausstellung
TIERart6
Vom 23. Juni bis zum 23. August 2008 stellt die 1968 geborene Künstlerin und Dipl.-Designerin Audrey HAGEMANN 40 ihrer schönsten Bilder im Aquarium des Zoo Duisburg aus – eingerahmt von der grellbunten Farbenpracht bizarrer Meeresbewohner eines Korallenriffs auf der einen und gemächlichen Schwimmbewegungen riesiger Pacu-Fische des südamerikanischen Amazonasgebiets auf der anderen Seite.
Aus der großen Themenvielfalt ihrer Werke stellt die Künstlerin Gemälde von Koala und Katta, Nashorn und Tiger und weiterer Tierarten in unterschiedlichen Techniken vor. Gekonnte Farbspiele und starke Kontraste sind typisch für die Darstellungen von Audrey HAGEMANN, die sämtliche ausgestellten Werke vor Ort zum Verkauf anbietet.
Ein Teil des Verkaufserlöses fließt in das derzeitige Amphibien-Schutzprojekt der EAZA, des Dachverbandes der europäischen Zoos und Aquarien!
Um sich vorab des Zoobesuchs einen ersten Eindruck zu verschaffen, seien Interessierte auf folgende Internetseite verwiesen: www.tierbildgalerie.de
(24.06.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Zootage 2008 – Der Zoo Duisburg stellt sich vor
Wie schwer ist ein Koala? Was ist die Lieblingsspeise der Erdmännchen? Womit spielt ein Löwe?
Kennen Sie die Lösungen? Oder haben Sie vielleicht selber Fragen, zu denen Sie keine Antwort wissen? Auch in diesem Jahr können die Besucher wieder hinter die Kulissen des Zoo Duisburg blicken und die Zoomitarbeiter nach ihren Lieblingen befragen.
In zahlreichen Sonderfütterungen stellen die Tierpfleger ihre Tiere vor und erzählen kleine Episoden aus dem täglichen Umgang mit Elefanten, Riesenottern und Orang-Utans. Wie viel und was verputzt ein Nashorn pro Tag? Schmecken den Koalas alle Eukalyptusarten gleich? Was verfüttert der Zoo in der Fasanerie?
Bei der einen oder anderen Aktion dürfen natürlich auch die Besucher helfen. Ponys striegeln, Affenspielzeug basteln, Zebras füttern, mit der Blaspistole schießen und vor allem fragen, fragen, fragen.
Jeder kann seinen Zootage-Rundgang individuell zusammenstellen und am Zootagequiz teilnehmen, um Familienpässe für den Zoo zu gewinnen.
Während Peter Allenschläger, Naturschutzbeauftragter des Zoos, am Samstag zu einem Naturkundeseminar einlädt, liest Mik Schulz zugunsten der EAZA-Amphibienkampagne aus seinem Buch „Grimberg, die Zoomaus“ vor.
Am Sonntag präsentiert sich der Föderverein, zum seinem 75-jährigen Jubiläum, am Tigergehege mit einer Zoo-Olympiade für Kinder und an der Storchwiese können die Lieblingstiere aus Papier gefaltet werden.
Für Groß und Klein ist im Zoo Duisburg bestens gesorgt. Schauen Sie doch einfach mal vorbei. (20.06.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Seltener Mandschurenkranich wechselt von der Wolga an den Rhein
„Bestes Blut“ würde man in Tiergärtner-Kreisen sagen und so ist auch nachvollziehbar, wieso sich die Zoologen im Zoo Duisburg gerade um diesen weiblichen Mandschurenkranich bemüht haben, der bis vor kurzem noch in Moskau stand. Der Vater aus Novosibirsk, die Mutter aus Nordkorea: mit diesem Gen-Cocktail überzeugt die vierjährige Henne nicht nur auf molekularer Ebene, sondern steht auch als rund 130 cm großer Vertreter einer durch den Verlust an Feuchtgebieten äußerst bedrohten Kranichart in voller Pracht vor dem Besucher.
Der Mandschurenkranich ist grundsätzlich weiß mit schwarzen Schwungfedern und grauschwarzen Hals- und Kopfpartien. Stirn und Schädeldecke sind nicht befiedert, dabei aber leuchtend rot gefärbt. Die Geschlechter sind kaum zu unterscheiden, obschon die grauschwarzen Wangen- und Halsfedern bei den weiblichen Vögeln etwas heller wirken als bei den Männchen.
Diesen Unterschied können die Besucher nunmehr selbst versuchen auszumachen, denn seit ein paar Tagen befindet sich der seit mehr als 20 Jahren in Duisburg lebende und dabei immer noch im besten Alter befindliche männliche Mandschurenkranich mit seiner neuen Partnerin gemeinsam auf der Außenanlage. Zum Zwecke einer möglichst sanften Aneinandergewöhnung wurde ein kaum sichtbarer Trennzaun eingezogen, der einen nahen aber nicht direkten Kontakt ermöglicht. Denn Kraniche brauchen viel Zeit, den neuen Partner zu akzeptieren und reagieren anfangs durchaus aggressiv.
Gespannt sind die Pfleger, wann die ersten und für Kraniche berühmten Tänze stattfinden, denn diese stehen mitnichten nicht nur im Dienste der Verpaarung, sondern zeigen sich auch außerhalb der Fortpflanzungsperiode und helfen den Vögeln, ihre Paarbindung aufrechtzuerhalten. Mit halb ausgebreiteten Flügeln springen sie wild in die Luft, laufen in skurrilsten Verrenkungen um den Partner, um dann erneut hochzufliegen. Während dieses Rituals sind trompetenartige Rufe zu hören, wobei die Partner regelrecht duettieren.
(17.06.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Erster Nachwuchs auf neuer Erdmännchenanlage
Sie wächst und wächst und wächst: die Erdmännchenfamilie im Zoo Duisburg zählt mittlerweile acht Mitglieder, denn vor wenigen Wochen stellte sich mit zwei Jungtieren erneut Nachwuchs ein.
Nachdem die Erdmännchen vor rund zwei Monaten in die neue Freianlage an der Waldschänke gezogen waren, hatten sie sogleich begonnen, sich ihr Zuhause zurechtzubuddeln und nach ihren offensichtlichen Vorlieben zu gestalten. In den Wochen danach entstand ein ausgedehntes Netzwerk an Höhlen und Gängen. Die von Menschenhand während der Bauphase angelegten Wurfhöhlen wurden allesamt angenommen und in dieses System integriert.
Vor kurzem entdeckten nun die Pfleger auf ihrer morgendlichen Kontrollrunde durch das Revier den Zuwachs: aus den Gängen krochen zwei Jungtiere ans Tageslicht. Allerdings gab es längere Zeit vorher schon Anzeichen für die Geburt, denn das hoch tragende Weibchen war eines Tages deutlich weniger rund: sie musste ihre Jungen in einer der Wurfhöhlen geboren haben.
Mittlerweile sind die Jungtiere kräftig genug, um mit ihren Artgenossen gut mithalten und gemeinsam auf Streifzug durch die Anlage gehen zu können. Sie lieben es und tun es den anderen Familienmitgliedern gleich, sich bei kühler Witterung unter die Wärmestrahler zu legen. Felsen und Baumstämme nutzen sie ausgiebig als Klettermöglichkeiten und darüber hinaus machen sie schon Anstalten, sich auf eine ihrer späteren Aufgaben im Familienverband vorzubereiten: das Wachehalten. Während alle anderen Mitglieder eifrig nach Futter suchen, wacht ein Erdmännchen immer von erhöhter Position aus, um die Artgenossen gegen etwaige Raubfeinde zu sichern.
Eine gewisse Situationskomik hat es durchaus, wenn die kleinen Erdmännchen sich aufrichten, Männchen machen und nach einem langen Tag voller kindlicher Verausgabung beim Wachehalten einnicken und nach vorne kippen.
