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Liz Thieme: |
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Der Zoo sagt selber >Ende letzten Monats<. (08.09.2010)
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Niedersachse: |
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Pablo dürfte sogar schon seit Anfang August im Zoo Berlin leben.
Gibts schon Neuigkeiten bzgl Schwangerschaft bei Nashorn Kumi und Abgabe von Kito? (08.09.2010)
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Liz Thieme: |
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Endlich gibt es seit ein paar Tagen wieder einen Tapirmann im Zoo. Geholt wurde die 2009er Saarbrücken-Nachzucht "Pablo". So dass nun die Berliner Weibchen "Ronja" mit Tochter "Maja" wieder Gesellschaft haben. (07.09.2010)
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Holger Wientjes: |
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Weiss jemand woher die Krokos kommen ? (07.09.2010)
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Mirko Schmidkunz: |
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Die Liste an Vögeln, die nicht zu sehen sind, kann ich bestätigen. Hoffentlich handelt es sich nur um einen vorübergehenden Aderlass, um vielleicht Platz zu schaffen für die Tiere aus dem Vogelhaus. Nicht mehr da sind auch die Kurzkopf-Gleitbeutler und Kleinkantschile im Nachttierhaus. Im Aquarium gibt es einige Neuigkeiten: Neuguinea-Krokodil, Pantherchamäleon, Zagrosmolche, Mississippi-Höckerschildkröten.
(03.09.2010)
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Ronny: |
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Werde ich wohl beim Besuch im nächsten Jahr besser drauf achten. Ich schaffe es dieses Jahr nicht mehr, da der Jahresabschluss des TP Berlins noch auf dem Plan steht. (03.09.2010)
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Karsten Vick: |
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@Ronny: Das Steinschaf war in einem der Gehege an der Außenmauer des Zoos, die vom Streichelbereich umgeben sind. Der Weg von der Fasanerie zum Vogelhaus führt ja derzeit dort hindurch und, wenn auch ansonsten dieser Zoobesuch in Berlin der intensivste seit Jahren für mich war, an der Stelle hatte ich es doch eilig, weil sich da schon die Schließzeit der Häuser bedrohlich näherte. Bin mir aber doch sicher, das Schaf gesehen zu haben. (02.09.2010)
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Mirko Schmidkunz: |
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Es gibt wieder zwei Helmkasuare im Zoo.
(02.09.2010)
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Ronny: |
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@Karsten: Jupp, dss war ich. Da ich die Tiere seit 2008 nicht mehr gesehen habe, beziehungsweise deren Anlage entweder mit einem Zwergziegenbock oder dem Pony besetzt war.
Bei meinen 2008er Besuch hatte ich nur noch ein Exemplar gesehen. Wo hast du es gesehen, damit ich es demnächst gleich finde. Brauche nochmal ein Foto^^.
Übrigens war der Zoo Insbruck der Tiere aus dem Elbegebiet bekam. Aus Insbruck kamen 2005 die Dessauer Tiere. (02.09.2010)
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Karsten Vick: |
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Ja, aber die Biberpopulation in Bayern ist noch etwas komplizierter. Da wurden tatsächlich auch schwedische und sowjetische Biber ausgebürgert. Daher wär ich jetzt vorsichtig mit einer UA-Bestimmung. Nebenbei, ich bin fest davon überzeugt, vor anderthalb Wochen noch min. ein Tiroler Steinschaf da gesehen zu haben, dass in der Zootierliste gerade (von dir?) zu den Ehemaligen verbannt wurde. (01.09.2010)
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Ronny: |
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Ah, danke. Gut zu Wissen. Die 0,1 aus Bayern könnten Elbebiber sein. In Dessau hatte mir die Pflegerin erklärt, dass die letzten Reste der Elbepopulation eingefangen wurden und in ein Reservat nach Bayern, in das Biosphärenreservat Mittlereelbe bei Dessau und nach Österreich gebracht wurden sind. Nach erfolgeicher Zucht bekamen einige Zoos diese Nachzuchten. DIe Dessauer Tiere kamen 2005 aus Österreich. (01.09.2010)
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Karsten Vick: |
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Die Umstellung erfolgte 2009. Lt. Jahresbericht sind es 1,0 Nachzucht aus Nürnberg und 0,1 aus einer bayrischen Biberaktion, also wahrscheinlich kein nachvollziehbarer Unterartstatus - irgendwo zwischen Schweden und Woronesch... (31.08.2010)
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Ronny: |
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Und noch eine Frage^^, die unter wurde mir bereits beantwortet.
Da ich jedes Jahr den aktuellen und den vorjährigen Zooführer vergleiche, ist mir aufgefallen, dass im 2008er (Fingertier) (so wie ich es kenne) Kanadische Biber gehalten werden. Im ZF 2009 (Gorilla) hingegen wird im selben Text der Europäische Biber genannt. Ein Bild ist auch vorhanden.
Wurde auf eine andere Biberart um gestellt?
In Dessau war es verboten Kanadische Biber zu halten, auf Grund eventueller Faunaverfälschung bei einem Ausbruch der Tiere. Eventuell war nun auc Berlin davon betroffen. (31.08.2010)
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Ronny: |
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Danke für die schnelle Antwort:
Aktuelles Bau geschehen ist die Erweitung der Oranganlage, dessen Bau schon soweit forgeschritten ist, dass der Graben um die zukünftige Anlage gezogen wurde. Hier sollen sichlerich die Verankerungen für die Netze entstehen.
Außerdem hat der Bau des Vogelhaus bereits begonnen. Dazu werden zur Zeit neue Wasserleitungen um das Haus verlegt. Deshalb kann man die Flamingovolieren an der Fasanerie nur erreichen, wenn man aus Richtung Kinderbauernhof kommt, durch das Eselstreichelgehege oder Wattvogelanlage. Als weitere Bauschritt wurden im Papageientrakt die Zwischendecken herrausgenommen.
Die Elsternreiher sind zur Zeit hinter den Kulissen, dafür leben in deren Käfig eine Magellan-Dampfschiffente und einige Bernier-Enten.
Die folgende Liste zeigt all die Arten, die ich nicht gesehen habe. Ich würde mich über die Auskunft ob diese Arten noch im Zoo leben freuen.
Vögel:
Afrikanischer Löffler
Blauflügelpitta
Dickschnabel-Blattvogele
Dickschnabel-Erdtaube
Goldfasan
Langschwanzwürger
Küstenseeschwalbe
Papua-Atzel
Fünffarbennonne
Jackson-Weber (Ploceus jacksoni)
Heuglinbrillenvogel (Bergbrillenvogel)
Küstenseeschwalbe
Maskenamadine
Mandarinstar
Seidenstar
Mongolenstar
Orangebauch-Blattvogel (Blaubart-Blattvogel)
Pagodenstar
Perlhalsamadine
Punaibis
Purpurbrust-Fruchttaube
Rallenreiher
Rosalöffler
Rosttäubchen
Rotbugamazone (Blaustirnamazone)
Rötelpelikan (Rotrückenpelikan)
Roter Amarant
Rotkappen-Fruchttaube
Safranammer
Schuppenköpfchen
Senegalbrillenvogel
Strohwitwe
Thailand-Weißkopfnonne
Veilchenastrild
Veilchenkappen-Fruchttaube
Weberstar
Weißer Sichler
Wüstenbussard
Ziegensittich
Zweifarben-Fruchttaube
Säugetiere:
Kleiner Igeltanrek
Kleine Wüstenspringmaus
Roborowski-Zwerghamster
Wieselmeerschwein
Siebenschläfer (29.08.2010)
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WolfDrei: |
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@Ronny: Ist mir bisher (sagen wir, die letzten 3 Jahre) nie aufgefallen! (29.08.2010)
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Ronny: |
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An die Berliner Zoo Experten:
Laut Zootierliste gibt es im Zoo Diamantfasane....sind die noch im Bestand? Wo befanden sie sich bisher?
Mit sind sie seit Jahren nicht aufgefallen. (29.08.2010)
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WolfDrei: |
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Jetzt das Bild (25.08.2010)
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WolfDrei: |
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Ganz nett mittlerweile die Gruuppe der sibirischen Steinböcke - wenn auch etwas "Männchen-überschüssig". (25.08.2010)
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WolfDrei: |
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...und auch die Andenflamingos bemühen sich. (25.08.2010)
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WolfDrei: |
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Das erste Jamesflamingojungtier ist da. Nachdem ich vor einer Woche drei Flamingos auf den Nestkegeln sah, war heute nur noch ein Nest "besetzt". (25.08.2010)
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WolfDrei: |
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und das von ihm geeugte Jungtier. Ansonsten: man verläßt besser gegen 11 Uhr den Zoo - man sieht vor Besuchern kaum noch die Tiere! (12.08.2010)
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WolfDrei: |
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Waldrentierhirsch, dreijährig (12.08.2010)
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WolfDrei: |
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und weiterhin an Geburten: 1 Rotbüffel, 1 Anoa, 1 Waldren, 1 Bleßbock, 3 Tahre, 1 rotes Riesenkänguruh, diverse Erdmännchen, seltsamerweise jetzt diverse Mähnenspringer, 1 Mandrill. Das Erdferkel war leider nicht zu besichtigen. Es wird mächtig gebuddelt: alte Gorilla-, Wasserbüffel-, Anoa- und Sikaanlage. Für den "Rückbau" des Vogelhauses werden großfläcjige Rohrleitungsgräben gebuddelt. 3 Jamesflamingos "sitzen" (auch schon auf den Eiern?) Der Puduauslauf wurde erweitert durch Teilzunahme der 2. Prinz-A-H-anlage. Der Milu schiebt ein 2 Jahresgeweih!
Anbei: Fennekjungtier. (12.08.2010)
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WolfDrei: |
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Laut "Berliner Zeitung": am 18. Mai Geburt bei den Erdferkeln - Handaufzucht. Gegenärtig 9,2 Kilo und zu besichtigen jeden Tag (gutes Wetter vorausgesetz) zwischen 13.15 und 14 Uhr "auf der Freianlage am Antilopenhaus" - wahrscheinlich jene, wo die Damagazellen standen. Die Fennekjungtiere sehen nach der Aufnahme in der HP schon "recht gelungen" aus. (31.07.2010)
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Gudrun Bardowicks: |
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Bei meinem Besuch am 21.7.10 waren die Moschustiere im Berliner Zoo auf jeden Fall noch ausgeschildert, genau wie das Chinesische Wasserreh. Gesehen habe ich allerdings weder Moschustier noch Wasserreh. (27.07.2010)
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Holger Wientjes: |
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Wer lesen kann ist klar im Vorteil... (27.07.2010)
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BjörnN: |
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@Holger
Steht bereits 3 Posts tiefer... (27.07.2010)
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Holger Wientjes: |
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Zwar keine Moschustiere dafür aber ebenfalls schön: Anoanachwuchs (1,0) im Zoo, s. Homepage. (27.07.2010)
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BjörnN: |
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Kann jemand Auskunft über die Moschustiere im Berliner Zoo geben? Gibt es überhaupt noch eine zuchtfähige Konstellation?? (27.07.2010)
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Liz Thieme: |
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Gibt es eigentlich schon Pläne einen neuen Flachlandtapir-Mann zu holen? (25.07.2010)
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Liz Thieme: |
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Am 1.7. wurde ein Anoa geboren. Es ist ein Bulle und wurde auf den Namen Tyson getauft. Er ist inzwischen auf der Außenanlage zu sehen. (22.07.2010)
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Liz Thieme: |
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Es gibt vierfachen Nachwuchs bei den Fenneks. Es gilt nun zu hoffen, dass sie auch aufkommen. Die letzte erfolgreiche Aufzucht liegt 28 Jahre zurück. (12.07.2010)
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Liz Thieme: |
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Es gab Nachwuchs bei den Rotfußseriemas. Das Jungtier wird mit der Hand aufgezogen und ist in einer Voliere nahe des Fasanerie-Eingangs mit Laufenten zu sehen. (10.07.2010)
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WolfDrei: |
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Lippenbären betreffend: 1,1 von 2002 und 2004 gingen an die "Night Safari" Thailand (Bongo 39 von 2009) Im Bongo 2008 keine Angabe. (21.06.2010)
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Niedersachse: |
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Hat jemand ein Bongo Heft über 2007 oder 2008 bei der Hand und kann mal nachschauen, ob da was von der Abgabe von 2,0 Lippenbären drin steht und wohin die gekommen sind?
Dankeschön schon mal. (20.06.2010)
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Mel: |
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@MS: Wenn ich das bei meinem letzten Besuch richtig mitgekriegt habe, wird die dritte "Anlage" im Moment mit der zweiten im Wechsel genutzt. Bis vor 1 !/2 Wochen gab es noch keinen Neuzugang. (10.06.2010)
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Mirko Schmidkunz: |
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Ist die Anlage des dritten Persischen Leoparden, der ja verstorben ist, schon wieder besetzt? (08.06.2010)
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zollifreund: |
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das Highlight beim meinem Besuch am Samstag: Schmalstreifenmungo, geb. 14.05., war zuerst gar nicht zu sehen, da die Mutter das Jungtier immer unter dem Schwanz versteckt hatte.
ich war überrascht zu sehen, dass die neue Gorillaaußenanlage auch die Orang-Utan-Freianlage mit umfasst.
Teilen sich nun die zwei Orang-Gruppen die vergitterte Außenanlage? finde dass die alte Siamang-Anlage und die linke Gorilla-Insel eigentlich raummäßig gereicht hätten. Dadurch hätten weiter beide Orang-Gruppen gleichzeit an die frische Luft können. Weiß jemand die Hintergründe für dieses Vorgehen? (26.05.2010)
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Sacha: |
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Dann drücke nicht nur ich mich manchmal unklar aus...:) (23.04.2010)
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Niedersachse: |
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Das war auch nicht auf das Ironie bezogen, sondern was grundsätzlich. (23.04.2010)
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Sacha: |
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@Niedersachse: Das wollte ich auch in den Bereich des Möglichen (wenn auch nicht sehr wahrscheinlichen) ziehen. Mir fiel in diesem Zusammenhang auch eine bekannte Leipziger Braunbärin ein. Die Ironie bezog sich auf den "bösen" Berliner Zoo und die Handaufzucht.
(Puh, immer schlecht, wenn man Ironie erklären muss. Versuche mich das nächste Mal klarer auszudrücken). (23.04.2010)
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Niedersachse: |
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Fanny, Ex-Hagenbeck, hat beispielweise mit 24 Jahren noch ihr letztes Jungtier bekommen, nach 8 Jahren ohne erfolgreiche Aufzucht.
Das Bären im hohen Alter noch erfolgreich Jungtiere aufziehen ist nicht unmöglich. (23.04.2010)
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Sacha: |
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@Gerhard Joerres: Tja, vielleicht sind einzelne Eisbären in Gefangenschaft nicht nur mit 1-2 Jahren fortpflanzungsfähig sondern auch noch mit 25, 30 Jahren gebärfähig - und vielleicht lässt der böse, böse Berliner Zoo dann wieder eine Handaufzucht zu....:)
(Achtung Ironie) (23.04.2010)
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Gerhard Joerres: |
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Damit hätte sich die Eisbärenzucht im Berliner Zoo erledigt. Nancy ist 21 und Katjuscha ist 26 Jahre alt. Katjuscha hat zweimal und Nancy einmal Junge bekommen, aber beide Würfe wurden nicht angegenommen bzw. getötet. (22.04.2010)
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Liz Thieme: |
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Am 14.3. hat Ameisenbären-Dame Griseline wieder ein Jungtier zur Welt gebracht, was sie diesmal sogar versorgt. Wobei weiter zugefüttert wird. Carlos ist mit seiner Mutter bei schönem Wetter auch auf der Außenanlage zu sehen. (22.04.2010)
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Liz Thieme: |
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Kann man nur hoffen, dass zukünftig Zoos besonders bei Vogelhäusern auf Ornilux-Glas zurückgreifen. Da hier das UV-Licht sichtbar gemacht wird und die Vögel dann da nicht gegenfliegen. Soll den Vogelschlag um 75% senken. Es wurde auch schon im Bronx Zoo bei Vogelgehegen eingesetzt. Sogar die AZA setzt sich für dieses Glas ein. (05.04.2010)
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Mirko Schmidkunz: |
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Der Aufsichtsrad hat beschlossen, dass das acht Millionen teure neue Vogelhaus gebaut wird. In zwei Bauabschnitten wird es erstellt werden. Über den Bau sind nur sehr allgemeine Aussagen gemacht worden: grüner und viel Glas. (05.04.2010)
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Liz Thieme: |
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dann noch was dazu, in Bezug auf diese Überlegung, die scheinbar recht ernst ist. Nach dem Giovanna zurück in München ist, soll Knut mit den Eisbärinnen Nancy und Katjuscha vergesellschaftet werden und der neue Zuchtbulle werden. Sein Vater hatte die beiden, sowie Tosca jährlich gedeckt.
Nach dem Umzug auf die große Anlage soll die derzeitige Knut-Anlage der Nachbar-Anlage wohl zugeschlagen werden, um den dortigen Bären mehr Platz zu bieten. (30.03.2010)
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Mirko Schmidkunz: |
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In einer Nürnberger Gratiszeitschrift stand zuletzt, dass Knut nun doch auf die große Eisbäranlage im Zoo kommt. Seine Mutter kommt in den Tierpark und zwei weitere weibliche Eisbären sollen mit ihm zusammen gehalten werden. Damit hat sich zum Glück diese unsägliche Diskussion um eine dritte Eisbärzuchtanlage in den Berliner Zoos erübrigt.
(30.03.2010)
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Liz Thieme: |
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am Sonntag den 7.2 ist ein kleiner Bulle bei den Spitzmaulnashörnern geboren. Für Mutter Maburi (geboren in Magdeburg) ist es das erste Kalb, für Berlin das 18. (12.02.2010)
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Michael Mettler: |
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@Karsten Vick: Meine Gedanke basierte ja darauf, die zwischen den Anlagen befindliche Fläche zur Schweinenanlage hinzuzunehmen (was ja offenbar wegen eines Wirtschaftsweges nicht geht). Da der Wassergraben der Schweineanlage nicht bärensicher wäre, müsste dieser durch Gitter- und Glasfronten ersetzt werden, was es ermöglichen würde, den Graben bis auf ein Badebecken zu verfüllen. Alles in allem entstünde dadurch eine Schweineanlage, die doppelt bis fast dreimal so groß ist wie die jetzige Landfläche und ein erheblich besseres Ausweichen ermöglichen würde. Die Malaienbärenanlage bliebe dagegen in ihrer jetzigen Ausdehnung erhalten - nur eben mit "Zugbrücke". Für die Besucher würde der Blindweg entfallen. (29.11.2009)
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Ronny: |
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Für die Freunde der Artensammler hält der Berliner Zoo zwei Halsbandassasaris (Pteroglossus torquatus). Damit ist es die vierte Haltung in einem europäischen Zoos (2 in Russland, 1 in England) (29.11.2009)
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Karsten Vick: |
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Ich halte die Berliner Warzenschweinanlage nicht für geeignet für solche Experimente. Das Auftauchen eines Raubtiers heißt für Pflanzenfresser erhöhte Alarmbereitschaft. Das geht schon los, wenn meine Wanderkatze über die Schafkoppel läuft. Die wird auch von den Schafen fixiert. Solange der Pflanzenfresser noch eine Fluchtmöglichkeit sieht, kann er gelassen bleiben, aber genau dafür halte ich die Berliner Anlage bei der gegebenen Länge für zu schmal.
Bei entsprechender Größe in Länge UND Breite sollte es aber funktionieren. (28.11.2009)
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Mel: |
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Ich finde die Idee Hirscheberund Maleienbär gar nicht so verkehrt :D Hirscheber sind doch sehr wehrhaft und ich denke Michael hätte da mit seiner Vermutung nicht unrecht. (28.11.2009)
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Michael Mettler: |
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@BjörnN: Es hat schon so viele Überraschungen in getesteten Gemeinschaftshaltungen gegeben - wer weiß, vielleicht hätten sogar die Malaienbären im Zweifelsfall Grund, vor den Hirschebern auf die Kletterbäume zu flüchten... Noch hat niemand (?) das Konfliktverhalten dieser Arten untereinander getestet. Viele Huftierarten in Gemeinschaftsanlagen z.B. kommen sich bezüglich ihrer "Nische" untereinander noch viel eher buchstäblich ins Gehege, aber dennoch gut miteinander aus. (28.11.2009)
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BjörnN: |
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Was den Einwand von Henry Merker bezüglich der Abschaffung der Doublette "Malaienbär" aus dem Zoo angeht, sollte man bedenken, dass Frankfurt im nächsten Jahr die neben der Lippenbärenhaltung auch die Malaienbärenhaltung aufzugeben gedenkt und sicher inzwischen bereits nach einem geeigneten Halter für sein Paar auf der Suche ist.
Planstellen für Tropenbären sind sehr rar gesät und regelmäßige Nachzuchten im Tierpark Berlin und im Zoo Köln müssen von der Koordinatorin und den Züchtern, aufgrund eines begrenzten Platzangebots beider Einrichtungen, vermittelt werden. (28.11.2009)
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BjörnN: |
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@Michael Mettler
Ich kann die Agressivität von Malaienbären gegenüber anderen Spezies nicht beurteilen.
Ein ausreichend großes und wohl strukturiertes Gehege dürfte einer Vergesellschaftung sicher sehr zuträglich sein.
Ein Hirscheber hingegen könnte, im Gegensatz zu den Binturongs, nicht auf die Bäume flüchten. Malaienbären klettern zwar sehr gerne und ausgiebig, doch besetzen beide Arten die gleiche "Niesche", was die Entstehung von Konflikten fördern könnte. (28.11.2009)
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Michael Mettler: |
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OK, den Wirtschaftszugang zum Flusspferdhaus hatte ich für die andere Seite des früher durchgängigen Weges, also die "Vogelhausseite", in Erinnerung. Wenn der "vorn" ist, erübrigt sich der Vorschlag natürlich.
@BjörnN: Ein Binturong dürfte den Krallen (und Zähnen und Kräften) eines Malaienbären auch nicht viel entgegenzusetzen haben, was die beiden Arten aber in Arnhem nicht an einer bisher funktionierenden Gehegegemeinschaft hindert. Hirscheber mit Malaienbär wäre ja auch eine Option. (28.11.2009)
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Mel: |
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Also da muß ich Liz zu stimmen ich denke solche Haltungsideen sind eindeutig besser im TP realisierbar. Die Stallungen im Flußpferdhaus lassen nicht wirklich eine Hirscharthaltung zu und trotz der "Zugbrückenidee" hab ich da so meine Zweifel, da besagter Wegteil den Versorgungsanschluß des Flußpferdhauses darstellt. Das Bärenrevier ist durch den damiligen Umbau und der Zusammelegung der jetzigen wolfsanlage mit der Bärenanlage schon von den Grenzen und anschlüssen her, am effektivsten erweitert worden. Mehr Möglichkeiten bieten sich da im Moment leider kaum. Ab zu warten bleibt welche Platztechnischen Veränderungen der Abriß und Neubau des Vogelhauses nach sich zieht. Eventuell entstehen dadurch neue räumliche Möglichkeiten. (28.11.2009)
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BjörnN: |
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Liegt zwischen Tropenbärenanlage und Warzenschweinsuhle nicht der Wirtschaftsweg zum Flusspferhaus??
Insgesamt gefällt mir die Idee der Vergesellschaftung der Lippenbären mit den Ceylon-Hutaffen sehr gut, obwohl als Ausweichräume für die Affen deutlich mehr Kletterbäume von Nöten wären und daran mangelt es leider in den regulären Affengehegen im Zoo bereits gewaltig.
Außerdem wäre ich mir nicht sicher, ob ein Hirscheber den Krallen eines Lippenbären nur ansatzweise etwas entgegenzusetzen hätte. (28.11.2009)
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Michael Mettler: |
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@Liz: Auch der Zoo böte Möglichkeiten. So liegen sich z.B. eine der Tropenbärenanlagen und die Warzenschweinanlage des Flusspferdhauses genau gegenüber. Wenn man letztere bis an den Bärengraben erweitern und ausstiegsicher umgrenzen würde, könnte man sie mittels einer Art Zugbrückenkonstruktion o.ä. mit der Bärenanlage vernetzen, aber beide auch separat nutzen. Wäre dann nur noch eine Frage, welche Huftierart von der Stallkapazität im Flusspferdhaus her als Wohnpartner für Lippen- oder Malaienbär in Frage käme. Ich denke da z.B. an Hirscheber (und somit einen Gehegetausch dieser mit den Warzenschweinen) oder eine der mittelgroßen Hirscharten (falls der Stallraum für sie brauchbar wäre; vielleicht ein Zurückholen der Timorhirsche aus dem Tierpark). (28.11.2009)
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Liz Thieme: |
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In Ostrava ist gerade die Kombi Kragenbären-HanumanLanguren vor der Fertigstellung.
So werden alle Dimensionen ausgenutzt.
Wenn man nun noch was Huftierartiges oder so mit reinsetzt, dann hat man viel zum Gucken.
Aber sowas sehe ich eher im TP als Im Zoo für realisierbar. (28.11.2009)
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Holger Wientjes: |
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Klingt sehr spannend und einen Versuch wäre es sicherlich Wert. Ob da ein Zooverantwortlicher schon ´mal ernsthaft drüber nachgedacht hat ??
An Hirsche oder Antilopen (wobei Nilgaus ja recht kräftig sind) habe ich gar nicht weiter gedacht, eher an die Kategorie Banteng, Gaur, Panzernashorn. (28.11.2009)
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Michael Mettler: |
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@Mel: Bären mit (u.a.) Huftieren gibt es auch seit -zig Jahren in Hodenhagen - Baribals mit Trampeltieren und Kulanen (sowie Straußen und Pavianen - früher statt der Kulane ebenfalls Bisons). Zwar passen Aufseher auf, dass sich die Bären aus einem bestimmten Teil der Fläche nicht entfernen (vermutlich, weil die Paviane am anderen Ende des Geheges die Besucherautos zum Anhalten zu nötigen versuchen und die Bären die Situation auf unerwünschte Weise nutzen könnten), aber zumindest die Kulane und Strauße habe ich schon ungehindert den Bärenbereich durchstreifen sehen. Ist natürlich nichts für Geo-Puristen. Aber warum nicht z.B. Lippenbär/Nilgau? (27.11.2009)
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Oliver Jahn: |
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Also in Berlin eine Kombi Lippenbär/Goldschakal, wie in Rheine, die würde mir schon reichen. Generell gefallen mir die Vorschläge von Sacha da sehr. (27.11.2009)
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Mel: |
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Also mir fällt dazu nur Thoiry (FRA)ein, Bisions mit Schwarzbären zusammen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. (27.11.2009)
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Michael Mettler: |
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@Holger: Müssen ja nicht gleich Gaur sein, vielleicht Hirsche. Natürlich mit der Möglichkeit, die Arten zeitweise zu trennen (z.B. wegen "frischen" Hirschkälbern). (27.11.2009)
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Holger Wientjes: |
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@Michael M.: An was denkst Du da genau ? Gaur und Malaienbär zum Beispiel ? Gibt es irgendwo Halter die diese Kombi bereits erprobt haben ? Klingt auf jeden Fall interessant ! (27.11.2009)
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Michael Mettler: |
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Ich weiß nicht, ob der Beschluss nach wie vor aktuell ist, aber laut einer jüngst gelesenen EAZA News von 2003 hatte die EAZA Bear Tag empfohlen, den größten Teil der Haltungskapazitäten in EAZA-Zoos aus edukativen Gründen für "native species and populations" zu nutzen, womit reinblütige Braunbären eurasischer Unterarten, Eisbären und - da sich der EAZA-Bereich durch Russland auch in dessen fernen Osten erstreckt - Ussuri-Kragenbären gemeint sind. Von den tropischen Bären sollen nur kleine Populationen gehalten werden, deren Erhaltung dann auch von enger Zusammenarbeit mit der AZA und Zoos in den jeweiligen Heimatländern abhängt. (Quelle: EAZA News Nr. 43)
Ob sich unter diesem Umständen die Zahl europäischer Malaienbärhalter in Zukunft merklich erhöhen wird, halte ich für fraglich.
@Sacha: Die Gräben der Berliner Tropenbärenanlagen sind Wassergräben und m.W. auch für die Bären nutzbar. Sie zu verfüllen, ohne zusätzliche Flächen anzuschließen, würde somit die Gehegefläche sogar VERKLEINERN, da durch das Anheben des Grabengrundes auf Plattformniveau logischerweise eine ganze Menge Hangfläche (die gleichzeitig Gehegestruktur als Sichtschutz der Tiere untereinander, Klettermöglichkeit usw. darstellt) entfiele.
Ich würde mir wünschen, dass mal ein Zoo versucht, Malaien- oder Lippenbären mit großen asiatischen Huftieren zu vergesellschaften. Das könnte nicht nur eine für Tiere und Besucher interessante Kombination sein, sondern würde die Haltungsmöglichkeiten für Tropenbären erweitern. (27.11.2009)
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Thomas Schröder: |
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ja, die ex-mähnenwolf-anlage ist in die braunbär-wolf-anlage gewandert.
die ex-brillenbär-anlage wurde keiner anderen anlage zugeschlagen, dort sitzen zur zeit knut plus weibchen. (27.11.2009)
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Sacha: |
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@Henry Merker: Alles klar (man hat es eben auch anders verstehen können, ich war ja nicht der Einzige).
Bevor ich zum Artenkahlschlag à la Schildger ansetze, würde ich im Zoo Berlin doch erst mal alle Optionen prüfen. Zum Beispiel einen Umbau weg von Trockengräben und hin zu Glas (Platzgewinn, wenn auch nicht wahnsinnig viel). Vergrösserung der gegenwärtigen Lippenbär-Anlage in Richtung Flusspferdhaus.
Leider habe ich jetzt nicht mehr alle Details der gegenwärtigen Situation im Kopf. Darum ein paar Fragen: Was ist mit der ehemaligen Erdwolf/Mähnenwolf-Anlage passiert? Wurde sie in die Braunbär/Wolf-Anlage integriert? Und wurde die ehemalige Kragenbär/Brillenbär-Anlage den Lippenbären oder auch den Braunbären zugeschlagen?
Sollte eine Artreduzierung wirklich unumgänglich sein, schlage ich zwecks Verhaltensanreicherung ähnlich Leipzig eine Gemeinschaftshaltung von Lippenbären mit Ceylon-Hutaffen (deren Gehege im Affenhaus man neu besetzen könnte) oder Malaienbären mit Binturongs (ähnlich Arnheim) vor. Dann hat man zwar die Bärenarten reduziert, aber je nach Haltung nicht zwingend die Gesamtartenzahl.
Ob sich "garantiert" ein anderer Zoo findet, der an Stelle des Zoo Berlin Malaienbären halten (und züchten) will, stelle ich sehr in Frage. Zumal etwa der Zoo Basel als Malaienbär-Halter wegen des Affenhaus-Umbaus wohl aussteigen wird (wüsste jedenfalls nicht, wo er die Tiere sonst unterbringen will). Auch ist die Zahl der europ. Malaienbär-Halter nicht gerade "konstant hoch", sondern allenfalls mässig. Und wenn man schaut, welche Zoos züchten, sind es noch weniger. Das ist sehr bedenklich angesichts einer bedrohten Art, deren Lebensraum im wahrsten Sinne des Wortes immer mehr zu Kleinholz verarbeitet wird.
Eine neue Malaienbärenanlage im Tierpark Berlin fände - das dürfte man gemerkt haben - grundsätzlich meine Zustimmung. (27.11.2009)
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Henry Merker: |
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@Sacha & @Mel:
Ich habe nicht geschrieben, dass die Malaienbären des Zoos Berlin in den Tierpark Berlin gehen sollen, sondern habe lediglich vorgeschlagen eine Doublettenhaltung abzuschaffen, zumal man dies auch im Tierpark in den letzten Jahren ebenfalls so gemacht hat, obwohl dort weitaus mehr Platz für Tiere zur Verfügung steht. Jedenfalls ist es eigenartig, dass über Verbesserungsvorschläge der Zoobärenhaltung diskutiert wird, dabei aber eine Artreduktion zugunsten einer anderen Art (etwa Lippenbär) nicht ins Auge gefasst wird...
Dass die Unterbringung der Malaienbären im Tierpark auch nicht ganz optimal ist, ist mir bewusst, ohne jetzt eine Grundsatzdiskussion über Zooarchitektur beginnen zu wollen, die ich auch bei meinen Beitrag nicht angeschnitten habe. Darum würde ich auch eher den Vorschlag von Holger Wientjes begrüßen, bei gegebener Gelegenheit im Tierpark eine neue Malaienbärenanlage zu errichten, anstatt den Zoo weiter "zuzubauen".
Die Zoo-Malaienbären würde ich eher an einen anderen Zoo innerhalb Deutschlands oder eines anderen europäischen Landes abgeben. Hier ließe sich garantiert eine Einrichtung finden lassen. Zudem würde die Anzahl der Malaienbärenhalter dadurch nicht sinken, sondern konstant hoch bleiben. (27.11.2009)
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Holger Wientjes: |
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Eine Umzug der Malaienbären in den TP halte ich unter den momentanen Gegebenheiten auch für nicht sinnvoll. Aber der grosse Vorteil des TPs ist ja nunmal die Fläche, so dass, WENN denn irgendwann ´mal Geld dafür zur Verfügung steht (z.B. durch die Mehreinnahmen von Knut) und man ein solches Projekt auch will, ein Neubau für die Bären dort eine mögliche Option wäre. (27.11.2009)
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Mel: |
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Also solch eine Umzug wäre mehr als Blödsinn, und diese Tierbestandsabsprachen....???? Sind genauso ein Blödsinn, es gibt keine absprachen zwischen beiden einrichtungen. richtig ist nur das beide Einrichtungen angehalten wurden dort wo es sinnvoll ist, Doubletten ab zu schaffen. Das heisst nun aber nicht das man auf Teufel komm raus umschichtet und zusammen packt was das Zeug hält. Sicher haben beide Malaienbärenhaltungen ihre Vor und Nachteile aber deswegen jetzt eine Haltung beenden und die andere deswegen zu "überfüllen" ist nun auch keine Lösung. (27.11.2009)
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Sacha: |
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@Henry Merker: Umzug der Malaienbären in den Tierpark?!? Da kämen sie meines Erachtens vom Regen in die Traufe. Dass in dem "gameligen" Innenbereich einst Menschenaffen gehalten wurden, daran will man heute gar nicht mehr denken. Und der Aussenkäfig hat mit moderner Tierhaltung und moderner Zooarchitektur etwa soviel zu tun wie Mickey Mouse mit Mao Zedong. (26.11.2009)
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Mel: |
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Ich denke das die wenigsten von uns die Konzepte (Stallkapazitäten, anordnung,Anlagen usw.)an sich "verteufeln". Eher vermute ich mal das es das optische Gestaltungsthema ist (Kunstfelsen usw.) welches etwas nervt bzw. "verteufelt" wird. (25.11.2009)
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BjörnN: |
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@Mel
Natürlich meinte ich die Neuanlage in Leipzig.
Dass die Aufzuchtergebnisse nur marginal vom Architekten abhängen, ist sicher richtig. Ich wollte nur mal eine Lanze für Rasbach brechen, dessen Anlagenkonzeption, in Bezug auf die Leipziger Lippenbärenanlage, sehr gelungen ist und sicherlich ihren Beitrag zu den herausragenden Erfolgen hat. (25.11.2009)
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Mel: |
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Okay ich gehe jetzt mal davon aus das Du die Neuanlage in Leipzig meinst. Ich denke mal nicht so sehr das das was mit dem Architekten zu tun hat, wichtig für erfolgreiche Nachzuchten sind nicht nur ein gutes Stallkonzept mit ausreichend Kapazität und gut strukturierte Aussenanlagen sonder auch der entsprechende Besatz, sprich die einzelnen Individuen, es gibt einige Bärenhaltungen die nie oder kaum gezüchtet haben und dennoch teils sehr gute anlagen besitzen. Ich denke das kann man nicht so auf ASrchitekt und Anlage minimieren, da gibt es noch reichlich andere ausschlag gebende Punkte. (25.11.2009)
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Matthias: |
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Hatte ich leider so verstanden, da sie ein Aufzuchtrate von 38% übel nennen.
Obs an den Mutterstuben oder anderen Faktoren (die man bei rezenteren Nachzuchten vielleicht wegen der gesammelten Erfahrung naturgemäss besser beeinflussen kann) ist dann aber trotzdem Spekulation. (25.11.2009)
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BjörnN: |
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@Matthias
Ich habe nie behauptet, dass die Zuchtergebnisse auf der Bärenburg und in Amsterdam wirklich besser als in Berlin waren, wohl aber die Aufzuchtergebnisse auf der Neuanlage in Berlin, deren Konzeption dem hier ach so oft verteufelten Büro Rasbach oblag.... (25.11.2009)
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Matthias: |
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@BjörnN:
Bei diesen relativ kleinen Stichproben würde ich nicht so schnell von grossen Unterschieden bei den Aufzuchtraten sprechen, wenn diese mit 38%, 40% und 44% so eng beieinander liegen. Ein einziges Jungtier verändert die Aufzuchtrate ja bereits um mehr als 1%. (25.11.2009)
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Henry Merker: |
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Für den Anfang könnte man ja den Platzmangel dadurch beheben, dass zukünftig Malaienbären nur noch im Tierpark gehalten werden. Das wäre dann auch im Sinne der Tierbestandsabsprachen zwischen beiden Tiergärten. (25.11.2009)
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BjörnN: |
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@Matthias
Diese Daten sind historisch und beziehen sich auf alle in Leipzig, Berlin und Amsterdam geborenen Lippenbären.
Ich habe meinen Laptop nicht hier, daher nur Schätzzahlen. Genauere Zahlen kann ich zu gegebener Zeit liefern, falls dies gewünscht ist:
In Leipzig sind seit 1963 etwa 60 Lippenbären geboren worden, in Amsterdam ca. 40, in Berlin waren es ca. 30. Alle übrigen Halter haben nur vereinzelt oder nie gezüchtet. (25.11.2009)
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Liz Thieme: |
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Jenny, Stuttgart und Nürnberg haben auch nicht so ein Extrem-Marketing betrieben wie Berlin. Und Wilbär ist ja auch noch mal eine andere Kategorie an Eisbärkind.
Ich hoffe, dass Berlin zukünftig sensibleres Marketing macht, aber davon werde ich nur träumen können.
Bevor man einen Bären bekommt/holt, sollte man erstmal sehen, wie man das zukünftig finanzieren möchte. Sowas wie in Washington wäre da schon klug. (25.11.2009)
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Mel: |
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Ja was man mit dem Geld nicht alles hätte machen können und sollen, aber ein großteil des Geldes floß in "Instandsetzungen und Moderniesierungen" und so viel ist wohl nicht mehr übrig, als denke ich mal wird so schnell kein neues "Mega-Pprojekt" kommen. An neue Panda ist sicherlich auch erstmal so schnell nicht zu denken, wenn ich das richtig mit gekriegt habe müsste da dann erstmal gewaltig um bzw. neu gebaut werden, unbd da wären wir dann wieder beim lieben geld und dem latenten Platzmangel. (25.11.2009)
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Matthias: |
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Ob diese selbst errechneten Aufzuchtraten statistischen Analysen stand halten?
Wie gross sind denn die entsprechenden Stichproben? (25.11.2009)
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BjörnN: |
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@Sacha
Eine Aufzuchtsrate von etwa 38% bei den Lippenbären würde ich schon übel nennen, von den Eisbären mal ganz zu schweigen. Über die Aufzuchtsrate bei den Malaienbären fehlen mir entsprechende Daten, doch gab es in den vergangenen Jahren erfolgreich aufgezogene Jungtiere.
Zum Vergleich: Auf der alten Bärenburg in Leipzig lag die Aufzuchtrate bei den Lippenbären bei 44%, in Amsterdam bei 40% und auf der neuen Leipziger Anlage inzwischen bei etwas über 60%. (25.11.2009)
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Sacha: |
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Nun ja, zumindest zuchtFAEHIGE Exemplare müssten es sein und die gibt es - wie das Resultat Fu Long bewies - in Wien. Und die Pandas, die Madrid vor noch nicht allzu langer Zeit erhalten hat, zählen m. W. auch dazu.
Verbesserung der Bärenaussenanlagen? - Absolut nichts dagegen. Auch hier könnte man - sofern die Mittel reichen - das eine tun und das andere nicht lassen. Reicht das Geld nicht stellt sich die Frage, ob man nicht mit den - nicht gerade Besucher anziehenden Baumassnahmen - wartet, bis man durch einen Besucherboom, den ein allfälliger Pandanachwuchs zweifellos auslösen würde - das Geld dafür zusammenbekommt (In "allfällig" steckt natürlich ein hoher Risikofaktor, das gebe ich zu).
Ich halte die vorgeschlagenen Baumassnahmen der Mutterstuben bei den Grossbären für nötig, aber nicht für dringlich. Die Aufzucht der Lippenbären (und auch der Malaienbären und Brillenbären) war in den letzten Dekaden im Zoo Berlin doch gar nicht so übel, oder doch? (25.11.2009)
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BjörnN: |
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@Sacha
Ohne Protestschrei von meiner Seite, glauben Sie tatsächlich, dass die Chinesen einen zuchterprobten Panda nach Europa geben würden - ich jedenfalls nicht??
Wenn wir gerade bei Bären sind, würde ich doch eher für eine Verbesserung der Bärenaußenanlagen plädieren oder der Umbau der Mutterstuben - hin zu mehr Ruhe und Abgeschiedenheit.... (25.11.2009)
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Sacha: |
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Ich war ebenfalls kein Fan dieses Rummels. Ich gebe aber zu bedenken, dass damit der Zoo Berlin (trotz Entschädigung/gütlicher Einigung an/mit Neumünster) sehr viel Geld eingenommen hat. Geld, dass der Zoo sehr gut gebrauchen kann. Wie und ob er "sinnvoll" einsetzt, steht wieder auf einem anderen Blatt...
Persönlich würde ich mir ja einen zweiten Anlauf mit den Grossen Pandas wünschen, also einen Teil der zusätzlichen Einnahmen (plus ggf. Sponsoring) in die Leihgebühr stecken (ich höre schon das Protestgeschrei:)). Allerdings nicht zu jedem Preis und es müssten diesmal zuchterprobte Exemplare sein (wobei das natürlich keine Garantie auf Nachwuchs ist). (25.11.2009)
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Mel: |
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Es wäre wünschenswert das sich dieses ganze Tohuwabohunicht wieder holt, war schon extrem nervig, vor allem da alle drei Damen wohl gedeckt seien sollen. (25.11.2009)
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Jennifer Weilguni: |
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Ich wage mal zu bezweifeln, dass ein zweites Eisbären-Jungtier nochmal einen vergleichbaren "Hype" auslösen würde. Schon Flocke und Wilbär konnten längst nicht mit Knut mithalten. Von daher läuft der Zoo Berlin sicherlich keine Gefahr bei erneuter Nachzucht Unsummen für eine weitere gütliche Einigung ausgeben zu müssen.
Irgendwann hat sich so ein Thema dann eben doch auch mal abgelatscht. (25.11.2009)
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Sven L.: |
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Erstmals Mutter wurde das 1998 in Wuppertal geborene und seit drei Jahren in Berlin beheimatete Zwergschimpansenweibchen "Opala". Am 26. Oktober brachte es ein gesundes Mädchen zur Welt, das den Namen "Likemba" erhielt. (24.11.2009)
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Mel: |
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Also äußerlich konnte ich gestern von keiner Seite aus, irgend welche Baumaßnahmen erkennen. (27.10.2009)
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Michael Mettler: |
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Ist eigentlich am/im Vogelhaus inzwischen schon etwas "Umbauliches" geschehen? (27.10.2009)
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IP66: |
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Zum Eisbärennachwuchs: Ich denke, daß die Zooleitung gut daran tut, im Falle eines neuen Jungtieres von ähnlicher Publizität jeglichen Forderungen durch die Abgabe vorbaut: Es gibt, wenn ich es recht übersehe, kein Urteil, sondern eine gütliche Einigung, die für den Zoo recht kostspielig war - man wird sich wohl so teuer nicht noch einmal einigen wollen. Hinzu kommt, daß der derzeitige regierende Bürgermeister während dem Zoo während der Verhandlungen gezielt in den Rücken gefallen ist - auch ich würde ihm dazu hinkünftig so wenig Gelegenheiten wie möglich bieten wollen.
zum Gelände: Sicherlich sind die Einwände Mels sehr wichtig. Allerdings möchte der Bezirk die Gegend aufwerten und die Riesenradpleite möglichst bald vergessen machen, das Grundstück dürfte nicht so einfach zu vermarkten sein und Stadt wie Bezirk könnten noch finanzielle Forderungen an die Gesellschaft haben. Wenn man geschickt agiert und diese Dinge berücksichtigt, könnte ich mir schon vorstellen, daß das nächste große Tierhaus oder Zoorestaurant dort und nicht in Friedrichsfelde gebaut wird. Richtig begeistert wäre ich darüber aber nur, wenn dadurch das Baudenkmal Vogelhaus überlebt, ansonsten würde ich mir die nächste berliner Großinvestition in Friedrichsfelde wünschen. (27.10.2009)
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Liz Thieme: |
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das nächste Jungtier von Lars in Berlin müsste aber eigentlich Berlin gehören, es ging um den Erstgeborenen. (26.10.2009)
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Mel: |
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Also mit der Verplanung des im Moment brach liegenden Geländes wäre ich erst mal vorsichtiger. Es gehört ja nicht mehr dem Zoo und zurück kaufen ist momentan keine Option dafür fehlt das Geld.
(26.10.2009)
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IP66: |
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Ich könnte mir vorstellen, daß die berliner Zooleitung auch deshalb den Eisbärenzuchtmann abschiebt, um nicht in die Lage zu kommen, noch einmal ein beim Publikum beliebtes Jungtier gegen einen von Neumünster diktierten Preis ankaufen zu müssen. Ich würde das für eine nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern auch in Hinblick auf die Öffentlichkeitsarbeit eine kluge Entscheidung nennen wollen - zumal es ja so ausieht, als ob die Riesenradinvestitionsgesellschaft in Insolvenz geht und damit ein unabhängig von der Zoostruktur bebaubares Gelände frei wird ... (26.10.2009)
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Thomas Schröder: |
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bedeutet "zugeschlagen" daß durch die "altenteil-anlage" dann die "käfig-anlage" erweitert wird? oder wird es dann für die zwei orang-gruppen wieder zwei außenanlagen geben, sodaß sie gleichzeitig hinaus dürfen? (25.10.2009)
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BjörnN: |
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Die jetzt von Fatou besetzte Anlage wird nach ihrem Ableben der Enche-Njamuk-Djasinga-Satu-Gruppe zugeschlagen werden.
Da Kevin in Chester nicht angekommen ist und sein angedachtes Weibchen inzwischen tot ist, müsste er nachwievor hinter den Kulissen des Menschenaffenhauses leben - wahrlich keine zufriedenstellende Situation. (25.10.2009)
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Thomas Schröder: |
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wenn drei anlagen zusammengelegt wurden, besteht jetzt nur noch eine orang-außenanlage (der ziemlich schlecht einzusehende "käfig")? soll dann die gorilla-außenanlage, die jetzt als "altenheim" dient, perspektivisch für die zweite orang-gruppe umgestaltet werden? Wird der einzelne orangmann nun nur noch hinter den kulissen gehalten (fragwürdig für einen menschenaffen, für den die besucher auch enrichment bedeuten)und wie beengt ist diese haltung für ihn?
würde mich freuen, wenn jemand aus berlin die neue außenanlage einmal näher beschreiben könnte; sind bereiche abtrennbar, ist die kleine insel im see auch von den tieren begehbar, etc.? :-) (25.10.2009)
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WolfDrei: |
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Die Gorillaanlage ist am Freitag eingeweiht worden (24.10.2009)
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Liz Thieme: |
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was wäre denn an einem zweiten Eisbärengehege wohl im Tierpark (in entsprechender Größe etc) so schlimm? Ist doch gut, wenn man die Haltung verbessert und auf die kleine Zoo-Anlage wieder kleinere Bären lässt.
Die derzeitigen TP-Bären gibt es auch irgendwann nicht mehr. Und wenn die weg sind, wird deren Anlage auch garantiert anders besetzt.
Es ist sinnvoll frühzeitig mit der Planung anzufangen und nicht erst wenn es akut ist.
Hat man einen Plan, dann kann man was tun und kann sich auch mal zurücklehnen und abwarten. Hat man keinen Plan, dann verliert man unnötige Zeit und damit auch Geld.
Ich bin zwar mit der Betriebswirtschaft der Berliner nicht zufrieden, aber ich denke genau hier würden sie den richtigen Weg einschlagen.
Klar ist aber, dass eigentlich das Geld in den TP gepumpt werden müsste, um das ABH zu sanieren und endlich das Erweiterungsgelände anzufangen.
Im Zoo ist wohl erstmal alles ruhig, wenn Antilopen, Felsen und Affen fertig sind und dann nur noch das Vogelhaus.
vlt noch paar Sachen die ich noch nicht mitbekommen habe. (24.10.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Hoffentlich sind damit die Pläne für ein zweites Eisbärengehege für immer gestorben. Was soll eigentlich im nächsten Jahren an Baumaßnahmen vor sich gehen? (24.10.2009)
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Michael Mettler: |
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Ist doch gar keine schlechte Lösung, wenn Knut eh im Zoo bleiben soll und Wuppertal einen neuen Mann braucht. Aber vielleicht sollte man dann Lars' Lieblingspartnerin aus Berlin gleich mitschicken und dafür die Wuppertaler Bärin holen. (23.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Und Knut kann dann in Berlin zur Zucht schreiten... (23.10.2009)
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Niedersachse: |
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Das Orang-Jungtier ist von Mano und Bini. Ist ein Junge.
Jetzt der Knaller zum Wochenende. Der Tierpark Neumünster zieht seinen Eisbären-Mann Lars, den Vater von Knut, aus Berlin hab und bringt ihn als Zuchtmann nach Wuppertal!!! (23.10.2009)
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Liz Thieme: |
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es ist das Verstorbene.
Und genau um die Okapis und noch paar andere Misserfolge bei pathologischen Tieren meine ich. Er steht halt nicht nur namentlich wie ein Ochs vorm Berg.
jetzt muss ich nur noch wissen, ob ich da lang gegangen bin :D (23.10.2009)
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Thomas Schröder: |
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@ liz: welchen der zwei tierärzte meinst du und was ist deine kritik an ihm?
@ all: auf der zoo-hp ist für juni ein jungtier bei den okapis angegeben - ist das das verstorbene oder wächst zur zeit ein jungtier in berlin auf? und im september soll ein orang utan geboren worden sein - weiß hier jemand, von welchem muttertier? (23.10.2009)
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Sven P. Peter: |
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Wenn man vom Elefantenhauskeller zum Besucherbereich vor den Freigehegen gehen möchte, muss man durch einen Tunnel, aus dem man nach oben durch Panzerglas schauen kann. Und wenn man Glück hat sieht man auch mal einen Elefanten von unten. (23.10.2009)
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Liz Thieme: |
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Leipzig hat nen Tunnel bei den Elefanten?
Hab ich da was verpasst? (23.10.2009)
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Michael Mettler: |
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Was ist denn an dem Giraffentunnel so merkwürdig? In Wuppertal kann man aus einem Tunnel heraus Löwen über sich sehen, in Leipzig Elefanten. Und in letztgenanntem Zoo werden "unter Einbindung des Wassers" sogar landbewohnende Großtiere mit Unterwassereinblick präsentiert. Da würde der Blickwinkel eines Fisches auf das Maul einer trinkenden Giraffe bestimmt ganz viele Besucher anlocken ;-) (23.10.2009)
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IP66: |
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Ich finde auch, daß man sich den Kopf über den Besatz im Hirschrevier zerbrechen sollte - wobei ich mir an der Rinderallee eher Formenfüle wünsche, auf den beiden faschistischen Freianlagen dagegen passende große Arten, und am Zentralweg dann die tropischen Raritäten. Am Antilopenhaus scheinen mir mehr Rückzugsmöglichkeiten in den Gehegen den Wert des Denkmals nicht zu mindern, eher wäre es sinnvoll, eine oder zwei der alten Logen in der alten größe zu rekonstruieren. Bedeutend und für die Besucher auch Eindrucksvoll wäre es freilich, den Blick über den Teich auf die Giraffenportikus freizuhalten und die Besucher dort auch auf die Bösckman'sche Zooidee aufmerksam zumachen.
In Sachen Doublettenvermeidung gibt es ja schon entsprechende Senatsbeschlüsse - deshalb und aufgrund der jüngsten Wahlergebnisse beunruhigt mich der fragliche Artikel nicht zu sehr: Wenn die kleine Westpartei die regierende größere Ostpartei angreifen möchte, ist Zookritik ein probates Mittel, zumal die Zookritiker in Berlin ja eine deutlich kleinere Minderheit stellen als anderenorts. Die fragliche Dame dürfte ihrer selbst für Politiker sehr ausgeprägten Beratungsresistenz auch in der Stadt bekannt sein, und zwar dergestalt, daß man ihre Vorschläge so ernst nicht nimmt. (23.10.2009)
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Sacha: |
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Oh Gott, wieder hat Frau Hämmerling ihr mangelndes Fachwissen hinausposaunen dürfen...
Vielleicht sollte die gute Frau mal ihren Plan von einem "richtigen" Zoo präsentieren. Bin gespannt, wie der dann finanziert werden soll - Tunnel bei einer Giraffenanlage... (Kopfschüttel) (23.10.2009)
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André Haubrich: |
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Wie stellt die Frau sich das den vor? Einen Tunnel, damit man ganz nah an die Giraffenhybride drannkommt?
Einen Tunnel in 5 Metern Höhe? (23.10.2009)
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Liz Thieme: |
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Schreckensnachricht in der BZ am 18.10.
das kommt davon, wenn Politiker sich einmischen.
>Die Gehege sind zu klein und die Tierbestände zu groß. Jetzt soll das Parlament entscheiden
Grüne wollen dem Zoo die Zuschüsse kürzen
Geld gegen mehr Tierschutz. Das wollen Berlins Grüne mit einem Parlamentsantrag durchsetzen. Die Landeszuschüsse Berlins an Zoo und Tierpark von zusammen rund acht Millionen Euro im Jahr sollen an Bedingungen geknüpft werden.
"Wir wollen größere Gehege, weniger Tiere und Arten", sagt die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling. "Die Hälfte des Bestandes würde allemal reichen."Im Zoo gibt es derzeit 15 200 Tiere, im Tierpark 7700. "Da ist es viel zu eng und es kommen immer neue Gehege dazu", so Hämmerling weiter.Wegen sinkender Besucherzahlen sollte der Tierpark (1 Million Gäste jährlich) in einen Abenteuertiergarten umgewandelt werden. "Ich stelle mir darunter Gehege vor, in denen Menschen über Tunnel ganz nah an Giraffen herankommen können", sagt Hämmerling. "Das Ganze dann unter Einbindung des Wassers".Ein solches Angebot, so Hämmerling, würde die Besucherzahlen dann sicherlich stabilisieren - und die Tiere wären artgerechter untergebracht.<
die sollten sich lieber nach einem neuen Direktor und Vet umsehen *grummel*
Das würde schon sehr viel helfen, als Artenreduktion zu betreiben, und im TP ist noch so viel schöner Platz. Man muss nur mal vernünftig das Geld verteilen, und das heißt derzeit für mich nicht 50:50 sondern mind 30:70 für den TP.
und sehr pädagogisch ist das auch nicht Frau Lehrerin (Claudia Hämmerling ist nämlich Sport und Erdkunde Lehrerin)
auf ihrer HP steht diese Meinung bezüglich der Berliner zoologischen Einrichtungen:
Hier brauchen wir den Kompromiss zwischen Tierschutz und dem Wunsch zur Beobachtung von wilden Tieren.
Zeitgemäße Tierparks erfordern mehr großzügige Gehege und Respekt vor dem Individuum. Leider wird die Geschäftspolitik beider Einrichtungen auch von den knappen Kassen der Hauptstadt bestimmt. Tierbabys sind Besuchermagneten und locken zahlende Besucher in die Einrichtungen. Häufig gibt es Platzprobleme, wenn die Babys erwachsen werden und leider viel zu oft werden die Tiere dann an Tierhändler nach "Unbekannt" abgegeben oder sie landen in anderen nicht immer gut geeigneten Einrichtungen.
Manche Tierhaltungen sind besonders kritisch zu hinterfragen. Es ist ebenso wenig zu akzeptieren, dass die Elefanten im Tierpark die Hälfte des Tages angekettet werden, wie die Praxis, dass einzelne weibliche Elefanten aus ihren Familienverbänden gelöst werden statt diese, wenn nötig, in Gruppen abzugeben.
Langfristig sollte jede Tierart jeweils nur im Zoo oder im Tierpark gezeigt werden. Die bisherige Tierhaltung soll durch Themenparks abgelöst werden. Hier werden verschiedene Tierarten in großzügigen, naturnah angelegten Gehegen gehalten. Außerdem sollten mehr Einnahmen durch Sponsoring eingeworben werden. Mit der bisherigen Praxis, Nachwuchs zu züchten, der später nicht vermittelbar ist und deshalb in Länder ohne adäquate Tierschutzbestimmungen entsorgt werden soll, muss Schluss sein. Genau deshalb ist das Land Berlin in der Pflicht, die Einrichtungen auskömmlich zu finanzieren. (23.10.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Ich finde den Vorschlag mit dem Sumpfhirschhaus auch sehr gut, erstens weil die Moorantilopen neben den Litschis für mich die größten Besonderheiten bei den Antilopen im Zoo sind und die Artenfülle erhalten werden sollte. soweit möglich, und zweitens kämen die Morrantilopen dort auch besonders gut zur Wirkung und der wenig attraktive Besatz der Stelzvogelanlage (Weißstorch,..) würde aufgewertet.
Neuer Vorschlag: Moorantilopen auf die Kuduanlage und die Bleßböcke ins Antilopenhaus, entweder allein oder vergesellschaftet mit Giraffen und Wasserböcken.
Könnte man auch die Pinselohrscheine dort unterbringen, damit könnte im Schweinehaus Platz geschaffen werden für die Visajas-Mähnenschweine. (23.10.2009)
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Mel: |
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Hm dann würde ich Deinen ersten Vorschlag favorisieren, die Idee mit dem Erweiterungsgelände, dürfte wohl leider an der vorhandenen Anlagengröße scheitern, da wäre wensentlich mehr Fläche in Version 1 verfügbar. Und man würde in der Tat für etwas auflockerung und Attraktivität für den ONB sorgen. (22.10.2009)
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Michael Mettler: |
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OK, dann meine ich das 1. Sumpfhirschhaus und das einsehbare Gehege mit dem Wassergraben, in dem jetzt die Kropfgazellen leben. Zusammen mit der benachbarten Wasservogelanlage könnte man daraus sogar eine Art afrikanisches Sumpf-Panorama machen, obwohl das in einem Nicht-Geo-Zoo nicht mal nötig wäre.
Um noch mal auf die optische Wirkung zurückzukommen: Das Hirschrevier ist doch in dieser Hinsicht derzeit reichlich flau besetzt, da würde eine Art, die deutlich farblich aus dem Rahmen fällt (und sei es nur im männlichen Geschlecht) etwas Auflockerung für den Normalbesucher bringen.
Als weiteres potenzielles Gray-Gehege fiele mir noch das Australiengehege im Erweiterungsgelände ein, denn Parma-Wallabys und Emus ließen sich relativ leicht auch anderweitig (und sogar unbeheizt) unterbringen (z.B. auf der Anlage zwischen Nashornhaus 2 und Oryxgehege). Da früher Riesenkängurus im Australiengehege lebten, dürften wohl auch ausreichend große Ställe vorhanden sein. (22.10.2009)
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Mel: |
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So habs mal schnell rausgesucht und markiert. (22.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Mein letzter Beitrag bezog sich auf Michaels letzten. Denn ich kenn auch nur das Sumpfhirschhaus in dem jetzt die Gazellen sind. (22.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Ja, mein ich auch. (22.10.2009)
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Mel: |
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@Holger: nee leider fällt mir immer noch was ein wenn der Beitrag schon abgeschickt ist :D:D
@Michael: es gibt noch ein zweites Haus mit anlagen in diesem revier, dieses ist allerdings nicht einsehbar für Besucher, jedoch könnte man es mit nutzen wenn man die Anlagen für Kraniche mit der Sumpfhirschanlage zusammen schließt ;-) (ich schicks Dir mal). (22.10.2009)
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Michael Mettler: |
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Ähm, jetzt brauche ich Nachhilfe - ich dachte, die jetzige Kropfgazellenanlage IST das Sumpfhirschhaus inkl. deren früherem Gehege...? (22.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Sach ´mal, führst Du Selbstgespräche... GRINS (22.10.2009)
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Mel: |
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Wobei man ja im zoo noch das sumpfhirschhaus in diesem Revier zur Verfügung hätte ;-) mit eigener Anlage, sprich man könnte auch umquartieren. (22.10.2009)
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Mel: |
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Wobei ich Michaels Idee mit der Kropfgazellenanlage sehr gut finde das würde wirklich gut passen. Der Stallraum im flußpferdhaus wäre tatsächlich viel zu gering. (22.10.2009)
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Mel: |
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Für den tierpark hätte ich glatt ne Idee :D Hab ich mal vor ner weile in in abgewandelter Form, vor Ort diskutiert.
Wenn man vor der Giraffenanlage steht (Seite Dickhäuterhaus)ist linker Hand ja noch genügend Freifläche vorhanden (ehemaliger teil vom Kuh-Damm). dort wäre genügend Platz für ein weiteres Stallgebäude plus Anlage, diese könnte dann ohne weiteres mit der Giraffenanlage verbunden werden. So könnte man die Elypsenwasserböcke dann dorthin setzen und in die dann leer stehende anlage erstmal Grays. ;-) (21.10.2009)
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Michael Mettler: |
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@Mel: Zum Beispiel statt der Nyalas auf der Berliner Flusspferdanlage - aber da mangelt es dann am Stallraum für eine schöne Gruppe. Oder sonst: Damhirsche weg, dorthin die Kropfgazellen und in deren jetzige Anlage (das frühere Sumpfhirschgehege) ein Gruppe Grays. An heizbaren Ställen dürfte es da ja wohl nicht mangeln, auf dieser Anlage kämen die Grays auch optisch gut zur Wirkung. Könnte man noch mit Kranichen vergesellschaften. (21.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Gerne auch im TP. Im Zoo wird´s ja sonst auch arg eng. Oder eine andere Art müsste wieder Platz für sie machen. (21.10.2009)
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Mel: |
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Tze tze Alterstarrsinn nichts da fällt aus wegen Bodennebel ;-)
Also was die Grays betrifft stimme ich Dir zu ich mag sie auch sehr und finde deren Schwund in deutschland auch sehr schade...aber dennoch möchte ich sie lieber wo anders sehen als im Berliner Antilopenhaus. (21.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Beginnender Altersstarrsinn...
Denke auch, dass die Böcke da Probleme bereiten würden.
Ich seh´ die Gray´s WB nur so gerne. Ist eine hübsche Antilopenart, die leider (unverständlicher Weise) immer seltener werden im Zoo... (21.10.2009)
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Mel: |
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Hi hi Du gibts nicht auf gelle ;-)
wobei ich denke Mrs. Grays und die Defassas zusammen da würde wohl nicht gut gehen, bocktechnisch gesehen.
(21.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Nein, keine Impalas ! Wie sieht´s denn mit Mrs. Gray´s Wasserböcken aus als Vergesellschaftung... ? ;-) (21.10.2009)
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Mel: |
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Sehr interessanter Vorschlag und ich denke preiswert und einfach zu realisieren. Und solch eine Impalla Gruppe würde auch ein sehr schönes Bild abgeben. Heißt also hoffen ;-) (21.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Keine schlechte Idee ! (21.10.2009)
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Michael Mettler: |
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@Holger: In Berlin würde eine solche Anpflanzung allerdings den Panoramablick über die Außenanlagen hinweg unterbrechen, und da kommt es eben darauf an, welche Prioritäten der Zoo setzt, der ja wegen seiner engen Bebauung wahrscheinlich viel Wert auf großräumige Wirkung legt. Übrigens hat die jetzt leere Anlage eine recht bewegte Vergangenheit; seit ihrem Bau 1983 waren meiner Erinnerung nach nacheinander mindestens Riesenkängurus, Emus, Mendesantilopen, Blässböcke, Damagazellen und zuletzt eben der Gray-Bock darauf vertreten.
Die in meinen Augen einfachste Lösung für die Anlage wäre, sie der Giraffenanlage zuzuschlagen (und sei es als Rückzugsraum für die Antilopen) und eine weitere Huftierart in die Gemeinschaft einzugewöhnen, um eine dem alten Zustand vergleichbare Schauwirkung und Artenzahl zu erzielen. Falls dann im vorderen Teil der Anlage eine Störung auftritt, hätten sich dort aufhaltende Tiere eine große Fläche als Rückzugsmöglichkeit - allein das Wissen darum könnte für mehr "gefühlte" Sicherheit sorgen. In Hannover haben sich übrigens Dorkasgazellen als langjährige Mitbewohner bei Giraffen und Defassa-Wasserböcken (und jeweils hinter U-Gräben) bewährt. Ansonsten werfe ich auch hier mal wieder "meine" Impala-Junggesellengruppe in den Ring. (21.10.2009)
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Mel: |
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;-) Recht haste aber wann ist "Rechtzeitig" ;-) naja immer hin tut sich ja langsam etwas, diesen sommer war der zoo ja mehr Baustelle als alles andere. (21.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Rostige Leitungen sollte man rechtzeitig sanieren... :-) (21.10.2009)
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Mel: |
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Was man allerdings nicht vergessen sollte ist der Umstand das der Zoo ein "Inner-Stadt-Zoo" ist der ja bekanntlich ein leichtes Flächenproblem hat, und dazu kommt dann noch die historische Bausubstanz die man ja leider auch nicht immer so verändern kann wie man gerne wollte. (21.10.2009)
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Mel: |
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Ich denke es ist nicht immer so die Frage der finanzen, vieles lässt sich auch mit geringen Mitteln, wie Du ja schon sagtest, erreichen. Ich denke mal es ist einfach wie so oft ein Leitungsproblem. (21.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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@Mel: Du Illusionskaputtmacher !!! ;-)
Wenn man aber bedenkt, dass selbst Zoos wie Berlin auf ihr Budget achten müssen (trotz Knut-Mehreinnahmen), sollte man immer bedenken, mit welchen finanziellen Mitteln kleine Parks auskommen müssen ! Das nur mal so am Rande. (21.10.2009)
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Mel: |
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sicher ist das finanziell kein Beinbruch, aber wie gesagt ich hege da arge Zweifel...bedenke man wie lange es bei anderen Anlagen doch gedauert hat bis sich da Gestaltungtechnisch auch nur ein Fünkchen verändert hatte. auch sehe ich noch das Problem der Innenstallungen. Die sind ja jetzt den wasserböcken zugeteilt worden und die gruppe ist nicht gerade klein. (21.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Wenn sich die Antilopen ganz auf den Boden gepresst haben, konnten sie doch noch die Äste als Deckung nutzen... ;-)
Jetzt mal im Ernst: Sooo klein find ich die Anlage in Berlin jetzt nicht. Und ein paar Anpflanzungen zur besseren Strukturierung sollten ja auch nicht so teuer sein, dass man diese Massnahme in Berlin nicht finanzieren könnte. (21.10.2009)
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Mel: |
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:-) den Pflanzstreifen hätte ich jetzt auch gleich mit wehenden Fahnen angeführt. Sowas bieten einiges an "Deckungs-Rückzugs-Möglichkeiten". (21.10.2009)
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Michael Mettler: |
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Nur mal zum Vergleich: Anlage der Grays Wasserböcke in Hannover, Foto von 1979 - ja, ich kann auch mal in schwarz/weiß ;-) Der helle Pflasterstreifen im Vordergrund bildete die Kante zum U-Graben, den es heute noch an dieser Stelle gibt, denn zu sehen ist hier das heutige linke Drittel der Pferdeantilopenanlage. Wie man sieht, hatten die Tiere vor Besuchern außer dem Baum keine Deckung, waren aber dennoch nicht schreckhaft - allerdings auch an Störungen bestens gewöhnt, da sich schräg gegenüber der Wirtschaftshof befindet. Aus den Jahresberichten ist mir kein einziger Fall eines Grabenunglücks aus diesem Gehege in Erinnerung. Allerdings gibt es zwei wichtige Unterschiede zur Berliner Haltung: Erstens Pflanzstreifen zu den Nachbaranlagen hin, die für mehr "Rückendeckung" sorgen (auch rechts außerhalb des Bildrandes - viel größer als hier zu sehen war das Gehege gar nicht), und zweitens kein Baudenkmal dahinter, an dem in (un-)schöner Regelmäßigkeit herumgewerkelt wird. (21.10.2009)
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Mel: |
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Was ja auch der "Ablebensgrund" für den letzten Graysbock war. (21.10.2009)
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Michael Mettler: |
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Angesichts der seit Jahrzehnten alle paar Jahre stattfindendenden größeren Umbau- und Renovierungsarbeiten am und im Haus würde es mich nicht wundern, wenn das Haus selbst - zumindest zeitweise - eine größere Störungsquelle darstellt als das Publikum auf der anderen Grabenseite. (21.10.2009)
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Mel: |
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Ich glaube das hatten wir schon mal :D
Vieles liegt auch an der gesamten anlagenkonzeption und deren Lage. die tiere ware ja fast komplett von allen Seiten zu sehen und hatten kaum Rückzugmöglichkeiten (ein Unterstand und ein oder zwei Pflanzkoffer hinter denen sie sich stellen konnten, auch war die anlage ziemlich klein und bot einem in Panik bzw. erschreckt los rennenden Tier nicht wirklich Deckung bzw. eine gehegeseite wo es Deckung finden konnte. Die einzige Seite die nicht mit grabenversehen war, war ja die Hausseite (Wand) und da standen sie ja wie auf dem Präsentierteller. (21.10.2009)
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WolfDrei: |
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Die erneuerte Gorillaanlage im Zoo wird wahrscheinlich diese Woche offiziell eröffnet. (21.10.2009)
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Michael Mettler: |
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Wenn schmale Gräben mit U-Profil für Antilopen wirklich eine höhere Gefahrenquelle bilden sollten, dann hätten sich in Hannover fast 40 Jahre lang die Antilopenleichen nur so stapeln müssen... Tatsächlich gehörten die Gräben hier zu den am wenigsten unfallträchtigen Gehegebegrenzungen, auch bei den 20 Jahre lang dahinter erfolgreich gehaltenen Grays Wasserböcken. Das Problem in Berlin dürfte also vermutlich nicht das Grabenprofil sein. (21.10.2009)
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Mel: |
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Möglich wäre es schon aber ich denke mal dafür ist in der nächsten Zeit kein Geld da, leider.