(29.05.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Junges Stachelschwein: so klein und schon so „spießig“
Schon über ein Dutzend Mal hat Stachelschwein OMA im Zoo Duisburg in ihrem 25jährigen Leben für Nachwuchs gesorgt. Einfach spitze. Doch dieses Mal war ein anderes Weibchen dran. Allerdings ließ OMA ihre Pfleger anfangs im Glauben, selbst Mutter zu sein, denn sie hielt sich – zusammen mit der eigentlichen Mutter – immer ganz nahe bei dem vor sechs Wochen geborenen Jungtier auf. Der Irrtum klärte sich bald auf, als das Jung-Stachelschwein eben nicht bei OMA Milch trank.
Nach der anfänglichen, störungsfreien Aufzucht in den Stallungen unter Artgenossen, durfte das junge Stachelschwein, das sich bei der vor kurzem durchgeführten Geschlechtsbestimmung als Männchen herausstellte, seine ersten Ausflüge auf der weitläufigen Freianlage machen. Immer mit dabei: seine Mutter als Bodyguard. Oft lässt es sich auch OMA nicht nehmen, die beiden zu begleiten. Nicht nur, dass das Gras auf der Anlage hoch gewachsen ist und der Kleine etwas Orientierungshilfe benötigt. Die Stachelschweine leben in Gemeinschaft zu Gänsegeiern, Afrikanischen Marabus sowie einer ganzen Schar an Helmperlhühnern. Ein bisschen Aufregung ist da durchaus angesagt, denn Jungtiere sind immer etwas Besonderes und genießen „Welpenschutz“. Mutter Stachelschwein weiß ihren Kleinen gegenüber allzu neugierigen Annäherungsversuchen sicher abzuschirmen.
Die Stacheln bleiben aber grundsätzlich da, wo sie auch hingehören: am Tier. Stachelschweine sind höchst wehrhaft. Die 40 cm langen, schwarzweiß geringelten und starren Spieße sind nichts anderes als umgebildete Haare und diese sind einzigartig im Tierreich! Bei Gefahr durch ein angreifendes Raubtier richtet das Stachelschwein seine Stacheln auf, faucht, stampft mit den Hinterläufen auf den Boden und rasselt mit den Spießen des Schwanzes. Nur falls der Feind nicht ablassen sollte, so attackiert das Stachelschwein, wobei sich einzelne Stacheln lösen, die sich in die Haut des Gegners bohren. Als ernst zu nehmender Fressfeind muss in der Wildbahn einzig der Leopard angesehen werden.
Nach einer Tragzeit von etwa 100 Tagen werden 1 bis 4, schon völlig behaarte Jungtiere geboren, mit bereits geöffneten Augen. Stacheln sind bereits vorhanden und sehr weich. Sie verhärten innerhalb weniger Stunden nach der Geburt.
(23.05.2008)
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Sven P. Peter: |
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Die Tiger müssten übrigens vom Wartebereich des Delfinariums noch zu sehen sein, der alte Affenfelsen eher nicht. Das Schild, dass dort Präriehunde einzögen steht übrigens schon ewig. Trotzdem konnte man zwischenzeitlich hier Mandrills, Kattas, Binturongs und ich meine sogar Baumstachler sehen. Bevor der Graben zugeschüttet wurde wuchsen in diesem übrigens regelmäßig sehr hübsche Seerose. (20.05.2008)
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Dennis Ismer: |
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Was passiert eigentlich mit dem "Zoomuseum" im ehemaligen Innenstall des Affenfelsens?
Bleibt es oder kommt es weg? (20.05.2008)
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Michael Mettler: |
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Nennen wir die anderen Anlagen doch einfach "großzügig" :-)
Sollte der alte Affenfelsen nicht zu einer Stachelschweinanlage umgebaut werden? Die WÄREN wenigstens im Winter zu sehen. (20.05.2008)
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IP66: |
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Wenn ich nicht völlig falsch informiert bin, handelt es sich bei der "riesigen" Anlage um den alten Affenfelsen, dessen Oberbau teilweise abgeräumt und dessen Graben mit verschüttet wurde. Vielleicht können die Duisburger dem Nachbarzoo dabei helfen, ein passendes Adjektiv für die kölner Präriehundanlage zu finden, die ein mehrfaches an Fläche umfaßt. Auch Magdeburg oder München könnten dieses Adjektiv dann verwenden. (20.05.2008)
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Michael Mettler: |
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@Sven: Der aufmerksame Leser kann sich nach deiner Bemerkung ausrechnen, wie lange man dann wohl im Winter durchschnittlich vor dem Duisburger Delphinarium auf die nächste Vorführung warten muss :-) (20.05.2008)
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Sven P. Peter: |
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Früher kam der Name noch von den Warnrufen. Bei kloppereien untereinander qietschen die eher.
Und im Winter habe ich meine Präriehunde wenn es hoch kam einmal die Woche gesehen, den Rest verschliefen sie in ihren Erdhöhlen. (20.05.2008)
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Michael Mettler: |
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Präriehunde als Winterattraktion? Habe ich da einen Evolutionssprung verpasst? (20.05.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Präriehunde erhalten riesige Freianlage am RWE-Delphinarium
Wieder einmal sorgt der deutsche Artname für ein bisschen Verwirrung. Sind Präriehunde wirklich Hunde und leben diese in der Prärie? Letzteres stimmt, aber die plumpen, kurzbeinigen und –schwänzigen Kleinsäuger sind eine nordamerikanische Gattung der Erdhörnchen und mit den Murmeltieren näher verwandt. Der „Hundeanteil“ in ihrem Namen rührt von ihren bellenden Lauten her, die bei Hierarchiekämpfen ausgestoßen werden.
Sechs geschäftig-grabende Präriehunde sind seit neustem Bewohner einer riesigen Freianlage, die sich gegenüber dem Eingangsbereich des RWE-Delphinariums befindet. Nicht nur, dass sie mit ihren Ausmaßen den Tieren eine luxuriöse Unterkunft bietet. Die Freianlage verkürzt den Besuchern, die auf die nächste Delphin-Vorführung warten, die Wartezeit aufs Angenehmste: Präriehunde sind tagaktiv und damit während der Öffnungszeiten durchgehend zu beobachten und begeistern durch ihr quirliges Verhalten. Sie halten darüber hinaus keinen Winterschlaf und kommen selbst bei Schneetreiben ins Freie. Die hartgesottenen Zoobesucher werden dies in den Wintermonaten sehr zu schätzen wissen!
Die Freianlage wurde bestens für die Belange der Grab-Weltmeister eingerichtet: mit ausreichend Mutterboden, damit die Präriehunde ihre ausgedehnten Erdhöhlen anlegen können. Die ausgehobene Erde wird grundsätzlich um die Eingänge angehäuft, so dass bei Überschwemmungen kein Wasser hineinlaufen kann. Präriehunde sind klein und müssen ihre Umgebung gut im Blick haben. Dafür finden sich einige Baumstämme und Findlinge auf der Anlage, die als Aussichtsplattform dienen. Schließlich gilt es auch, das eigene Territorium gegeneinander abzugrenzen. Und nachdem sich die beiden Böcke die vier Weibchen untereinander schon aufgeteilt haben und ihren eigenen Familienverband gründen, ist es von Vorteil zu sehen, wo denn die Nachbarn gerade sind.
Präriehunde ernähren sich hauptsächlich von Gräsern. Vor ihrem Einzug in die Anlage wurde diese einige Zeit sich selbst überlassen, damit saftiges Grün wachsen kann. So finden die Tiere derzeit einen reich gedeckten Tisch vor ihrer Haustüre.
Die Paarungszeit ist soeben vorbei. Bis zu 8 nackte und blinde Jungtiere kommen nach einer Tragzeit von 35 Tagen zur Welt. Sie werden 40 bis 50 Tage gesäugt, dann verlassen sie erstmals ihren Bau. Schon bald könnten die zwei Familien anwachsen…
(20.05.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Seltene Riesenotter beziehen neue Freianlage anlässlich des
75-jährigen Jubiläums des Fördervereins des Zoo Duisburg
Pteronura brasiliensis lässt sich mit „brasilianischer Flügelschwanz“ übersetzen, und dabei kommen einem spontan zuerst sicher farbenprächtige Vögel lateinamerikanischer Tropenwälder in den Sinn. Diese haben aber keine ausgeprägten Schwimmhäute und auch keinen horizontal abgeflachten Schwanz. Der wissenschaftliche Artname steht vielmehr für ein äußerst selten gewordenes Säugetier, den prächtigen südamerikanischen Riesenotter.