(21.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Kann man denn den steilen Trockengraben nicht zur Besucherseite hin abflachen ?? Die Litschis werden doch auch noch auf einer Anlage mit gleichem Graben gehalten.
Für einen Zoo wie Berlin, wäre es ja eigentlich ein Armutszeugnis, wenn er die Haltung mit der Begründung beenden würde, man wäre nicht in der Lage dieser Art auf Dauer ein adäquates Gehege zu errichten... ?! Wenn das denn der Grund sein sollte ! Aber vielleicht werden wir ja (hoffentlich) irgendwann ´mal eines Besseren belehrt ! :-) (21.10.2009)
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Mel: |
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Ob es jetzt wirklich schon fest steht mit der Nutzung durch die Wasserböcke kann ich nicht genau sagen, es handelt sich um eine Info mit "wohl....." Jedoch sehe ich da weniger Probleme, die Wasserböcke leben ja nun schon lange mit dieser Art der Trockengräben und sind auch nicht so shcreckhaft die es die Mrs. Grays waren.
Leider war ja deren Haltung alles andere als Erfolgreich, daher kann ich verstehen das man so wie es hieß, wohl erstmal keine mehr halten will, ich wäre natürlich sehr erfreut wenn man seine Meinung mittler Weile geändert hätte, glaube ab da nicht wirklich dranne. (21.10.2009)
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Holger Wientjes: |
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Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Mrs. Gray´s Wasserböcke sollen nicht mehr auf die Anlage, da ungeeignet, dafür aber die anderen Wasserbockarten ??? (21.10.2009)
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Mel: |
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Für die Fassadenarbeiten am Antilopenhaus, kann ich bestätigen das diese ziemlich zügig voran gehen. Die leerstehende Aussenanlage, wird auch erstmal leer bleiben bzw wohl, wenn dann erstmal den Wasserböcken zu geschlagen. (21.10.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift der Zooförderer wird erwähnt, dass die Arbeiten an der Gorilla-Außenanlage und dem Antilopenhaus im Herbst vollenden werden. Kann dies jemand bestätigen und welche Tierart kommt in das leerstehende Gehege, wenn es für doe Moorantilopen leider nicht mehr zu verwenden ist. Wäre ein Besatz mit Pferdeantilopen oder Kleinen Kudus denkbar? Außerdem wird der Nagetierfelsen rekonstruiert. Stand dort nicht eine mächtige Statue, wie ich meine auf einem Foto mal gesehen zu haben. Kehrt die dann auch zurück? (21.10.2009)
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Martin Gloor: |
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Ich bin in den letzten 3 Jahren 4x den Zoo besuchen gegangen. Im Vogelhaus sah ich immer nur ein Weißohr-Katzenvogel. Gibt es nur einer oder sind die anderen versteckt? (23.09.2009)
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IP66: |
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Ich sehe es so, daß die Vertrautheit manches Handaufzuchtstieres mit den Pflegern dazu geführt hat, daß es relativ einfach wurde, bei Problemen einzugreifen und langsam, aber sicher, immer mehr Naturaufzuchten zu erzielen. Auf der anderen Seite sind Handaufzuchten immer eine große Chance, die Bedürfnisse und Probleme von Jungtieren einer bestimmten Art besser kennen zu lernen, und ich denke, daß die erfolgreiche Menschenaffenzucht heutzutage zu großen Teilen genau auf diesen Erkenntnissen fußt. Und auch wenn bei Menschenaffen die Naturaufzucht zur Regel wird, so denke ich, daß bei anderen Arten Handaufzuchten aus den oben genannten Gründen durchaus noch notwendig sein können. (21.09.2009)
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Mel: |
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Also meines Wissensstandes nach, vielen die Entscheidungen zur Handaufzucht immer basierend auf gewisse Umstände (zu weinig oder keine Milch, Vernächlässigung durch die Mutter oder körperliche Konstitution des Jungtieres) das sind natürlich alles immer Entscheidungen die auf Grund von Beobachtungen durch das Pflegepersonal und entsprechende Konsultationen mit den zuständigen Kurator getroffen werden, und man kann sicher nicht ausschließen, daß mit der ein oder andere Entscheidung sicher noch hätte gewartet werden können. aber das ist eben immer so eine Sache... Generel würde ich die bescheidenen zuchterfolge nicht unbedingt von den Handaufzuchtsthema abhängig machen als mehr von der gruppenstruktur und den örtlichen Begebenheiten. (20.09.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Einmal wurde hier im Forum die Meinung geäußert, dass für die bescheidenen Zuchterfolge bei den Menschenaffen im Zoo in der letzten Zeit zu viele Handaufzuchten mitverantwortlich seien. Hat Berlin etwa länger als andere an der Praxis festgehalten, durch Wegnahme von Affenbabies die Zucht zu erhöhen? (20.09.2009)
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Holger Wientjes: |
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Jetzt sieht´s für Fatou natürlich nicht so toll aus... (18.09.2009)
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Liz Thieme: |
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Diese Meldung hab ich grad in DER WELT gelesen.
>Im Zoologischen Garten Berlin ist die 50-jährige Gorilladame Gigi am Donnerstag gestorben. Nach Angaben des Zoos hatte sich das seit Ende 1962 im Zoo lebende Tier seit einigen Wochen apathisch verhalten und zuletzt die Nahrung verweigert. Ein Tierarzt schläferte Gigi ein. Sie war als zweijähriges Jungtier aus Afrika nach Berlin gekommen. Gigi lebte als eine der ältesten Bewohnerinnen des Zoos friedlich in der Gorillagruppe. Sie bekam keinen Nachwuchs. Die letzten Jahre war sie mit der 52-jährigen Fatou zusammen. Nach Zoo-Angaben hatte das bei den Pflegern und dem Publikum sehr beliebte Tier «ein ruhiges und ausgeglichenes Wesen< (18.09.2009)
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Michael Mettler: |
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In Basel haben Flamingos noch mit über 50 Jahren gebrütet! (16.09.2009)
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IP66: |
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Wenn ich recht informiert bin, hat es bei den wuppertaler Andenflamingos zwar eine Eiablage, aber keine Jungtieraufzucht gegeben. Ich würde von einer Vergesellschaftung mit den berliner Artgenossen vor allem deshalb abraten, weil die Tiere samt und sonders schon recht alt und die Gruppen vergleichsweise stabil sind. In Köln hat die Trennung der Flamingokolonie aus den drei "klassischen" Arten eine Einstellung der Zucht bedeutet, die in einer Gruppe bis heute anhält. Da es sich in Berlin um zwei sehr seltene Formen handelt, würde ich an der Konstellation, in der die Zucht recht regelmäßig gelingt, nicht viel ändern wollen.
Zum Antilopenhaus: Wenn man sich historische Architektur anschaut, so kann man bei den verschiedenen adaptierten Stilen meist einen dreistufigen Prozeß beobachten: Zunächst werden einzelne, besonders auffällige Formen des zu verwendenden Stils einem vergleichsweise schlichten Gebäude beigefügt, gleichsam als Zitate. Mit einer besseren Kenntnis des Vorbildstils gerät man in einer zweiten Stufe dann in die Nähe einer Kopie, in der lediglich da, wo der Nutzungszweck es erfordert, zeitgenössische Formen auftauchen. In einer dritten Stufe kommt es dann, meist schon unter Vorzeichen des Funktionalismus oder des Jugendstils, zu einer Reduktion der Vorbildformen, die in dieser dritten Stufe von der ersten allerdings dadurch unterscheidet, daß die Einbindung dieser Formzitate erheblich ogranischer erfolgt. Das berliner Antilopenhaus wird man wohl der ersten Stufe zuordnen müssen, während Zebrahaus und Pferdehaus eher der zweiten zuzurechnen sind. Als einen Bau der dritten Stufe würde ich das Vogelhaus in Köln nennen. (11.09.2009)
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Michael Mettler: |
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Bei dem Stichwort: Ich verstehe nicht, warum die Berliner Zuchtgruppe noch immer nicht um das Andenflamingopaar aus Wuppertal erweitert wurde, das dort in einer gemischten Gruppe (oder eher an deren Rand?) lebt, zumal die beiden Zoodirektoren doch ein sehr gutes Verhältnis pflegen. Die Wuppertaler haben m.W. vor längerer Zeit mal ein einzelnes Jungtier aufgezogen, vielleicht würden sie sich nach einem Ortswechsel im Kreise von Artgenossen dazu angeregt fühlen, wieder zu brüten. (13.08.2009)
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Jana: |
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Wie sieht es mit DEM EI bei den Andenfalmingos aus, ist ein Küke geschlüpft? (13.08.2009)
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Michael Mettler: |
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Den Mohrenmakak habe ich kürzlich auch nicht (mehr) gesehen. (08.08.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Ein Schwarzer Klammeraffe´, der schwanger war, ist verstorben. Danach holte man die Braunköpfe, aber der einzelne Schwarze Klammeraffe war nich bis vor einigen Monaten in der Anlage zwischen den Brüllaffen und der jetzt wieder mit Eulenköpfen besetzten Anlage, auf der zwischenzeitlich ja der letzte Mohrenmakak untergebracht war. (08.08.2009)
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Michael Mettler: |
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@Mirko Schmidkunz: Im aktuellen BONGO ist der Tod eines Schwarzen Klammeraffen in 2008 aufgeführt, dessen Nachfolger die nunmehr gehaltenen Braunkopf-Klammeraffen wurden. (07.08.2009)
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Liz Thieme: |
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bisher ist eine Rückkehr der Mrs Grays (meines Wissens nach) nicht angedacht. Va wegen der Anlagensituation mit dem Graben. Die Anlagen selber werden ja derzeit nicht umgebaut, sondern nur die Fassade, welche ja logischerweise nichts mit der Anlage selbst zu tun hat.
Daher hier mal das Schild der Baustelle; Original links, und Bearbeitung mit "Fehlerbereinigung" rechts.
Würde mich wundern, wenn ein Baustellenschild für Fassadenarbeiten, etwas über einen Neubesatz verrät, zumal da noch Anlagentrennungen mit drin sind, die es nicht mehr gibt. Vermutlich ist das Bild vom damaligen Umbau der Außenanlagen (Zusammenlegung der Damagazellen-Anlagen).
Der ehemalige MrsGrays-Bereich gehört schon länger zu den Litschis.
Ein weiterer Indiz für das Alter des Plans sind die rechts unten abgebildeten Affenkugelkäfige, die auch schon sehr lange nicht mehr existieren. (07.08.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Die Anlage der Bobaks war leer, das Schild entfernt; auch das Schild des Nashornpelikans war nicht mehr da; der einzelne Schwarze Klammeraffe war auch weg, die Innenanlage war mit einer Papierbahn abgedeckt. An der Anlage war wohl ein zweites Schild für die Brüllaffen, so dass diese also diese Anlage hinzubekommen, zumal ja auch die gruppe sich mit den beiden Jungtieren aus fden letzten Jahren vergrößert hat. Auch die Anlage der Weißkopfmakis war leer und deren Schild entfernt worden. Sie sind in die Anlage am Übergang zum Tropenhaus, wo auch im letzten Sommer ein Teil der Gruppe war. Wird die alte Anlage neu besetzt? Anzumerken ist auch noch, dass die Makis zusammen mit den Totenkopfäffchen eine Außenanlage hatten. Möglich wäre natürlich , dass die leere Innenanlage den Siamangs zugeschlagen wird.
Ich würde mich, sehr freuen, wenn dieser Plan umgesetzt würde, vor allem wegen der Moorantilopen und Damas.
(07.08.2009)
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Henry Merker: |
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@Michael Schulz:
Zunächst einmal danke bezüglich der Infos zu den Grevyzebras und den Oryxantilopen. Dann komme ich also immer zu spät in den Zoo.
Was den Nagertierbesatz am Bergtierfelsen betrifft, so kann gesagt werden, dass ich am Dienstag erstmalig dort die Murmeltiere sehen konnte! Vorher habe ich dort nie ein Tier sehen können. Falls Sie mit den Nagerfelsen jedoch den am Affenhaus meinen...dort war ich nicht.
Was das Antilopenhaus betrifft, so hört sich der Plan doch recht gut an, zumal wenn die Weißnackenmoorantilopen zurückkehren. (Abgesehen würde dann der Bestand tatsächlich meiner theoretischen Überlegung sehr nahekommen.) Sollen die Außenanlagen auch umgestaltet werden (Den Plan habe ich nämlich nicht gesehen bzw. übersehen.)? (07.08.2009)
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Michael Schulz: |
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So, bin wieder zurück aus Berlin und muss sagen, ich bin sehr überrascht, da der Zoo momentan mal wieder den Eindruck einer großen Baustelle macht.
@Henry Merker:
Bei meinem Besuch war die Verbindungstür zwischen Grevys und Oryx geöffnet, und die Tiere nutzten beide Anlagen.
So, jetzt aber zu den Baustellen.
Zunächst die Nagerfelsen werden derzeit komplett umgestaltet, so dass die Tiere derzeit hinter den Kulissen gehalten werden.
Dann natürlich die Erweiterung der Gorilla-Aussenanlage.
Nächster Punkt, Arbeiten an der Fassade des Antilopenhauses. Interessant war hier der Plan der Anlage der aushing bezüglich des Tierbesatzes. Giraffen, Litchi-Wasserböcke, Defassa-Wasserböcke, Dama Gazellen und Mrs. Grays Wasserböcke. Müsste nochmal auf den Plan gucken, aber ich glaube von den Sitatungas stand da nichts mehr.
Auch im Aquarium wird wohl grade im EG gebaut. Der Gang rechterhand des Haibeckens war zur Hälfte gesperrt und abgehängt.
Und auch an den Bergtierfelsen wird momentan gehämmert und gebohrt. (07.08.2009)
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Henry Merker: |
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@Michael Mettler:
Nun ja, dennoch passt die Architektur aufgrund unten formuliertes auch nach Afrika, und war wohl die Hauptabsicht, wie zu lesen ist.
Was die Blessböcke betrifft, so verstehe ich das nicht so wirklich; aber man muss ja nicht alles verstehen. (07.08.2009)
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Michael Mettler: |
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@HM: Die "ursprüngliche Konzeption" des Antilopenhauses hatte nichts mit einer Beschränkung auf Arten des arabisch-persischen Kulturraumes zu tun, zum Besatz zählte damals z.B. eine ganze Reihe südafrikanischer Arten.
Was die Blässböcke betrifft: Wenn der Zoo wirklich vorhätte, von ihnen eine große Zuchtgruppe zu bilden, hätte er schon einige Jahre Zeit dazu gehabt. Da es offenbar immer nur bei einem Paar blieb, scheint es derlei Ambitionen gar nicht zu geben. (06.08.2009)
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Henry Merker: |
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@Liz:
Dass ist mir schon bewusst, dass das Antilopenhaus nichts mit einer Moschee zu tun hat; es erinnert eben nur ein wenig an eine solche. Und dass sich das Verbreitungsgebiet derjenigen Arten, die dort sicherlich als Erstbesatz zu finden waren, überwiegend um solche Arten gehandelt haben dürfte, die in Staaten leben, wo es starke arabische und persische Kultureinflüße gibt (Kenia, Somalia, Tansania, Sahelregion, Sansibar, Dschibouti und teilweise auch Äthiopien - je nach Region), was man auch an der Sprache Suaheli erkennen kann, die etymologisch arabisch-persisch-afrikanischen Ursprungs ist, ist mir so weit auch bekannt. Mein (theoretischer) Gedankengang ist so zu verstehen, dass man sich der ursprünglichen Konzeption durch einen entsprechenden Besatz wieder stärker annähern könnte, als dies ohnehin schon der Fall ist. Natürlich glaube ich nicht wirklich, dass die Direktion dies durchführen wird, da solche Umsiedlungsaktionen mit großem Stress für Mensch und Tier verbunden ist. Dies dürfte man zu vermeiden suchen.
@Michael Mettler:
Als so puristisch würde ich dies nicht unbedingt ansehen, zumal der Zoo nicht einmal sonderlich viel an den Anlagen ändern müsste. Zudem habe ich den Gedanken auch nicht konsequent durchdacht, schließlich kam meines Wissens das Prziwalskipferd nicht bis nach Usbekistan und Kirgisien vor. Beide Staaten werden zwar von Turkvölkern bewohnt, sind jedoch sehr stark durch Persien beeinflusst worden.
Der Gedanke, die Blessböcke in die jetzige Urwildpferdanlage um zu stallen, ist dem Umstand geschuldet, dass sie auf dieser Anlage eher eine große Zuchtgruppe bilden können, als auf der Afrikaanlage…natürlich kann ich mich da auch täuschen, zumal ich nicht weiß, ob die Hufe von Blessböcken Rasenschäden verursachen können. (06.08.2009)
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Liz Thieme: |
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das hat nichts mit einer Moschee zu tun.
Zitat >Für die Gestaltung der äußeren Architektur führte die Rücksicht auf die Heimat viler der eingehegten Thiere zu einem Anlehnen an arabische und orientalische Architelturfomen.< >Die Skizze verdeutlicht die architektonische Grundidee: Mittelpunkt war ein großes Palmenhaus mit einem Glasdach; das ungehindert einfallende Tageslicht vermittelt fast den Eindruck eines offenen Innenhofes. Diesen Mittelteil umgibt ein breiter, ebenfalls lichtdurchfluteter Besuchergang, an dessen anderer - der äußeren - Seite sich die Tierkäfige mit den dazugehörigen Außenanlagen wie die Stücke einer Torte aneinanderreihen. Von dem weiträumigen Eingangsbereich aus trennt ein weiterer Besuchergang das zentrale Palmenhaus in zwei gleichgroße Teile und endet vor dem Pendant der Eingangshalle, den Giraffenställen, die sich in einem großzügigen Außengehege fortsetzen.
Die Abbildungen geben einen Eindruck von der phantasievollen Innenarchitektur: Die mit reichen Ornamenten versehenen Kreuzgewölbe der Eingangshalle erinnerten an orientalische Palasteingänge. Die mit gelben und rotbraunen Klinkern verblendeten Säulen und Wänden verstärkt diesen Eindruck noch. Dem Innenraum entsprach die Außenarchitektur: minarettartige Türme mit goldfarbenen, tropfenförmigen Spitzen, Säulen mit phantasievoll gestalteten Kapitellen, Rundbögen und Wände aus verschiedenfarbigen Klinkersteinen stimmten den Besucher schon vor dem Betreten des Hauses auf die exotische Tierwelt ein.<
Die Idee bekam der Zoodirektor durch den ägyptischen Tempel für Elefanten in Antwerpen. (06.08.2009)
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Michael Mettler: |
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Bei DIESER Form des Purismus stelle ich es mir allerdings schwierig vor, das an der Budapester Straße gelegene Aquarium ausschließlich mit ungarischen Arten zu besetzen... ;-) (06.08.2009)
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Henry Merker: |
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@Holger Wientjes:
Dass der Zoo wieder Flachlandanoas hält, wusste ich noch nicht; da habe ich nicht auf das Schild gesehen, da ich davon ausgegangen bin, es handle sich um Berganoas. Die beiden Arten scheinen sich auch deutlich zu unterscheiden, sieht man sich die Bilder in der Zootierliste an.
Angesichts der Architektur des Antilopenhauses (an Moschee erinnernd), würde ich dieses Haus ausschließlich mit Tieren besetzen, die in solchen Regionen Afrikas beheimatet sind, wo auch Muslime leben. Da die Giraffen des Zoos laut EEP Hybriden sind, böten sich zum Beispiel Kordofangiraffen an, die in rein muslimische Länder vorkommt (Zwar gilt dies auch teilweise für Netz- und Rothschildgiraffen, aber die Kordofangiraffe würde ich eher bevorzugen; außer die Direktion würde entscheiden, dass Kordofan- im Tierpark und Netzgiraffen im Zoo leben sollen...). Die Defassawasserböcke und die Westlichen Sitatungas passen ja schon in das Haus, geht man nach dieser Thematik vor. Die Kafue-Litschi-Wasserböcke würden da nicht richtig hineinpassen, weshalb ich sie in die Südafrikanlage im Erweiterungsgebiet stellen würde nachdem die Blessböcke in die etwas umgebaute Urwildpferdanlage umgesiedelt sind. Diese würden dann in die jetzige Säbelantilopenanlage umziehen, da die Litschiwasserbockanlage frei geworden ist, wo nun die Säbelantilopen untergebracht werden würden. Die ehemalige Rothalsgazellenanlage ließe sich mit der vereinigen, auf der die Blessböcke ursprünglich zu sehen waren. Anschließend kämen dann Weißnackenmoorantilopen, Impalas oder Kleine Kudus als Besatz in Frage. Alternativ böte sich an, die ehemalige Blessbockanlage mit der Giraffen-Wasserbockanlage zusammenzulegen. In diesem Fall böte sich an, die Wasserböcke in die jetzige Litschianlage umzusiedeln und dafür die Säbelantilopen mit den Giraffen zu vergesellschaften (, sollte sich die Direktion für Kordofangiraffen entscheiden). Die ehemalige Rothalsgazellenanlage wäre dann mit Gazellen zu besetzen; es böten sich die Sanddünen-, Sahara-Dorkas- und die Sanddünengazellen an. (06.08.2009)
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Holger Wientjes: |
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Die Anoas sind die beiden neuen Flachlandanoas ! (06.08.2009)
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Michael Mettler: |
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@HM: Bei meinem Besuch war das Verbindungstor zwischen Oryx und Grevyzebras auf der ersten Runde geöffnet und am späteren Nachmittag geschlossen; genau so also, wie es Mel geschildert hat. Meiner Erinnerung nach wurden die Rothalsgazellen auch nur schlicht als Damagazellen ausgeschildert und so auch in den Jahresberichten geführt. (05.08.2009)
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Henry Merker: |
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In diesem Forum wurde irgendwann und irgendwo unter anderem im Zusammenhang mit dem Erweiterungsgelände erwähnt, dass der Zoo scheinbar hauptsächlich von Touristen besucht werden würde.
Dank meiner letzten beiden Zoobesuche kann ich dies weitestgehend bestätigen.
Ich habe gestern sehr, sehr oft Italienisch, Englisch, Niederländisch, eine od. mehrere ostasiatische Sprache(n) und Arabisch hören können; Deutsch eher selten. Bei meinem Besuch davor dominierte Spanisch!
@Michael Schulz & Michael Mettler:
Ich habe gestern abermals gesehen, dass Spießböcke und Grevyzebras getrennt gehalten werden; beim letzten Besuch verhielt es sich auch so. Können Sie dies bestätigen oder habe ich einfach nur Pech?
Zum Thema Asiengehege:
Ich würde die Hornlosen Hausyaks dort übersiedeln, da sie aus einem Staat kommen, wo die Architektur ähnlich gestaltet ist, wie sie dort vorzufinden ist. Denn die Hirschziegenantilopen ohne Nilgaus zu sehen, ist meiner Meinung nach auch nicht so günstig. Darum würde ich diese wieder in den Tierpark überführen. Die so frei gewordene jetzige Freianlage der Yaks würde ich dann mit einer anderen Tierart besetzen oder den Anoas zu gute kommen lassen. Apropos Anoas; hier konnte ich noch zwei Exemplare sehen, die sich Richtung Stall auf dem Weg machten. Ob sie beide der Art Berganoa zuzuordnen sind, weiß ich nicht.
@Michael Mettler:
Was die Rothalsgazellen betrifft so muss ich mich korrigieren: Ich habe sie sehr wohl gesehen. Dass ich mich nicht an sie erinnern konnte lag daran, dass ich sie als Damagazellen gespeichert hatte. (05.08.2009)
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WolfDrei: |
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@MM:Danke für die Korrektur meiner Meinung zu den Pferdeantilopen: war bezüglich dieser Art immer von Dvur Kralove eingenommen, nachdem ich sie dort erstmals etwa 1973 in einer Gruppe von ca 10-15 Tieren sah. (31.07.2009)
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Michael Schulz: |
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Bin am Mittwoch nach zwei Jahren Abstinenz wieder im Berliner Zoo. Fragen und Anregungen also jederzeit gerne willkommen. :-) (31.07.2009)
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Michael Mettler: |
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@WolfDrei: Ich war nun auch nur höchstens einmal jährlich im Berliner Zoo, aber meiner Meinung nach zogen die Pferdeantilopen direkt von den Steppentieranlagen ins Erdhaus um (heutige rechte Okapi-Anlage). Bevor sie dort lebten, habe ich auf dieser Anlage vorübergehend auch Sitatungas und Kropfgazellen gesehen. Die Haltung der Pferdeantilopen war jedenfalls im gesamten Zeitraum m.W. unterbrechungslos. (29.07.2009)
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WolfDrei: |
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@MM: Geht ja bezüglich der Pferdeantilopen in Ordnung - habe nach dem Fall der Mauer die "alte" Anlage der Antilopen plus Somaliesel noch kennengelernt. Nur den folgenden Zeitraum überblicke ich. Plötzlich waren sie(nur visuell?) weg, um dann Ende(?) der Neunziger wieder kurz aufzutauchen. Waren die irgendwo ununterbrochen da? (29.07.2009)
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Michael Mettler: |
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@Henry Merker: Laut Zootierliste verließ der letzte Bock erst 2007 den Zoo, und die Haltung bestand seit 1988 - also fast zwanzig Jahre lang. (29.07.2009)
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Henry Merker: |
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Dann ist mir das mit der Rothalsgazelle neu (Anmerkung: Unter jüngere Vergangenheit meine ich jetzt den Zeitraum von 1994 bis heute; also die letzten 15 Jahre.). (29.07.2009)
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Michael Mettler: |
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@WolfDrei: "Zwischenzeitig" ist aber für die Pferdeantilopen etwas untertrieben, die wurden schon ab 1974 (zuerst in den Steppentieranlagen, wie auch Rappenantilopen und Südafrik. Oryx; dort steht heute das Flusspferdhaus) und bis vor ein paar Jahren gehalten. Ein Bock des Kleinen Kudus müsste kurzzeitig im Erweiterungsgelände gestanden haben, ich meine mich an ein Foto zu erinnern, das ihn zusammen mit einem männlichen Großen Kudu auf der Afrika-Anlage zeigt. Nicht vergessen unter den "Ehemaligen" dürfen wir auch die ebenfalls über Jahrzehnte gehaltenen Weißschwanzgnus (im Einhuferrevier). Impala, Jimela ("Topi"), Buntbock und Kaama, eventuell auch die Blauducker wurden dagegen schon anlässlich des Antilopenhaus-Umbaues Anfang der 80er (Errichtung der Freisichtanlagen) aus dem Bestand genommen, auch Nyalas waren dann m.W. einige Zeit nicht im Bestand. Andererseits sind seitdem auch etliche Arten hinzugekommen, wenn auch teilweise schon wieder weg: Rotducker, Kirkdikdik, Klippspringer, Nilgau, Vierhornantilope, Großer Kudu, Grays Wasserbock, Säbelantilope, Addax, Blässbock, Rothals- und Thomsongazelle waren Anfangs der 80er noch nicht im Bestand. (29.07.2009)
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WolfDrei: |
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Antilopen: und "zwischenzeitig" gab es auch Pferdeantilopen und kleine Kudus (nicht gemeinsam; jetzige Okapi - Rotduckeranlage). (29.07.2009)
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Mel: |
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Kleine Verbesserung für die Großen Kudus es handelt sich aktuell um 1,3 Tier ;-) (29.07.2009)
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Michael Mettler: |
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@Henry Merker: Von "Thomsongazellen" im Erweiterungsgelände sagt ja auch niemand was. Und der Unterschied zum Springbock ist mir durchaus vertraut :-)
Rothalsgazellen wurden über viele Jahre hinweg im Zoo gehalten. Zuerst im Einhuferrevier (im damals noch abgetrennten linken Bereich des heutigen Säbelantilopengeheges), danach im Antilopenhaus (Anlage rechts neben dem Eingang). (29.07.2009)
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Henry Merker: |
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Dass der Zoo Rothalsgazellen gehalten haben soll - zumindest in jüngerer Vergangenheit - ist mir neu. Was die Thomsongazellen betrifft, so kann ich die Angaben von WolfDrei bestätigen. Die "Thomsongazellen" im Erweiterungsgelände sind wohl eher Springböcke....
Dja, mit dem Ableben der letzten Sumpfhirschkuh ist wohl vorerst deren Kapitel in europäischen Zoos geschlossen... (29.07.2009)
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WolfDrei: |
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Die Thommys standen nur wenige Monate auf der Giraffen-DefassaWB-Anlage. Anbei "DAS EI" - Andenflamingo (29.07.2009)
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Mel: |
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Ich hab jetzt gestern nicht wirklich gezählt aber bei den Großen Kudus müssten es im Moment 1,2 Tiere sein. (29.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Beim damaligen Besuch lebte m.W. nur noch der Thommy-Bock und stand im Nebengehege der Asienanlage, also eigentlich hinter den Kulissen. Ob das Paar jemals in einem anderen Gehege war, weiß ich nicht. Bei den Blässböcken bin ich mir ziemlich sicher, seit Haltungsbeginn nie mehr als zwei Alttiere plus eventuellem Nachwuchs gesehen zu haben, auch im vorherigen Gehege am Antilopenhaus. Da bestand also offenbar wenig Interesse, eine Gruppe aufzubauen. (28.07.2009)
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Holger Wientjes: |
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Stimmt ! An NIlgau und Klippspringer habe ich gar nicht gedacht. Aber wo waren denn bis wann due Thommies untergebracht ?
Zumindest letztes Jahr waren es bei den Kudus noch fünf oder sechs Tiere. Wieviele es im Juni ´09 waren, kann ich gar nicht mehr sagen. Blessböcke habe ich im Mai ´08 auch schon nur drei inklusive Kalb gesehen. (28.07.2009)
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Michael Mettler: |
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...sowie Thomsongazelle, Nilgau und Klippspringer. Zum Teil zwar ausgestorben und nicht abgegeben, aber eben auch nicht ersetzt (und sei es durch andere Arten). Übrigens sah ich am Samstag auf der Afrika-Anlage im Erweiterungsgelände auch nur je zwei adulte Große Kudus, Blässböcke (diese mit Kalb) und Springböcke. Weitere Tiere im Stall - oder etwa nur noch Rationalisierungsbesatz...? (28.07.2009)
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Holger Wientjes: |
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Weissnackenmoorantilope, Rothalsgazelle, Vierhornantilope,... ??? (28.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Und so lichten sich die Huftierbestände trotz reichlich vorhandener Gehege... Habe gerade meine Besuchsnotizen von Samstag mit denen meines letzten Besuches 2005 verglichen: seitdem allein 6 Antilopenarten weniger im Zoo! (28.07.2009)
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WolfDrei: |
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Und als Nachtrag: in memoriam: der Mazamabock (28.07.2009)
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WolfDrei: |
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Richtig: 2 Jamesflamingos geschlüpft, ein Ei bei den Andenflamingos. Bei den Maguaris noch ein Jungvogel. Aber: die letzte Sumpfhirschkuh ist verstorben. Anbei : aus besseren Tagen: 1990 (28.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Dem Foto nach zu urteilen ist es also ein Jamesflamingo, oder?
Ein Teil der heutigen Lagune war ja Anfang der 70er ein betoniertes Becken für eine über mehrere Saisons gastierende Delfin-Schau... Wenn ich mich richtig an die Angaben im BONGO erinnere, hatte man das Becken danach einfach an Ort und Stelle belassen (und verfüllt?) und erst bei Errichtung des Klärteiches entfernt. (27.07.2009)
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Sven L.: |
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Flamingonachwuchs (27.07.2009)
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Sven L.: |
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Mit dem Einstellen des Bildes hat es leider nicht geklappt, ich werde das
nach Bearbeitung der Dateigröße später nachreichen. (27.07.2009)
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Sven L.: |
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Auch ich war am Wochenende im Zoo Berlin. Den unten angesprochenen Flamingonachwuchs in der Voliere der Anden- und Jamesflamingos habe ich bei der Fütterung aufgenommen.
Sehr aktiv und gut zu beobachten waren die Jungtiere der Jaguarundis im Raubtierhaus. (27.07.2009)
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IP66: |
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Herr Klös wollte wohl das gesamte Bunkerfundament nicht bebauen. Ich kann das verstehen, denn das Gebäude war sehr schwungvoll gesprengt worden, so daß es zu allerlei Verschiebungen kam, so daß man nicht mehr auf die sehr kräftigen Fundamente bauen kann - und die Beseitigung dieser armierten Betonsockel scheint schon im Bereich der Bärenanlagen, die man eigentlich um sie herumbauen wollte, sehr teuer geworden zu sein.
Ich dachte auch eher an eine Nutzung des, wenn ich es botanisch recht übersehe, mit Wasserschwaden bepflanzten Sumpfes als Fläche, um die man die Neubauten gruppiert und die man vielleicht durch einen Steg erschließt, vielleicht auch teilweise mit Volieren überbaut. Damit würde man, vor allem auf der Kranichinsel, Raum für Bauten gewinnen, aber eben auch Blickwinkel auf Anlagen und Vögel konstruieren können, die dem Altbau wie den neuen Ideen gerecht werden. Eine gewisse Schwierigkeit liegt ja darin, einen Altbau teilweise zu erhalten und trotzdem neuen Raum zu gewinnen, und dieser scheint mir auf diesem Wege zur Verfügung zu stehen. (27.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Ich weiß nun nicht, wieviele Quadratmeter Schilfbestand pro Flusspferd für die zusätzliche Klärung notwendig sind, aber für eine Großvoliere müsste doch wahrscheinlich auch Schilf schwinden: Man würde einen Besuchersteg bauen, unter dem kein Schilf mehr wachsen kann (falls man ihn nicht in luftige Höhe baut, was dann allerdings Dreiviertel des Jahres - wenn der Schilfgürtel niedrig ist - recht merkwürdig aussähe), und es müssten auch schilffreie Flächen vorhanden sein, damit der Besucher überhaupt Vögel zu Gesicht bekommt und diese auch Wasserflächen haben. Wenn dann der Rest des Schilfgürtels immer noch für beide Anlagen seine Funktion erfüllen würde, frage ich mich, warum man ihn für die jetzigen Zwecke überhaupt so groß gestaltet hat.... (27.07.2009)
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Mel: |
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Da würde ich mich weniger Sorgen machen, es wird ja zusätzlich noch chemisch und mechanisch gefiltert, da kommt es auf den Vogelkot nicht wirklich darauf an, wobei ja auch der Teich im moment von Vögeln bewohnt wird. Also wäre es nur ein prozentualer Anstieg der Belastung. (27.07.2009)
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Michael Mettler: |
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@Mel: Eine Voliere über dem Klärteich würde allerdings automatisch zusätzliche "Aufgaben" für das Schilf nach sich ziehen, da größere Mengen Vogelkot anfallen. Ist die Filterfläche dann noch groß genug...? (27.07.2009)
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Mel: |
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Eine Hirschart auf der Asienanlage halte ich auf Grund deren Lage (mit eine der lautesten und belebtesten Ecken im Zoo) für nicht wirklich Sinnvoll. Ein Besatz mit Rindern welcher Art auch immer, wäre da wie MM schon schrieb wesentlich sinniger. Was mir im Bereich "Filterteich" des Flusspferdhauses noch einfällt wäre, je nach dem wie das neue Vogelhaus konstruiert ist, eine große begehbare Voliere, die einen Teil des Filterteiches mit ein bezieht. Zwar gibt es in dem Sinne schon eine Sumpfvogelanlage, jedoch liegt dort der große Nachteil in der Wegführung, die es einem nicht ermöglicht einen großen Teil des Besatzes zu beobachten. (27.07.2009)
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IP66: |
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Ich finde auch, daß die Asienanlage stark an Attraktivität verloren hat, seit die Nilhaus dort nicht mehr stehen. Ich denke, daß gerade dort eine größerer, zu der postmodernen japonisierenden Dekoration passender Gemeinschaftsbesatz sich gut ausnehmen würde, könnte mir aber auch eine Hirschart, etwa Japansikas vorstellen. Was das Hirschrevier angeht, so finde ich auch, daß die Attraktivität gerade durch die Nichtsichtbarkeit der seltenen Arten, die in Kontrast zu anderen Haltungen derselben Formen steht, die Attraktivtät des Bereiches nicht unbedingt steigert. In Sachen Damhirsch scheint mir das Gehege, dessen Tierhaus zwar gut überliefert, aber im Grunde nicht nutzbar ist, ganz brauchbar besetzt. Ich fände es allerdings schöner, wenn man auch auf der Hirschseite den Charakter der alten Bodinus'schen Allee besser untertreichen würde, wenn dort mehrere Formen zu sehen wären, wobei ich auch Farbviarianten einrechnen würde. Dabei würde mir gerade das Gegenüber von Hirschen und Rindern wie das Nebeneinander von Wild- und Haustierformen einen guten Weg vorstellen, den erhaltenen Bauten einen historisch anmutenden Bestand gegenüberzustellen.
Das Schweben des Vogelhauses ist in der Tat ein Wintereffekt, und wenn man sich seine Baugeschichte anschaut, so sind ihm von allen Seiten Großbauten näher gerückt, als das nach den Regeln des amerikanischen Villenbaus zuträglich wäre. Außerdem hat Herr Mettler ja geschildert, an wie vielen Stellen umgebaut wurde. Zwar sind anderenots, etwa an den Wänden des alten Flamingoraumes, sogar die Wandgestaltungen der Eröffnungszeit überliefert, erlebbar scheint mir der Sinn des Altbaus aber nur von der Sumpfseite her und im Innenhof, wobei dieser, im Sinne der 50er Jahre bepflanzt, vielleicht am besten den Charakter des Altbaus spiegeln würde. Doch auch in der Papgeienabteilung kann man vieles noch erleben, gerade wenn man die neueren Vogelhäuser, etwa in Kevelaer oder Köln vergleicht.
Der Sumpf an sich ist ein ja uch ein historisches Gebilde, gleichsam krautgewordenes Überbleibsel des großen Zoobunkers. Wenn man bedenkt, daß auch die alte Kranichinsel an seiner dem Vogelhaus gegenübverliebenden Seite nicht angemessen genutzt wird, so könnte sich unter Wahrung der Filternutzung diese Fläche sogar als Kern eines neuen Amalgams von Alt- und Neubau nutzen lassen, das die überlieferten Ansichten und Innenräume schont, doch auch neue Wege der Vogelhaltung berücksichtigt und dauerhafte Baumaterialien verwendet. (27.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Zoos mutieren offenbar immer mehr zu SB-Restaurants für heimische Wildtiere...
Nochmal zum Artenbestand des Zoos: Ich gehe davon aus, dass sich bei den Säugern noch mehr reduzieren wird. Immerhin sind von einigen Formen nur noch Einzeltiere (Großer Panda, Java- und Amurleopard, Korsak, Berganoa) oder (vermutlich) überalterter Bestand vorhanden (Malaienbär?, Mayottemaki).
Gespannt bin ich auch, wie es mit den noch vorhandenen "Doubletten" mit dem Tierpark weitergehen wird. Der Seltenheitswert und damit die Wichtigkeit zweier Zuchtstandorte scheint ja nicht unbedingt die Hauptrolle bei den Entscheidungen zu spielen, siehe die Abgabe der Leierhirsche aus dem Zoo. Dass Publikumsmagnete wie Elefanten oder Eisbären in beiden Einrichtungen erhalten bleiben, ist nachvollziehbar. Aber welchen Weg werden Panzernashorn und Jaguar, Przewalskipferd und Grevyzebra, die drei schon genannten Hirscharten Ren, Axis und Milu oder auch Präriebison, Wisent und Rotbüffel gehen? Und wie lange noch werden sich beide Gärten jeweils alle sechs Camelidenformen leisten? (27.07.2009)
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WolfDrei: |
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Zum Maguarinachwuchs: der Fuchs soll es gewesen sein. (27.07.2009)
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Michael Amend: |
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qMM. Thanks für de ZF-Info, hätte mcih auch gewundert,wenne s schon etwas neues gegeben hätte.
Bzgl. Goriila-Anlage, spielt das eine Rolle ? Frankfurt hat immerhin über 40 Jahre sehr erfolgreich Gorillas darin gezüchtet... (27.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Ganz vergessen: In der Voliere der Anden- und Jamesflamingos tapste ein Jungvogel herum, der mir leider nicht den Gefallen tat, sich seiner zuständigen Elternart zuzuwenden und damit bestimmen zu lassen... Von den jungen Maguaristörchen ist laut einer Besucherin nur noch einer am Leben, von dem auch kurz der Kopf über den Nestrand lugte (schwarzes Dunenkleid).
Die erweiterte Gorilla-Innenanlage war für mich auch neu. Sorry, wenn das zu zynisch klingt, aber mit ihr ist der Berliner Zoo jetzt an dem Punkt angelangt, den man in Frankfurt gerade verlassen hat... (27.07.2009)
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BjörnN: |
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Die Eulenkopfmeerkatzen sind wieder im Bestand, zwischenzeitlich gab es keine.
Wenn ich den Bestand richtig überblicke, dürften es 2 Tiere aus Antwerpen sein. (26.07.2009)
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Michael Mettler: |
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@Mirko Schmidkunz: Die Eulenkopfmeerkatze ist aber noch im Bestand, habe gestern zwei Stück gesehen. Dafür aber keinen Mohrenmakaken mehr und vom Kappengibbon auch nur noch einen Mann. "Dauernd neue Arten" zu bringen, hieße natürlich auch, alte dafür aus dem Bestand zu nehmen, wenn man nicht wie Leipzig andauernd neu baut...
Wenn schon das Hirschrevier eher uninteressant für Normalbesucher ist und der Zoo Damwild hält, dann frage ich mich, warum man für dieses nicht ein begehbares Gehege nebst Futterautomaten einrichtet. Dadurch könnte man bestimmt ein paar Besucher mehr für das Hirschrevier begeistern. (26.07.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Wie sieht man die Chancen, dass der Zoo bald Bawean-Hirsche bekommen kann. Und warum hält man nicht Arten wie Vietnam-Sikas, Bucharahirsche oder Timorhirsche in beiden Zoos, das wäre zumindest besser als die Gehege mit Damwild verlommen zu lassen. Gerade bei diesen gefährdeten Hirscharten, die auch selten in anderen Zoos zu sehen sind, lässt doch ein Abweichen von der Linie, keine Art zweimal zu halten.
Insgesamt muss man wohl sagen, dass im Hinblick auf neue Tierarten in diesem Jahr Berlin sich nicht besonders hervorgetan hat (Anoas,..); die Liste der Abgänge ist länger (Puma, Eulenkopfmeerkatze, Spießhirsch,..); während Leipzig andauernd neue Arten bringt, stagniert der Zoo derzeit. (26.07.2009)
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Michael Mettler: |
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@MA: Nein, es ist noch der 2008er mit dem Fingertier-Titelfoto im Verkauf. Angesichts diverser leerer Gehege und Baustellen lohnt es sich eigentlich auch kaum, noch einen diesjährigen herauszubringen... (26.07.2009)
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Michael Amend: |
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@MM. Wie sieht's denn mit einem 2009er Zooführer von Berlin aus, gibt's da schon was ? (26.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Bei meinem ersten Berlin-Besuch 1981 gab es darüber hinaus noch Weißwedel- und Maultierhirsch sowie - als eurasische Vertreter der Trughirsche - Europäisches und Sibirisches Reh im Zoo... Die kleinen Gitterausläufe vermisse ich nicht wirklich, aber das Artenspektrum war schon fantastisch: Laut meinen Notizen waren damals 19 Hirschformen im Schaubereich des Hirschreviers (sowie auch damals schon die Kropfgazellen). Lediglich die im damaligen Zooführer aufgeführten Pudus habe ich nicht gesehen, aber in den ZF dieser Zeit wurden manche Tierarten über Jahre hinweg "durchgeschleppt", die längst nicht mehr im Bestand waren. (26.07.2009)
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Henry Merker: |
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Glücklicherweise hatte ich ihn noch sehr oft zu Gesicht bekommen (Sein Lieblingsaufenthaltsort war die von WolfDrei beschriebene Stelle.)!Übrigens auch noch mit dem Pampashirsch. Auch diese Art ist ja leider aus Berlin verschwunden. Den Sumpfhirsch hingegen habe ich vor seine Unterbringung "hinter den Kulissen" vielleicht nur zwei mal sehen können...
Angesichts dessen ist es auch ärgerlich, dass man vor gar nicht allzu langer Zeit das Angebot aus Brasilien nicht annehmen konnte, Sumpfhirsche aus einer Region zu beziehen, wo gerade ein Staudamm gebaut werden sollte und darum eine richtig große Herde gefangen worden war! (Bezieht sich jetzt auf den Sumpfhirsch.) (26.07.2009)
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Oliver Jahn: |
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Ich habe den Hirsch im Juni das erste und einzige mal gesehen. Das war dann wohl ein Glückstreffer in doppelter Hinsicht. (26.07.2009)
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André Haubrich: |
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Und ich habe ihn bei meinem einzigen Zoobesuch verpasst :( (26.07.2009)
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Holger Wientjes: |
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Habe den Hirsch, der wohl Jahrgang ´89 war, zuletzt im Mai letzten Jahres recht aktiv auf der Anlage gesehen.
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WolfDrei: |
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Der Mazamabock ist tot! Schade! Man sollte ihm eine Würdigung schreiben - immerhin dürfte er über 15 Jahre alt geworden sein. Trughirsche stellen ja weiterhin tiergärtnerisches Porzellan dar. Fast immer lag er im "neuen" Zoogelände im Südamerika-Gehege links unterhalb der "Gehegemauer". Importiert wurden die Tiere noch von Professor Dathe kurz vor der Wende, Quarantäne in Warschau, 2 Jungtiere gab es (1.1). Sie standen im TP in der jetzigen Timorhirschanlage, die damals noch zweigeteilt war, in diesem Fall in der linken Hälfte. Leider starben dann die beiden Weibchen kurz hintereinander, die Böcke kamen in den Zoo. (26.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Ich fürchte, dass Spießhirsche vielen Zoos zu wenig schauattraktiv sind. Die ähnlich aussehenden Ducker haben ja in letzter Zeit wohl nur deshalb wieder an Beliebtheit gewonnen, weil man sie als Beibesatz zu größeren Arten einsetzen kann - aber an größeren Arten für Südamerika-Anlagen mangelt es ja allgemein, vor allem, wenn man diese mal wirklich lebensraumgetreu besetzen würde statt Tiere aus Hochgebirge, Regenwald, Feuchtsavanne und Pampa durcheinander zu würfeln...
Nachtrag zu meinen Besuchseindrücken: Ich bin zwar großer Fan von Hirschziegenantilopen, finde die Asienanlage am Elefantentor aber mit ihnen wenig wirkungsvoll besetzt. Die früher hier ebenfalls gehaltenen Nilgaus brachten wenigstens etwas "Größe" auf die Anlage. Da das Hirschrevier mit den Kropfgazellen ohnehin seit Jahrzehnten eine Nicht-Hirschart beinhaltet, würde ich die HZA dorthin umsiedeln und mit einer der südasiatischen Hirscharten vergesellschaften und die Asienanlage lieber mit Rindern besetzen. Gaur und Banteng sind allerdings auf das Siamesische Rinderhaus festgelegt (die Gaur auch wegen der Stabilität der Stallungen), für Wasserbüffel scheint mir die Bodenstruktur nicht geeignet (und man müsste die Rassen von Zoo und Tierpark tauschen). Ich weiß, dass jetzt wieder die Haustiergegner protestieren werden, aber die Anlage wäre ein herrliches Umfeld für Nellore-Zebus, die man noch mit Hängeohrziegen vergesellschaften könnte. Das gäbe ein optisch eindrucksvolles Bild, und es sind Tiere, die direkt neben einem turbulenten Eingang weniger störungsanfällig wären. (26.07.2009)
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André Haubrich: |
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Ich glaube, rechtlich sind die südamerikanischen Länder nicht so streng, und wenn gibt es viele Länder, wo die Bestimmungen warscheinlich unterschiedlich sind und aus einem Land würde man bestimmt welche bekommen.
Es ist nur die Frage, ob man das für eine kleine Hirschart tun will und wie es mit Tierseuchen aussieht. (26.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Bei einem gestrigen Besuch hatte ich Gelegenheit, mir meine Vogelhaus-Gedankenspiele vor Ort anzusehen. Und dabei wurde ich einer wichtigen Illusion beraubt: "Mein" Panorama-Blick von der Flusspferd-Außenanlage über die Lagune hinweg zum Portal funktioniert leider im Sommer nicht, weil das Schilf zu hoch ist (siehe Foto)... @IP66: Und aus dem selben Grund "schwebt" das heutige Vogelhaus auch mindestens zu dieser Jahreszeit nicht über dem Gelände, sondern ist optisch eher im Sumpf versunken :-) Von den Seitenansichten her ist das Gebäude so sehr durch Gehölze eingegrünt, dass es ohnehin keine sonderliche Fernwirkung mehr entwickeln kann (außer vielleicht zur besucherarmen Zeit im Winter, wenn Bäume, Sträucher und Lagune kahl sind). Die Verlegung des Haupteinganges beim letzten Umbau - der originale lag etwa dort, wo ich mir bei meinen Planspielen das Portal des ägyptischen Tempels vorstelle - dürfte aber auch dann eine mögliche ursprüngliche Fernwirkung mindern.
Beim Besatz des Hauses fiel mir auf, dass der Anteil an Weichfressern sehr zurückgegangen zu sein scheint und große Hornvogelarten nicht mehr vertreten sind (mein letzter Besuch liegt vier Jahre zurück). Vorbereitung auf den Großumbau oder konzeptionelle Änderung...?
Angesichts dessen, dass der Zoo ohnehin derzeit eine sehr "artenreiche" Baustellenkollektion bietet, wird ein Abriss des Hauses noch in diesem Jahr schon beinahe an die hier im Forum geschilderten Magdeburger Verhältnisse erinnern... Zwar habe ich endlich mal wieder das Hirschrevier ohne Baustelle gesehen, aber sonst: Nagetierfelsen wegen Renovierung unbesetzt; Steinbockanlage eingerüstet und Aussichtsweg gesperrt; Teilsperrung neben dem Affenfelsen, weil eine neue große Gorilla-Freianlage entsteht; Antilopenhaus eingerüstet und alle Bewohner auf Innendienst, aber die gerade erst umgebaute Zentralhalle ist für Besucher gesperrt; vergrößerte Elefantenanlage zwar fertig und gestern wohl erstmals wieder besetzt, aber noch mit Baustellen-Umfeld außerhalb des Grabens; Persischer Turm im Einhuferrevier eingerüstet. Im Aquarium war ich nicht, aber auch das soll innen in Teilen Baustelle sein.
Das Hirschrevier, für den Durchschnittsbesucher heutiger Tage ohnehin ein eher uninteressanter Zoobereich, hat nun auch für den zoologisch Interessierten im Laufe der letzten Jahre an Glanz verloren. Vier Arten Zwerghirsche (Moschustier, Wasserreh, Pudu, Chinesischer Muntjak) hören sich zwar immer noch eindrucksvoll an, aber die Tiere machen sich weitgehend unsichtbar. Die größten Anlagen beherbergen noch Barasinghas (immerhin ein Highlight), Europäische Damhirsche, Japansikas (beides häufige Wildpark-Arten), Axishirsche, Rentiere und Davidshirsche (alle drei auch im Tierpark vertreten). Der letzte Sumpfhirsch ist nicht im Schaubereich, bleiben darüber hinaus noch Prinz-Alfred-Hirsch (mit abgesägtem Geweih, wie auch der Milu) und Kropfgazelle (eigentlich prima, aber leider kein Hirsch...). Eine auch für den Normalbesucher einigermaßen interessante, weil durch Größe beeindruckende Form wie der Altai-Maral ließe sich wunderbar unterbringen und ist auch im Tierpark nicht vertreten... (26.07.2009)
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Henry Merker: |
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Da laut ISIS nur noch 1,1 in Faunia leben, sind wohl damit die Tage dieser aktraktiven Neuwelthirsche in Europa gezählt; oder besteht die Möglichkeit, welche aus Südamerika zu importieren? (26.07.2009)
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Holger Wientjes: |
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Laut Zootierliste hat der letzte Spiesshirsch leider das Zeitliche gesegnet. (26.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Es gab früher im Vogelhaus eine kleine Innenanlage für Zwergflamingos in jenem Raum, der heute als kleiner Freiflugraum für afrikanische Savannenvögel genutzt wird (zwischen Hornvogel-Trakt und großer Freiflughalle). Ich kann mich aber nicht mehr erinnern, ob die Flamingos dort vielleicht nur im Winter standen oder ganzjährig (der Raum hatte damals keine Außenanlage). Das im benachbarten Gang befindliche "Aquaterrarium" ist übrigens ebenfalls jüngeren Datems, früher befanden sich dort Volieren für tropische Kleineulen (z.B. Brahmakauz).
Auf der Fläche der heutigen Asienanlage befanden sich nicht nur die beiden später an die "kalte Fasanerie" versetzten Flamingovolieren, sondern eine ganze Reihe von volierenartigen, schmucklosen Vielzweckkäfigen etwa entlang der Stallwand des heutigen Asienstalls, in denen nicht nur Vögel untergebracht waren, sondern auch kleinere Säugetiere wie Ducker, Buschkängurus oder Feldhasen. Zwischen der Volierenreihe und der Allee lag eine Vogelwiese, von der ich mich allerdings nur noch an einen Trupp Zwergschneegänse erinnere. (26.07.2009)
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IP66: |
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Ursprünglich standen die Gitteraufbauten der heutigen Flamingovolieren am elefantentorseitigen Zweig der Dreisterneallee, in etwa dort, wo sich heute die Hirschziegenantilopenanlage befindet - ich meine, daß dort auch schon die seltenen Flamingoarten untergebracht waren, weiß aber nicht wann und finde auf dem Bild keinen Hinweis darauf, daß es diese Volieren waren. (25.07.2009)
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Liz Thieme: |
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Bärenfelsen ohne Knut :D (25.07.2009)
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Liz Thieme: |
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ein Blick in die Krokodilhalle des Aquariums (25.07.2009)
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Liz Thieme: |
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*seufz* an diese Bildbeschränkung werd ich mich glaub ich nie gewöhnen
also hier noch mal (25.07.2009)
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Henry Merker: |
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@Liz:
Wenn du die Anlage meinst, wo heute James- und Andenflamingos leben, würde ich dies verneinen.
Ich denke, dass das Bild direkt im Vogelhaus entstanden ist. Zumindest geht dies für mich aus dem Hintergrund hervor. Zudem glaube ich hier Zwergflamingos zu erkennen: Die lebten meines Erachtens immer im Vogelhaus. (25.07.2009)
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Liz Thieme: |
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und dann noch von meinem allerersten Berlin Besuch 1998
Damals war die Mandrillstatue noch hübsch gezeigt. (25.07.2009)
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Liz Thieme: |
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ist das hier die Flamingo-Anlage bei dem Vogelhaus und um die Ecke der Wattanlage? (25.07.2009)
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Liz Thieme: |
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wie auch schon aus Wuppertal habe ich alte Berliner Bilder gefunden.
zum einen eins aus dem Vogelhaus 1964 (25.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Eine Sache muss ich doch noch an meinen Gedankenspielchen ändern. Mir ist aufgefallen, dass Kuppelvolieren nicht so recht zu den sonst eher eckigen Formen des Hauses passen und mit ihrer schweren Konstruktion den Durchblick auf die Fassade behindern. Also ändere ich ab auf zwei große, mehr oder weniger rechteckige Volieren aus leichtem Netzmaterial, durch die auf der Außenseite ein Besucherweg führt (wie in den Frankfurter Vogelbüschen). Besatz der hinteren die Feuchtbiotopgesellschaft abzüglich der Ibisse, Besatz der vorderen Zwergflamingos (wegen der Fernwirkung über die Lagune hinweg) und Heilige Ibisse (netter optischer Kontrast und Höhennutzung über den Flamingos). Innen müsste man dann natürlich die Kleinvogelvolieren auf die beiden äußersten Segmente verschieben, um für die größeren Arten zusammenhängende Innenräume zu haben.
@IP66: Nichts gegen eine nette Kasuarkollektion :-) Was mir dazu bezüglich des alten Hauses noch einfiel: Ganz voll besetzt können die Kasuarställe eigentlich nie gewesen sein. Wenn man die Tiere im Winter nicht rauslassen konnte, brauchte es minimal einen leeren Stall, um die Vögel zum Ausmisten umschiebern zu können, damit der Pfleger nicht zu ihnen rein musste. Verdächtigerweise haben immer zwei Ställe zusammen nur eine Tür in den Auslauf - gab es vielleicht nur sechs Kasuare, und jeder hatte einen Wechselstall? Sonst wäre das nur mit Schichtdienst zu erklären, denn auch damals wird man Kasuare nicht oft paarweise gehalten haben können.
@Holger Wientjes: Ich lasse mich mal überraschen, ob nicht auch der tatsächliche Vogelhausneubau mit einer Artenreduzierung einhergehen wird. Immerhin wäre das eine elegante Gelegenheit, einen sehr arbeitsintensiven Bestand zu reduzieren, ohne dass dies durch leerer wirkende Volieren auffällt - man baut einfach weniger neue Volieren... Oder sogar nur noch drei begehbare Tropenhallen (Afrika, Südamerika, Südostasien inkl. Neuguinea, die nur durch wenige Einzelvolieren ergänzt werden. Wie gesagt: Vögel sind nicht so spektakulär für Touristen... (24.07.2009)
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IP66: |
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Ich würde ja eher behaupten, daß das berliner Vogelhaus bis heute in der Landschaft "steht", sondern über ihr "schwebt". Ich weiß ja nicht, ob die Zooleitung Euch den gesamten Brief- und Notenwechsel zur siamesischen Rinderhauskonstruktion, bei der ähnlich argumentiert wurde, zugänglich macht - sie dürfte aber viel enthalten, was die an sich ja aparte Idee, das Straußenhaus wiederaufzubauen, ein wenig utopisch erscheinen läßt. Ich würde es allerdings dann doch auf die andere Seite des Landwehrkanals stellen und mit Straußen bevölkern wollen ... vor allem aber mit Kasuaren in denkbar zahlreichen Formen ... (24.07.2009)
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Holger Wientjes: |
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Interessante Gedanken ! Ich kann´s mir regelrecht bildlich vorstellen. Und was ich da sehe gefällt mir ! :-) Vor allem die Verbindung der exotisierenden Kulisse (auch wenn´s nicht mehr das Original ist) mit modernen Anlagen.
Nachteil wäre wohl, dass man einiges an Arten im Vergleich zu heute reduzieren müsste.
Ich warte auf den Tag, wo mal eine hier besprochene/beschriebene Wunschplanung irgendwo in die Tat umgestzt wird. So realitätsfern und unfinanzierbar sind die in der Regel nämlich nicht denke ich. (24.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Ich habe mir den Spaß gemacht, gemäß meiner Gedanken das historische Straußenhaus auf der Fläche des jetzigen Vogelhauses neu erstehen zu lassen und bestmöglich in die Umgebung einzubinden (zum Glück ist der Berliner Zoo kein Geozoo…). Praktischerweise sieht es anhand der alten Zoopläne danach aus, dass das Straußenhaus ungefähr die gleiche Länge hatte, wie sie das Vogelhaus von seiner Lagunen- bis zur Fasanerieseite hin aufweist.
Der dunkle Baukörper in der Mitte entspricht also dem rekonstruierten Straußenhaus. Das eindrucksvolle Eingangsportal weist zur Lagune hin, ist also vom Weg um die Flusspferd-Außenanlage aus über die Lagune hin sichtbar und – da nach Süden weisend – immer gut ausgeleuchtet (Fotohintergrund für Touristen!).
An der vom Eingang aus gesehen rechten Seite des Hauses befinden sich drei Freianlagen, mit denen ich einen kleinen Panorama-Effekt anstrebe. Die beiden kleineren äußeren sind zum Besucher hin mit einem Wassergraben begrenzt und mit Grasnarbe versehen. Die zur Lagune hin gelegene ist mit schilfartigen Gräsern bepflanzt und mit je einem Paar Sporengänse und Kronenkraniche besetzt, sie setzt das Thema Lagune auf dieser Wegseite fort. Die rückwärtige hat etwas mehr Steppencharakter und dient als Gehege für ein Paar Marabus. Die große mittlere Anlage, durch getarnte Zwischengräben von den kleinen getrennt und zum Besucher hin mit Trockengraben versehen, ist unbegrünt (würde sich eh nicht halten) und mit Straußen und Perlhühnern besetzt. Allen diesen Tieren stehen im Haus einsehbare Innenställe zur Verfügung. (Die Straußenställe des alten Hauses maßen jeweils 4 x 4 m, und es waren an dieser Hausseite 6 Stück vorhanden; der Stallraum scheint mir für meinen Besatz auszureichen.)
An der linken Seite des Hauses, in Richtung Kinderzoo, habe ich drei typisch Berliner Kuppelvolieren angedacht. Die große mittlere soll dabei eine Feuchtbiotopgesellschaft enthalten: Heilige Ibisse (Pflicht in einem ägyptischen Haus!), kleinere Reiher und Enten, Purpurhühner usw. (Ich will realistisch bleiben und nicht an Schuhschnäbel als Alternative denken!) Für die beiden anderen denke ich an Tokos, große Tauben, Lärmvögel usw. Auch diese Vögel haben sämtlich einsehbare Innenräume: Zwei der historischen Kasuarställe zusammen sind nämlich ebenfalls 4 x 4 m groß wie die Ställe auf der Gegenseite. Ich denke an folgende Anordnung vom Eingang aus: 1. Innenraum kleine Voliere, 2. Reine Innenvoliere, biotopartig gestaltet für Kleinvögel, 3.+4. Zusammenhängender Innenraum für die Feuchtbiotopvoliere, 5. wie 2., 6. wie 1.
An der Rückfront des Hauses befindet sich ein Windfang, der eine Wegkreuzung beinhaltet: Er ist der Durchgang vom Haus in eine begehbare Großvoliere (oder Tropenhalle), kann aber auch von außen gequert werden.
Besagte Großvoliere/Tropenhalle (je nachdem, wie wetterunabhängig man sie machen will) schließt direkt an die Innenräume der Fasanerie an, wo der Besatz aufgestallt werden kann. Die gepunktete Linie deutet einen Rundweg an, aber ich könnte es mir fast noch reizvoller vorstellen, dass man durch den Eingang auf eine große Terrasse tritt, die wie in einer afrikanischen Lodge gestaltet ist, und von dort aus die Vögel in einer savannenartig gestalteten Umgebung beobachten kann (nette Abendstimmung übrigens für Event-Gäste…). Als Besatz denke ich an kleinere Vögel wie Weber, Glanzstare, Täubchen usw. – soweit es keine tierhalterischen Probleme aufwirft, könnte man vielleicht auch zusätzlich über Schliefer, Borstenhörnchen und/oder Dikdiks nachdenken.
Die der Großanlage direkt benachbarten Fasanerievolieren runden dann mit weiteren afrikanischen Arten offener Landschaften das Bild ab. Die „warme Fasanerie“ (also der für Besucher begehbare Hausteil) bliebe Arten aus dem afrikanischen Regenwald, aus Südamerika, Asien und Neuguinea/Australien vorbehalten. (24.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Mir fehlt ganz sicher das Kunstverständnis in Sachen Architektur, aber wenn ich mir die Außenaufnahme des Vogelhauses im Klös-Band und den jahresmäßig passenden Zooplan anschaue, dann fällt es mir schwer, darin ein "behutsam in die Parklandschaft eingefügtes" Bauwerk zu sehen. Das Haus steht da als Riesenklotz auf flacher "grüner Wiese" im damaligen Erweiterungsgelände wie heutzutage manches Einkaufszentrum am Ortsrand. Und wenige Meter daneben entstand wenig stilgerecht ein Fachwerkbau (der heutige große Stall am Kinderzoo). Der "vom Himmel gefallene Meteorit" würde durchaus auch dort gepasst haben, und die Innenvolieren des Hauses standen (und stehen teilweise noch heute) genauso in Reih und Glied wie die Laufvogelboxen im Straußenhaus.
Der Sumpf über den (längst entfernten) Bunkerresten dient meines Wissens als Bio-Kläranlage für das Flusspferdhaus, somit könnte ein Verkleinerung zu Gunsten des Vogelhauses vielleicht seine Funktion gefährden?
Mal ganz anders betrachtet: Eine Rekonstruktion des Straußenhauses wäre mit ihrem ägyptischen Ambiente wahrscheinlich auch eine gut vermarktbare Event-Location für den Zoo (wenn ich mir z.B. den Erfolg des hannoverschen Maharadscha-Saals ansehe). Da auch andere Bauten- bzw. Anbautenplanungen des Berliner Zoos in letzter Zeit in diese Richtung liefen (Aquarium-Anbau, Nashorndschungel mit Erlebnisgastronomie), würde ein wiederbelebtes Straußenhaus auch an "falscher" Stelle (Manche Gebäude anderer Zoos sind sehr viel weiter umgezogen!) durchaus in die Reihe passen, auch wegen zoorandnaher Lage. Gibt es nicht hinter der Fasanerie sogar eine Bootsanlegestelle des Landwehrkanals, zu der man einen Sondereingang legen könnte...? (24.07.2009)
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IP66: |
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Ich fände eine solche Vorgehensweise nicht sehr klug - zumal das Vogelhaus ja ein historisches Gebäude und in gewissem Sinne sogar eine Art Stilbau vorstellt. Allerdings gibt es in Berlin eine sehr hartnäckige Tradition, historische Bauten als exotisierende Bauten zu verstehen - was davor oder nach entstand und diesem Kriterium nicht entspricht, gehört nicht ins Bild - man merkt das in dem Buch von Herrn Strehlow, in den Beiträgen von Herrn Klös und bisweilen sogar in den Beschreibungen der Denkmalbehörde. Das hat den Abriß von Kleinraubtierhaus Bärenburg erleichtert und wird beim Vogelhaus wieder ins Feld geführt, ist aber genau so sinnvoll wie die Idee, die kölner romanischen Kirchen zugunsten der Erhaltung des Domes zu planieren, weil dieser nun einmal den für Köln so wichtigen gotischen Baustil verkörpert.
Eine der Idee der Rekonstruktion des Straußenhauses vergleichbare Geschichte hat es schon gegeben: In den 80er Jahren kam der Gedanke auf, das siamesische Rinderhaus, daß neben den von Herrn Klös wiederaufgebauten Wisent- und Bisonställen stand, zu rekonstruieren. Da spielte wohl auch eine Rolle, daß man sich von den faschistisch anmutenden Ställen, die dort mittlerweile standen, trennen wollte und die Bauten der letzten Jahrzehnte wie etwa das Raubtierhaus nicht mehr geschätzt wurden, doch paßte das Programm auch gut in eine postmoderne Welt, die die Nachahmung der Stile der Vergangenheit wieder positiv zu bewerten forderte. Man stieß dabei auf eine Reihe von Problemen, wobei in den Publikationen dene der Gehege- und Stallgrößen eine große Rolle spielten. Das war aber nur die eine Seite der Medaille, die andere betraf die schlechte Überlieferung des Gebäudes und diverse Nutzungswünsche, und schließlich spielten auch die Kosten einer korrekten Rekonstruktion eine Rolle. Das Ergebnis war das jetzige Gaur-Haus, der mit wenig Rücksicht auf Struktur und Maßstab des alten Reviers ein wenig wie ein vom Himmel gefallener Meteorit in der Landschaft steht. Ich denke, daß sich eine Rekonstruktion des Straußenhauses ähnliche Probeleme entgegenstellen - auf dessen altem Standort steht das Elefantenhaus, wobei durch die Verlagerung des Löwentors, das in halbwegs alter Form an neuer Stelle steht, auch der historische Kontext fehlt. Der Bau selbst dürfte zwar besser überliefert sein als der Rinderstall, doch wird gerade das die Rekonstruktionskosten erhöhen, und ich finde es nicht leicht, in den Kasuar- und Straußenboxen Vögel unterzubringen. Das wichtigste Argument gegen eine solche Teilrekonstruktion auf fragwürdiger Grundlage scheint mir jedoch zu sein, daß ein wichtiges, wenn auch etwas vernachlässigtes Baudenkmal ja behutsam in die Parklandschaft eingefügt wurde und nach allfälliger Adaption oder Erweiterung ja durchaus nutzbar wäre und in der Zukunft sicher mehr Attraktivität auf Besucher ausüben könnte als ein mehr oder weniger neualtes Gebilde, dem im Zeitalter der Zweiten Moderne zudem die postmoderne Legitimation des oben angeführten Rinderhauses fehlt. Zudem verfügt man über die Baupläne des Vogelhauses, die man in den Sumpf über den Bunkerresten ja durchaus ergänzen kann, zumal, wenn ich mir die jüngeren Häuser dieses Typs anschaue, sich da deutlich weniger geändert hat ald bei der Menschenaffen- oder Elefantenhaltung. (24.07.2009)
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Michael Mettler: |
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Ich habe gerade einen Geschäftsbericht des Zoos für 2006 - das Jahr vor dem Knut-Boom - erhalten, aus dem hervorgeht, dass von den 2,5 Mio. ermittelten Besuchern rund 65% Touristen waren und 38,5% aus dem Ausland kamen. Die Bedeutung des Zoos als Tourismusmagnet für Berlin wird an verschiedenen Stellen hervorgehoben und auch erwähnt, dass man diesen Sektor gern weiter ausbauen möchte. Zudem wird gesagt, dass der Besucher einer Großstadt in deren Zentrum keine natürlichen Lebensräume erwarte und das Berliner Konzept deshalb auch weiterhin darin bestehe, architektonisch an die Herkunft der Tiere erinnernde Gebäude in die Gartenlandschaft einzupassen.
Wenn ich das nun in Verbindung mit Abriss und Neubau des Vogelhauses bringe, dann würde ich vermuten, dass der Neubau eher spektakulär geplant ist. In der Konkurrenz zu Säugetieren oder selbst zum Aquarium/Terrarium dürften Vögel in der Touristengunst wohl ziemlich weit hinten liegen (mit wenigen Ausnahmen wie Pinguinen, Laufvögeln, Papageien). Da liegt der Gedanke nahe, eben deren Unterbringung mehr ins Blickfeld zu rücken.