30 Jahre Erfahrung hat der Zoo Duisburg bei der Haltung der heiklen Pfleglinge. Schon Mitte der 80er Jahre entdeckte der Förderverein des Zoos sein Herz für die Riesenotter und ermöglichte mit finanzieller Unterstützung den Bau einer damals modernen Anlage. Über die Jahre hinweg sind die Mindestanforderungen an die Haltung dieser Art gestiegen, so dass eine umfassende Modernisierung der Anlage zwingend erforderlich war. Dass die Riesenotter-Haltung im Zoo Duisburg nicht ausläuft, verhindert eine erneute, großzügige Spende des Fördervereins von
€ 100.000,-. Hiermit unterstreicht der Förderverein sein anhaltendes Engagement für den Zoo Duisburg. Vor 75 Jahren ins Leben gerufen waren die damaligen Mitglieder die Gründer des Zoos am Kaiserberg. Heute zählt der Förderverein mit weit über 4.000 Mitgliedern zu den mitgliederstärksten Vereinen in der deutschen Zoowelt mit fortlaufender Unterstützung für eine Weiterentwicklung des Zoo Duisburg als moderne Natur- und Artenschutzeinrichtung und beliebteste Freizeiteinrichtung der Region.
Innerhalb weniger Monate erhielt das Riesenotter-Gehege einen deutlich vergrößerten Landgang, denn die hervorragenden Schwimmer halten sich mitnichten vorwiegend im Wasser auf. Die Einsicht unter Wasser über große Scheiben wurde zudem verbessert, so dass die Besucher den Tauchgängen aufmerksam folgen können. Die zooeigene Handwerkstruppe hat mit ihren Spritzbetonarbeiten der Anlage zum urwaldtypischen Flair verholfen. Endlich konnte auch der alte Süßwasserdelfin-Pool im angrenzenden Aquariumsgebäude genutzt werden und fungiert nun als ansprechender Schau-Innenraum.
Alle Hoffnungen auf späteren Nachwuchs ruhen nun auf dem erst vor wenigen Tagen eingetroffenen jungen Zuchtpaar, wovon das letztjährig geborene Männchen MALDITO aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg und seine dreijährige Partnerin AMANA aus dem Zoo Dortmund kommen. Die beiden sind äußerlich am cremefarbenen Kehlfleck gut zu unterscheiden, der sich vom ansonsten einheitlich braun gefärbten Fellkleid der Tiere absetzt und individuell verschieden ausgeprägt ist.
Die Bestände der Riesenotter leiden dramatisch unter der fortschreitenden Abholzung der Tropenwälder und der Verschmutzung der Flüsse durch die sich ausweitende Ölindustrie. Ehemals von Kolumbien bis Argentinien verbreitet, existieren heute nur noch vereinzelte Restpopulationen. Rund 3000 Exemplare scheinen übriggeblieben, die in den flachen Flussläufen des tropischen Regenwaldes äußerst ruffreudig ihr Territorium gegenüber Artgenossen verteidigen. Der Zoo Duisburg hofft als einer der ganz wenigen Halter dieser Tiere, wesentlich zur Erhaltung der Art beizutragen. (15.05.2008)
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Dennis Ismer: |
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Hat jemand Fotos von den Flussdelfinen, als sie noch im Aquarium lebten?
Danke schon mal im Voraus. (12.05.2008)
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@Herr Mettler: Ich denke, daß diese sehr frühe Verwendung sehr unterschiedlicher und nicht verwandter Namen für verschiedene Affenvertreter ein Charakteristikum ist. Wenn ich mich recht entsinne, unterscheidet schon manches hochmittelalterliche Bestiarium zwischen "Hundsaffen", womit Paviane gemeint sind, und dem Rest der Vertreter dieser Familie. Irgendwann, spätestens im 19. Jahrhundert, hat man die Bezeichnungen dann endgültig zugeordnet, wodurch viele der alten Bezeichnungen bis heute beibehalten wurden, auch wenn manche Begriff, wie etwa "Stummelaffe", derzeit im Verschwinden begriffen scheint. Jedenfalls hatte Ihren Forschungen nach der niederdeutsche Spaßheld schon sehr früh die Möglichkeit, Meerkatzen zu backen! (07.05.2008)
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krümmel: |
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- der wollte wohl erst nach Frankfurt gehen - und hat sich dann aus familiären Gründen nach Spanien umorientiert, so die Gerüchteküche ... (06.05.2008)
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Dennis Ismer: |
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Was ist dann mit Dr. Manuel Garcia Hartmann, bleibt er ?
(06.05.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Neue Tierärztin im Zoo Duisburg
Seit rund drei Wochen hat der Zoo Duisburg eine neue Tierärztin. Frau Kerstin Jurczynski (33) wechselte nach mehrjähriger Tätigkeit im Tiergarten Heidelberg nun zurück in die Heimat.
Die gebürtige Moerserin setzte sich im harten Auswahlverfahren durch und wird künftig über das Wohlergehen der rund 2300 Tiere im Zoo Duisburg wachen.
Noch dazu hat die sympathische Blondine ein Faible für Meeressäuger und Dickhäuter und ist damit bei der Duisburger Delphin-Großfamilie mit den beiden Jungstars DOLLY und DONNA bestens aufgehoben.
Damit die Elefanten nicht zu kurz kommen, wird sich Fr. Jurczynski
am morgigen Mittwoch, 07.05.2008, um 11 Uhr
zusammen mit Besucherelefant DAISY an der Elefantenanlage den Medienvertretern vorstellen.
[Anmerkung der Redaktion: Leider kommen die Pressemeldungen aus Duisburg immer ohne Bilder ...] (06.05.2008)
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Michael Mettler: |
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Laut Wikipedia ist die Bezeichnung "Meerkatze" seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Ich habe ein Buch mit Reprints von Tierdarstellungen dieser Zeit, in dem neben allerlei wohl nur nach dem Hörensagen gezeichneten Affen auch eine unverkennbare Dianameerkatze zu finden ist, mit der originalen Beschriftung "Cercopithecus Meer Katz".
Meines Wissens soll sich auch "Makak" von "Markata" ableiten. Mit dem Bezeichnen von Primaten hatte man aber früher ohnehin kein glückliches Händchen, ich erinnere an "Mangabe" (nach einer Stadt auf Madagaskar), "Tamarin" (nach dem altweltlichen Tamarindenbaum) oder "Colobus" ("der Verstümmelte"/Stummelaffe, weil man dachte, jemand habe den Bälgen die Daumen abgeschnitten...). Aber woher sollte das Wissen auch kommen, wenn Seeleute ihre Mitbringsel in irgendeinem exotischen Hafen aufkauften und die Tiere kreuz und quer über die Ozeane geschippert wurden (oder gar schon vorher worden waren)...? (06.05.2008)
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Bleibt die Frage, in welcher Redaktion der Geschichten er erstmals Meerkatzen gebacken hat ... (06.05.2008)
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Michael Mettler: |
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Na, zumindest Till Eulenspiegel hat als Bäckergehilfe schon "Eulen und Meerkatzen" gebacken, wenn ich mich recht an die Geschichte erinnere :-) (05.05.2008)
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Interessant wäre, wo und wann es im deutschsprachigen Raum die Erstbelege für den Namen gab, die mit Sicherheit auf Affen bezogen werden können. (05.05.2008)
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Drac: |
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Ich dachte, dass sich das Wort Meerkatze von markata ableitet, sei mehr oder weniger eindeutig - immerhin heißt es im litauischen ebenfalls markata und auf schwedisch markatator - und in beiden Sprachen sind die Begriffe für Meer und Katze deutlich davon zu unterscheiden. lit. (jura/kate) und schw.(hav/katt).