Sollte vielleicht doch was an dem Gerücht dran sein, dass das historische Straußenhaus wiedererschaffen werden soll...? Man könnte es schließlich statt mit Innenställen und Ausläufen genausogut größtenteils mit Innen- und Außenvolieren bestücken, eine Freiflughalle und/oder begehbare Großvoliere ansetzen und hätte dann ein spektakuläres Haus für afrikanische Vögel vom Strauß bis zum Prachtfinken. Für die übrigen Avifaunenbereiche gibt es noch die umfangreiche Fasanerie, und da wäre auch noch die angestrebte Bestandsergänzung mit dem Tierpark möglich (tropisch-asiatische Freiflughalle nur noch im Alfred-Brehm-Haus...?). (24.07.2009)
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IP66: |
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Das Gebäude hat auch einen Denkmalwert. Herrn Klös' erklärte Absicht bestand darin, dem alten Zoo auf dem Erweiterungsgelände eine moderne Anlage gegenüberzustellen, in einem gewollten Kontrast. Zwar haben sich Nashorn- wie vor allem Kamelhaus besser erhalten als das Gebäude für Vögel, doch gerade dies läßt noch heute aus mancher Perspektive erkennen, daß es sich am neusten amerikanischen Villentyp, den sog. Case Study Houses orientierte, die Bauhausideen in eine elegante und sehr elitäre Bauidee umdachten, etwa durchpapierdünnen Wände, überkragenden Dächern und einer gleichsam linearen Wirkung in die Landschaft hinein. Die Umbauten haben davon einiges verunklärt und die papierdünnen Wände dürften manches der von Mel erwähnten Probleme begründen, doch scheint mir die Idee einer mit Vögeln besetzten Villa für alle Westberliner und als Antwort auf den Felsen- und Großbauzoo im Osten schon des Erhaltens und Überdenkens wert. Hinzu kommt eine enzyklopäische Zusammenstellung der Möglichkeiten, Vögel zu halten, von der Vitrine über die Voliere bis hin zum hochaktuellen Freiflugraum, deren Zusammenstellung eine hohe gestalterische Leistung bedeutete. Ich fände es geschickt, wenn man eine Rekonstruktion der wichtigsten Gestaltungselemente mit einem Neubau der zweiten Moderne verknüpfen würde, wie das gerade in Essen im Folkwangmuseum geschieht - Berlin würde da sogar etwas wiedergewinnen, was heute nur noch mit Erklärung und Phantasie wahrnehmbar ist und vielleicht auch den ausgestellten Vögeln mehr Beachtung schafft. (20.07.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Danke fpr ihre Antworten. Hoffentlich werden aber nicht zu viele Arten abgegegeben. Vielleicht steigt die Chance, dass dann in einem Neubau auch wieder heikle Arten wie Kolibris u.a. kommen. (20.07.2009)
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Mel: |
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Irgendiwe tut es mir ja auch um dieses Haus sehr leid, irgendwie aber auch wieder nicht, es hat doch reichlich Macken und ist vom tierhalterischen und pflegetechnischen Standpunkt doch schon sehr überholt. Lassen wir uns doch überraschen. leider gibts es noch gar keine Infos zum Neubau. (18.07.2009)
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André Haubrich: |
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Das wäre sehr schade. Das Vogelhaus finde ich sehr gelungen, es ist gut gegliedert, hat einen sehr interessanten Bestand, viele Außenanlagen und tolle Freiflughallen! (18.07.2009)
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Mel: |
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@MS: Soweit ich informiert bin, soll es wohl komplett abgerissen werden und an der gleichen Stelle dann ein neues Vogelhaus entstehen. (18.07.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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@ Mel Sie haben auch unten vom Neubau des Vogelhauses gesprochen. Der Zoodirektor hat dies letztes Jahr als eines der nächsten Projekte angekündigt. Ist damit ein Abriss des gesamten alten Vogelhauses und ein Neubau gemeint oder nur von Teilen? (18.07.2009)
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Mel: |
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Es sollen wohl drei Jungtiere gewesen sein, sehen tue ich allerdings immer nur einen und ja eine Naturaufzucht in der Kondorvoliere. (17.07.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Bei den Maguaristörchen gab es Nachwuchs. Gehört eigentlich diese Art zu denjenigen Tropenstörchen, deren Zucht große Probleme bereitet. Die Zootierliste zeigt keine Zucht in Europa an. Sind die Jungen in der Kondorvoliere aufgewachsen oder anderswo? (17.07.2009)
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Mel: |
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Leider ja, das Jungtier verstarb am Montag, die Todesursache ist laut Pflegeraussage noch nicht bekannt. (08.07.2009)
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WolfDrei: |
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Im Zoo soll die Okapigeburt letzlich leider nicht erfolgreich gewesen sein - kann das bestärigt werden? (07.07.2009)
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Holger Wientjes: |
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@IP66: Also im Aquarium sind mir keine grösseren Baumassnahmen aufgefallen.
Die Fassade zur Strasse hin erstrahlt in neuem Putz. Die Zooseite ist noch von Baugerüsten verdeckt. (30.06.2009)
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Liz Thieme: |
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Zebra + braune Giraffe
oder so ähnlich würde die phänotypische Beschreibung wohl heißen, wenn man den kleinen Neuankömmling im Berliner Zoo betrachtet.
Dabei sind die Eltern weder das eine noch das andere, sondern Okapis: Stomp & Jemima
Jemima ist zum 3ten Mal Mutter geworden und Stomp zum 2ten Mal Vater.
Jemima kümmert sich um das 9tage alte Mädchen fürsorglich, das heute einen Ausflug auf die Anlage machte und die Sommerluft schnupperte.
Nun wartet die Kleine Berlinerin nur noch auf einen Namen. (27.06.2009)
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IP66: |
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Im Eröffnungszustand gab es keinerlei Abtrennung zwischen Mittelhalleund Besuchergang - diese wurde erst im Rahmen der Renovierung des Hauses unter Herrn Heck eingebaut, um die Mittelhalle nach Bedarf nutzen zu können. Im Grunde stellte die Vogelhaltung so etwas dar wie die letzte dieser sehr unterschiedlichen Verwendungen. Bei der letzten Renovierung hat man den Boxenbereich ja bis an die Hallenöffnungen vorgezogen, mit dem Ergebnis, daß jetzt der Innenraum für die Besucher gebraucht wird, auch wenn man ihn mehr oder wenig steppenartig dekoriert hat. (26.06.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Vielleicht gibt es ja etwas neues zur Besetzung der ehemaligen Moorantilopenanlage? Aber wie hat früher dann die Haltung von Vögeln funktioniert? (26.06.2009)
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Mel: |
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@M.Schmidkunz: Das "Innere" des antilopenhauses bleibt unverändert, die momentanen Bauarbeiten beziehen sich lediglich auf die Fassade und einige kleine Schönheitsreperaturen. Eine Haltung von Vögeln wäre auch bei der Momentanen Gestaltung des Innenraums nicht möglich, da diese durch die vergitterten stalleinsichten entkommen könnten. Auch für einen Haltung von Lauf und Schreitvögeln wäre die Fläche zu gering. (25.06.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Wird das Innere des Antilopenhauses wieder mit Vögeln bestzt werden? (25.06.2009)
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IP66: |
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Viel Spaß! Mich würde interessieren, wie weit man mit den Bauarbeiten im Aquarium gekommen ist. (24.06.2009)
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Holger Wientjes: |
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Bin Freitag wahrscheinlich im Zoo ! Hat jemand Fragen ? (24.06.2009)
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Liz Thieme: |
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Das Tapirjungtier ist ein Weibchen. (16.06.2009)
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Liz Thieme: |
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so hier noch zwei Bilder vom Räuberkind mit Mama Ronja.
Astrid Lindgren hat nie verraten, dass Ronja und Birk Kinder hatten *grübel* (11.06.2009)
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Liz Thieme: |
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schöne Nachrichten aus dem Zoo.
Flachlandtapir-Dame Ronja hat ihr erstes Jungtier heute mittag auf der Anlage geboren. Sieht soweit alles gut aus, stand schon und ist neugierig.
Vater ist Tapir Birk.
Hoffe das kleine Räuberkind entwickelt sich gut. (11.06.2009)
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Niedersachse: |
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Lebt jetzt noch eins der Berganoa-Tiere?
Schön für Chemnitz, dass man ihn diesem Jahr 2 ihrer Nachwuchsbullen los werden konnte, jetzt kann man endlich wieder züchten. (05.06.2009)
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Holger Wientjes: |
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@Mel: Guten Morgen !
Nee, habe ich schon so verstanden, dass Du den Flachland-Bullen meintest !
Ich wollte nur wissen, ob der letzte Berg-Anoa jetzt dauerhaft bis zu seinem Ableben hinter den Kulissen lebt ! (05.06.2009)
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Mel: |
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Nein mit er meinte ich den neuen Flachland-Anoabullen ;-) an seinem Pragermädel. War unglücklich formuliert. (04.06.2009)
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Holger Wientjes: |
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Der letzte (?) Berg-Anoa lebt jetzt hinter den Kulissen ? (04.06.2009)
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Mel: |
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Und Er scheint sehr viel Interesse an Ihr zu haben. ;-) Hiermal ein Bild der Beiden vom Montag. (04.06.2009)
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Holger Wientjes: |
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Laut Homepage sind am 5. Mai zwei Flachland-Anoas eingetroffen, die nach Ableben des letzten Berg-Anoas die Haltung der kleinen Rinder im Zoo fortführen sollen. 1,0 aus Chemnitz und 0,1 aus Prag. (04.06.2009)
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Klaus Schüling: |
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Spiegel Online/AP:
Eisbär beißt Frau im Wassergraben
Im Berliner Zoo ist eine Frau von einem Eisbären angegriffen und schwer verletzt worden. Die 32-Jährige war in das Gehege gesprungen - offenbar wollte sie ein Bad mit den Raubtieren nehmen.
Berlin - Der Vorfall hätte leicht tödlich enden können: Eine 32-jährige Frau ist am Freitagvormittag über die Absperrung des Eisbärengeheges im Berliner Zoo geklettert und in den Wassergraben der Anlage gesprungen - um "mit den Bären zu schwimmen", wie Bärenkurator Heiner Klös sagte. Ein Polizeisprecher äußerte den Verdacht, dass die Frau geistig verwirrt sei. Sie wurde noch an Ort und Stelle ärztlich versorgt und dann in ein Krankenhaus gebracht.
In dem Gehege hätten sich vier Eisbären befunden. Zum Glück für die Frau war gerade Fütterungszeit und die Mehrheit der Bären deshalb mit den Gedanken woanders. Nur einer bemerkte die 32-Jährige, schwamm zu ihr und biss sie mehrmals. Tierpfleger brachten den Bären mit Stangen und Futter dazu, von seinem Opfer abzulassen. Erst dann konnten sie die Frau mit einem Rettungsring aus dem Wassergraben ziehen. Laut Polizei erlitt sie Wunden an Armen, Hüfte, Rücken und Beinen.
Vor der Anlage standen zahlreiche Besucher, darunter viele Familien mit Kindern. Sie hätten Zeugen eines "noch schrecklicheren" Vorfalls werden können, sagte Klös. Eisbären seien Raubtiere, in deren Gehege auch kein Pfleger gehe. Welcher Eisbär die Frau angegriffen hat, sagte Klös nicht: "Wir wollen das nicht personalisieren." Berlins berühmtester Eisbär Knut sei es jedoch nicht gewesen. Der lebe in einem anderen Gehege.
Nach Polizeiangaben stellte der Zoo Strafanzeige gegen die Frau, die Ermittlungen laufen. "In erster Linie ist das ein Hausfriedensbruch", sagte eine Polizeisprecherin. Dem Eisbären sei dagegen nichts anzulasten: "Die Frau ist leichtsinnigerweise da reingesprungen und muss logischerweise damit rechnen, dass erwachsene Eisbären so etwas tun."
Im Dezember vergangenen Jahres war ein 37-jähriger Mann aus Cottbus in Knuts Gehege geklettert. Polizisten holten den Mann aus der Felsenlandschaft, nachdem Pfleger das Raubtier in einen verschließbaren Bereich der Anlage gelockt hatten. Verletzt wurde der Mann nicht. (10.04.2009)
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Onca: |
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Die Weißstorchanlage sowie die dahinter liegende Anlage werden beide abgerissen, da die Elefantenanlage bis zum Weg am Hühnerhaus erweitert wird. (09.04.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Die Weißstirnspinte sind nicht mehr da, auch der Kappenliest in der Freiflughalle ist weg. Die kleine Anlage der Weißstörche am Elefantenhaus scheint deutlich erweitert zu werden, man hat die Vegetation dort beseitigt. Vielleicht wird sie auch attraktiver besetzt? (09.04.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Ich habe mit einem Tierpfleger geredet, der mir gesagt hat, dass die letzte Eulenkopfmeerkatze nach Leipzig ist. Bei meinem letzten Besuch vor Weihnachten war schon nur noch eine Meerkatze im Haus. Der Mohrenmakak lebt allein und sieht sehr alt aus. Der Pfleger meinte, dass man sich um eine Alternative umsehen will. (09.04.2009)
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Holger Wientjes: |
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@Mel: Warum nicht ? (08.04.2009)
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Mel: |
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Die Frage nach einer erneuten Haltung der Mrs Grays Wasserböcke streht ja nun schon eine geraume Zeit mehr oder weniger im Freien...Jedoch sollte man bedenken das die jetzige freie Aussenanlage nicht gerade geeignet ist. (08.04.2009)
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IP66: |
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Welche Probleme gibt es dann am Außenbau des Antilopenhauses? Geht es um Putzfelder oder zerfallen die Glasursteine? (08.04.2009)
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Michael Mettler: |
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@Mirko Schmidkunz: Lebt der besagte letzte Mohrenmakak allein, oder hat er artfremde Gesellschaft bekommen? (08.04.2009)
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BjörnN: |
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@Mirko Schmidkunz
Sind Sie sicher, dass die letzte Berliner Eulenkopfmeerkatze nach Leipzig gegangen ist??
Der letzte Puma müsste schon vor Monaten gestorben sein - Glück für die bisher ausgesprochen beengt lebenden Nachbarn, die Ozelots. (08.04.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Ich war gestern dort. Neu sind Große Brachvögel in der Watvogelanlage sowie Wüstenbussarde bei den Königsgeiern. Die Innenanlage für Gorillas ist etwa so groß wie die neue Innenanlage der Schimpansen und befindet sich quer zum langen Gang. Sie hat auch keinen Naturboden. Der letzte Puma ist weg und ebenso die Eulenkopfmeerkatze, die nach Leipzig ist. Bei den Mohrenmakaken, die nun wieder ausgestellt sind, ist nur noch ein Tier übrig. Laut Pfleger sei es nicht sicher, ob die Tierart weiter gehalten wird. Genauso unsicher ist die Rückkehr der Weißnacken-Moorantilopen. Da dort noch Arbeiten an der Fassade gemacht werden sollen, bleibt das Gehege noch unbesetzt. Ihr könnt auch andere Fragen gerne stellen. (08.04.2009)
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IP66: |
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Wenn ich mir die Gehegegrößen im Jahrzehnt der ersten berliner Bauabschnitte errichteten Affenhäuser ansehe (etwa Duisburg oder Gelsenkirchen), so scheinen mir die berliner Dachkäfige durchaus auch für dauerhafte Haltung geeignet gewesen zu sein. Ihre Vermutung, dort habe Herr Klös eine Art stille Reserve bereitgehalten, teile ich - so ließ sich schnell eine Gruppe mit Jungtieren in einen Schaukäfig verlagern oder im Sommer auch ein Innenkäfig besetzen, dessen Winterbewohner diese Jahreszeit auf der Außenanlage verbrachten. Auf der anderen Seite kenne ich aus verschiedenen Zoos das Problem, Ersatzmännchen selten gehaltener Arten oder auch nicht integrierbare Alt- oder Jungtiere unterbringen zu müssen, und da bietet das Haus in Berlin Vorrichtungen, die ich etwa bei den Niederaffenkäfigen im neuen frankfurter Menschenaffenhaus schmerzlich vermisse, zumal man diese, wenn ich es recht verstehe, als Ersatz für den Grzimek-Bau betrachtet. Sicherlich dürfte sich ein ausgewachsener männlicher Mandrill in einem der Klös'schen Dachkäfige merkwürdig ausnehmen und wohl auch in Konflikt mit den Haltungsrichtlinien geraten, doch weiß ich nicht, ob diese Tiere anderenorts wirklich so viel besser untergebracht werden. (28.02.2009)
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Mel: |
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Naja wollte, möchte und können, das ist bezüglich Zoo Berlin immer so ne Sache, und bei aller Liebe zu den beiden Berliner Einrichtungen, letzt endlich sind ja im Raubtierhausbereich die "Nachzucht-Aufzucht-Qoute" sowie die räumlichen Bedingungen nicht gerade berauschend. Da steht man trotz aller Beziehungen schnell mal hinten an, bei einer Warteliste ;-) (27.02.2009)
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Sven P. Peter: |
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Und man suchte ja auch händeringend nach Abnehmern für die beiden Junglöwen (2,0) von vorher, die aber an (wohl vererbten) (inzucht)schäden eingingen. Auch eine der Berberkatzen soll schon Anzeichen der Gleichgewichtsstörung zeigen.
Nur dass man erst die jungen Kater loswerden will und sich nun einen neuen besorgt finde ich seltsam. (27.02.2009)
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Michael Mettler: |
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Nanu, wollte der Zoo nicht komplett auf Berberlöwen umsatteln...? (27.02.2009)
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Sven P. Peter: |
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Vor einigen Tagen soll der Zoo 1,1 Löwen aus Wuppertal erhalten haben. (27.02.2009)
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Michael Mettler: |
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@IP66: Man darf aber dabei auch nicht vergessen, dass besagte Dachkäfige m.W. ursprünglich als Krankenkäfige gedacht waren und deshalb wohl entsprechend beengt sein dürften. Eine dauerhafte Haltung von mittelgroßen Affen stößt dort vielleicht deutlich an die Richtliniengrenzen oder überschreitet sie. An die "Stapelei" von Affenarten im Haus während der Klös-Zeit kann ich mich gut erinnern, da das Artenspektrum in den Schauanlagen bei meinen jährlichen Besuchen immer wieder neu arrangiert war, weil man wahrscheinlich regelmäßig Gruppen zwischen unten und oben austauschte. (16.02.2009)
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IP66: |
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Man darf nicht vergessen, daß der berliner Bau, im Gegensatz zu manchem in jüngster Zeit entstandenen Tierhaus, über eine große Zahl von Absperrkäfigen verfügt, unter anderen auch noch über eine Anlagenreihe auf dem Dach. Die Voraussetzungen, Tiere abzusperren und ganze Zuchtgruppen hinter den Kulissen unterzubringen, dürften das berliner Gebäude vor fast allen vergleichbaren Anlagen auszeichnen. (16.02.2009)
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BjörnN: |
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Hoffentlich holt man keine neue Art ins Haus. Das Berliner Affenhaus ist an sich schon viel zu voll besetzt, viel zu viele Arten in viel zu kleinen Käfigen. Die Abgabe einer Art zugunsten einer anderen (Siamangs), die bisher hinter den Kulissen leben musste, ist nur zu begrüßen. (15.02.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Sehr gute Entscheidung die Weißhandgibbons abzugeben. Weiß jemand, ob eine neue Art kommt? Zuletzt waren die Mohrenmakaken hinter den Kulissen, weil man noch den einzelnen Schwarzen Klammeraffen in der Schau hat: (15.02.2009)
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IP66: |
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In Sachen Mangalizas kann ich nur ergänzen, daß Herr Gewalt Tiere für Duisburg aus Ungarn importiert und auf die Anlage auf der Fläche des heutigen Kinderzoos gehalten hat. Es gab da viel Nachwuchs, und ich könnte mir vorstellen, daß das ein oder andere Tier auch nach Berlin gegangen ist.
Im alten berliner Nachttierhaus gab es eine Reihe von kleinen Schaukäfigen, die zur Ausstellung von Nagern einluden. (06.02.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Im umgebauten Haus befinden sich außer den Springhasen drei kleinere Anlagen für Nager. Derzeit besetzt glaub ich mit Blasser Rennmaus, Fettschwanz-Rennmaus und Wüstenspringmaus. Früher waren anscheinend über 30 kleinere Nager im Bestand. Das hieße dann, dass der große Teil sich hinter den Kulissen
befand. (06.02.2009)
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Michael Mettler: |
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Einige Arten wurden im Nachttierhaus gezeigt, andere saßen - ebenfalls dort - hinter den Kulissen und dienten z.T. als "Joker", wenn ein Schaukäfig frei wurde. Ich kenne den umgebauten Zustand des Nachttierhauses noch nicht, aber vielleicht wurden hie und da rückwärtige Räume in den Schaubereich einbezogen bzw. nunmehr als Absperrmöglichkeit für dortige Tiere genutzt? (05.02.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Ich habe in einem Zoführer aus den 90ern gelesen, dass damals auch der Zoo einen sehr umfangreichen Nagerbestand hatte. Vor allem die kleineren Arten sind völlig verschwunden, also Stachelmäuse,etc. Waren eigentlich diese Arten nur im Nachttierhaus zu sehen? Ich kenne den Zoo erst seit drei Jahren. Es wäre doch zu wünschen, dass zumindest ein Teil dieser sehr interessanten Arten zurückkommen. (05.02.2009)
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nurmichael: |
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@ Michael Mettler, ich habe den passenden Bongo gerade nicht zur Hand. Soweit ich mich erinnern kann kamen diese blonden Magalizas des Zoos Berlin aus dem Zoo Erfurt, der seine Zuchtgruppe wohl aus der heutigen Slowakei importierte. (02.02.2009)
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Michael Mettler: |
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@nurmichael: An dessen Erwähnung im BONGO erinnere ich mich, an das Tier selbst nicht - aber irgendwoher noch an einen Wollschweineber namens Felix...? Ich muss dazu sagen, dass mich bei meinen ersten Berlin-Besuchen die Artenvielfalt des Zoos so erschlagen hat (noch dazu, weil ich immer nur einen halben Tag Zeit hatte), dass manche Erinnerungen fast nur aus den damals gemachten Fotos bestehen. Und da habe ich bei den Wollschweinen ein einfarbig schwarzes adultes Tier (also eine Farbe, die es bei den ungarischen Mangalitzas nicht geben dürfte, wohl aber bei den nahe verwandten Wollschweinen des Balkans) und ein rotes Ferkel im Foto-Archiv. (02.02.2009)
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nurmichael: |
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@ Michael Mettler, in einem der älteren Bongos ist über die Nachzucht des „Deutschen Weideschweins“ durch Prof. Plarre von der FU Berlin berichtet. In diese Zucht ist u.a. ein blonder Mangalizaeber – Fridolin – eingegangen. Dieser stammte m.W. aus dem Zoo. Ansonsten trügt Sie Ihre Erinnerung nicht. Besonders die Cornwallschweine sind mir beim Lesen Ihres postings wieder in Erinnerung gekommen, waren dies doch die einzigen Cornwalls, die je sah. (02.02.2009)
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Michael Mettler: |
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Ich war 1981 erstmals im Berliner Zoo, da waren Chaco-Pekaris schon Geschichte und an Pinselohr- und Bartschweine war noch lange nicht zu denken. In dieser Zeit war das Haus tatsächlich auch mit diversen Hausschweinrassen besetzt, damals noch mit wesentlich kleineren Außenanlagen. Ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Gleichzeitigkeit erinnere ich mich an einfarbig schwarze Wollschweine, Angler Sattelschweine, Cornwallschweine, Göttinger Zwergschweine und Rotbunte Schweine; letztere zogen erst später in den Haustierbereich um, der Anfang der 80er noch eine Ponyreitbahn war. Die Schwalbenbauch-Mangalitzas kamen erst später, waren aber m.W. nie im Schweinehaus, sondern gleich im Kinderzoo untergebracht. Blonde Magalitzas habe ich dagegen gar nicht in Erinnerung, obwohl ich in der Folgezeit jährlich mindestens einmal im Zoo war. (02.02.2009)
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IP66: |
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Vermutlich haben sie recht, und mein Eindruck ist ein subjektiver: Ich habe das Schweinehaus zum ersten Mal in den 70er Jahren besucht - da gab es die Pekaris und Wildschweine, daneben aber noch eine Reihe von Hausschweinrassen, die ich aber nicht mehr aufzählen kann - da die Wildarten jene vorstellen, die ich auch in Köln kannte, kann man vielleicht nachvollziehen, daß ich ein wenig enttäuscht war. Dann allerdings wichen langsam die Schweinerassen den Arten, die jetzt vorhanden sind. Leider kann ich mich nicht erinnern, die Chaco-Pecaris bewußt gesehen zu haben, obgleich sie eine gewisse Zeit im Bestand waren.
In Sachen Tapir könnte man ergänzen, daß es in letzter Zeit bei der asiatischen Art nur sehr eingeschränkte Erfolge gab und die mittelamerikanische Form eine Flachlandtapirmonokultur ablöst, die es aber, wenn ich es recht übersehe, schon einmal während der Haltung des ersten Okapis gab. Bergtapire gab es allerdings nie - manchmal mußte man also auch in Berlin auf Arten verzichten, die man anderenorts über lange Zeit hinweg sehen konnte. (02.02.2009)
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nurmichael: |
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@ IP66, Ihre Bemerkung über den Besatz des Schweinehauses im Zoo Berlin kann ich so nicht teilen. Wenn ich mich recht erinnere waren Halsbandpekaris seit Mitte der 70-er Jahre im Bestand. Neben afrik. Warzenschweinen, die dort allerdings nie züchteten, und europ. Wildschweinen fanden sich recht bald auch Hirscheber im Bestand. An dort gehaltene Hausschweinrassen kann ich mich an bedrohte Formen wie das ung. (blonde) Mangalizaschwein und das Angler Sattelschwein erinnern. Mit dem Weißbartpekari, zeitweise dem Chacopekari, dem Pinselohrschwein und dem nach Umbau des angrenzenden Rinderreviers angeschafften asiatischen Bartschwein dürfte dieses Revier über die Jahre einen zumindest in Deutschland kaum zu toppenden Schweinebestand gehabt haben. Zumindest die Beschaffung der letzten der genannten Arten, war äußerst mühsam. Leider sind die Verdienste der Berliner gerade um diese Art kaum anerkannt worden, wenn man bedenkt, dass der Nachwuchs aus dieser Gruppe nur wenig nachgefragt wird (z.B. Magdeburg, Hellabrunn).
Die Haltung des Bairds-Tapir geht andererseits auf Kosten des Schabracken Tapirs, der in Berlin sogar vereinzelt züchtete. (02.02.2009)
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IP66: |
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In Berlin stand das Schweinehaus lange Jahre hindurch eher zur Haustierhaltung zur Verfügung, und es brauchte tatsächlich einige Zeit, bis man andernorts verfügbare Tropenarten wie Pinselohrschwein oder Hirscheber auch für den Hauptstadtzoo beschaffte. Immerhin hat man ja bei den Weißbartschweinen einiges Interesse gezeigt.
In Sachen Bairds-Tapir fand ich es erfreulich, daß man sich in Berlin zur Übernahme bereiterklärt hat, auch wenn erst einmal nur ein Einzelstück zur Verfügung steht. Auf längere Sicht wäre es sicher sinnvoll, wenn sich mit dem Wachstum des Bestandes auch Halter finden, die nicht zuungunsten der leichter beschaffbaren Flachlandtapire die asiatischen Form oder eben die mittelamerikanische halten und züchten. (02.02.2009)
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Rüdiger: |
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So da ist Chico doch noch am 22.12.08 im Zoo Berlin angekommenn!
Bin mal gespannt wieviel Solojahre er dort verbringen musss, bis endlich mal eine blutsfremde Partnerin aus Amerika nachsendet wird ? (01.02.2009)
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BjörnN: |
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Noch hat Leipzig keine Visayas-Pustelschweine.
Da in Rotterdam, Chester und Poznan die Zucht sehr erfreulich verläuft, sollte die anfängliche Übernahme einer Männergruppe für Berlin kein Problem darstellen, den Willen des Zoo dazu vorausgesetzt.
Ich habe bei meinem letzten Berlinbesuch nur ein Paar Hirscheber gesehen, die beiden Anlagen links des Eingangs schienen nicht besetzt, ich sah weder außen noch innen Tiere. Das Weibchen, welches ich auf der rechten Anlage sah, fiel mir durch ausgeprägte Lipome an den Flanken auf. Sind diese Tiere eigene Nachzuchten des Zoos?? (31.01.2009)
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Mirko Schmidkunz: |
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Diese Überlegungen sind vollkommen richtig. Ich weiß auch nicht, warum man hier nicht aktiv wird. Am Geld kann es nicht liegen. Wie sieht es denn mit dem Bawean-Hirschen aus? Immerhin ist Leipzig beim Visajas-Mähnenschwein schneller gewesen, wobei in Berlin das Schweinehaus schon voll ist. Warum hat man eigentlich zwei Hischeberpaare, hat das etwa die gleichen Gründe wie bei Okapis oder will die Tiere keiner halten? (31.01.2009)
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Michael Mettler: |
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So weit ich mich erinnere, waren Rot- und Damhirsche aus "Veredelungsgründen" zwischenzeitlich schon mal vom Berliner Zoo abgegeben worden (in diesem Zuge wechselten damals die Barasinghas auf die alte Rothirschanlage), und nicht lange danach bekam man dann Zuchtstämme beider Arten als Geschenk aus Dänemark... Müsste aus den BONGO-Heften rekonstruierbar sein. (31.01.2009)
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IP66: |
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Ähnliches ließe sich auch von den Rothirschen in Friedrichsfelde sagen und ich wünsche mir schon lange einen Ersatz der Dammhirsche durch eine interessantere Form. Allerdings steht im Zoo ein zwar altes, aber kaum als echter Stall zu nutzendes Gebäude zur Verfügung, d. h., die fragliche Art müßte sich durch Seltenheitswert, aber auch durch Anspruchslosigkeit auszeichenen. Da scheint mir das Austauschpotential bei der Doublette Axishirsch, den es ja auch in Friedrichsfelde gibt, oder auch bei Rentieren oder Milus, mehr Möglichkeiten offenzuhalten. Auf der anderen Seite hilft es, wenn man nicht besonders zooaffine Begleiter für Hirsche interessieren will, wenn einmal eine Art auftaucht, die schon bekannt ist - in Friedrichsfelde ist der Vergleich des heimischen Rothirsch mit der baktrischen Form und den Wapitis, aber auch den Sambarhirschen recht instruktiv, im Zoo helfen die Damhirsche beim Vergleichen von Axis oder Sika. Allerdings sind derzeit in Europa, wenn ich es recht übersehe, allein Maral-Arten verfügbar, bei den anderen Formen wäre ein gewisser Beschaffungsaufwand zu leisten. Doch vielleicht wären diese Marale ja schon einmal eine Möglichkeit, gegen die Tierpark-Axishirsche ausgetauscht zu werden und so das Spektrum der dem Rothirsch vergleichbaren Formen zu erweitern. Mir scheinen die größeren Hirschformen ohnedies besser nach Friedrichsfelde zu passen, während im Zoo due meisten Gehege gut für die kleineren, tropischen Formen taugen. (31.01.2009)
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Anti-Erdmännchen: |
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Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wurde hier schonmal ein Hirschschwund (acht Konsonanten hintereinander :)) im Zoo Berlin beklagt. Mir ist jetzt aufgefallen, daß folgende drei Allerweltsarten aber noch vorhanden sind: Axis-, Dam- und Sikahirsch. Wozu das? Da es dem Durchschnittsbesucher ja egal ist, welcher Art ein Hirsch genau angehört, bestünde hier doch Potential zur "Veredelung" des Bestandes. (31.01.2009)
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Shensi-Takin: |
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Bzgl. "Schweine kann man auf einem Kinderbauernhof sehen"-Herr Lüdcke moechte bitte einen Bauernhof aufzeigen, der auch nur eine der im Berliner Schweinehaus gehaltenen Schweinearten haelt...
Carsten Schönes "Glücksschweine"-Kommentar ist in dieser Hinsicht nur zuzustimmen.
http://www.welt.de/welt_print/article2953275/Eisbaer-Knut-soll-in-Berlin-bleiben.html (05.01.2009)
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BjörnN: |
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Eigentlich bekommen alle Weibchen in Berlin die Pille, sonst hätte mam wohl jedes Jahr 2-3 Jungtiere im Pool...
Ich vermute, dass diese Geburt vom Zoo alles andere als unerwünscht war, da sie in den oft besucherschwachen Wintermonaten ebendiese in den Zoos lockt... (17.12.2008)
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André Haubrich: |
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Bekommen die Berliner Flusspferddamen nicht die Pille?
Oder nur teilweise?
Allerdings sind Nilpferdjunge bestimmt auch Publikumswirksam. (17.12.2008)
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Sven P. Peter: |
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Und auch schon in der Schau, jedoch noch getrennt von den Anderen. (17.12.2008)
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WolfDrei: |
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nach lägerer Zwischenzeit Geburt eines weiblichen Hippos im Zoo (16.12.2008)
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Gudrun Bardowicks: |
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Ich wünsche mir ebenfalls, dass Knut in eine neue oder die umgbaute alte Eisbärenanlage nach Friedrichsfelde gebracht wird, wenn Berlin sich nicht von ihm trennen will. Dort ist genügend Platz für eine moderne weitläufige Eisbärenanlage und es müsste keine selten gehaltene Tropenbärenart abgegeben werden. Darüberhinaus dürften die z.Z. in Friedrichsfelde lebenden 2 Eisbären mittlerweile für Zuchtversuche zu alt sein. Man könnte sicherlich ein oder zwei weitere neue moderne Eisbärengehege an die alte Anlage anbauen. In diesem Fall könnten die beiden alten Eisbären bis zu ihrem Tod in der jetzigen Anlage bleiben, während für Knut und eine Zuchtpartnerin 2 neue bzw. eine teilbare neue grosse Anlage an die Altanlage angebaut werden könnte. Somit hätte man im günstigsten Fall 3 Eisbärengehege für Zuchtversuche in Friedrichsfelde zur Verfügung und mit Knut ein populäres Zootier, welches mehr Besucher als bisher in den Tierpark locken würde. (09.12.2008)
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IP66: |
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Ich denke, daß in beiden Zoos der Einbau besser isolierter Wurfboxen und die Anlage kleinerer Naturbodenflächen schon ausreichen würden, um ganz erhebliche Verbesserungen zu erzielen. Wenn man bedenkt, daß auch neue Anlagen wie in Gelsenkirchen oder in Nürnberg teilweise von wechselnden Tieren genutzt werden müssen, während die anderen im Absperrkäfig sitzen, bestünden bei beiden berliner Anlagen schon Entwicklungschancen, die wenig Investitionen verlangen. (09.12.2008)
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André Haubrich: |
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Aber wirklich gelungene Bärenanlagen hat Berlin ja eigentlich garkeine, oder?
Eine Reduzierung der Artenvielfalt wäre da vllt angebrauch.