Dass dann im Deutschen und Niederländischen eine volksetymologische Begriffsumwandlung wie bei Maulwurf und Vielfrass entwickelt hat ist ja durchaus möglich (05.05.2008)
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Neue Brazza-Meerkatze im Zoo Duisburg
Bei dem Namen Brazza-Meerkatze staunt nicht nur der Laie. Selbst Biologen ist die Herkunft des eigenwilligen Namens Meerkatze als Bezeichnung für einen Affen eher ungewiss. Als gängigste Erklärung gilt, dass dieser Name von dem Sanskrit-Wort ‚markata’ abgeleitet wurde, was Affe bedeutet. Denn weder sind diese Affen mit Katzen verwandt, noch leben sie im oder am Meer. Der Begriff Brazza wiederum stammt von dem französischen Entdecker dieser Affen, Pierre De Brazza, nach dem diese Tiere benannt wurden.
Eben eine solche Brazza-Meerkatze ist neu im Zoo Duisburg eingetroffen. Auf Vermittlung des zuständigen Zuchtbuchführers übernahm der Zoo ein neues Zuchtmännchen aus dem polnischen Zoo in Lodz. Als neuer Haremsführer obliegt es nun diesem Männchen, die erfolgreiche Zucht der Brazza-Meerkatzen im Zoo Duisburg fortzusetzen.
Allerdings galt es für das Männchen, nicht nur seine neuen Damen kennenzulernen (Brazza-Meerkatzen leben in sozialen Gruppen, bestehend aus einem erwachsenen Männchen und mehreren Weibchen mit deren Jungtieren), sondern zugleich auch die imposanten Gorillas, da im Zoo Duisburg Gorillas und Brazza-Meerkatzen gemeinsam auf einer Anlage gehalten werden.
Während die schwergewichtigen Gorillas sich eher auf dem Boden ihrer großzügigen und naturnah gestalteten Außenanlage aufhalten, erklimmen die kleinen und wendigen Meerkatzen die höchsten Wipfel der zahlreichen Kletterbäume. So können sich Groß und Klein gut aus dem Wege gehen und in Harmonie gemeinsam den Duisburger Gorilla-Bush bevölkern.
(30.04.2008)
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Die ‚Ruhrpott-Schnauzen’ jetzt auch als Buch
Über zwei Jahre drehten Kamerateams tagtäglich im Zoo Duisburg und begleiteten Tierpfleger, Tierärzte und Wissenschaftler auf Schritt und Tritt, um den Fernsehschauern Spannendes, Unterhaltsames und Wissenswertes aus dem Zoo Duisburg zu vermitteln. Die Fernsehserie ‚Ruhrpott-Schnauzen’ wurde zum absoluten Quotenfüller. Viele Geschichten wurden in dieser langen Zeit im Duisburger Zoo geschrieben. Eben diese Geschichten, die täglichen Erlebnisse der Mitarbeiter des Zoos mit ihren Tieren, sind nunmehr im Begleitbuch zu der beliebten Fernsehserie zusammengefasst - von der Flaschenaufzucht von Robben oder der Flucht vor wilden Wombats, vom Spazierengehen mit Rentieren bis zum Spielen mit Affen. Tierpfleger und Kameraleute schildern ihre schönsten Eindrücke aus dem Zoo.
Passend zum Titelbild des Buches, das zwei der Duisburger Koalas zeigt,
wird das Buch am Mittwoch, dem 30. April 2007, um 11.00 Uhr
bei ALLORA, KANGULANDAI & Co. im Koalahaus des Zoo Duisburg vorgestellt.
(29.04.2008)
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Training für Duisburger Tierpfleger und Rentiere
Schon seit geraumer Zeit ist der Zoo Duisburg ein Trainingszentrum für eine ganz spezielle Tierart. In den frühen Morgenstunden dreht Tierpfleger Martin Albertz mit Rentier GEORGE seine Runden, um die Fitness seines Schützlings zu steigern. Mittlerweile ist GEORGE in Top-Form, und Martin Albertz kann nur noch per Fahrrad mithalten.
Da der Verschleiß der Drahtesel, die Martin Albertz benutzt, mittlerweile immer größer wird, kam der Geschäftsführer von Little John Bikes in Duisburg, Herr Ralf Jurkovic, auf die Idee, das internationale Trainingszentrum für Rentiere im Zoo Duisburg mit zehn hochwertigen Fahrrädern auszustatten.
Am morgigen Dienstag, den 22. April 2008, um 11.00 Uhr
werden die Räder von Zoodirektor, Dipl.-Biol. Achim Winkler,
Tierpfleger Martin Albertz und natürlich von Rentier GEORGE
höchstpersönlich entgegengenommen.
Treffpunkt: Rentieranlage (zwischen Afrikanum und Großen Robbenanlagen)
(21.04.2008)
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@Herr Lüke: Immerhin wurden zur Gestaltung des Vielfraßgeheges neben Kunst- auch Natursteine verwendet ... (18.04.2008)
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Delphine aus Stein
Großer LEGO-Wettbewerb mit dem LEGOLAND Discovery Centre Duisburg
Pünktlich zum Saisonauftakt im Zoo Duisburg und zur Eröffnung des LEGOLAND Discovery Centre Duisburg sind alle Kinder bis 12 Jahren aufgerufen, ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen und einen Großen Tümmler aus Legosteinen zu modellieren. Als Vorbild können selbstverständlich die Delphinjungtiere DOLLY und DONNA dienen, die seit einigen Monaten das Publikum mit akrobatischen Kunststücken begeistern.
Am 26. und 27. April 2008 veranstaltet der Zoo Duisburg den ersten ’Tag des Delphins’. Neben Informationsständen diverser Naturschutzverbände gibt es sowohl für Kinder als auch Erwachsene interessante Aktionen. Ein Highlight wird sicherlich der Auftritt des Brendel-Quartetts der Duisburger Philharmoniker im Delphinarium sein.
Alle Kinder bis 12 Jahren, die am 26. und 27. April 2008 zum Tag des Delphins einen selbstgebauten Delphin aus LEGO-Steinen mit in den Zoo bringen, erhalten freien Eintritt in den Zoo und ins Delphinarium.
Die schönsten 10 LEGO-Delphine werden prämiert. Die Gewinner erhalten nicht nur tolle Sachpreise, sondern auch eine VIP-Führung sowohl durch das Delphinarium des Zoo Duisburg als auch das LEGOLAND Discovery Centre Duisburg.
(18.04.2008)
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Hannes Lüke: |
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Natürlich gestaltetes Gehege? Hab ich da ein falsches in erinnerung? (17.04.2008)
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Gab es denn schon einmal einen duisburger Zuchterfolg bei dieser Art? (17.04.2008)
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Ein Vielfraß im Zoo Duisburg
Zwar ist der Vielfraß als größter Vertreter der Marderartigen ein Tier mit einem jederzeit guten Appetit, ihm jedoch eine dauernde Fresssucht zu unterstellen, wie der Name ‚Vielfraß’ suggerieren könnte, würde dem Tier nicht gerecht werden. Der Name des Vielfraß bezieht sich keineswegs auf die Ernährungsgewohnheiten des Tieres, sondern leitet sich vielmehr vom skandinavischen Namen Fjellfräs ab, was ins Deutsche übersetzt Gebirgs- oder Felsenkatze bedeutet. Aus dem nordischen Fjellfräs ist so über die Jahre der heute im Deutschen gebräuchliche Name Vielfraß entstanden.
Der Vielfraß erreicht eine Körperlänge von nahezu 1 m bei einem Maximalgewicht von etwa 20 kg. Mit seinem dichten braunen Fell ist er hervorragend gegen die Kälte in seinem natürlichen Lebensraum in den nördlichen Wäldern und der Taiga geschützt. Die extrem breiten Füße verhindern zudem ein Einsinken in den Schnee.
Vielfraße durchstreifen tagsüber und in der Dämmerung ihr Revier nach allerlei Fressbarem. Neben kleineren Säugetieren, Aas und Früchten scheut sich der Vielfraß auch nicht, selbst junge Rentiere und sogar neugeborene Elche zu erbeuten. Auch Vögel sind vor dem Vielfraß nicht sicher, vermag er doch hervorragend zu klettern. Vornehmlich hält er sich jedoch auf dem Boden auf, wo er in selbst gegrabenen Erdgruben oder –höhlen ruht und ausreichend Schutz vor widrigen Witterungsbedingungen findet. In diesen Erdhöhlen werden auch die bis zu 4 Jungtiere geboren und aufgezogen.
Mit der Ankunft des neuen Vielfraß-Männchens VANÜTSCHKA aus dem Zoo Moskau hofft der Zoo Duisburg auf Nachwuchs bei diesen seltenen, nur in wenigen Zoologischen Gärten gezeigten Raubtieren. Am vergangenen Wochenende traf das lange ersehnte Männchen aus dem russischen Hauptstadtzoo ein, um mit dem zuchterprobten Duisburger Weibchen RONJA für hoffentlich viele kleine Vielfraße zu sorgen.
Die beiden Vielfraße VANÜTSCHKA und RONJA können jederzeit
in ihrem Gehege gegenüber den Rentieren und Wölfen beobachtet werden.
Allerdings mag auch etwas Geduld nötig sein, da Vielfraße aufgrund ihres braunen Fellkleides bestens getarnt sind
und nicht immer auf Anhieb im natürlich gestalteten Gehege auszumachen sind.
(17.04.2008)
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Michael Mettler: |
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Die Artenvielfalt manches Einzelkäfigs muss schon allein deswegen höher gewesen sein, weil zeitweise z.B. parallel drei Orang-Zuchtpaare oder vier züchtende Galago-Arten vorhanden waren; die werden alle keinerlei "Untermieter" gehabt haben (zumindest keine Primaten), ebenso wie die stets vorhandenen Tupaias. (11.04.2008)
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Wenn man sich im Käfigzählen übt, so gab es es im letzten Quadranten zehn Käfige und zwei Vitrinen, im mittleren ebensoviele Vitrinen und 3 Käfige, im vorderen zwischen 5 und 7 - zuzüglich des Einbaus, der auf jeder Seite wohl nicht mehr als drei Käfige aufwies, also bestenfalls 12. Zählt man alle Ausstellungsmöglichkeiten zusammen, käme man auf höchstens 34, woraus sich ein Quotient von knapp drei Formen pro Käfig ergibt - beim Mitzählen aller Vitrinen und Kleinkäfige, wobei die Formenfülle ja auch vom Krallenaffen bis zum Gorilla reichte. Der Wert dürfte sich mit unseren Besuchserfahrungen decken, waren in manchen Käfigen doch mehr als drei Arten untergebracht, während es bei den Menschenaffen wohl auch artenreine Gruppen gab. Klös in Berlin hatte bis zum Bau des Tropenhauses, der letzten Erweiterung seines Affenkomplexes, wohl nicht viel mehr Platz, aber sicher ähnlich viele Arten. Dagegen war das kölner Lemurenhaus auch in seinen Anfangszeiten meist mit einer Art pro Anlage besetzt, mit Ausnahmen bei den Südamerikanern, während es in Wuppertal in deutlich größeren Käfigen noch Gemeinschaftshaltungen gab. (11.04.2008)
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Michael Mettler: |
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In einem der Jahresberichte ist erwähnt, dass das Äquatorium in Zeiten größter Artenfülle mit bis zu 70 Primatenformen besetzt war! Allerdings gab es früher in der vorderen Halle noch eine "Insel" aus diversen kleinen Vitrinen, in denen vor allem Krallenäffchen "gesammelt" werden konnten. (10.04.2008)
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@Herr Mettler: Das Aquarium hieß in Duisburg schon vor dem Krieg "Haus der tausend Fische" - vielleicht wollte man nationalsozialistischerseits die lateinische Bezeichnung vermeiden, und für einen Artensammler wie Herrn Gewalt war der Name dann Programm. Erinnern kann ich mich vor allem an die verschiedenen gemeinsam gehaltenen Gibbonarten, doch auch an andere Kombinationen. Eine Gemeinschaftshaltung von Lemuren und Klammeraffen gab es allerdings auch vor dem Umbau des Affenhauses in Wuppertal. Andererseits war das Äquatorium schon ein großer Bau mit einer Kapazität, die selbst in Berlin in mehreren Bauabschnitten errichtet werden mußte, insofern waren auch eine Menge Tiere nötig, den Großbau zu füllen. Die Idee, Nieder- und Menschenaffen in einem Gebäude zu zeigen, finde ich nach wie vor attraktiv, und mit den "übriggebliebenen" Meerkatzenzuchtgruppen, den drei Gibbon- und zwei Orangformen besitzt das Haus auch noch ein wenig von der alten Fülle und Atmosphäre. (10.04.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Balzende Schwarzstörche in Brutstimmung
Der Frühling scheint jetzt endlich bei den Tieren im Zoo Duisburg angekommen zu sein. Bei allerlei Arten von Wassergeflügel auf dem Pelikanweiher, der in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang liegt, werben die im Prachtgefieder stehenden Erpel um die Gunst der Weibchen. Der Besucher taucht in ein Farbenmeer an Schmuckfedern und schillernden Flügelspiegeln, verfolgt die geschäftigen Männchen, die durch ruckartiges Hin- und Herschwimmen, viel Wasserspritzen und Abtauchen untermalt mit Pfeifen und Grunzen möglichst viel Aufsehen erregen wollen.
Der Funke der Balz scheint auf die oberhalb des Streichelzoos, auf der großen Wisent-Freianlage gehaltenen Schwarzstörche übergesprungen zu sein. Im letzten Jahr gesellte sich zum ursprünglich aus dem Zoo Münster stammenden 8jährigen Hahn ein Weibchen aus Polen. Es gibt gerade einmal 200 Schwarzstörche in den Zoologischen Gärten Europas und im Moment besteht dringender Damenbedarf. Das knapp 3jährige Weibchen hatte in der Wildbahn einen komplizierten Flügelbruch erlitten und gelangte so in den Zoo Lodz in menschliche Obhut.
Männliche Schwarzstörche gelten als wahre Aggressoren. Würde der Hahn eine Henne mit Handikap akzeptieren? Insofern war es sicher ein Wagnis, das – allerdings – einzige damals verfügbare Weibchen an den Kaiserberg zu holen. An diesem Punkt nehmen die Pfleger eine Schlüsselstellung ein, denn das Aneinandergewöhnen unter Aufsicht muss in seinem Ablauf sorgfältig geplant und sanft durchgeführt werden. Wie erwartet dauerte es lange, bis das Männchen seine instinktiv territorial-dominante Art soweit ablegte und das Weibchen nicht mehr attackierte.
Rechtzeitig zur Brutzeit hat das neue Paar mit seiner Balz begonnen. Erfolgreich brütende Schwarzstörche errichten ein großes Zweignest, das einen Durchmesser von gut 150 cm erreichen kann. Gewöhnlich werden 3 bis 4 Eier gelegt, aus denen nach etwa einem Monat die Jungvögel schlüpfen. Die ganz in einem weißen Daunengefieder gekleideten Jungvögel werden gut zwei Monate von den Altvögeln betreut, bevor die Jungvögel flügge sind. Im Alter von drei Jahren erreichen die jungen Schwarzstörche ihre Geschlechtsreife.
Der Zoo Duisburg hofft sehr auf einen Bruterfolg, denn Schwarzstörche gelten im Freiland gebietsweise als bedroht.