Aber bitte nicht zugunsten von Knut! (08.12.2008)
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IP66: |
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Auch ich neige dazu, zwei Eisbärenanlagen auch für Berlin für ausreichend zu halten. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn zumindest auf einer dieser Anlagen dauerhaft Naturaufzuchten gelingen würden. (08.12.2008)
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Sacha: |
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@Mirko Schmidkunz: Sehe ich ganz genau so. Die Tropenbären dürfen keinesfalls weg. Wenn schon, dann die Braunbär-Mischlinge (obwohl das für die Berliner Bevölkerung wegen des Wappentier-Status wohl undenkbar ist). (08.12.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Ich bin dagegen, dass im Zoo dauerhaft eine zweite Eisbäranlage gebaut wird. Die neun Millionen müssen woanders investiert werden. Wo soll die neue Anlage auch hin? Der Zoo hat dafür keinen Platz. Sollen etwa alle Tropenbären abgegeben werden? Die einzige akzeptable Möglichkeit sehe ich darin, Knut in den Tierpark zu bringen und die Anlagen von Sponsoren finanzieren zu lassen. Der Tierpark könnte eine Besuchersteigerung gut gebrauchen. Könnte man diese neue Anlage so planen, dass sie auch für andere Bären nutzbar wäre. (08.12.2008)
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Niedersachse: |
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Da das alte Paar jetzt weg ist, Männchen gestorben, Weibchen abgegebn nach Cottbus, wäre jetzt Platz für Chico. Kann eigentl jetzt los gehen. (04.10.2008)
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Oliver Jahn: |
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@Mirko Schmidtkunz, auch ich habe von den Plänen um das Straussenhaus gehört. Es wäre spannend zu erfahren, ob Ihr Verfasser sie mitgenommen hat. Den kein zweiter Zoo ist so sehr durch seine markanten Bauten geprägt, wie Berlin. Und wie wichtig diese Häuser sind, zeigt um so mehr, dass Zoologen (wenn auch keine Tierpfleger) sogar ein Buch heraus gebracht haben, mit dem Titel: "Der Berliner Zoo im Spiegel seiner Bauten." Dieses Buch ist großartig und ich persönlich zähle dieses Buch zu meinen Favoriten im Bücherschrank. (03.10.2008)
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Rüdiger: |
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Da Chico, der Bairdstapir später in den Zoo Berlin kommt, weil man dort nur noch das junge Paar Flachlandtapire behalten will. Weiss trotzdem Jemand wann das passiert ?
Und von wo soll dann der weibliche Partner herkommen um eine zweite europäische Zuchtstätte neben Wuppertal aufbauen ?
Im Forum Tapir gab es keine Infos dazu vielleicht hier ! (03.10.2008)
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IP66: |
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Ich würde in diesem Zusammenhang vor allem anführen, daß seit der Herabstufung des entsprechenden Bahnhofs kaum ein Tourist mehr gegenüber dem Löwentor in Berlin ankommt, der Zoo aber trotzdem seine Auswärtsbesucherzahl gehalten zu haben scheint. Wenn man bedenkt, daß der artenreichere Tierbestand in deutlich neueren Gehegen mittlerweile in Friedrichsfelde steht und der Tierpark auch in allen Reiseführern verzeichnet ist, dürften viele wegen des altehrwürdigen Charakters kommen. Vergleichbares höre ich oft von Zoobesuchern ohne architektonische Vorbildern, die deshalb die Zoos in Wuppertal und Köln deutlich mehr schätzen als jene in Duisburg, Krefeld oder Gelsenkirchen, die vom Tierangebot her ja verglichen werden können.
Zudem würde es wundern, wenn die Wertschätzung von Bauten und Ensembles des Historismus ausgerechnet vor zoologischen Gärten halt machen würde - die Bewegung hält seit den späten 70er Jahren an, der Wunsch, in entsprechenden Vierteln zu wohnen, ist meist nur in Städten der neuen Bundesländer umfassend zu erfüllen, weil die Flächenabrisse in der Bundesrepublik so wenig übriggelassen haben, daß manchenorts sogar Nachahmungen entsprechender Viertel entstanden sind. Und erfüllt nicht der Dschungelpalast in Hannover ähnliche Wünsche, wie sie einst das dortige Antilopenhaus zu befriedigen suchte? (03.10.2008)
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Michael Mettler: |
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@MA: Da wäre ich mir gerade in Berlin nicht so sicher, wenn der Anteil der Städtetouristen unter den Besuchern um die 50% liegen soll und neben Panda und Eisbär wohl eher das Gesamtbild des Zoos als Sehenswürdigkeit gilt. (03.10.2008)
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Michael Amend: |
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Letzten Endes gehen die Besucher aber nicht wegen alter Tierhäuser in den Zoo... (03.10.2008)
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IP66: |
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Frau Heinroth hat das Straußenhaus, dessen Mauern zum Teil noch bis zum Gesims standen, durchaus noch genutzt, unter anderen für einen Kinderzoo auf der in der Zwischenkriegszeit angelegten Freianlage. Sie beabichtigte eigentlich, alle Tierhäuser dort zu lassen, wo sie waren, und die Ruinen ähnlich wiederaufzubauen, wie das beim Antilopenhaus geschehen ist, also in der alten Form, aber ohne den exotisierenden Dekor. Allerdings betraf der Geländetausch, der die Geschäftsgrundstücke an der budapester Straße betraf, Affen-, Nagetier, Stelzvogel- und Elefantenhaus. Da mußte sie dann umdisponieren und hat Elefanten- und Affenhaus neu konzipiert, wofür die Ruine des Straußenhauses weichen mußte.
Interessant ist, daß im Rahmen der Knut-Welle Rekonstruktionsideen aufkamen. In kleinerem Rahmen gab es einige Jahre zuvor den Wunsch nach dem rekonstruierenden Wiederaufbau des siamesischen Rinderhauses, die sich dann ihrer Impraktikabilitäten in den Neubau des heutigen Gaur- und Bantengstall wandelten. Ich halte es für ausgemachten Unfug, die historische Bausubstanz des berliner Zoos zweifelhaften Rekonstruktionen zu opfern. Es spricht ja nichts dagegen, die abgeräumten Tafeln zu historischen Gebäuden aufzustellen und die Geschichte des Zoogeländes zu erläutern, aber gewachsene Geschichte abzuräumen, um die Kulissen einer Art zensierte Vergangenheit aufzustellen, scheint mir der falsche Weg. (03.10.2008)
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Michael Amend: |
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@Mirko Schmidkunz. Das historische Straußenhaus stand in etwa dort, wo heute das Elefantenhaus steht. Soweit ich weiß,stand es niemals wirklich zur Debatte, dieses Haus wieder aufzubauen, wozu auch ? Das wäre vermutlich finanziell nicht machbar, und auch der Platz dafür ist ja nicht vorhanden, man hätte ja schließlich nicht das Elefantenhaus dafür abreissen können, um das Straußenhaus an seinem ehemaligen Standort wieder aufzubauen ! (03.10.2008)
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Shensi-Takin: |
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Eine ebenfalls nichttierische Frage: gibt es das neue(?) Nachttierhaus-Poster auch kaeuflich zu erwerben? (lechz) (03.10.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Ich habe eine nichttierische Frage: der entlassene Top-Vermarkter von Knut hat einmal seine Visionen zum Zoo beschrieben und darin kommt ein Wiederaufbau des historischen Straußenhauses vor, das allerdings nicht für Tiere genutzt werden sollte. Ich kenne zwar das Haus von den Bildern, weiß aber nicht, wo es gestanden hat. Kann man davon ausgehen, dass mit dem Entfernen dieses Mannes aus seiner Verantwortung auch diese Pläne gescheitert sind? Und was wird aus den beiden anvisierten Urwaldhäusern im Zoo und den großen Veränderungen im Tierpark? (03.10.2008)
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Michael Mettler: |
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Im Gegensatz zu den Kasuaren wurden die Emus nach dem Umbau sogar anfangs auf die neu errichteten Freianlagen des Antilopenhauses übernommen, meiner Erinnerung nach standen sie damals auf der kleinen Anlage rechts vom Eingang. (23.09.2008)
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nurmichael: |
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Nandus waren mit Vicunas oder Guanakos vergesellschaftet. Vor deren Umzug auf das Erweiterungsgelände waren die vier Neuweltcameliden Formen auf der heutigen Vicuna-Anlage untergebracht, das ähnlich dem Antilopenhaus eine tortenstückförmige Aufteilung durch Zäune hatte. Wenn ich mich recht erinnere waren Darwin Nandus sogar der Erstbesatz auf ihrer damals neuen Südamerika Anlage hinter dem Landwehrkanal.
Emus waren zumindest zeitweise auch Bewohner des Antilopenhauses, wie Helm-, Orangehals- und Bennetkasuar. (23.09.2008)
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IP66: |
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Da habe ich die früheren Haltungen wohl übersehen! Ich kann mich allerdings auch nur wenig an Straußenvögel in Berlin erinnern. Kasuare gab es in den alten Käfigen am Antilopenhaus, wohl auch mehrere Arten, Strauße auf der Freianlage am Zebrahaus, aber wo Nandus oder Emus vor dem Ausbau des Erweiterungsgeländes einquartiert waren, wüßte ich nicht zu sagen. (23.09.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Die Darwin-Nandus sind sowohl in meinem 1990er als auch im 2000er Zooführer genannt. Bei letzterem sogar mit Bild. Ich kenne den Zoo erst seit drei Jahren, nehme aber an´, dass die Art dort länger gahalten worden ist. (23.09.2008)
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Peter Schneider: |
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Thomas Dörflein, der Ziehvater von Knut ist tot in seiner Wohnung aufgefunden worden.
Quelle: Bild.de (22.09.2008)
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IP66: |
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Die Darwin-Nandus dürften für Berlin doch sogar eine Ersthaltung vorstellen? (22.09.2008)
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WolfDrei: |
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Danke Jakub. Dann muß es wohl doch ein leipziger Ungar oder ungarischer Leipziger sein. (22.09.2008)
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Jakub: |
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Im Pilsen gibt es keine Wasserrehe mehr, der letzte Bock ist etwa vor einem Jahr gestorben. (22.09.2008)
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WolfDrei: |
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@BjörnN: Ohne absolut sicher zu sein: ich glaubte, Pilsen gelesen zu haben, habe den Pilsener Jahresstand angeschaut: dort gab es einen einsamen Bock - wie gesagt, ohne Gewähr. (21.09.2008)
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BjörnN: |
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Sind Sie sicher, dass der Bock aus Tschechien kam?? Bei einem Vortrag des Zoofreundeskreises in Leipzig, bei dem ich leider nicht anwesent sein konnte, wurde von Kurator Schmidt vermeldet, dass von Leipzig ein Wasserrehbock, der im Mai aus Szeged kam, in den Zoo Berlin geschickt wurde....
Oder beabsichtigt man, im Hirschrevier mehrere Paare zu halten?? (21.09.2008)
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WolfDrei: |
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Nach einer Zeitugsmitteilung ist ein Waserrehbock aus Tschechien eingetroffen, eine Dame soll aus Frankreich kommen, nicht, wie angenommen, aus der "Wildpopulation" aus Südengland (21.09.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Neue Vogelart: Seidenstare in der Fasanerie; ob die Wasserrehe schon da sind, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Das neue Schild hängt und die Anlage wurde mit Astbündeln strukturiert, vor allem zum Graben hin. (21.09.2008)
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Gudrun Bardowicks: |
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@ Sven P. Peters: Im Vogelpark Timmendorf leben z.Zt. in der Tat 3 Helmkasuare: das Zuchtpaar und ein Ende Mai 2008 geschlüpfter Jungvogel, welcher von Hand aufgezogen wird und auch für die Besucher zu sehen ist. Ich habe ihn im Juli in einem Aufzuchtgehege an der Zwergflamingo- und Ibisanlage gesehen und auch bei einem Spaziergang mit einem Pfleger im Vogelpark. ich glaube, der Jungvogel ist männlich (habe ich mal gelesen, bin mir aber nicht ganz sicher). Die Altvögel sind schwer zu sehen, da sie in Gehegen mit vielen Versteckmöglichkeiten direkt an der Quarantäne- und Aufzuchtstation gehalten werden und sich gerne verstecken bzw. in die Innenställe zurückziehen. (21.09.2008)
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Sven P. Peter: |
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Ich wiederrufe meine Aussage^^ Die hatten sogar dieses Jahr eine Zucht meine ich. (21.09.2008)
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Sven P. Peter: |
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1,0 im Vogelpark Timmendorf. (20.09.2008)
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WolfDrei: |
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Ganz einfach: tot. Mal schauen, ob sich die Zoos einigen : Berliner Zoo: 1 Tier. Berlin TP: 1 Nachwuchsweibchen aus dem Zoo, Köln 1 Tier. Noch weitere einzelne Helmkasuare in Deutschland? (20.09.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Aktuelle Meldung: die letzte Sumpfmanguste ist laut einem Tierpfleger tot. Die Anlage ist noch nicht neu besetzt. Außerdem sind Darwin-Nandus in der Südamerika-Anlage, die normalen Nandus sind hinter die Fasanerie umgezogen, dort wo vorher einer der beiden Kasuare war. Weiß jemand, wo dieser eine Kasuar geblieben ist. (20.09.2008)
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Michael Amend: |
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Für Nashorn-Fans.... (28.08.2008)
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Michael Amend: |
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Und der Java-Leopard geniesst die Abendsonne. (28.08.2008)
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Michael Amend: |
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Der letzte seiner Art, Mazama in Berlin,
unglaublich schwierig zu fotografieren, habe nur ein Shot geschafft, weil er gerade aufgestanden und sofort im Mara-Stall verschwunden ist. (28.08.2008)
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Michael Mettler: |
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Angesichts eines weitgehend grauen und schütter behaarten Schimpansen in Hannover höre ich immer wieder Besucher sagen "...und das ist der Opa in der Gruppe." Mal abgesehen davon, dass Maleika eine "Sie" ist, ist sie nicht mal 30 Jahre alt, aber schon seit vielen Jahren ergraut. Auch in der Wilhelma sah ich vor Jahren einen grauen Schimpansen. In der hannoverschen Mohrenmakaken-Zuchtgruppe gab es wenigstens ein graues, wenn auch nicht weißes Weibchen; ich weiß aber nicht, ob das vielleicht sogar die Mutter des Berliner Männchens war. (20.08.2008)
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IP66: |
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Jetzt lerne ich, daß zumindest einige Mohrenmakaken im Alter ergrauen - in der weiten Familie der Affenartigen sind das ja nicht die einzigen Vertreter, denen dieses Schicksal widerfährt ... (20.08.2008)
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Michael Mettler: |
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@IP66: Das ist kein Weißling, sondern dürfte noch immer das im Alter grau bzw. weiß gewordene Männchen Charly aus Hannover sein. Charly kam als normal gefärbter Mohrenmakak nach Berlin und wurde später weiß - man hätte ihn auf "Michael Jackson" umtaufen sollen... :-)
Mein ältestes Foto von Charly "in Weiß" ist von 1999. Und da ich ohnehin schon in meiner Fotokartei war: 1987 fotografierte ich erstmals die Mohrenmakaken im Affenhaus und beim selben Besuch letztmals einen Mischling auf dem Affenfelsen.
In Beekse Bergen sah ich kürzlich einen weißen Bärenmakaken, das dürfte wohl ebenfalls ein "Altersgrauer" gewesen sein. (20.08.2008)
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IP66: |
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Unter den verbliebenen berliner Tieren befindet sich auch ein Weißling - gehörte der (bzw. die) auch den Exemplaren, mit denen man züchten wollte? (20.08.2008)
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Michael Amend: |
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Na ja, Schade. Dann kommt er bestimmt im September, vielleicht hat ihn Jemand beim Treffen in Breslau dabei.
Der Zoo zieht wieder einmal einen Springhasen mit der Flasche auf, neben dem Ameisenbären-Flaschenkind schon wieder eine Handaufzucht. Im Verhältnis gesehen müßte Berlin auf Platz 1 der Flaschenaufzuchten stehen, was die Anzahl betrifft. (20.08.2008)
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Oliver Jahn: |
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Der neue Zooführer war leider noch nicht da. (20.08.2008)
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Michael Amend: |
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@Oliver Jahn. Gabs denn schond en 2008 er Zooführer, der soll nach dem Sommer erscheinen, nun ja, und wenn ich so aus dem Fenster sehe, ist es doch schon soweit....
Auf diesen ZF bin ich schon sehr, sehr gespannt.... (19.08.2008)
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Michael Mettler: |
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Die Affenfelsen-Gruppe wurde vor vielen Jahren geteilt: Die reinblütigen Mohrenmakakweibchen kamen ins Affenhaus und bekamen meiner Erinnerung nach ein Männchen aus Hannover hinzu, die Mischlinge blieben auf dem Felsen. Was aus letzteren schließlich wurde, weiß ich nicht; die Tiere, von denen ich Fotos habe, sehen aber vom Gesicht her anders aus als reinblütige Mohrenmakaken (die hatte ich in Hannover viele Jahre lang ständig vor Augen), eher in Richtung Tonkean- oder Schopfmakak gehend. Die Berliner Mohrenmakaken haben m.W. nicht mehr gezüchtet und müssten jetzt schon sehr alt sein. (19.08.2008)
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IP66: |
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Es handelt sich um die letzten überlebenden des Besatzes der kleineren Freianlage des Affenfelsens, und ich bin mir nicht sicher, ob wir nicht vor Kreuzungsprodukten der Arten stehen, die dort vergesellschaftet waren. (19.08.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Noch mal zu den Mohrenmakaken: eines der beiden Tiere sieht sehr alt aus (schneeweiße, wenige Haare); die Gruppe macht nicht den vitalsten Eindruck; weiß eigentlich jemand, ob die anderen Gruppen in den kleineren Zoos vitaler sind und Nachwuchs bringen? (19.08.2008)
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Oliver Jahn: |
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Im Zoo gibt es noch drei Flachlandtapire. Die Frage war ja mal unter "Cottbus" aufgetreten. Die Sumpfmanguste im Zoo war wieder zu sehen und sehr aktiv. Ansonsten ist im Raubtierhaus der alte Käfig der Löffelhunde doch nicht dem Puma zugeschlagen worden, sondern in ihm sitzt jetzt ein einzelner Ozelot. Die Käfige danach sind zwar unter einandere geöffnet, sind aber mit Wechselbesatz ausgeschildert für die Leoparden und den Puma. (18.08.2008)
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Michael Mettler: |
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Wobei das Lustige ist, dass sich für den Zoobesucher rein optisch beim Wechsel von Japan- zu Bärenmakak kaum etwas ändern würde :-) (18.08.2008)
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Shensi-Takin: |
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Wenn ich mir den Aerger so ansehe, den der LA Zoo zzt. mit seinem chinesischen Stumpfnasenaffen-Transfer hat (Gehege fuer 7.5 Millionen laengst bezugsfertig, Ankunft der Affen ???), Rotterdam (???) oder die Unerbitterlichkeit der Chinesen beim "Eintreiben" der Zoorasia-Exemplare, so rueckt diese Art auch fuer Berlin wohl erst einmal in weite Ferne; Baerenmakaken, von denen z.T. schon ein Ueberschuss in dt. Zoos besteht (s. Straubing), sind da wohl eher die realistische Option. (18.08.2008)
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IP66: |
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Wenn meine Informationen stimmen, ist bereits eine Entscheidung für Bärenmakaken gefallen ... (18.08.2008)
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Michael Mettler: |
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@Mirko Schmidkunz: Die Frage ist, ob die Innenräume der Anlage beheizbar sind, was für die Celebesmakaken vermutlich unumgänglich wäre. Aber eigentlich kann ich mir nur schlecht vorstellen, dass ausgerechnet dieser eine Innenbereich nicht beheizbar sein sollte. Unter den wärmebedürftigeren Arten wären ansonsten ja auch noch die Ceylon-Hutaffen für die Anlage denkbar, m.W. leben auch die auf Sri Lanka in einigen Gegenden als "Felsenaffen". (16.08.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Ich fände Bärenmakaken gut, die sowohl im Freiland bedroht als auch selten in Zoos. Gegen Stumpfnasen hätte ich auch nichts. Was macht die Anlage ungeeignet für Schopf- oder Mohrenmakaken? Selbst wenn die Tiere im Winter wenig zu sehen wären, wäre es doch ein Gewinn. Gerade der Zoo hat ja im Winter überhaupt keine Probleme mit mangelnder Attraktivität. (16.08.2008)
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Michael Mettler: |
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Selbst "normale" Rhesusaffen lassen sich kalt halten, wie diverse frühere Zoohaltungen bewiesen. Ansonsten gäbe es auch noch Bärenmakaken als Alternative. Ansonsten ließe sich der Japanmakakenfelsen auch für Gebirgswiederkäuer nutzen: Mähnenschafe waren Anfang der 80er schon mal mit auf dem Felsen (auf dem Mandrillfelsen damals Rhesus und Tahre), doch hat meiner Erinnerung nach die Gemeinschaftshaltung nicht funktioniert. Ohne Affen sollte es also ein geringeres Problem sein... (15.08.2008)
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IP66: |
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Zum Besatz der Affenfreianlagen: Ich weiß nicht, ob es für das zweite Gehege am Tropenhaus hinreichend Innenräume gibt - jedenfalls fehlt eine einsehbare Winteranlage. Das macht die Artenauswahl schwierig, da es die entsprechenden Formen, Dscheladas und Berberaffen, auch in Friedrichsfelde gibt, erstere allerdings mit einsehbarer Innenanlage. Interessant wären eigentlich nur Goldstumpfnasen, denen man freilich erfolgreich erläutern müßte, daß der Graben als Anlagengrenze zu verstehen ist, oder eine robuste Rhesusaffenunterart. Auf Dauer wäre es aber wohl attraktiv, auf einer der vielen berliner Freianlagen eine weitere Pavianart zu etablieren, zumal die gelsenkirchener Form sich als recht wintertauglich erweist. (15.08.2008)
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Niedersachse: |
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Der eine einzelne Orang-Mann Kajan ist Mitte 2007 gestorben. Der andere Kevin, soll wohl jetzt irgendwo "oben" hinter den Kulissen leben.
Ältere Damen bei den Gorillas ist gut, die beiden sind ja schon steinalt ;) Sie sind 51 und 49 Jahre alt und zahnlos ;) (10.08.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Zu den Gorillas: die Gruppe ist schon seit längerem getrennt; zwei ältere Damen sollen auch in Zukunft eine eigene Außenanlage erhalten.
Der einzelne Borneo-Orang, der noch vor einigen Wochen dort war, war zuletzt nicht mehr zu sehen; das Schild war entfernt worden. (10.08.2008)
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WolfDrei: |
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und 2. Andenflamingo mit Ei, am vergangenen Sonntag geschlüpft (09.08.2008)
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WolfDrei: |
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So, nun mit zwei Wochen Verspätung die Berliner-Zoo-Flamingoerfolge
1. Jamesflamingo (mittlerweile ein graues "Entlein") (09.08.2008)
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Hannes Lüke: |
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Ist die Gorilla-Gruppe eigntlich dauerhaft getrennt? (07.08.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Bei den Nachtaffen war ein Jungtier zu sehen. Außerdem wird mit dem Umbau des Innenbereichs für Gorillas begonnen. (07.08.2008)
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WolfDrei: |
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Ich hatte da etwas "im Gefühl", um heute einen Zoobesuch zu machen: am Sonntag ist ein Andenflamingoküken geschlüpft!Dem Jamesflamgonachwuchs geht es offensichtlich gut, auch die Beine sind gerade. Die 2. Jameshenne brütet, allerdings ein Nachgelegeei, das erste war taub. Mal Schauen!Ansonsten verließ ich vor Touristen und anderen Besuchern gegen 11 Uhr schlagartig den Zoo, man konnte kaum noch treten. Die Schlange an den Kassenhäuschen erreichte wohl 100 Meter - jeweils "4 Mann" nebeneinander. (06.08.2008)
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Michael Amend: |
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Mario aktiv (30.07.2008)
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Michael Amend: |
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Ein James-Ei, Ende Juni. (30.07.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Zu den Affen: warum werden eigentlich nicht Weißhandgibbons und Rotgesichtsmakaken ersetzt, die es auch noch im Tierpark und auch insgesamt sehr oft in Zoos. Es es unmöglich, die Gibbons in anständiger Weise anzugeben? Ich finde diese beiden Arten blockieren Anlagen, die doch viel besser bestzt werden könnten. (27.07.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Die Schmalstreifenmungos bewohnen im Haus fünf aufeinander folgende Anlagen. Wenn hier Tiere abgegeben werden könnten, ergäbe sich die Möglichkeit noch eine Art unterzubringen. Ich habe mich sehr über die Sand- und Rostkatzen gefreut. Besonders angetan bin auch von der Sumpfmanguste, due sehr aktiv war. Ich habe gelesen, dass in Dänemark noch Tiere gehalten werden. Ich würde mich freuen, wenn die Haltung dieser Tierart nicht ausläuft. Besonders schön, wäre auch noch heute selten gezeigt Schleichkatzen wie Kusimansen, Fleckenroller etc. zu sehen. (27.07.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Vor zwei Wochen waren die Sand- und Rostkatzen noch nicht auf der Außenanlage. Aber ich nehme doch an, dass dies bald geschieht, so dass dann alle Käfige dort belegt sind (Erdmännchen, Ringelschwanzmungos). (27.07.2008)
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Sven P. Peter: |
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Damit dürften also bis auf einen alle Käfige zwischen Panda und Löwen außen belegt sein. (24.07.2008)
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Steffen Kohler: |
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@Sven P. Peter: Um die Frage zu den Sandkatzen vollständig zu beantworten: sie haben auch eine Außenanlage. (24.07.2008)
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Oliver Jahn: |
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Der Antilopenbock ist tödlich verunglückt. (15.07.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Umbesetzung im Affenhaus. Der einzelne Schwarze Klammeraffe bewohnt die Anlage der Mohrenmakaken. Die Braunkopf-Klammeraffen sind natürlich auch zu sehen. Ich hoffe, dass die Mohrenmaken hinter den Kulissen sind (wie im Winter). Eine Außenanlage zwischen Mandrills und Krallenaffen, die in den letzten Jahren leer stand, hat ein neues Schild für Weißkopfmakis bekommen. An deren alter Anlage war das Schild auch noch. Die Tiere konnte ich aber nicht sehen. Einer der Marabus ist neu Bei Nyalas und Flußpferden. Der Weißnacken-Moorantilopenbock, der vor einem Monat noch in seiner neues Anlage war, war nicht zusehen und das Schild abmontiert. (15.07.2008)
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Jana: |
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Vielleicht könnte man es ein Flamingojahr nennen? Erst der Zwerg in Leipzig und jetzt noch der James in Berlin. Cool!! (pardon, das konnte ich mir nicht verkneifen) (14.07.2008)
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IP66: |
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Die Nchzucht der James-Flamingos ist doch ein schöner Erfolg! Als Publikumsmagneten fallen mir noch Walrosse oder Seelefanten ein - ich habe allerdings nur bedingt den Eindruck, daß der Zoo Berlin unter großem Besucherschwund leidet und hielte es eher für wichtig, einen Teil des dort mündenden Stroms nicht Friedrichsfelde umzuleiten. (14.07.2008)
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WolfDrei: |
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Auch jetzt wieder am Beispiel Frankfurt diskutiert: „Alleinvertretungstiere“ (regional wie Europa-Welt-weit ), „Verschwundenes“, „Tiere für den Direktor“, z.B. Mishmitakin im TP vor 34 Jahren!, „ Glücksfälle“, wie z.B. „hängengebliebene“ Jentinkducker und Kiangs, „Publikumsrenner“. Beispiel Zoologischer Garten Berlin. Sonntag, 13. Juli. Ein Zoofan diskutierte mit mir vor dem Gehege von Aye-Aye „Mario“ am „Tag der offenen Tür“ gegen 9 Uhr 30 vor keinem Publikum (der „normale“ Berliner erscheint am Sonntag nicht vor 10 Uhr 30) bei einem vorhandenen und aktiven „Mario“ bezüglich der „After-Knut-Zeit“. Eher standen noch wenige Besucher der Nachttieranlage vor den Erdferkeln. Wo standen gestern Berliner und Touristen: vor dem Knutgehege mit günstigstenfalls zu erahnendem Knut. Weiterhin davor zwei Kioske mit gefüllten Auslagetischen drumherum, ein Stand der Tierpark-und Zooförderer. In einem Loch ein braun-grauer Rücken, getarnt durch Wälzen im Kiefernmulch (vielleicht will er nicht mehr gesehen werden) - Knut. Da „gekennzeichnet“ durch Fotoausrüstung, wurde ich zwei Mal befragt: “Sind Sie aus Berlin? Wo ist Knut?“ Der weniger Orientierte (eine ganze Menge) stand vor der eigentlichen Eisbärenanlage – schöne weiße und aktive Eisbären unter grauem Himmel – auch Knut dabei? Und was mache ich im Zoo? Jamesflamingonachwuchs und Andenflamingoei, Gelbsteißbülbül fotografieren! „Guck, ein kleines Gänschen!“ Meine „Belehrung“ brachte nur Ungläubigkeit. „Ein Flamingo - bei dem Schnabel und den kurzen Beinen?“ Was „zieht“ also in Berlin. Eisbären, na klar. Bao-Bao – immer noch, aber der liegt nur rum. Löwen und Elefanten – nach Bedarf, so Gebrüll oder Fütterung. Die neue Schimpansenanlage? 1,2 Millionen teuer. Die Rentnertruppe lag im Klumpen unter nichtvorhandener Sonne ohne jegliche Bewegung. Wären es, wie im TP vor 14 Jahren, Koalas? Sicher nach dem „Wunsch“ des Direktors Blauwale, aber die gibt es nun in Stralsund (wenn auch nur als Modell). Oder wenigstens Delphine? Aber schon vor 30 Jahren ad-acta gelegter Wunsch in beiden Einrichtungen. Ein Schuppentier? Gibt’s in Leipzig. Ein Schnabeltier!? Na ja! Ein Riesenhaifischtank? Teuer, teuer! Aber großes Maul zieht!!! Der Flußpferdbulle saß, halb sichtbar, auf dem Inselrand und riß alle 10 Sekunden das Maul auf (ein Eckzahn abnormal). Großes Publikum! Einige Affen – wohl immer, wenn in Bewegung. „Guck mal, schwarze Klammeraffen (waren aber schwarze Brüllaffen) – warum sind zwei weiß (Mutter und kleiner Sohn)?“. Und da träume ich (ehemals auch mit Dr. Frädrich) von Andenhirschen und von Steinböckchen (schon wieder Rehe! Sagt ONV ), von angedachten Borkenratten (wohin eigentlich geht der Londoner Nachwuchs? Nach ISIS jetzt 14 Tiere!) etc. Ersatz der Hausrentiere durch Karibus? Auch nicht der Renner. Ein Baird-Tapir? Wohl kaum. Was kommt also „after“ Knut und bringt Geld? Das „Superriesenrad“? Bei den Eintritten in beiden Anlagen? Ein Javanashorn? – oder ein „PR-Manager“? (14.07.2008)
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WolfDrei: |
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Im Zoo Schlupf eies Jamesflamingos. Eine weitere "Henne" sitzt, bei den Andenflamingos ebenfalls noch ein Ei vorhanden. (13.07.2008)
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Steffen Kohler: |
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Sie leben in den beiden Anlagen, die zuvor von den Zwergmangusten bewohnt wurden. Diese leben nun in der Anlage, die zuletzt das zweite Jaguarundi- Paar und zuvor Bao Bao bewohnt hat.
(13.07.2008)
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Sven P. Peter: |
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In welcher Anlage leben die Sandkatzen? Haben sie auch ein Außengehege zur verfügung? (12.07.2008)
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Steffen Kohler: |
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Im Raubtierhaus sind wieder zwei Sandkatzen zu sehen, die im Juni neu in den Zoo kamen.
Neu im Vogelhaus: Gelbsteißbülbül. (12.07.2008)
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IP66: |
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Dem kann ich nur zustimmen! Im Grunde bietet ein einzelner Trakt des Gebäudes mehr Unterbringungsmöglichkeiten als mancher Neubau anderenorts - und dies auch dann, wenn man nur die Großkatzenhaltung berücksichtigt. Zudem sind die Innen- wie die Außenkäfige des Gebäudes, verglichen mit anderen Anlagen der Entstehungszeit, eher großzügig bemessen. (12.06.2008)
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Michael Mettler: |
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Stimmt. Bei allen Klagen über die artenmäßige Verarmung der Zoolandschaft und Schwärmerei für die Arten der Vergangenheit konnte ich damals von Ringelschwanz- und Schmalstreifenmungo, Hinterindischem Tiger (als Malaie war er ja "noch nicht erfunden") und Tayra nur träumen, vom Fingertier in der Nachtabteilung ganz zu schweigen... (12.06.2008)
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Oliver Jahn: |
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Aber selbst heute ist das Haus noch aussergewöhnlich! Etwas vergleichbares gibt es kaum und durch die Nachttierabteilung kommen noch viele tolle Arten hinzu. (11.06.2008)
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Michael Mettler: |
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P.S. Neben der Erhöhung der Artenzahl war allerdings durch die getrennte Besetzung von Innen- und Außenkäfigen auch gegeben, dass der Besucher nirgends leere Käfige vorfand.
Habe mir gerade auf der Suche nach der erwähnten Hörnchenart - es war Callosciurus flavimanus - meine erste Besuchsliste aus dem Berliner Zoo zur Hand genommen, datiert vom 21.8.1981. Da kommen Erinnerungen hoch an Vielfraß und Rotluchs, Indischen Leoparden und Streifenhyäne, Goldstaubmanguste und Honigdachs... (11.06.2008)
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Michael Mettler: |
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Ich kann mich nicht erinnern, Korsaks oder Amurkatzen jemals innen ausgeschildert gesehen zu haben. In der Klös-Ära war es im Zoo durchaus normal, dass korrespondierende Innen- und Außenkäfige zwecks Erhöhung der Artenzahl getrennt besetzt wurden, so dass außen ganzjährig kältefeste Arten lebten und innen ganzjährig wärmebedürftige. Das galt nicht nur für das Raubtierhaus, sondern auch für das Vogelhaus. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber hatte nicht sogar der einzelne Puma direkt neben dem Eingang früher gar keinen Innenkäfig, sondern nur eine Holzhütte im Außenkäfig?
Anfang der 80er war sogar noch versucht worden, die Innenanlagen der Kleinraubtiere durch Vergesellschaftung in der Höhe "besser auszunutzen" - da gab es dann kurzzeitig Hörnchen als Oberbesatz bei den Erdmännchen... (11.06.2008)
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Oliver Jahn: |
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Eine Amurkatze war nicht mehr ausgeschildert. Außerdem fällt nach wie vor auf, dass die Innenkäfige nicht mit den Außenkäfigen korrespondieren. Korsak und Sumpfmanguste sind z.B. innen gar nicht ausgeschildert, sondern nur außen. Innen vom Panda kommend links sind nur Panda, Tayra, das sehr schöne vernebelte Gehege für die Jaguarundis und dann folgen schon die Innenkäfige (ich glaube 4 oder 5) für die Schmalstreifenmungos. Auf der gegenüberliegenden Seite vom Panda kommend sind Rostkatze, Erdmännchen, Ringelschwanzmungos in mehreren Anlagen und Zwergmangusten.