(10.04.2008)
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Michael Mettler: |
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Mein erster Duisburg-Besuch war 1981; da hatte ich noch nicht allzu viele Zoos außerhalb Hannovers gesehen und war ziemlich verblüfft über die Affensammlungen, die sich da z.T. den selben Käfig teilten: Mehrere Meerkatzenformen zusammen oder Lemuren mit Guerezas, das war für mich damals absolut exotisch. Das Vogelhaus war damals ebenfalls noch ein dicht besetztes Sammelsurium, während ich mich beim Aquarium angesichts der spärlichen Besetzung der Becken fragte, wie es überhaupt zum Namen "Haus der 1000 Fische" gekommen war. Bei manchen der Seewasserbecken gab es mehr Artenschilder als Fisch-Individuen, und angesichts einer beeindruckenden Kollektion verschiedener Zackenbarscharten keimte in mir der Verdacht, die übrigen ausgeschilderten Arten könnten sich längst IN den Barschen befinden :-) (10.04.2008)
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Ich kann mich noch erinnern, daß mich in sehr zartem Alter ein duisburger Stammbesucher darüber aufklärte, daß manche Rarität - gemeint waren wohl Languren - gar nicht erst die Ausstellungskäfige erreichte. Das muß in den frühen 70er Jahren gewesen sein. Erinnern kann ich mich noch an mit mehreren Arten besetzte Käfige, wirklich im Gedächtnis geblieben ist mir aber nur der Gibbonkäfig im ersten Quadranten des Äquatoriums. Selbst wenn man schon alleine laufen konnte und dies auf der duisburger Seite der Mauer tat, führte das also nicht zwangsläufig zur Sichtung von Goldlanguren. Eine wichtigere duisburger Kindheitserinnerung betrifft allerdings die Schweinswale, die ich unbedingt sehen wollte, die aber, auch nach entsprechenden Pressemeldungen, immer schon verschwunden waren, wenn ich meine Eltern zum nächsten Besuch am Kaiserberg überredet hatte. Als sehr voll habe ich auch noch das alte Vogelhaus und das Aquarium in Erinnerung, allerdings ergab sich nach dem Tod von Herrn Windecker, wodurch der Heimatzoo in einen artenreduzierenden Dämmerschlaf versank, ein starker Kontrast zwischen Herrn Gewalts Institut und meinem Heimatzoo, der derartige Eindrücke von Überfülle subjektiv verstärkt haben dürfte. (10.04.2008)
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Michael Mettler: |
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Tscha, wahrscheinlich sind die finanziellen Mittel für Tieranschaffungen seit damals drastisch geschmolzen... Nochmal vierzig Jahre, und die Gehege sind wieder wie in der Anfangszeit mit Eichhörnchen, Haushühnern und Heidschnucken besetzt :-) (07.04.2008)
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Sacha: |
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Kein Grund, in Nostalgie zu schwelgen. Dafür hat Duisburg heute Zwergotter, Südamerikanische Nasenbären, Rote Varis und Erdmännchen....:)
(Okay, ein Teil davon hatte der Zoo damals auch schon, aber ich konnte mir den Spruch nicht verkneifen) (07.04.2008)
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Michael Mettler: |
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@WolfDrei: Ich saß zwar auf der gleichen Seite der Mauer wie Duisburg, war aber noch zu klein :-)
Für 1967 verzeichnet der Jahresbericht als Zugänge bei den Schlankaffen: Weißschwanzguereza, Bärenstummelaffe, Nasenaffe, Budeng, Mützen-, Schopf-, Gold- und Brillenlangur; die Tonkinlanguren sowie weitere Brillenlanguren waren schon im Vorjahr eingetroffen. Da hatte anscheinend jemand einen großen Einkaufsgutschein für den Tierhändler unter dem Weihnachtsbaum gefunden... In Gewalts Buch "Tiere für dich und für mich" von 1968 wird allerdings in einem Kaüitel über den Tierarzt im Zoo vom "einzigen" Goldlanguren gesprochen, mag also sein, dass es wirklich nur ein Einzeltier war und manche andere Form ebenfalls. Ein "Silbergrauer Schopflangur (Presbytis spec.)" ist im gleichen Buch zusammen mit einem Brillenlanguren und einem Budeng schwarzweiß abgebildet, ähnelt auf dem Foto aber sehr dem Brillenlanguren. Aufgrund der schon erwähnten Unsicherheiten der Jahresberichte in Sachen Artbestimmung wäre ich mir aber gar nicht so sicher, dass der Goldlangur wirklich ein geei war, das könnte genausogut irgendein anderer rot- oder gelbgoldener Schlankaffe gewesen sein.... (07.04.2008)
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WolfDrei: |
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@MM: vom 6.4.: gab es wirklich Goldlanguren in Duisburg (geei)?.Und ich saß auf der anderen Seite der Mauer! (07.04.2008)
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Michael Mettler: |
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Zu den Rothunden: Im hannoverschen ZOOFREUND Nr. 140 findet sich ein Artikel über Caniden im Zoo Hannover, der belegt, dass es sich bei dem Rothund im Tierpark Berlin, in Hannover und Gelsenkirchen um das selbe Exemplar handelte und es die Stationen in genau dieser Reihenfolge durchlaufen hat. Aber da steht auch noch mehr:
"Während Rothunde vor dem 2. Weltkrieg durchaus häufiger in europäischen und deutschen Zoos zu sehen waren (u.a. Zoo Berlin, Frankfurt, Münster und Tierpark Hagenbeck) und hin und wieder auch nachgezüchtet wurden, gehörten sie nach 1945 zunächst zu den größten Raritäten."
In "Grzimeks Tierleben" findet sich immerhin die Aussage, dass Rothunde jahrelang in Moskau gezüchtet wurden; damit wäre schonmal geklärt, warum Duisburg "Mitteleuropa" betonte. (07.04.2008)
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Michael Mettler: |
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Wenn man die Jahresberichte mal auf breiter Front hintereinander weg durchstöbert statt nur gezielt nach einzelnen Ereignissen oder Tieren zu schauen, fällt auf, dass Duisburg in den 60ern/70ern einem enormen "Durchlauf" an Tieren hatte. So wurden im Zeitraum von 1961 bis 1970 allein 13 Orangs angeschafft (um letztlich drei Paare übrig zu behalten) und sage und schreibe 28 Schimpansen!
Interessant ist auch, dass ausgerechnet Duisburg trotz aller möglicher Versuche der Schlankaffenhaltung mit den seltensten Arten (Nasenaffe, Goldlangur, Tonkinlangur usw.) laut Jahresberichten nie Kleideraffen hielt, obwohl die gleichzeitig mit den Nasenaffen einige Jahre lang zu bekommen gewesen wären.
Bei den Meerkatzen fällt noch auf, dass zwar laut Gehegeschildern Campbell-, Sclaters Rotnasen- und Martins Dunkle Weißnasenmeerkatzen gehalten, aber diese nie unterartlich in den Jahresberichten bezeichnet wurden; da ist konsequent nur von Mona- (zu der campbelli früher noch gerechnet wurde), Rotnasen- und Weißnasenmeerkatzen die Rede, letztere wie schon gesagt sogar größtenteils ohne Artgliederung. Ich meine mich auch zu erinnern, dass die beiden Unterarten der Dunklen Weißnase in den 80ern im selben Käfig gehalten wurden, was natürlich die Unterartreinheit von Nachzuchten in Frage stellt. (06.04.2008)
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Michael Mettler: |
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@WolfDrei: Keine Sorge, die Denkmalschändung hält sich in Grenzen :-) Schließlich zählt Wolfgang Gewalt zu den Menschen, die mein nachhaltiges Interesse an Zoos in Kindertagen geweckt haben. Eines seiner Bücher zählte nämlich neben Werken von Dittrich, Grzimek und Durrell zu meiner ersten Zoolektüre im zarten Alter.
Aber nebenbei: Auch der dritte Nachzucht-Wombat wurde gleich zweimal mit - wenn auch mit großem Abstand - aufeinander folgenden Jungtieren gefeiert :-) (06.04.2008)
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WolfDrei: |
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Herr Mettler, Sie bauen ja den von mir gedachten Heiligenschein von Herrn Gewalt ab-aber wort"gewalt"ig zum Nutzen der Zoolandschaft war er doch wohl? Zu den Rothunden: in der Frühzeit das TP sah ich einen in den kleinen "Buchten", dort, wo damals dann in etwa die Panzernashörner waren-Nachzucht fast am Ende des Eisernen Vorhanges, nämlich aus Moska, noch Europa! In den Siebzigern verirrte sich noch ab und an ein Wildtier aus China in die SU. (06.04.2008)
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Michael Mettler: |
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Nach einigen Bemerkungen in den Jahresberichten "nach Gewalt" zu urteilen, scheint der frühere Duisburger Zoochef bei den Artenzahlen hie und da ein wenig getrickst zu haben. Interessant ist z.B. folgende Äußerung aus dem Jahresbericht 1993 zum Thema Straffung der Artenliste:
"Desweiteren liegt hiermit eine sog. 'bereinigte' Tierbestandszählung vor, die darauf verzichtet, nicht fest und dauerhaft in den Gesamtbestand des Zoos integrierte bzw. zu integrierende Tierformen aufzuzählen; so erklärt sich das völlige Fehlen der Insektenfresser, weil Igel, Spitzmaus und Maulwurf zwar im Park leben, dennoch aber nicht in den computergestützten Dateien aufgeführt, geschweige denn einem 'Wildlife-Management" unterzogen werden."
Tatsächlich zeigt ein Blick in die vorherigen Bestandslisten, dass für die Jahre 1985 bis 1992 bemerkenswert konstant jeweils eine Insektenfresserform in zehn Exemplaren gezählt wurde... (06.04.2008)
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Michael Mettler: |
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...oder etwa hinter den Eisernen Vorhang?
Führt man sich manche Angaben der Jahresberichten mal etwas genauer vor Augen, ergeben sich auch noch andere Eigenwilligkeiten. So zum Beispiel bei der Zucht der Nachtaffen: Diese startete 1969 mit zwei Jungtieren, danach gab es 1970, 1971, 1974, 1975, 1976 und 1977 je ein Jungtier. (Bis 1980 dann keine mehr, darüber hinaus habe ich mich noch nicht vorgearbeitet.) Für das nach diesen Angaben insgesamt 5. Jungtier wird im Jahresbericht 1974 geschrieben, der Zuchterfolg "habe sich bereits zum dritten Mal wiederholt". Nach meinem Verständnis von Mathematik hieße das, es wäre das vierte Jungtier gewesen(Erstereignis plus drei Wiederholungen), obwohl es ja sogar schon das fünfte war. Im folgenden Jahr feierte man dann das "vierte" Jungtier (eigentlich Nummer sechs) und das übernächste nochmals als "viertes", obwohl es bereits das achte war. Wer so zählt, dürfte sich eigentlich nicht über Tierlieferanten auslassen, die mit dem Zählen von Faultierkrallen Probleme haben (siehe unten)....
Gewalts überlieferter Spruch "in Primaten sind wir prima bis oberprima" schlägt sich leider nicht in der Genauigkeit von Artangaben in den Jahresberichten nieder. Unter "Weißnasenmeerkatze" verbergen sich da. z.B., wenn man nach Fotos aus diesem Zeitraum geht, mindestens drei Formen (Cercopithecus nictitans nictitans, C. n. martini und C. petaurista petaurista); mit "Kapuzineraffe" ist mal Cebus capucinus, mal Cebus apella gemeint (falls überhaupt ein wissenschaftlicher Name angegeben ist; für Galago senegalensis werden in bunter Mischung die deutschen Namen Buschbaby, Senegalgalago und Zwerggalago (!) verwendet; "Saki" dient bei Zu- und Abgangsmeldungen anscheinend als Sammelbegriff für alle gehaltenen Pithecia- und Chiropotes-Arten. Da verwundert es dann schon nicht mehr, wenn ein "Zottelschweifaffe" vom Mönchsaffen getrennt behandelt wird (eigentlich die gleiche Art) und den wissenschaftlichen Namen des Weißkopfsakis bekommt, sich eine Grüne Meerkatze des Artnamens Cercopithecus mona erfreut oder die im Zooführer in der Eindruck-schinden-sollenden Fotogalerie der Affennachzuchten abgebildete Diana-Meerkatze genau genommen eine Roloway ist. Prima, prima... (05.04.2008)
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IP66: |
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Wo saß denn die böse Rothunde schon gezüchtet habende Konkurrenz? In Berlin, Bozen oder Kopenhagen? (05.04.2008)
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Michael Mettler: |
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Ein' habbich noch: Die ersten Rothundwelpen in Duisburg wurden als "erste Nachzucht in Mitteleuropa" gepriesen. Jetzt warte ich beim weiteren Stöbern in den Jahresberichten nur noch auf solche Beschreibungen wie "erste Nachzucht rechts des Rheins" usw. :-) (04.04.2008)
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Michael Mettler: |
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Noch was zum Schmunzeln:
"Schon seit geraumer Zeit haben wir uns im Duisburger Zoo vom überholten Prinzip des Arten-"Sammelns" - also des Zusammentragens einer möglichst umfangreichen Kollektion verschiedenster Einzeltiere zu einem "lebenden Museum" - frei gemacht und dafür umso größeres Gewicht auf den Ausbau biologisch fundierter Zuchtgruppen gelegt."
Mit diesem Satz beginnt die Rubrik "Tierbestand" im Jahresbericht 1971!! (04.04.2008)
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IP66: |
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Wenn ich Ihre Zahlen richtig interpretieren, kommt Duisburg da an Berlin aber nicht heran. Als Kind kam mir der duisburger Zoo immer besonders artenreich vor, ähnlich wie Frankfurt. Als ich dann Klös' berliner Zoo kennen lernte, fand ich den gar nicht so viel voller, trotz der riesigen Tierhäuser.
Unterstreichen würde ich ihren Hinweis, daß die große Umbauphase, die München nach Herrn Heck erfaßte, in Duisburg eigentlich nur in Gestalt des Afrikanums präsent ist und daß vielleicht sogar bei der Errichtung des Äquatoriums die münchner Menschenaffenstation Pate stand. Leider habe ich mich mit der Entwicklungsgeschichte von Hellabrun bislang nicht sehr intensiv befaßt - es wird wohl Zeit, daß ich damit anfange. (04.04.2008)
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Michael Mettler: |
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P.S. München hatte vor einem Umbau Anfang der 70er offensichtlich noch einige "normale", maschendrahtumzäunte Huftierausläufe, nicht nur grabenbegrenzte Freisichtanlagen wie heute, und so manche Art stand wegen der Parasitenvermeidung vermutlich noch nicht auf Rasen, sondern auf herkömmlichem Gehegeboden. Optisch war also der Unterschied Hellabrunn/Duisburg in den 60ern wahrscheinlich nicht so groß wie ab den 70ern. (04.04.2008)
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Michael Mettler: |
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@IP66: Ich habe noch die Jahresberichte von 1970 bis 1980 auf dem Schreibtisch liegen, aus denen folgende Artenzahlen: 1970 634 (davon 426 Säugetier- und Vogelarten), 1980 676 (davon 456 Säugetier- und Vogelarten) - Haustierrassen jeweils eingeschlossen.
Aus den geschichtlichen Rückblicken des Duisburger Zoos ist zu entnehmen, dass München-Hellabrunn in der Nachkriegszeit mehrfach "Aufbauhilfe" im Form ganzer Wagenladungen von Tieren für Duisburg geleistet hat. Vermutlich war da auch mancher gute Ratschlag des alterfahrenen Tiergärtners Heinz Heck inbegriffen, so dass die Gemeinschaftsgehege in Duisburg wirklich dem Münchener Vorbild entsprangen. (04.04.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Lehrgänge mit Übernachtung für Kinder und Jugendliche im Zoo
Für Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren bietet der Förderverein des Zoo Duisburg weitere naturkundliche Seminare unter folgenden Titeln und Terminen an:
Menschenaffen (10.05. – 11.05.2008)
Raubtiere (14.06. – 15.06.2008)
Delphine (12.07. – 13.07.2008)
Australien (23.08. – 24.08.2008)
Während dieses zweitägigen Seminars können junge Zoo-Fans Kenntnisse über die Lebensbedingungen der verschiedenen Tierarten erwerben – und das gemeinsam mit den Tieren vor Ort.
Selbstverständlich handelt es sich bei diesen Beobachtungen nicht um langweilige Schulstunden, sondern höchst spannende Einblicke in die Haltungsbedingungen dieser Tiere.
Die Seminare beinhalten eine Übernachtung in der Zooschule (bitte Iso-Matte, Schlafsack und Handtuch mitbringen!), Bewirtung und Betreuung der Kinder. Eine Nachtwanderung durch den abenddunklen Zoo und gemeinsame Bastelstunden sind ebenso angesagt wie Lehrgangsunterlagen und zum krönenden Abschluß ein Zoo Duisburg-spezifisches Diplom (für jedes Kind!).
Anmeldung zwingend erforderlich.
Kostenpauschale von 35 € ist bei der Ankunft zu entrichten.