Dann können wir den Rest auch noch abgehen. Stirnseite die Löwen, Kater und Katzen werden zur "Verhütung" getrennt gehalten (innen/außen). Und von den Löwen kommend auf der rechten Seite die Käfige der Persischen Leoparden, dann kommen die Fossas, dann das Pandaaquarium, welches leer stand, aber in das gerade Sand gefüllt wurde. Dann kommen wir in den letzten Flügel. Vorn links ohne Gitter (ehemals Löffelhund, Puma, Hyäne) und hinten links alles für die Jaguare und rechts (zuletzt die Tayras) alles für die Malaisischen Tiger, welche noch immer als Hinterinder ausgeschildert sind. Jetzt fehlen nur noch die Außenkäfige an der Löwenfreianlage beim Pandaeingang. In der L-Form wird der erste Käfig neu gestaltet, wohl für die Rostkatze, dann Erdmännchen und dann beide Käfige (zuletzt Korsak) für die Ringelschwanzmungos. (11.06.2008)
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IP66: |
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Bei den Rostkatzen hatte ich gegen Ende der Besuchszeit des Zoos Glück. Das Exemplar saß auf einem Baumstamm an der Scheibe und kletterte sogar von seinem Sitz hinunter, weil es sich für meine Hemdenknöpfe interessierte. Ich hatte nicht den Eindruck, daß es sich vor Besuchern fürchtet, sondern daß seine Aktivitätsphasen nicht mit den Besuchszeiten übereinstimmen. Die Amurkatze habe ich nicht gesehen. (11.06.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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In Außenkäfig zwischen Tayras und Korsak war bis vor einem Monat noch eine Amurkatze. Ist diese nicht mehr da? Die Sumpfmanguste ist damals noch nicht gezeigt worden. Gibt es auch ein Schild für die Sumpfmagusten? Im Winter waren die Jaguarundis auf drei Gehege verteilt, zusätzlich noch jetzige Rostkatzenanlage. (11.06.2008)
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Sven P. Peter: |
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Wobei davon ja schon 3 Käfige von den 2,1 Jaguaren belegt sind. (10.06.2008)
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Oliver Jahn: |
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Der gesamte Innenbereich der Jaguare lässt sich auch auch in 4 Unterabteile abteilen. Eventuell hält man dann nachts die Tiere auch für die kurze Zeit des Umbaus in den kleinen Käfigabteilen. (10.06.2008)
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Michael Mettler: |
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Werden eventuell Wurfboxen als Not-Innenkäfige genutzt? Bei der derzeitigen Wetterlage wäre es ja auch denkbar, die Tiere komplett draußen zu lassen; dann bräuchte man in der Käfigreihe nur eine einzige leere Box zum Umschiebern, um die Käfige reinigen zu können. Zumindest bei einem der Antilopenhaus-Umbauten in Berlin ist man jedenfalls so verfahren, dass man die Bauarbeiten im Sommer vornahm und sämtliche Bewohner (einschließlich der Giraffen!) Tag und Nacht im Außengehege beließ. Einigen Jungtieren, die in dieser Zeit geboren wurden, musste man dann allerdings im Herbst das Aufstallen mühsam beibringen.
An der "versteckten Lebensweise" der Steinböcke könnte ebenfalls das warme Wetter Schuld haben - halten die sich wirklich im Graben auf, weil sie nicht gesehen werden wollen, oder weil es dort am kühlsten ist? Gebirgswiederkäuer aus "nordischen" Verbreitungsgebieten leiden ja schnell unter Hitze. (10.06.2008)
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Wolfgang Eggerking: |
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@Oliver Jahn: Danke für die ausführliche Beschreibung.
Insgesamt scheint sich ja recht viel am Raubtierhaus zu tun, erfreulich, dass der Tierbestand (auch hinsichtlich der Artenzahl) nicht noch weiter geschrumpft ist. (10.06.2008)
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Oliver Jahn: |
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Also eine Sumpfmanguste habe ich gesehen, sie war aktiv, aber leider nicht zu fotografieren.
Wir beginnen mal an der Außenwand des Pandakäfigs, der sitzt nach wie vor vorn. Im zweiten Pandakäfig ist eine recht große Außenanlage für die Tayras. Daneben ist ein kleinere Gitterkäfig für die Sumpfmanguste und daneben ist ein Käfig in dem jetzt der Korsak ist. Dann kommt der Gang zu Eingang des Raubtierhauses. Rechte Seite erst Jaguarundi und dann drei Käfige Schmalstreifenmungos. Gegenüber von vorn beginnend Jaguar, Jaguar, Java- und Amurleopard zusammen (ehemaliger Hyänenkäfig) und am Ende der Puma. Wo die Tiere innen untergebracht sind, kann ich nicht sagen.
Das Bonobojungtier kann aber nicht aus Februar 2007 sein, dafür ist es zu klein. Und die Gruppe war zusammen, es waren beide Innenanlagen untereinander geöffnet.
Die Rostkatze habe ich ebenfalls im Aktion gesehen, sie hat zwei Innenkäfige und der Außenkäfig wird noch gestaltet. (10.06.2008)
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Sven P. Peter: |
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In welchen Käfigen liegen denn dann Leoparden und Puma, wenn deren Innengehege umgebaut werden? (10.06.2008)
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Wolfgang Eggerking: |
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Ich habe den Verdacht, dass die in der Zootierliste geführten "neuen" Sumpfmangusten gar nicht existieren, im neuen Bongo ist von ihnen auch nicht die Rede- schade! (10.06.2008)
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WolfDrei: |
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Das Bonobojunge ist von 2007, die Sumpfmanguste (kein Plural)dürfte uralt sein - so sie denn noch lebt. Habe sie mindestens 1 Jahr nicht gesehen (oder nicht drauf geachtet-in dem Gehege toben jetzt die Tayras). Übringens habe ich die Rostkatzen auch außerhalb ihres Schlafplatzes noch nicht gesehen. (10.06.2008)
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IP66: |
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Die Sumpfmangusten habe ich bei meinem letzten Besuch vor einer knappen Woche nicht gesehen. (10.06.2008)
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Niedersachse: |
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Jungtier bei den Bonobos? Ein ganz frisches oder kann es der Junge vom Februar 2007? (10.06.2008)
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Wolfgang Eggerking: |
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Sind die Sumpfmangusten inzwischen zu sehen? (10.06.2008)
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IP66: |
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Die Steinböcke scheinen den Graben als besonders attraktiven Aufenhaltsort entedeckt zu haben und bevorzugen die Stellen, die kaum einsehbar sind. War die Bonobogruppe weiterhin getrennt? Es scheint Konflikte mit dem Nachwuchsmännchen zu geben. (10.06.2008)
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Frithjof Spangenberg: |
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...zwischen dem alten Tayrakäfig und dem Pandaaquarium war einmal ein Jaguarundi zum eingewöhnen ... (10.06.2008)
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Oliver Jahn: |
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Ich war heute im Zoo. Das Raubtierhaus wird kräftig umgebaut und umgestaltet. Bei den alten Innenkäfigen vom Löffelhund, Hyäne und Puma sind die Gitte weggerissen und mit dem Presslufthammer rückt man den Zwischenwänden zu Leibe. In den dazugehörigen Außenkäfigen sind die Jaguare, ein Java- und ein Amurleopard zusammen und der einzelne Puma. Die Jaguarundis waren noch nie neben den Fossas. Die Tayras haben den zweiten Pandakäfig bekommen. Dort wo sie früher waren ist jetzt alles zusammengefasst als ein Innenkäfig für die Tiger.
Ansonsten stehen wieder drei Panzernashörner in Berlin. DieNachtabteilung habe ich mir das erste mal angesehen, mit Fingertier und Erdferkel sehr aktiv. Nachwuchs gab es reichlich. Z.B. bei den Bonobos.
Von den Steinböcken habe ich kein einziges Tier gesehen und bei den Tahren auch nur zwei weibliche Tiere. (09.06.2008)
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Sven P. Peter: |
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Als ich da war, waren auch nur noch ein paar Stämme drin.
Ich würde mich freuen, wenn es den Tigern zugeschlagen würde, so als etwas mehr eingericheteter Winterkäfig. (31.05.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Im Raubtierhaus war die zweite Anlage für Jaguarundis (neben Fossas) leergeräumt und die Schilder abmontiert. Weiß jemand mehr? (31.05.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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neu Blaukehlguan; außerdem haben die Kiwis nun eine öffentlich zugängliche Außenvoliere in der Fasanerie (27.05.2008)
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IP66: |
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Beim neuen Bongo hatte mich das neue Design weniger gestört - in Sachen Zooführer würde ich eine Rückkehr zu den Quellen aber lebhaft begrüßen! (20.05.2008)
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WolfDrei: |
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Habe heute in der Bibliothek des TP den BONGO 2008 gesehen, ca 220 Seien und wieder in der alten Aufmachung! (20.05.2008)
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Klaus Schüling: |
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@Christian Badneck:
Neuer Zooführer ist (zumindest bei der freundlichen Dame, die die Dinger verschickt) noch nciht in Sicht...
Noch ein allgemeiner Hinweis:
Fragen an mich bitte direkt an mich (dafür ist der Name ja unterstrichen und in rot geschrieben) - ich lese nicht alle Einträge! (20.05.2008)
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Mel: |
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Die Moorschnucken bleiben vorerst unbefristet da wo sie sind, die Wasserrehe kommen definitiv, woher kann ich leider nicht genau sagen, komisch ist das auch noch keine genaue Tieranzahl zu erfahren ist. Kontakte zu Whipsnade gibt es allerdings sind diese genauso gut wie zu denn meisten englischen Zoos, ging doch der letzte Bongobullennachwusch auf die Insel. Zu den Pudus: die beiden anlagen am Grünen Hirschhaus stehen schon länger beiden Tieren zur verfügung nur wird die zweite Anlage selten von den Tieren genutzt. Ich hatte ja auch erst vor kurzem das glück beide Tiere mal zu sehen, und weiß gott ich hab oft vor der Anlge gestanden. (20.05.2008)
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Christian Badneck: |
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Hallo Herr Schüling, ist ein neuer Zooführer auch schon in Sicht ?
Als ich Ende April da war sagte man mir um Pfingsten herum zusammen mit der neuen BONGO ???
Vielen Dank im voraus Christian Badneck
(16.05.2008)
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Klaus Schüling: |
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Der Bongo 38 (in der Tat sehr interessant) ist soeben eingetroffen.
Ab Montag wird er dann auch über unseren Shop zu bestellen sein - bis dahin natürlich formlos per Mail.
An unsere Abonennten wird (dieser für uns erste Jahresbericht in diesem Jahr) am Montag verschickt. (16.05.2008)
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Sacha: |
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Ahhh, ich krieg die Krise: Schon wieder blöde Haustiere anstelle von Wildtieren.:(
Bezüglich der Wasserrehe eine Frage an die Berlinkenner: Hat der Zoo Berlin gute Kontakte zu Whipsnade (Aussenzoo Londons)? Dort gibt es nämlich Wasserrehe en masse, die sich frei auf dem Gelände bewegen können. (13.05.2008)
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IP66: |
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Ich habe mich ja schon geäußert, was ich von diesen äußerst langwierigen Besetzungs- und Umbauarbeiten in einem der schönsten Hirschreviere der Welt halte. Immerhin bieten die Wasserrehe, wenn sie denn kommen, so etwas wie eine Perspektive. (12.05.2008)
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BjörnN: |
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Wo kommen denn die Wasserrehe für Berlin her?? Leipzig hat auch erst kürzlich aus Szeged in Ungarn 2,0 Tiere erhalten, nachdem der Zoo einen Grevyzebrahengst (Karibo geb. 2006) und eine weibliche Tüpfelhyäne (Kianga geb. 2006) dorthin abegeben hat..... (12.05.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Beides ist möglich. Es gibt auch ein vereinfachtes, aber gedrucktes Schild. Nach Aussage eines Tierpflegers kommen die Wasserrehe in die derzeit leerstehende Anlage zwischen Sikas und Renen. Die Anlage zwischen Damwild und Renen wird gerade baulich zusammengefasst. Neu beobachtet habe ich zuletzt, dass die Pudus zwei nebeneinander liegende Anlagen nutzen. Ich habe aber nur max. 2 Tiere gesehen. Übrigens habe ich die Marabus in meiner Aufzählung vergessen. (12.05.2008)
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IP66: |
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Bedeuten die Moorschnucken eine Erweiterung des Kinderzoos oder nur eine Verlegenheitslösung? Stehen im Hirschrevier noch Gehege leer? (11.05.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Der Zoo hat keine Nimmersatt mehr. Im Stelzvogelbereich sind viele Anlagen nicht richtig besetzt. Neben ca. 8 Hellen Kronenkranichen gibt es nur einen Saruskranich. Neben Weiß-, Schwarz-, Abdim- gibt es nur noch Maguaristörche. Das ehemalige Kranichgehege am Nilpferdhaus ist neu mit Moorschnucken besetzt. (11.05.2008)
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Michael Mettler: |
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Vielleicht hat auch eine Rolle gespielt, dass Berlin (neben Frankfurt) bereits Erfahrung in der Haltung der Art vorweisen konnte - wenn auch aus Vorkriegszeiten. (08.05.2008)
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Sacha: |
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@MM: So wie viele Zoos Schwierigkeiten zeigen, kurzerhand eine bauliche Massnahme zu ergreifen, war es seiner Zeit ganz in Ordnung, dass Berlin die Warane bekam. Weder Hamburg, Köln, Wuppertal, München, Stuttgart, Hannover oder ein anderer Grosszoo hatte damals eine besser geeignete Anlage frei resp. hätte eine andere nicht ohne grössere Umbauarbeiten herrichten können. Auch teile ich mit IP66 die Argumente bez. der besonderen politischen Situation.
Allerdings hat man in Berlin versäumt, im Laufe der Jahre eine geeignete separate Anlage für die Komodos zu bauen - und zwar ausserhalb des Aquariums. Dass damalige Terrarium zu klein war, dürfte man auch in der Hauptstadt schnell gemerkt haben. Im eigentlichen Zoogelände hätte man (z.B. an Stelle der Katzenbäranlage) eine Anlage mit Innen- und Aussenbereich errichten können (wodurch sich auch die von Ralf Sommerlad bemängelte ungenügende UV-Strahlung erübrigt hätte). In Washington (schwülheisse Sommer, kalte Winter) hat man dies gemacht und das - die Nachzuchten beweisen es - mit Erfolg. (08.05.2008)
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Michael Mettler: |
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So, wie Berlin ein Stück Treppenhaus (also Besucherraum) kurzerhand zum Waranterrarium umgebaut hat, hätte es sicher auch in anderen Zoos Lösungen gegeben. Düsseldorf hat doch z.B. später auch eine Wasserschildkrötenanlage zur Otteranlage umgerüstet, und selbst Hagenbeck (wo man allerdings als Privatunternehmen wohl kaum für Staatsgeschenke in Betracht kam) hätte seine Krokodil-und Riesenschildkrötenanlage im alten Troparium zu einer Großwarananlage umbauen können... Nur stand die Vergabe nach Berlin wohl gar nicht erst zur Diskussion. Bei den Pandas hatte es damals immerhin noch "Bewerbungen" anderer Zoos um die Tiere gegeben - meines Wissens selbst aus Hannover. (08.05.2008)
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IP66: |
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Auf der anderen Seite gab es in der Bundesrepublik kein Terrarium, daß ähnlich schnell ein derartiges Behältnis hätte schaffen können. Herr Nogge und Herr Jes hätten sich sicher gesperrt, in Düsseldorf waren alle baulichen Bedingungen ausgereizt, und in Stuttgart wäre nur die Krokodilhalle in Frage gekommen. Ich denke, daß es Herrn Klös Improvisationsbereitschaft war, die ihn für Tiergeschenke prädestinierte, auch wenn die Kehrseite dann eine suboptimale Gehegeausstattung war. Abgesehen davon gab es bis 1989 ja durchaus ein politisches Interesse, Berlin als Bestandteil der Bundesrepublik zu behandeln und, noch viel wichtiger, die auch in touristisch wirksame Aktionen umzusetzen, was über den viel besuchten Zoo in der Tat breite Schichten erreichte. (08.05.2008)
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Ralf Sommerlad: |
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Na ja, ich glaub nicht mal, dass es die Grösse des Behälters war, die den Waranen im Aquarium so zu schaffen machte. Ich hab das als ziemlich düsteres Loch ohne Sonneneinstrahlung bzw, ausreichende UV-Beleuchtung in Erinnerung, mit einer Behälterinrichtung, die sicher pflegeleicht war, aber den Lebensäusserungen der grossen Warane nicht entsprach.
Ja, es gehörte einst zur political correctness, alles nach Berlin zuschaufeln, was an seltenen Staatsgeschenken überreicht wurde. Ob das immer sinnvoll war, sei dahin gestellt - aber Herrn Klös kamen auch sicherlich seine vielfältigen Kontakte zusätzlich zu Hilfe. (07.05.2008)
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WolfDrei: |
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Das im Zoo Berlin am 3. April geborene Spitzmaulnashorn (Mutter Ine) ist ein Bulle (Name: Kito). (07.05.2008)
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Klaus Schüling: |
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Die Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoo Berlin lädt ein:
Zoo Berlin
Führung: Von Anoa bis Gaur – große und kleine Rinder im Zoo
André Schüle (06.05.2008)
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IP66: |
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Demnach bestand wohl keine Verpflichtung, die Warane in ein EEP zu integrieren. Ich fand allerdings die Lösung denkbar unglücklich - das Terrarium zerstört die Wirkung des Treppenhauses und war trotzdem wohl nicht ausreichend groß. Allerdings galt ja lange das politische Programm, Staatsgeschenke wenn möglich nach Berlin zu geben, und ich weiß nicht, ob, wenn nicht die Wilhelma ihr größtes Krokodilgehege geräumt hätte, anderenorts mehr Platz gewesen wäre. Mittlerweile sind die Ressourcen für Reptilienhaltung in Berlin ja zusammengefaßt und um das Schildkrötenhaus vermehrt wurden, aber unter Klös stand dieser Tiergruppe ja kaum mehr Platz zur Verfügung als bei Errichtung des Aquariums. (04.05.2008)
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Ralf Sommerlad: |
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Ich stimme zu, was die Berichtspflicht gegenüber der Öffentlchkeit vor allem von Zoos in kommunalem Besitz angeht: Der Magistrat der Stadt Frankfurt verzichtet seit vielen Jahren auf die Veröffentlichung von Jahresberichten -ich hab das immer für ( gelinde gesagt ) unverantwortlich gehalten.
Die Komodowarane wurden, soweit ich weiss, dem Zoo -über die Bundesregierung - von der indonesischen Regierung geschenkt. (03.05.2008)
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IP66: |
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Herr Nogge hat über lange Jahre Jahreberichte publiziert, in denen Verluste nicht vorkamen und beispielsweise den Tod des letzten Weißnasensakis der Öffentlichkeit vollständig vorenthalten. Es mag sein, daß er dergleichen Veränderungen in irgendwelche, damals noch in den Kinderschuhen steckenden Datensystemen versteckt hat, doch ich finde, daß der Umgang mit Verlusten und Problemen in beiden berliner Zoos über lange Zeit sehr viel großzügiger gehandhabt wurde.
Es ist die Frage, als was man die EEP's und vor allem die EAZA versteht: ALs eine Art weisungsfähige Behörde oder als eine zwecks freiwilliger Zusammenarbeit eingerichtete Koordinationsinstanz. Wenn tatsächlich ein Behördenstatus gewollt wird, müßte man für Appellationsinstanzen und eine klare Unterscheidung zwischen normsetzenden Gremien und den eigentlichen Versammlungen sorgen. So lange das nicht der Fall ist, scheint mir für Beschlüsse jede Autorität zu fehlen.
Hinsichtlich der Komodowarane wäre interessant, wem sie eigentlich gehörten. Selbstverständlich ist der Zoo verpflichtet, einem Besitzer Bestandsveränderungen zu melden. So viel ich weiß, standen die Verluste allerdings im Jahresbericht, und vielleicht vertritt man in Berlin die Ansicht, daß die Rechenschaft über die Tierhaltung eben nicht in E-Mails an Koordinatoren, sondern in einem solchen publizierten Bericht an das Publikum besteht. Und man muß feststellen, daß diese Berichtspflicht der Öffentlichkeit gegenüber von manchem Zoo nicht erfüllt wird. (03.05.2008)
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Saya: |
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@ IPP: Und was sollen die EAZA/ die EEPs bitte machen, um die Regeln, die in den Komittes festgelegt wurden und denen ein Zoo beim Beitritt zu dem bestimmten EEP zugestimmt hat, durchzusetzen? Wenn gute Worte nichts helfen, soll man dann jahrelang tatenlos zugucken und sich der Lächerlichkeit preisgeben? Natürlich sollte die Lösiung von Konflikten durch Kommunikation immer im Vordergrund stehen - zu guter Zusammenarbeit kann man schließ´lich niemanden zwingen. Aber wennn das nichts hilft, muss es Konsequenzen geben, sonst könnte man sich das ganze von vornherein schenken und wir wären wieder da, wo man im 19. Jahrhundert schon mal war. (02.05.2008)
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Ralf Sommerlad: |
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@IP66: Nein, Berlin ist in der Vergangenheit diesen Verpflichtungen eben nicht nachgekommen, siehe Komodowarane. Aber das betraf auch m.W. nicht Herrn Blaskiewicz, sondern besonders seine beiden Vorgänger, die das schon haben schleifen lassen. Vielleicht macht Herr B. das ja in Zukunft auch mal besser... (02.05.2008)
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Christian Badneck: |
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In der Hinsicht das man sich ,finde ich, sehr für EEP, hochbedrohte Arten usw. einsetzt. (02.05.2008)
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Christian Badneck: |
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ip66: Darf man fragen welchen Verlust oder Verlusste Herr Nogge erst spät bekannt gab ? Interessiert mich sehr da ich Köln und Herrn Nogge in dieser
Hinsicht eigentlich sehr schätze. (02.05.2008)
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IP66: |
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Dem möchte ich zustimmen: Wer sich an dem EEP beteiligt, sollte für die entsprechende Art den Melde- und Haltungspflichten nachkommen, was, so weit ich weiß, in Berlin auch geschieht. Ich halte es allerdings für verfehlt, durch das Abziehen von EEP-Tieren auf die Haltung oder Meldung anderer Arten Einfluß nehmen zu wollen - damit würde genau jene EAZA-Diktatur entstehen, die zu Vermeidung ich für den Fortbestand der Institution für lebenswichtig halte. Auf der anderen Seite finde ich es wichtig, wenn Verluste einigermaßen zuverlässig der Öffentlichkeit gemeldet werden, ob das nun Herrn Nogge in Köln betraf oder Herrn Blaszkiewitz in Berlin betreffen wird. (02.05.2008)
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BjörnN: |
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Die Bonobos gehören in der Tat dem Zoo Antwerpen, ebenso wie die Okapis.
Ich muss Ihnen voll und ganz recht geben, Saya. Der Berliner Zoo gibt sich ausgesprochen arrogant und denkt, als "renomierte, erfolgreiche Institution" und hohe Eminenz sich über zahlreiche Regeln hinweg setzen zu können, das fängt mit der Lippenbärenzucht an und das schmeckt mir überhaupt nicht.....
Regeln sind dafür gemacht, für alle zu gelten, da macht Berlin keine Ausnahme.
(02.05.2008)
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Saya: |
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Der Berliner Zoo kann ja mal versuchen ohne die EAZA und EEP auszukommen. Dann müsste man aber auch zB die Hoffnung darauf, den offenbar unfruchtbaren Gorilla Ivo durch ein zeugungsfähiges Männchen zu ersetzen aufgeben und würde alle Bonobos verlieren (glaube nicht dass die Berlin gehören) - die Zeiten in denen man ohne internationale Zusammenarbeit auskam und solche Probleme durch Tierhandel allein lösen konnte sind Gott sei dank vorbei!!
Wer keine Lust hat sich auf EEP- und EAZA-Regeln einzulassen braucht ja nicht mitspielen, dann aber bitte mit allen Konsequenzen. Vielleicht kommt dann doch recht schnell die Erkenntnis, dass ohne ernsthafte Anstrengungen zum Selbstversorger-Prinzip hin ein Großzoo mit den gewünschten attraktiven Arten dauerhaft nicht zu halten ist, da permanente Importe wegen Artenschutz, Seuchenschutz und Quarantäne, aufwendigem Papierkrieg sowie letztlich auch aus Kostengründen nicht durchführbar sind. Das sollte inzwischen auch der letzte begriffen haben. Von Ethik ect. mal gar nicht zu reden. (02.05.2008)
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Ralf Sommerlad: |
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@IP66: Wer sich an EEPs beteiligt, die Tiere aus EEP´s haben will und mit der Teilnahme an EEP´s wirbt,der sollte sich auch an die Regularien halten,meine ich. (02.05.2008)
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Steffen Kohler: |
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Das Weibchen der Schwarzen oder besser Rotgesichts- Klammeraffen starb an Komplikationen während einer Geburt. Der Zoo wollte weiterhin Klammeraffen halten, die Braunkopf- Klammeraffen werden wohl am besten verfügbar gewesen sein.
Neu im Aquarium ist ein Palmendieb, in der Fasanerie mindestens ein Pirol. (02.05.2008)
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IP66: |
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Ich fürchte, daß die EAZA ihren Sinn verliert, wenn sie Mitglieder auf irgendwelche Standards verpflichtet - insbesondere, wenn es sich um so renommierte und erfolgreiche Institutionen handelt wie die berliner Zoos. Ich halte es sogar für sinnvoll, daß sich die Zuchtprogramme selbst beweisen müssen, was heißt, daß sich ein solcher Nutzen für die teilnehmenden Institute ergibt, daß sie sich der Mitarbeit schon deshalb nicht verschließen. Eine andere Frage wäre die, ob nach Art von Aktienunternehmen Tierhalter, die gegen Geld ausstellen, ihre Bestände und Bestandsveränderungen regelmäßig publizieren müssen. Das müßte dann aber gesetzlich geregelt werden und nicht über eine Vereinigung, die eininstanzlich als Iudikative, Exekutive wie als Legislative fungiert und auch noch die Sanktionen selbst durchführt. Abgesehen davon, daß keine Institution solchen Ansprüchen gerecht werden kann, würde man sich bei einem solchen Vorgehen auch so weit von rechtsstaatlichen Grundsätzen entfernen, daß die Konstitution von Konkurrenzunternehmen nur eine Frage der Zeit wäre. (02.05.2008)
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Ralf Sommerlad: |
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@IP66: Stimmt alles, aber wenn die aktive Teilnahme an EEP Teil der EAZA - Standards und Politik ist, müsste die EAZA das auch sanktionieren können und müssen.Ich will ja garnicht irgendwelcher fundamentalistischer Ideologie das Wort reden, aber - ich finde nicht in Ordnung, wie der Berliner Zoo das Thema behandelt. (30.04.2008)
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IP66: |
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Die erfolgreichste Zuchtgruppe der Art, die ich kenne, lebt in Landau, und ich könnte mir gut vorstellen, daß die neuen berliner Tiere von dort geliefert wurden. (30.04.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Neu im Zoo sind drei Braunkopf-Klammeraffen, bei denen aber der Kopf überhaupt nicht braun ist. Also vielleicht aus Wuppertal? Die beiden Schwarzen-Klammeraffen waren noch vor einigen Wochen ´zu sehen. Weiß jemand mehr? Außerdem konnte man via Bildschirm zwei Persische Leoparden-Babies sehen. (30.04.2008)
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IP66: |
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Ich würde noch zwei andere Gründe anführen:
Zum einen wurde die Zuchtprogramm-Bewegung in enger Verbindung mit der Forderung entwickelt, die Zoos müßten sich dauerhaft selbst mit Tieren versorgen, weshalb Importe grundsätzlich unterbunden werden sollten. Zooleitungen, die sich dieser Ideologie nicht anschließen wollten, dürften Bedenken hegen, die Programme durch Preisgabe von Daten zu unterstützen.
Der zweite Grund betrifft den Verwaltungsaufwand, der durch den Eintrag von Tierbestandslisten entsteht. Kleinere Institute vermögen das nicht zu leisten, und auch in größeren Einrichtungen entsteht ein erhebliche Mehraufwand an Schreibtischarbeit, der durch die Nichtmeldung vermieden werden soll.
In manchem Gespräch wurde mir zudem bedeutet, daß man die Haltungsvorschriften nicht nachvollziehen kann, vor allem aber die Arbeitsgeschwindigkeit manches Koordinatoren für unzureichend erachtet. Dies betrifft sicherlich Einzelfälle, zeigt aber, daß das System nicht vollständig funktioniert, zumal manchenorts publizierte Forderungen nach Bestandsgrößen, insbesondere bei Primaten, auch mir einen surrealen Charakter zu entwickeln scheinen. (29.04.2008)
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Michael Mettler: |
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Eine mögliche Lösung für die Zurückhaltung, die zumindest in manchen Fällen zutreffen dürfte: Mancher Zoo kann vermutlich keine zuchtbuchrelevanten Daten (mehr) liefern, weil die eigene Karteiführung diesen Namen eigentlich nicht verdient...
Dabei muss man sich natürlich vor Augen halten, dass es bis spätestens zur Gründung der Einrichtung EEP nur wenige Tierarten mit Zuchtbüchern gab und der Aufwand einer detaillierten Tierkartei nicht von jedem Zoo bzw. für jede Tierart betrieben wurde - schließlich war das nicht vorgeschrieben. Mancherorts ist das vielleicht erst in Gang gekommen, als in der zweiten Hälfte der 80er Jahre besonders geschützte Tierarten meldepflichtig wurden und selbst über hundertjährige Zoos plötzlich eine Genehmigung zur Haltung und Ausstellung solcher Tiere beantragen mussten. (29.04.2008)
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Ralf Sommerlad: |
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Gute Frage: siehe ISIS, auch hier beteiligen sich offenbar viele deutsche Zoos nur ungern. (26.04.2008)
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IP66: |
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Weshalb entsteht denn in manchen Zoos - es handelt sich ja nicht nur um Berlin - eine derartige Lässigkeit im Umgang mit Zuchtprogrammen? Ist der Aufwand an Schriftverkehr und Lektüre zu groß? Oder hält man die ganzen Strukturen für nicht praktikabel? (25.04.2008)
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Ralf Sommerlad: |
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Die Berliner haben sich niemals um EEP-Meldungen, ESB-Komplettierungen etc. grösser gekümmert. Ich erinnere mich gut an die EAZA Konferenz in Kolmarden, wo kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen wurde, dass Berlin das Ableben der Komodowarane auch nach Jahr und Tag nicht gemeldet hatte...Arroganz würde ich das nennen! Ich habe mich in meiner Eigenschaft als IUCN/CSG Regional Vice Chair auch oftmals vergeblich um eine engere Zusammenarbeit bemüht - heute ignoriere ich den Berliner Zoo schlichtweg, ich konzentriere mich lieber auf Zoos, die sich ernsthaft um eine vernetzte Kooperation bemühen. (25.04.2008)
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Klaus Schüling: |
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Korrektur:
Die verfügbaren International Studbooks No. 10 sind Stand 1.1.2005; No. 9 sind Stand 1.1.2001.
Die jüngste vorliegende Ausgabe für die Panzernashörner hat Stand Dezember 2006. (24.04.2008)
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Niedersachse: |
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Breitmaul liegt jetzt in Beeksen Bergen, ist richtig! (24.04.2008)
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Michael Mettler: |
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Ja, von vergeblichen Anfragen an den Berliner Zoo kann auch ich ein Liedchen singen... Zu meinen Flusspferd-Recherchen vor zwei Jahren bekam ich wenigstens noch eine freundliche Antwort im Sinne von "wir kümmern uns und bitten um etwas Geduld", aber das war's dann auch. Interessanterweise weist auch das offizielle Hippo-ESB zumindest in seiner ersten Version Lücken in punkto Berlin auf, die "Profis" kommen da anscheinend teilweise auch nicht weiter als wir :-) (24.04.2008)
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Sacha: |
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Das kann ich (leider) auch bestätigen. Der Einzige, der sich (nach meiner Erfahrung) noch etwas um Kundenbetreuung bemüht ist/war Klös jun.
Aber eigentlich ist es schändlich, dass im Direktvergleich der durch die ja nicht eben kundenorientierte Planwirtschaft geprägte Tierpark Berlin punkto Kundenbetreuung mehr tut als der marktwirtschaftlich erfahrenere Zoo Berlin. (24.04.2008)
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Klaus Schüling: |
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Eigentlich haben wir ja das aktuell verfügbare Programm aus Berlin im Programm - auch an Zuchtbüchern.
Vorrätig sind die Spitzmaulzuchtbücher Nr. 10 von 2001 (und die Ausgaben Nr. 9 von 1996). Neuauflagen seien zur Zeit nicht in Sicht. Aber ist denn Berlin überhaupt noch der richtige Ansprechpartner, wenn die Zuchtbücher doch z.T. seit einiger Zeit in Chester (C. bicornis) und Dvur Kralove (C. simum;ich hab´auch vor Kurzem etwas von Beekse Bergen gehört - hat es da möglicherweise einen Wechsel gegeben?) geführt.
(In Sachen Gaur erwarte ich Anfang der Woche eine Information.) (24.04.2008)
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Ralf Sommerlad: |
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So kenn ich die freundlichen Berliner auch... (24.04.2008)
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BjörnN: |
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Auf eine Anwort vom Zoo Berlin können Sie lange warten, die schreiben äußerst selten zurück, zumindest mir..... (24.04.2008)
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Christian Badneck: |
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Hallo,
bin wieder zurück aus Berlin. Leider ohne Zuchtbücher. Habe zwar an der Kasse als auch in der Hauptverwaltung gefragt aber die guckten einen an
als ob man chinesisch spricht.
Hatten nicht wirklich die grosse Ahnung.
Sorry, das ich keine besseren Info´s
liefern kann. Habe auf anraten der
Hauptverwaltungsangestellten mal eine
E-Mail an den Zoo geschickt. Vielleich kommt da ja mehr raus.
(24.04.2008)
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Rüdiger: |
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Hallo Christian,
es gab einen Wechsel bei der Zuchtbuchführung in Berlin . Frau Mercado hat ihre langjährige Mitarbeit aufgehört. Ihr altes PC Systhem wird neu bearbeitet und das brauchte viel Zeit. Frage trotzdem im Zoo nach und lasse mich wissen, wann wir mit der Ausgabe Nummer 11 des neuen Studbook for african rhinos rechnen können.
Viel Spass im Zoo und gute tierische Erlebnisse ! (22.04.2008)
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WolfDrei: |
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@C B: Wenn es dies den zu kaufen geben würde, dann wohl nur in der Verwaltung: Am Hardenbergplatz befindet die sich ca 1oo m vor dem Eingang "Löwentor", vom Bahnhof Zoologischer Garten kommend. (22.04.2008)
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Christian Badneck: |
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Hallo,
fahre Morgen in den Zoo Berlin und habe daher eine Frage: Weiss jemand von Ihnen/euch ob man im Zoo Berlin
vielleicht Ausgaben von Zuchtbüchern kaufen kann ? (z.B. Spitzmaulnashorn/Gaur usw.)
Mir schwebt irgendwie vor im Forum mal gelesen zu haben das manche Zoos, wenn man anfragt, diese postalisch verschicken.
Desweiteren würde ich gerne wissen wie diese preislich liegen würden wenn man
sie vor Ort kaufen kann.