Ansprechpartner: Herr Kamela, 0203 / 30559-16 in der Zeit von 9.00 bis 16.00 Uhr
(04.04.2008)
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IP66: |
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Daß die Gemeinschaftsanlagen auf dem alten Gelände aus der Thienemann-Zeit stammen, überrascht mich. Die Australien- und die Asien-Anlage waren im Tierpark der Zwischenkriegszeit vorgeformt, da hier eine Art Allee auf das damalige Affenhaus, das spätere Raritätenkabinett zuführte, die von größeren Gehegen gesäumt war. Die Puszta-Anlage hingegen löste die Folge kleinerer Anlagen ab, die den alten Tierpark geprägt hatten, und zwar an jener Gelenkstelle, an der seinerzeit die Brücke ins Erweiterungsgelände abzweigte. Ich vermute, daß die geschilderte Afrikaanlage durch eine zusammenlegen mehrerer dieser überlieferten Gehege entstand, ebenso die Wisentanlage. Noch heute respektieren die Strukturen oberhalb des Raubtierhauses die alte Wegführung. Das jagbare Wild spielte im zweiten Erweiterungsgelände, vor allem in dessen etwas entlegener Spitze, eine große Rolle: es gab hier die Wolfsanlage, jene für Hirsche (heute Urwildpferde) und die Wildschweine. Allerdings sind weder Wisente noch Auerochsen auf dieses Gelände gezogen, erstere standen im Altzoo, zweitere wohl auf dem Gelände der oberen Hälfte der heutigen Australienanlage vor der Scheune, die schließlich zum Koala-Haus wurde. Ich kann nachvollziehen, wenn man zwischen der Gestaltung dieses Geländes und hellabrunner Entwicklungen Parallelen zieht. Läßt sich eigentlich die "gefühlte Artenzahl", die meine Kindheitsbesuche in Duisburg prägte, in den Jahresberichten belegen? (04.04.2008)
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Michael Mettler: |
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Zu Duisburger Erfolgsmeldungen: Im 1968 erschienenen Buch "Tiere für dich und für mich" schreibt Gewalt: "Dreizehenfaultiere sind als Zootiere heikel, ich habe sie vorsichtshalber nie bestellt. Weil richtiges Zählen schwierig ist, hat man uns trotzdem einmal eines aus Brasilien geschickt, und das hat dann Duisburg besser vertragen, als alle glauben wollten." Zu diesem Tier habe ich in den Jahresberichten nichts gefunden, da ist in der fraglichen Zeit immer nur von "Faultieren" ohne Artangabe die Rede. Wäre die Haltung wirklich erfolgreich gewesen, hätte man das Tier doch genüsslich der veröffentlichten Trophäensammlung angefügt...? (04.04.2008)
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Anja Aures: |
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Bei meinen Besuch vor ein paar Wochen waren die Baumkänguruhs nicht zu sehen und nun habe ich in einem anderen Forum die Erwähnung gefunden, beide wären kurz nacheinander eingeschläfert worden. Weiß jemand was dazu? (03.04.2008)
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Michael Mettler: |
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Gemeinschaftsanlagen mit hellabrunn-ähnlicher Besetzung gab es schon vor Gewalt, der 1966 die Zooleitung übernahm. Schon im Zooführer von 1961 lautet eine Überschrift "Große Gruppengehege kennzeichnen diesen Waldtierpark". Da gab es z.B. die Indien-Anlage mit Nilgau, Hirschziegenantilope, Axishirsch, Saruskranich, Bankivahuhn, Streifengans und indischen Enten, die genannte Puszta-Anlage (mit dem selben Besatz wie unter Gewalt), die Australien-Anlage mit drei Känguru-Arten (Bennett-, Hirsch- und Graues Riesenkänguru), Emus, Trauerschwänen und anderem australischen Wassergeflügel sowie auch in Vor-Afrikanum-Zeiten schon eine zweiteilige Afrika-Anlage: Auf der einen Seite Watussirinder, Somalischafe und Damaraziegen, auf der anderen Böhmzebras, Elenantilopen und Strauße, dazu auch wieder allerlei "Beigeflügel" wie Perlhühner, afrikanische Gänse und Enten. Später kamen auch die Impalas hierher, deren Gehege dem Delphinarium weichen musste und die man dann nach hannoverschem Vorbild (ist so im Jahresbericht geschildert) in die Afrika-Gesellschaft einfügte. Nicht zu vergessen übrigens die Anlage für "Tarpane" und "Auerochsen".
In der Ära Gewalt scheint es mir auf manchen Anlagen eher darum gegangen zu sein, "größte Herden in einem Zoo" zu präsentieren als stattdessen Artenvielfalt; dafür sprechen z.B. 25 Zebras oder Herden von Wisenten und Davidshirschen. Bei letzteren verfügte Duisburg in der dort eigenen Form von Bescheidenheit natürlich über die "größte Herde in Europa" - die paar hundert Milus des Herzogs von Bedford zählten natürlich nicht...
Auch München hatte seinen "Sammelbereich", das war allerdings vor unserer Zeit: Ein großer Teil des heutigen Parkteils Europa bestand damals nicht aus Landschaftsgehegen, sondern aus ganz gewöhnlichen Gehegen für Hirsche aus aller Herren Länder - darunter sogar verschiedene, getrennt gehaltene Zuchtstämme europäischer Rothirsche. Dieses Spezialgebiet verschwand mit Heinz Heck. Auch Duisburg scheint dem Waidwerk verbunden gewesen zu sein, achtete man doch darauf, immer einen möglichst kapitalen Rothirsch präsentieren zu können (da finden sich in den Jahresberichten sogar Detailangaben wie "jugoslawischer Abstammung"), und anscheinend wollte man auch ein Super-Wildschwein zeigen können, denn die aus eigenen Landen problemlos beschaffbare Wildsau reichte nicht: Da wurden für die Zucht Wildschweine aus Ostpolen ("einem für besonders kapitales Schwarzwild bekannten Gebiet") und Sibirien importiert und verkreuzt! (03.04.2008)
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Den Hinweis auf die Orientierung an München bei Gehegebesatz und Geländestruktur finde ich interessant - ich selbst habe daran noch nie gedacht. Es stimmt sicherlich, daß die Südamerikaanlagen, die ungarische Steppe oder die asiatische und die australische Anlage, die den Weg zum alten Affenhaus flankierten, mit Berlin zu tun haben. Vor allem für die Anlagen auf dem historischen Gelände, die systematische Huftiergehegereihen auflösten, scheinen mir in dieser Hinsicht bezeichnend. Ich würde allerdings die Einschränkung wagen, daß in Duisburg dergleichen Sammelanlagen wesentlich kleiner bemessen waren - die Puszta umfaßte nicht mehr als das Gelände des heutigen Kinderzoos! - und daß neben diesen Gehegen in der Fasanerie, im Affenhaus und auch in manchem der Altbauten klassische Artensammelanlagen bestanden - sie selbst haben, wenn ich mich recht erinnere, auf einen Käfig mit verschiedenen Langurenformen im Äquatorium verwiesen. Außerdem hab ich in München, einem Zoo, den ich wie den duisburger seit Kindertagen einigermaßen kenne, nie den Drang zum Artensammeln verspürt, wie er am Rhein so auffällig war. Und da man mir in Berlin erzählte, Herr Klös würde vor allem die Artenlisten von Herrn Gewalt intensiv studieren und immer darauf achten, daß sein Zoo über Duisburg liege, vermutete ich bisher in den Gehegen mit Vergesellschaftung die Absicht, die Zahlen zu verbessern. Vielleicht liegt die Wahrheit ja in einer Synthese: Herr Gewalt wollte viele Arten, aber wenig Häuser und an markanten Stellen größere, geographisch begründete Gehege, die dann meist Freianlagen wurden und im Afrikanum münchner Maßstäben nahekamen. (03.04.2008)
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Zoo Duisburg: |
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Stadtdirektor Dr. Greulich eröffnet Amphibien-Schutzkampagne
Amphibien stoßen nicht unbedingt auf großes Interesse. Charismatische Arten sind eher große Säugetiere und farbenprächtige Vögel. Doch sind gerade Amphibien mitunter am stärksten vom Aussterben bedroht, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Bereits bei der Hälfte der rund 6000 Frösche, Kröten, Unken, Salamander, Molche und Blindwühlen sind Existenz | |