Vielen Dank im voraus !!! :-) (22.04.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Die Tropenhalle des Brehmhauses wird dieses Jahr renoviert und wird eine Aussichtsplattform erhalten. Die Raubtiere sollen wohl nur neue Außenanlagen erhalten. Es wurde allerdings gesagt, dass die Denkmalschutzbehörden noch überzeugt werden müssen. Blaszkiewitz nennt als Vorbilder, die ihn begeistern, neue Leopardenkäfige in Halle. (10.04.2008)
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IP66: |
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Das paßt aber nur bedingt zu der bislang verkündeten Position, daß das Brehm-Haus renoviert werden soll - was will man mit dem Gebäude denn anfangen, wenn dort Vögel wie Raubtiere ausziehen. Wenn es um die Präsentation von Huftieren geht, will sich mir nicht recht erschließen, daß sich das Kamelhaus im Zoo so aufnehmend stark von den in der Amtszeit des jetzigen Direktors entstandenen Antilopenanlagen in Friedrichsfelde unterscheidet. (10.04.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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In einen Tagesspiegel-Interview spricht, der Berliner Zoodirektor davon, dass es ein neues Vogelhaus geben müsse. Es bleibt jedoch unklar, ob im Zoo oder Tierpark. Weiß jemand mehr? Außerdem spricht er von neuen Anlagen für Raubtierhäuser. Von einem Urwaldhaus ist nicht die Sprache. Nur davon, dass das Kamelhaus von der Präsentation her nicht mehr ausreichend ist. (08.04.2008)
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IP66: |
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In beiden Fällen liegt einer der Vorteile auch darin, daß man die Tiere recht gut vergleichen kann, ohne daß gleich ein Zwang zur systematischen Reihe entsteht: Im Zoo grenzen die Anlagen an jene populärer Schautiere, im Tierpark füllen die Gehege den Bereich zwischen Giraffenhaus und Affenunterkunft. (01.04.2008)
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Michael Mettler: |
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Im Prinzip ein nettes Gegenstück zum Wüstenantilopen-Gehegekomplex im Tierpark. (01.04.2008)
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IP66: |
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So schlecht finde ich die Idee, eng verwandte Arten nebeneinander zu zeigen, in diesem Fall aber nicht - auch wenn mir die neue Gestaltung des Innenraumes wenig zusagt und ich finde, daß es nicht verkehrt wäre, irgend eine Vogel- oder Duckerart bei den Antilopen herumlaufen zu lassen. (01.04.2008)
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Mel: |
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Wenn wir die giraffen mal aussen vor lassen muß ich Dir da Recht geben. (31.03.2008)
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Michael Mettler: |
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Nach dem Auszug der Damagazellen ist das Antilopenhaus inzwischen eigentlich ein "Haus für Wasserantilopen" (nur noch Wasserböcke und Sitatungas)... (31.03.2008)
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Mel: |
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Ich kann bestätigen, das die ehemalige Weißnackenmoorantilopenanlage (schönes kurzes Wort) der Litschianlage zugeteilt wurde. und ja der Bock steht noch im Zebra-Haus. Auch die Aussage das die WNM-Antilopen auf die ehemalige dama-Anlage kommen ist mir nicht unbekannt. Jedoch habe ich dafür keine offizielle Bestätigung.
Gruß Mel (31.03.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Weitere Infos: die bisherige Anlage der Schwarznacken-Moorantilopen wurde den Litschis zugeschlagen; deren Bock steht noch am Zebrahaus, so dass diese wohl in die Anlage der Damagazellen kommen werden. Kann dies jemand bestätigen? Laut einem Tierpfleger wird es keine Vergesellschaftung auf der noch in diesen Jahr beginnenden Neubau der Gorillaaußenanlage. (31.03.2008)
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Mirko Schmidkunz: |
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Rostkatzen sind in der ehemaligen Sandkatzenanlage. (30.03.2008)
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Wenn die Dame dem Prinzip "Wenn Du keine Ahnung von einem Thema hast, rede darüber" folgt, sollte man sie vielleicht lassen - zumal die Ökosozialisten im Osten doch eine Art Splitterpartei vorstellen ... (26.03.2008)
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Sacha: |
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Achtung, im Tierpark Berlin gibt es offenbar eine bislang unentdeckte Tierart: Den HINTERINDISCHEN Löwen!!! Das jedenfalls behauptet die selbsternannte Zooexpertin der Grünen, Claudia Hämmerling in Zusammenhang mit Vorwürfen über (angeblich) geschlachtete Tiere aus Zoo und Tierpark Berlin. Und auch in Sachen Eisbären resp. Knut ist die Grünen-Politikerin eine Fachfrau: Es sei "ein schwerer Fehler des Zoos, keine Vorsorge für seinen (Knuts) Verbleib in Berlin und die Zusammenführung mit einer Eisbärin getroffen zu haben." Nachzulesen in der Presseschau auf www.zoo-ag.de
Wenn man alles liest, weiss man echt nicht, ob man sich über Hämmerlings Aussagen aergern oder darüber lachen soll. Typischer Fall von Politiker-Profilierungssucht. (25.03.2008)
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Michael Mettler: |
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@IP66: Wir entfernen uns zwar allmählich vom Thema Berlin, aber zu modernen vergitterten Raubtieranlagen fällt mir spontan die Jaguaranlage in Wien ein, die einem ähnlichen Prinzip folgt wie die Kölner Menschenaffenanlagen. Allerdings war das vorher keine oben offene Freianlage. (19.03.2008)
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IP66: |
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Ich finde Ihren Verweis auf die beiden westfälischen Orang-Anlagen sehr treffend, auch wenn im dortmunder Haus die Gitter technische Probleme bereiten, deren Lösung sich erst jetzt abzeichnet. Die Orang-Utan-Haltung mag hier generell eine Vorreiterrolle spielen, immerhin gab es in Münster vor der Errichtung der heutigen Halle am Menschenaffenhaus zwei Käfige, die nach Art der baumförmigen Satellitenanlagen in Köln gestaltet waren, eine der ambitioniertesten frühen Baumaßnahmen im Allwetterzoo. Anzufügen wäre vielleicht auch noch der Umbau der Orang-Außenanlage in Köln, der mit Ausnahme der Einblickshütten auf imitatorische Elemente verzichtet und das Gitterdach recht auffällig inszeniert. Eine vergleichbare Entwicklung bei der Raubtierhaltung ist mir allerdings nicht bekannt. (19.03.2008)
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Hannes Lüke: |
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Ich kenne die neue Seehundanlage in Bochum leider nicht und kann daher nicht sagen ob ich das Beispiel für richtig halte aber ich sehe es auch so, dass Zoos welche es sich einfach nicht erlauben können, sei es Platz oder Geld, Wassergräben zu bauen werden bei Gittern bleiben. Man ziehe nur einmal den Vergleich Orangs in Münster und Dortmund. So schön das oranghaus in Münster auch ist desto praktischer und cleverer sowie aufs Tier ausgerichteter ist das dortmunder Gebäude mit seinen relativ kleinem Besucherraum und der perfekten restlichen raumausnutzung. Gitter sei dank... (18.03.2008)
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IP66: |
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Ich glaube, daß man die beiden diskutierten Entwicklungen trennen muß, womit ich einmal die Entstehung von Freisichtanlagen, zum zweiten aber ein nicht naturalistisch ausgestaltetes Gehege meine. Gerade der hannoveraner Dittrich- oder auch Oesterlen-Zoo verfolgte zum einen die Idee, Freisichtanlagen zu schaffen, man war dort aber kaum bestrebt, natürliche Lebensräume zu imitieren, sondern hat diese durch gewisse Einrichtungsgegenstände substituiert. Ich denke, daß es vor allem die Zookritik der späten 70er und frühen 80er Jahre war, die den Gedanken aufkommen ließ, diese Substitution durch etwas zu ersetzen, was weniger die Nachahmung eines Tierlebensraumes sondern vielmehr die Realisierung der Vorstellungen des Publikums von einem solchen bedeutete. Sprich: Mit viel Kunstfels wurde um das Tier eine Atmosphäre konstruiert, von der man vermutete, daß der Durchschnittsbesucher sie erwartet, auch wenn dabei schon einmal eine Wüstenantilope auf einem englischen Rasen oder ein Elch in eine Hügellandschaft geriet. Bei dieser Entwicklungs versuchte man aber, die Freisichtelemente beizubehalten und möglichst ohne Gitter auszukommen, weil die von der Zookritik nicht erfaßt wurden. In den Kunstmuseen kann man eine ganz ähnliche Entwicklung verfolgen: Die vor allem in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts beliebten Stilräume, in denen man Gegenstände einer Epoche im Sinne eines Interieurs zusammenfügte und hier und da auch durch Kopien vervollständigte, wurden aufgelöst und die Exponate nach Gattungen und Stilentwicklungen in den berühmten White Cubes sorgsam und atmosphärefrei nebeneinandergestellt. Auch hier ist seit etwa zwei Jahrzehnten eine gegenläufige Tendenz zu beanstanden, die vom Farbanstrich in den weißen Kuben bis hin zur Neukonstruktion von Stilräumen reicht. Ich erwarte daher eine Rückkehr der Gitter eigentlich nicht vom Erlebniszoo des gelsenkirchner Modells, sondern eher von Bauten der zweiten Moderne, wie sie sich in der neuen Seehundanlage in Bochum manifestiert. (18.03.2008)
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Michael Mettler: |
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Ohne Zweifel, die Frei(sicht)anlage wurde gern als unbedingter Fortschritt dargestellt (und wird es noch heute). Aber es waren ja auch Zoo-Verantwortliche, die in den 50er und 60er Jahren die "Badezimmerarchitektur" als Fortschritt priesen, und auch da erzählt die Branche heute eher das Gegenteil :-) (18.03.2008)
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Walter Koch: |
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Zoo-Verantwortliche haben doch erheblich
selbst die Gitter- und "Bären"Gruben-
Phobie geschürt. Stichwort: Gitterlose
Freilagen.
(18.03.2008)
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Michael Mettler: |
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Merkwürdigerweise scheint der für Erlebnis-Elemente begeisterungsfähige Normalbesucher mit Gitterfronten gar nicht so viele Probleme zu haben, solange sich dahinter ein Gehege befindet, das er für tiergerecht hält und sich irgendwo ein barrierefreier Einblick (ob über Graben oder durch Glas) bietet. Darüber hatte ich ja schon mal im Thread "Die Rückkehr der Eisengitter" meine Verwunderung geäußert und habe immer noch Beispiele wie die nachträglich errichtete zweite Leopardenanlage, die Walsroder UHU-Burg oder die Aussichtshöhle der Leipziger Lippenbärenanlage im Hinterkopf. Die Assoziation "Gitter=Gefängnis" scheint wohl eher bei der Präsentation nackter, in der Regel kubischer, gekachelter oder von glatten Betonflächen umgebener Räume hinter Gitter zu greifen.
Vielleicht wäre es mal einen Versuch wert, mittels einer Schautafel oder sogar eines 3D-Modelles den tiergärtnerischen Vorteil einer Gitterabgrenzung für manche Tierarten (gilt ja nicht für alle) sowie den Vorteil des Besuchers (Tiere auch akustisch und geruchlich besser wahrnehmbar, geringere Distanz, mehr "Action" durch mehr Klettermöglichkeiten bei z.B. Primaten und Kleinraubtieren usw.) didaktisch zu vermitteln. Schließlich haben sich Zoos noch vor gar nicht langer Zeit vergleichbar darum bemüht (oder bemühen sich noch), die Anketthaltung von Elefanten auf Schildern und in Zooführern zu erläutern und somit zu "verkaufen". Und die schränkt ja das Leben des Tieres noch weitaus mehr ein als die Frage "Gitter oder Graben/Glasscheibe".
Ich wage zu behaupten, dass man dem Publikum heute in einem Erlebniskonzept sogar wieder eine Bärenburg (im Sinne von Zwinger) präsentieren dürfte. Nur dürften sich darin keine großen Arten mehr befinden (siehe Mels Idee mit den Kleinbären für die Leipziger Bärenburg), und die Inneneinrichtung müsste "natürlich" wirken statt verliesartig wie in den historischen Vorbildern bzw. es müsste zusätzlich eine naturnah gestaltete Freianlage angrenzen. (18.03.2008)
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IP66: |
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Die Löwenanlagen in beiden berliner Zoos sind ja mittlerweile historisch, und man kann sich schon fragen, ob es, vor allem in Innenräumen, sinnvoll ist, so viel Raum auf Absperranlagen zu verwenden. Bei der Beantwortung dieser Frage landet man allerdings recht bald bei der Antwort "Gitter". Gerade bei der Raubtierhaltung erweisen sich die Gitter ersetzenden Absperrmaßnahmen als sehr raumgreifend, und Glasscheiben können diese nicht umfassend ersetzen, weil man die Tiere so sehr stark von ihrer Umwelt isoliert. Man kann sich natürlich, wie in Gelsenkirchen, auf wenige Arten in gitterlosen Freianlagen beschränken - wobei man die Absperrkäfige dort durchaus klein und konventionell gestaltet. Ich würde mir wünschen, daß man das Publikum dahin brächte, Gitterabsperrungen ebenso zu akzeptieren wie solche durch Gräben oder durch Glas. Sicherlich verlangt man da dem Besucher ab, die Tatsache, daß die Tiere in einem Zoo sich nicht in ihrem natürlichen Lebensraum gleichsam freiwillig aufhalten, sondern daß man sie in möglichst geeignet gestalteten Ersatzlebensrümen hält, damit besagter Besucher sie ohne großen Aufwand und noch größeres Risiko erleben kann. Doch den Ansprüchen der jeweiligen Tiere könnte man damit mehr entgegen kommen als durch das Ausheben riesiger Wassergräben oder das Auftürmen von Kunstfelsgebirgen. (18.03.2008)
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Hannes Lüke: |
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Also das die Tiere die wassergräben genießen steht für mich außer Frage, jedoch muss ich sagen ist ein Wassergraben z.B. bei den Löwen nötig welcher die halbe Anlage einnimmt? (17.03.2008)
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Wolfgang Eggerking: |
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Kennt jemand genauere Pläne zum Umbau des Raubtierhauses im Zoo? (17.03.2008)
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Ronny: |
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Im ehemaligen Sumpfmagustengehege lebt das Pärchen Tayra. (17.03.2008)
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Ronny: |
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Die Sumpfmanguste lebt zur Zeit hinter den Kulissen, wegen Umbauarbeiten im Raubtierhaus. Scheinbar erhält die Sumpfmanguste ihr neues Domizil wo vorher der Korsak gelebt hat (neben Löwenfreianlage dererste Käfig). Der Korsak ist nun aim anderen Flügel, wo genau habe ich vergessen. (17.03.2008)
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Karsten Vick: |
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Der Käfig der Feuerwiesel ist weg und ich denke, auch die Wiesel selbst gibt es nicht mehr im Bestand.
@Hannes: Der Zaun bei den Wölfen steht nur im Winter, damit die Wölfe nicht übers Eis abhauen und dann wieder inhaftiert werden müssen. Wegen Eis werden natürlich auch die anderen Absperrgräben im Winter abgelassen. Im Sommer haben die aber schon ihre Berechtigung und erfreuen sich bei allen Tieren großer Beliebtheit (inkl. tauchender Tüpfelhyänen). (17.03.2008)
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Wolfgang Eggerking: |
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@Hannes Lüke: Danke für die Auskunft, ich befürchte sowohl Feuerwiesel als auch Sumpfmangusten sind "Karteileichen" in der Zootierliste (17.03.2008)
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Hannes Lüke: |
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Ich habe das Gehege der Feuerwiesel garnicht gefunden da wir das erst zum Schluss im Führer endeckt haben und nicht mehr wirklich suchen wollten.
Sumpfmangusten im Zoo haben wir keine gesehen....
Eine Frage, soll im Wolfsgehege immer der im Bild zu sehende Zaun bleiben oder war das nur wegen des leeren Grabens?
Mir ist generell aufgefallen das bei den meisten Gehegen in denen die gräben leer waren (Raubkatzen, Hyänen) die Tiere trotzdem draußen waren, was für mich die unsinnigkeit dieser Gräben verdeutlicht. Reine Platzverschwendung (17.03.2008)
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Wolfgang Eggerking: |
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@Hannes Lüke: Gibt es in Friedrichsfelde noch die Feuerwiesel und im Zoo (wieder) Sumpfmangusten? (17.03.2008)
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Shensi-Takin: |
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@Hannes Lüke: Stimmt, das hatte ich in meiner Aufzählung vergessen-da idT nicht besonders bemerkenswert. Danke trotzdem fürs "Kiebitzen".;) (16.03.2008)
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Hannes Lüke: |
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Also bin zurück und ich persönlich liebe diesen Park auch mit den eigentlich tolen Außenanlagen für die Affen (die Innenanlagen wirken doch schon wie ein Krankenhaus aber sind sicherlich zwegmäßig und mehr auch nicht.
Wenn man jedoch schon überdachte Außenanlagen baut, warum werden die dann nicht so eingerichtet das die Tiere diese zu 100% nutzen können.
Was die Poster angeht es gab ein für mich neues mit div. Haustieren drauf welches mich jedoch nicht sonderlich vom Hocker gehauen hat
Falls noch fragen bestehen raus damit (16.03.2008)
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IP66: |
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Wie hat denn der so viel gescholtene Tierpark gefallen? Insbesondere das einen ganz besonderen Ruf genießende Affenhaus? (14.03.2008)
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Shensi-Takin: |
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@Hannes Lüke: Danke ;) (13.03.2008)
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Hannes Lüke: |
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Oh ja die kenn ich schon ganz gut...
da ich selbst nach Postern schauen werde kann ich auch nach nem 2. sehn (13.03.2008)
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Shensi-Takin: |
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@Hannes Lüke: Könnten Sie vielleicht für mich kiebitzen, ob im Zoo-Shop irgendein neues Postermotiv außer Panzernashorn, Elefanten, Kleiner Panda, Elch, Ara und Koala aktuell zu erwerben ist? Danke & viel Vergnügen! Und grüssen Sie die Varis schön von mir;). (12.03.2008)
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Hannes Lüke: |
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Ich besuche an diesem Wochenende (soweit es das Wetter zu lässt) den Zoo und den Tierpark Berlin (hab extra ein Hotel gegenüber des TP gebucht).
Bei fragen oder sonstigen Anregungen sowie bitten, einfach raus damit...
(12.03.2008)
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Rüdiger: |
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Zoo Soap von gestern,
habe leider ncit mehr mitverfolgen können , ob die Panzernashörner schon eifrig am neuen Nashörnchen gearbeitet haben. Pfleger haben ihnen noch Aepfel als Stimulus gegeben.
Hat das geholfen ? Die Tragezeit für Rhinos ist eh so lange .
Weiss jemand etwas Genaues im Forum? (01.03.2008)
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IP66: |
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Im Zoofreunde-Board gibt es im Berlin-Thread auch Bilder von den Tieren. In der Tat ist es bedauerlich, wenn dergleichen Rarissima nicht ausgeschildert werden, wobei ich den Eindruck habe, daß der Trend zu immer aufwendigeren Gehegeschildern dergleichen befördert. In Köln etwa sind nur etwa die Hälfte der Vogelarten über Gehegeschilder zu identifizieren - Berlin schien mir da lange Zeit weitaus besser gerüstet und Friedrichsfelde geradezu als Paradies, doch der Paka-Fall zeigt, daß auch hier manche Arten im Verborgenen leben. (27.02.2008)
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WolfDrei: |
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Die Pakas im Zoo "übewintern" gegenwärtig auf dem Wirtschaftshof. (27.02.2008)
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Oliver Jahn: |
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Das gibts ja nicht, da war ich etliche male im Zoo und habe nicht mal nach denen geschaut! Aber wie auch, wenn man nirgendwo erfährt, dass es sie gibt! Da werde ich mal beim nächsten Besuch die Augen aufhalten. Im Zooführer findet man sie ebenso wenig, wie auf der Homepage. Sind es die einzigen in Deutschland? (23.02.2008)
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WolfDrei: |
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Im Jahr vor der Nachtabteilungsrenovierung waren die Flachlandpakas im Winter (wohl 2006)dort überwintert worden (heute ist in diesem "Abteil" das Fingertier) (23.02.2008)
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Michael Mettler: |
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Ich habe in einer der Soap-Folgen vor längerer Zeit gesehen, wie die Pakas für den Sommer auf die Siamang-Anlage gebracht wurden. Dem Aussehen nach sind es Flachlandpakas. Kann mich aber nicht mehr erinnern, was damals über ihren Winteraufenthaltsort gezeigt oder erzählt wurde. (23.02.2008)
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Karsten Vick: |
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Ja die Pakas gibts wirklich. Erst waren sie auf der Südamerikaanlage im Erweiterungsgelände, da auch schon mal ausgerissen. Inzwischen haben sie ihr Sommerquartier bei den Siamangs. Ich hab sie allerdings auch noch nicht gesehen. (22.02.2008)
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Oliver Jahn: |
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Ich hatte gleich mal unter
http://87012.homepagemodules.de nachgesehen, aber da sind keine deutschen Halter für Pakas aufgefürt und unter den ehemaligen Haltern stand der Zoo Berlin nur bis 1998. Und so alt war die Folge gestern nun doch nicht. (22.02.2008)
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Hannes Lüke: |
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Und die Anlage ist doch am Affenhaus oder? Es gab doch mal Pakas auf einer Affeninsel oder?
Und was hat der Orangmann an den Beinen? (22.02.2008)
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Oliver Jahn: |
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Ich habe gestern so nebenbei eine Folge von Panda, Gorilla und Co gesehen. Die Folge ist schon etwas älter gewesen, Knut wog so ca. 50 bis 60 Kilo. Und da wurde eine begrünte Außenanlage mit Siamangs? oder Gibbons gezeigt und als Unterbesatz liefen da Pakas rum. Kann das sein? Und sind das dann die einzigen Pakas in Deutschland? (22.02.2008)
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Michael Mettler: |
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OK, die beiden mir vorliegenden Paradiesvogelschilder gehören zu zwei anderen Arten (Paradiesvogel, Cicinnurus wilsoni, und Strahlen-Paradiesvogel, Parotia sefilata). Allerdings kenne ich natürlich nicht alle jemals über Ruhe gelaufenen Arten bzw. deren Beschilderung.
(19.01.2008)
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WolfDrei: |
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gleich zur Präzisierung: Hunstein-PV: Paradisea raggiana (19.01.2008)
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WolfDrei: |
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@MM: Bezüglich des jungen erworbenen Flußpferdbullens leider keine weitere Mitteilung. Der Paradiesvogel war ein Hunstein-PV. (19.01.2008)
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Michael Mettler: |
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@WolfDrei: Gibt es über den erworbenen Flusspferdbullen genauere Angaben? Knautschke kann es nämlich nicht gewesen sein, der wurde 1943 im Berliner Zoo geboren. Oder etwa doch nicht? :-)
Die Rheinardtfasane, Leierhirsche und der Paradiesvogel könnten von Ruhe gekommen sein, es gibt historische Gehegeschilder dieser Tierarten (im Falle des Paradiesvogels von 2 Arten) aus Hannover. (19.01.2008)
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WolfDrei: |
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Vor längerer Zeit erwähnte ich die Existenz eines "Kriegsberichtes" des alten Berliner Zoos-selbiger ist nun gefunden. Es handelt sich um den Gecshäftsbericht für das Jahr 1942, gehalten am 7.5.43, darunter auch einige Zahlen zum Tierbestand, u.a. :
341 Arten Säugetiere in 1035 Exemplaren (darunter 50 Arten Affen/Halbaffen; 110 Arten Paarhufer; 17 Unpaarhufer und 79 Arten Robben und Raubtiere, bei den Vögeln 2732 Ex bei 1047 Arten. Im Aquarium 630 Arten in etwa 6600 Ex.. Erwähnt wird der Erwerb von Leierhirschen, Fuchkusu, einem jungen Flußpferdbullen (wohl Knautschke) sowie von einem Paradiesvogel, 1,1 Reinhardtfasan! und 2 Lear-Aras. An Menschenaffen gab es 1 Gorilla, 5 Schimpansen, 3 Orangs und 2 Gibbons. Geboren wurden u.a. 1 Caama, 1 Zwergflußpferd, "mehrere" Somaliwildesel, be den Vögeln Aufzuchten von Radjahgänsen, Argusfasanen. Es starb ein Schnabeligel nach fast 30 Jahren Haltung. (19.01.2008)
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Stefan Schubert: |
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Im "Kingdom of Jaguar" im Chester Zoo Leben die Tiere ebenfalls in einer oben offenen Freianlage, getrennt vom Besucher durch einen hohen Zaun, ähnlich der Anlage(n) in Salzburg. Jene in Edinburgh war auch oben offen, bin mir aber nicht da so sicher! (23.03.2006)
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Matthias Papies: |
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Freianlage im zweiten Bild des "Jaguar Jungle" im Audubon Zoo New Orleans mit Jaguaren besetzt ist. Die Absperrungen sind viel zu niedrig und die Seile deuten auch darauf hin, dass in dieser Anlage Affen leben. (23.03.2006)
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Sven P. Peter: |
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Zu Jaguaren in Freianlagen (im Anhang schauen):
http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=969869568&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=969869568.pdf (22.03.2006)
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Sven P. Peter: |
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Nochma: Ich hab ja da mit einem Pfleger geredet und der sagte das sie sich um einen Berberkater bemühen, doch es wird wohl bei Paule bleiben. Raus kann die alte Löwin schon, hält sich meißt nur in der Sonne vor ihrer Tür auf. Mit einem zweiten Mann soll Paule nich zusammen. Zitat: "Dit gibt Mord und Totschlag!"
In reinen Katergruppen bildet sich überigens meist ein "Scheinpaar" das die anderen unterdrückt. (21.03.2006)
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Michael Mettler: |
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@Hannes: Ich habe das so verstanden, dass der jetzige Löwenkater auf jeden Fall so lange im Zoo bleibt, wie die mit ihm zusammen lebende Löwin noch lebt, und erst danach möglicherweise umzieht. Der Platz für einen zweiten Kater ist ja wenigstens innen vor (21.03.2006)
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Hannes: |
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Und es wurde gesagt das es in keinem Fall gehen würde das die männchen später zusammen kommen weil die sich nicht verstehen würden. Ich bezweifle jedoch auch das man eine 16 Jahre alte Löwin neu vergesellschaften kann oder.
Ha die sagen es geht nicht und ich frage mich schon wieder wie man es schaffte soviele Männchen zu vergesselschaften.
Michael Mettlers erläuterung ist absolut logisch aber es wird doch wohl trotzdem verluste gegeben haben, wobei die Privaten Zoos auch Wirtschaftsunternehemen sind und Waren und ihre Ware sicher nicht beschädigen wollten. (21.03.2006)
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Michael Mettler: |
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In der heutigen Folge von "Berliner Schnauzen" ging es u.a. um die Katzen im Berliner Raubtierhaus. Ganze 13 Stück gibt es dort noch: Zuchtpaar Jaguare (1,0 schwarz, 0,1 gefleckt) mit 0,1 schwarzem Jungtier; 2,1 Nordpersische Leoparden (1,1 neu zusammengestellte, junge Tiere und 1,0 "Rentner"), 0,2 junge Berberlöwinnen (ein Kater wird laut Pfleger gesucht!), 1,1 "Zoolöwen" (Mutter und Sohn, 16 und 8 Jahre alt), 1,0 Hinterindischer Tiger, 1,0 Puma (auch schon 16 Jahre alt) und 1 Ozelot (Spitzenreiter mit 19 Jahren!!). Von den anderen Arten wurde nur die Tüpfelhyäne gezeigt. (20.03.2006)
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Michael Mettler: |
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@Hannes: Trifft ja nicht nur auf Großkatzen zu. Die Eisbärenanlagen in den beiden Berliner Zoos waren früher ebenfalls mit großen Gruppen von Eisbären besetzt.
Vielleicht waren solche "Massenhaltungen" nur möglich, gerade WEIL auf der zur Verfügung stehe (20.03.2006)
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Hannes: |
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Ich hab eben mal im Internet nach Löwenschluchten und ähnlichen gekuckt und da kam bei mir die Frage auf wie das früher bei einer so großen individuenzahl von Raubkatzen gut gegangen ist. Da waren teils doch recht beengte anlagen mit mehr als 20 Löwen und Tigern. Vor kurzem las ich auch noch ein Buch über den Tierpark berlin der zu zeiten seines Wiederaufbaus(oder überhaupt aufbaus?)an irgendner krankheit über 20 löwen verlor (20.03.2006)
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Sven P. Peter: |
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Nö, wie man in Zürich lernt, E-Draht kann man total verbegen.
Und die Jaguare waren 1907 ja mit in der Raubtierschlucht! (19.03.2006)
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Michael Mettler: |
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@Sven: Wenn das in Rio die Anlage ist, von der ich mal Fotos gesehen habe, handelt es sich dabei eher um eine Insel. Oben offene Anlagen sind ja nicht so sehr das Problem, siehe auch Salzburg und Herberstein. Ich spielte darauf an, dass die Felswand der B (19.03.2006)
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Sven P. Peter: |
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@Michael: Jaguare gibt es in Rio auf einer Freianlage. Und wenn man es in München und in der Heide schafft sogar Schneeleoparden auf na oben offenen Anlagen zu halten dann jaguare erst recht. Ich muss ma nachforschen, aber ich meine ein Bild von Jaguaren (19.03.2006)
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Hannes: |
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Hab gehört fürs Nachtierhaus sind auch wieder Erdferkel geplant.Erdwölfe fänd ich auch nicht schlecht. (09.03.2006)
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Dirk K: |
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Die Zukunft der Löffelhunde in Krefeld sieht auch nicht sehr rosig aus. Wenn das Tier draußen ist, sieht man immer nur ein einzelnes und der Stall der Tiere ist kaum mehr als eine übergroße Hundehütte, man müsste weitere Exemplare also durch den offenen Schieber sehen müssen. Komisch ist da auch, dass man nicht die Anlage neben den Fischotter für sie nutzt sondern nur das kleine Eckgehege bei den Duckern...
Glaub auch nicht, dass es große Ambitionen geben wird, neue Tiere zu bekommen, wenn das lezte stirbt. Hat man ja mit den Erdwölfen auch nicht gemacht.... (07.03.2006)
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Michael Mettler: |
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Löffelhunde müssten doch eigentlich wunderbar mit Huftieren zu vergesellschaften sein. Warum probiert das niemand mal aus? Als "Unterbesatz" von geeigneten Großtieranlagen (die natürlich ausbruchssicher sein müssen!) könnte man in Zusammenarbeit mehrerer Zoos eine Löffelhundpopulation aufbauen. Und vielleicht würden sie sich als Savannenbewohner da wohler fühlen als in den üblichen Kleinraubtieranlagen.
Ozelots werden übrigens auch langsam zu Raritäten....
@Heiner Klös: Wäre nicht mit relativ geringen Mitteln schon ein Umbau des "Innenhofes" zwischen Löwen- und Panda-Anlage machbar, z.B. zu einer Großvoliere oder Freianlage für eine der kleinen Raubtierarten? Diese Ecke schien mir immer ein Mauerblümchendasein zwischen den Publikumslieblingen zu führen.
@Aguti: Könnte das mit den Manulen eine Verwechslung mit Amurkatzen gewesen sein?
@Sven: Wäre zwar toll, mal Jaguare auf einer Freianlage zu sehen, aber ich bin da skeptisch. Zwar ist der Berliner Wassergraben für sie bestimmt nicht überspringbar, aber im Gegensatz zu Tiger und Löwe sollen Jaguar und Leopard als vergleichsweise leichtere Arten auch eine Sprungtechnik beherrschen, mit der ein Sprung Boden- Wand-Wand-Boden möglich ist. Und da habe ich meine Zweifel, dass die Felsrückwand bzw. -seitenwand der Tigeranlage wirklich ausbruchssicher wäre. (07.03.2006)
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Oliver Jahn: |
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Schade um die Löffelhunde, die es dann wohl nur noch in Krefeld geben wird (hoffe ich) und besonders schade finde ich das Auslaufen der Hyänenhaltung. Trotz Vorhandensein dieser Tiere im Tierpark gibt es leider wenig genug Halter von Hyänen, als dass man auf sie verzichten sollte. Ich hoffe, dass Patze noch recht viele Jahre vergönnt sein mögen. Aber hält sie nicht schon Altersrekord? (07.03.2006)
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Giraffenmichel: |
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@Aguti und Konstantin Ruske: Manule gibts im Tierpark (06.03.2006)
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Sven P. Peter: |
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Zu den Löwen, ich habe mit einem Pfleger gesprochen und der sagte, dass ein "Berber"kater nicht in sicht wäre und der Löwe Paule zu den Weibchen zieht nach dem Tod der alten Löwin.
Der Tiger ist ja ein Hinterindischer naus dem Tierpark, eine Handaufzucht, der sich mit keinem anderen versteht.
Ich hoffe die Käfigreihe Puma/Hyäne/Tiger/Jaguar wird zu einem reinen Jaguargehege mit großem Badebecken ausgebaut. Im Zoo-Führer steht das die Raubtieranlage wo der Panda ist wieder mit Tigern besetzt werden soll. Könnte mir aber auch da die Jaguare vorstellen.
Der alte Persische und der Javanische Leopard werden nicht mehr ersetzt, die Käfige werden dann ganz dem neuen Perserpaar gehören. (06.03.2006)
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IP66: |
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Gibt es denn eine Zielvorstellung, wie die Kleinsäugerhaltung in den beiden berliner Zoos aussehen soll: Es sind ja erstaunlich viele Arten, die sich im Zoo aber auf das Nachttierhaus konzentrieren und sich im Tierpark auf die Tierhäuser verteilen. (06.03.2006)
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Heiner Klös: |
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Der Umbau des Nachttierhauses soll nach Ostern beginnen (Reduzierung auf 14 Gehege und bedeutend weniger Arten.
Gedanken für einen Umbau des Raubtierhauses gibt es in den Köpfen aber noch nicht auf dem Papier. Auslaufen werden die Tüpfelhyäne (dann nur noch im Tierpark,Java Leopard, Ozelot,Löffelhund,Korsak. Welche Tiger ist noch nicht geklärt. "Berberlöwen" sind auch nur Typus "Berberlöwen"!
Manuale haben wir im Zoo nicht - werden wir auch nicht beginnen.
Ein alter Puma existiert noch. Zukunft noch nicht ganz gesichert.
Vieles wird wahrscheinlich erst 2007 festgeklopft.
(06.03.2006)
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Hannes: |
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Welche Tiger sollen denn eventuell dort einziehen?
Gibt es in Berlin eigentlich noch Pumas? (06.03.2006)
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Oliver Jahn: |
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Ich war das letzte mal am 09. September dort, da gab es noch keine Manule. (06.03.2006)
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Aguti: |
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War letztes Jahr in Berlin... In einem der Aussenkäfige oder ist meine Erinnerung etwas getrübt... (06.03.2006)
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Konstantin Ruske: |
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Seit wann sind dort Manule? (06.03.2006)
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Aguti: |
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Große Umgestaltung im Raubtierbestand wohl insofern, dass die Tüpfelhyänen- und Mischlingslöwen-Haltung ausläuft, da ja erst vor kurzem zwei weibliche Berberlöwinnen aus Neuwied angeschafft wurden. Eventuell wird die Tigerfreianlage wieder besetzt, die derzeit vom männlichen Großen Panda genutzt wird. Denke mal, wenn überhaupt wird das *alte* Raubtierhaus für kleinere Raubtierarten wie fast die Hälfte des Hauses derzeit schon genutzt (Salzkatze, Manul, Tayra, Ringelschwanzmungo, Schmalstreifenmungo, Zwergmanguste, Fossa und diverse andere kleinere Arten). (06.03.2006)
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Hannes: |
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Habe gehört das Nachttierhaus wird umgebaut und es soll große Umstruckturierungen im Raubtierbestand geben.Wer weiß Details? (06.03.2006)
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